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5.0 von 5 Sternen MONUMENTALES PIRATENABENTEUER, 20. April 2015
Von 
Strikeforce - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: [UK-Import]Assassins Creed IV 4 Black Flag Game PS3 (Videospiel)
Dieses Game ist nur komplett auf englisch spielbar. Schnitttechnisch absolut identisch mit der deutschen USK-Version.

Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachdem ich mit Altair Kreuzzüge begleitete, mit Ezio Rom unsicher machte, und Amerikas Sezessionskrieg als Connor überlebte, mir jedoch bei keinem dieser Teile der Funke innerhalb der ersten Stunde so richtig überspringen wollte, ergab es sich, das ich diese Teile mehrmals angespielte, aber außer „Brotherhood“ keine der Folgen vollkommen beendet habe. Seitdem fristen die noch nicht abgeschlossenen Folgen der Assassins Creed Reihe, ein freudloses Dasein in meinem Regal. Nach beenden dieses Monumentalwerks befürchte ich jedoch, das ich einige unvollendete Teile, mir nochmal zu Gemüte führen werde.

Nach den ganzen guten Kritiken über Assassins Creed Black Flag, ließ ich mich dann doch hinreißen mir auch diesen Teil zuzulegen, zumal man diesen nicht mehr zum Vollpreis erwerben muß, und desweiteren zur Vollständigkeit meiner Videogamesammlung auch dieser Teil gehört.. Mit ungläubiger Begeisterung schaute ich mir die Einführung an, welche mich dann auch kurzerhand in eine Seeschlacht einbezog, welche steuerungstechnisch leicht zu meistern war, und sich mir der Vergleich zur Kino-Filmserie „Pirates of the Carribian“ geradezu aufdrängte. Nach dem ersten Landgang in Havanna, der dann Schritt für Schritt durch Tutorials begleitet wurde, und mir die Bewegungsmöglichkeiten des Hauptprotagonisten eröffneten, hatte ich selten so schnell die Steuerung, welche leicht und intuitiv zu bedienen ist, des Helden im Griff gehabt.

Es dauerte nur eine Stunde und ich war von dem Game gefangen, konnte mich mit dem Helden identifizieren und das, obwohl sich mir bis zu dem Zeitpunkt nur ein Bruchteil der Gameplaymöglichkeiten eröffneten. Das letzte Mal, wo ich einen so rasanten spielerischen Einstieg in ein Game erleben durfte, war bei „The Last of Us“. Was die Charakteridentifikation angeht, werden sich bei diesem Teil wohl die Geister scheiden. Wer keinen, oder nur einen der Vorgänger gespielt haben sollte, wird den Handlungsrahmen welcher in der Zukunft spielt, wohl nur als geschichtlich sekundäres Beiwerk sehen. Freunde der Serie werden hier jedoch schnell merken, das der schwerpunktliche Handlungsrahmen vom Kampf der Assassinen und Templer, hier im Gegensatz zu den Vorgängern eine wesentlich unbedeutendere Rolle einnimmt. Der Animus, der die geschichtliche Grundlage der Serie bildet, da man mit ihm die genetischen Erinnerungen der Vorfahren miterleben darf, wird in diesem Teil zu einem Accessoire. der nichts mehr mit den hochtechnisierten Labors der vergangenen Teile zu tun hat.

Die Grafik, darf man getrist zu dem bestem zählen, was bisher auf der PS3, neben „The Last of Us“ erschienen ist. Selbst GTA 5 zieht hier aufgrund der detailverliebten Grafik den kürzeren. Flüssig, detail- und abwechslungsreich, nur mit leichten Tearingproblemen, wird hier größter visueller Genuß geboten, insbesondere was die Darstellung des Wassers, und die verschiedenen Licht und Schatteneffekte angeht. Umgebungsgeräusche, wie aber auch die immer passende Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Inszenierung, die sich auch in den fantastischen Zwischensequenzen keine Blöße gibt. Die verschiedenen Locations glänzen mit Authenzität. Die Umwelt ist nicht steril und leblos, sondern wird durch eine artenreich, detailliert dargestellte Fauna und Flora nie langweilig. Auch die Weitsicht, die sich am besten geniessen läßt wenn man einen der verschiedenen Aussichtspunkte erklimmt, wodurch sich gleichzeitig die Karte vervollständigt bzw. wie im Game genannt „synchronisiert“ wird, und versteckte Gadets, wie Schatztruhen, Musikstücke (Shantys), Tierreviere usw. freilegt, läßt einen das ein oder andere mal verweilen, um einfach nur die wunderschön gestaltete Umgebung mit ihrer enormen Fernsicht zu bewundern. Popups, Clippings, Einbrüche in der Framerate, wie auch andere gravierende Bugs fielen mir während der gesamten Spielzeit nur selten, vereinzelt auf. Dieses trübt jedoch nur das Spielvergnügen, wenn man zu den absoluten Pedanten gehört, zumal dieses ein Openworld Game ist, wo vereinzelte Fehler als normal anzusehen sind. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt, indem sie nicht wie von einem Blatt abgelesen, und aus dem Kontext gerissen wirkt, sondern immer stimmig der Situation und Handlung anpaßt wurde.

