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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat er Recht?
Damit geht es bei -John Dies at the End- schon mal los. Es ist die Frage nach der Axt. Und genau diese Frage begleitet den Zuschauer durch den gesamten Film. Ist das echt oder eine Halluzination? Passiert das wirklich oder sind wir in einem alternativen Universum unterwegs? Das hört sich allerdings nur hochtrabend an. Don Coscarelli hat seinen herrlichen...
Vor 14 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Konzeptloser Schmarrn
Leider fehlt diesen Missgriff jegliche Handlung. Der Anfang vermittelt einen humorvollen Eindruck - jedoch verzettelt
sich dieser Mist im weiteren Fortgang in unlogische Zustände
Vor 13 Tagen von Leonardo veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat er Recht?, 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End (DVD)
Damit geht es bei -John Dies at the End- schon mal los. Es ist die Frage nach der Axt. Und genau diese Frage begleitet den Zuschauer durch den gesamten Film. Ist das echt oder eine Halluzination? Passiert das wirklich oder sind wir in einem alternativen Universum unterwegs? Das hört sich allerdings nur hochtrabend an. Don Coscarelli hat seinen herrlichen schrägen Mix aus -Dogma-, den -Ghostbusters- und -My name is Bruce- locker und leicht in Szene gesetzt. Ich empfand das von A bis Z gelungen, warne aber gleich Freunde des "Old School Kinos": Schaut euch das besser nicht an.

Dave Wong(Chase Williamson) weiß zuviel. Er trifft sich mit dem Reporter Arnie(Paul Giamatti) in einem China-Restaurant, um ihm seine Geschichte zu erzählen. Arnie staunt nicht schlecht, denn die Story, die Dave erzählt, dreht sich um nicht weniger als die Rettung der Erde. Seit Dave(Rob Mayes) das Geheimnis dieser komischen, schwarzen Substanz, die von den beiden nur "Sauce" genannt wird, kennt, ist die Welt nicht mehr so, wie sie war. Wesen aus einer anderen Welt wollen den Erdball einnehmen. Jeder Widerstand ist zwecklos, oder? Na ja, nicht ganz. Da ist zum einen noch der Magier Marconi(Clancy Brown) und nicht zu vergessen, der Hund Bark Lee. Allen voran sind es jedoch Dave und John, die sich den Aliens in den Weg stellen. Und an denen kommt man gar nicht so einfach vorbei...

Herrlich abgedreht und zum Teil völlig konfus rattert -John Dies at the End- durch den Plot. Das ist witzig, unterhaltsam, kreativ und wunderbar anders. Coscarelli hält sich voll und ganz an die Kultfilme des Genres und setzt David Wongs Buchvorlage rasant und kurzweilig um. Der Film kommt daher wie ein irrwitziger Albtraum und ist dabei sehr gut besetzt. Dabei sorgen bekannte Schauspieler wie Jonny Weston, Clancy Brown, vor allem aber auch Paul Giamatti dafür, dass selbst die Nebenrollen jede Menge Glanz erhalten.

