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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur ein Shooter oder steckt mehr dahinter?
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass...
Vor 13 Monaten von Daniel Leidenfrost veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen nettes Spiel, aber Story ist sehr fad.
nettes Spiel, aber Story ist sehr fad.
Gameplay ist nice. Mann kann das Spiel beenden ohne jemanden zu verletzen /töten.
Wenn man auf Stealth steht und schon Spiele wie Dishonored schon durch hat,dann kaufen, wenn der Preis auch stimmt.
Vor 29 Tagen von snakeeyez VIE veröffentlicht


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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur ein Shooter oder steckt mehr dahinter?, 4. Juli 2013
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Steuerung:
Die Steuerung von Metro: Last Light war anfangs echt unzumutbar. Langsam habe ich mich gleich zu Beginn des ersten Durchlaufs an die Einstellungen herangetastet. Erst als ich die Empfindlichkeit während des Zielens und aus der Hüfte auf Maximum hatte, konnte ich mich damit anfreunden. Zudem gibt es viele Ausrüstungsgegenstände, auf die man achten muss. Beispielsweise wäre es von Vorteil, seine Energie aufzuladen, damit die Taschenlampe nicht plötzlich ausgeht. Dafür müsst ihr bloß „L2“ gedrückt halten, die linke Pfeiltaste drücken und dann mit „R1“ pumpen. Danach wieder mit „Dreieck“ zurück zur Waffe. Jetzt haben wir wieder genug Strom für die nächsten drei Minuten.^^ Nach ‘ner Stunde Spielzeit ist diese Combo zwar Alltag, aber wenn man nur wochenends spielt, wird das schwer zu merken.

Spielmechanik:
Während des ganzen Spiels seid ihr entweder am Vorbeischleichen von Wachen oder im hektischen Schussgefecht gegen mutierte Viecher. Wer beim Schleichen auffliegt, muss sich auch dort durchballern, wobei dabei eventuell die Munition knapp werden könnte. Deswegen habe ich stets versucht, nicht in den Alarmzustand zu kommen. Das Schleichen hat viel Zeit in Anspruch genommen und bestimmt vier Mal länger gedauert, als sich einfach durchzuballern. Trotzdem hatte ich das Gefühl besser im Schatten zu bleiben und fühlte mich so sicherer.

Spielflow:
Ein Spielflow kommt, wie ich finde, nur bei gewisser Spielweise auf. Stellt euch folgende Situation vor: Ihr besitzt eine Pumpgun, eine Kalaschnikov, eine Pistole mit Schalldämpfer und ein paar Wurfmesser. Ihr kommt in einen großen Raum mit etwa sechs Soldaten, die hier Wache schieben und ab und an ihre Position wechseln. Nun hat man die Wahl. Entweder ihr nehmt den AK-Verschnitt und ballert euch in fünf Minuten durch oder ihr schleicht 20 – 30 Minuten um die Wachen herum, setzt gezielt die Wurfmesser ein, schaltet Lichter aus oder zerschießt sie mit dem Schalldämpfer. Letztere Methode war, sofern ich kompetent genug war, meine erste Wahl und machte mir viel Spaß. Auf diese Weise kommt auch ein Spielflow zu Stande. Es bleibt also dem Spieler überlassen. Sehr lobenswert.

Storyverlauf:
Das Spiel ist extrem linear, was sich eigentlich von selbst erklärt, wenn man bedenkt, dass es sich hier größtenteils um U-Bahnschächte handelt. Manche Areale mögen zwar fürs Erste groß erscheinen. Im Endeffekt sind sie es aber doch nicht. Zudem fallen hinter einem ständig Türen zu, damit man nicht mehr zurückkommt. Daneben stellt einem das Spiel häufig vor schwierige Entscheidungen, die das Ende beeinflussen. Auch die Spielweise ist nicht ganz unwichtig. Tötet man Leute, die man nicht töten müsste, kommt man dem „bösen“ Ende Schritt für Schritt näher.

Waffen:
Die Waffen sind größtenteils Standardkram. Sie heißen zwar anders und bekamen einen Feinschliff, damit sie gut zum Setting passen, aber im Prinzip sind’s die gleichen Gewehre wie eh und je. Bei Märkten kann man seine Babys, von denen man maximal drei mitnehmen kann, noch ein wenig pimpen. Die Aufsätze sind jedoch auch keine Bereicherung.

Fazit:
Richtige Innovation bringt das Gameplay hier auf keinen Fall. Die Schleichpassagen und das kalte Gemetzel auf Mutanten bringt etwas Abwechslung in die Runde. Ein kleiner Vorteil gegenüber anderen Shootern. Auch die Waffen heben sich dank Feinschliff nur geringfügig von der Masse ab. Die Steuerung wäre überarbeitungsbedürftig und der Spielflow geht in Ordnung.
Für’s Gameplay gibt’s von mir 15/25 Punkte.
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Story:

Handlung (OHNE Spoiler):
Die Story an sich richtet sich diesmal nicht nach dem Buch „Metro 2034“, welches von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski geschrieben wurde. Das Buch war lediglich die Inspiration bzw. die gleiche Thematik. Wie auch in Metro 2033 schlüpft man in die Rolle von Artjom, der die Auszeichnung „Ranger“ beim Orden erlangte. Das Leben aller spielt sich dank einem Angriff in Form einer Atombombe auf eine Spezies namens „Schwarze“ unter der Erde im extrem großen U-Bahnnetz Moskaus ab. (Wat’n Satzbau^^) Dort herrschen neben dem Orden noch andere Mächte wie die rote Linie (Kommunisten) oder das Reich (Faschisten). Diese Mächte sind sich gegenüber nicht gerade friedlich gesinnt und kurz vor einem Weltkrieg bzw. U-Bahnkrieg. Angeblich hätte ein letzter Schwarzer an der Oberfläche überlebt. Zusammen mit unserer Scharfschützin Anna machen wir uns also auf den Weg. Im Kampf gegen die mutierten Monster konnten wir uns noch gut verteidigen, doch als wir den Schwarzen dann endlich in den Händen hielten, drang er in unser Gedächtnis ein und ließ uns bewusstlos werden. Daraufhin wurden wir von den Faschisten gefangen genommen und damit beginnt das Abenteuer. Diese radikalen Nationalisten bleiben dabei unsere kleinste Sorge…

Protagonist:
Verglichen mit einem GTA erfährt man über den Protagonisten und seiner Geschichte nicht wirklich viel. Vielleicht hätte ich vorher Metro 2033 spielen sollen und die dazugehörigen Bücher lesen. Während diesem Spiel geht es eher selten um ihn. Artjom ist Ranger bei einer Organisation namens Orden. Seine Einheit trägt den Namen Sparta. Ein paar Dinge wären da noch, aber ich möchte euch ja nicht spoilern.

