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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastischer Film im Stil von Tim Burton
„Die fantastische Welt von Oz“ ist von der FSK zwar ab sechs Jahren freigegeben, aber es handelt sich nicht um einen reinen Kinderfilm. Auch vielen Erwachsenen dürfte dieser Märchenfilm aus der Hand des „Tanz der Teufel“-Regisseurs Sam Raimi gefallen, besonders wenn sie die „Vorlage“ aus dem Jahr 1939, „Der Zauberer von...
Vor 15 Monaten von fraschei veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Die fantastische Welt von Oz ???
es ist kein großartiger Film, eher ein bisschen Tamtam und flache Gags. Mir haben auch die ersten Minuten am besten gefallen dann ging es mit der Kreativität stark Berg ab. Man hatte nach der ersten halben Stunde immer den Drang vor zu spulen damit schneller vorbei ist.
Vor 23 Tagen von firuz veröffentlicht


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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastischer Film im Stil von Tim Burton, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz (DVD)
„Die fantastische Welt von Oz“ ist von der FSK zwar ab sechs Jahren freigegeben, aber es handelt sich nicht um einen reinen Kinderfilm. Auch vielen Erwachsenen dürfte dieser Märchenfilm aus der Hand des „Tanz der Teufel“-Regisseurs Sam Raimi gefallen, besonders wenn sie die „Vorlage“ aus dem Jahr 1939, „Der Zauberer von Oz“ mit Judy Garland, kennen.
Nach circa zwanzig Minuten taucht der Zuschauer mit dem Helden Oscar zusammen ein in die quietschbunte Welt von Oz (bis dahin wurden nur schwarzweiße Bilder gezeigt). Einige Kulissen sind eindeutig als bemalte zu erkennen, was zeigt, dass sich Sam Raimi gar nicht darum schert, die Künstlichkeit des Landes Oz vor dem Betrachter zu verbergen (was im digitalen Zeitalter leicht möglich gewesen wäre). Diese spezielle Ästhetik verleiht dem Film einen ganz eigenen Stil und besonderen Charme. In Teilen erinnert der Film an Tim Burtons „Alice im Wunderland“ aus dem Jahr 2010. Und in der Tat hätte man sich „Die fantastische Welt von Oz“ auch unter der Regie von Burton und mit dem Hauptdarsteller Johnny Depp vorstellen können. Aber auch James Franco als Oscar und Michelle Williams, Rachel Weisz und Mila Kunis als die drei Hexen machen ihre Sache ganz gut.

Sam Raimis Film hat sicher nicht die künstlerische Qualität und psychologische Tiefe wie der Klassiker von 1939. Die Botschaft von Raimi lautet: Du musst an dich glauben! In dem Film von 1939 werden noch Begriffe wie Mut, Herz und Verstand diskutiert. Die Begleiter von Oscar sind ein fliegender Affe im Pagenkostüm, der mich von seinem Verhalten etwas an Jar Jar Binks aus den „Star Wars“-Filmen erinnert, und ein traumatisiertes Porzellanmädchen, das vornehmlich süß ist. Was Figuren- und Charakterzeichnung angeht, ist der Film in der Tat recht einfach gestrickt, und auch jüngere Kinder sollten keine Probleme haben, der Handlung zu folgen. „Die fantastische Welt von Oz“ ist unterhaltsames Popcorn-Kino für Jung und Alt. Der Film hat mir besonders ab der Mitte Spaß gemacht, als sich der Zauberer von Oz mit der guten Hexe Glinda und den braven Bürgern gegen das Heer der bösen Hexen rüstet. Tricks und Wissenschaft stehen der bösen Magie und einem Heer von fliegenden Pavianen gegenüber. Zu dem Zeitpunkt kann man es kaum noch erwarten, dass die bösen Hexen auf die Fresse kriegen, und das Warten auf die „Schlacht“ machte für mich einen großen Teil von Vergnügen und Kurzweil aus. Und hier fällt einem wieder der Regisseur ein, denn man wird während der Entwicklung der Verteidigungsmaßnahmen an Sam Raimis Film „Armee der Finsternis“ (1992) erinnert, in der sich Ash (Bruce Campbell) ebenfalls mit Tricks und Wissenschaft gegen den Angriff der Dämonen zu wehren versucht.