-John Dies at the End- ist ziemlich splatter und wenig real. Der Film schlägt Purzelbäume und hat mit Sicherheit keinerlei Anspruch auf den Preis der Film-Logik-Akademie. Dafür hat er mich allerdings perfekt unterhalten und immer wieder zum Lachen gebracht. Am Ende habe ich mir dann noch mal die Frage nach der Axt gestellt. Was soll ich ihnen sagen? Ich weiß die Antwort noch immer nicht...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich bizarrer Genre-Mix, 13. Juni 2013
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End (DVD)
Don Coscarelli zählt definitiv nicht zu den Viel-Filmern unter den Regisseuren, hat der gute Mann doch gerade einmal bei 11 Filmen auf dem Stuhl des Regisseurs gesessen. Dennoch befinden sich mit der "Phantasm-Quadrilogie" und "Bubba Ho-tep" Werke in seiner Filmografie, die es längst zu einem Kultstatus in Fan-Kreisen gebracht haben. Sieben Jahre nach seinem Beitrag zur Masters of Horror Reihe kam nun mit "John Dies at the End" sein neuester Film auf den Markt und wieder einmal hat der gute Don einen absoluten Volltreffer gelandet. Dabei handelt es sich um eine Geschichte die so unglaublich und skurril erscheint, das man sie kaum in Worte fassen kann und auch die knappe Inhaltsangabe drückt noch nicht einmal ansatzweise das hochklassige Film-Vergnügen aus, mit dem der Zuschauer hier konfrontiert wird. Es entwickelt sich von der ersten Minute an eine Story-Line in der sich mehrere Genres miteinander verbinden, so bekommt man Elemente des Horrors, Fantasy-und SCI/FI Filmes geboten, die eine explosive Mischung darstellen und Anleihen an mehrere Filme aus den diversen Genres offenbaren. Ein wenig "Donnie Darko, eine Prise "Das Böse" oder auch Ähnlichkeiten mit "Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit" sind nur einige Beispiele dafür, das man sich hier auf eine extrem außergewöhnliche-und gleichzeitig skurrile Kombination freuen kann, bei der man allerdings auch konzentriert bei der Sache bleiben sollte, um die Gesamt-Zusammenhänge zu erkennen.

Das fällt nämlich phasenweise gar nicht einmal so leicht, denn obwohl es sich hier um eine aberwitzige Komödie handelt, werden auch Dinge wie Zeitreisen oder Zwischen-Dimensionen thematisiert, was gerade bei der ersten Sichtung des Filmes für kleinere Wirrungen sorgen könnte. Eine der großen Stärken von "John Dies at the End" sind ganz sicher die beiden Haupt-Charaktere David und John, die mit allen Mitteln versuchen, die Erde vor dem Untergang zu retten. Dabei ist es insbesondere David, der die Geschichte auch im Off erzählt, der am meisten im Mittelpunkt des bunten Treibens steht. Er und John sind zwei absolute Sympathie-Träger und können von Beginn an beim Zuschauer punkten, wobei ihnen ihre manchmal leicht trottelige Art ganz bestimmt sehr zu gute kommt. Die beiden Helden geraten dabei in phasenweise richtig grotesk anmutende Situationen, die man hier schwerlich in Worte fassen kann, sondern selbst gesehen haben muss, um auch deren genialen Witz zu erkennen. So sehen sie sich beispielsweise einem aus tiefgekühltem Fleisch und Würsten zusammengesetzten Monster gegenüber, oder ein Hot Dog dient mal kurz als Telefon, über das man miteinander kommuniziert. Diese Dinge einfach nur zu lesen reicht keinesfalls aus, um sich die teils brillante Situationskomik vorzustellen, die Coscarelli seiner Geschichte einverleibt hat. Ganz generell handelt es sich hier um absolut exzellenten Humor, eigentlich jeder einzelne Dialog des Filmes sprüht nur so vor Wortwitz, die kleinste zu erkennende Mimik und Gestik stellt sich im Gesamtgefüge als absolutes Highlight dar, so das "John Dies at the End" einen wirklich gezielten Angriff auf die Lachmuskeln des Betrachters darstellt.

Dabei erscheint der Humor aber zu keiner Zeit albern oder vollkommen überzogen, vielmehr handelt es sich um eine wunderbar selbst-ironische Note, die von der Story ausgeht. Der Film nimmt sich selbst nicht ernst, tut dies aber auf eine jederzeit charmante Art und Weise, wie man es eher selten zu sehen bekommt. Natürlich wird der teils tiefgründige Witz des Geschehens längst nicht jeden Geschmack treffen, doch wer ein Faible für bizarre Szenarien mit niveau sein Eigen nennt, wird an dieser Stelle mit einem absoluten Volltreffer belohnt. Gleichzeitig bekommt man aber auch einige nette-und blutige Effekte geboten und das Schöne an der Sache ist ganz einfach der Aspekt, das der Regisseur vollends auf künstlich erscheinende CGI-Effekte verzichtet. Das macht diesen Film noch sympathischer, als er von Haus aus schon erscheint und wertet ihn meiner Meinung nach noch einmal zusätzlich auf. Man könnte jetzt noch lange weiter irgendwelche positiven Aspekte aufzählen, doch viel lieber sollte sich ein jeder selbst ein Bild von diesem wunderbaren Film-Spaß machen, den Coscarelli auf die Menschheit losgelassen hat. Ein Werk wie dieses bekommt man leider viel zu selten zu Gesicht, denn leider fehlt den meisten Filme-Machern die Innovation, um ein solch hanebüchenes, aber gleichzeitig qualitativ hochwertiges Szenario ins Bild zu setzen, das den Zuschauer über die gesamte Laufzeit so glänzend unterhalten kann und dabei keinerlei Langeweile aufkommen lässt.

Don Coscarelli ist somit auch geradezu ein Paradebeispiel dafür, das ein Regisseur mit zunehmendem Alter noch längst nicht den Höhepunkt seines Schaffens überschritten haben muss, denn "John Dies at the End" ist in meinen Augen definitiv ein Film, der das Zeug zum Kultstatus hat. Die außergewöhnliche Mixtur, der mit der feinen Klinge geschwungene Humor und ein vollkommen abstruses Treiben ergeben ein Gesamtbild, das man eigentlich nur als höchst gelungen bezeichnen kann. Manch einer wird das eventuell anders sehen, doch ich bin mir ziemlich sicher, das ein Großteil der Zuschauer begeistert sein wird von einer Story, die man nun wirklich nicht jeden Tag serviert bekommt.

Fazit:

Abstrus, vollkommen durchgeknallt und gnadenlos witzig erzählt "John Dies at the Ende" eine Geschichte, die man wirklich nicht für ernst nehmen kann. Das sollte man aber auch gar nicht, legt das Werk doch keinerlei Wert darauf und nimmt sich selbst auch in keiner Phase ernst. Der Spaß steht ganz eindeutig im Vordergrund und der dadurch entstehende Unterhaltungswert siedelt sich äußerst weit oben an. Dieses Werk hat man sich ganz bestimmt nicht das letzte Mal angesehen, denn so schnell wird man das Interesse an dieser aberwitzigen Dämonenjagd bestimmt nicht verlieren.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben ist kein Ponyhof, "John...." ist kein Hollywood., 5. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End [Blu-ray] (Blu-ray)
Das möchte ich zuerst bemerken, denn ich finde es nicht in Ordnung, eine Independent-Produktion wie "John dies at the end" negativ zu bewerten, da es sich hier nicht um eine mit Abermillionen Dollar gesponserte und finanzierte Riesen-Geschichte handelt, sondern um einen Independent-Film, bei dem es zum Beispiel aus Kostengründen gar nicht möglich war, bekannte Hauptdarsteller zu casten.

Nötig war Letzteres aber auch nicht :o) Denn Chase Williamson als etwas nerdiger Sympath und Rob Mayes als etwas zu sexy geratener best Buddy machen ihre Sache äusserst gut...

Die Story wurde schon in diversen Reviews beschrieben, deshalb möchte ich noch einige Dinge bemerken, die mir aufgefallen sind bzw. die ich in Interviews mit dem Regisseur Don Coscarelli gelesen habe:

Der Film hat zwar eine stringente, aber dennoch konfuse Handlung, da es ständig unverhersehbare Sprünge gibt. Handlungsfäden werden später nicht mehr aufgegriffen und dienen teilweise als deux ex machina. Der Auftritt vom "Tall Man" Angus Grimm ist so eine Sache: ich freue mich sehr, ihn in dem Film zu sehen, aber seine Rolle hat eigentlich weder Sinn noch Zweck - und so gibt es etliches im Film. Das ganze wirkt manchmal wie ein Videospiel: eine Aufgabe gelöst - zack, auf zur nächsten.

ABER: das Ganze ist dermaßen toll und skurril und spassig und mit witzigen Ideen in Szene gesetzt, das man manchmal eine Menge zu lachen hat und zwei Minuten später kann man nicht aufhören, sich über den Ideenreichtum des Films zu wundern...ich sage nur: das Monster welches aus vielen Würsten besteht.

Teilweise sehen die Special Effects nicht so prall aus für das Jahr 2013...aber...siehe oben in der Einleitung...

Manchmal war ich etwas erstaunt über die Freigabe ab 16, da der Film teilweise brutaler ist als die in Deutschland zensurtechnisch stets mit Schwierigkeiten behaftete "Phantasm" ("Das Böse)-Saga, aber wir schreiben das Jahr 2013...und da werden solche Dinge anscheinend endlich etwas anders gewertet. Es könnte durchaus daran liegen, das der Film hauptsächlich lustig ist, was heftige Effekte stets abfedert.

Der Humor ist eigenartig bei "John dies at the end". Manchmal sehr kalauermässig, so als wären die Monty Pythons am Werk gewesen, teilweise kindisch oder fäkal-mässig, aber oft sind es auch gewitzte Anspielungen, wie zum Beispiel auf andere Filme, die offensichtlich als Vorbild Pate standen, oder nerdiges Zeug, welches nicht gleich von allen Leuten verstanden werden wird.

Es gibt übrigens, besonders am Schluss, einige nette "Hinweise" auf "Phantasm".

Coscarelli ist - wie ich in einem Interview las - nicht abgeneigt, einen fünften Teil dieser Saga zu drehen. Er ist auf jeden Fall ein sympathischer Eigenbrötler, der sich nicht an Hollywood-Konventionen hält, diese wohl auch eher verachtet, auch weil sie ihn hindern, sein eigenes Ding zu machen.

Möglicherweise könnte...ich schreibe "KÖNNTE"...auch eine Fortsetzung von "John dies at the end" ins Haus stehen, denn von dem zu Grunde liegenden Buch gibt es eine, und wenn der Film einigermassen Erfolg hat, was ich ihm sehr wünsche....wer weiß? :o)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diese fiese Soja Soße..., 11. Februar 2014
Von 
Marc Hoettemann "Ostwestf4le" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End [Blu-ray] (Blu-ray)
Die abgedrehte schwarze Soja-Soße ist schuld, dass Dave und sein College-Kumpel John einen abgedrehten Trip nach dem anderen erleben.

Nach dem Ende des Films stellt sich der Zuschauer die Frage: Ist es ein irrwitziger Horror-Streifen, ein futuristisches Science-Fiction-Abenteuer oder handelt es sich gar um Fantasy?

Die Antwort auf diese Frage lautet: ja, ja und ja. Denn während John und Dave auf in den Kampf gegen die fiesen Aliens ziehen, streifen sie alle drei Genre mehr als einmal und schlittern von der einen Verlegenheit in die andere – immer mit dem nicht trivialen Ziel vor Augen, nicht weniger als die gesamte Menschheit zu retten.

Regisseur Don Coscarelli ist mit John Dies at the End ein verrückter Horror-Spaß gelungen, der nicht nur Fans des Genre gut unterhalten kann. Die Voraussetzung ist allerdings, dass man sich auf den abgedrehten Film einlässt.

Insbesondere Chase Williamson, der den schrägen Dave spielt, ist von Beginn an sympathisch – und das liegt nicht nur an seiner ganz speziellen Art von Humor.

Die “Horror”-Sequenzen in dem Streifen sind teilweise handwerklich wirklich schlecht gemacht und versprühen dennoch den Charme des Amateurhaften. Allerdings wird dieser Makel durch viele neue Ideen mehr als kompensiert.

Die Handlung spielt sich à la Inception auf mehreren Ebenen ab, und wer nicht aufpasst und die Handlung nicht aufmerksam verfolgt, wird schnell verwirrt sein.

Wer auf schrägen Humor mit verrückten Typen steht, ist bei John Dies at the End auf alle Fälle an der richtigen Adresse. Ich sage nur: “Halte dir die Bratwurst ans Ohr.”

Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment erschienen und läuft 101 Minuten. Neben dem Film ist auf der Blu-ray außerdem der Original-Trailer enthalten; weitere Extras sucht der Cineast vergeblich.

Einige Extras wie einen Audiokommentar mit Don Coscarelli, Brad Baruh, Chase Williamson und Rob Mayes, ein Making Of, einige Deleted Scenes und vieles mehr sind hingegen auf der fast dreimal so teuren Collectors Edition von John Dies at the End enthalten, die neben dem Film als DVD und als Blu-ray auch ein schickes Mediabook enthält.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was war denn das?!, 18. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein genialer, spannender und witziger Film von Don Coscarelli, bei dem man sicherlich nicht sagen kann, dass man ahnt oder gar weiß, was als Nächstes passieren wird. Und immerzu musste ich bei dem so schönen schwarzen und ironischen Humor schmunzeln und lachen. "This door can never be opened!" Mit diesem oder anderen herrlich skurrilen Einfällen konnte der Film - zumindest bei mir - gute Punkte sammeln.

Sicher hat der Film keinen tiefen Sinn, ob also Analytiker und Philosophen ihren Schädel durch diesen Film zum arbeiten bringen ist eher fraglich, aber der Film macht Spaß, die Personen haben ihren eigenen unvergesslichen Charakter und sogar die Spannung bleibt auf einem guten Niveau. Und am Ende ist dann jemand der Held, bei dem man es echt nicht erwartet hat. Man sitzt hinterher im Kino und denkt sich "WTF?!", aber will den Film eigentlich gleich noch einmal sehen. Gut gemacht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die etwas andere Art, 29. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End (DVD)
Wenn man sich an einen Film dieser Machart heran traut sollte man offen sein.
Er entspricht nicht dem typisch Hollywoodlichen style.
Man sollte nicht zu viel verraten.
Ansehen und gefallen lassen oder eben nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Some like it weird, 24. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End (DVD)
Eine Filmrezession erspare ich mir hier, für Liebhaber von Filmen wie Fear and loathing in Las Vegas wird dieser Film ein Schmankerl sein, ziemlich durchgedrehte Story, der man aufmerksam folgen muss, aber ein Vergnügen, diesen Film anzusehen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur nicht den Verstand verlieren...ups, zu spät!, 18. März 2013
Von 
Daniel Fischer "Spideragent" (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End (DVD)
Regisseur und Drehbuchautor Don Coscarelli ist für viele Horrorfans ja schon lange eine Kultfigur. Immerhin ist er der Schöpfer der 1979 gestarteten, vierteiligen "Phantasm" - Filmreihe, die bei uns unter dem Namen "Das Böse" bekannt wurde und die aus Schauspieler Angus Scrimm als The Tall Man, eine neue Gruselikone gemacht hat. Entgültig etabliert als Kenner/Könner der schrägen Künste hat sich Coscarelli im Jahr 2002 mit dem Bruce Campbell Film "Bubba Ho-Tep". Nun ist er zurück, mit der Verfilmung des Comichorrorromans "John Dies at the End" von Jason Pargin alias David Wong.

Ich muss schon sagen, der Film ist ein ziemliches Triperlebnis geworden auf das man sich entweder völlig einlässt, oder einfach nur kopfschüttelnd das Weite sucht. Einer dieser Filme eben, die man nur lieben oder hassen kann. Ich für meinen Teil habe mich großartig amüsiert. Angefangen von der eigenartig surrealen Grundatmosphäre, über die schrägen Leistungen der Darsteller bis hin zu den Effekten, die zwischen ekelig und absichtlich trashig herumschwanken, passt hier einfach alles zusammen.

Effektmäßig muss ich lobenderweise noch anbringen, dass es scheinbar zwar ohne CGI nicht gegangen ist, doch das "Oldschool-Effekte-Feeling" deutlich im Vordergrund steht. Was ganz nebenbei zu Enthauptungen, Augenexplosionen, Kopfschüssen und zerfressenen Körpern führt. Und das alles kommt der Geschichte entsprechend natürlich morbid daher, ist zwar genau genommen ziemlich brutal, ist aber im Gegensatz zur Tendenz der aktuellen Horrorfilmgeneration in keiner Weise voyeuristisch, eher wird dadurch die Handlung immer weiter vorangetrieben.

Genremäßig lässt sich dieses Erlebnis sowieso nicht einordnen, von Horror, Action, Fantasy bis hin zum starken Komödienanteil ist hier alles dabei. "You are the guy, that killed me last year!" Untote, Geister, alienähnliche Wesen, eine lebendige Droge namens "Soja-Sauce", Geistertüren, Anrufe von Menschen von zu Hause, die eigentlich gerade gegenüber sitzen, Dimensionstore und ein Bösewicht, der alle Jene frisst, die es wert sind gefressen zu werden, um deren Wissen in sich aufzunehmen. Hab ich eigentlich schon den fliegenden Schnurrbart erwähnt? Das alles sollte man echt gesehen haben, denn beschreiben bringt hier nur wenig, darum lass ich es jetzt auch schon wieder.

Darstellerisch hat mich der Newcomer Chase Williamson voll überzeugt, der als überforderter David Wong ständig knapp seinem Untergang entrinnen kann und dabei sogar eine eigenwillige Coolness an den Tag legt. Auch neu aber nicht minder überzeugend sind Rob Mayes als der titelspendende, ziemlich ausgeflippte John und Fabianne Therese als Daves liebenswerte Freundin Amy. Produzent Paul Giamatti (Cold Souls) gibt mit sichtbarer Freude den kritisch abgebrühten Journalisten, in Nebenrollen glänzen Clancy Brown als Stardämonenvernichter (oder so ähnlich), Doug Jones (Hellboy) als geheimnisvoller Mann im Anzug und Angus Scrimm als Priester.

Insgesamt ist dies ein Film, den ich einigen Leuten klar empfehlen kann, der aber sicher nicht für alle funktioniert. Genau das zeichnet diesen Regisseur auch aus, der Filme nicht für Jedermann sondern für Fans macht, die diese mit Liebe zur Arbeit geschaffenen Werke wirklich zu schätzen wissen. Für mich eines der ersten Highlights in diesem noch sehr jungen Jahr 2013, so kann es ruhig weitergehen.

"John Dies at the End" bekommt von mir 5/5 das Leben gleich in mehreren Dimensionen angenehmer gestaltende Empfehlungspunkte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen When Soy Sauce drives you mad, 2. April 2013
Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End [Blu-ray] (Blu-ray)
(Kinoversion)

Don Coscarelli, der bislang so schräge Filme wie „Bubba Ho-tep“ und „Phantasm“ auf die Leinwand gebracht hat, meldet sich zehn Jahre nach seinem letzten Film bildgewaltig zurück. „John Dies at the End“ mutet an wie ein verrückter Bastard, dessen Eltern „Fear & Loathing in Las Vegas“ und „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“ zu sein scheinen. Der Film ist ein blutiger, witziger, absurder und schräger cineastischer LSD-Trip durch Raum und Zeit, der seine beiden Protagonisten vor scheinbar unlösbare Aufgaben stellt und auf Konfrontationskurs mit humanoiden Kreaturen schickt. Eine bunte, skurrile und wilde Reise, die in ihrer Absurdität und Kreativität definitiv ihresgleichen sucht.

Dave (Chase Williamson in seiner ersten Hauptrolle) sitzt in einem Diner und erzählt dem Journalisten Arnie Blondestone (Paul Giamatti, „Barney’s Version“) eine vollkommen verrückte Geschichte. Sein Freund John (Rob Mayes, „Burning Blue“) hat auf einer Party die neue Droge Soy Sauce (Sojasoße) ausprobiert und weiß nun nicht mehr, was Wahn, was Wirklichkeit ist. Denn die Droge befördert ihre Konsumenten nicht nur durch Raum und Zeit oder sogar andere Universen, sie lässt seine User auch nicht mehr ganz so menschlich, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, von ihrem Trip zurückkehren. Oder sind sie etwa auf einem gar nicht mehr enden wollenden Trip? Man weiß es nicht, jedenfalls beginnt für die Loser Dave und John eine Mission, in der es um nicht weniger geht als die Rettung der ganzen Welt. Fliegende Schnurrbärte, Monster, die aus Würsten, Steaks und Aufschnitt bestehen oder ein Bratwursttelefon sind da nur ihre kleinsten Probleme…

David Wong, der Autor der Buchvorlage, könnte aus der direkten schräg-kreativen Blutlinie von Kultautor Douglas Adams stammen. Der 38jährige wurde zwar in Amerika und nicht in England geboren, verfügt aber über ähnlich viel Phantasie wie einst Douglas Adams. Ein solch verrücktes Buch wie „John Dies at the End“ zu verfilmen zeugt sowohl von Mut als auch von viel kreativer Energie, Beides Dinge, über die Don Coscarelli anscheinend verfügt. Sein Film ist eine wahnwitzige Reise durch Raum und Zeit, in der die beiden Trottel Dave und John die vollkommen überforderten Reiseführer geben.

Allerdings muss man sich auf die durchgedrehte und absurde Reise, zu der Coscarelli einen hier einlädt, auch einlassen. Wer mit Logik oder dem unbedingten Willen zu verstehen, was genau hier eigentlich vorgeht, an den Film herangeht, wird kaum Freude an ihm haben. Wenn man aber alles, was Dave Arnie hier erzählt, als gegeben hinnimmt und sich mit Entdeckerfreude auf die vielen verrückten und phantasievollen Details, die der Film einem bietet, stürzt, wird man mit 99 Minuten Spaß belohnt. Ein bisschen handgemachter Gore, viele schräge Charaktere, unglaubliche und unvorhersehbare Ereignisse und so absurde Dialoge, dass man sich irgendwann zu fragen beginnt, ob man versehentlich auch etwas von dieser Soy Sauce zu sich genommen hat.

Man könnte Coscarelli vorwerfen, die Handlung recht wirr und willkürlich zu erzählen und den Spannungsbogen ab und an für noch einen absurden Witz mehr etwas aus dem Auge zu verlieren. Man könnte ihm ebenfalls vorhalten, es mit den Zeit- und Ebenensprüngen etwas zu übertreiben. Und man könnte sicherlich auch konstatieren, dass hier der ein oder andere Gag an die Wand gefahren wird. Könnte man… muss man aber gar nicht. „John Dies at the End“ ist ein so charmanter, witziger Film, dass man ihm seine kleinen Holprigkeiten gern verzeiht und sich lieber auf die vielen Dinge konzentriert, die hier absolut gelungen sind. Klasse Settings zum Beispiel. Vorwiegend handgemachte Special Effects. Absurde Charaktere und wahnwitzige Dialoge. Stetig unerwartete Wendungen. Abgefahrene Requisiten. Gute Darsteller. Und so weiter und so fort.

Übrigens Darsteller: Chase Williamson kann in seiner ersten großen Rolle als Dave Wong (!) absolut überzeugen. Die Mischung aus intelligentem Loser und vollkommen überfordertem Helden gelingt ihm durchgehend überzeugend und kommt sehr charmant rüber. Rob Mayes als durchtrainierter Vollspacken John ist zwar nicht ganz so charmant, aber mindestens genauso glaubwürdig. Paul Giamatti brilliert wie üblich auch in der kleinsten Rolle, hier als schmerbäuchiger Journalist Arnie. Darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen mit „Highlander“-Widersacher Kurgan, Clancy Brown und der diesmal nicht ganz so kreischigen Fabianne Therese aus „The Aggression Scale“. Und auch die Vielzahl der Nebendarsteller liefert überzeugend ab.

„John Dies at the End“ ist eine herrlich schräge Horror-Komödie, die irgendwie nicht von dieser Welt zu sein scheint. Sie beweist einmal mehr, das es in La La-Land zum Glück immer noch Filme abseits des Mainstream gibt, die vor Kreativität nur so überborden und dem Zuschauer richtig gute Unterhaltung bieten, ohne ihn permanent zu veralbern oder mit billigen Fäkalwitzchen zu malträtieren. Kevin Smith („Dogma“) und Wes Anderson („The Royal Tenenbaums“) hätten definitiv ihren Spaß an Coscarellis knallbunter und nur sehr selten ein bisschen blutiger, dafür um so anarchischer und brüllkomischer Fantasy-Komödie, mit der der 59jährige eindrucksvoll beweist, dass er noch längst nicht zum alten Eisen Hollywoods gehört. Ergo gerne vier von fünf Portionen Sojasoße, die einen mir nichts, dir nichts in ganz andere Welten katapultieren kann. And? Does John die at the End? Well, see yourself!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sojasauce...., 12. Juni 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: John Dies at the End (DVD)
Der Journalist Arnie (Paul Giamatti) ist auf der Suche nach einer guten Story und deshalb trifft er sich in einer Bar mit dem jungen David Wong (Chase Williamson), der ihm eine unglaubliche Geschichte versprochen hat. Ok, doch dieser David faselt etwas von Gedankenlesen und in die Zukunft sehen - noch schlimmer wird es, als er von dieser geheimnisvollen Drogen, Sojasoße genannt, erzählt mit der es möglich ist, dass man Wesen aus einem Paralleluniversum begegnet, die versuchen unsere schöne Welt zu zerstören. Doch Rettung naht in der Gestalt von David und seinem besten Freund John (Rob Mayes). Leider erhärtet sich der Wahrheitsgehalt dieser absurde Geschichte sehr schnell.
In Rückblenden wird gezeigt, wie Dave und sein Kumpel John einem geheimnisvollen Rastafari begegneten und von diesem die Sojasoße bekamen. Nach Einnahme dieser Droge beginnt die Realität zunehmend zu verschwimmen und ein drogentripartiger Moment jagt den anderen. Personen tauchen plötzlich auf und verschwinden wieder spurlos, Tote rufen aus der Zukunft an um die Personen in der Gegenwart zu warnen, und harmlose Schüler werden zu gefährlichen Wirten des Bösen...
Don Coscarelli, der geniale Macher von "Phantasm" ist zurück. Und gleichzeitig schrieb er auch das Drehbuch zu diesem Fantasy Horror Genremix nach dem gleichnamigen Comicroman von David Wong - der Film ist vollgespickt mit schönem schwarzem Humor. Viele Elemente von "John dies at the End" erinnern sogar ein bisschen an "Phantasm", allerdings war dieser 80er Erfolg mit viel weniger Humor versehen. Hier in dieser abgedrehten Welt seines neues Films löst ein surrealer und verrückter Einfall den nächsten ab, trotz geringem Budget überzeugen Special Effekte und auch die auftauchenden Creaturen. Filmfans werden sich an Klassiker wie "Naked Lunch" oder Ken Russells "Höllentrip" erinnert fühlen, auch wenn Coscarellis Film viel knalliger und comicartiger unterwegs ist. Der nicht chronologische Handlungsstrang ist schon ab den ersten Minuten mit einem drogensüchtigen Rastafari und einer zünftigen Köpfung mit Axt gespickt mit verrückten Momenten und schrägen Monstern, die das Herz aller Liebhaber des kurzweiliger Horror-Achterbahnfahrt höher schlagen lässt. Gerade weil viele Versprechen der Off Stimme (David Wang erzählt diese Story in dieser Bar) nicht eingehalten werden und für Irritation sorgen, hebt sich die Geschichte noch zusätzlich von ähnlichen Produktionen ab.
Ein geiles Comeback. Danke Mr. Coscarelli !
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John Dies at the End [Blu-ray] von Don Coscarelli (Blu-ray - 2013)
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