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TOP 50 REZENSENTam 13. Oktober 2014
Tom Cruise steht für mich für leichte Kost der Schauspielkunst. Seine Filme versprechen stets Action und gute Unterhaltung und meist denkt man hinterher nicht mehr groß über seine Filme nach. So waren auch meine Erwartungen an "Jack Reacher" und ich muss sagen, der Film hat mich von der ersten Sekunde gepackt und nicht mehr losgelassen.

Der Film sagte mir mir beim Ausleihen in der Videothek nichts. Dies ist bei Tom Cruise Filmen, die immer bis zum äußersten vermarktet werden, eine Seltenheit und ich hatte daher schon die Befürchtung, dass der Film dementsprechend schlecht sei.
Als es direkt Vollgas losging und Tom Cruise in diesem Film nicht den strahlenden Siegertyp spielt, sondern den ungeliebten Ermittler, der im Hintergrund bleibt, so war ich von dem Film sofort überrascht und zähle in mittlerweile zu meinen Lieblingsfilmen der letzten 2 Jahre. Das soll aber nicht heißen das Cruise hier eine graue Ermittlermaus spielt. Nein, er ist knallhart und folgt seinen eigenen Gesetzen, die meist alles andere als sanft sind...

Die gesamte Story ist schlüssig und bietet ungemeine Spannung bis zum Schluss. So muss gute Unterhaltung sein. Ich kann also jedem Filmfan - egal ob man Tom Cruise mag oder nicht, nur empfehlen sich diesen Film anzuschauen.
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am 10. Januar 2014
Der Tod im Sucher. Bewegliche Ziele. Ruhig und entspannt wandert das Fadenkreuz an diesem sonnigen Sommertag von einer Person zur nächsten, die sich auf der gegenüberliegenden Seite am Fluß die Mittagszeit vertreibt oder einfach nur irgendwohin unterwegs ist. Der Sniper, der in einem nur wenig genutzten Parkhaus auf der anderen Seite Stellung bezogen hat, scheint nach einem bestimmten Ziel, einem bestimmten Opfer zu suchen. Die Bewegung des Zielfernrohrs geht von rechts nach links. Nachdem er fünf Menschen kurzzeitig ins Visier genommen hat, geht die Bewegung wieder zurück. Innerhalb weniger Sekunden tötet er kaltblütig und präzise alle anvisierten Frauen und Männer. Scheinbar wahllos. Scheinbar willkürlich. Später untersucht die Polizei den Tatort, findet Spuren, geht den Hinweisen nach. Ein Mann wird verhaftet. Ex-Soldat, Kriegs-Veteran, Scharfschütze. Der perfekte Täter. Er kann sich an nichts erinnern, glaubt aber einer solchen Handlung fähig zu sein. Ein Geständnis will er jedoch nicht ablegen. Dies knüpft er an die Bedingung, mit einem bestimmten Mann zu sprechen. Jack Reacher.

Nach diesem für sich genommen schon mörderisch spannenden und zugleich schockierendem Auftakt, der es in Sachen Ausweglosigkeit locker mit Peter Bogdanovich's legendärem Debütfilm TARGETS aufnehmen kann, beginnt ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel in dessen Verlauf die Geschichte so manchen Haken schlägt und dabei höchste Aufmerksamkeit einfordert. Jeder Satz, jedes gesprochene Wort bekommt im Fortlauf der Handlung eine Bedeutung. An dieser Stelle merkt man bereits das man es hier mitnichten mit einem Action-Thriller im herkömmlichen Sinne zu tun hat. Nein, es bleibt ausgewogen. Das Wort ist hier ebenso wichtig wie die Tat. Das soll nun auch nicht heißen das es bei JACK REACHER keine Action gäbe, nur steht sie ausschließlich im Dienst der Handlung, wird nicht mehr als nötig ausgeschmückt und kommt trotzdem wuchtiger daher als in vergleichbaren Filmen.