Charaktere:
Nennenswerte Charaktere wären auf alle Fälle Khan, Pawel und der letzte Schwarze. Khan ist einer unserer Kameraden, den wir gleich zu Beginn kennenlernen und gegen Ende hin erst eine Beziehung aufbauen, wobei er von den drei genannten noch eher irrelevant ist. Pawel lernen wir gleich nach der Gefangenschaft bei den Faschisten kennen. Er kämpft für die rote Linie und spielt während des ganzen Spielverlaufs eine bedeutende Rolle. Gleiches gilt für den Schwarzen. Ihn treffen wir schon im ersten Kapitel und eifern ihm anschließend nach. Der Kleine könnte unter Umständen helfen den Krieg zwischen den U-Bahnmächten zu beenden. Findet es selbst heraus.;)

Storytelling:
Cutscenes gibt es meist zu Ende oder zu Beginn eines Kapitels. Diese laufen mit Ingame-Grafik und sind eher unspektakulär oder aufwendig. Daneben gibt es noch Passagen, bei denen die NPCs labern ohne Ende und man muss sich alles anhören. Durch solche Methoden leidet der Spielflow und bei mehrmaligem Durchspielen werden diese Bereiche zur puren Langeweile.

Enden (OHNE Spoiler):
Wie beim Gameplay unter „Storyverlauf“ schon erwähnt beeinflussen die eigenen Handlungen das Ende. Es steht ein angeblich gutes und ein böses Ende zu Verfügung. Wie ich bei diversen Let’s Playern und bei mir feststellen konnte, bekommen die meisten im ersten Run das böse Ende. Im Nachhinein habe ich mir beide angesehen und finde das böse Ende emotionaler und besser. Der Unterschied ist nicht wirklich gravierend. Richtig geflashed hat mich das Ende nicht, wobei ich in den letzten 20 Minuten noch zweimal Gänsehaut bekam.

Fazit:
Die Story ist kein Meisterwerk. Meiner Meinung nach spielt sie etwa auf dem Niveau der Bioshock Teile. Für einen Shooter also mehr als genug. Das Alternativende wirkt sich positiv auf die Wertung aus und Handlung sowie Thematik waren für mich sofort interessant. Den Aufbau von Beziehungen zu anderen Personen habe ich ein wenig vermisst und das Ende könnte etwas mehr flashen. Ansonsten kann ich mich kaum beschweren.
Für die Story gibt’s von mir 21/25 Punkte.
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Atmosphäre:

Setting:
Zum einen wären da dunkel düstere Gänge voll mit Dreck und Spinnweben. Zum anderen wieder zu gewucherte Stadttrümmer belebt von mutierten Viechern. Die Musik spielt seit dem Atomangriff auf „die Schwarzen“ schließlich in der riesigen U-Bahn. Ab und an trauen wir uns auch an die Oberfläche, aber ausschließlich mit Begleitung und großer Vorsicht. Die Atmosphäre in den U-Bahnschächten ist meiner Meinung nach viel bedrückender, wobei ihr in den Städten keine bunten Urwälder erwarten dürft. Viel mehr wie in einer Industriestadt überdeckt mit Moos, kleinen Gräsern und sumpfigen Pfützen. Ich fand beide Umgebungen richtig gelungen.

NPCs:
Egal ob einem die Leute feindlich oder wohl gesonnen sind, sind sie meistens miteinander am Tratschen, Arbeiten oder Sonstigem beschäftigt. Das macht gleich einen positiven Eindruck, wenn die KI um einen rum lebendig wirkt. Das ist viel Aufwand und gehört dementsprechend gewürdigt.

Soundtrack:
Der Soundtrack passt sich der derzeitigen Situation an. Er ist nicht ausschließlich geskriptet. Die Kompositionen variieren am meisten bei Schleichmissionen, wenn man kurz davor ist entdeckt zu werden oder in den Alarmzustand gerät.

Anspannung:
Während den Schleichpassagen habe ich mich mehrmals erwischt, dass ich total im Spiel vertieft vor mich hinschlich und Schritt für Schritt die Gegend sicherte. Um jede Ecke konnte ein Gegner lauern und wenn sie dich erwischen, erwartet euch ein Schussgefecht gegen gepanzerte Einheiten. Da ist man durchaus mal angespannt.

Horror:
Ein Dead Space 3 ist nichts gegen dieses Spiel. Es gibt Level, bei denen man Psychosen durchlebt oder alleine in riesigen Spinnennestern rumschleicht und diese sind nicht ganz ohne. Mit der richtigen technischen Ausstattung (HD-TV, Surroundanlage/Kopfhörer, dunkles Zimmer) erreicht man eher ein Horrorfeeling. Wer ohne Lautsprecher auf ‘ner Röhre zockt und nebenbei Musik hört, könnte diese Level anders in Erinnerung behalten.;)

Fazit:
Atmosphäre ist auf jeden Fall ein Glanzpunkt dieses Titels. Je nach Situation beherrschte mich ein anderes Gefühl. Ein Gefühl der Sicherheit, der Angst, der Verzweiflung, des Bedrückens, der Aufregung, des Leidens oder pure Adrenalinphasen gegen Monsterhorden. Viele dieser geweckten Gefühle sind dem Entwicklerteam zu verdanken, die scheinbar viel Wert auf Details legen.
Für die Atmosphäre gibt’s von mir 22/25 Punkte.
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Technik:

Grafik:
Uns muss natürlich bewusst sein, dass wir mit der PS3 doch sehr eingeschränkt sind in Sachen Grafik. Metro: Last Light gehört definitiv zu den schöneren Werken. Die Texturen sind zu meinem Wunder überdurchschnittlich scharf. Selbst wenn man sich nähert, werden sie nur leicht verschwommen. Speziell zu Beginn konnte ich mehrmals ein Kantenflimmern vernehmen. Das hat sich zum Ende hin aber verbessert. Schatten sind zwar vorhanden, jedoch sehr verpixelt und hässlich. Wie der Titel schon verrät, können die Lichteffekte gar nicht schlecht sein und das sind sie auch nicht. Meiner Meinung nach sogar die schönsten, die ich bisher auf der Konsole gesehen habe. Nicht so blendend wie bei einer Frostbite-Engine und trotzdem hell und glänzend.

