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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zukünftiger Klassiker
Erstmal in plakativer Kürze: Ohrwurm meets Atmosphäre meets fiesestes Geknarze. In der ersten Hälfte melodisch, noisy, heavy und, sofern im Downtempobereich möglich, funky wie Sau - könnte sich Prince dieser Tage mal 'ne Scheibe von abschneiden. In der zweiten Hälfte sehr gelassen und gesammelt, fast meditativ (ohne irgendwas mit...
Veröffentlicht am 6. März 2013 von 111

versus
8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zartbitter!
HOW TO DESTROY ANGELS ... die neue Band vom Reznor und seinem Kumpel Ross ... und seiner Ehefrau ... So weit so gut! Auch ein schöner Bandname hat sich Mr. Reznor dort ausgesucht ... Benannt nach einem Album der Industrial Avantgarde Band COIL und eine Verbeugung vor eben dieser, denn immerhin haben COIL 1993 auf der NINE INCH NAILS Remix Ep "FIXED" einen...
Vor 24 Monaten von Hank Schrader veröffentlicht


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zukünftiger Klassiker, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Erstmal in plakativer Kürze: Ohrwurm meets Atmosphäre meets fiesestes Geknarze. In der ersten Hälfte melodisch, noisy, heavy und, sofern im Downtempobereich möglich, funky wie Sau - könnte sich Prince dieser Tage mal 'ne Scheibe von abschneiden. In der zweiten Hälfte sehr gelassen und gesammelt, fast meditativ (ohne irgendwas mit New-Age-Geplätscher zu tun zu haben, sondern kraftvoll).

Der Hintergrund der Band wird von Amazon ja schon beschrieben. Was macht dieses Album nun so interessant, auch nach dem großen Hype mit Videos und Vorab-Stream?

- die Spannung zwischen der Newcomerin im Bereich Lead Vocals und den Background Vocals des bekannten Stars, den man schon im Ohr hat: es entsteht keine Harmonie im herkömmlichen Sinn, sondern es bleibt bei zwei sehr unterschiedlichen Stimmen, die mal in eine Art Dialog oder auch Kanon treten oder, wenn sie mal synchron oder per elektronischen Effekten (Vocoder etc) zusammengelegt sind, eine ganz eigene Palette Klangfarben erzeugen.

- einige der eingängigsten, erhebendsten Hooklines/ Melodien des laufenden Jahrzehnts im poppigen Bereich (nettes Top 10-Fastfood ausgenommen - das hier macht länger satt). Oft R'n'B-/ Gospel-/ soulig angehaucht, mal als Autobahn-breiter Chorus angelegt, mal sehr roh nebst tickerndem Synthi-Stakkato ("Too late..."), mal flirrend schläfrig.

- ...alles eingebettet in elektronisches Gefiepe, Geklonke und GEBRATZE, das man in dieser Professionalität und Raffinesse auf kaum einer Dubstep-, TripHop- oder ElectroClash-Platte hört. Es ist eben ein Unterschied, ob man synthetische Sounds nur "cool" oder auch warm, musikalisch und lebendig klingen lassen kann.

- die extreme Transparenz von Produktion (Alan Moulder) und Mastering, bei allem gewollten Schmutz und Krach. Dieses Album hat tatsächlich etwas DYNAMIK (kennt das noch jemand?), echte Räumlichkeit und wirkt wie eine Schalldusche auf die Ohren, nach der Vieles Gewohnte plötzlich sehr viel trashiger klingt.

- der schönste Roland TB 303-Moment, seid es Acid House gab (ja, dieses Album ist eher ein Kind der 90er, was auch zur Jugendzeit von Sängerin und Grafiker passt)

- typische Trent Reznor-Momente, wenn Gitarre und Klavier ausgepackt werden, aber auch eine totale Überraschung bei "How long"

- auch mal positive Texte statt Wut und Weltuntergang: anscheinend hört jeder bei "Keep it together" "I can't", aber ich höre "I can"... 90er-NIN-konditionierte Goths? Kajal in die Ohren gelaufen beim Heulen? ;)

- der sehr prägnante visuelle Stil (Tipp: die Videos bei Vimeo anschauen, nicht bei Youtube)

Um nicht nur zu jubeln:

- keine Texte im Booklet (zumindest in der PDF-Version)

- gegen Ende gibt es wenig Kontraste in und zwischen den Stücken, so dass man nach den melodischen Songs den Eindruck eines zusammenhängenden Klangteppichs bekommen kann; wer aber nicht schon diverse Songs von "An Omen" und den Videos kennt, empfindet den Verlauf vielleicht als spannender als ich. Davon abgesehen eignet sich dieser Part bestens als Begleitmusik für Aktivitäten, über die man bei Amazon wahrscheinlich nicht schreiben darf^^

- der Gesang von Mariqueen Maandig wird selten voll ausgespielt, sowohl in Sachen Sounddesign als Songwriting. Vielleicht aus Furcht vor der Kritik eingefahrener Reznor-Fans, vielleicht, weil manche Stücke schon älter sind und man noch am Lernen war, oder warum auch immer - aber das ist ein Eigentor, denn an den Gegenbeispielen wie "How long" wird klar, dass Maandig klanglich und könnerisch absolut Wiedererkennungswert und Charisma hat.

(Hintergrund: viele kritische Fans im Web können leider nicht zwischen deutlicher Klangverfremdung mittels Vocoder u.ä. und der Tonhöhenkorrektur-Software Autotune unterscheiden, genauso wie zwischen den Elementen 1. Stimme an sich, 2. "lyrics" = Text an sich, 3. Melodie/ Motiv an sich, 4. Gesang (=Performance des Textes anhand des Motivs mittels der Stimme) und 5. Sounddesign/ Produktion, und es wird auch gerne ohne echte Kenntnis unterstellt, Sänger(innen) schrieben Texte und Gesangsmelodien immer selbst.)

Starke Kaufempfehlung für jeden, der irgendetwas von dieser Liste mag (rein subjektiv und ohne dass ich alles davon mögen würde):

R'n'B und Soul von den 60ern bis 90ern
Aphex Twin
Björk
The Cure
Depeche Mode
Dopplereffekt (aka Arpanet/ Der Zyklus/ Heinrich Mueller etc)
Drum'n'Bass aus dern 90ern (hartes wie Ed Rush & Nico, Source Direct oder Photek)
Kraftwerk (die neueren Sachen)
Nine Inch Nails

Die gerne zitierte Trip Hop-Parallele mit Portishead, Massive Attack etc. kann ich persönlich nicht beurteilen. Die Liste ist sowieso nur als grober Anhaltspunkt gedacht und wenn sie verwirrt fragen lässt, wie das nun klingt, umso besser.

Wichtig: die Vinyl-Version enthält zwei Bonustracks, ist aber leider in Deutschland nur als Import erhältlich (Amazon UK oder Website der Band). Was auf der Japanischen CD ist (12. März), weiß ich nicht.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen How to Destroy Angels - Welcome Oblivion [ALBUM REVIEW], 21. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Trent Reznor. Jeder der diesen Namen schon einmal gehört hat, wird sofort an seinen Main-Act "Nine Inch Nails" - und damit an unzählige Meilensteine des endzeitlastigen Electro-Rocks denken. Er schuf mit "Pretty Hate Machine" und "The Downward Spiral" Genre-prägende Werke und zählt mittlerweile nach den außergewöhnlichen Film Soundtracks zu "The Social Network" und "The Girl with the Dragon Tattoo" zu einem der bedeutensten Underground Musikern der Gegenwart. Sein Stil ist meist unvergleichlich düster, aber auf eine schräge Art und Weise doch eingängig und zugleich intellektuell fordernd. Dies hat sich auch bei seinem neuen Projekt "How to Destroy Angels" nicht geändert.

Gemeinsam mit seiner Frau Mariqueen Maandig, die hier als Sängerin fungiert, und dem nicht minder talentierten langzeit Kollaborateur Atticus Ross gründete er 2010 besagte Elektro Formation - mit dem Ziel noch tiefer in experimentelle Soundcollagen einzutauchen. Und das ist ihm definitiv gelungen!

Auf dem Debutalbum des Trios "Welcome Oblivion" beweist Industrial Guru Reznor einmal mehr, zu welch verrückten musikalischen Trips er fähig ist. Den Anfang bildet "The wake-up", welcher den roten Faden für die immerhin 75 Minütige Reise legt und den geneigten Hörer regelrecht auffordert nun aufzuwachen und zuzuhören. Anschließend wird Mariqueen Mandig's verträumter Gesang eingeführt, der das Herzstück des Albums bildet und die saftig produzierten Beats nahezu perfekt komplementiert. Reznor stellt sich hierbei gesangstechnisch bewusst in den Hintergrund und dient mit seiner Stimme lediglich als Unterstützung. Dies mag nun einigen NIN Fans sauer aufstoßen, ist aber absolut logisch und konsequent, denn was die Vocals betrifft ist How to Destroy Angels definitiv Maandig's Show. Sie bildet den melodischen Gegenpol zu den verspulten Beatkonstellationen und Reznor-typischen, basslastigen Arrangements, was für einen angenehmen Kontrast sorgt und Lust auf mehr macht.

Die Tracks sind allesamt sehr vielfältig und reichen von lässig verpielt ("Ice Age") über seltsam quirlig ("Strings and attractors"), bis hin zu düster fetzig ("And the sky began to scream"). Das Abwechslungsreichtum des Albums ist somit auf jeden Fall positiv hervorzuheben, vor allem da trotz der Bandbreite an Sounds und Experimenten stets ein übergeordneter Stil bewahrt wurde.

Welcome Oblivion klingt extrem innovativ, fast schon außerirdisch und aufgrund von Reznors unverkennbarer Handschrift zugleich sehr vertraut. Jeder NIN Fan sollte diesem Album eine Chance geben, und sei es nur um zu hören was Mr. Reznor im Moment so treibt. Trotzdem wird das Album die Meinungen der Zuhörer spalten, denn es ist sehr experimentierfreudig und taucht in ungewöhnliche musikalische Gefilde ab, welche man in dieser Art noch nicht gehört hat. Selbst alteingesessene Nine Inch Nails Veteranen werden sich womöglich schwer mit den Vibes dieses Albums tun. Nichtsdestotrotz: Wer sich dieser Art von Musik öffnen kann, wird mit einem regelrechten Ideenfeuerwerk belohnt. Und noch dazu eins, das süchtig macht.
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5.0 von 5 Sternen 2 EP von HowTo Destroy Angels, 9. November 2014
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Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Wahnsinn!!! Jetzt sind sie musikalisch dort angekommen wo sie harmonisch wirken! Trent Reznor und seine Frau legen mit dem Album echt ein Glanzstück hin. Das Album ist von der ersten Sekunde bei Wake Up bis zur letzten Nummer ein Abenteuer dem man gerne folgt. Nine Inch Nails ist ganz anders - aber doch hört man das Trent Reznor mitwirkt. Die Gesänge der Beiden wirken wie eine Unterhaltung zweier Personen und nicht wie Duetts. Schwer weiter zu empfehlen. Für alle NIN Fans auch!!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans empfehlenswert, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Welcome oblivion (MP3-Download)
Bewährter Reznor-Sound, hervorragend ergänzt um die Stimme seiner Frau. Gewohnt gewöhnungsbedüftig: Beim ersten Hören teilweise nervig, erst beim zweiten Hören gelingt es mir richtig, die Melodien zu durchschauen. Man muss die häufig kratzigen, knarzigen Klänge natürlich grundsätzlich mögen, um etwas mit diesem Album anfangen zu können.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt gibt es kein Zurück mehr!, 9. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Wenn ich ein Album durch höre und so hingerissen davon bin, dass ich es in Form von einer Rezension hier sofort allen mitteilen möchte, ist das ein sehr gutes Zeichen. Es ist lange her, dass mir ein Album nach so kurzer Zeit so gut gefallen hat und trotzdem weiß ich bei diesem, dass es noch lange halten wird. Trent Reznor geht den Pfad weiter Richtung Apokalypse. Year Zero waren die Warnglocken, The Slip eine Vorhersage mit einem liebevollen Abschied an Mutter Natur, die An Omen EP war der Moment in dem man sich von der Welt, wie man sie kennt umdreht und auf der anderen Seite dem Sturm in die Augen sieht und nun ist sie da: Die Apokalypse und sie trägt den Namen Welcome Obilvion. Es erinnerte mich sofort an 100th Window nur, dass es noch dunkler klingt, noch aggressiver, noch kaputter. Die steppenden Trip-Hop Beats sind der Gang in den Untergang und je mehr man hört, desto tiefer wird die eigene Aggression, die schon mit dem ersten Lied erwacht ist. Man will die Welt untergehen sehen und die gewaltige Macht der Natur und des Universums auf sich aufprallen spüren. Alles, was Trent Reznor zusammen mit Atticus Ross über Industrial und schwarzdunkle Soundtracks wissen, kommt hier zusammen. Ich habe mich How To Destroy Angels verschlossen nachdem ich enttäuscht war von den letzten Singles aber dieses Album greift mit 6 Händen fest nach mir, dreht mich um und haut mir dieses Album direkt in die Fresse. Und ich sag's euch, ich steh drauf!
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5.0 von 5 Sternen Perfect!!!!, 2. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Everything perfect!!!!! All as it was described in the amazon web page and in the right time. Without any doubt Recommended Sell
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE MORE WE CHANGE, EVERTHING STAYS THE SAME !!!, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Als aller erstes muss ja im Gegensatz zur Meinung der ganzer Kritiker sagen, dass ich hin und weg und wirklich mehr als begeistert vom Sideprojekt von Mastermind "TRENT REZNOR"(NINE INCH NAILS) und seiner Ehefrau "MARIQUEEN MAANDIG" bin. Viele Leute würden bestimmt sagen, bei Dir haben ja eh alle Alben die du hier vorstellst 5 Sterne...Das hängt wiederum auch damit zusammen, dass ich ungerne über die Schaffenswerke echter Künstler urteile, kritisiere oder meckere. Wenn es nicht wirklich sein muss, oder es mir echt wichtig ist, mich negativ zu äußern, sage ich lieber gar nichts. Dementsprechend blöde finde ich auch etliche Leute(Mr.Team Trent lässt grüßen) die nichts besseres zu tun haben, andere zu bewerten oder zu verurteilen, ohne selbst etwas künstlerisch und kreatives erschaffen zu haben und aufgrund Ihrer eigenen Unzufriedenheit über sich selbst und Ihren Leben, Ihren Frust herausposaunen!!

Ich selber bin seid etwa 1994 und dem Kultalbum von "NINE INCH NAILS"-"THE DOWNWARD SPIRAL" ein großer Fan und Freund aller Meisterwerke(zu denen für mich alle Alben von Ihm gehören) von meiner Meinung nach einem der größten Ausnahmemusiker und Künstler im elektronischen Bereich der Musik, hier auf diesem Planeten schlechthin, "TRENT REZNOR". Gerade seine neueren Werke nach "THE SLIP", sprechen mich wirklich mehr den je an, zumal ich selbst tiefe Veränderungs und Wandlungsprozesse durchlaufen habe und meine Agro, Hass und Wut Zeit(war früher auch in der Punk und Gothic-Szene unterwegs) schon lange hinter mir habe und selbst immer ausgeglichener und auch spirituell Reifer geworden bin. Eine Ähnliche Entwicklung die ich eben auch bei Trent beobachte, die sich wiederum eben auch in seiner mehr als genialen Musik wiederspiegelt, die vollkommen für sich selber steht und zu der aus auch nichts wirklich vergleichbares in dieser hervorragenden Qualität und Art gibt.

So und jetzt direkt zu diesem Album "WELCOME OBLIVION" von eben "HOW TO DESTROY ANGELS", dass ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig empfunden habe, mir mittlerweile aber sehr gut gefällt und eine Klasse für sich ist. Generell ist der Song "THE SPACE IN BETWEEN" Ihrer Debüt-EP aus dem Jahre 2010, ein absoluter Meilenstein der Musikgeschichte und gehört für mit zu einem der besten Songs den Trent(zusammen mit seiner Frau) je kreiert hat. "HTDA" ist ja eher im Downtempo/Trip-Hop Stil gehalten, teilweise auch mit Dup-Step Elementen und einen gehörigen Portion Psychedelic, wobei ganz klar Trent seine besonderen und markanten Klänge und Töne und musikalische Handschrift, herauszuhören sind, die sich in diesem Projekt wunderbar mit der Stimme von "MARIQUEEN MAANDIG" ergänzen und die wie ich finde durchaus hörenswert ist. Trent singt hier zwar teilweise auch, aber mehr im Hintergrund und so ergänzen sich die beiden wunderbar und erschaffen zusammen eine düstere, zum teil bedrohliche Atmossphere, die einen regelrecht in den magischen Bann zieht und diese Stimmung zieht sich von vorn bis hinten durch das gesamte Album. Zum schluß nach dem Song "WE FADE AWAY", wird das ganze dann regelrecht meditativ und erinnert an den "GHOSTS" und "THE GIRL WITH THE DRAGAN TATTOO" Soundtrack(von mir hier auch schon vorgestellt) und das Album lässt einen etwas verstört zurück, zumal der Titel des Albums ja nicht umsonst so ausgewählt wurde.

Mein absoluten Favoriten auf dem Album sind die Songs "TOO LATE, ALL GONE"(The More We Change, Everthing Stays The Same) und "STRINGS AND ATTRACTORS", gefolgt von dem hervorragenden "KEEP IT TOGETHER", dem Titelstück der Apokalypse "WELCOME OBLIVION" und dem schon fast hypnotischen "WE FADE AWAY" und die anderen Songs oder vielmehr auch Tracks, fügen sich wunderbar ins Gesamtkonzept des Albums ein. Das ich wirklich, ohne wenn und aber sagen muss, dass "TRENT REZNOR", zusammen mit seiner Frau "MARIQUEEN MAANDIG", "ATTICUS ROSS" und "ROB SHERIDAN" hier mal wieder ein echtes Meisterwerk und Meilenstein erschaffen haben, dass mit jeden erneuten hördurchgang immer neue Facetten zu offenbaren weiß und gerade auch über einen guten und leistungsstarken Kopfhören zu empfehlen ist, so viele feine Nuancen kann man hier heraushören. Allen die dieses Projekt erst neu für sich entdeckt haben, wünsche ich viel Spaß, wobei man sich ganz bestimmt auch nicht immer auf diese Stimmung einlassen kann, wenn aber dann richtig!!
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zartbitter!, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
HOW TO DESTROY ANGELS ... die neue Band vom Reznor und seinem Kumpel Ross ... und seiner Ehefrau ... So weit so gut! Auch ein schöner Bandname hat sich Mr. Reznor dort ausgesucht ... Benannt nach einem Album der Industrial Avantgarde Band COIL und eine Verbeugung vor eben dieser, denn immerhin haben COIL 1993 auf der NINE INCH NAILS Remix Ep "FIXED" einen legendären und kongenialen Remix zu dessen Klassiker "Gave Up" erschaffen! Aber es geht hier mal nicht nur um NIN ... sondern eben um HTDA!

Was können HTDA? Werden sie immer im Schatten der grossartigen NIN stehen? So als kleine Schwester? Nun, so sollte man nicht an die Sache rangehen aber ganz ehrlich: Man tut es! Zu mindestens die, die jahrelang NINE INCH NAILS Fans sind und seit Jahren den Kariere Weg Reznors aufmerksam gefolgt sind. WELCOME OBLIVION ist das groß angekündigte Debut Album der neuen Band nach NIN und auch wenn Kampfdwarf Reznor das Mikro seiner hübschen Ehefrau überlässt und zuhause lieber seinen Oscar, den er für den Soundtrack zu THE SOCIAL NETWORK bekommen hat, poliert ... man hört und erkennt seine Handschrift. Soviel auch dazu! Aber immer noch die Frage: Was kann HTDA und vor allen ... was kann WELCOME OBLIVION?

Also von Industrial ala COIL sind HTDA meilenweit entfernt! Soviel steht fest. Überhaupt sind HTDA alles andere als Industrial, auch wenn es an allen Ecken blubbert, quietscht und zirpt ... Industrial klingt anders aber es ist ja auch mal gut über dem Tellerrand zu schauen! Wie auf seinen letzten Soundtrack Arbeiten serviert uns Mr. Reznor gemächliches ... ja, man könnte wirklich schon behaupten: Vorgekaute Innovation! Man höre sich das 2007 er NIN Album YEAR ZERO an und schnell erkennt man, das die hier weiter ausgebauten Sounds auf WELCOME OBLIVION aus eben diesen Bausatz stammen! Dazu noch ein paar Files aus dem THE GIRL WITH THE DRAGON TATTOO Soundtrack und fertig ist das erste HTDA Album! Somit unterstreiche ich die Aussage eines Vorschreibers hier, das man sich gekonnt im Kreis dreht! Natürlich mögen das diejenigen jetzt ganz dolle finden, die sich zu dem Kreis der "Edel Musik Konsumenten" bekennen! Also die, die eigentlich dem totalen Gewöhnlichen und (böse Zungen sagen auch) Mainstream verfallen sind ... die finden das hier sicherlich so innovativ und grossartig wie die Schlager Fans das neue HEINO Album! Halt zurück ... Bevor ich nun wieder einen auf den Deckel kriege: Ich bin seit 1990 Fan von NIN und würde den Reznor als auch seine weiteren vielen Projekte und Sachen die er produziert hat bzw. wo er mitgearbeitet hat, niemals mit HEINO vergleichen! Nur was alle so toll an diesem Album finden bzw. an dem neuen Projekt ist mir ein Rätsel!

HTDA versucht (wenn wir schon Vergleiche aufbringen sollen) ein bisschen MASSIVE ATTACK zu sein, etwas PORTISHEAD, einen Hauch NIN und einen minimalen Sprengsel Industrial ... ach ja, gelegentlich kommt auch dieser neumodische Kram Dub Step (oh mein Gott!) zum Vorschein ... doch unterm Strich ist hier alles ... von allem zu viel ... und am Ende zu wenig!

Das Intro ballert knarzig los und kann so etwas wie Spannung aufkommen lassen ... doch spätestens beim ersten richtigen Song "Keep it Together" ist die Spannung vollkommen weg! Träge, langsam und ohne Höhepunkt reiht sich dann weiter ein Song (oder aber auch wiederkehrender Sound Loop!) aneinander! Großen Wieder Erkennungswert hat das ganze hier mal gar nicht und auf Dauer nervt auch dieses Down Tempo gewaltig! Zudem kommt der herrlich unaufgeregte Gesang von Frontfrau Mariqueen Mandig noch dazu, der weder irgendwie charakteristisch rüberkommt noch bleibenden Eindruck hinterlässt und nur durch die gelegentlichen Background Vocals von Trent Reznor etwas mehr an Pepp und Aussage bekommt!

WELCOME OBLIVION ist perfekt produziert ... keine Frage ... aber auf mich wirkt das ganze wie Zartbittere Schokolade: Herb im Biss ... Ekelig im Abgang! Mir gefällt das ganze hier gar nicht und haut mich mal gar nicht vom Hocker!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bist Du gerade, Trend?, 8. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Ich sag's nur ungern, aber ich glaube, Trend ist zurzeit zu glücklich. Er war super, als er depressiv durchs Leben zog. Geh schon lange ziemlich weit mit ihm, aber hierhin kann ich nicht folgen.
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6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nun ja..., 17. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Welcome Oblivion (Audio CD)
Ich wüsste nicht, ob meine Vorredner sich tatsächlich jemals tiefergehend mit T. Reznors Werk aka Nine Inch Nails befasst haben - die Jubelschreie deuten jedenfalls in die "Nö"-Richtung.

Wie schon auf der EP des Ehepaarprojekts wiederholt Reznor sich nur (noch). Zwar konzentriert er sich soundtechnisch eher auf neueres (und zwar "Year Zero"), aber wo bleiben wirklich neue Erkenntnisse und vor allem eben mal was anderes als diese dauernde Geblubber und Gewaber im Sound?
Natürlich klingt das für sich genommen recht passabel und vor allem unter Kopfhörern bedröhnt die Mucke ganz gut. Aber dennoch nicht so effektiv wie "echter" DubStep bspw.

Reznor wäre schlicht besser beraten, entweder mit seiner Herzensdame mal wirklich was neues auszuprobieren, oder aber endlich mal ein würdiges und neues NIN-Album zu veröffentlichen. Back to the roots - gewissermaßen.
Oder aber er sollte noch mal mit Saul Williams gemeinsame Sache machen... weil es ("The Inevitable Rise & Liberation of NiggyTardust!") eben wirklich mal was anderes war und dennoch die Reznor'sche Handschrift trug.
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