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Kundenrezensionen

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am 25. Juni 2013
Eigentlich eignet sich die englische Polizistin Lacey Flint gar nicht so recht für einen verdeckten Einsatz. Viel zu schwer fällt es hier, sich selbst in ihrer selbstbewussten Art zurückzuhalten und eine andere Rolle einzunehmen. Was nun allerdings nötig wird. Von der selbstbewussten, vom Leben bereits hart mitgenommenen Polizistin, mutiert sie zu einer schüchternen, offen depressiven jungen Studentin im ersten Semester in Cambridge.

Dort treten seit Jahren Selbstmorde besonderer Art auf. Nicht nur in der Menge der Fälle oder der Auswahl der universitären Opfer, auch die gewählten Todesarten sind alles andere als gewöhnlich, von der Selbstverbrennung zum Tod durch den Strick in einem fahrenden Auto.

Scheinbar haben zudem zumindest alle jüngsten Opfer unter ähnlichen Alpträumen im Vorfeld gelitten und steif und fest durch die Bank weg behauptet, nachts in ihren Schlafzimmern „Besuch“ erhalten zu haben.

Lacey Flints Aufgabe ist zunächst nicht ganz so klar beschrieben. Richtig ermitteln soll sie nicht. Was sie eigentlich hätte stutzig werden lassen müssen, dass sie so im Unklaren gelassen wird und ihre Nase nicht zu tief in die Ereignisse stecken soll.

Völlig beschäftigt aber mit ihrer neuen Rolle und den Vorgängen in und um Cambridge, dauert es eine Weile, bis ihr schwant, dass ihre Vorgesetzten vielleicht ganz eigene, verdeckte Ziele mit ihr verfolgen. Unbedarft zunächst aber gerät sie fast umgehend mit in das Visier dubioser Gestalten, die vielleicht in irgendeiner Form mit zu tun haben mit den gehäuften Selbstmorden. Wie aber sollte das sein? Kann man jemanden in den Selbstmord treiben durch psychischen Terror? Und wenn ja, wie?

Fragen, die durch die Lektüre des Buches natürlich Stück für Stück beantwortet werden. Wobei Bolton es aber geschickt verzögert, Licht ins Dunkle zu bringen.
Die persönlichen Bedrohungssituationen von Flint und der ihr zugewiesenen Vertrauensperson in Cambridge, einer Psychologin, sind es zunächst, die den Leser zu fesseln beginnen. Dabei gelingt es der Autorin, eine Atmosphäre subtiler Bedrohung zu schaffen, in welcher der Leser sich lange ebenso wenig wirklich handfest zurechtfindet, wie Lacey Flint und andere Ermittler.

Gewürzt mit Beziehungen, die unausgesprochene Spannungen in sich tragen (Flint und ihr Vorgesetzter finden Gefallen aneinander, ohne dies offenkundig werden zu lassen. Auch ein anderer Mann wird für Reize sorgen), so manch falscher Fährte und kurzen Rückblicken in den Ursprung der Geschehnisse herein, liest sich der Thriller spannend und überzeugend bis hin zum ebenfalls Nerven zermürbenden „Show Down“.
Wobei die Auflösung der spannenden Erzählweise gegenüber nicht ganz mithalten kann. Logisch ist das zwar, aber nicht unbedingt neu oder völlig überraschend, was genau hinter all den Ereignissen, Alpträumen und psychischen Bedrängungen steckt.

Solide, spannend, gut erzählt, mit überzeugenden Figuren und temporeich dargeboten ist „Dead Ende“ ein durchaus empfehlenswerter Thriller.
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am 7. September 2014
This psychological thriller was totally riveting, and I found myself unable to put it down, while being horrified at the events that were unfolding!

Detective Constable Lacey Flint and Detective Inspector Mark Joesbury have a history together, so coming together in a new case is unsettling for them both, with the tension obvious from the start. Cambridge University has been experiencing an unusually high number of suicides over the past few years, and there is concern that they are not suicides after all.

Joesbury installs Lacey undercover at the university, as Laura Farrow, vulnerable student, just to observe, not investigate. The only person who knows who she really is, is Evi Oliver, psychologist at the University, and the one who had contacted the police in the first place. Evi has her own physical and emotional problems, and struggles with pain continually.

When she enters the university, Laura goes into a share room with another student, Tox, and learns she’s taking the place of Bryony, who recently attempted suicide, and who is now in hospital in a critical condition.

Soon Laura is investigating the students, finding out what she can, against Joesbury’s direct orders. As she discovers they all had bad dreams and being terrified in common, she can’t let it go, and the more she finds out, the more she realizes something incredibly evil and sinister is happening. She feels Evi needs help, that she’s also in danger.