Stabilität:
Das Spiel läuft einigermaßen flüssig, jedoch ist es mir einmal samt der PS3 abgeschmiert. Fehlerfrei kann die Performance also nicht sein. Da gehört noch ein Patch nachgerückt.

Sound:
Mit dem Sound bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Die Waffensounds knallen ordentlich aus den Boxen und alle anderen Samples, die ich vernommen habe, sind satt und sauber. Das Spiel läuft mit dem Dolby Digital, DTS Komprimierungsverfahren oder linearem PCM. Wer die technischen Anforderungen erfüllt, wird direkt mit dem unkomprimierten PCM gefüttert. Wer – wieso auch immer – lieber in DD oder DTS spielt, muss im PS3-Menü die jeweiligen Optionen deaktivieren, bis nur das gewünschte übrig bleibt. Manchmal kam es zu Tonaussetzern, was die realistische Atmosphäre sehr stört. Wie bereits gesagt: Patch her.

KI:
Außer den Beschreibungen bei „NPCs“ kann ich über die Gegner KI nicht viel Positives berichten. Die Soldaten machen einen eher dummen Eindruck. Bei den Schleichmissionen sehen sie scheinbar die Hand vor Augen nicht. Da kann man einen Meter daneben vorbeischleichen und das juckt keine Sau. Die Mutanten sind nicht ganz so schlimm, aber auch nicht mehr als Durchschnitt.

Umfang:
Metro: Last Light bietet einen guten Singleplayer mit akzeptabler Länge. Das war’s dann aber auch schon. Es gibt weder einen Multiplayer, noch irgendwelche Spezialmissionen. Ich verurteile keine Spiele ohne Multiplayer, da es mir lieber ist, sie lassen ihn weg, als ihn lieblos hinzuklatschen. Die Kampagne selbst bietet allerdings auch nur Reiz für maximal zwei Durchgänge. Das sind etwa 20 Stunden und dann ist die Luft raus.

Animationen:
Die Nachladeanimationen sind eigentlich Standard. Genauso wie die Bewegungen beim Öffnen einer Tür oder beim Ein-/Aussteigen eines Vehikels. Die Gesichtsanimationen sind, wenn überhaupt vorhanden, leblos und einfach gehalten. Das Auspusten von Kerzen oder Rausdrehen von Glühbirnen bekamen keine Animation. Lediglich Samples.

Bugs:
Wenn ich mich nicht täusche wurden bei der PS3-Version ein paar Waffenbeschreibungen falsch verfasst. So wird eine Schrottflinte auch Pistole genannt oder behauptet, dass der Schalldämpfer den Schaden erhöht. Diese Fehler gibt es bei der PC-Version nicht und hat mir viel Spielgeld gekostet. Bei der PC-Version kam es dafür zu Situationen, bei denen alle Gegner verbal reagieren, aber nur steif dastehen. Ich persönlich konnte den Bug auf der PS3 nicht wahrnehmen.

Fazit:
Außer dem mageren Umfang und der nicht ganz so hellen KI, bin ich mit der Technik weitestgehend zufrieden. Scharfe Texturen und guter Sound stechen besonders heraus. Alles in Allem wieder eine leicht überdurchschnittliche Leistung.
Für die Technik gibt’s von mir 19/25 Punkte.
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Gesamtbewertung:

Metro: Last Light glänzt in erster Linie durch gelungene Atmosphäre und an zweiter Stelle durch eine überdurchschnittliche Story. Auch die Technik und das Gameplay sind in Ordnung, aber nicht viel mehr. 4A Games hat im Gesamten sehr lobenswerte Arbeit geleistet. Der Titel ist definitiv einer der besten Shooter dieses Jahres.

Für Metro: Last Light gibt’s von mir 77/100 Punkte.

Das Spiel bekommt somit eine 4-Sterne-Wertung und ist sein Geld auf alle Fälle wert. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich über eine hilfreiche Bewertung freuen.;)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von weitem jault etwas auf, es ist eng und ungemütlich.... herrlich!, 21. Mai 2013
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich atme schwer, meine Uhr piept, gleich ist der letzte Luftfilter leer. Mein Blick geht zur Pistole, noch zwei Schuss und dort hinten im Tunnel wird es nur noch düsterer.
2010 erschien der Vorgänger, Metro 2033, für mich persönlich eine Überraschung, mit kleinen Fehlern. Eine Mischung aus Shooter, Schleichspiel und Survival-Horror. Mit Metro: Last Light folgt nun der 2. Teil vom ukrainischen Entwickler 4A Games, dessen Mitarbeiter auch mit dem Shooter Stalker in Verbindung zu bringen sind.

//Story//

Wer den Vorgänger nicht gespielt hat, sollte dies spätestens danach tun, die Einführung der Geschichte ist jedoch für jedermann gut gelöst worden und fesselt schnell. Man selbst spielt den Ranger Artjom, der schon im 1. Teil die Hauptfigur ist.
Metro spielt im vom Atomkrieg zerrütteten Russland, in dem die Menschen in Moskau unter der Erde nun versuchen zu überleben. Die Oberfläche ist unbewohnbar geworden, Mutationen jagen die Menschen und ein seltsames Volk, die Schwarzen genannt, gelten als Bedrohung für die Überlebenden. Alles wirkt unverbraucht und herrlich ungemütlich. Mehr verrate ich nicht.

