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245 von 258 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Erlebnis
Dr.Ebens Buch

Ich habe meine liebe Frau im Januar verloren und war deshalb für das Thema Nahtoderfahrung sensibilisiert. Da ich aber der Transzendenz, dem Übersinnlichen, etc. gegenüber immer äußerst reserviert war, habe ich den Kauf dieses Buches wiederholt verschoben. Vor einer Woche habe ich das Buch doch gekauft, rasend schnell...
Vor 18 Monaten von Felicitas veröffentlicht

versus
296 von 328 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spirituell und ermutigend, aber mit zu wenig Substanz
Es war eine kluge Entscheidung des deutschen Verlags, den Originaltitel "Proof of Heaven" nicht mit "Beweis des Himmels" zu übersetzen. Denn den Anspruch eines "Beweises" erfüllt das Buch nicht. Das liegt zum einen daran, dass der Himmel ein Bereich ist, der nach dem Tod stattfindet. Bei einer Nahtoderfahrung, wie sie der Autor erlebt hat, besteht jedoch immer...
Veröffentlicht am 8. März 2013 von Jürgen


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245 von 258 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Erlebnis, 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dr.Ebens Buch

Ich habe meine liebe Frau im Januar verloren und war deshalb für das Thema Nahtoderfahrung sensibilisiert. Da ich aber der Transzendenz, dem Übersinnlichen, etc. gegenüber immer äußerst reserviert war, habe ich den Kauf dieses Buches wiederholt verschoben. Vor einer Woche habe ich das Buch doch gekauft, rasend schnell gelesen und bin im Nachhinein der Meinung, dass es mir in meiner Lage sehr geholfen hat.

Ich möchte ganz besonders zwei konkrete Stellen im Buch hervorheben, die ich selber erlebt habe, eine Überraschung und auch Bestätigung für mich.
Erstens: die Fallschirmspringer-Szene ( S.13-17 ), wo die Reaktionsschnelligkeit einer inneren tiefgründigsten Teil zugeschrieben wird. Mir ist im August 2012 genau das gleiche passiert, wo ich auf der B15 als letzter von 3 hintereinander mit 100 km/h fahrenden Autos, bei einer Vollbremsung des ersten, ungeschoren davon kam. Meine Ultrablitzreaktion war unerklärlich, ich habe nur das Endergebnis wahrnehmen können und ich hatte das klare Gefühl, dass irgendjemand von außen eingegriffen hat. Mein Wagen landete auf der Gegenfahrbahn neben dem zweiten Wagen, aber kam kein Gegenverkehr, obwohl die Straße normal höllisch befahren ist. Ich dachte damals, dass ich nur deshalb gerettet wurde, weil ich meine Frau unbedingt weiter pflegen musste.
Zweitens: Wenn man zu zweit normal lebt, denkt niemand im allgemeinen über philosophische Fragen nach. Da ich aber z.Z. fast durchgehend allein bin, habe ich viel Zeit über meine neue Situation nachzudenken. Und in diesen Monaten hat sich sehr langsam der Gedanke herauskristallisiert, dass der Hauptgrund meiner schlimmen Lage ist, dass mit dem Ableben meiner Frau die Liebe aus unserem Haus verschwunden ist, das Haus ist leer geworden. Und damit die Freude auch. Und genau dies ist die Hauptfeststellung des Buches: ...das es nicht nur ein Universum gibt, sondern Viele...Doch die Liebe war das Herzstück von ihnen allen"(S.73); Liebe ist ohne Zweifel die Basis von allem" (S.104); ...Universums, die ganz und gar von Liebe regiert wurde (S.136), Das war eine wichtige Bestätigung für mich: ohne Liebe und damit Freude ist unser Leben nichts Wert.

Die Schilderungen der überirdischen Erlebnissen/Reise des Autors (Kap.5,7,9,12) decken sich eigentlich damit, was uns die gängigen Religionen lehren ( Hölle/Himmel = Regenwurmperspektive/Übergangsbereich/Zentrum ), was ich auffallend finde. Und auch die Botschaft des Zentrums: die bedingungslose Liebe und Akzeptanz", also Vergeben, was genau Jesus Lehre entspricht, im Gegensatz zu Göttern anderer Religionen, die rachsüchtig und todstrafend sind. Hier trifft sich das viele tausend Jahre alte Menschengedächtnis der Schriften mit der Erlebnisbeschreibung des Autors, was für mich bedeutend ist.

