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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Rabe verweigert den Gesang...
Warum tut er das? Hier könnten tatsächlich mehrere Gründe zu Buche stehen. Zum einen liegt diesen intelligenten schwarzen Vögeln eine in unseren Ohren wohlklingende Wiedergabe von Tönen doch ziemlich fern. Zum anderen haben sie offensichtlich bereits das neue Album des im britischen Hemel Hempstead Geborenen gehört. Hernach ist ihnen...
Veröffentlicht am 1. März 2013 von MyandMar

versus
42 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bei aller Euphorie, das Rad ist schon erfunden....
Es freut mich,das viele Leute sich so für Musik begeistern können und seitenlange Rezensionen schreiben und am Ende hat jeder seine eigene Meinung und das ist gut so. Leider kann ich in Mr. Wilson nicht den Pionier,den Visionär oder Genius sehen,den viele in ihm zu finden glauben.ich finde,er ist ein Architekt ,ein Bastler welcher die guten alten Klassiker...
Veröffentlicht am 3. März 2013 von Ricky Sutton


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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist immwer wieder erstaunlich..., 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Audio CD)
.......wie sich die "Musik-Polizei" um den Genuss eines tollen Albums bringt!!! Die Leute, die seit 40 Jahren erzählen "Also Pink Floyd und Barkley James Harvest und Genesis und King Crimson und bla bla bla....., die haben das ja alles schon gemacht! Und Steven Wilson hat das Rad nicht neu erfunden!"
Mensch Leute! In der Musik hat seit Beethoven keiner mehr das Rad neu erfunden. Macht Euch das mal klar!!! Ihr seid wahrscheinlich die Konzertbesucher, die mit verschränkten Armen im Saal stehen und auf einen Spielfehler der Musiker warten, nur damit Ihr dann sagen könnt: "Siehste, die sind gar nicht so toll. Also, als ich 1973 bei Gruppe XY war, DIE haben das aber besser gemacht!"

Mit Verlaub,.......das ist zum kotzen!

Hier ist ein Musiker am Start, der sich traut DAS zu tun, was Ihr da hört. Mit all dem Aufwand, dem Herzblut und der Ungewissheit, ob sich heute überhaupt noch Menschen sowas anhören. In einer Zeit, in der auf jedem Radiosender selbst das kleinste Gitarrensolo rausgeschnitten wird und sich die Songlänge auf 3 Minuten und 40 Sekunden eingepegelt hat.
Ihr "grooooßen Musikkenner"! Nennt mir auch nur EINE aktuelle Band, die NICHT von anderen geklaut, kopiert oder abgekupfert hat! Nur E I N E !
Ich habe in meinem bisherigen Leben ca. 400-500 Konzerte gesehen. Und darunter waren eine Menge, die ich bis an mein Lebensende nie vergessen werde. Letzten Donnertag habe ich Steven Wilson in Hamburg gesehen. Und dieses Konzert hat ALLES in den Schatten gestellt, was ich bisher gesehen habe. Was für ein Sound! Was für Musiker!! Was für ein Feeling!!!
Wischt Ihr mal weiterhin den Staub von den LPs und rühmt Euch, was für grandiose Musikkenner Ihr seit!
Steven Wilson ist ein Genie der Neuzeit. Willkommen im HEUTE!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Rabe... woah!, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier gibt es ja schon soviele tolle Rezensionen. Und alle haben Recht ... was ist dieses Album hervorragend. Ich habe es jetzt genau EINMAL angehört, nachdem es dank Amazon wieder pünktlich zum VÖ-Datum geliefert wurde. Und dieses eine Mal reicht aus, um zu bescheinigen, dass dies ein wirklich phänomenales Album ist. Jeder Song steht für sich kompakt, und jeder ist ein Highlight. Ich glaub ja normal solch überschwänglichen Rezis nicht so, aber hier stimmts. Die Presse ist sich einig, die Leute hier sind sich einig, und ich bin es auch: das ist wohl DAS Album schlecht hin. Wer ProgRock mag, und die aktuelle Szene evtl. ein wenig verfolgt, der muss sich das anhören. Ein bischen King Crimson, und auch Genesis höre ich hier raus, aber klar; das sind Referenzen. Genial ist das. Echt genial. Und zum Schluss kam natürlich der Titelsong, den ich schon vom Video her kannte (unbedingt ansehen!!! ist absolut empfehlenswert!!!). Die letzten Minuten der CD liefen also, und hatte wieder Tränen in den Augen. Sowas passiert mir bei Musik viel zu wenig. Und deswegen verneige ich mich hier vor Herrn Wilson. Das ist mehr als hohe Kunst. Danke für diese Musik. Und, ich sags gern nochmal: ich hab das Album erst einmal gehört!!! Das wird wohl mein Dauerbrenner!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Fan, 18. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Mann und ich verfolgen die Projekte von Steven Wilson schon seit Jahren mit Begeisterung und können auch bei diesem Album wieder sagen: Ein Gesamtkunstwerk des Progressiv Rock. Musik ist meiner Meinung nach immer Geschmackssache. Wilson steckt all seine Leidenschaft und seine Seele in die Musik und das hört man. Sowie ein Thomas Mann fantastisch mit Worten jonglieren kann, kann Steven Wilson das mit Klängen und Melodien. Steven, we love your music! You are my personal Schostakovitch of Progressive Rock. Thank you.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich würde niederknien, wenn ich nicht am Schweben wäre., 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was macht ein Album zum Meisterwerk? Viel ist schon gesagt über die Virtuosität der beteiligten Musiker, den phänomenalen Sound der Aufnahme, das ausgefeilte Songwriting von Steven Wilson und das durchdachte und liebevoll umgesetzte erzählerische Konzept. Das kann man nur unterstreichen. Das trifft jedoch auf viele andere Platten zu, ob von Steven Wilson, anderen Prog-Größen oder ganz anderen Musikrichtungen.

