Kundenrezensionen


30 Rezensionen
5 Sterne:
 (25)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eingängig und abwechslungsreich, was will man mehr?, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Special Edition) (Audio CD)
Für mich war das letzte Stratovarius-Album ein Beweis dafür, dass Bands nicht an Qualität verlieren müssen, wenn der langjährige Hauptsongwriter geht, denn während man „Polaris“ meines Erachtens noch anmerkte, dass sich die neue Truppe im Findungsprozess befand, ist „Elysium“ für mich ein Höhepunkt der gesamten Banddiskografie.

Über das neue Album „Nemesis“ konnte man nun im Vorfeld lesen, es sei vom Sound her moderner als seine Vorgänger geworden. Das kann ich nicht so recht bestätigen, vom Grundkonzept hat sich kaum was geändert. Auf „Nemesis“ hören sich Stratovarius im Wesentlichen so an, wie auf den beiden Vorgängern. Die einzelnen Lieder sind dabei aber stärker auf den Punkt gespielt, weisen fast alle eine große Eingängigkeit auf und erinnern so etwas mehr an die Werke aus der zweiten Hälfte der Neunziger als es „Polaris“ und „Elysium“ taten. Gleichzeitig gibt es aber genug Abwechslung sowohl zwischen den Songs als auch innerhalb der einzelnen Stücke, sodass nicht schnell Langeweile aufkommt. Gerade beim vorher als Single veröffentlichten „Unbreakable“ wird der Kompromiss zwischen Eingängigkeit und Abwechslung sehr deutlich. Ansonsten bietet die Platte einige poppig-heitere Nummern wie „Fantasy“ und „Dragons“ aber auch langsamere Songs mit sehr hymnischen Refrains wie „One Must Fall“ oder „Castles In The Air“. Etwas komplexer präsentieren sich das Titelstück und vor allem „Out Of The Fog“, welches bei mir einige Anläufe brauchte, um zu zünden. „Halcyon Days“ kann man von mir aus als „modern“ bezeichnen, denn der Synthesizer-Einsatz erzeugt bei dem Lied in Verbindung mit dem Rhythmus beinahe „Dancefloor-Atmosphäre“, was sicher gewöhnungsbedürftig ist. Eine Ballade ist mit „If The Story Is Over“ auch dabei, die ich für sehr gelungen halte, auch wenn man natürlich wieder mit dem „Kitsch“-Totschlagargument kommen könnte.

Der neue Mann an den Drums, Rolf Pilve, ist mir auch nicht negativ aufgefallen, wobei ich zugeben muss, dass ich vom Schlagzeug spielen keine Ahnung habe. Überhaupt fällt es mir schwer, wirkliche Kritikpunkte bei „Nemesis“ zu finden. Bedauerlich wird für manche sein, dass es keine klassischen Speed-Nummern wie „Father Time“, „Against The Wind“ oder „Learning To Fly“ gibt, zudem wurden die progressiven Anklänge zurückgefahren. „Elysium“ hat für mich der 18-minütige Titeltrack rausgerissen, ein Pendant ist auf der neuen Scheibe nicht zu finden, weshalb ich unterm Strich sagen würde, dass mir der Vorgänger im direkten Vergleich ein klein Wenig besser gefällt.