Ein weiteres schönes Erlebnis: mein Hobby war einmal das Universum, ich habe viele, auch Sachbücher gelesen, war fasziniert von den wunderbaren farbigen Weltraumbildern bis an dem Tag, als ich gelesen habe, dass alles was wir wissen und sehen lediglich 4% des Weltraums ist, 96% ist vollkommen unbekannt und unerklärlich, Dunkle Materie bzw. Dunkle Energie genannt. Darüber redet die Wissenschaft natürlich kaum bzw. sehr ungern. Als folge habe ich deshalb sofort mit meinem Hobby aufgehört. Und zu meiner Überraschung konnte ich jetzt im Buch über die physische und spirituelle Seite des Universums lesen (S.119), was eine mögliche Erklärung dafür liefert, wovon die Wissenschaft zugegeben keine Ahnung hat. Da dies ausgerechnet ein Wissenschaftler erzählt, erscheint es mir plausibel.

Und am Ende des Buches durfte ich völlig unerwartet die Höhepunkt erleben: das wunderschöne Gedicht des unbekannten Romano, Wenn Morgen ohne mich beginnt" (S.223). Was ich wunderbar und gleichzeitig schockierend fand: eine Botschaft aus dem Jenseits, die genau die Fragen und Probleme angesprochen und beantwortet hat, die mich in den letzten Monaten ständig beschäftigten und quälten. Schöne Gedanken, Antworten, Botschaften, die meine Seele voll in Besitz nahmen.
Persönlich bin ich der Meinung, dass so etwas nicht zufällig passieren kann und ich das Buch und damit das Gedicht nicht umsonst gerade jetzt erhalten und kennen lernen durfte.
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238 von 258 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der wissenschaftliche Blick auf ein umstrittenes Thema, 9. März 2013
Von 
T. Hartung (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen (Kindle Edition)
Ich habe mich in den vergangenen Jahren verstärkt mit dem Sinnthema befasst, habe alles was ich an aktuelles Literatur insbesondere zum Nahtodphänomen bekommen konnte, verschlungen. Auch in den einschlägigen Foren und auf Internetseiten auf denen regelmässig aktuelle Berichte gepostet werden, bin ich aktiv.

Was mir bisher bei diesem Thema fehlte war eine wissenschaftliche Betrachtung ohne Voreingenommenheit. Kann Eben Alexander diese mit seinem Buch liefern? Meine Antwort darauf: Bedingt ja.

Er beschreibt in diesem Buch seine Erlebnisse aus der Sicht eines Neurochirurgen. Er beschöftigt sich mit den gängigen wissenschaftlichen Theorien darüber wie das Gehirn als Maschine Seele und Bewusstsein erzeugen kann und widerlegt sie durch seine eigenen Erfahrungen. Aus meiner Sicht als Nicht-Wissenschaftler, nachvollziehbar.

Wenn der Neokortex ausser Betrieb ist, und das war bei ihm durch die Bakterien die dessen Oberfläche zerfressen hatten, anscheinend der Fall, ist das Gehirn nicht mehr in der Lage irgendwelche Vorstellungs- oder Denkensprozesse durchzuführen. Er gibt hier einen Grad von Inaktivität auf einer wissenschaftlichen Skala an, den ich nicht nachvollziehen kann, aber im Anhang zu diesen Buch beschreibt er auch die Diskussionen die er auch darüber mit wissenschaftlichen Kollegen geführt hat und die am Ende keine nachvollziehbaren wissenschaftlichen Beweise mehr anführen konnten für das was ihm passiert ist.

Interessant ist auch, dass er seine Erfahrungen niederschrieb BEVOR er sich mit der einschlägigen Sekundärliteratur beschäftigte. Das war meines Erachtens ein wichtiger Faktor um die Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten und wissenschaftlichen Standards zu genügen. Etwas störend wirkt auf mich der Teil des Buches der sich mit seiner Familie beschäftigt, dadurch werden unnötig Seiten gefüllt die durch seine eigenen Berichte sinnvoller hätten verwendet werden können.

Insgesamt beurteile ich dieses Buch aber als wichtig. Da es zeigt, dass wir noch viel lernen und entdecken müssen. Wissenschaft darf nichts ausschließen, auch keine Grenzbereiche. Und das Grinsen und Spötteln der Menschen, wenn es um das Thema Seele und Bewusstsein über den wissenschaftlichen Nachweis hinaus geht, muss einfach aufhören. Sonst kommen wir mit den größeren Fragen unserer Existenz nicht voran und blockieren uns weiter gegenseitig.