As Laura starts to put things together, she begins experiencing some very strange ‘episodes’ herself. The danger is escalating, and horrifying, spine chilling events keep occurring. Is Laura/Lacey going to be able to find the killers before she is another statistic...is Joesbury going to be able to get Lacey out before it’s too late?

A very recommendable book for all who love psychological suspense thrillers that keep you up at night. I will certainly read Sharon Bolton, again soon.
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am 25. Mai 2015
Dead End
Herausgeber ist Manhattan (13. Mai 2013) und hat 432 spannende Seiten.
Kurzinhalt: Du kannst ihn nicht sehen. Du kannst ihn nicht hören. Aber er beobachtet dich – und er kennt deine schlimmsten Ängste …

Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf höchst ungewöhnliche Art das Leben nehmen. Zuletzt versuchte die 19-jährige Bryony Carter sich zu verbrennen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Auch die Psychiaterin Evi Oliver ist besorgt. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag von DI Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Doch je tiefer sie mit Evi Olivers Unterstützung in die Selbstmordserie eintaucht, desto bedrohlicher wird die Situation für beide Frauen. Als Lacey schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß sie: Sie ist die Nächste.
Meine Meinung: ich muss sagen, ich hab mir dieses Buch ausgesucht, diesmal nicht wegen der Rezensionen, sondern weil es mich mal irgendwie angezogen hat. Auch weil das Cover so ansprechend war, es hat mich irgendwie in seinen Bann gezogen. Das einzige, was ich gleich ankreiden muss, ich bin am Ende mit ein paar Fragen sitzen geblieben, denn es wurden nicht alle beantwortet. Aber dies tat dem Thriller keinen Abbruch. Auch hat es die Autorin geschafft, mich ein paarmal aufs Glatteis zu führen, denn ich hatte schon ein paar Täter im Visier, aber es waren eben nicht die und auch nicht alle. Auch das Thema, Suizid in der Gemeinschaft, hochinteressant und auch wieder sehr speziell, denn kann man jemanden in den Suizid treiben, wenn man ihn psychisch unter Druck setzt? Aber ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben, enthält auch viele medizinische Fakten und hat überhaupt keine Längen. Ausserdem ist man gleich von Anfang an im Geschehen drin und man hat gleich viele sympathische Charaktere.
Mein Fazit: Ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlen, der gern Psychothriller liest, die nicht so gewöhnlich sind. Ich vergebe 5 Sterne, das Buch hat es wirklich in sich. Und die Autorin werde ich mir merken, dies wird nicht das letzte Buch von ihr gewesen sein.
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Von ihrem Chef DI Mark Joesbury erhält DC Lacey Flint den Auftrag, sich verdeckt in das Studentenleben der Universität von Cambridge einzuschleusen. Dort sind in den letzten Jahren vermehrt Selbstmorde unter Studenten aufgetreten, Lacey soll als depressive Studentin getarnt an dem Uni-Leben teilnehmen und dieses beobachten. Doch das genügt der eigensinnigen Polizistin natürlich nicht und binnen Stunden steckt sie schon mitten in der Ermittlungsarbeit. Unterstützt wird sie hierbei von der Psychologin Evi Oliver, der die vielen Selbstmorde der letzten Jahre auch äußerst seltsam vorkommen. Viele der Studentinnen klagten unter vermehrten Alpträumen, bevor sie zu Tode kamen und auch Lacey hat bereits kurz nach Einzug ins Studentenwohnheim rätselhafte Alpträume. Ist sie die nächste Selbstmordkandidatin?

Man könnte es fast vermuten, denn der verwirrende Prolog deutet dies an, doch bevor man eine Antwort hierzu erhält, wechselt Sharon Bolton zur eigentlichen Geschichte ihres Thrillers und lässt diesen einige Tage vor den Ereignissen im Prolog beginnen.

Lacey hat den klaren Auftrag von Joesbury erhalten, als depressive, melancholische Studentin am Uni-Leben teilzunehmen, sich aber aus jeglicher Ermittlungsarbeit herauszuhalten. Hieran hält die willensstarke wie eigensinnige junge Frau sich natürlich nicht und beginnt sofort auf eigene Faust, den vielen Selbstmorden nachzugehen. Hierbei stellt sie schnell einige Ungereimtheiten fest, nimmt Kontakt mit der Psychologin Evi Oliver auf, die einigen Lesern aus „Bluternte“ noch bekannt sein dürfte und steckt bald Hals über Kopf in den Fällen.