Als Fazit bleibt dennoch festzuhalten, dass Stratovarius hier ein sehr gutes, technisch wie immer einwandfrei gespieltes Album hingelegt haben, das Fans der Band und eigentlich alle, die europäischen Power Metal mögen, voll überzeugen sollte, weshalb ich für die Angesprochenen eine klare Kaufempfehlung ausspreche. Mit dem Digipack ist man sicher gut beraten, denn die beiden darauf enthaltenen zusätzlichen Lieder reihen sich gut ins Album ein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Stratovarius seit dem Monsteralbum Visions von 1997!!!, 22. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Special Edition) (Audio CD)
Wow, ich bin wirklich geplättet^^ Nach dem Hören der neuen Stratovarius CD fühlt man sich um Jahre zurück ins goldene Jahrzehnt des europäischen Power Metal versetzt. Damals, als ab Mitte der Neunziger, die Bands aus dem Boden schossen und Kapellen wie Rhapsody, Hammerfall, Stratovarius, Gamma Ray und Blind Guardian ihre besten Alben veröffentlichten. Bevor viele der eben genannten Bands krampfhaft weg wollten, von dem Sound der am Besten zu ihnen passt: Schnelle melodiöse Songs mit hymnenhaften Refrains und hohem Wiedererkennungswert ohne eintönig und langweilig zu klingen. Und an stelle dessen zwanghaft versuchten, erwachsener zu klingen und erdiger bzw. mehr Hardrock Elemente mit in ihre Musik zu integrieren. Ist Nemesis nun eine schlechte Kopie dieser alten Meisterstücke? Nein, Nemesis besinnt sich zwar der alten Qualitäten, klingt aber dennoch erwachsener und vielfältiger als bis Dato jede andere Stratovarius Veröffentlichung. Und dies ganz ohne unauthentisch zu klingen. Dies ist Stratovarius, wie wir sie kennen und lieben gelernt haben. Kann mir auch gut vorstellen, dass ein gewisser recht übergewichtiger Schreiberling eines recht einseitig bekannten deutschen Metal Magazins die neue Scheibe nicht gut finden wird, weil sie ihm zu fröhlich, zu melodiös, zu ich zitiere aus einer seiner Rezensionen zu Hobbit lastig ist... Aber uns Fans kann das egal sein... Wir lieben unseren guten alten Power Metal. Und ich kann nur meinen Hut ziehen vor Bands wie Stratovarius, Avantasia oder auch Rhapsody, die weder Unterstützung aus dem Mainstream Radio und Musikfernsehen erhalten, und zusätzlich noch von oben erwähntem recht kräftigem Schmierfink und seinem sogenannten Musikmagazin gedizzt werden. Dennoch schaffen es diese Bands seit Jahren ganz oben zu bleiben und das verdanken sie uns, ihren Fans, die sich nichts vordiktieren lassen, was ihnen zu gefallen hat, sondern ihre eigene Meinung haben. Mit Nemesis im Gepäck werden alte wie neue Stratovarius Fans wieder mehr als begeistert sein und dieser Band, die seit dem Ausstieg von Herrn Tolkki vor einigen Jahren ihren zweiten Frühling erlebt, erneut viel Freude abgewinnen können. Auf die Songs im Einzelnen möchte ich jetzt gar nicht im Detail eingehen... Nur soviel sei gesagt... Nemesis atmet mit jeder Sekunde große Stratovarius Gänsehaut Momente. Vom schnellen Double Bass Opener Abandon, über das von Piano Klängen unterstützte vorab veröffentlichte Lied Unbreakable, bis hin an das Abba erinnernde Lied Fantasy, zum absoluten Gänsehaut Song If the Story is over ( die beste Stratovarius Ballade seit Jahren- auf Augenöhe mit Forever)und schließlich zum vielschichtigen Titeltrack Nemesis. Diese CD ist ein großer Anwärter auf die Top Ten der besten Metal CDs des noch jungen Jahres 2013. Nach den schon sehr guten Helloween und Circle II Circle Veröffentlichungen könnte dies das Power Metal Revival Jahr werden... es wäre zu schön.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Innen hui, außen pfui!, 5. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nemesis Days (Audio CD)
Groß war wie Freude, als auf Facebook verkündet wurde, dass Stratovarius eine Tour-Doku über das aktuelle Album "Nemesis" veröffentlichen wollen. Als Stratovarius-Fan (oder besser gesagt Verehrer) bin ich natürlich zum nächsten Saturn gepilgert und habe mir die gute Scheibe geholt.