„Die fantastische Welt von Oz“ bietet sicher auch Ansatzpunkte für eine negative Kritik, die quietschbunte Welt kann nicht jeder über fast zwei Stunden ertragen ebenso wie die Filmmusik von Danny Elfman. Und die einfache Handlung dürfte auch manchen intellektuellen Kritiker nicht gerade milde stimmen, aber mir hat der Film einfach gut gefallen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Einfach anschauen und sich an den Bildern, Figuren, Masken und Effekten erfreuen. Wenn man das Fantasy-Genre mag, kann man sich den Film schon mal antun.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer meiner Lieblingsfilme!, 19. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz [Blu-ray 3D + 2D] (Blu-ray)
Ich bin ein erwachsener Filmfan (30) und habe ein volles Bücherregal Bly-Rays zuhause.

Die fantastische Welt von Oz hat mich absolut umgehauen. Hier stimmt einfach alles.
- Bildwirkung phänomenal. Jedes Bild, jede Szene ist schön gestaltet. Man hat sich sichtlich Mühe gegeben, weit über die Standards bzw. die Erwartung hinaus einen tollen Eindruck zu hinterlassen. Allein der Anfang in Schwarzweiß und 4:3 ist eine tolle und passende Idee. An 3D Effekten mangelt es nicht.
-Schauspieler und Charaktere sind allesamt super (James Franco wie immer Klasse). Alle haben ihre Eigenarten und Ecken und Kanten. Keiner ist fehl am Platz, keiner muss den Jar Jar Binks spielen. :) Klar könnte man als Erwachsener ein paar Figuren zu kitschig finden. z.B. als die Zwerge anfangen zu singen, aber es ist super gelöst, dass Oz hier einhält gebietet. :)
- Der Humor ist wirklich klasse. Hier haben auch Erwachsene ihren Spaß, z.B. in der Szene in der die Völker vorgestellt werden, während Oz seinen Senf abgibt.
- Sound. Wohl dem, der eine gute Anlage daheim hat. Hier wird wirklich alles geboten. Feuerwerk, Waldgeräusche, Musikscore, ....
- Die Geschichte ist zwar hier und da vorhersehbar, aber wirklich spannend und sehr abwechslungsreich. Es gibt immer etwas zum nachdenken oder lachen.
- Ganz großes Kino für zuhause!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Film! gute Effekte!, 21. Oktober 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz [Blu-ray 3D + 2D] (Blu-ray)
Wir haben daheim einen 3D Fernseher und es gibt nur wenige Filme, die ich Gästen gern zeige, wenn sie sich von dem Gerät einen Eindruck verschaffen wollen. OZ gehört auf jeden Fall dazu. Die Effekte sind oft verdammt gut umgesetzt,
Die Geschichte selbst ist gut, könnte aber meines Erachtens auch besser sein.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irgendwo hinter dem Regenbogen?...Ja da liegt OZ!, 12. November 2013
Für viele US Amerikaner sind die vierzehn OZ-Bücher von Frank L.Baum (1856-1919) ein Must Have in den Kinderzimmern. Abends am Bettchen vorgelesen, sammeln die Kinder später ihre ersten eigenen Leseerfahrungen.

Unter den diversen OZ-Verfilmungen erlangte schließlich DER ZAUBERER VON OZ (1939) mit Judy Garland als Dorothy, mit dem von ihr gesungenem Lied SOMEWHERE OVER THE RAINBOW, zu Kultstatus. So wie die Bücher gehört auch dieser Musical-Film zum amerikanischen Kulturgut. Die Fernsehausstrahlungen sind ein Familienevent und auch von Sendern so beworben:

"DER ZAUBERER VON OZ ist ein Familienabenteuer und der perfekte Einstieg für Unsere kleinen Fernsehanfänger!"