Doch "The Raven..." kann noch mehr: es ist zudem hoch emotional und zutiefst bewegend. Selten habe ich so viele magische Momente auf einer CD erlebt.
Luminol - ist so treibend lebendig, man möchte nicht sitzen bleiben, der Körper fängt an zu zucken.
Drive Home - hat diesen wunderschön melancholischen Refrain und wird gekrönt von einem Gitarrensolo zum niederknien. Guthrie Govan spielt hier mit einer Intensität, die ich seit David Gilmour auf "Comfortably Numb" nicht mehr gehört habe. Wenn die ersten Töne des Solos einsetzen fühle ich mich schwerelos, es mich einmal mit zu Mond, wirbelt mich kräftig durch die Luft und lässt mich atemlos zurück.

Holy Drinker - kein durchatmen, volle Konfusion zu Beginn, insgesamt ein heftiger Energieschub fürs Ohr.
The Pin Drop - der einzige "nur" gute Song auf der Platte. Hat mich noch nicht wirklich gepackt.
The Watchmaker - was für Chöre! die Beach Boys wären neidisch auf diesen verschachtelten Satzgesang. Und hier passiert das auch noch zu spanndener Musik.
The Raven - zum weinen schöne Melancholie des Titeltracks. Radiohead würden sich wünschen, endlich mal wieder so einen Song zu schreiben.

Jeder Song ist voller musikalischer und atmosphärischer Highlights. Zudem ist Steven Wilson ein Meister des Timings: jeder Part bekommt genau die Zeit, die er braucht, um sich voll zu entfalten, wird aber nie totgenudelt. Bevors langweilig wird kommt immer eine Raffinesse im Arangement, ohne den Carakter des Songs zu verleugnen.

Steven Wilson liefert hier ein Werk ab, mit dem er nicht nur einen Großteil seiner eigenen Diskografie locker in den Schatten stellt, sondern dem ganzen Genre des Progressive Rock neuen Geist einhaucht. Meisterwerk, Meilenstein, Opus Magnum - Ich würde niederknien, wenn ich nicht am Schweben wäre.