Noch während ich vor dem Regal stand und das gute Stück begutachtete, kam schon die erste (leichte) Enttäuschung: Die DVD kommt nicht in einer schönen "Standard DVD-Box" daher, sondern wird mit dem aktuellen Album "Nemesis" in einer handelsüblichen Doppel-CD-Box verkauft.
Aber egal, ab nach Hause, das gute Ding in den Player schieben und ab gehts!
Kaum wurde der "Film" gestartet, kommt schon die nächste Ernüchterung: Auf der DVD sind keinerlei Untertitel vorhanden. Nicht einmal Englische. Natürlich ist es jetzt nicht so, dass ich schlechte Englisch-Kenntnisse habe, aber die Jungs von Stratovarius haben teilweise doch einen ziemlich starken finnischen(in Jens' Fall natürlich schwedischen) Akzent auf den Lippen, wenn sie über ihr Tourleben plaudern. Besonders beim hauseigenen Nachwuchs-Drummer Rolf Pilve(der auf der neuen Scheibe Stratovarius-Legende Jörg Michael teilweise ganz schön alt aussehen lässt) musste ich mir manche Passagen mehrmals ansehen, damit ich überhaupt verstand, worum es geht. Bei solchen Dingen hätte ich mir Untertitel wirklich gewünscht.
Alles in Allem wird dem Zuschauer auf der DVD ein sehr guter Einblick in das Tourleben der Band gewährt. Man erfährt viele Dinge über die Vorbereitungen zu Konzerten, die Entstehungsphase des neuen Albums, es werden Fans befragt, außerdem gibt es viele "Homevideo"-Clips der Band bei Besuchen in verschiedenen Restaurants und während der Fahrten/Flüge zu den jeweiligen Veranstaltungsorten. Man merkt der Band natürlich auch an, dass sie Spaß an ihrer Sache haben und mit Leidenschaft an ihre Musik rangehen.
Absolut faszinierend, wie sich eine Band nach 30 Jahren Bandgeschichte, zig Line Up-Änderungen und zwei Beinah-Auflösungen wieder an die Power Metal-Spitze gekämpft hat und diese mit Feuer und Flamme verteidigt.
Hut ab, Stratovarius \m/
4/5 Sternen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album seit Jahren..., 8. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (MP3-Download)
haben Stratovarius hier abgeliefert. Da mit hätten wohl die meisten Fans (inkl. mir) nicht mehr gerechnet.
Die alten Herren haben ein paar richtig gute Songs am Start und das Album flutscht genüsslich durch die Gehörgänge
ohne langweilig zu werden. Genau so muss es sein.
Hervorzuheben wäre auch noch die sehr gute und vor allem druckvolle Produktion, die Drums sind hier wirklich mal
als solche zu hören, da hat man sich Mühe gegeben, da können sich andere gerne mal ne Scheibe von abschneiden.
Wie man sieht bin ich vollkommen zufrieden, gebe verdiente 5 Sterne und hoffe dass diese Ausnahmeband irgendwann nochmal
so ein Hammeralbum abliefern werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das härteste Strato-Album!, 23. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Special Edition) (Audio CD)
Kleiner Rückblick. Wer hätte 1989 gedacht, dass diese finnische Band solch eine beeindruckende und Ereignisreiche Karriere bevor steht. Das Timo Tolkki solche Klassiker wie „Episode“, „Visions“, „Destiny“ und „Infinite“ hervorbringen und Stratovarius an die Spitze des Euro-Power Metal katapultieren würde. Wahrscheinlich Niemand. Doch nach den etwas enttäuschenden "Elements" Scheibchen begann eine wahre Selbstdemontage der Band. Stratovarius machten nur noch durch Streitereien und komische Bandumbesetzungen Schlagzeilen in der Presse. Nachdem die internen Querelen, Schuldzuweisungen und Herr Tolkkis manische Depressionen endlich bereinigt wurden, schien alles wieder im Lot und man feierte mit der etwas strangen, selbstbetitelten „Stratovarius“ Scheibe, die durchaus paar coole Momente hatte, eine Reunion. Alles schien sich wieder friedlich dem Alltag zuzuwenden und plötzlich packte Timo Tollki seine Koffer und entschied sich, ein in der Produktionsphase befindliches Stratovarius Album, ohne seine Bandkollegen fertigzustellen und zu veröffentlichen. Dies wurde dann später als das erste Revolution Renaissance Album „New Era“ veröffentlicht. Er überließ seinen Ex-Kollegen aber alle Namens und Markenrechte.