Die Steuerung des Hauptprotagonisten ist intuitiv, und geht dementsprechend leicht von der Hand. Alle Bewegungsabläufe gehen nahtlos ineinander über, so das man kaum einmal gezwungenermaßen, den flüssigen Bewegungsablauf unterbrechen muß. Die Lebens bzw. Synchronitätsanzeige regeneriert sich mit der Zeit wieder von selbst, sollte man einmal während des Gefechts, oder durch einem falsch getimten Sprung, einen Teil seines Lebens verlieren. Beim virtuellem Tod, der ja asynchron zu den vergangenen Erinnerungen steht, beginnt man wieder vom letzten Speicherpunkt, die aber alle ausnahmslos fair verteilt worden sind. Gefundene Schatztruhen, besiegte Gegner, wie auch erlegte Tiere, lassen das eigene Vermögen steigen. Eine kleine Kartendarstellung am linken unterem Bildrand, gibt Auskunft über den eigenen Standort, wie auch über die in der Nähe befindliche Gadgets. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Darstellung der Gegner auf der Karte, wodurch sich ihre Laufwege entschlüsseln lassen. Da diese als rote Pfeile dargestellt werden, kann man auch ihre Blickrichtung erkennen, welches für einen Stealthangriff von hinten sehr hilfreich ist. Eine weitere Anzeige gibt Aufschluß über Entfernung, und Richtung des zu verfolgenden Hauptziels. Die Karte läßt sich auch bildschirmfüllend anzeigen, und gibt dann über eine einschaltbare Legende Informationen über Haupt- und Nebenziele, Aussichtspunkte, wie auch viele andere optionale Nebenaufgaben und Orte. Sie zeigt jedoch nur die Gebiete differenziert an, die schon synchronisiert, also von einem Aussichtspunkt entdeckt wurden. Eine Vergößerungsfunktion steht natürlich auch zur Verfügung, wie auch die Möglichkeit duch eine Markierung sein Ziel selbst festzulegen. Im frühem Verlauf bekommt man Zugriff auf die Schnellreisefunktion, die einem dann viele Wege nicht wiederholt laufen lassen, die man schon einmal aufgesucht hat.

Das Menü gibt Auskunft über vergangene Erinnerungen, Fortschritt, Waffen-Upgrades, Inventar und Datenbank. Interessant ist auch das Herstellungsmenü, welches einige Rollenspielelemente implementiert, so das man seinen Avatar in Bereichen, wie Gesundheit, Tragfähigkeit, Kleidung usw. aufleveln kann. Natürlich hat man auch Zugriff auf alle Optionen, die während des Games verändert werden können. Die Abstergo-Herausforderungen, teilen einem Titel zu, wie z.B. Entdecker oder Goldjunge usw., wenn man gewisse Herausforderungsziele erfüllt, die dann auch in verschiedener Form belohnt werden. Abstergo ist ein fiktiver Konzern, der im Game in der Zukunft angesiedelt ist, und mit Hilfe des Animus historische Geschichtsverläufe erforscht, die er dann in seine Unterhaltungsmedien (wie z.B. Games) integrieren kann.

Das Gameplay erschöpft sich nicht nur, in der von mir schon beschrieben, einfach und intuitiven Steuerung des Hauptprotagonisten. Im Gegensatz zu den Vorgängern, nehmen hier die Stealthpassagen noch mehr Raum ein. Dieses mögen viele begrüßen, andere wiederum vielleicht nicht. Die Möglichkeit, die ganze Stadt fast nur über die Dächer zu begehen, und somit auch größeren Wachenansammlungen aus dem Wege zu gehen, wie die häufigen Versteck- und Tarnmöglichkeiten, die automatisch erfolgen sobald man sich in ein Gebüsch oder auch einen Heuhaufen begibt, bietet viele Möglichkeiten zum ausführen eines Stealthangriffes, zumal wenn die Gegner doch noch zu weit entfernt für einen solchen Angriff stehen, kann man diese mit einem Pfeifen auf sich aufmerksam machen, und in die greifbare, überraschend tödliche Falle locken kann. Die Kämpfe bei erfolgter Entdeckung, sind selbst bei einer Überzahl von Standardgegnern, meist einfach zu meistern, da sich die Angriffs- und Abwehraktionen auf das wesentliche, wie Angriff, Konter und Verteidigungsdurchbrechung beschränken, und somit auch Videogameneulinge, wie auch Gelegenheitsgamer nicht vor unlösbare Herausforderungen stellt. Auch hier wurde auf stylische Kampfanimationen wert gelegt. Gamer-Cracks werden mit diesem Kampfsystem aber eher unterfordert sein, und werden dann eher die Herausforderung in der unerkannten/getarnten Fortbewegung suchen, um ein Ziel ohne Alarm auszulösen zu erreichen, um mit einem unbemerktem Stealthkill den Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Hierbei hilft auch die aus den Vorgängern bekannte Tarnfunktion, wenn man sich zum Beispiel innerhalb einer sich fortbewegenden Menschenmenge nahezu unsichtbar für die Wachen macht, welches dann auch visuell dargestellt wird. Verschiedene Ablenkungsmanöver die man einleiten kann, wie z.B. das anheuern von Huren, die dann Wachen für sich einnehmen, lassen einen oft scharf bewachte Laufrouten unerkannt passieren. Zum fortkommen stehen zudem z.B. Fahrstühle zur Verfügung, die einen schnell aus einer Gefahrenzone herausbringen können, aber auch Ablenkungs-Items wie Rauchgranaten, die einem bei einer Flucht einen Zeitvorteil einbringen, aber auch die in der Stadt verteilten Sprengstofffässer, die sinnvoll eingesetzt, mit einer Schußwaffe zum explodieren gebracht werden können, um im Idealfall, eine ganze Gruppe von Gegnern eliminieren zu lassen.

Stadtteile die rot markiert dargestellt werden, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich diese in Feindeshand befinden. Sollte man sich in so einem Gebiet auf die Suche nach Gadgets machen, sollten vorher möglichst alle Gegner ausgeschaltet werden, so das man danach in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen kann. Man kann man in vielen in der Stadt verteilten Läden, sein schwer erbeutetes Geld, in Ausrüstungsgegenstände jeglicher Art investieren. Die Stärken diese Games liegen im Gameplay hauptsächlich darin, das einem jegliche Art von Vorgehensweise zur Verfügung gestellt wird. Renne ich als Rambo durch die Stadt, und metzle alles nieder was sich als Gegner anbietet, oder bevorzuge ich doch eher die ruhigere, hinterhältige Spielweise, bei der man unerkannt bleibt, wird dem Spieler selbst überlassen, wie auch die Reihenfolge in der er seine Aufträge abarbeitet, oder sie aus welchen Gründen auch immer, nicht in Angriff nimmt. Hauptmissionsaufträge müssen natürlich erfüllt werden, da sich nur so die Geschichte weiterentwickelt. Man sollte jedoch alle Nebenmissionen, wie auch Schätze und Geheimnisse z.B. in Form von Liedertexten (Chanty`s) erfüllen, da sie das Game aufgrund der gewonnenen Spielerfahrung, wie auch des erbeuteten Geldes , den späteren Verlauf des Spieles erheblich vereinfachen können. Zudem läßt man sich natürlich auch eine Menge an Spielspaß entgehen. Alle versteckten Gadgets müssen jedoch nicht gleich zur dringlichen erfüllbaren Aufgabe gemacht werden, sondern können auch noch später, bei einer Rückkehr zu einem solchem Ort, immer noch eingesammelt werden.