//Atmosphäre//

Die Story selbst führt mit vielen Skript-Szenen (vorprogrammierte Vorgänge) und schlauchähnlichen Levels einen strengen roten Faden. Jedoch ist das Schlauchprinzip schon durch die Welt unter der Erde bedingt vorgegeben und gut umgesetzt. Manchmal geht man auch an die Oberfläche, dann aber mit der gut umgesetzten Enge einer Gasmaske um das Sichtfeld herum und begrenzten Filtern, die ausgewechselt werden müssen. Das Spiel bring viel Atmosphäre rüber, gerade in den Metrostationen wird ausgiebig Emotion und Überlebenskampf mit den Bewohnern dargestellt. Die Szenerie wirkt unverbraucht, man merkt dass die Entwickler viel Mühe in die Glaubhaftigkeit ihrer Welt legten und dabei auch Abwechslung bieten wollten. Thematisch wird viel angesprochen und gut umgesetzt: Rassismus, Trauer, Kommunismus, Sex, Freundschaft und Liebe, werden versucht in eine in sich stimmige Welt einzubringen. Nur störte mich persönlich, dass die Liebesgeschichte doch sehr aufgesetzt wirkte und manche Charaktere zu wenig Tiefe zeigen. Dessen ungeachtet sind die Atmosphäre und die Technik, die Stärken von Metro.

//Gameplay//

Metro ist anders, gar ungemütlich und kräftezehrend. Wenn ich mit der Gasmaske unterwegs bin zeigt mir eine Uhr die verbleibende Filterhaltbarkeit an, mein Atem wird schwerer ist dieser bald verbraucht, meine Uhr piept dann und zwischendurch will mein Visier abgewischt werden. Der Spieler ist selten schnell unterwegs, die Steuerung, bedingt durch Ausrüstungen wie Batterieladegerät, Taschenlampe, verschiedenen Munitionsarten, Filteranzeige, Feuerzeug usw. ist umfangreich, aber relativ gut gelöst. Die Anzeigen wurden im Vergleich zum Vorgänger verbessert. Die Grundmechaniken eines Shooters wurden solide umgesetzt. Im Kampf selbst sollte alles vorbereitet sein, da im Auswahlmenü die Zeit nur verlangsamt wird. Generell scheint man die Schwierigkeitsgrade allgemein vereinfacht zu haben, so dass ich den normalen Modus und aufwärts, für Kenner empfehle.
Die Schleichpassagen sind spannend aber durch die schlechte KI nicht immer ernstzunehmend gut gelöst. Die Wachen unterhalten sich untereinander, gehen ihrer Arbeit nach und man hat immer wieder die moralische Möglichkeit auf das Töten zu verzichten, was sich auch auf das Ende des Spiels auswirkt. Kommt es zu Schusswechsel ist gutes Zielen gefragt. Gegner tragen Schutzanzüge oder rufen Verstärkung. Die KI selbst wirkt aber teils überfordert und reagiert nicht immer klug. Auch Monster können hängen bleiben oder reagieren verspätet. Manchmal brauchte mann auch nur an einer Stelle warten und einen Gegner nach dem anderen zu erledigen. Anderseits bestand für mich die Herausforderung die Levels ungesehen zu durchqueren. Bei der KI hätte ich mir mehr erhoff, auch wenn sie trotz alledem solide wirkt.
Die Kämpfe mit den Monstern dagegen sind chaotisch und leider durch ungenaues Trefferfeedback nicht immer optimal. Bei manchem Bosskampf konnte das schon wirklich nervig sein und führte bei mir zu unmotiviert wirkendem Ballern.
Gegnertypen selbst, gibt es wenige. Aber für mich zählt Klasse, statt Masse und die stimmt.
Später bekommt man eine künstliche KI an die Seite, die ein wenig an Elisabeth aus Bioshock Infinite erinnert, zu der man ein bisschen Beziehung aufbaut, aber welche leider weniger eigenständig reagiert.
Das Speichern ist vorgegeben, es gibt Speicherpunkte, ein flexibles Speichern wäre mir gerade beim Schleichen lieber gewesen.

//Grafik und Technik//

Dieses Spiel sieht fantastisch aus. Klar ist das Spiel kein Crysis 3, gerade im Detail zeigen sich Schwächen, aber das Gesamtbild ist überaus stimmig. Gerade Wetter- und Lichteffekte geben dem Ganzen einen guten Gesamteindruck. Auf den Konsolen selbst ist trotz der runter geschraubten Optik, dennoch nichts groß zu kritisieren. Die Grafikoptionen sind naturgemäß ebenfalls stärker eingegrenzt.
Die Darstellung der Figuren ist detailliert und gut umgesetzt. Die Animationen und Mimik wirken dagegen nicht mehr auf dem neusten Stand.

//Sound//

Die musikalische Untermalung klingt oft melancholisch und der Situation meist dynamisch angepasst. Viel wurde vom Vorgänger übernommen. Schade das manche Geräusche etwas billig wirken, wie das Schleichen oder das Messer. Die deutschen Sprecher sind größtenteils überzeugend, aber nicht übermäßig gelungen. Die Abstimmung mancher Dialoge wirkte bei mir teils zu leise. Ansonsten ist das Gesamtpaket überzeugend.

//FAZIT://

Metro ist auf den ersten Blick mutig, anders. Die Geschichte wirkt dicht und gelungen erzählt, die Atmosphäre reizt ihre technischen Möglichkeiten und Erzählmetoden in vollen Zügen aus. Der Shooterabschnitt selbst, bleibt leider nur solide, unteranderem bedingt durch die schlechte KI. Die Kämpfe mit den Monstern sind weiterhin schön chaotisch, aber leider mit Feedbackproblemen behaftet. Ein wirkliches Highlight ist die Welt selbst. Die Mischung aus Survival-Horror, Schleicheinlagen und Shooter sind zusammen genommen dennoch einen Zacken besser als beim Vorgänger und der Umfang kann sich mit ca. 10 Stunden bei mir sehen lassen. Nur in den grafischen Einstellungen und im Gesamtbild muss die Konsole zurückstecken, dies aber in völlig akzeptabler Form.

Story: 10 von 10
Atmosphäre: 10/10
Gameplay: 08/ 10
Grafik und Technik: 07/10
Sound: 08/10

Gesamt: 8,6 von 10 Punkten
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36 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russische Apokalypse + grandiose Atmosphäre + geniale Grafik = Shooter Hit 2013 !!!, 17. Mai 2013
Von 
mk80 "MK2011" (Duisburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
** UPDATE: 23.05.2013 **

Der Hersteller hat gestern im Playstation Store den sogenannten "Season Pass veröffentlicht, welcher nach & nach in den kommenden Wochen neue Spielelemente freigeben wird.

Eine neue, bisher nicht im Spiel enthaltene Bonus Waffe ist direkt nach Erwerb des "Season Pass" verfügbar.