Der Grundton des Filmes ist schwermütig und düster, ohne dabei effekthascherisch und blutig zu sein. Ein Blick auf die Vita des Regisseurs klärt auf. Christopher McQuarrie gewann einst den Oscar für sein Drehbuch zu THE USUAL SUSPECTS und inszenierte später die blutige, überaus gelungene Peckinpah-Hommage WAY OF THE GUN, die allerdings kaum jemand gesehen hat und arbeitete anschließend wieder fast ausschließlich für Bryan Singer, mit dem er die OPERATION WALKÜRE stemmte und so auf Tom Cruise traf. Als das Projekt JACK REACHER, welches ursprünglich ONE SHOT hieß (Drehbuch von C. McQuarrie nach der Romanvorlage von Lee Childs, dessen übertriebene Macho-Spielereien uns im Film dankenswerterweise erspart bleiben), in die Gänge kam, dachte man zunächst an ein weiteres Star-Vehikel für Tom Cruise, welches seine langsam an Möglichkeiten ärmer werdende Karriere für einige weitere Jahre sichern sollte. Mit der Verfilmung eines Bandes der erfolgreichen Bestseller-Reihe um den superheldenähnlichen Ex-Militärpolizisten Jack Reacher des Bestseller-Autoren Childs, schien der Weg ins nächste Franchise geebnet, der Erfolg vorprogrammiert. Das allgemeine Interesse hielt sich in überschaubaren Grenzen, die Erwartungshaltung ebenfalls.

Doch jetzt die Überraschung. JACK REACHER ist weit entfernt von Hollywoods zeitgenössischem Action-Einerlei, Thriller werden ohnehin kaum noch gedreht. Um nicht wieder die Floskel "wohltuend altmodisch" zu verwenden, nenne ich JACK REACHER mal einen klassischen Kriminal-Thriller in der Tradition der Filme wie sie beispielsweise Paul Newman im den sechziger und siebziger Jahren drehte. John Huston's MACKINTOSH-MANN fällt mir da ebenso ein wie die HARPER-Filme, alles Filme mit einer sehr komplexen Handlung, hervorragenden Dialogen und äußerst ambivalenten Charakteren. Nicht die schlechtesten Referenzen für einen Film neuerer Bauart, aber nicht unbedingt etwas für die breite Masse, die ein Star wie Tom Cruise gewöhnlich anpeilt. Cruise Control ist auch bei JACK REACHER das Stichwort, der Star produzierte sich selbst in der Hauptrolle, landete mindestens einen echten Besetzungscoup mit der Verpflichtung der deutschen Regie-Legende Werner Herzog als Bösewicht. Auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen. Ex-Bond-Girl Rosamund Pike, Richard Jenkins und natürlich der unvergleichliche Robert Duvall, um nur einige zu nennen. Zentrum des Filmes bleibt jedoch Tom Cruise, der hier so konzentriert aufspielt wie schon lange nicht mehr. Seine Darstellung des (Anti-)Helden war für mich einer seiner stärksten Auftritte der vergangenen Dekade, eine Leistung an die er kurze Zeit später mit OBLIVION noch einmal anknüpfte. Das Cruise nicht nur ein Star sondern auch ein guter Schauspieler sein kann, geriet in letzter Zeit häufig in Vergessenheit. Mit der Performance in JACK REACHER präsentiert er sich jedenfalls in Bestform. Erfreulicherweise ging die Mischung aus Qualität und Starpower auch an den Kinokassen auf, so das einer Fortsetzung nichts mehr im Wege steht. Bitte gerne.