Die Frage, wie Stratovarius denn weitermachen würden, stand im Raum und wurde dann endlich mit "Polaris" beantwortet. Das Album heimste gute Kritiken ein und war eine mehr als solide Scheibe. 60% waren gewohnt hohe Kost, die man von der Band vor den Elementsscheiben kannte, 40% konnten mich dagegen nicht wirklich überzeugen. Das zweite Album "Elysium" in der Post-Tolkki-Arä setzte sogar noch einen drauf und fügte dem typischen Stratosound noch eine progressive Schlagseite hinzu. Dies war leider das letzte Album für Jörg Michael, denn dieser stieg aus um sich auf seine Booking-Agentur zu konzentrieren. Immerhin mit einem Paukenschlag.

Pünktlich am 22.02.2012 flatterte mir nun "Nemesis" ins Haus. Nach der sehr starken "Elysium" wusste ich nicht was mich erwarten würde. Natürlich hatte ich mir "Unbreakable" schon zu Gemüte geführt, aber trotzdem. "Abandon" eröffnet das Album und siehe da. Einige Neuerungen fallen sofort auf. Zum Ersten, dass Riffing. Es ist heavier und brachialer als früher. Gefällt mir außerordentlich gut und steht der Band super zu Gesicht. Auch in diesem Zusammenhang interessant ist natürlich, dass die Keyboards noch einen ganzen Zacken dominanter sind als auf den 2 Alben zuvor. Das macht sich das ganze Album über bemerkbar. Trotz der hochgefahrenen Keyboardanteile wirkt das ganze Album härter, als alles was Strato zuvor gemacht hatten, dadurch aber eben auch moderner und frischer. Jedenfalls ist "Abandon" ein geiler Opener, der unverschämt heavy nach vorne rockt und einen erstklassigen Opener darstellt, da dieser definitiv Lust auf mehr macht. Die Keyboard-/Gitarrensoli geben diesem Song noch das Tüpfelchen aufs "i". "Unbreakable" dürfte den meisten ja eh schon bekannt sein. Strophen und der erste Sahne Ohrwurm Refrain sind sehr poppig gehalten, allerdings gibt es ein Interlude was wieder brachialer und heavy ausfällt. Geiler Song und definitiv Volltreffer Nummer 2. Ach ja, der Nachfolger von Jörg Michael, Rolf Pilve macht nicht nur einen guten Job, sondern schafft es aus meiner Sicht den Vorgänger in jeglicher Hinsicht zu übertreffen. Nicht das Jörg ein schlechter Drummer gewesen wäre, allerdings hatte ich mit seinem sehr eintönigen und sterilen Stil so meine Probleme. Besonders in den neueren Alben wie "Polaris" und "Elysium" fällt das einem erst auf, wie abwechslungsarm sein Schlagzeugspiel daher kommt. Über die Geschwindigkeit brauchen wir nicht zu diskutieren, Jörg war wirklich ein flinker Trommler. Jedenfalls ist Rolf definitiv eine ausgzeichnete Wahl für die Schießbude. "Stand My Ground" kommt in den Strophen schon fast thrash-mäßig um die Ecke gebogen, wenn nicht Timo Kotipeltos unverwechselbare Stimme diesem obenauf liegen würde. Um die Härte etwas zu unterstreichen ist die Stimme in den Strophen mit einem Verzerrungseffekt verfremdet. Fügt sich aber gut ein. Der Chorus ist natürlich wieder episch und hoffnungsvoll wie ein Bilderbuch Stratovarius-Chorus eben sein muss. Toller Song. "Halcyon Days" zeigt vor allem wie vielseitig Jens Johansson seine Keyboards mittlerweile einsetzen darf. Den