- Das "Faction Pack" und "Chronicles Pack" werden neues Einzelspieler-Gameplay enthalten und das Universum und die Story von Metro: Last Light erweitern.

- Das "Tower Pack" bietet Metro-Veteranen eine einzigartige Solo-Herausforderung.

- Das "Developer Pack" liefert kreativen Spielern einige interessante Werkzeuge, mit denen sie die Welt von Metro erkunden können.

Der Season Pass kostet 14,99€ (für Plus Kunden: 11,27€). Die Inhalte werden von mir auch nach & nach getestet und natürlich in meine Rezension mit eingepflegt. Der "Faction-Pack" soll bereits im Juni erscheinen.

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Rezension:
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Viel Licht & Schatten in dem neuesten Spiel von "4A-Games" ;)... wobei man sagen muss das das mehr für die Spielwelt gilt...spielerisch und qualitativ überwiegen ganz klar die "Licht" Momente ;)

Nachdem das Spiel nach der Pleite von THQ um eingie Wochen nach hinten verschoben wurde, hatte ich schon so meine Befürchtungen das das Spiel nicht so gut werden würde wie es die Trailer nahegelegt haben.

Aber um es direkt vorne weg zu nehmen, meine Befürchtungen wurden nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil. Vielmehr ist es für mich der bislang beste Ego-Shooter des Jahres. Für mich persönlich sogar noch besser als BioShock Infinite. Bioshock war für mich ein grandioses Spiel, aber konnte mMn nicht die sensationelle Atmosphäre aufbauen wie seine beiden Vorgänger. Dies ist wahrscheinlich auch dem Grafikstil geschuldet, der mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack ist. Zudem wurden dort ja auch Versprechen gemacht und mit Trailern geworben, die nicht das Widerspiegeln was im fertigen Spiel implementiert ist. Nun aber genug zu BioShock, hier geht es um "Metro: Last Light" ;).

Die große Stärke des Spiels ist einfach die für meinen Geschmack fantastische Grafik gepaart mit einer filmreifen Atmosphäre. Man wird förmlich von der ersten Minute, mit Beginn des Vorspanns, in den Bann gezogen. Welt wirkt sehr lebendig und gerade auch bei den Zwischenstationen, in denen man quasi am "normalen" Leben der restlichen Bevölkerung teilhaben kann, vermitteln ein gutes "Mittendrin statt nur dabei" Gefühl.

Die Musik und Geräuschkulisse passt zudem auch exzellent in das gesamte Spielgeschehen. Die deutschen Sprecher sind zudem alle recht bekannt und haben schon diversen Videospielfiguren Ihre Stimme geliehen. Einzig nervig ist eventuell der permanent aufgesetzte russische Akzent der einen halt dran erinnern soll das man sich in Russland befindet. Das hätte mMn nicht unbedingt sein müssen, denn wenn Spiel in Amerika oder sonstwo spielen sprechen die Figuren ja auch nicht mit amerikanischen Akzent oder dergleichen.... na zum Glück spielt das Spiel nicht in den Niederlanden ;).

Die Steuerung ist bei den meisten Abläufen Genretypisch. Dennoch ist die Steuerung etwas vollgepackter als bei den meisten anderen Shootern. Teilweise könnte man auch sagen dezent überladen, wobei man aber selten in Situationen die falschen Tasten drückt. Bei gedrückter L2 Taste gibt es beispielsweise gibt es satte 8 Möglichkeiten eine Auswahl zu treffen (zB Lampe, Feuerzeug, Medipack, Gasmaske, Gasmaskenfilter,etc.). Etwas unübersichtlich ist auch das Waffenauswahlmenü (wenn man es mit Dreieck aufruft). Aber mit etwas Eingewöhnung gelingt das ganze natürlich immer besser und intuitiver.

Bei den Waffen gibt es auch allerlei Optionen. Von Gewehren mit Nachtsichtausfatz, über doppelläufige Schrotflinten bishin zu Pistolen mit Schalldämpfer ist das ganze Spektrum an Waffen enthalten. In den Zwischenstationen gibt es immer wieder Händler bei denen man Waffen kaufen, tauschen oder verkaufen kann. Als Währung gelten dafür im gesamten Spiel keine Rubel, sondern Gewehrpatronen die man immer wieder in mehr oder weniger gut versteckten Kisten finden kann.

Um nochmal zu den Waffen zurückzukommen.... so groß die Auswahl auch ist, im Grunde macht es zum Großteil nur Sinn die Waffen mit Schalldämpfer zu nutzen - zum Großteil die Pistole mit Fadenkreuzaufsatz! Denn grade in den Bereichen wo es gegen menschliche Gegner geht, heisst es so unbemerkt wie möglich zu sein. Man muss ständig Lichter ausschalten oder ausschiessen und sich strategisch einen Weg durch die Levels bahnen. Gegner unbemerkt töten oder betäuben ist daher Pflicht. Grade in den fordernden Schwierigkeitsgraden (Schwer entspricht hierbei dem Modus "Hardcore"; die nächste Steigerung ist der Modus "Ranger", der Optional zur Verfügung steht und zusätzlich 1 Silber & 1 Goldtrophäe mit sich bringt) führt ein entdeckt werden fast unweigerlich zum Bildschirmtod. Und das Nutzen von Waffen ohne Schalldämpfer zieht unumgänglich die Aufmerksamkeit aller auf einen. Die dicken Schiesseisen kommen daher fast nur bei den diversen Mutantengegnern zum Einsatz.

Grade die Tatsache das man möglichst aus dem Schatten und unauffällig agiert sorgt für eine enorme Spannung. Spieler die einfach drauflos ballern werden bei Metro sicherlich nicht den Abspann zu Gesicht bekommen. Dabei steigt die Spannung in manchen Bereichen wirklich aufs Maximum, da es dann schon ab & an mal vorkommen kann das man in kaum beleuchteten Räumen oder Tunnel unterwegs ist. Wer wie ich mit Kopfhörern spielt, wird die bedrohliche Situation nicht nur visuell, sondern auch akkoustisch wahrnehmen. Wirklich große (beängstigendes) Kino.

