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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen28
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am 5. November 2012
Vielleicht war Asaf Avidan die ewigen Janis-Joplin-Vergleiche leid. Der Bluesrock der ersten Alben taucht auf „Different Pulses“ jedenfalls nicht mehr auf. Auch seine einzigartige Stimme traktiert er (!) auf diesem Alben längst nicht so stark, wie v.a. auf „The Reckoning“ und zuletzt bei seinem (nur als Download über seine Webseite erhältlichen) live eingespielten Akustik-Album „Avidan in a Box“. (Als Beispiel höre man sich die Version von „This Cool“ auf Asafs YouToube-Kanal mal an, da zieht’s einem die Schuhe aus!). Auch die überwältigende Schönheit von Balladen wie „My Favourite Clown“, „Out In The Cold“ oder „Your Anchor“ fehlt hier. Wer nach seiner Akustik-Tour vom letzten Jahr und den dort schon gespielten neuen Stücken auf neue Bluesrocker wie „Subconscious Overly Familiar Blues“ und zum Sterben schöne Balladen wie „Twisted Olive Branch“ hofft, wird enttäuscht werden: Beide finden sich nicht auf dem Album und auch nichts Vergleichbares. Wer durch den Remix „One Day/Reckoning Song“ auf Asaf Avidan aufmerksam geworden ist, hört ohnehin besser erstmal rein, was der Typ im Original so veranstaltet. Elektro-Dancebeats sind es jedenfalls nicht. „Different Pulses" ist eher eine Weiterentwicklung von „Through The Gale“. Es dominieren langsame Stücke, melancholische Stimmung, überwiegend mit ordentlichem Groove versehen. Das Cello ist verschwunden, stattdessen machen sich Keyboards breit, es werden elektronische Klänge eingestreut und es taucht immer wieder mal eine Trompete auf.

Meine Favoriten sind „Setting Scalpels Free“ (mit seinen düsteren, tiefen Groove, der mich an Mark Lanegan erinnert), „Love It Or Leave It“, „A Gun And A Choice“ und „Is This It“ (ähnelt noch am ehesten den früheren Balladen, wohl gerade wegen der sparsamen Instrumentierung, die auf eingestreute Elektroniksounds verzichtet. Gerade deswegen kann es überzeugen). Der Titeltrack, der nur mit Akustik-Gitarre begleitet auch schon bei der Aktustik-Tour gespielt wurde, gefällt mir im neuen Arrangement mit Keybord-Klängen nach häufigerem Hören zunehmend besser. „Cylamen“ finde ich eher nervig. "Conspiratory Visons of Gomorrah“ fängt gut an, driftet mit dem Trompetenteil und dem Hintergrundchor aber fast ins schlager-/volksmusikartige ab. Ich hab den Eindruck, er versucht da auf "Leonard Cohen" zu machen, was ihm aber nicht wirklich gelingt. Das ist im letzten Teil doch Skip-Kandidat. "613" ist insgesamt 'ne tolle Nummer mit den leicht asiatisch anmutenden Percussions am Anfang und dem eingängigen Refrain. Die Elektromelodie-Einschübe nerven aber und wollen nicht zum Rest passen. Auch bei „Turn“ ist es eher zu viel des Stilmix, da ist vieles zusammengewürfelt, was nicht recht zusammenwachsen will.

Man muss Asaf Avidan lassen, dass er experimentiert, Neues ausprobiert und dabei 'ne Menge großartiges Zeug verzapft. Aber an einigen Stellen sind die Experimente diesmal nicht ganz rund geraten. Die vielen "Different Pulses" hat er leztlich doch nicht ganz synchronisiert bekommen. Das Ergebnis ist ein insgesamt sperriges Album, das wohl auch Zeit zum Wachsen braucht. Doch trotz aller Kritikpunkte (für die es den einen Stern Abzug gibt) ist es für mich immer noch eines der besten Alben dieses Jahres. Es hat mich vom ersten Hören an gepackt und lief erstmal in Dauerschleife, bevor es eine Zwangspause verordnet bekam (weil man sich auch das beste Album leid hören kann).

Und wenn man auf die Texte achtet, fragt man sich, wo um alles in der Welt der Kerl diese Bilder herholt:
„I try to push the colors through a prism back to white to sync our different pulses into a blinding light.“ (Different Pulses)
“In the clouds there is a keyhole, in the light there is a key. On the shore there is a doctor setting all his scalpels free.” (Setting Scalpels Free)
“On occasions our sea will swallow 613 different shades of sad.” (613)
„I rest on old familiar ruins, that I can’t recall.“ (Thumbtacks In My Marrow)
"The minor sonatas of Beethoven roll through your hips." (Conspiratory Visions Of Gomorrah)
„Would you treat me like a baby and let me treat you like his toy.” (Is This It)

Noch ein Satz zu den zwei verschiedenen Coverversionen, die sich inzwischen auf amazon finden: Die aus Israel bestellte Version ist ein Digipack das in einer weiteren Papphülle steckt, bei der die schrägen Streifen ausgeschnitten sind. Schiebt man das „ungestreifte“ Digipack hinein entsteht dieses streifige Aussehen; die Schrift ist dabei absichtlich nicht deckungsgleich (wie man spätestens merkt, wenn man sich den CD-Aufdruck ansieht). Für Freunde der Haptik ist das mal wieder ein Grund die CD zu kaufen und nicht nur mp3s. Ob die in Deutschland vertriebene Version genauso wird, bleibt abzuwarten.

Nachtrag: Da amazon jetzt die Rezensionen der verschidenen Ausgaben zusammenfasst, habe ich die zweite gleichlautende Rezension wieder gelöscht.
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am 6. November 2013
Okay, Different Pulses unterscheidet sich in vieler Hinsicht von den bisherigen Asaf-Alben. Doch die Stimme von Asaf hat nach meiner Sicht nicht an Intensität und Charme verloren. Different Pulses ist für mich ein Album, welches ich vom ersten bis zum letzten Track durch hören kann, ohne dass mir langweilig wird.
Bei Different Pulses wird eine andere Instrumentierung genutzt, als bei den Vorgänger-Alben. Was mich nicht stört, da das Gesamtbild des Albums einfach stimmig ist!! Alles passt zusammen; auch die Trompete gehört einfach dazu ;)

Für mich sind eh die Alben von Asaf musikalische Perlen der Musik, doch Different Pulses hat mich persönlich am stärksten in seinen Bann gezogen. Ich kann für mich behaupten, dass Different Pulses, von den bisherigen Asaf-Alben, mir am besten gefällt. Einfach ein wundervolles Album, welches bei mir durch-und-durch geht, oft mit wohligem Gänsehaut-Effekt. LOVE IT!!!!!
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am 29. Dezember 2012
Ich kannte Asaf Avidan nicht und bin durch eine Empfehlung auf sein Album „Different Pulses“ aufmerksam geworden.

Schon gleich das erste Stück „Different Pulses“ geht tief unter die Haut und ist ein absoluter Gänsehaut-Garant.

Die Melodien sind alle sehr eingängig, oft nur sparsam mit Gitarre, Keyboard oder elektronischen Sounds untermalt.

Die ganze Platte lebt vor allen Dingen von der beeindruckenden und vielseitigen Stimme Avidans, besonders bei den langsamen, melancholischen Stücken, wie zum Beispiel „Thumbtacks in my Marrow“ oder „Is this it“ kommt diese besonders gut zur Geltung.

Das Album wird nur schwächer, wenn das elektronisches Gefrickel (wie bei „613“) zu viel eingesetzt wird und die Stimme Avidans eher untergeht. Das ist aber die Ausnahme.

Mein Fazit: Auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung. Gefühlvolle, melancholische Klänge getragen von einer wirklich magischen Stimme.
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am 20. Januar 2013
Das Album bietet kaum "Gute Laune Musik". Es ist allgemein etwas schwermütig und melancholisch. Seine Stimme kommt gut zum Tragen und hört sich emotional und intensiv an.
Teilweise erinnern die Stücke an "Florence and the Machine". Aber dann kommt wieder sein eigener Stil hervor. Dieser besticht oft durch minimalistiche Musikbegleitung oder Electronische Einflüsse. Das Album lässt sich wirklich gut hören. Es hat schöne Medlodien und einprägsame Musik.

Das Booklet beinhaltet alle Songtexte und ein Photo von ihm. Die CD kommt in einem Slimcase.

Anspieltips: Different Pulses, Setting Scalpels Free, Love it or Leave it, 613, Thumbtacks in my Marrow, Turn, The Disciple
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Die Vorredner haben eigentlich schon alles gesagt. Einfach grandios, was AA hier vorlegt. Diese Stimme, die unwahrscheinlich variabel rüberkommt und unverkennbar ist. Was AA da teilweise für kratzige Stimmlagen "rauswürgt", ist schon genial. Die Lieder, die teils ruhigerer Natur, teilweise aber auch flotter sind, sind zwar irgendwie sehr eingängig, aber definitiv nicht auf Hitparade getrimmt. Und die neue Version des "One-Day-Reckoning-Songs" ist wieder was ganz Besonderes. Ich würde sie als die "Babe-Version" bezeichnen.
Alles in allem stimme ich dem zu, was der Rolling Stone über diese Scheibe schreibt:
"Asaf Avidans Gesang ist magisch!"
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am 5. Dezember 2012
Ohne den Remix des vier Jahre alten "Reckoning Songs", der dieses Jahr die Nummer 1 der Deutschen Charts erreichte, wäre wohl auch dieses Album wesentlich weniger Menschen aufgefallen - auch wenn es stilistisch in eine andere Richtung geht als der Radiohit und die Verkaufszahlen ungerechterweise weit unterhalb desselben liegen.
"Different Pulses" würde ich als Retro-Pop mit einigen Elektrosounds und einer einmaligen Stimme beschreiben. So ganz gerecht wird dieser Musik aber wahrscheinlich keine Beschreibung - und das ist auch einer der Gründe für die 5-Sterne-Bewertung: Asaf Avidan hat hier etwas sehr Eigenes kreiert, einen eigenen Stil - eine schwere Aufgabe, die ihm seine besondere Stimme zugegebenermaßen etwas erleichtert hat.
Besonders hervorzuheben ist der Opener "Different Pulses", durch dessen Retrobeat sich ein Bläsersatz und irgendein elektronisches Etwas zieht. Die folgenden Songs sind nicht spektakulär, aber absolut gelungen. Der nächste Kracher ist "613", für mich der beste Song des Albums - sehr treibend, sehr eingängig und dabei doch sehr speziell. Darauf folgt ein sehr ruhiger Song und ein weiterer, der tatsächlich zwischendurch etwas nach Musikantenstadl klingt. "A Gun and A Choice" ist sehr leidenschaftlich, "Turn" wieder sehr krachig und mit "Is this it?" klingt das Album langsam aus.
Insgesamt ist es nicht gerade ein Album, das vor Hits stotzt - und vielen wird die Stimme sicherlich etwas zu kantig sein, aber für mich ist es neben "See you on the ice" von Carice van Houten und "Stardust" von Lena das beste Pop-Album dieses Jahres.
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am 28. Dezember 2015
Einmal zum Konzert, und nun muss ich alles bestellen, was die drahtige Kreissäge herausbringt. Aber es ist schon lustig. Er untermalt die Hausarbeit und das Kochen und mitunter auch das Autofahren.
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am 16. April 2015
Das Titellied: Absolute Gänsehaut, für mich hat Asaf Avidan einfach die interessanteste Stimme dieser Zeit, ganz besondere Melodien und Texte.
Habe den Künstler live erlebt, großartig!
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am 5. Mai 2014
außergewöhnliche Stimme - außergewöhnliche Musik, einfach genial, sehr zu empfehlen, für alle, die besondere Musik mögen, macht Spaß zu hören
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am 15. November 2012
bin ein grosser fan von asaf avidan und das neue album haut mich von den socken! er schraubt seine grandiose stimme wieder in die höhe und seine texte sind geprägt von düsterer melancholie. ich liebe seine musik und freue mich schon auf das konzert ende november in der batsche.
besoneres lob dem versand aus israel - sehr kurze lieferzeit, super.
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