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Kosi Comes Around
Format: Audio CDÄndern
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am 13. November 2005
When the votes are in and counted, Kompakt fans might face a strange proposition: Markus Guentner’s 1981 and Ferenc’s Fraximal could well be the strongest single-artist albums on the label this year. The trouble with incessant, near-viral Kompakt love is that its tendency toward hyperbole burdens their key artists with impossible expectations. Last year, Superpitcher and Michael Mayer suffered due to this syndrome, releasing perfectly good albums that received muted responses because they were not as revelatory as their pre-album output. (I am as guilty of this as the next dork.) Conversely, Kompakt artists often don’t help themselves by handing in albums that do not play to their strengths. In 2005, DJ Koze and Matias Aguayo may well face that same scrutiny.
For Koze, it’s not an overwhelming dilemma. Kosi Comes Around is predictably heterogeneous, and there is something endearing about its dilettantism. At times, it is almost coquettish – the closing “Chiminea” strings pellucid guitar strums and lonely piano along an event horizon, recalling Minnie Ripperton or '70s soft pop left out to dry. Some of the best tracks, such as “Raw,” are full of clattering interjections that sound like an army of cap-booted spiders racing through cutlery drawers.
The set’s key moments, however, are its most pared-back, physical interventions: “Don’t Feed the Cat” fires squirming dribble-darts of texture over a jack pulse that carves out huge chunks of space; five-and-a-half minutes in, ADHD synths sweep around your cranium like sheets of metal welding to your skin. Early single “The Geklöppel Continues” cracks open mid-flight with fecal bass blurts that spill from the song’s core.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2005
Stefan Kozallas Großoffensive 2005 erreicht mit diesem, seinem ersten Kompakt-Album, den Gipfel. Nach dem humorvollen Freispiel seiner Adolf-Noise-CD setzt DJ Koze mit „Kosi Comes Around" auf Stringenz. Oder, tut er das? Cover und Tracktitel sind lustig. Kozalla in knallbuntem Shirt in einem seltsam künstlichen Wald mit Reh im Busch mutet wie eine Parodie auf die Gas-Meilensteine von Wolfgang Voigt an. Tracks, die „Barock am Ring" und „Brutalga Square" heißen, lassen auch eher musikalische Witze erwarten. Dazu kommt noch der Sinnspruch „Gras wächst nicht schneller, indem man dran zieht" im Inlet. Die CD selber kommt komplett ohne Hörspiel-Schnipsel und lustige Vokal-Samples aus. Haben wir es also mit einer lustigen Verpackung und ernstem Inhalt zu tun? Oder ist Spaß und Ernst nicht eher unauflöslich verschränkt im Kosmos des DJ Koze? Stefan Kozalla bewundert Künstler wie Martin Kippenberger dafür, dass sie ihre ernsten Sujets mit lustigen Titeln auflockern. Aber selbstverständlich steckt bei Kippenberger der Witz auch im Werk und der Ernst im Titel. Gleiches gilt für DJ Koze. Das Gunter-Gabriel-Sample auf „Zuviel Zeit?" etwa ist ja nicht nur die lustige Entgleisung eines grenzdebilen Sängers, sondern in seiner verdrehten Art und der geschickten Aneignung durch Koze auch ein bitterer Kommentar zur Zeit. Eines der Anliegen Kozallas bei seinen Kompakt-Veröffentlichungen war es in diese eher ernsthaften Kreise seinen oftmals albernen Humor zu schmuggeln und so Nischen zu öffnen und den strengen Kontext aufzulockern. Und auf „Kosi Comes Around" gelingt es ihm tatsächlich im großen Stil sehr stringenten Minimal Techno so anzulegen, dass er rockt und zum Schmunzeln animiert. Ein Stück wie „Raw" steht der strukturellen Ernsthaftigkeit eines Wolfgang Voigt oder auch eines Richie Hawtin in nichts nach. Aber da sind diese seltsam wegbrechenden Sounds, die an das Zerschlagen von Glas erinnern, und den Beat in den unerwartetsten Momenten attackieren. Auf „Don't Feed The Cat" gibt es diese hochfrequenzigen Schleifgeräusche, nahe am Techno-Klischee-Sound, hier den Tick zu überdreht eingesetzt um komplett ernst genommen zu werden, was ihrer Fähigkeit zu Rocken aber keinen Abbruch tut. Zwischen diese Tanzflächenkracher hat Koze Ruhepole gesetzt, die noch beeindruckender sind. „Barock am Ring" ist eine derart berückend schöne Laptop-Komposition, dass man fast