Schade hingegen ist leider die Tatsache, das Spieler die zuvor weder einen der Romane gelesen oder den Vorgänger (nur X-Box & PC) gespielt haben, einige Storydetails nicht verstehen werden. Zu dieser Gruppe gehöre leider auch ich. Schön wäre gewesen wenn es in den Optionen die Möglichkeit gegeben hätte den Vorgänger als kleinen Film sich anzusehen oder aber den Vorgänger auf die PlayStation zu portieren (egal ob als Disc oder Download-Version). Eventuell geschieht dies ja noch, oder aber man liest das Buch "Metro 2033" von Dmitry Glukhovsky. Zu letzteren werde ich wohl tendieren, da mich die Geschichte zu Metro wirklich fasziniert hat.

Ein paar Makel hat das Spiel jedoch (noch), die umbedingt gepatched werden sollten. So kommt es ab und an zu merkwürdigen Anmationen der Gegner, diverse Tonaussetzer und ab und an kann es zu sogneannten "Freezes", also dem einfrieren des Spielgeschehens kommen. Auch die Stellen in denen man auf diverse Fortbewegungsmittel wartet nerven auf höheren Schwierigkeitsgraden etwas, da diese wirklich IMMER aus den unterschiedlichsten Gründen "natürlich" extrem lange brauchen... & rein zufällig kommen natürlich genau dann Horden von Mutanten ;).

Abgesehen davon handelt es sich hier aber um einen grandiosen Shooter mit viel Stealth Elementen, der grafisch wunderschön verpackt ist und eine dichte Atmosphäre aufbaut. Das apokalyptische Russland wirkt einfach ungemein Stimmungsvoll.

Mir gefällt es einfach besser als die Welt von Columbia in "BioShock Infinite" oder die belanglose Story von "Dishonored". Die letzten Ego-Shooter die mir ähnlich gut gefallen haben waren "Rage" oder die alten BioShock Teile.

Ach ja eines noch, von manchen Seiten bekommt man zu hören das die Spielzeit nur knapp 7h beträgt. Dies ist Blödsinn! Wer auch nur ansatzweise die ganzen tollen Details und Figuren in der Spielwelt beachtet und nicht durch die Level rennt wie Usain Bolt beim 100m Finale wird mit Sicherheit minimum 12-14h benötigen. Ich empfehle zudem noch den Schwierigkeitsgrad auf "Hardcore", also schwer zu stellen. Denn hier muss man wirklich möglichst unentdeckt handeln und sich gut überlegen welchen Weg man sich durch einen Level bahnt.... und wenn man schiesst, dann muss jeder Schuss so präzise wie möglich sitzen, gerade bei den gepanzerten Gegnern ein Muss. Und wer sich an der ein oder anderen Stelle Zeit lässt um Details zu geniessen, bekommt als Belohnung sogar die ein oder andere Trophäe spendiert, welche "Rusher" die meckern wollen das das Spiel zu kurz ist, mit Sicherheit nicht zu Gesicht bekommen! Sehr schön finde ich es zudem, dass man zu geschätzten 95% der Gefechte gegen Menschen die Möglichkeit hat diese zu betäuben und nicht zu töten. Dies hat auch Auswirkung auf das Ende, sowie manche zu ergatternde Trophäe.

Wer der Thematik nicht abgeneigt ist, einen fesselnden Shooter mit spielerischen Anspruch sucht, kommt um dieses tolle Spiel nicht herum. Für mich ist es nicht weniger als der bislang beste Shooter 2013 und mehr als ein Geheimtipp. Ich hoffe das das Spiel ein kommerzieller Erfolg wird und man auf der PS4 einen weiteren Teil im Metro Universum erwarten kann. Das Spiel ist für mich ein Hit den ich nicht erwartet hätte & wer sich nicht ganz sicher ist sollte sich das Spiel erst einmal ausliehen bevor man es völlig links liegen lässt. Für mich gibt es daher, trotz kleiner Schönheitsfehler 5 Sterne. Ob man es besser oder schlechter als BioShock Infinite findet ist Geschmackssache....aber eigentlich gibt es keine zwei Meinungne das beide Spiele in die Sammlung jedes Genre-liebhabers gehören.
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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Endzeit-Shooter mit Gänsehaut Garantie!, 18. Mai 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Metro: Last Light is eines dieser Spiele welches mich anfangs kein bisschen interessiert hat. Klar hab Ich ein paar Trailer gesehen und die sahen auch gut aus, doch irgendwie wollte der Funken nich überspringen. Ich kenne den Vorgänger nich, die Grafik sieht nur auf dem PC gut aus und Endzeitspiele gibt es auch schon die 100% besser sind, egal welches Genre, außerdem was bedeutet schon Grafik wenn mein Interesse nich geweckt ist, das Spiel mir nich gefällt und im Endprodukt nur Durchschnittliche Standardkost bietet (z.B. Rage war mich einer der größten Blender), so mein Gedanke. Dann sah Ich in meiner Freundesliste Überall Kommentare wie: Metro noch 3Tage, Metro GotY 2013, Metro best Game Ever usw. Hmm, dachte Ich mir, hol Ich es ma und wenns nich gefällt dann geb Ich es wieder zurück, NIX DA, MEINS!!!
Zu der Story werd Ich absolut garnix schreiben, aber nur soviel dass diese sehr Interessant is, einige Wendungen bereit hält und konstant spannend erzählt wird, dafür schonma ein Lob.

GRAFIK/SOUND:
Also kommen wir zum Spiel ansich. Was Ich natürlich auch direkt loben möchte is die wirklich wunderschöne Grafik auf der PS3, das zusammenspiel der Licht- und Schatteneffekte is unglaublich Stimmungsvoll und trägt den Großteil zur Atmosphäre bei, aber nich nur die L. und Sch.-Effekte sind sehenswert, die Umgebung wartet mit sehr vielen kleinen und schönen Details auf, klar gibt es auch in diesem Spiel ein paar verwaschene, nachladende und matschige Texturen aber diese halten sich in Grenzen und trüben auf keinen Fall das Gesammtbild. Auch in hektischen Passagen bleibt die Framerate meistens konstant und knickt nich ein, paar Ausnahmen gibt es auch hier aber nich der Rede wert. Womit das Spiel nochma richtig in die vollen geht is der Sound, dieser is absolut genial. Ich spiele mit einer 5.1 Anlage und egal ob in ruhigen oder actionreichen Momenten, hier bekommt man einen bombastischen Sound geboten. Waffensound, Schritte, Gespräche weiter weg von einem selber, zersplitterndes Glas, Wassertropfen, Presslufthammer, knistern von brennendem Holz, Zugluft oder z.B. das atmen durch die Gasmaske, ja sogar Pfützen haben mehrere Soundsamples, je nachdem wie tief diese is hört man dieses heraus, einfach nur Wahnsinn!