ganzen Song hat Jens mit coolen Synthesizer-Effekten veredelt, die man normalerweise eher im Dance oder House antreffen würde. Passt aber hervorragend und nimmt dem Song nichts von seiner Härte. Auch hier legen die Stratos wieder einen astreinen Chorus hin. Bleibt sofort in den Ohrmuscheln und wird sich so schnell da auch nicht verabschieden. Was mir bei "Halcyon Days" und auch schon bei "Unbreakable" aufgefallen ist, in diesen Songs gibt es keine Gitarren- bzw. Keyboardsoli. Gab es bisher glaub ich noch auf keinem Stratovarius Album in dieser Form wenn ich mich recht erinnere. Ist aber vollkommen in Ordnung denn manchmal ist weniger, einfach mehr und bietet somit zusätzliche Abwechslung. "Fantasy" ist ein absolut eingängiger Hit der Marke "Hunting High And Low", "Eagleheart", "S.O.S" oder "Black Diamond". Auch der Text macht einem Mut an seine Träume zu glauben und für diese zu kämpfen. "Out Of The Fog" und auch "One Must Fall" sind für mich die beiden sperrigsten Titel am Anfang gewesen. Sehr abwechslungsreich und progressiv. Brauchen definitiv mehr Anläufe als die anderen Songs auf dem Album, reihen sich aber nahtlos zu den anderen Krachern dazu, nachdem man diese durchschaut hat. "Castles In The Air" fängt mit einer wunderschönen kurzen Piano-Melodie an um sich dann in einen epischen, von Chören getriebenen Song zu steigern. Der Chorus bleibt auch hier wiederum hängen und ist wieder etwas eingängiger als "Out In The Fog". Auch muss ich an dieser Stelle mal die Gitarren- und Keyboardarbeit von Matias und Jens loben. So viel Spielfreude wurde bisher auf keinem anderen Stratovarius Album verbreitet wie auf diesem. Die Soli sind beeindruckend und songdienlich zugleich. Wahnsinn! "Dragons" schlägt in die gleiche Kerbe wie auch "Fantasy" wobei mir letzterer etwas besser gefällt. Nach dem schon besprochenen "One Must Fall" folgt eine der schönsten und originellsten Strato-Balladen die je von dieser Band geschrieben wurde. "If The Story Is Over" wird zunächst nur von akkustischen Gitarren, dezenten Keyboard Einsprengseln und Timos Stimme getragen. Später gesellen sich auch die restlichen Instrumente dazu. Gänsehaut pur. Timo Kotipelto überzeugt auf diesem Album auf ganzer Linie und zeigt, dass er nach wie vor zu den besten Sängern im Metalsektor gehört. Der abschließende Titelsong "Nemesis" zeigt nochmal alle Facetten von Stratovarius anno 2013 und schließt das Album würdig mit einem weiteren Kracher ab. Auf der Special-Edition sind noch die Bonussongs "Fireborn" und "Hunter" mit drauf. "Fireborn" ist auch wieder mit vielen Keyboardspielereien vollgeschmückt und melodisch, wohingegen "Hunter" etwas härter ist. Beide Songs haben aber wieder eingängige Refrains. Fügen sich in das Gesamtbild des Albums super ein. Ist mir ein Rätsel warum man diese nicht auch auf das reguläre Album gepackt hat. Deswegen, wer sich das Album noch anschaffen möchte, sollte definitv schnell zur Special Edition greifen, bevor diese vergriffen ist. 1,- € Aufpreis für zwei Bonussongs und eine schicke Medi-Book Verpackung ist mehr als nur fair.