Und das ist auch das Fazit dass Dr. Alexander in seinem Buch zieht. Ich kann es nur empfehlen wenn man auf der Sinnsuche ist und etwas wissenschaftlichen Background gebrauchen kann. Ich persönlich glaube, dass Dr. Alexander nicht zufällig diese Erfahrung gemacht hat. Eine extrem seltene Erkrankung die das Gehirn lahm legt und anschließend eine vollständige Gesundung - Das kann kein Zufall sein..
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296 von 328 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spirituell und ermutigend, aber mit zu wenig Substanz, 8. März 2013
Es war eine kluge Entscheidung des deutschen Verlags, den Originaltitel "Proof of Heaven" nicht mit "Beweis des Himmels" zu übersetzen. Denn den Anspruch eines "Beweises" erfüllt das Buch nicht. Das liegt zum einen daran, dass der Himmel ein Bereich ist, der nach dem Tod stattfindet. Bei einer Nahtoderfahrung, wie sie der Autor erlebt hat, besteht jedoch immer noch eine Verbindung zur diesseitigen Welt. Tod und Nahtod sind also nicht dasselbe. Deshalb können sich die Erlebniswelten voneinander unterscheiden, ähnlich oder vielleicht sogar gleich sein - Gewissheit gibt es nicht. Zumal der Autor auch schreibt, dass die Nahtoderfahrungen verschiedener Menschen unterschiedlich bzw. individuell ausfallen.

Hinzu kommt, dass ich der Meinung bin, dass die sogenannte wissenschaftliche Beweisführung des Autors keine ist. Eigentlich geht es um etwas anderes: Dr. Eben Alexander zweifelte als Wissenschaftler vor seiner Nahtoderfahrung stark daran, ob es erweiterte Be­wusstseinsphä­no­me­ne wie au­ßer­sinn­li­che Wahr­neh­mung, Psy­cho­ki­ne­se, Hell­sich­tig­keit, Te­le­pa­thie und Vor­aus­wis­sen überhaupt geben könnte. Durch sein Nahtoderlebnis entdeckte Alexander "die un­be­schreibliche Gren­zen­lo­sig­keit und Kom­ple­xi­tät des Uni­ver­sums sowie die Tat­sa­che, dass das Be­wusst­sein die Basis von allem ist, was exis­tiert." Er wendet sich damit gegen sein ehemals eher materiell geprägtes Weltbild, das darauf basiert, dass "die Ma­te­rie die ei­gent­li­che Wirk­lich­keit ist und dass alles an­de­re – Den­ken, Be­wusst­sein, Ideen, Emo­tio­nen, Geist – ein­fach nur Pro­duk­te davon sind."

Alexanders Erfahrungen in der jenseitigen (?) Welt sind positiv und warm beschrieben. Es schreibt von reinem, hellem und manchmal auch goldgesprenkeltem Licht in dessen Mitte sich eine Öffnung auftat. Hinter der Öffnung fühlte er sich "einfach nur geboren" und erlebt eine grüne, üppige und erdähnliche Landschaft unter sich. "Es war die Erde … aber gleich­zei­tig auch nicht", schreibt er. Er flog über Bäume und Fel­der, Flüs­se und Was­ser­fäl­le, hier und da auch über lachende, spielende, singende und tanzende Men­schen. Besonders eindrücklich war für ihn die Begegnung mit einem weiblichen Wesen, mit der er wohl telepathisch kommunizierte. Und es kommt später noch besser: Alexander ist davon überzeugt, dass er direkt mit Gott kom­mu­ni­ziert hat.

Die zentrale Rolle im Buch spielt eine dreiteilige Botschaft, die sich im Inneren von Alexander auftat. Er übersetzte sie im Buch "in die irdische Sprache" wie folgt: »Du wirst für immer zu­tiefst ge­liebt und ge­schätzt.« »Du hast nichts zu be­fürch­ten.« »Du kannst nichts falsch ma­chen.«
An anderer Stelle schreibt er zusammenfassend, dass der Stoff aus dem die an­de­re Di­men­si­on bestehen würde, Liebe und Ak­zep­tanz sei.
Als Hindernis dafür, warum wir Menschen nicht in die höheren Welten vordringen können, macht Alexander das Ge­hirn verantwortlich. Es beschreibt es als eine Art re­du­zie­ren­des Ven­til oder ein Fil­ter, der das grö­ße­re, nicht phy­si­sche Be­wusst­sein, das wir in den nicht kör­per­li­chen Wel­ten be­sit­zen, für die Dauer un­se­res sterb­li­chen Le­bens in sei­ner Ka­pa­zi­tät ein­schränkt.