Fazit: Christopher McQuarrie's zweite Regie-Arbeit trumpft mit einem mörderisch spannenden Plot, einer düsteren Atmosphäre und einem hochkonzentriert agierendem Tom Cruise. Stark.
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am 22. Mai 2016
Bin ich Fan von Tom Cruise? Nö. Was er so drehte, war lange Zeit für mich doch eher arg
uninteressant. Von " Tage des Donners " über " Mission Impossible " - Filmchen. Ach nö.
" Eine Frage der Ehre " schaute ich nur wegen Jack Nicholson, der überhaupt alles spielen kann.
ERST seit " Krieg der Welten (2005) " und " Edge of tomorrow ( 2014) " weiß ich genau, dass der
smarte Herr Cruise doch auch sehr vielseitig spielen kann.
JACK REACHER ( 2012 ) - ich schaute den Trailer, dachte ohh...der Tom mal wieder. In einem für mich
scheinbar guten Film...mal wieder. Her damit. Und mein Gespür trog mich nicht- ich wurde nicht enttäuscht.
Es scheint so zu sein, dass man einen Schauspieler erst dann richtig zu schätzen weiß, wenn man die
für sich richtigen Filme mit diesem entdeckt. So ging es mir auch mit Brad Pitt- mir immer ein Greuel, der Mann -
bis...." World War Z " so ziemlich und manche Zweifel an diesem Typ fortfegte.
JACK REACHER- der ehemalige Militärpolizist: " Es gibt Vier Arten von Menschen beim Militär-
bei manchen liegt`s in der Familie. Dann gibt`s Idioten, die mit Hingabe dienen. Und es gibt welche,........
die einen Job brauchen. Und die letzte Sorte sucht einen legalen Weg, andere Leute umzubringen........,-
James Barr war einer von denen. Er wurde Scharfschütze......., bei jedem Schuss wurde ihm gesagt, er soll
sich die Schädelbasis eines Menschen vorstellen- die weiche Stelle, wo der Hirnstamm ins Rückenmark übergeht......,
....er soll den explodierenden rosa Nebel vor sich sehen. Dann wird er in den Irak geschickt......bewaffnete Aufklärung.
Den ganzen Tag starrt er durch ein Zivilfernrohr auf Zivilisten- Zwei lange Jahre lang....., ohne einmal nur den Befehl
zu einem einzigen bestimmten Schuss zu kriegen. Dann kommt der Truppenabzug......für James ist der Krieg vorbei........,
Tausend Schuss die Woche, eine Viertel Million in seiner Laufbahn......nicht einer auf ein menschliches Ziel.
Stellen Sie sich vor, es ist Fünfundfünfzig Grad heiss im Zelt...., und morgen fliegen Sie nach Hause. Und Sie wissen,
wenn Sie dem Verlangen jetzt nicht nachgeben.....,..Sie brauchen Erlösung, und Sie brauchen ein Ziel. Und wer das ist,
..........daran denken Sie überhaupt nicht. "

*****************************************************

Geschichte:
..............doch James Barr hat im Irak auch schon getötet, wurde aber damals
für diese Tat nie angeklagt,- die US Armee vertuschte dies, da die Getöteten selbst
schwere Verbrechen begingen.
Und Jack Reacher warnte ihn- damals. Dass er im Wiederholungsfall zurückkommen
würde, um ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen......doch es gibt eine Wendung des Falles......
................................................................................................

*********************************************************************

Fazit:

" Wer sind Sie? " - " Jemand, der in Ruhe gelassen werden will. "
JACK REACHER ist stark. JACK REACHER ist gerecht.
Und haut jeden um, der es verdient hat.
JACK REACHER ist ein amüsanter Krimi- Action- Kracher. Tom Cruise in der Rolle des
scharfzüngigen, raffinierten Ermittlers. Der Bösewichten gehörig den Schädel durchpflügt,
wobei teilweise auch kein Lacher ausbleibt.
" Hee- vor die Tür! " - " Bezahl` erst mal. " - " Mach` ich hinterher! " - " Das wirst du nicht mehr können. "
Der Film ist die reinste Wundertüte- mit einem verblüffend guten Handlungsstrang, der mich keineswegs
enttäuschte. Die tatsächliche Auflösung der Hintergründe- unfassbar gut.
Robert Duvall- nur kurz hier eingesetzt, aber brilliant.
Und ja, Werner Herzog- sehr beeindruckend, wie ich finde.
JACK REACHER - klasse Atmosphäre, super Darsteller. Gefält mir sehr.
" Ich bin kein Held. Ich habe nichts zu verlieren. Ich prügel` dich tot......, und dann trink`ich dein Blut aus dem Stiefel. "
Der Film ist zu lang? Quatsch!