"Nemesis" ist definitiv das beste der 3 jüngeren Alben ohne Tolkki. Soviel ist klar. Es strotzt nur so vor Spielfreude und Energie. Dazu gesellen sich neue und moderne Facetten wie die härtere Gitarrenarbeit, der vielseitige Keyboardeinsatz und die in sich enorm abwechslungsreichen Songs. Auch die Produktion ist gelungen. Der Sound drückt gegen die Wand und trotzdem ist der Klang glasklar. Meine absoluten All-Time Favorites von Stratovarius sind "Visions", "Destiny", "Infinite" und "Elysium". Wenn man "Nemesis" nun mit der restlichen Diskographie vergleicht, wird eine gerechte Einordnung schon schwieriger. An "Visions" kommt das Album, meiner Meinung nach, nicht ganz ran, schrammt aber nur knapp dran vorbei. Nach wirklich mehr als einigen Durchläufen und reichlicher Überlegung würde ich folgende Reihnefolge als angemessen erachten.

1. Visions 2. Nemesis 3. Infinite 4. Destiny 5. Elysium

Stratovarius erleben wohl ihren zweiten Frühling. Nachdem Helloween schon unglaublich stark, dass noch junge Jahr 2013 eingeläutet haben, knüpfen Stratovarius nahtlos daran an. Das Album ist wirklich ein Meisterwerk geworden und noch dazu ein erneuter Beweis dafür, dass Timo Tolkkis Ausstieg, die einzig richtige Konsequenz war um diese Band zu retten. Ich möchte Tolkkis Vermächtnis keineswegs beschmutzen, immerhin kann man diesem Mann verdanken, dass es Stratovarius überhaupt gibt und noch dazu hat dieser absolute Meisterwerke für diese Band geschrieben. Allerdings zeigten schon die enttäuschenden "Elements" Scheiben und die passable "Stratovarius", dass Tolkkis Ideenreichtum langsam aber sicher erschöpft war. Mit den mittelmäßigen Revolution Renaissance Outputs, der katastrophalen "Saana - Warrior Of Light" Saga und dem billigen Stratovarius Rip-Off Symfonia, hat sich dieser Mann nun leider endgültig ins Abseits geschossen. Das macht aber alles nichts, denn wir können nach wie vor auf die neuen Stratovarius zählen, denn diese haben mit "Nemesis" eines der besten Alben ihrer langen, langen, langen Karriere veröffentlicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe nicht viel erwartet, und dann - Überraschung!!!, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Special Edition) (Audio CD)
Nach den letzten Alben habe ich nicht mehr viel von der Truppe um Timo Kotipelto erwartet, aber dann kam dieses Album und somit eine Überraschung! Um relativ schnell auf den Punkt zu kommen: dieser Silberling gehört zum Besten, das die Band jemals abgeliefert hat. Die Gitarre klingt rotziger und aggressiver als auf den Vorgängeralben, die Songs sind abwechslungsreicher und voll von tollen Melodien. Natürlich erfinden die Jungs das "Stratovarius - Rad" nicht neu, sie klingen aber wieder frischer und hungriger.
Fazit: ein gelungenes Album nicht nur für Fans der Truppe. Dafür gibt's 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Ein geniales Album!, 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (MP3-Download)
Seit Jahren füllt sich mein CD-Schrank mit all den Veröffentlichungen von Stratovarius. Aber seit langem hat mich kein Release mehr so überrascht wie dieses. Das Werk ist abwechslungsreich, powervoll, mit wahren Krachern und Hymnen. Der Opener "Abandon" räumt von der ersten Sekunde an wirklich ab. Es folgt das hitverdächtige "Unbreakable" - eine Midtempo-Nummer mit mächtig Krawums. Dann wieder eine gehörige Temposteigerung mit "Stand My Ground" - mit eingängigen, langsamen Refrain. Und auch die restlichen Songs können voll und ganz überzeugen.

Stratovarius klingt auf "Nemesis" frischer, abwechslungsreicher, härter und melodischer den je. KAUFEN! - W.E.R.S.I., Guitar Axeman, BORN2RULE
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Bestes Album seit der Visions TOP !!!, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Audio CD)
Ich bin ja seit 1997 Starto Fan, habe die Band selber 3x live gesehen und auch alle Alben im Schrank. Also musste über kurz oder lang auch das Neue Werk her und ich bin begeistert. Seit dem Kauf läuft es fast jeden Tag bei mir. Highlights gibt es wirklich sehr viele, ob nun der coole Opener "Abondon" oder die Single Auskopplung "Unbreakable" alles mega cool. Mein Lieblingssong ist aber "Fantasy" endlich hat der Kulthit "Paradise" vom Visions Album ein gleichwertigen kleinen Bruder LOL !