überhört, dass es neben Klavier und den gewohnten Glitch-Sounds auch noch allerhand kindlich lustige Geräusche gibt. Die verlangsamte Stimme auf „My Grandmotha" hingegen - ein längst nicht mehr lustiger Sound - wird hier derart kunstvoll in eine zarte Etüde aus verlangsamten und beschleunigten Sounds und Stimmen eingewoben, dass daraus eine Meditation über Zeit wird, der den vordergründig spaßigen Titel in einem anderen Licht erscheinen lässt. Spaß und Ernst werden in der Musik von DJ Koze derart gespiegelt und aufeinander bezogen, dass sie sich, wie in einer wirklich guten Komödie, gegenseitig verstärken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2006
Was für ein Brett !!! Die beste Scheibe von DJ Koze überhaupt. Damit ist ihm der Absprung vom Teenager-Party-Mix-DJ (a la Music is ok) gelungen. Die minimalistischen Stücke mit ihren treibenden Beats lassen einem keine andere Wahl als mitzuwippen. Diese Platte ist wohl der höhepunkt von DJ Kozes musikalischer Evolution. Nur eines macht mich etwas traurig. So ein Meisterwerk gelingt Musikern in der Regel kein zweites mal. Die kommenden Veröffentlichungen werden es schwer haben. DJ Koze hat die Messlatte diesmal ziemlich hoch angesetzt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2006
Wenn man Kozes Platte ein paar Mal gehört hat, kann man nur noch ausflippen und sich tanzend-wippend durch die Wohnung bewegen, weil seine Rhythmen so abgefahren sind. Gerade durch den Minimalismus seiner Musik kommen sie so gut zur Geltung.
Kosi comes around - beware!
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2005
...Monaco Schranze, ein Speicher hier, eine Mix CD dort, Adolf Noise Pladde da, International Pony Pladde hoffentlich auch bald da, JAWOLL - her mit dem stoff!!! DJ KOZE ist ein wahrer musikalischer Segen für die linke hirnhälfte!

Nach etlichen Warnschüssen auf diversen Maxis, einer der gewagtesten Mix-CDs aller Zeiten (All
people is my friends/KOM CD 30) und der neuerlichen Irrsinns-Eruption seines Alter Egos Adolf
Noise (Wo die Rammelwolle fliegt/Buback Tonträger) oder seiner Zugehörigkeit der genialen Fischmob und aktueller den "International Ponys" ist es endlich soweit. Kosi comes around! DJ Koze's erstes reines Soloalbum ist da, um der Welt den Kopf zu waschen. Das klingt drastisch, entspricht aber durchaus den Tatsachen. Denn Stefan Kozalla ist ein Revolutionär. Niemand sonst lädt den Wahnsinn mit soviel Wärme auf. Das lässt da weiter hoffen, wo Vogelsträusse sonst Hochkonjunktur haben. Denn wo ein Koze ist, da ist Verheissung, da gibt es "neue Lügen" en masse. Da wird Housemusic wieder zum utopischen Ort. Kozes House klingt genau wie Brian Wilson, nur daß die Beats ein bischen knackiger sind. Scheinbar beliebig zusammengesamplete, wunderschöne Musikmomente, so Sachen, die auf dem Fussboden rumliegen oder manchmal unterm Wodkaglas kleben, wenn man's umdreht, ergeben plötzlich einen tieferen Sinn. Er ist ein angstgejagter Geisterjäger, der selbst dem alten Schreckensgespenst Oldschool wieder Farbe ins Gesicht zaubert. Überhaupt, Angst ist immer berechtigt. Wer die Angst nicht kennt, kann sie auch nicht bekämpfen. Koze ist Angst-Experte. Und das macht ihn zum schlagkräftigsten
Ein-Mann-Armee seit John Rambo. "Kosi comes around" ist sein Manifest. Angsthasen aller Länder vereinigt Euch. Drüberstehen ist echt voll 90er.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2005
Lange haben wir auf einen würdigen Nachfolger von „Music ist ok"gewartet. Dieses Album kann jedoch keineswegs an seinen innovativen Vorgänger anschließen. Es klingt eher wie ein Schnellschuss, nachdem Koze's Adolf Noise Projekt ebenfalls nicht so eingeschlagen ist. So revolutionär wie die alten Stücke von Dj Koze bzw. Fischmob waren, so einfallslos hören sich die neuen an. Die verwendeten Synthies klingen wie aus den frühen Neunzigern und nur ab und zu schleichen sich etwas modernere Klänge dazwischen. Auch auf lustige Wortspiele wartet man hier vergebens. Die ganze Scheibe ist wieder sehr „technoid", aber leider nicht so partytauglich wie sein Vorgänger. Das Album sollte eher als Sammlerstück für eingefleischte Koze-Fans verstanden werden. Hier bleibt nur zu sagen: „ Na Ja - Vielleicht klappt es ja beim nächsten mal wieder".
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