Lauflänge: 122.32 Minuten ( o. Abspann ) !

Special Feature:

- Jack Reacher- Kampf & Waffen= 10 Minuten! Top!!
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am 22. Februar 2015
Tom Cruise gehört schon lange zur Riege der absoluten Superstars. Neuerdings darf man den Mann mit dem vielleicht coolsten Lachen unter der Sonne auch respektvoll „Jack Reacher“ nennen. Reacher ist ursprünglich eine Romanfigur, erdacht vom britisch-amerikanischen Thrillerautor Lee Child. Als eine Art moderner „Robin Hood“ ist JR auch ein (fiktiver) amerikanischer Held, den man aufgrund seiner durchaus konservativen Wertevorstellungen besonders gern im patriotisch gesinnten Polit-Spektrum schätzt. Es deutet also alles auf ein mit reichlich Pathos versehenes Leinwand-Spektakel hin, das Cruise' Image als Strahlemann nicht untergraben sollte.

Story

Am helllichten Tag bricht in Pennsylvania das Chaos aus. Von einem Parkhaus aus tötet ein Scharfschütze scheinbar wahllos fünf Menschen. Nur 16 Stunden später gelingt es dem akribischen polizeilichen Ermittler Emerson (D. Oyelowo), einen dringend Tatverdächtigen dingfest zu machen. Doch der inhaftierte James Barr (J. Sikora) verweigert die Aussage und kritzelt stattdessen nur die mysteriöse Botschaft „Holt Jack Reacher“ auf einen Zettel. Doch dies ist für die Beamten leichter gesagt, denn getan. Jack Reacher ist ein Mythos, dem ehemaligen Elite-Soldaten eilt ein legendärer Ruf voraus. Überdies hat der Mann leider keinen festen Wohnsitz. Zur Überraschung aller taucht der mit allen Wassern gewaschene Top-Agent urplötzlich von sich aus auf und schaltet sich in den Fall ein. Denn keineswegs, so Reachers Schlussfolgerung, handele es sich bei Barr um den wahren Täter. Kopflos-Kino ist das nicht, was einem hier geboten wird. Doch übermäßig stark werden die Hirnwindungen auch nicht beansprucht.

Sollten nach den zwei Stunden tatsächlich Schädel rauchen, dann liegt das höchstens daran, dass der eine oder andere explosive Funke auf den Zuschauer übergesprungen ist. Krachende Anlässe bietet Reachers waghalsige Mission zur Genüge. Fragen bleiben dabei zwischen den etlichen Actionszenen keine offen. Stets erklärt Jack Reacher dem Zuschauer wie und warum er, oft im Gegensatz zu den tatsächlich ermittelnden Beamten, die Zusammenhänge im Mordkomplott erkennt. Dabei verzichtet der smarte Agent zum Großteil auf die Technik, die heutzutage in beinahe jedem Thriller unverzichtbares Ermittler-Werkzeug darstellt. Dies gibt dem Film eine besonders herzhafte Note und verleiht ihm ein schönes Old School-Flair. Reacher schlussfolgert mit Köpfchen und wenn es die Situation erfordert greift er eben zu den Waffen oder regelt die Sache mannhaft mit den Fäusten. Ganz Gentleman, rät er gleich einer Handvoll mutiger Herausforderer, dass der Konflikt mit ihm, Jack Reacher, nicht zu gewinnen sei. Natürlich schlägt das törichte Pack die Drohungen in den Wind und krümmt sich wenige Sekunden später vor Schmerzen auf dem Asphalt. Das obligatorische Siegerlächeln darf Cruise anschließend selbstverständlich in die Kamera halten. In solchen Szenen ist der ohnehin mit sehr viel Augenzwinkern ausgestattete Superhelden-Film einfach nur köstlich. Der Faktor Humor kommt also keineswegs zu kurz.