Eine einzige Beschwerde habe ich aber, und die geht an den Vertrieb: warum muss auf der ansonsten wirklich tollen Limited Edition direkt auf dem Cover ein "FSK 6"-Aufkleber kleben??? Das Ding liess sich nur mit bleibenden Spuren entfernen. Da habe ich kein Verständnis dafür, das gehört auf die Verpackungsfolie. Deshalb drei Punkte Abzug, bleiben also noch 5 übrig.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Referenzwerk für Progressive Rock, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Audio CD)
Mit "The Raven That Refused to Sing (And Other Stories)" hat Porcupine-Tree-Mastermind Steven Wilson sein nunmehr drittes Soloalbum veröffentlicht und endlich auch einen Teil des verdienten kommerziellen Erfolgs geschafft, den dieser umtriebige Ausnahmekünstler verdient: Immerhin auf Platz 3 der deutschen Albumcharts hat es das Werk 2013 geschafft. Die darauf enthaltenen sechs Stücke mit einer Gesamtlaufzeit von knapp unter einer Stunde sind ein ergreifender Parforce-Ritt durch Jazz, Experimental und Progressive Rock sowie Ambient, produziert von keinem Geringeren als Alan Parsons, der als Toningenieur schon hinter so bahnbrechenden Werken wie "Dark Side Of The Moon" von Pink Floyd steckt. Geholfen haben Steven Wilson so herausragende Musiker wie Ex-Kajagoogoo Nick Beggs am Bass und Chapman Stick, Adam Holzman, der schon mit Jazz-Größen wie Miles Davis und Marcus Miller gearbeitet hat, an den Keyboards, Guthrie Govan, der unter anderem bei Asia gespielt hat, an der Leadguitarre oder der enorm vielseitige Marco Minnemann an Schlagzeug und Percussion, dessen Spektrum von Jazz bis Heavy Metal reicht.

Der Eröffnungstrack "Luminol" ist gleichzeitig der längste der CD. In einem wilden Gewitter verbinden sich hier jazzige Passagen und ein treibendes Rhythmussegment mit verspielten Flötenklängen und fragilen, loungeartigen Ambient-Breaks, während der Gesang zunächst im Hintergrund steht. Das sich anschließende "Drive Home" ist eine ruhigere, stimmungsvolle Rockballade, während es bei "The Holy Drinker" wieder schneller und verspielter zu Werke geht, wobei nicht zuletzt durch die Guitarrenklänge am Ende des Songs eine eher düstere Stimmung erzeugt wird. Sowohl hier als auch im folgenden "The Pin Drop" sind es aber die fragilen Zwischenspiele, die aus den Liedern faszinierende Meisterwerke machen. Das mit über elf Minuten zweitlängste Stück "The Watchmaker" mit seinem atmosphärischen Klavierbreak und dem entfernt an Opeth erinnernden, härterem Ende gehört zu den Höhepunkten des Albums. Den krönenden Abschluss bildet dass der melancholische Titeltrack "The Raven That Refused To Sing", der verhalten beginnt, sich zur progressiven Rockballade steigert und mit zarten Pianoklängen ausklingt.

Überhaupt ist die unglaubliche klangliche Dynamik des Albums, die sich jeglichem Loudness War entzieht, ein hervorstechendes Merkmal dieser Platte: Von kaum hörbar bis dröhend reicht das Spektrum. Steven Wilson ist schon lange ein Sound-Fetischist und Gegner der bedauernwerten Tendenz der Musikindustrie den Lautheitspegel von CDs bis zur Kompression und Verzerrung zu erhöhen. Dies kommt dem Sound zugute und sollte anderen Künstlern als Vorbild dienen.

Inhaltlich erzählen die Songs mehr oder weniger übersinnliche Geschichten, teils in der Tradition eines Edgar Allan Poe, und basieren auf Kurzgeschichten, die Steven Wilson geschrieben hat und die man auf der Deluxe Edition des Albums auch nachlesen kann. Das Cover und Booklet, welches auch sämtliche Lyrics enthält, wurden von dem deutschen Künstler Hajo Müller gestaltet und runden das künstlerische Gesamtbild mit teils stimmungsvollen, teils verstörenden Illustrationen gelungen ab.