GAMEPLAY/ANIMATIONEN/ATMOSPHÄRE:
Kommen wir mMn zu den wichtigsten Punkten (außer der Story) eines Spiels! Wie Anfangs erwähnt wusste Ich nich wirklich was mich erwartet, einzig dass es ein Ego-Shooter, kein Open World is und im Jahre 2034 in Russland nach einem Atomkrieg spielt. Allerdings stellt man nach sehr kurzer Zeit fest dass dieses Spiel wirklich kein 0815 Shooter is und auch nich sein will, denn der Fokus liegt hier ganz klar auf dem Schleichen und unbemerkt an seinen Gegnern vorbei zu kommen. Hier hat man einige nette Möglichkeiten vor zu gehen, man kann alle Lichtquellen ausschalten, sei es die Glühbirne ausdrehen, sie zu zerschießen oder am Sicherungskasten gleich alles ins Dunkel zu tauchen, dies sollte man aber natürlich nich machen wenn sich Gegner genau im Lichtkegel oder in der Nähe der besagten Quelle befinden, wobei letzteres immer dafür sorgt dass Wachen aufmerksam werden und zum Kasten laufen. Im Nahkampf hat man dann die Möglichkeit den Gegner zu töten oder nur bewusstlos zu schlagen, oder man versucht einer Konfrontation komplett aus dem Weg zu gehn. Mit Wurfmessern kann man die Gegner auch aus der Ferne leise erledigen oder diese auch zur Ablenkung benutzen falls ma 2 Gegner an einer Stelle stehn und man nich entdeckt werden will. Wo wir gerade beim Entdecken sind, man trägt eine Armbanduhr die im Falle des Entdeckens anfängt blau zu leuchten und ein Ton ertönt der zunehmend lauter wird und dadurch signalisiert wie lange man Zeit hat sich noch zu verstecken und das coolste Feature der Uhr is dass Sie in Echtzeit angezeigt wird, also die tatsächliche Uhrzeit. Es gibt auch Passagen wo man am besten erst den Gesprächen der Gegner zuhören sollte, diese verraten einem manchmal Interessante Dinge, z.B. wo Ware und Munition liegt oder Ihr nächstes Vorhaben (z.B. Gang zur Toilette, Trinken holen usw), achja eine Karte gibt es im Spiel nich. Durch drücken der Selecttaste holt man ein Kompas, der einem dann den Weg zum Ziel anzeigt und ein Feuerzeug raus, mehr is da nich. Eine Kleinigkeit noch zu den Gesprächen, diese sind manchma auch einfach nur Lustig wenn Sie sich gegenseitig über andere besoffene Wachkollegen aufregen oder Mutterwitze reißen, unbedingt zuhören!;)
Natürlich darf man auch ballern und eine vielzahl an Waffen an seinen Gegnern testen, bleibt dem Spieler selbst überlassen, allerdings wird man bei dieser Option sehr schnell (zumindest im höchsten Schwierigkeitsgrad) das Zeitliche segnen. Einige wenige Skripsequenzen sind auch vorhanden und diese sind alle super inszeniert und animiert, allgemein sind die Animationen ein hingucker, sei es beim nachladen, das öffnen einer Tür, absteigen von nem Schienenwagen usw. alles sieht super aus. Es gibt auch Haufen an Upgrades für die Waffen die man bei Händlern erwerben kann, Schalldämpfer, größere Magazine, Rückstoßdämpfung uvm.
Die meiste Zeit spielt das Spiel im Untergrund aber es gibt auch Stellen wo es an die Verseuchte Erdoberfläche geht, hier heißt es Gasmaske aufziehen und nochma über die Grafik und Atmosphäre staunen. Das apokalyptische Russland sieht einfach schrecklich schön aus! Je nach Missionsfortschritt is es mal Nacht oder Tag, mal regnerisch oder nur bewölkt (schönes Wetter gibbet nich, wenne schönes Wetter willst, geh Skyrim spielen! ;). Hier is dann auch bissel mehr Platz sich ma umzusehen und eventuell Kleinigkeiten zu finden, z.B. Munition, Militär-Munition (Währung des Spiels), Tagebuchseiten die die Story ein wenig vertiefen oder auch sehr mysteriöse Ereignisse beobachten, dazu verrate Ich aber nix. Die Atmosphäre wirkt an der Oberfläche am bedrückendsten, wenn dann auch noch langsam die Luft ausgeht und sich der Zähler auf der Uhr (Luft Reserve) dem Ende zuneigt und der Charakter anfängt schwer zu Atmen, heißt es schnell Filter wechseln, allerdings wenn dann auch noch Gegner in der Nähe sind (keine Menschen) wird das alles zum echten Überlebenskampf und man bangt förmlich um sein Leben, zusätzlich kann die Maske noch kaputt gehen und wird dreckig, Schlamm, Regentropfen, Blut, alles bleibt auf der Maske und muss (per Druck auf die L2 Taste) manuell sauber gewischt werden, Adrenalin und Panik pur! Genial is auch dass man ein selbstgemachtes Akkuladegerät hat womit man dann die Batterien (Taschenlampe, Nachtsichtgerät) aufladen muss, dies geht nur sehr langsam, muss mit bedacht und am besten in Ruhe gemacht werden, also nich während Gefechten! Da die Gefechte gegen die nich menschlichen Gegner sehr hart und anspruchsvoll sind, sollte man sich ganz klar (meine Empfehlung) alles an Munition für diese aufheben, denn Muni is sehr sehr Rar. Im großen und ganzen bleibt die Action zwar im Hintergrund, aber wenn es zur Sache geht dann richtig. Dies spielt sich auch klassisch wie in jedem Shooter, die Action is Flott, die Steuerung griffig und flüssig, man kann 3 Waffen mit sich schleppen, 2 Granatentypen, Minen und Wurfmesser, allerdings is das wechseln der Granaten/Minen etwas ungewohnt aber dafür verlangsam sich dann das Geschehen um einen herum. Zum Glück besteht das Spiel nich nur aus schleichen und ballern, es gibt auch ruhige Momente wo man in Bezirke kommt und sich ein wenig umsehen kann wie die Menschen es sich nachdem Krieg in der Metro, naja... gelinde ausgedrückt, gemütlich gemacht haben. Diese Abschnitte sind extrem lebendig gestalltet und vermitteln einem ein wahres Gefühl von Aussichtslosigkeit, ein Gefühl von Trauer und dem Versuch ein normales Leben zu führen, Theateraufführungen, Händler, Geschichtenerzähler, Bars, Unterhaltung für Kinder usw. Alles wurde so Liebevoll und Detailreich inszeniert dass man denken kann so könnte es wirklich aussehen nach nem Atomkrieg, richtig beängstigend!
Mein Fazit zu dem Spiel is dass es ein absoluter Ausnahme Titel is, Ich habe nix erwartet und wurde unglaublich überrascht, es wird bestimmt nich jedem gefallen da wie Ich finde es sehr eigen is, wer aber für alles offen is und sich satt gesehen und gespielt hat an Titeln wie BF3 oder CoD sollte sich diese Meisterwerk unbedingt zulegen, denn hier wartet ein Atmo-Schocker, mit genialer Grafik, einer tiefgreifenden Story, dezent eingesetzter Musik, bombastischem Sound und einer neuen, frischen und doch vertrauten Gameplay-Mechanik darauf zu zeigen, dass es noch Spiele gibt wo Entwickler mit Herz daran gearbeitet haben, um uns Konsumenten auf aller höchstem Niveau zu unterhalten, Rest in Peace THQ und vielen Dank für dieses Super Spiel!