Eine besondere Überraschung hält der Action-Kracher parat, als urplötzlich aus dem Dunkel ein Mann auftaucht, der zumindest deutschen Cineasten ein Begriff sein sollte. Der experimentierfreudige Regisseur Werner Herzog, einst Dompteur eines gewissen Klaus Kinski, tritt hier in der Rolle des finsteren Kriminellen „Zec“ auf. Natürlich lässt „The Zec“ seine verbalen Giftpfeile in der unnachahmlichen Herzogschen Aussprache erklingen. Wer mit der holprigen Sprechweise des Wahl-Amerikaners vertraut ist, dürfte sich beinahe vor Lachen kringeln. „Wörnör“ macht seine Sache im Kontext dieses Films auf jeden Fall sehr, sehr gut und gibt einen großartigen Gegenspieler zum gut gelaunten und doch so toughen Ex-Militär. Ohne Wenn und aber ist dieser Release ein Garant für absolut großartig inszeniertes Bombast-Kino, das so einfach nur aus der millionenschweren Traumfabrik kommen kann. Hier gibt es Non-Stop-Action, jede Menge flotte Sprüche und als absolutes Highlight eine herausragend gut geschnittene Highspeed-Verfolgungsjagd auf vier quietschenden Reifen.

Bildqualität

Full HD im Format 2.35:1 Das Bild der Blu-ray ist schlichtweg großartig ausgefallen. Bildschärfe und Kontraste bewegen sich auf allerhöchstem Niveau. Jedes Detail kommt zum Vorschein, gerade die Auftaktpassage bei strahlendem Sonnenschein ist ein echter Hingucker. Ebenfalls fantastisch ist die Durchzeichnung des Bildes geraten. Von Nah bis Fern gibt es im Falle dieses Transfers keine unnatürlichen Unschärfen, das Bild wirkt wahnsinnig plastisch und realistisch. Dazu kommt ein absolut traumhafter Schwarzwert: das Schwarz ist wirklich sehr kräftig geraten, man sieht praktisch keinen Unterschied zu den oberen/unteren Balken, die das Format 2.35:1 mit sich bringt. Dennoch säuft hier kein Detail ab. Referenz.

Tonqualität

Deutsch: Dolby digital 5.1, Englisch: DTS-HD MA 7.1 Die in Dolby Digital implizierte deutsche Tonspur ruft tatsächlich alles ab, was das komprimierte Format zu leisten imstande ist. Das 5.1 System wird permanent beschäftigt; Räumlichkeit wird hier großgeschrieben. Diverse direktionale Effekte sowie die gezielte Ausnutzung der Satelliten sorgen für ein brachiales Filmvergnügen. Der Subwoofer wird ebenfalls permanent gefüttert; Schusswechsel wie dröhnende Motoren lassen das Heimkino gehörig wackeln. Dazu kommt die auf den Punkt abgemischte Sprachausgabe, die selbst im größten Actionkrawall nicht unter die Räder kommt. Der O-Ton setzt dem Gehörten die Krone auf. Hier entlädt sich ein unglaubliches Soundgewitter, nicht nur dank zweier weiterer Kanäle klingt die Akustik noch differenzierter wie der trotz allem sehr gute deutsche Audiomix.

Ausstattung

Audiokommentar T. Cruise & C. McQuarrie

Audiokommentar von Komponist J. Kraemer

Wenn der Mann auftaucht (27 Minuten)

Niemand verarscht Jack Reacher (10 Minuten)

Das Reacher Phänomen (11 Minuten)

Der äußerst positive Eindruck setzt sich auch bei den Extras fort. Es gibt zwei Audiokommentare, beide sind optional mit deutschen Untertiteln verfügbar. Die anderen Beiträge stellen den Romanhelden Jack Reacher vor oder geben Einblicke in die Dreharbeiten. Es erscheint wie eine Selbstverständlichkeit, dass die drei Features in Full HD vorliegen und natürlich auch deutsch untertitelt wurden.