+++ Mein Fazit: Um im diesseitigen Leben dem wah­ren spi­ri­tu­el­len Selbst (ohne Nahtoderlebnis) näher zu kom­men, empfiehlt Dr. Alexander:
1. Durch Gebet oder Me­di­ta­ti­on tief in sein ei­ge­nes Be­wusst­sein hin­ab­zustei­gen.
2. Liebe und Mit­ge­fühl zu be­kun­den, weil diese beiden Elemente "das ei­gent­li­che Ge­fü­ge des spi­ri­tu­el­len Be­reichs bilden".
Dies ist sicherlich ein wichtiges Plädoyer. Doch für meinen Geschmack sind diese Kernbotschaften, die auch zu häufig wiederholt werden, etwas zu dünn für ein 256 Seiten Werk.
Ich vergebe drei Sterne für ein einerseits positives, ermutigendes Buch, das den ein oder anderen Menschen, der ähnlich gestrickt ist wie der Autor, tief berühren und verändern kann. Die Nahtodschilderungen wecken die Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende unserer Existenz ist, weil es ein unsterbliches Bewusstsein (oder eine Seele) gibt bzw. geben könnte. Doch für gläubige Menschen und für Menschen, die ohnehin schon über den Tellerrand des Materiellen und Erfassbaren hinausschauen, ist das alles weder neu noch sehr faszinierend. Auch die (Ver-)Wandlung des (natur-)wissenschaftlich rational geprägten Dr. Eben Alexander fällt relativ soft und nicht wirklich spannend aus. Eher langatmig bzw. wenig überzeugend empfand ich die biografischen bzw. medizinischen und (pseudo)wissenschaftlichen Textpassagen.
- Insgesamt hat man hat man nach dem Lesen den Eindruck, so etwas (ähnliches) auch schon woanders gelesen, gesehen oder gehört. Man fühlt sich allenfalls in seiner Haltung bestärkt, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir wahrnehmen und mit unseren Gehirnen erforschen können.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührendes Buch mit Hoffnungsschimmer, 20. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob und was an der Geschichte dran ist, finde ich das Buch und die Beschreibungen faszinierend und berührend. Der Gedanke an das "danach", eine Art Paradies, die Verbindung zu Gott, wie alt ist die Gedanke. Nun bekommt der Gedanke eine Art Untermauerung durch jemanden, der "das Licht gesehen hat".

Zwar wiederholen sich die Inhalte immer wieder mal, aber die grundlegende Botschaft ist ja auch eine recht simple im Prinzip: Es gibt eine Welt nach dem Tod, eine Existenz jenseits unserer jetzigen und sie ist das wohl Schönste was man sich vorstellen kann bzw. gerade eben nicht, weil es weit darüber hinaus geht.

Empfehlen würde ich dieses Buch jedem, der sich mit transzendenten Themen identifizieren kann und Interesse daran hat, sich in solche Welten hinein zu denken. Es wird am Ende immer Sache des Glaubens bleiben, ob man es akzeptieren möchte oder nicht, aber der Autor wirkt auf mich von dem was ich über ihn ergoogelt habe durchaus seriös und für mich bleibt am Schluss ein Gedanken: Ja, an das was er schreibt möchte ich sehr gern glauben.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Scheitern standardisierter wissenschaftlicher Erklärungsmodelle, 30. März 2013
Von 
Ulrich Groh (Mittelhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nun ist es ja nicht so, dass die Fragen nach dem "Danach" die Menschheit nicht bereits seit jeher berührt hätte. Wir halten uns in der Mehrzahl für viel zu wichtig, für viel zu einzigartig, um einsehen zu wollen, dass der Tod auch den endgültigen Schlussstrich unter unsere Existenz auf diesem Planeten zu ziehen in der Lage wäre. Die Religionen werden durch diesen allzu menschlichen Wunsch gespeist; jeder Dorfpfarrer warnte vor noch nicht allzu langer Zeit streng blickend und mit erhobenem Zeigefinger vor der Hölle, die auf all jene wartete, die sich im Hier und Jetzt nicht an Gebotenes zu halten vermögen, esoterische Buchschreiber scheffelten Millionen mit Übersinnlichem, das dem Menschen eine Zukunft über den Tod hinaus verheißen sollte... Und so weiter. Und so fort.
Dann die Berichte jener von uns, die bereits über kürzere Zeiträume hinweg jene magische Grenze überschritten hatten, mithilfe der modernen Medizin jedoch zurückgeholt werden konnten. Ihr Erlebnistenor fiel äußerst übereinstimmend aus: Man sah seltsam entfernt zu, wie die Ärzteschar am OP-Tisch den Körper bearbeitete, dann gleißendes Licht, tiefe Ruhe und Harmonie, Menschen, die man einst liebte und dann der stets als Grauen beschriebene Akt des Wiedereinswerdens mit der doch bereits aufgegebenen menschlichen Hülle.

Den durch derlei Schilderungen aufkeimende Hauch an Trost wusste unsere ach so allwissende Wissenschaft alsbald zu erklären und gleichermaßen die Hoffnung schnell wieder zum Versiegen zu bringen, mindestens jedoch erhebliche Zweifel (gerade bei mir) zu nähren. "Biochemische Vorgänge" wurden apostrophiert, ein "letztes Aufbäumen der Vitalfunktionen" ins Feld geführt, um uns alle wieder in die Nüchternheit von menschlich Beweisbarem zu geleiten. Motto, wie stets: Was nicht sein kann, das nicht sein darf. Nur das ist existent, was der Mensch verifizieren kann - schließlich sind wir die Krone der Schöpfung!

Wie klein, wie ärmlich (nicht zuletzt aber auch in hohem Maße anmaßend) auf diese Weise reagiert und gedacht wird, wie Gottgleich sich keineswegs irrelevante Teile unserer Spezies begreifen, zeigt Dr. Eben Alexander's Buch, das ich gerade mit großem Interesse und auch ebensolchem Erstaunen gelesen habe. Interessiert, weil der Autor allgemeinverständlich auch kompliziertere Vorgänge nachvollziehbar zu erklären versteht und er als Verfechter ebendieser Plattitüden von den besagten "Fantasieprodukten chemischer Hirnreaktionen" VOR seiner Nahtoderfahrung galt; erstaunt vor allem, dass er nun nach einer Woche im "erfahrenen" Koma den Mut aufbringt, sein bisheriges Dogma zu zerstören, da er als Mann vom Fach NACH der Inaktivierung seines durch e-coli-Bakterien außer Gefecht gesetzten Teils der Großhirnrinde, die für die Verarbeitung(!) von Sinneseindrücken verantwortlich zeichnet, die eigene übliche Standardversion wie die seiner Kollegen nicht mehr zu stützen gewillt ist, es schlichtweg nicht mehr kann.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Ein richtungsweisendes Buch liegt vor, gut geschrieben allemal, in jedem Falle aber eine Abkehr vom menschlichen Wahn, jedweden Vorgang unseres Daseins, unserer Existenz "wissenschaftlich erklären" zu können. Was, um im Wortsinn Himmels Willen, bilden wir uns eigentlich ein?
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel Geld für wenig Information, 12. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen (Kindle Edition)
Der Buchtitel hat in mir große Erwartungen geweckt, die leider nur in einem geringen Ausmaß erfüllt wurden.

Die Faszination bei der Lektüre dieses Buches, welche durch den Titel suggeriert wurde, blieb mir leider versagt.

Zum Kauf bewogen hat mich vor allem die Aussicht, aus fachlicher Perspektive (immerhin ist der Autor Neurochirurg, wie aus dem Buchtitel zu ersehen) ausführliche Informationen zum Phänomen der Nahtoderfahrung zu erhalten. Meine Erwartungen waren aber offensichtlich zu hoch angesetzt, denn die wissenschaftliche Seite kam eindeutig zu kurz.

Es fehlte zwar nicht an Beschreibungen seiner körperlichen Verfassung während der verschiedenen Stadien seiner Erkrankung inkl. Koma und an wenigen Stellen wurden auch durchaus einige Erklärungen aus medizinischer Sicht zum Phänomen der Nahtoderfahrung abgegeben, jedoch ausschließlich in Form des Ausschlussprinzips, d.h., es wurde lediglich argumentiert, weshalb (nach heutigem Wissensstand) diese Nahtoderfahrung (im Falle der speziellen Situation des Autors) NICHT möglich bzw. nicht erklärbar sei (Totalausfall all jener Systeme, die zB für die Erzeugung halluzinatorischer Zustände verantwortlich sind). Diese Theorien wurden vom Autor Punkt für Punkt abgearbeitet, waren auch in verständlichen Worten sehr gut erklärt und für Laien durchaus nachvollziehbar.

Es ist ja durchaus interessant zu erfahren, welche Annahmen die Fachwelt zu diesem Thema vertritt, dagegen ist nichts einzuwenden. Was mir jedoch gefehlt hat, waren neu entwickelte Hypothesen des Autors. Gerade von einem Experten auf dem Gebiet der Neurochirurgie dürfte man aber wohl erwarten, ein neues Erklärungsmodell für seine Erfahrungen zu entwerfen oder zumindest aktuelle Standards kritisch zu betrachten, ja wenigstens konkrete Fragen zum heutigen Verständnis der Gehirnfunktionen/Gehirnaktivitäten zu stellen.

Denn selbst als Leser stellt man sich währenddessen einige Fragen: Ist die Auffassung der heutigen Wissenschaft von der Funktionsweise des Neocortex oder anderer Hirnareale möglicherweise unvollständig/unzureichend erforscht/schlichtweg falsch? Ist die Regenerationsfähigkeit des Gehirns im Koma doch größer als bisher angenommen? Diese und andere Fragen drängten sich mir während der Lektüre geradezu auf und ich hätte mir gewünscht, dass Dr. Alexander sich in seinem Werk ebenfalls damit befasst hätte.