Hammer ich bin immer noch total begeistert, fand ich ja schon den Vorgänger Elysium sehr gut ist jetzt nochmal eine Schippe drauf gesetzt worden. Besonders gut finde ich auch den Song "Halycon Days" mit seinen "dance Parts" und "Electro Beats" sehr mutig und ruhig mal als weitere Single auskoppeln Leute.

Ich kann nur sagen so in der Form haben Stratovarius immer noch eine Existenz Berechtigung in der Szenne und ich würde sie gerne mal wieder live sehen. Schade da mein Lieblings Drummer Jörg Michael nicht mehr in der Band ist, aber egal, sein Nachfolger macht die Sache aber sehr gut.

Und Jens & Timo sind mal wieder spitze ! Mein Fazit wer hier nicht 5 Sterne gibt der ist kein Metalfan, ich bin begeistert !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Top, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Audio CD)
Wie immer hat mich "Meine Band" nicht enttäuscht. Die epischen Balladen der Vergangenheit fehlen leider aber was solls insgesamt sehr gutes Album
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Die Power Metal-Maschine aus Finnland meldet sich zurück...mit einem Album der EXTRA-Klasse!, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nemesis (Audio CD)
Unglaublich, zu welch einer Band sich das "neue Stratovarius" aufgerafft hat. Nachdem in den Jahren 2004/2005 noch bandinterne Streitereien, Timo Tolkkis Einlieferung in eine mentale Klinik und tägliche Schlagzeilen in den Metal-Foren des Internets das eigentliche Todesurteil der Power Metal-Formation besiegelt haben, hat sich das finnisch-schwedisch-deutsche Quintett um den Meister-Gitarristen und -songwriter wieder zu einem "Reunion"-Album aufgerafft und den Fans nach einer eher kritisierten progressiv angehauchten "Elements"-Ära und einer Zeit voller Probleme und Streitereien ein nicht unbedingt weniger experimentelles und düsteres Album mit dem schlichten Namen "Stratovarius" vorgeworfen, welches die erlebten Traumata und niederschmetternden Erlebnisse der letzten Monate verarbeiten soll. Doch auch nach diesem Album schien immer noch nicht alles in Butter. 2008 kündigte Tolkki die endgültige Auflösung der Band an. Dennoch wollten die anderen Mitglieder ohne ihn unter dem alten Namen weitermachen. Langes Bangen war für viele Fans angesagt: Unter welchem Namen und wann werden die verblieben Musiker von Stratovarius ihr neues Album rausbringen, falls es je eins geben sollte. Doch Stratovarius wären nicht sie selbst, wenn sie sich nicht wieder aus dem tiefsten Morast nach oben kämpfen würden. Mit "Polaris" startete eine neue Ära der Band, die mit einem noch besseren "Elysium" fortgeführt wurde und nun mit "Nemesis" einen neuen Höhepunkt der Bandgeschichte nach "Visions" und "Infinite" darstellt. Auch der neue Schlagzeuger Rolf Pilve, welcher den nach 17 Jahren ausgestiegenen Jörg Michael ersetzt, bringt frischen Wind in die Segeln des einfach nicht kleinzukriegenden Schiffes.