Da dieses Spiel ja auch ein Piratenabenteuer ist, verbringt man natürlich auch viel Zeit auf den Weltmeeren. Auch hier wieder eine einfache, auf Basisaktionen reduzierte Steuerung, die es einem wirklich einfach macht, das Schiff zu steuern, und gleichzeitig auch Angriffsmanöver auszuführen. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Detailverliebtheit, die sich nicht nur dadurch erschöpft, das die Darstellung des Wassers, wie auch die sehr realistisch anmutenden Wendemanöver einen Realismusgrad erreicht haben, der einen staunen läßt. Das alleine ist schon preisverdächtig, wenn einem dann aber während der Reise ein Buckelwal die Route kreuzt, und dieser mit einem Sprung aus dem Wasser, wieder in dieses hinabtaucht, schlägt das Gamerherz, zumindest bei mir, höher. Man kann sein Geld in den Ausbau seines Schiffes stecken, wie z.B. verstärkte Rümpfe zur Verteidigung, oder schwerere Eisenkugeln, um beim Gegner mehr Schaden anzurichten. Die Kaperfahrten sind ein wesentlicher Bestandteil des Games, und machen diebischen Spaß. Mit dem Fernrohr läßt sich schon auf weite Distanz erkennen, ob es sich lohnt ein Schiff zu entern, oder nicht. Hierbei sollte man auf die Ladung, aber insbesondere das Level des Schiffes berücksichtigen, welches man kapern möchte. Umso höher der Level, umso größer die Wahrscheinlichkeit bei einem Kampf den kürzeren zu ziehen. Im Verlaufe des Games kann man noch eine eigene Handelsflotte aufbauen, die es einem dann ermöglicht gekaperte Schiffe in die eigene Flotte aufzunehmen, anstatt diese zur Reparatur des eigenen Gefährts auszuschlachten. Nach einem jedem Kampf erscheinen die möglichen Optionen, wozu man das gegnrische Schiff verwenden möchte. Mit der Handelsflotte kann man dann auf relativ einfache Weise ein bischen Geld machen, welches dann wieder investiert werden will. Auch die Möglichkeit sich einen eigenen Hafen aufzubauen, ergibt sich im späterem Verlaufe des Games.

So wie es an Land eine Menge an Tieren gibt die sich erlegen lassen (Wildschwein, Krokodil, Jaguar usw.) , um dann daraus nützliche Gegenstände herzustellen, kann man auch auf dem Meer seinem Jagdinstinkt freien Lauf lassen. Buckelwal, Schwertwal, Hammerhai, weißer Hai usw. bieten sich als Jagdsubjekte auf den „sieben Weltmeeren“ geradezu an, und da dieses ein Game ist, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber des realen Artensterbens haben zu müssen. Hierzu muß man nur ein Beiboot zu Wasser lassen, und schon kann der Spaß mit der Harpune beginnen. Auch dieses ist wieder sehr bedienerfreundlich gehalten, und läßt keine Fragen offen.

Gesamtfazit:

Was Ubisoft hier auf die Beine gestellt hat, ist von der Grafik, die detail- und abwechslungsreicher nicht sein könnte, ein augenschmeichlerisches Wunderwerk. Man kann einen Vergleich zu „The Last of Us“ ziehen, muß bei einer Bewertung jedoch mit einbeziehen, das es sich hier um ein Open-World Game handelt. Die Locations könnten abwechslungsreicher nicht sein, sei es auf dem festem Land, oder auf der hohen See. Was die Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Game auch hier keinerlei Blöße, und weiß damit die spielerische Inszenierung, wie aber auch die Darstellung der Zwischensequenzen, immer passend zu unterstreichen, ohne sich zu sehr dabei in den Vordergrund zu drängen.

Das Gameplay, wie die gesamte Steuerung ist einfach und intuitiv, so das auch Videogame-Neulinge, wie auch Gelegenheitsspieler hier selten Frustmomente erleben, sondern durch viele Erfolgserlebnisse zum weiterspielen animiert werden. Die einzige Überforderung für Gamer die noch kein Open World Game gespielt haben könnte darin bestehen, das man sich mit der Fülle der Aufgaben nicht arrangieren kann, und somit nicht weiß wo man anfangen, oder aufhören soll. Hier sollte man dann einfach nach seinem Gefühl handeln, da es in der Reihenfolge der zu lösenden/auszuführenden Aufträge und Nebenaufgaben keinen festgelegten Plan gibt, von dem Hauptziel, welches einen in der Geschichte jedoch weiterführt, mal abgesehen.

Für den erfahrenen Gamer läßt das Spiel durch seine vielfältigen Herangehensweisen, auch spielerischen Anspruch zu, zumal einige Nebenmissionen, schon ein wenig Gehirnschmalz erfordern. Wie bei Assassins Creed üblich, läßt sich fast alles erklettern, während man dann auf den Dächern fast die ganze Stadt begehen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern, ist hier der Stealthanteil ein wenig höher, welches mir persönlich jedoch sehr gut gefiel.

Die Kartendarstellung läßt keine Fragen offen. Alle Ziele, Aussichtspunkte usw. werden dargestellt. Vor allem jedoch auch die Gegner und ihre derzeitige Blickrichtung. Einige Orte jedoch erst, wenn man einen der noch nicht erklommenden Aussichtspunkte erreicht hat, die einem dann weitere Bereiche der Karte eröffnet, welche dann auch Ziele freilegt, die vorher nicht ersichtlich waren. Eine Vergößerungs- und Wendefunktion ist mit implementiert, wie auch eine aussagekräftige Legende. Das Menü enthält alle spielerelevanten Daten, angefangen bei der Fortschrittsanzeige, übers Inventar und die Datenbank, wie auch den Optionen usw.

Jedem, der bis jetzt noch kein Assassins Creed gespielt haben sollte, vielleicht auch beruhend auf Vorurteile gegenüber Triple A-Mainstreamtiteln, sollte hier eine Ausnahme machen, da alleine die visuelle Inszenierung, einen doch desöfteren mit offenem Mund staunen läßt. Aber auch das Gameplay weiß mit spielerischer, einfacher und intuitiver Perfektion zu überzeugen. Die verschiedenen Herangehensweisen, wie ich an ein Ziel herankomme, und in welcher Art ich dann meinen Auftrag ausführe, läßt keinen Wunsch offen. Hier wird sogar viel individuelle Kreativität gefördert, die man ja selbst heute noch den meisten Spielen abspricht. In vielen Fällen allerdings auch zu Recht.

Die Story, wie auch die Charakteridentifikation mag vielleicht nicht so ausgeprägt sein wie bei einigen der Vorgänger, dieses wird jedoch durch alle anderen Bewertungskriterien wieder ausgeglichen, da man dort in fast allen Belangen höchsten Maßstäben gerecht wird. Auch hat mich nur selten ein Spiel so schnell gefangen genommen, so das ich mich nach einer halben Stunde schon voll im Game zuhause fühlte. Dieses ist natürlich ein von mir sehr subjektiv empfundenes Urteil, glaube aber, das es vielen anderen Gamern auch so ging.

Für Fans der Serie sowieso Pflichtkauf. Für alle anderen, die mit der Vielfalt eines Openworld Games keine Schwierigkeiten haben, und Assassins Creed bisher gemieden haben, sollten spätestens hier einen Einstieg in die Seirie versuchen, da es gerade bei diesem Teil, kaum eine Rolle spielt, einen der Vorgänger gespielt haben zu müssen. Auch Fans der Filmreihe „Pirates of the Carribian“, dürften hier ihr spielerisches Glück finden, da Paralellen zu dem Film unverkennbar vorhanden sind.

Spieler, die einen linearen Spielablauf bevorzugen, oder auch einseitig auf ein Spielegenre festgelegt sind, sollten sich den Kauf überlegen, oder sich das Game einfach aus der Videothek für ein Wochenende ausleihen, da man sich hier nach einer bis zwei Stunden Spielzeit schon ein Urteil, in Form von „Kommt für mich in Frage, oder nicht“, bilden kann.

Für Videogame-Sammler, wie ich es bin, ein „MUSTHAVE“, welches in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen dürfte.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!
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5.0 von 5 Sternen verdammt geil, 18. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: [UK-Import]Assassins Creed IV 4 Black Flag Game PS3 (Videospiel)
alte scheiße wie geil ist das denn.kannte das spiel nur vom hörensagen.also gekauft und gezockt.einfach nur geil.grafik geil gameplay geil.
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