Hingegen - wie in diesem Buch geschehen - die gesamten Ereignisse inklusive der vollständigen Regeneration des Patienten letztlich im Nachhinein quasi als "medizinisches Wunder" stehenzulassen, lässt den Leser ins Leere laufen - um zu einer solchen Verlegenheitserklärung zu gelangen, bedarf es wahrlich keines Wissenschaftlers als Autor.

Als weitgehend überflüssig und viel zu langatmig empfand ich die umfangreichen Schilderungen seiner Familiengeschichte. Der Autor verliert sich in zahlreichen Details, die weit über eine bloße Hintergrunderklärung zum Verständnis der Gesamtsituation hinausgehen.

Ich empfand es beispielsweise als äußerst ermüdend, an mehreren Stellen immer wieder lesen zu müssen, welche Familienmitglieder zu welchem Zeitpunkt an seinem Krankenbett Wache gehalten hatten.

Auf mich wirkte die gesamte Schilderung vielmehr wie eine einzige Huldigung an den hohen Stellenwert der Familie in Krisensituationen.

Bestimmte Einzelheiten der Familiengeschichte wirkten auf mich auch sehr unglaubwürdig, so etwa die Behauptung des Autors, vor seinem physischen Tod noch niemals zuvor ein Foto seiner längst verstorbenen leiblichen Schwester gesehen zu haben, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits die noch lebenden Familienmitglieder aus seiner biologischen Herkunftsfamilie kennengelernt hatte. (Anm.: Der Autor wurde als Baby zur Adoption freigegeben, hatte jedoch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter erfolgreich Kontakt zu seinen leiblichen Familienmitgliedern hergestellt).

Mein ursprünglich starkes Interesse am Thema reduzierte sich mit fortschreitender Seitenanzahl immer mehr und nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war die Enttäuschung umso größer. Der erwartete Lesegenuss blieb weitgehend aus, der Spannungsbogen sank innerhalb kürzester Zeit, das Rätsel um die spezielle Erfahrung und die wundersame Genesung des Autors konnte nicht wirklich gelöst werden, ja es wurde nicht einmal ein zumindest rudimentärer Erklärungsansatz geliefert und selbst der Ausgang der Geschichte (Happy End) war lange vor der letzten Seite mühelos zu erraten. Ich habe mich selten so sehr bei der Lektüre eines Buches gelangweilt.

Fazit:

Aus meiner Sicht eine einzige Verschwendung von Zeit und Geld.

€ 15,99 für ein Werk, das wenig fachliche Information zum Kernthema bietet, dafür mit umso mehr Füllmaterial (Familienhistorie in Überlänge) verbrämt ist, sind wahrlich eine Vergeudung von Ressourcen.

Ich bedaure sehr, entgegen meiner sonstigen Vorgangsweise diesmal nicht vor dem Kauf des Buches die kritischen Rezensionen gelesen zu haben, sonst hätte ich mit Sicherheit davon abgesehen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klinisch toter Nervenchirurg offenbart seine Erlebnisse., 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spannend geschriebene Geschichte einer Nahtoderfahrung, die eigentlich von so viel wie möglich Menschen gelesen werden sollte. Alexander erzählt von seiner beruflich bedingte nüchterne Skepsis, Nahtoderfahrungen mancher seiner Patienten gegenüber, und wie er dann durch eine seltene Krankheit selber eine so großartige "außerkörperliche" Erfahrung macht, dass er erstens und vor allem seine Kollegen haarfein erzählen und erklären möchte, was genau wohl und nicht im Gehirn passiert ist. Zweitens macht er eine realistische göttliche Dimension fassbar, die normalerweise von Sterbenden nicht nacherzählt werden kann, weil sie das eben in den allermeisten Fällen nicht überleben, und wenn doch, weder wissen noch beweisen können, ob sie nur fantasiert, geträumt, oder wirklich schon als Seele in den "Himmel" unterwegs waren. Ich fand es sehr interessant, dass er mit seinem Erfahrungsbericht die alten Offenbarungen verschiedener religiösen Vorhersagen, von dem was nach dem Tod passieren wird, in ein neues Licht stellt.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grenzen des naturwissenschaftlichen und christlichen Weltbildes, 3. Juni 2013
Von 
Claus Speer (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen (Kindle Edition)
Über Eben Alexanders Nahtoderfahrung ist schon viel geschrieben worden und sie ist sicher ein wichtiger Meilenstein in der Nahtodforschung, auch wegen dem Gehalt der Nahtoderfahrung selbst, eher aber weil Eben Alexander als Hirnchirurg ganz aus dem materialistisch orientierten naturwissenschaftlichen Weltbild entstammt und nun vom Saulus zum Paulus geworden ist.

Mit diesem Kommentar betrachte ich sein Buch aus einem besonderen Blickwinkel, dem in den bisherigen Rezensionen kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

„Nun brauchen wir noch das Pendant zu Eben Alexander". Das war mein erster Gedanke als ich am Ende des Buches angelangt war. Eben Alexander hatte eine Nahtoderfahrung, die ihn sehr weit in die transzendente Realität geführt hat. Seine Erfahrung lässt ihn deutlich die falsche Grenzziehung des heute herrschende naturwissenschaftliche Weltbildes erkennen, schubst aber den Leser mehr oder weniger subtil in das heute herrschende christliche Weltbild hinein ohne deutlich genug dessen eigene Begrenzungen zu erkennen oder zu erwähnen. Das Buch, bei dem der amerikanische Verlag vermutlich diese Färbung eingebracht hat, erzeugt den Eindruck einer evangelikalen Erweckungsliteratur, die nur ein vereinfachendes Entweder-Oder kennt. Es wird zu wenig deutlich, dass auch das christliche, ebenso wie das naturwissenschaftliche Weltbild menschengemachte Grenzziehungen hat, die es ebenfalls zu überschreiten gilt.

Jeder NTE-Erfahrene ringt mit Worten und Gleichnisse, die er nur aus der irdischen Sprache und Erfahrungswelt entnehmen kann, um das Unaussprechliche auszudrücken was er unzweifelhaft als Realität erfahren hatte. Zwangsläufig assoziiert ein Leser, der nicht selbst eine ähnliche Transzendenzerfahrung gemacht hat, jedes Wort mit seinen eigenen irdischen Erfahrungen und Vorstellungen. Das birgt besonders bei Worten aus der christlichen Tradition einen Konflikt. Solche Begriffe gründen zwar ursprünglich auf die Transzendenzerfahrungen einiger Weniger, wurden dann aber von Abermillionen Menschen, die keine solche Erfahrung hatten, „griffig" geformt und als Glaubenslehre weitergeben. In der frühen Kirchengeschichte waren die Vorstellungswelten noch sehr viel variationsreicher als heute. Die meisten davon wurden dann im Laufe der Dogmengeschichte als „falsch" definiert und nur eine dieser Deutungen zur Wahrheit erklärt. Verwendet ein Nahtoderfahrener nun einige Begriffe aus dem geltenden christlichen Weltbild, so assoziiert der glaubende Leser sie fast zwangsläufig mit dieser heutigen Glaubenslehre ohne deren transzendierende Bedeutung zu erkennen. Ja, er fühlt sich sogar gänzlich in seinem Glauben bestätigt.

Um ihre Erfahrung zu beschreiben, vermeiden die meisten Nahtoderfahrenen Worte, die eng mit einem heutigen christlichen Weltbild verbunden sind. Auch wenn Eben Alexander mit diesen Begriffen durchaus sparsam umgegangen ist, bestimmen sie doch den Eindruck auf den Leser in die christliche Kirche(n) zurückgerufen zu werden. Das Wort „Gott" wird sonst fast nie von Nahtoderfahrenen gebraucht. Eben Alexander tut es dann doch und löst damit diese genannte Assoziationskette aus. Damit macht er es unnötigerweise jenen Suchenden schwer, die auf ihrem geistigen Weg in den christlichen Kirchen keine Antworten mehr auf ihre Fragen gefunden hatten und sich nun auf die Suche außerhalb der christlichen Tradition gemacht hatten.

Ich möchte zwei Beispiele anführen.

Aus allen Nahtodberichten können wir schließen, dass unser individuelles Bewusstsein den körperlichen Tod überdauern kann. Die Betroffenen fühlen sich auch ohne irdischen Körper absolut vollständig und wie Eben Alexander in der Lage dem Zentrum allen Seins nahe zu sein. Die christliche Tradition hat ausgehend von ihren jüdischen Wurzeln dagegen eine komplizierte Lehre entwickelt, die zum vollkommenen Leben nach dem Tod, der Auferstehung, immer noch einen Leib benötigt. Das leere Grab Christi, als Beweis für die Verwandlung des irdischen Leibes in den Auferstehungsleib, ist auch heute immer noch eine zentrale Grundlage christlichen Glaubens. Mit der Erkenntnis der Naturwissenschaft, dass die Materie unseres Körpers in wenigen Jahren wieder vollständig in den Kreislauf der Natur zurückgegeben ist, ist eine solche Auferstehungsvorstellung nicht mehr haltbar.

Ein zweites Beispiel bezieht sich auf die Frage warum die Menschen so krass unterschiedliche Startbedingungen in das Leben haben. Während das eine Kind von beiden Eltern geliebt und gesund auf die Welt kommt, beginnt ein anderes Kind behindert und abgelehnt dieses irdische Leben. Auf die Frage nach diesem krassen Unterschied hat die heutige christliche Lehre keine Antwort, weil sie immer noch die Empfängnis als den Beginn eines individuellen Lebens ansieht. Die christliche Tradition kannte durchaus schon einmal die Vorstellung, dass jeder Mensch mit einer individuellen Vorgeschichte in das irdische Leben tritt. Diese Vorstellung wurde im Konzil von Konstantinopel 553 abgelehnt und ist seither dogmatisch verschlossen. Alle Nahtoderfahrene sind sich darin einig, dass sie aus einer ursprünglichen geistigen Heimat in das irdische Leben gekommen sind und auch nach dem Tod wieder dahin zurückkehren werden. In einigen wenigen Berichten von Nahtoderfahrenen lesen wir auch, dass sie sich bei einer Lebensrückschau in Existenzformen wiedergefunden haben die zudem ein früheres irdisches Leben nahelegen. So ist auch in diesem Punkte die christliche Lehre zu hinterfragen. Die Liste der Beispiele lässt sich noch lange fortsetzen.

Nun brauchen wir noch das Pendant zu Eben Alexander. Am Besten wäre ein Dogmatikprofessor mit einer entsprechenden Nahtoderfahrung, der analog zu Eben Alexanders Anhang B heutige Positionen der Schultheologie mit seiner Nahtoderfahrung kritisch vergleicht.

Claus Speer
Arbeitskreis Origenes
[...]
eMail: mail@origenes.de
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein unglaublich lesenswertes Buch, 16. Juli 2013
Von 
Claudia Birck "Claudia Birck" (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Schon seid meinem 12 Lebensjahr interessiert mich das Leben nach dem Leben und Moody half mir damals zu verstehen, dass es so etwas wie Tod nicht gibt.

Da ich zur Zeit noch sehr viele Bücher lesen darf, wollte ich mir eigentlich kein neues zulegen, als ich jedoch vor diesem Buch in der Buchhandlung stand wusste ich, dass muss sein.

Es ist in wundervollen Worten geschrieben, die mich sehr berühren...

hier ein Auzug, der mich schmunzeln lies, denn ich kenne dieses Gefühl nur zu gut... “Am besten lässt sich dieser Teil meines Erlebnisses vielleicht so formulieren, dass ich einen Vorgeschmack auf eine andere, größere Art von Wissen bekam – in Form eines Wissens, zu dem, wie ich glaube, in Zukunft sehr viel mehr Menschen Zugang haben werden. Dieses Wissen jetzt weiterzugeben fühlt sich jedoch etwas so an, als sei man ein Schimpanse, der einen einzigen Tag lang Mensch geworden ist, um alle Wunder menschlichen Wissens zu erfahren, und der dann zu seinen Schimpansenfreunden zurückkehrt, und ihnen verständlich zu machen versucht, wie es war, mehrere romanische Sprachen zu sprechen, diverse Rechenarten zu beherrschen und über das enorme Ausmaß des Universums Bescheid zu wissen.”

Dr. Alexander beschreibt, was er erlebte. Natürlich stellen viele Menschen seine Erlebnisse wieder in Frage, aber nur, weil sie es noch nicht verstehen oder zulassen können, dass es eben mehr gibt als nur das was sie sehen oder mit den physischen Augen sehen. Da ich jedoch schon seid meiner Kindheit einen nicht ganz der Norm entsprechenden Weg gehe und die Geistwelt sowie die göttliche Energie kenne und mit ihr arbeiten darf, berühren mich die Worte von Dr. Alexander sehr.

Jeder Mensch, der noch Zweifel hat, ob es ein Leben nach dem Leben gibt, der sollte dieses Buch mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand lesen. Der Mensch sollte fühlen, wo die Worte ihn berühren.

Es hat einen Grund, warum ein Neurochirurg ins Koma fallen musste. Einem Arzt gibt man eher Gehör als einem Menschen ohne Doktoertitel. Daher bin ich sehr dankbar, dass er dieses Buch schrieb obwohl er wusste, dass er in seinen Kreisen sicherlich an Ansehen verlieren könnte. Dazu gehört Mut und ich glaube nicht dass ein Arzt dies wegen eines Buches aufs Spiel setzen würde.

Ich hoffe meine Rezesion hilft Euch etwas weiter.

Herzliche Grüsse

Claudia Heinke
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr amerikanisch, 5. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anfangs hat mich die Story angeregt. Im Weiterlesen wurde Vieles wiederholt, wie es in amerikanischen Büchern zu spirituellen Themen sehr oft der Fall ist. Unterm Strich wenig Neues und in der Sprache sehr einfach gehalten.
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