"The Raven That Refused To Sing (And Other Stories)" ist Wilsons bisher abwechslungsreichstes Album und dürfte ein Klassiker des Progessive Rock werden, denn seine Qualitäten haben Bestand.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektion!, 2. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Steven Wilson hat schon einige Male unglaubliche Werke erspielt, ob mit Porcupuine Tree, Blackfield, anderen Side-Projects oder als Produzent, Sänger, Gitarrist in unzähligen anderen Produktionen. Was er hier eingespielt hat ist ein weiteres Beispiel für seine unglaubliche Genialität.
Die Musik selber zu beschreiben ist schwierig, es ist ein bunter Mischmasch zwischen Progrock, Jazzrock und Mainstream. Mal hört man Klänge, die an die alten Genesis erinnern (Der Anfang von "Watchmaker", die Gitarren erinnern stark an Wind an Wuthering), mal geht Wilson in Richtung Blackfield (Drive Home- mit einem abartigen Gitarrensolo), das schon aus seiner Live-DVD bekannte "Luminol" betört durch die starken Wechsel und das geniale Flötenspiel von Theo Travis. Besser kann man Prog einfach nicht machen, da leg ich mich fest. Der absolute Höhepunkt der Scheibe ist der melancholische Titeltrack, der traurig beginnt und fuilminant endet und eine Melodie hat, die man einfach nicht mehr vergisst. Dies ist für mich nach langern Jahren Fandasein des genialen Steven Wilson mit allen Höhen und Tiefen momentan einfach das Beste, was er jemals abgeliefert hat, was in einer normalen Amazon-Wertung eigentlich 8 Sterne geben müsste. Man kann sich nur verneigen.

Ein weiterer Beleg für seine Ausnahmestellung als Musiker ist übrigens die Tatsache, dass er den langsam in Vergessenheit geratenen Alan Parsons zum Produzenten berufen hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der gute alte Alan nicht übermäßig viel beigetragen hat zum Gelingen des Projekts. Aber die Geste ist einfach groß: eine Verneigung vor einem Ausnahmemusiker, den Wilson mit Riesenschritten schon lange überholt hat.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hr. Wilsons 3. Solowerk, 7. März 2013
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Nach dem aus meiner Sicht teilweise sehr kathedralisch klingenden Vorgänger Grace For Drowning, für den man einiges an Sitzfleisch aufbringen musste, war ich einigermaßen interessiert zu hören, was Steven Wilson auf dem neuen Album zu bieten haben würde. In Anbetracht der vielfältigen Aktivitäten Steven Wilsons, fiel es mir schon schwer den Überblick zu behalten, da ich auch nicht unbedingt ein devoter Prog-Hörer bin.

Wie dem auch sei. Nach meinem Eindruck ist Steven Wilson jemand, der die traditionelle Art des Progressive Rock mit in die Moderne transportiert. Er adaptiert, verwaltet wäre jetzt ungerecht zusagen, aber vieles kommt wohl bekannt vor und verleitet zu Vergleichen mit den Pionieren dieser Musikrichtung, die es geschafft hat, die eigene Redundanz zu überwinden, und trotz aller musikalischer Moden und Totsagungen weiterhin präsent zu bleiben.

Steven Wilson ist einer von denen, die dafür verantwortlich sind. Er ist nicht der einzige, aber er gehört mit diesem Album zu denjenigen, die in den Medien mehr und mehr Aufmerksamkeit finden. Manche sagen Hype dazu. Aber Hype ergibt sich für mich eher für Ereignisse, die durch gezielt gelenkte Aufmerksamkeit erst ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollen. Meist zu Vermarktungszwecken.

Dies sehe ich bei Wilson nicht. Hier sieht es doch eher umgekehrt aus. Die Musik von Steven Wilson und seinen hochkarätigen Mitmusikern auf The Raven That Refused to Sing and Other Stories liefert meiner Meinung nach die Essenz dessen, was bei seinem letzten Doppelalbum als Solist noch über weite Strecken anstrengend gewirkt hat. Die Reduktion auf nur 6 Lieder ist für mich ein Gewinn. Die Songs sind insgesamt fordernder, auch ruppiger gespielt und dadurch kommt mir das Album um einiges dringlicher vor.

Außerdem haben wir es hier nicht mit reinem Prog zu tun. Die Anleihen beim Jazz waren schon vorher da, aber auf dem neuen Album treten sie noch vordergründiger zu Tage. Allein im ersten Song Luminol kann man so deutlich den Jazz heraus hören, dass es einen fast anspringt. Das ist ein Faktor, den ich auf diesem Album erfreut zur Kenntnis genommen habe.

Kompositorisch sind alle Songs neidlos sehr hohes Niveau und textlich kommt Steven Wilson mit wenigen Worten aus, um der epischen Musik seine Geschichten hinzuzufügen. ich denke da z.B. an die des heiligen Trinkers. Die Lieder leben von den Stimmungswechseln, den Variationen im Tempo und der vielfältigen Instrumentierung. Wie gesagt, das ist alles nicht unbedingt neu, aber z.B. unter Verwendung des original King Crimson MK II Melotrons stellt man auf der Platte eine gelungene Verbindung zwischen Tradition und Moderne her.