Fazit

Die Bildqualität der Blu-ray ist bärenstark. Oft wird das Wort Referenz bemüht, hier ist es gerechtfertigt. Auch der deutsche Ton rockt das Heimkino, wer hier dem Subwoofer zu viel Volume gibt riskiert Ärger mit den Nachbarn. Auch die Extras haben sich ein Sonderlob im Fazit verdient. Jack Reacher ist eine zweistündige Blockbuster-Granate, die vor Witz und Action nur so strotzt. Dennoch hält der Streifen auch ein gewisses Niveau, der letzte „Mission Impossible“ – Ableger ist sogar ein ganz guter Vergleich. Denn hier schlägt wieder einmal die Stunde des Tom Cruise, der nach wie vor jeden Actionparcour souverän meistert.
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am 25. August 2013
Jack Reacher als cooler, tougher Ermittler bzw. Kämpfer gegen das Unrecht. Ein wenig zu allwissend, vorausschauend, smart und unüberwindlich vielleicht, aber das dürfte in Hollywood niemand allzu krumm nehmen.

Die Story selber stellt einen Hybrid aus (juristischem/kriminalistischem) Ermittlungsfilm a la John Grisham und hartem Hau-Drauf-Actionfilm dar. Die Anwältin, die ihren Mandanten vertritt, tappt ohne den mysteriösen Jack nunmal hoffnungslos im Dunkeln. Aber auch die bösen Jungs und Mädels haben nicht viel zu lachen, wenn Jack Reacher den Raum betritt.

Interessant ist hierbei, dass der Täter direkt von Anfang an dem Zuschauer bekannt ist und man also nicht über dessen Identität rätseln muss, sondern sich statt dessen von vorn herein auf das Sammeln von Beweisen über dessen Schuld/Unschuld konzentrieren kann.

Technisch und vom Erzähltempo her ist Jack Reacher gut und routiniert gemacht. Der Film hat keine Hänger oder Längen und ist zum großen Glück für den Zuschauer auch nicht künstlich verschachtelt, verkompliziert, verworren und so verwirrt gestrickt, dass man am Ende absolut keinen Durchblick mehr hat und eigentlich nur noch genervt das Ende des Film herbeisehnt.
Dafür wiederum ist der Hauptheld vielleicht eine Spur zu heldenhaft gemacht worden, als dass man wirklich mit ihm mitfiebern kann. Das Ende des Films -und der bad guys- steht ja eh von vorn herein fest!

Fazit: Jack Reacher ist relativ spannend und durchaus unterhaltsam. Mehr muss ein guter Film nicht liefern, und das tut der Film hier auch. Dass er "nur" 3 Sterne bekommt liegt schlicht und ergreifend an seiner Mittelmäßigkeit. Denn ein Highlight in irgend einer Hinsicht vermag Jack Reacher leider nicht zu präsentieren....egal wie clever er da ermittelt!
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am 30. April 2016
Der Film fängt gut an und lässt auf einen spannenden, wendungsreichen Plot hoffen. Tom Cruise spielt Jack Reacher, den ehemaligen Top-Militärpolizisten, wie die meisten seiner Rollen. Jack ist ein brillianter Denker, cool, selbstbewusst und ein gut ausgebildeter Schütze und Nahkämpfer. In der Tat gibt es auch ein paar Wendungen, die aber nicht wirklich unvorhersehbar und dadurch auch nicht wirklich überraschend sind.

Was mir missfallen hat:
- Das Motiv der Sniper-Morde wird nur sehr sehr kurz angesprochen und wirkt sehr konstruiert.
- Wenn man genauer darüber nachdenkt war die Vorgehensweise der Bösen doch ebenfalls sehr konstruiert und dilettantisch. Wieso einen Sündenbock präsentieren? Wie kam man überhaupt auf ihn? Und dann überlebt er auch noch. Die Planung muss sehr lange gedauert haben. Hätte man einfach die Menschen getötet ohne einen Verdächtigen zu präsentieren wäre die Aufklärung der Morde wahrscheinlich viel schwieriger geworden.
- Der böse Mann im Hintergrund. Gut gespielt aber schlecht charakterisiert. Da wird ein kurzer Schockmoment (Leiden im Gulag) präsentiert, um den Auftraggeber besonders grausam und abgestumpft erscheinen zu lassen. Diese Hintergrundgeschichte wirkt vollkommen losgelöst von der restlichen Handlung und scheint nur einem Zweck zu dienen, den Bösen als durch und durch Bösen darzustellen.
- Der Showdown, der ja eigentlich immer der Höhepunkt eines Thrillers oder Actionfilm sein sollte ist sehr schwach. Die Szene, in der Jack seine Waffe ablegt ist lächerlich und eher was für Teeniefilme oder Persiflagen.
- Und dann noch der Abgang in Manier von Lone Ranger Comics.

Fazit: Ganz unterhaltsam. Kann man sich ansehen. Das Ende schwach.
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am 3. Mai 2016
Eigentlich ein recht guter "Krimi" mit einem gut in die Jahre gekommenem Tom Cruise, der auch mal ordentlich auf den Putz hauen darf. Trotzdem sind die ruhigen Momente in denen kombiniert und Schlüsse gezogen werden mit die Stärken in diesem echt immer spannendem Film. Gute Besetzung mit einem Wiedersehen mit W. Herzog im "Hintergrund".
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am 13. Mai 2016
Eigentlich kann ich Tom Cruise nicht leiden. Aber nach dem ich den Film angefangen hatte hab ich mir diesen sofort bei Amazon runter geladen, damit ich ihn ohne Werbung schauen kann.

Super!

Life Die Repeat auch mit ihm aber auch unbedingt mal anschauen.
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am 2. März 2014
war wieder mal nen richtig guter Film fand ich, für mich hat alles gepasst. Story, Hintergründe, Kampfszenen usw. hätte nix zu mäkeln.

Einzig und allein hatte ich den Trailer von damals völlig anders im Kopf aber das ist eine subjektive Erinnerung. Da hätte ich gar nicht sooo viel Story und Hintergrund oder so erwartet. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und in dem Fall positiv überraschend.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2015
Gerade im deutsch-sprachigen Raum sind die Jack Reacher Romane von Autor Lee Child weit aus weniger bekannt, als beispielsweise in den U.S.A.. Leser der Bücher dürfte vor allem die Besetzung der Namengebenden Figur durch Tom Cruise bitter aufstoßen, denn äußerlich weicht der Schauspieler von den 1,90m Körpergröße und bullige Statur stark ab. Das macht der Mime aber immerhin mit seiner Darstellung wieder wett, denn den skrupellosen und beinharten Ermittler mit Blick fürs Wesentliche nimmt man ihm ohne Zweifel ab. Wer hätte von ihm aber auch anderes erwartet. Wie gewohnt gibt Cruise für seine Rolle alles, um diese glaubwürdig zu verkörpern. Da ist es nur authentisch nah am Roman ausgelegt, dass Jack Reacher scharf kombiniert und den Verbrechern schnell auf der Spur ist. Dennoch mangelt es nicht an Spannung, denn Regisseur Christopher McQuarrie, der bereits bei Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat mit dem Hauptdarsteller zusammen arbeitete, bietet dem Zuschauer einen guten Mix aus Dialog getragenen und handlungsfördernden Szenen und spektakulär inszenierten Action Sequenzen.
Dabei nimmt bereits der Anfang des Films nach anfänglicher Skepsis schnell Fahrt auf. Basierend auf dem Roman „One Shot“ ermordet ein Scharfschütze am helllichten Tag 5 Menschen. Die Polizei ist schnell auf dessen Fährte und nimmt ihn auch kurz darauf fest. Der Fall scheint gelöst, doch der Protagonist Jack Reacher war noch nicht einmal zu sehen. Die Handlung scheint fertig zu sein. Doch bleibt ein kleiner Funke Zweifel übrig, der im Laufe des Films wächst und genau da kommt die Hauptfigur des ehemaligen Militärpolizisten ins Spiel. Dieser ist einschlägig bekannt, in seinen Ermittlungen lieber den direkten Weg zu gehen, anstatt nur halbgar im Dunklen zu fischen.
Doch gibt es zwei nicht ignorierbare Manko in der Geschichte: Zum einen die vereinzelten Comedy-Anteile, die zwar den Film gut auflockern, aber doch irgendwie deplatziert erscheinen. Zum anderen die Besetzung von Roman Herzog als Bösewicht The Zec. Mal abgesehen von der Tatsache, dass er sich noch fatalerweise selbst synchronisiert hat, was dem Ganzen einen noch negativeren Anstrich verleiht, kann der Mann einfach nicht schauspielern. Als Regisseur ist er über jeden Zweifel erhaben, aber vor der Kamera hat er nichts zu suchen.
Der restliche Cast, u.a. bestehend aus Rosamund Pike (Das perfekte Verbrechen), Richard Jenkins (The Cabin in the Woods) und Robert Duvall (Der Pate – Teil II) liefert eine gute Darbietung ab. Gerade Letztgenannter spielt den kauzigen Cash einfach nur herausragend und äußerst charismatisch.
Fans dürfen auf eine Fortsetzung hoffen. So hat Autor Lee Child neben „One Shot“ bereits 18 weitere Bücher um seine Figur Jack Reacher veröffentlicht. Doch auch mit dem Einspielergebnis dürften Paramount durchaus zufrieden sein, denn bei einem Budget von 60 Millionen US-Dollar konnten weltweit alleine an den Kinokassen über 216 Millionen wieder eingespielt werden und da ist der Heimkinomarkt noch nicht mit eingerechnet. Potential hat die Figur auf alle Fälle.

Bild
Wie bei einem aktuellen Film zu erwarten ist das Bild fantastisch. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Detailgrad sehr hoch bei ausgezeichneter Feinzeichnung. Vereinzelt macht sich eine gute Plastizität bemerkbar. Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich bei ausgewogenem Kontrast, so dass ein kräftiger Schwarzwert geboten wird. Dieser könnte zwar mitunter noch etwas satter sein, aber das ist auch schon das einzige nennenswerte Manko. Das feine Filmkorn bleibt stets unauffällig und verschafft dem Film einen schönen cineastischen, nicht glatt gebügelten Look. Kompressionsspuren sind keine zu erkennen.

Ton
Wie aus dem Hause Paramount gewohnt, liegt die deutsche Tonspur nur in Dolby Digital (Bitrate 640 kbps) vor. Diese kann sich aber hören lassen, denn bis auf einige Feinheiten ist nahezu kein Unterschied zum englischen Kollegen festzustellen. In Punkto Räumlichkeit wird zwar nicht das Nonplusultra geboten, aber gerade in Actionsequenzen werden sämtliche Kanäle bei ausgezeichneter Direktionalität eingesetzt. Dabei zeichnen sich auch kräftige Bässe ab, wobei die dynamische Abmischung generell kräftig aber dennoch natürlich und klar ausgefallen ist.

Bonusmaterial:
• Audiokommentar mit Regisseur Christopher McQuarrie und Komponist Joe Kraemer
• Wenn der Mann auftaucht (HD, 26:49)
• Niemand verarscht Jack Reacher: Kampf und Waffen (HD, 10:27)
• Das Reacher-Phänomen (HD, 11:10)
• Wendecover
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