2013 verzauberte nun die Disney-Realfilm DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ das Kinopublikum. SPIDERMAN-Regisseur Sam Raimi dirigierte dieses fantastische Spektakel unter anderem mit den Kinostars James Franco, Rachel Weisz, Michelle Williams und Mila Kunis.

Zwar orientierte man sich mehr auf die Bücher, wobei die Herkunft des Zauberers von OZ in den Büchern nicht erwähnt wird, aber es gibt auch viele Hommageeinlagen an den beliebten Musical-Film:

- Auch dieser Film beginnt in Schwarzweiß (wobei der Musical-Film eher erdige Brauntöne hat)!
- Einige Personen tauchen in etwas anderer Form in OZ auf
- Die große gelbe Straße fängt Schneckenhausförmig an
- Auch hier geben die Munchkins eine witzige Musicaleinlage
usw., viel Spaß beim Suchen der Gemeinsamkeiten!!!

HANDLUNG:
Kansas 1905. Der Kirmeszauberer Oscar Diggs (James Franco), genannt Oz, ist ein selbstsüchtiger Blender und Dandy. Auf der Flucht vor einem wütenden Verfolger steigt er in einen Fesselballon, fliegt los und gerät in einen Tornado. Als er wieder zu Besinnung kommt, befindet er sich in der Welt von OZ.

Dort hält man ihn für den großen und mächtigen Zauberer von OZ. Laut einer Prophezeiung wird er die Machenschaften der bösen Hexe beenden und OZ befrieden.

Doch Dank seiner Selbstsucht und Dandyverhaltens erschafft die böse Hexe eine weitere böse Hexe. Mit vereinten Kräften wollen die Zwei die Welt von OZ auf die Knie zwingen und ihre Herrschaft aufbürgen.

Um OZ die Freiheit zu schenken, muß Oscar nun Verantwortung übernehmen und seiner Bestimmung als der große und mächtige Zauberer von OZ folgen.

Die Erfüllung seines sehnsüchtigsten Wunsches soll ihm dabei helfen!

FILM:
Keine Bange, zu Anfang ist das Bildformat ein wenig kleiner. In OZ aber wird das Format größer!

Die Landschaften von OZ rauben einem förmlich den Atem. Sie erinnern zwar ein bisschen an Filme wie AVATAR und Tim Burtons ALICE IM WUNDERLAND, dennoch wurde hier in Sachen Landschaften, Fauna und Flora etwas neues erschaffen. Der Zuschauer kann auf eine wundersame Weise in OZ eintauchen. Tolle Story, Darsteller, Kostüme, Musik und Spezial-Effekte garantieren eine erstaunlich Reise in eine interessante Fantasywelt.

BLU-RAY:

Sprachen:
Deutsch: (DTS-HD 5.1)
Engisch: (DTS-HD 7.1)
Türkisch:(Dolby Digital 5.1)

Diverse Untertitel einblendbar!

Bildformat: 16:9 - 2.40:1

Spieldauer: ca 130 Minuten

Extras:
- Walt Disney und der Weg nach OZ
- Meine Reise durch OZ-von James Franco
- Das Porzellanmädchen: Die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit
- Vor deinen eigenen Augen: Von Kansas nach OZ
- Milas Metamorphose
- Mr. Elfmans musikalische Erfindungen
- Pannen vom Dreh

Extrem scharfe und saubere Bilder mit tausendfachen großen wie kleinen Details. Eine Wahre Augenweide!

Besitzern von Heimkinosystemen erwartet ein Feuerwerk an Effekten, man ist mittendrin in OZ!

PERSÖNLICHE BEMERKUNG:
Diese Blu-ray hab ich von meiner Mutter geschenkt bekommen, die Blu-ray ist genial, aber meinen Mutter hat diesen Film auch in 3D. Wir haben ihn gemeinsam angeschaut und waren geplättet. Waaaaaahnsinn!

Laut Gerücht will Sam Raimi eine Fortsetzung drehen. Sollte das stimmen, gibt es allerdings Eines, was wir OZ-Fans uns am sehnlichsten Wünschen; die Geburt unserer kleinen Prinzessin OZMA!

KRITIK:
Einige der erwachsenen Zuschauer bemängeln den absolut kindischen Humor dieses Filmes. Ich möchte hier aber dran erinnern, daß es sich bei den OZ-Büchern um Literatur für Kleinkindern handelt. Deshalb soll dieser Film besonders die kleinen anprechen und Erwachsene sollten Filme wie diese generell immer aus der Sicht eines Kindes anschauen!

BEWERTUNG:
5 eingeOZste Sterne. Zwar wird dieser aufwendig gestaltete Film niemals den Kultstatus von DER ZAUBERER VON OZ knacken, aber auch noch in Zukunft große und kleine Herzen erfreuen! Genauso wie Dorothy (Judy Garland) es in ihrem Lied schon sang...

FAZIT:

...Somewhere over the rainbow...way up high...there's a land that i heard of...once in a lullaby...
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5.0 von 5 Sternen Nice Job, 13. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz (DVD)
There have been some nice Oz take-offs in the last decade or so and this is one of the better ones, especially where the story line is concerened. It was fresh and unexpected. It was also nice to see that it kept within the boundaries of what you might expect from the Oz evolution.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Und jetzt wird gezaubert!", 25. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz (DVD)
Wenn das nur so einfach wäre. Auf einem Jahrmarkt in Kansas im Jahr 1905 ist das für den Rummelbudenkünstler Oscar Diggs(James Franco) eine Kleinigkeit. Doch statt Zauberei hat Oscar, desssen Spitzname Oz ist, nur Schwindeleien und Taschenspielertricks im Programm. Als es auf dem Rummelplatz Stress gibt, muss Oscar fliehen. Mit einem Heißluftballon landet er jedoch in einem gigantischen Wirbelsturm. Als der ihn wieder ausspuckt, befindet sich Oscar im Land Oz. Dort wartet man seit Jahren darauf, dass sich eine Prophezeihung erfüllt. Ein Zauberer soll kommen und die Böse Hexe töten. Die schöne Theodora(Mila Kunis) glaubt, dass Oscar der große Zauberer von Oz ist. Sie nimmt ihn mit zu ihrer Schwester Evanora(Rachel Weisz), die in der Smaragdstadt wohnt. Beide Schwestern schicken Oscar auf die Reise, damit er die Böse Hexe tötet. Als Oscar das versucht, merkt er schnell, dass er einem Schwindel aufgesessen ist, denn die angebliche Hexe Glinda(Michelle Williams) ist herzensgut. Sei klärt Oscar über die wahren Verhältnisse in Oz auf. Als Oscar alles erfährt, weiß er, dass ihm und seinen Begleitern, dem kleinen geflügelten Affen und dem Porzellanmädchen ein verdammt mächtiger Gegner gegnübersteht. Doch wieso sollte aus einem Jahrmarktsscharlatan nicht ein ganz großer Zauberer werden...

Die Rezensionen zu -die fantastische Welt von Oz- sind sehr unterschiedlich ausgefallen. Ich finde das verständlich, denn Sam Raimi hat eben genau das nicht gemacht, was man heutzutage erwarten würde. Statt eine Kulisse aufzubauen, die der Realität unglaublich nah kommt, hat Raimi seine Schauplätze bewusst in einer illusorischen Zauberwelt angesiedelt. Da wirkt die Kulisse wie gemalt oder mit Bauklötzen hingestellt. Doch genau das macht, wie ich finde, die Geschichte so sympathisch. Es ist eine Story für Kinder, obwohl man mit der FSK Empfehlung für 6 Jahre, meiner Ansicht nach, komplett daneben liegt. Raimi hat den Zauber der Geschichte perfekt eingefangen. Als Lyman Frank Baums Geschichte 1900 das Licht der Welt erblickte, sah unser Erdball noch ein wenig anders aus und auch die Geschichten wurden anders erzählt. Wer gut aufpasst, kann erkennen, dass sich spätere Erfolgsgeschichten, egal ob es die Narnia-Episoden oder sogar der Herr der Ringe, hier und da an Baums Story orientiert haben.

Raimi beginnt seinen Zauberer von Oz in schwarzweiß und kleinem Format. Nach 20 Minuten verwandelt er das Klein- in ein Großformat und aus schwarzweiß werden schillernde Farben. Allein diese Umstellung ist das Anschauen wert. Was die Besetzungsliste angeht, ist -Die fantastische Welt von Oz- ein Hingucker. Franco, Weisz, Williams und Kunis spielen märchenhaft gut.

Alles in allem ist -Die fantastische Welt von Oz- ein klassisches Märchen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die einfache Art und Weise, die Raimi gewählt hat, um sein Szenenbild zu präsentieren, drückt genau das aus. Mir hat das wirklich gut gefallen und sie, aber das wissen sie ja schon, müssen das für sich mal wieder selbst entscheiden...
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2.0 von 5 Sternen Die fantastische Welt von Oz ???, 1. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz [Blu-ray 3D + 2D] (Blu-ray)
es ist kein großartiger Film, eher ein bisschen Tamtam und flache Gags. Mir haben auch die ersten Minuten am besten gefallen dann ging es mit der Kreativität stark Berg ab. Man hatte nach der ersten halben Stunde immer den Drang vor zu spulen damit schneller vorbei ist.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wenn sie an Dich glauben, bist Du Zauberer genug.", 7. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz (DVD)
Ich bin kein großer Fan von Filmen, die hauptsächlich aus CGI- beziehungsweise 3D-Effekten, Computeranimationen und sonstigem technischen Schnickschnack bestehen.
Entsprechend skeptisch war ich daher gegenüber dem hier rezensierten neuen "Oz"-Film, zumal ich das Original von 1939 heiß und innig liebe.
Zum Glück hat aber dennoch meine Neugier gesiegt, denn der Film hat mich rundum positiv überrascht.
Erzählt wird die Vorgeschichte des 1939er "Wizard of Oz", nämlich, wie der Circusmagier Oscar zum "Zauberer von Oz" wurde.
Genau wie im Originalfilm beginnt die "reale" Geschichte in Schwarzweiß und wird erst mit der Ankunft Oscars in Oz, wo er als prophezeiter Zauberer und Retter empfangen wird, farbig.
Statt wie so viele andere Regisseure von Remakes, Fortsetzungen, Sequels, Prequels oder was auch immer, verfällt Sam Raimi glücklicherweise nicht auf die Idee, unbedingt alles anders und somit vermeintlich "besser" machen zu wollen als der Originalfilm, sondern lässt für die Freunde des Originales das "alte" Oz in liebevoller Genauigkeit wieder auferstehen:
Der gelbe Steinweg, der mit einem Kringel auf dem Platz des Zwergenlandes beginnt, das große Mohnfeld, der Smaragdpalast, die fliegende Seifenblase der guten Hexe Glinda, sogar die altvertrauten Kostüme der Palastwachen - da fühlt man sich als Fan des Originales sofort "heimisch".
Der größte Pluspunkt des Filmes ist jedoch, daß er nicht wie so viele andere aktuellere CGI-Filme über dem technischen Bombast den Inhalt vernachlässigt, sondern in erster Linie eine stimmige Geschichte mit viel Herz und Fantasie zu erzählen hat, die zwar perfekt vor den "Zauberer von Oz" passt, aber dennoch eine ganz eigene Geschichte ist:
Da erfahren wir nun endlich, wie aus dem Gaukler "der große und mächtige Zauberer von Oz" wurde, wer seine Helfer und wer seine Widersacher waren, wie es zu den Konflikten zwischen den drei Hexen des Nordens, des Westens und des Ostens kam und auch, daß selbst böse Hexen nicht unbedingt schon immer "böse" gewesen sein müssen, sondern durchaus auch ihre Vorgeschichten haben.
Gespielt wird dies alles von wunderbar besetzten Hauptdarstellern;
James Franco spielt den liebenswerten Hallodri, der durch den unerschütterlichen Glauben zweier Damen zum würdigen Herrscher von Oz wird, ebenso überzeugend wie Rachel Weisz, Michelle Williams und Mila Kunis ihre Rollen als Hexen.
Mila Kunis' Maske in der zweiten Hälfte des Filmes habe ich zwar als recht gewöhnungsbedürftig empfunden, aber hierüber zu meckern wäre nun wirklich Erbsenzählerei.
Neben den vielen altvertrauten Figuren, die wir in Anbetracht ihrer Vorgeschichten allerdings teilweise aus etwas anderem Blickwinkel kennenlernen, gibt es aber auch einige neue Figuren wie das Porzellanpüppchen und eben die Hexe des Ostens, die im 1939er Film ja bereits ganz am Anfang von Dorothys Haus erschlagen wurde.
Das alles präsentiert uns Raimi mit viel Gefühl und zahlreichen weisen, aber nie holzhammermäßig vorgetragenen Einsichten:
Um ein Zauberer zu sein und "Wunder" zu wirken, reicht es manchmal schon, sich für das einzusetzen, was einem wichtig ist und die anderen dazu zu bringen, an einen zu glauben.
Und wenn der "Zauberer" und frischgebackene Herrscher von Oz am Ende des Filmes genau wie im Originalfilm seinen Mitstreitern je einen Wunsch erfüllt, dann schließt sich endgültig der Kreis zu der altbekannten Fortsetzung der Geschichte und man hat einen Film gesehen, der es verstanden hat, den Geist und Charme des Originales und die moderne Technik auf nahezu perfekte Weise miteinander zu verbinden - wunderbar!
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37 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film ohne Botschaft, 21. Juli 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz (DVD)
Den Regisseur Sam Raimi zu einem Disney-Kinderfilm zu überreden stelle ich mir in etwa so schwer vor, wie James Bond von den Vorzügen gerührter Martinis zu überzeugen. Von seiner berüchtigt gore-lastigen 80er Jahre Horrorkomödie "Evil Dead" (dt.: "Tanz der Teufel 1", nach wie vor in Deutschland staatsanwaltschaftlich beschlagnahmt) zum 30er Jahre Heile-Welt Epos "Wizard of Oz" ist es wahrlich ein ganz schön weiter Weg. Irgendwie hat es geklappt und man könnte auf die Idee kommen Sam Raimi "Altersmilde" zu unterstellen. Doch nicht so voreilig. Der neue "Oz" wartet durchaus mit einigen Raimi-typischen Stilelementen auf. Da ist zB. der seit "Evil Dead" zu seinem Markenzeichen gewordene "schnelle Zoom" durch einen dunklen Wald. Ein spukiger Friedhof darf auch nicht fehlen, wenngleich in "Oz" keine Zombie-Arme aus dem losen Erdreich heraufschießen und nach frischem Menschenfleisch greifen. Wie alle Raimi-Filme nimmt sich auch "Oz" nicht übermäßig ernst. Der von James Franco gespielte "große Zauberer" hat etwa dieselbe, leicht ins wahnsinnige abdriftende Selbstironie, wie einst der junge Ash, die Hauptfigur aus Raimi's "Evil Dead" Reihe. Raimi mach hier also das, was alle großen Regisseure seit Quentin Tarrantino tun. Er zitiert sich munter selbst, was jedoch ohne Weiteres nur für die Kenner seiner Filme erkennbar ist. Darüber hinaus gibt es diverse Anleihen im Märchenbereich. Der vergiftete Apfel, mit dem die naive Theodora zur "Green Witch" verwandelt wird, stammt aus Schneewittchen, genauso wie das Leitmotiv der bösen Hexe (Königin), die den Vater vergiftet und dessen Tochter, die gute Hexe Glinda um ihrer Schönheit beneidet. Vieles erinnert darüber hinaus an "Alice im Wunderland" und Disney. Es gibt eine Teetassenstadt, ein Schloss wie Neuschwanstein, einen fliegenden Affen und viele Sets sind so übertrieben candy-bunt wie in Willie Wonka's Schokoladenfabrik.

Der neue "Oz" ist ein bildgewaltiges, kunterbuntes Spektakel ohne tieferen Sinn und ohne Botschaft. Das ist es, was ihn am stärksten von seinem Vorbild unterscheidet. Der "Original-Oz" verstand sich wie kaum ein anderer Film darauf, die konservativen Werte der 30er Jahre zu transportieren. Familiensinn, Unterordnung, Gehorsam, Gemeinschaftsgeist, Kameradschaft und vor allem Heimatliebe. Zusammengefasst ging es in "Oz" darum, den Kindern zu zeigen, wie wichtig es doch ist, nicht vom rechten Weg (!) abzukommen. Der neue "Oz" hätte ein moderner Gegenentwurf dazu sein können. Stattdessen fehlt ihm jede Spur von Sinnstiftung. Der Film versteht sich zu allererst als Rahmen für ein bildgewaltiges 3D-Feuerwerk, für Effekthascherei, Action, Abenteuer, kurzum für kurzweilige Unterhaltung. Er ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der zunehmende Fokus auf 3D-Megaproduktionen das Kino inhaltlich verflachen lässt. Was nicht mit Dolby Digital Sound und 3D-Brillen erlebbar ist, zählt nicht. Ganz ehrlich: da bleibe ich lieber beim Original aus den 30ern.
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37 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da gibt es nichts zu meckern..., 8. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die fantastische Welt von Oz (DVD)
Überaus gelungen und wunderbar farbenfroh präsentiert sich Disneys Oz-Prequel mit viel digtaler Magie und echtem Zauber, wie sie seit dem Originalfilm von 1939 im Land Oz nicht mehr zu spüren war.

Dabei ist der Film freilich nur ein "halbes Prequel", denn anders als das Buch ist der Originalfilm noch lange kein Allgemeingut, sondern wird weiterhin von WB verwaltet, während Disney nach dem gelungenen Sequel von 1985 auch mit einer Vorgeschichte aufwarten kann, die es in sich hat. Dennoch müssen wir auf direkte Anspielungen zum Originalfilm aus Rechtsgründen verzichten. Weder die tollen Melodien noch die für den Film erschaffenen Kostüme durften hier 1:1 verwendet werden, was aber durch den tollen Score von Danny Elfman und die gelungenen neuen Kostüme durchaus wettgemacht wird. Auch der künsterlisch geniale Schwarz-Weiß-Einstieg ist eine Hommage an das Original sowie an den frühen Film an sich.

Mit tollen Bildern, die visuell "Alice im Wunderland" oder den beiden "Journey"-Streifen in nichts nachstehen, wird dann die wunderbare Welt von Oz zu neuem digitalen Leben erweckt, wobei schnell deutlich wird, warum sich gerade die Märchen- und Fantasy-Klassiker der letzten Jahrhundertwende so wunderbar fürs moderne Blockbuster-Kino eignen: egal ob Oz, Alice, Jules Verne oder John Carter...die guten alten Abenteuergeschichten der alten Tage mit ihren vielen skurilen, oft übertriebenen Einfällen sind wie gemacht für die Bilderzauberei der Gegenwart...und können nun endlich voll und ganz ausgekostet werden.
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