Unter den großartigen Musikern ist auf jeden Fall der Gitarrist Guthrie Govan zu nennen, der mit seinen Soli dem Album eine besondere Note gibt und Theo Travis sorgt mit Flöte, Saxophon und Klarinette für weitere entscheidende Effekte. Das soll aber von den anderen beteiligten Herrschaften absolut niemanden abwerten, schon gar nicht den als Gastproduzenten und Tonmeister mitwirkenden Alan Parsons. Dazu stammen die Streicherarrangements von Dave Stewart und der Verfasser der beiliegenden DVD ist kein geringerer als Ray Shulman.

Auf dieser DVD findet man außer einer Bilder- und Fotogalerie auch eine Kurzdoku von Lasse Hoile, die die Musiker bei der Studioarbeit zeigt, sowie das Album nochmals in 3 weiteren Raumklangformaten. Zudem ist in die CD+DVD Edition ein bemerkenswertes 40-Seitiges Booklet eingearbeitet, in dem sich Fotomontagen, Skizzen, Zeichnungen und albtraumhafte bis dämonische Gemälde befinden. Logischerweise ist das nichts für Vorschulkinder und von daher wirkt der unansehnliche FSK6 Aufkleber auf dem ansonsten kunstvoll konzipierten Digibook eher lächerlich als warnend.

****1/2
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Masterpiece!!!, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Audio CD)
Ich fasse mich kurz: es ist ein phantastisches Album. Die Songs sind teilweise mit einer Dramaturgie ausgestattet, die einfach nur unter die Haut geht (z.B. "The Watchmaker" oder "Holy Drinker"). Gerade der Album-Opener "Luminol" ist von einer derart hinreißenden Dramatik - so etwas geniales habe ich schon lange nicht mehr in diesem Genre gehört. Wobei - welches Genre eigentlich? Der Titelsong "The Raven that refused to sing" ist ohnehin die schönste Ballade von Steven Wilson seit "My Ashes" aus der Porcupine Tree-Ära. Das Album bugsiert Mr. Wilson mutmaßlich - zumindest hierzulande - endlich auch kommerziell dorthin, wo er seit langem hingehört.
Ich verneige mich vor so viel Talent.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In höchstem Maße beeindruckend, 15. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Audio CD)
Über das Album wurde in der kurzen Zeit seit seiner Veröffentlichung schon vieles und zumeist positives geschrieben. Und, ja, ich zähle mich auch zu den Fans von Steven Wilson's musikalischem Output, insbesondere mit seiner Hauptband Porcupine Tree.
Und, nochmals ja, ich bin auch begeistert von diesem Werk.
In den bisherigen (wenigen) negativen Rezensionen treibt mich vor allem der Vorwurf des Ideenklaus um. Hey Leute, nun bleibt mal auf dem Boden! In Zeiten, in denen nicht mal der deutsche Grand Prix Beitrag als Plagiat gilt obwohl er sich nun wirklich fast gleich wie das letztjährige Siegerlied anhört sollte man Steven nicht vorwerfen, dass in seinem neuen Werk Anklänge an die Siebziger zu finden sind. Es gibt heute schlicht nichts wirklich Neues mehr aber wenn das Bisherige so virtuos zusammengesetzt wird wie im vorliegenden Fall, bin ich glücklich!
So, genug geschrieben, muss mich wieder dem Raben widmen... :-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musiker, die sich gefunden haben..., 2. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Audio CD)
Nun ist The Raven im CD Player und die ohnehin schon hohen Erwartungen wurden erfüllt. Sie ist auch keine Fortsetzung von Grace for Drowing und die jazzigen Einfüsse sind hier nicht so sehr im Vordergrund.
Jeder Titel ist anders und doch geht die CD im Zusammenhang gut runter. Hier haben sich Musiker zusammengefunden, die ihr Handwerk verstehen und sicherlich eine der Scheiben für 2013 geschaffen haben. Ich freue mich auch schon auf das Konzert. Über die einzelnen Titel brache ich hier nicht mehr einzugehen, weil meine Vorgänger es schon in meinem Sinne gemacht haben.
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