Mit "Nemesis" gehen die Jungs um Timo Kotipelto wieder in eine etwas andere Richtung, als sie es noch mit "Elysium" taten. Manche Songs sind weniger keyboardlastig wie noch auf dem Vorgängeralbum, auf welchem sich Jens Johansson richtig austoben konnte, die Gitarren sind mit die mit Abstand heavigsten, die ich je bei Stratovarius gehört habe und allgemein haben die Songs einen viel düstereren Sound. Nemesis hat einfach einen viel zu eigenen und modernen Stil, um ihn mit irgendeiner anderen Scheibe der Band zu vergleichen. Die Musik klingt viel moderner und aktueller, was ich der Band auf keinen Fall übel nehme. Viele Anhänger des "alten" Stratovarius aus meinem Bekanntenkreis mögen Nemesis bis auf ein paar Songs nicht, weil es ihnen viel zu modern klingt...was ich ihnen überhaupt nicht abstreiten kann. Bei "Halcyon Days" merkt man besonders an dem eingebauten "Dubstep-Part" (anders kann ich es nicht beschreiben), dass die Band sich in neues Gewässer vorwagt. Ob es einem nun gefällt oder nicht, das sei mal außen vorgestellt.
Auch gesanglich gesehen bleiben Stratovarius ganz weit mit vorne. Timo Kotipelto zeigt uns, dass er es nach knapp 20 Jahren bei seiner Band immer noch drauf hat, auch wenn man merkt, dass er die ganz hohen Töne nicht mehr perfekt singen kann (was viele sicherlich auch schon live gemerkt haben). Ich denke, dass das permanente Hoch singen auf den Vorgängeralben seine Stimme ziemlich abgestumpft hat (man höre sich nur mal "Find Your Own Voice", "Papilon" von der ersten "Elements"-Scheibe oder "Father Time" auf "Episode" an). Gesanglich erinnert es mich ziemlich an das Reunion-Album. Aber dennoch bleibt er für mich einer der besten Sänger im (Power) Metal-Bereich, da er nicht nur hoch, sondern auch gleichzeitig kraftvoll singen kann. Mit "If The Story Is Over" liefert er meiner Meinung nach die beste Gesangsleistung seiner bisherigen Karriere ab...ein lyrisches sowie musikalisches und gesangliches Meisterwerk.

Nun ein paar Worte zu den Songs:

Mit "Abandon" haben die Jungs einen Headband-Opener der Extraklasse kreiert. Der Rythmus geht sofort in die Halsmuskulatur über und sorgt für exzessives Headbangen, bis man die Wirbeln knacken hört. Klasse Song!
"Unbreakable" kennen manche schon von der vorab veröffentlichen EP. Ein toller Song, welcher den druckvollen Stil von "Abandon" fortführt.
Auch die anderen Songs: "Stand My Ground", ein schon fast Thrash Metal-mäßiger Song, "Halcyon Days", mit ausgefeilten Elektro-Geräuschen, das leicht poppig angehauchte "Fantasy", das im Takt von Marschmusik gespielte "Out Of The Fog", welches das Leiden der Soldaten im Krieg beschreiben soll, das fantasievolle "Dragons", welches auf ein mystisches "Castles In The Air" folgt, wird von dem noch düstereren Song "One Must Fall" abgelöst, nur damit sich das Album nach DER Traum-Ballade "If The Story Is Over" (m.M.n. die beste Strato-Ballade seit "Forever" auf dem "Episode"-Album) im bombastischen Titeltrack "Nemesis" zu einem Musikfeuerwerk der Extra-Klasse steigert und den Höhrer in einem O(h)rgasmus (Wortspiel *hö hö hö hö*) untergehen lässt...sie alle wirken einfach nur grandios und bombastisch. Ausfälle oder Lückenfüller sucht man vergebens.

Mit "Nemesis" zeigen Stratovarius, dass es eine Band auch nach mittlerweile knapp 30 Jahren, zahlreichen Mitliedern, die gekommen und gegangen sind, vielen Stilrichtungswechslungen, einer der mit Abstand schlimmsten Bandkrisen im bekannten Metal und 14 Studioalben immer noch drauf haben können.
Eine Band, die sich aus der Asche der 2000er Jahre zu einem neuen Phönix erhoben haben und mit Nemesis ihr vielleicht bestes Stück seit "Visions" abliefern. Ich bin gespannt, wie die Jungs dieses Album toppen werden bzw. ob sie es überhaupt toppen werden ;).

5/5 Sternen, weil mehr leider nicht geht \m/
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nemesis
Nemesis von Stratovarius
MP3-Album kaufenEUR 5,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen