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am 18. September 2013
Der Yamaha RX-V775 ersetzt bei mir eine etwas in die Jahre gekommene Bang & Olufsen Anlage, die besonders im Bereich der Anschlussmöglichkeiten absolut nicht mehr auf der Höhe der vernetzten, multimedialen Zeit war.

Die Entscheidung für den 775, den "größten" Receiver aus der RX-Vx75 Reihe fiel bei mir auf Grund des zweiten HDMI Ausgangs (z.B. für den Anschluss eines zusätzlichen Beamers oder eines zweiten Fernsehers in einem angrenzenden Raum) sowie der "Zone 2" Unterstützung mit "Party Mode". Einfach gesagt bedeutet das, dass man eine zweite Hörzone (sprich: zweiten Raum) entweder mit unterschiedlichem Programm wie den Hauptraum beschallen kann (Beispiel: Fernsehton im Hauptraum und Radiomusik im Nebenzimmer) oder aber im "Party Mode" in beiden Räumen die gleiche Musik abspielen kann. Die Kombination dieser Eigenschaften bietet nur der größte RX-V.

Der Yamaha hängt bei mir per Ethernet Kabel an einem Apple Airport Express Router und die Einbindung in mein bestehendes WLan klappte dank DHCP ohne weitere Eingriffe problemlos. Sobald der Receiver Internetzugang hatte, bot er selbstständig einen Firmwareupdate an, der ebenfalls schnell und problemlos funktionierte.

Trotz guter und lernfähiger, beiliegender Yamaha Fernbedienung steuere und konfiguriere ich den Receiver fast nur über das kostenlos im Appstore erhältliche Yamaha AV Controller App für iPhone/iPad. Damit lassen sich von Sendersuche, Klarnamensvergabe für die vielen Anschlüsse ("PS3" anstatt HDMI1, "iPhone Dockingstation" anstatt AV1 etc.) über Soundprogramme (Konzertsaal, Bar, etc.) bis hin zu Airplay Musik-streaming vom iPad oder meinem NAS Server alle Funktionen des Yamaha bequem einstellen und steuern. Im App (sowie natürlich im Display des Yamaha) werden sogar die RDS Namen der gespeicherten Radiosender angezeigt. Einschalten/Ausschalten und Steuern des Yamaha über iPhone/iPad geht ohne direkte Sichtverbindung, da die Befehle über WLan und nicht über Infrarot übermittelt werden. So könnte man den Receiver sogar in einem Schrank verstecken und trotzdem problemlos bedienen. Auch wenn es sicherlich hier und da noch Kleinigkeiten zu verbessern gibt, funktioniert das toll und ist schon jetzt sehr, sehr komfortabel. Ein ähnliches Programm gibt es von Yamaha auch für Android Tablets/Smartphones.

Ist der Yamaha an einen Fernseher angeschlossen, hilft ein am Fernseher eingeblendetes Bildschirmmenü bei der Einstellung und Konfiguration. Das ist natürlich einiges aufschlussreicher als das im Vergleich kleine, monochrome Display des Yamaha. Dem Gerät beigelegt ist ein Einmess-Mikrofon, mit welchem sich der Yamaha weitgehend automatisch und perfekt auf die angeschlossene Lautsprecherkonfiguration und die vorhandene Raumakustik einmisst. Ein zusätzlicher HDMI Anschluss auf der Frontseite ermöglicht es auf einfache Weise, mal schnell den Laptop oder die Fotokamera als Wiedergabegerät für ein Video oder eine Diashow anzuschließen.

Musik vom iPhone/iPad kabellos über Airplay oder über verkabelte Dockingstation, Musik vom NAS Server oder PC (MP3 oder sogar hochwertige 192KHz FLAC oder WAV) über Lan/Wlan, Radio über Antenne, Napster - Musik über Lan/Wlan, Internet Radio über Lan/Wlan, Apple TV, PS3, Wii, DVD, CD, Fernsehen.... alles das ist mit dem Yamaha verbunden und kann bequem ausgewählt und - gute Lautsprecher vorausgesetzt - hochwertig wiedergegeben werden. Ich für meinen Teil, bin begeistert.

Vor dem Kauf ist der Download der umfangreichen, bebilderten Bedienungsanleitung als PDF bei Yamaha ein guter Einstieg in die vielen Möglichkeiten des Gerätes. Einfach "handbuch rx-v775" in die Suchmaschine Ihres Vertrauens eingeben.
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am 15. Februar 2014
Ich habe mir einen neuen 3D TV gegönnt und wollte dazu einen passenden 3D fähigen AV Receiver. ein Onkyo 606 kann leider kein 3D Signal durchschleifen. Vom TV zum Receiver via Toslink wollte ich nicht. Also sollte ein neuer her. Budget maximal 500€. Eines vorweg, ich habe nicht über Amazon bestellt.

Zur Auswahl stand der Denon X2000, Pioneer vsx 1123 und der Yamaha. Befeuern sollte der Receiver einen Selbstbausatz von Udo Wohlgemuth(Accustic Design) die First Time 8 als 5.0 System

Denon X2000

auf den gehe ich nur sehr kurz ein. Hatte vor langer Zeit mal einen Denon AVR 1601 und war damals von den extremen Höhen enttäuscht. Dieses sollte wieder passieren und ich werde mir nie wieder einen Denon anhören. Der Reihe nach. Auspacken, anschließen, Mic rein und Einmessen. Dann der Schock. Wo ist mein Bass ? Die Höhen waren schon bei etwas höheren Lautstärke sowas von nervig, das man wirklich keine Lust mehr hatte Musik zu hören. Höhen runter schrauben Bass anheben, sucht man vergebens. Das Einmessystem ist Gesetz. Hallo Denon? Jeder hat andere Vorlieben, andere Lautsprecher. Verstehe wirklich nicht wie dieser Receiver überall gut abschließt. Ich persönlich kann es mir wirklich nicht erklären.

Na gut, der Nächste bitte. Der Pioneer VSX1123. Gleiche Spiel wie immer. Anschließen etc. Einmessen beginnt. Das Einmessverfahren ist schon etwas anderes als was ich bis dato kannte. Interessant. Dann der erste Schock. Phasenfehler Front Right stand da. Phasenfehler? Okay abgebrochen noch einmal. Wieder. Ich die Box aufgeschraubt, alle Verbindungen getestet, Membrane getestet(kein Riss oder sonstiges) wieder zu. Neu eingemessen, Phasenfehler Surround left. HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ.

Nach dem 7 mal, hat es geklappt.Unfassbar. Dann ohne weiter auf die EQ einzugehen eine Musik DVD eingelegt. Voller Spannung auf den Sound. ENTTÄUSCHUNG, und was für eine. Wo ist mein Bass?. Den EQ genauer angesehen. Öhm, was ist denn da passiert? Bass ganz unten, die Höhen ganz oben. So hat es sich auch angehört. Wollte was am EQ ändern, aber ging nicht. Dies geht nur mit der App(Android) aber man kann die Einstellungen nicht speichern. Ändern ja, aber sobald der Receiver aus ist, sind die Einstellungen weg. Also muss alles manuell eingegeben werden. Wie die Lautstärke,Entfernung und den EQ für alle 5 Boxen. Das kann ein Uralt Receiver auch. Dafür brauche ich kein Einmessystem. Des Weiteren ist die Fernbedienung eine Zumutung. Alle anderen Funktionen habe ich erst gar nicht getestet. Das Ding war für mich gestorben. In vielen Zeitschriften das Einmessverfahren gelobt. Jedesmal, war der Bass ganz unten.

Jetzt meine letzte Hoffnung der Yamaha RX V775. Der teuerste von den dreien. Ich hatte den Player noch mit Musik laufen, was ich bis zum anschließen des Yamahas nicht wusste. Als dr Yamaha angeschlossen war, war schon Musik zu hören. Obwohl ich noch nichts eingemessen hatte oder sonst was eingestellt hatte. Hat der Yamaha schon viel viel besser geklungen als die anderen beiden. Das machte Mut.

Also Einmessverfahren go. Erst einmal nur ein Hörplatz(man kann bis zu 8 Hörplätze einmessen) Man sollte nicht zu viele nehmen. Das kann es nur verschlimmern. Ich sitze halt immer an der Gleichen Stelle. Meine Frau interessiert sich nicht für sowas.
Eingemessen ging schnell. Musik an. Ich kann nur sagen breites breites Grinsen im Gesicht. Präziser Bass,Druck dahinter, klare Höhen. Einfach ne ganz ganz andere Liga. Man kann es nicht beschreiben. UNFASSBAR, was da raus kam. Zum ersten Mal konnte ich hören, was meine Boxen wirklich drauf haben. In Worte nicht zu beschreiben. Am einfachsten trifft wohl, einfach genial.

Menü ist für mich klar strukturiert. Man kann EQ nach dem Einmessen ändern. Man kann alles nach seinen Wünschen einstellen. Sowas will der Anwender. Ich habe nichts geändert,weil ich rundum zufrieden so bin. Die Fernbedienung ist mittelmäßig. Nicht schlecht nicht Top.

Die DSP Programme sind nett. Man braucht sie nicht wirklich, aber ab und an kommen die auch zum Einsatz. Der Partymodus ist auch was ganz feines. Aktiviert, kriegen die Bässe noch einmal einen Schub. Dann darf ich nicht zu laut aufdrehen, der Nachbar teilt sicher nicht meine Freude.

Wer einen Receiver haben möchte bis 500€, den kann ich nur den Yamaha empfehlen.
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am 23. Oktober 2013
Ich hatte zunächst einen Denon AVR-X 3000 bestellt. Mit dem erzeugten Klang war ich gar nicht zufrieden, dass Audyssey Einmessverfahren ließ keine Eingriffsmöglichkeiten für den Klang zu, die Rezension ist hier auf Amazon unter dem entsprechenden Gerät zu lesen.

Nun Zum Yamaha:
Boxenkonfiguration 3x Nubox 381 (2 Front, 1 Center), 2x Nubox 301 als Dipol- Rearspeaker

Instalation:
die PDF-Anleitung hilft gut, ich frage mich aber bei jedem Hersteller, warum die Einrichtung nach der Wiedergabe kommt ;-)
das GUI ist etwas unübersichtlich, wenn man sich aber etwas eingefummelt, findet man sich schnell zurecht.

4,5 Sterne für die Einrichtung

Sound:
das wohl wichtigste Thema!
Das Einmessen geht schnell und souverän von der Hand.
Der erste Soundcheck mit dem voreingestellten Linear Equalizer überzeugt! Sowohl im Mehrkanal-Stereo als auch 2Ch.- Stereo gibt es schon (fast) die erste Gänsehaut.

Und hier kommen wir auch zu dem entscheidenden Unterschied zwischen dem Audyssey- (Denon) und Yamaha eingenem YPAO- Einmesssystem.
YPAO erzeugt drei verschiedene EQ- Kurven, jede Kurve lässt sich nach Belieben auswählen oder kopieren und anschließend individuell feinjustieren in 7 Frequenzbändern. Also mehr oder weniger Bässe, Mitten, Höhen, ganz wie man mag. Hier ist mit etwas Spielerei ein umwerfender Klang zu erreichen - Wow!!! Und das ganze umwerfend einfach über eine Grafik des GUI.

Audyssey misst ein und ist dann Gesetz. Will man das so nicht hören, muss mann den "Dynamic-EQ" ausschalten. Dann bleibt nur die manuelle Konfiguration des EQ, aber speziell im Tieftonbereich erreicht man keinen Bassdruck mehr - lächerlich! Zusätzlich verschiebt sich die Klangbühne bei Dynamic EQ stark zu den Rearspeakern. Deren Dominanz ist dann unerträglich.

Bei Yamaha kann man bei jeder beliebigen Einstellung, wie sonst üblich, über eine Klangregelung Höhen und Tiefen verändern, bei Denon steht dies bei eingeschaltetem Dynamic EQ nicht zur Verfügung - ein Witz.

Kurz- der Sound des Yamaha überzeugt auf ganzer Linie - 5 Sterne.

Die App zur Fernbedienung, übersichtlich, logisch und komplett, auch hier wesentlich besser als die Denon App.
Lediglich die Schrift ist etwas klein, also auch hier 4,5 Sterne

Die Fernbedienung ist ein Witz, so was war in den Neunzigern Hipp. Gefühlte 1000 Tasten, klein, fummelig, unübersichtlich.
Liebe Entwickler, hier muss dringend ausgemistet werden - 1 Stern

Der WEB-Browser funktioniert gut, grundsätzliche Set Up Einstellungen sind nicht möglich - Schade: 3 Sterne

Was ich gar nicht verstehe, JPG- Wiedergabe per Streaming ist nicht möglich. Der Receiver erkennt sie und zeigt auch die Datein in der Übersicht, öffnen lassen sie sich nicht- warum nur? Nicht mal über den USB Anschluss ist das möglich, geschweige denn, Videowiedergabe über USB. Das konnte zumindest der Denon!

Fazit:
Der Sound überzeugt auf ganzer Linie. Ebenso YPAO Einmessung und dessen Justierungsmöglichkeiten.
Die App ist gut.
Die überladene Fernbedienung, die fehlende Streamingmöglichkeit für JPG Bilddateien und der nicht vollwertige USB-Anschluss verhindern aber eine 5 Sterne- Wertung!

Zumindest das mit dem USB-Anschluss sollte doch per Software- Update nachzubessern sein - also liebe Yamaha Entwickler, fleißig in die Hände gespuckt...
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am 18. Oktober 2013
...Verarbeitung erst mal Klasse, das Design Yamaha Typisch mit unter anderem 4 Scene Tasten und 2 Drehreglern auf der Vorderseite jedoch leider keine Klappe wie bei anderen Herstellern.
Beide Drehschalter sind solide verbaut und haben nur minimales Spiel. Der Eingangswahlschalter ist zudem noch gerastert, sodass man einfacher auswählen kann. Alle Passungen am Gerät sind genau und das Display lässt sich auch aus größerer Entfernung gut ablesen. Einziger Kritikpunkt bleibt für mich der Kühlkörper im Gerät, da dieser leider nicht aus Aluminium ist, was man bei diesem Preis durchaus erwarten kann. Wirklich warm wird das Gerät bisher trotzdem nicht, auch nicht Wenn man über längere Zeit richtig Laute Musik hört...
Die Ausstattung ist hervorragend, Air Play, Internetradio, Napster, Einmessprogramm mit beiliegendem Mikrofon, Steuerung über kostenlose App und sogar ein Phono Eingang die mittlerweile selten geworden sind. Lediglich Wifi und Bluetooth geht ohne Zubehör leider nicht.
Der Wifi - Adapter ist mir mit knapp 100 takken auch zu teuer - das muss nicht sein.
Der Klang ist bei Musik, wie bei verschiedensten Filmen Klasse! Hatte mit meinem Teufel Theatre 500 Mk.2 schon verschiedene Receiver ausgiebig gehört. Dieser hier gefällt mir jedoch besonders gut, Der klang wird sogar von einem Produkt das fast doppelt so teuer ist nicht errreicht.
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am 29. November 2013
Ich war auf der Suche nach einem Nachfolger für meinen Sony STR-DA50 ES.

Er sollte Folgendes können / haben:

- 7.2 Kanäle ansteuern
- die aktuellen Heimkino-Tonformate beherrschen
- eine automatische Lautsprechereinmessung
- 2 HDMI-Ausgänge und ausreichend HDMI-Eingänge
- Internetradio wiedergeben
- einen iPod Video steuern
- ein annehmbares Aussehen
- über WLAN fernbedienbar sein

Kurzum - das kann er alles und Punkt.

Was der Receiver, meiner Meinung nach, sehr gut kann / zu bieten hat:

- präzise Mehrpunkteinmessung und Erkennung der Lautsprecher mit Ausnahme der Subwoofer
- ausgezeichnete Wiedergabe der Centersignale und Dialoge bei Filmen von diversen Quellen
- ausgeglichene, neutrale Tonwiedergabe
- schöne Haptik mit gefälligem Design
- endlich wieder bananensteckertaugliche Lautsprecherklemmen gibt - beim 775er Modell sogar für Zone 2.

Was besser sein könnte:

- integriertes WLAN wäre nett, da der Yamaha WLAN-Adapter nicht gerade ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis hat
- dröhnende Subwoofer besser einmessen, also dämpfen und verstärken, wäre sinnvoll und hilfreich
- ein rückseitiger USB-Daten-Port (der vorhandene speist nur 5V-Verbraucher, wie meinen Router)
- die Internet-Radiostationen lassen sich nur am PC/MAC auf der Seite vtuner.com in die Favoritenliste via Netzwerk setzen
- die Tasten der Fernbedienung sind winzig und klein beschriftet - wie vor 10 Jahren bei meinem Harman Kardon AVR80
(mein Tip die AV-Conroler Applikation für Android oder iPad)
- eine mitgelieferte Abdeckung für die frontseitigen Eigänge wäre schön (im Wortsinn) und nur ein Centartikel
- ein gedrucktes Handbuch scheint heute Luxus - leider

Das liest jetzt vielleicht so, als ob es nur Verbesserungswürdiges gibt, aber das Gegenteil ist der Fall.
Der Receiver zeigt sich bis jetzt als würdiger Nachfolger meines Sony STR-DA50 ES zum vernünftigen Preis.
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am 8. März 2014
2 HDMI-Ausgänge sind nötig, um wahlweise TV oder Beamer zu betreiben, ohne hinter den Schrank kriechen zu müssen um umzustecken

Signalausgang zu Zone 2 war nötig, um TV-Sound rechtwinklig im Raum zum Beamer-Sound hören zu können, denn oft ist die lange Raumachse zum Beamerbetrieb nicht identisch mit der Raumachse zum TV-Betrieb. Eigentlich ist Zone 2 ja für ein anderes Musikprogramm in einem anderen Raum gedacht - aber wer braucht das? Im "Party-Modus" werden beide Zonen parallel beschallt. Der Trick besteht nun darin, im "Party-Modus" die Mute-Taste zu drücken. Dann schweigt die Zone1, die ich für den Beamerbetrieb nutze, das Tonsignal kommt aber über den Ausgang Zone 2 an meiner alten Stereoanlage an, die ich für den TV-Betrieb nutze, auch mit diversen Klangbildern.

Alle Bild- und Tonquellen (Plattenspieler, CD, DVD, Bluray, Tonbandgerät, S-VHS, SAT-Tuner) und 5.1-Lautsprecher von Vorgängeranlage (8 Ohm) angeschlossen, klappte alles perfekt. Altes Bildmaterial wird auf HD hochskaliert, natürlich kann man keine Wunder erwarten, aber die Verbesserung ist deutlich.

Da an den einzelnen Quellen die Ausgangssignale gemäß deren Bedienungsanleitungen optimal einzustellen waren, hatte ich einige Tage zu tun, Lesen, programmieren, nachdenken. Ich habe alles auf einem Tisch mit 1 m Abstand vom Phonoschrank verkabelt und getestet und erst zum Schluss den zweiarmestarken Kabelbaum nebst RX-V775 in den Schrank gepresst, es hat gerade so geklappt, aber 60 cm Schranktiefe sind nötig, oben müssen zur Wärmeabfuhr 30 cm Luft sein. So kann bei Bedarf alles wieder auf einen Tisch vorgezogen werden. Nicht vergessen: alle Kabel mit Beschriftungsgerät kennzeichnen.

Sogar die systemfremde HDMI-Signalsteuerung mit meinem 7 Jahre alten Samsung LCD TV LE52F9 über "Anynet+" funktionierte überraschend: tippe ich die Sensortaste am TV zum Ausschalten an, gehen Receiver und SAT-Tuner aus.

Tuner + Internetradio funktionierten auch, Sender lassen sich nicht im Gerät speichern. Aber man kann ja ein anderes Internetradio als Signalquelle davor schalten.

Der Stromverbrauch ist so gering im Standby, dass sich das Gerät nicht als Master an einer Master-Slave-Steckdosenleiste anlernen lässt. Aber auch dafür kann ich keinen Punkt abziehen.

Nun habe ich Kisten an Kabeln, optische Adiokabel + Weichen und 2 HDMI-Umschalter etc. übrig. Dieses Gerät ersetzt sehr viel Kabelsalat und vereinfacht die Nutzung des alten Geräteparks sehr. Aber davor steht der einmalige Aufwand der Installation, eine gute Planung und das Studium der Anleitung kosten Zeit, lohnen aber. Wer darauf verzichtet, erahnt nicht einmal die Möglichkeiten des Gerätes.
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am 19. Januar 2014
Nach längeren Aufenthalten an verschiedenen Orten bin ich endlich wieder sesshaft geworden...und habe mir als erstes diesen AV Receiver geholt.

Zunächst das wichtigste: der Receiver hat einen tollen Sound. Aber damit der da auch rauskommt muss die Anlage optimal für den jeweiligen Raum eingerichtet werden. Dies geschieht am Besten über die integrierte YPAO Einrichtung welche die einzelnen Boxen vollautomatisch einmisst. Dazu muss nur das mitgelieferte Mikrofon an die Anlage angeschlossen werden und vom zentralen Platz (vermutlich dem Sofa) die Vermessung gestartet werden.

Danach ist die Anlage zum größten Teil startklar und, zumindest sound-mäßig, perfekt eingestellt. Jedoch endet die Optimierung hier nicht: es ist weiterhin möglich alle Inputs umzubenennen, (Internet-)Radio-Sender einzustellen, etc.

Überzeugend sind auch die Netzwerk-Features: ich betreibe die Anlage an einem Netzwerk-Switch von D-Link (http://www.amazon.de/gp/product/B0074CDCN4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=data0f-21&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B0074CDCN4&linkCode=as2), den ich nur empfehlen kann wenn bereits einige Geräte am Router hängen und die Netzwerk-Ports knapp werden. Durch die Verkabelung benötige ich auch nicht den Wireless-LAN Adapter von Yamaha, welcher aus meiner Sicht eher Geldverschwendung ist (außer man ist tatsächlich nicht in der Lage ein Netzwerkkabel zur Anlage zu legen). Sobald das Gerät am Netzwerk hängt ist es jedoch problemlos möglich Musik über die Android oder iPhone App an die Anlage zu übergeben. Auch der Windows Media Player erkennt die Anlage und es ist möglich einzelne Musikstücke an die Anlage zu senden. Wer weitere Konnektivität benötigt kann sich den Bluetooth Adapter (http://www.amazon.de/gp/product/B00BWEUNAA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=data0f-21&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00BWEUNAA&linkCode=as2) von Yamaha zulegen welche eine brilliante (digitale) Audioübertragung von jedem mobilen Device auf die Anlage über Bluetooth ermöglicht.

Eine Steuerung der Anlage ist nicht nur über die Fernbedienung sondern auch über das integrierte Web-Interface des Receivers möglich.

WICHTIG: Firmware aktualisieren. Jedoch besser nicht über das Web-Interface, dies soll insbesondere beim ersten Update einige Probleme machen. Lieber das Update über einen USB-Stick durchführen, dies ist stabiler und funktioniert wohl in jedem Fall.

Und noch ein Tipp: USB-Stick als FAT formatieren, das Gerät erkennt, wie so viele Geräte, kein NTFS (welches bei Windows jetzt jedoch Standard ist).

[...]
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am 4. April 2014
Toll, einstecken und los. Mit dem Netzwerkkabel Update und Airplay sofort. Steuerung über Handy-app super. Kann die Anlage im ganzen Haus mit meinem Handy steuern, 2 Zonen, verschiedene Wiedergabe modi, Netradio Auswahl , alles ganz einfach.
Ausmessen mit dem beiliegendem Mikrofon schnell und gut.
2 HDMI Ausgänge für TV und Beamer. Guter Klang, gutes Bild.
Einfache Menüführung ...
Ich finde das Gerät rundum gelungen.
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am 6. Februar 2015
Über die automatische Einmessung wird bei allen Herstellern viel geschimpft - das kann ich nicht nachvollziehen. Richtig einmessen und dem eigenen Hörgewohnheiten eine Chance geben, sich an das veränderte Klangbild zu gewöhnen. Es klingt zwar meist anders als vorher, aber sollte sich vor Augen führen, dass es mit Klangkorrektur näher am Original ist als ohne Korrektur.

Yamaha ist für seine guten DSP-Programme bekannt, insbesondere mit den Front-Presence Lautsprechern ergibt sich eine beeindruckende dreidimensionale Klangkulisse.

Bei mir lief der Verstärker an 7 Lautsprechern, davon 2 Standboxen, und hat sich dabei kaum erwärmt.

Leider sind bereits nach zwei Monaten die Endstufen der Surround-Lautsprecher im Eimer. Nach dem Einschalten kommt nur ein hässliches Krächzen aus den Lautsprechern. Dieser Defekt trat bei meinem alten AVR-5550 von Harman/Kardon erst nach 10 Jahren täglichem Betrieb auf.

Jetzt geht das Ding zurück und wird durch einen 677 ersetzt. Bin auf's YPAO-Volume gespannt - hoffentlich tröstet es mich über die Mehrkosten hinweg...
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am 19. Mai 2014
Ich habe das Gerät jetzt seit über 3 Monaten und ich muss sagen, es hat meine Erwartungen voll erfüllt.
Die Oberfläche (Alu-Front) ist wertig verarbeitet, die ganzen Knöpfe an der Vorderseite stören mich nicht (höchstens, das sie z.T. aus Plastik sind) - eine Klappe, die man zu jedem Pups öffnen müsste, wäre nerviger.
Der Klang ist für meine Verhältnisse absolut in Ordnung, allerdings kann ich da nicht ganz mitreden, da ich die Anlage (noch) ohne Subwoofer betreibe.
Über das Design der Fernbedienung kann man sich sicher streiten, aber auch meine Frau kommt damit klar.

Was etwas stört, ist der Widergabemodus mit Apple-Geräten. Standardmäßig soll man die Titel über die Anlage auswählen, aber das Display eines iPod touch ist dafür deutlich besser geeignet. Damit das möglich ist, muss man allerdings etwas umständlich eine Tastenkombi an der Fernbedienung drücken. Ausserdem gibt das Gerät dann oftmals denselben Song in Endloschschleife wieder, statt das Album durchzugehen - das stört schon etwas.

Der hintere USB-Anschluss scheint nur zur Stromversorgung da zu sein, schade, da hätte ich mir einen vollwertigen Anschluss gewünscht.

Das Musikstreaming per App (WLAN) funktioniert tadellos.

Alles in Allem ein gutes Gerät mit für mich ausgewogenem Klang.
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