Wie immer dürft Ihr Rächdschreipvehla behalten
GRÜßE aus Duisburg und vielen Dank fürs lesen!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Haut Euch um!, 19. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ein Wort....herausragend!

Metro Last Light katapultiert sich für mich auf den Thron der SP Shooter.
Was dieses relativ kleine Studio vollbracht hat davon Träumen Crytek,DICE
und Co nur.

Die Story packt einen und gibt Euch auch erst nach dem Ende wieder frei.
Dabei wird man richtig gehend hinein gerissen in dieses düstere Endzeit
Szenario,nach dem Bestseller Roman von Glukhovsky.
Alles an diesem Spiel ist stimmig und passt einfach hervorragend.
Düster,beklemmend irre spannend,in jedem der 14 Level eine tolle
Idee nach der anderen.

Dazu eine (fast) Next Generation Grafik auf der PS3,durch geschickten
Einsatz von Licht und Blend Effekten kommt eine fantastische Umgebung zustande.
Es gibt nicht eine handvoll Spiele die Metro LL das Wasser reichen können.

Die Spielmechanik gibt einiges her,wir können das Licht ausschalten oder
aus schießen.Wir können schleichen oder brachial versuchen durch die Mitte
durch zu kommen mit aller Gewalt.Stealth Kills oder die Gegner betäuben.
Auch ist es möglich das Spiel ohne unnötige Tode der Gegner durch zu spielen.
Metro legt dabei auch wert auf ruhige Szenen es ist kein Dauer Geballer
wie ein COD oder BF.

Viele Location im Laufe des Spieles sind einfach Atemberaubend,zusätzlich
ist die Idee mit der Gasmaske in den offenen Arealen toll,hier habt ihr immer Eure
Uhr im Blick die die noch zu verbleibende Zeit anzeigt die der Filter hält.
Natürlich gibt es diverse Leichen mit Fltern zu entdecken,trotzdem ist der
Zeitdruck gegeben.

Diverse Schwierigkeitsgrade lassen Euch die Qual der Wahl,dementsprechend verhalten sich auch
die Gegner,wobei der Ranger Modus ohne Hud und mit nur ganz wenig Ressourcen ein ganz
hartes Brot sind.Viele Magazine bemängeln das KI Verhalten.Ich habe es auf schwer durchgespielt
und bin oftmals von denen flankiert worden oder sie verharrten in ihren Stellungen.
Moorhühner sind das nicht.

Negativ ist nur eines,es gibt keine Zusatz Missionen,schade denn das wäre das I Tüpfelchen
auf diesem Spiel gewesen.Leider ist es so das dieses die Entwickler nicht in das Spiel
gebracht haben.

Die Shooter Mechanik,auch bei vielen Magazinen bemängelt,ist sehr gut,das Treffer Feedback und die
Auswirkungen auf die Gegner variiert je nachdem wie Durchschlagskräftig Eure Waffe ist.Diese kann
man in den Metro Stationen mit Zusätzen versehen.

Fazit,ich finde Metro lässt selbst das sehr gute neue Bioshock oft alt aussehen.Die Geschichte ist zwar nicht
so verschachtelt aber insgesamt viel stimmiger.

Dieses Spiel ist ein Highlight auf der PS3,das sich kaum einer entgehen lassen sollte.

Ich habe absichtlich versucht von der Story so gut wie nichts zu erzählen,denn das ist nun mal das A und O
dieses ich sage es noch einmal irren Spiels.
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3.0 von 5 Sternen nettes Spiel, aber Story ist sehr fad., 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
nettes Spiel, aber Story ist sehr fad.
Gameplay ist nice. Mann kann das Spiel beenden ohne jemanden zu verletzen /töten.
Wenn man auf Stealth steht und schon Spiele wie Dishonored schon durch hat,dann kaufen, wenn der Preis auch stimmt.
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5.0 von 5 Sternen absolute Kaufempfehlung, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Metro Last Night ist ein sehr spannender, beklemmender und Abwechslungsreicher Ego-Shooter. Ich war schon fast traurig als das letzte Kapitel beendet war. Meiner Meinung nach steht er z.B. Dead Space in nichts nach, manchmal kommt tatsächlich Grusel-Feeling auf!
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5.0 von 5 Sternen Metro Last Light, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Last Light ist einfach zu bedienen und aufzubauen, kommt gut bei der Dunkelheit.
Mein Sohn ist zufrieden.
Wir werden es weiterempfehlen
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5.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Anfangs aufgrund der Dunkelheit etwas verwirrend, hatte mich das Spiel schnell in seinen Bann gezogen. Kann es nur jeden der auf Shooter steht empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen ganz gut, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3] (Videospiel)
Mehr open-world gameplay wäre sehr interessant bei diesem Spiel.
Ansonsten gefällt es mir sehe gut, läuft auch ganz flüssig.
M
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Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PlayStation 3]
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