Es lassen sich keine Verbindungen zu den zwanzig Selbstmorden der letzten fünf Jahre finden. Einzig der Hinweis einiger Studentinnen, die kurz vor ihrem Tod vermehrt über beängstigende Alpträume gelitten haben, fallen Lacey und Evi auf. Allerdings waren alle Studentinnen psychisch sehr labil und ihre Schilderungen nicht unbedingt glaubhaft. Ist hier möglicherweise ein Stalker am Werk, der seine Opfer entsprechend in den Selbstmord treibt? Oder gar Betreiber / Teilnehmer einer Website, die gezielt suizid-gefährdete Studentinnen zu den bizarrsten Selbstmorden anstiften?

Die Story ist komplex und mysteriös angelegt, Sharon Bolton liefert ihren Lesern absolut keine Hinweise auf Motiv oder gar den oder die Täter, nicht die kleinsten Verdachtsmomente tun sich im Verlauf auf, nur viele offene Fragen für die sich lange keine Antworten finden lassen.

Durch die Entscheidung, ihre Protagonistin Lacey ihre Erlebnisse selbst schildern zu lassen und weitere Handlungsstränge in der dritten Person zu erzählen, ist man immer hautnah an den Geschehnissen von Lacey dabei. Dies fördert die Spannung sehr, die zunehmende Unsicherheit der sonst so selbstbewussten Polizistin wird regelrecht greifbar und Sharon Bolton gelingt es zudem sehr gut, das Spannungslevel der vielschichtigen Story bis zum Schluss hoch zu halten.

Fazit: Auch der 2. Fall von Lacey Flint überzeugt wieder mit einer spannenden, vielschichtigen Story und einer eigenwilligen Protagonistin.
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am 29. November 2013
Lacey Flint und Mark Joesbury habe ich gleich ins Herz geschlossen. Eine Hassliebe, wie sie im Buche steht. Der Schreibstil ist locker und gut gewählt. Die Handlungsstränge (Vergangenheit und Gegenwart) konnte die Autorin verständlich miteinander verflechten; der Leser wusste also immer genau, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Die Idee zu dieser Geschichte ist geschickt konstruiert, aber ein kleines Manko habe ich doch gefunden. Mir persönlich fehlt der Epilog ganz zum Schluss; vielleicht ein kurzer Blick in die nahe Zukunft...
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am 11. Dezember 2015
Die Geschichte:
Die junge Polizistin Lacey Flint hat die letzte grausige Mordserie in London, zu deren Aufklärung sie maßgeblich beigetragen hat, noch immer nicht ganz verarbeitet, da erhält sie schon einen neuen Auftrag. Was zunächst harmlos klingt, wird für sie immer mehr zum Alptraum.
Sie soll sich als Studentin ausgeben und in Cambridge wohnen, da sich dort in den letzten Jahren auffallend viele Selbstmorde ereignen. Ihr Kollege Mark Joesbury erklärt ihr unmissverständlich, dass sie nicht ermitteln, sondern nur beobachten soll. Doch Lacey wird schnell klar, dass hinter der Sache mehr steckt und sie kann sich natürlich nicht einfach heraushalten.
Sie findet heraus: die jungen Frauen fühlen sich verfolgt, verschwinden tagelang und nehmen sich schließlich selbst das Leben – und das auf oft spektakuläre Weise. Und bevor sie es richtig begreift, ist sie die Nächste auf der Liste …

Meine Meinung:
Der Wahnsinn … hab gerade das Buch zugeklappt und immer noch beschleunigten Puls. Ein echtes Herzschlagfinale mit viel Action und Brisanz haben diesen Thriller perfekt abgerundet. Ok, mit einer kleinen Einschränkung: ich hätte mir noch einen Epilog gewünscht, in dem man erfährt, was aus den wichtigsten Personen geworden ist. Es endet etwas abrupt.

Aber erst mal zum Anfang: “Dead End” ist ja der zweite Teil der Reihe um Lacey Flint und Mark Joesbury. Es ist nicht zwingend nötig, den ersten Band zu kennen, aber ich würde es immer empfehlen. Schon allein, weil “Dunkle Gebete” auch ein sehr spannendes Buch ist.
Lacey Flint und einige der anderen Protagonisten kannte ich also schon und hab mich auf das “Wiedersehen” sehr gefreut. Dana spielt dieses Mal keine große Rolle, auch Mark hält sich sehr im Hintergrund, so dass der Fokus allein auf Lacey liegt. Sie ist eine mutige Person, die allerdings mit vielen psychischen “Altlasten” zu kämpfen hat. Sie birgt viele Geheimnisse, die im Vorgängerband gelüftet wurden, hier aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Auch ein wichtiger Charakter in dieser Geschichte ist Evi, eine Psychiaterin, die seit einem Skiunfall gehbehindert und auf ständige Schmerzmittelgabe angewiesen ist. Eine sympathische Frau, die mir sehr leid tat und mit der ich – genau wie mit Lacey und den Opfern – echt mitgefühlt habe.

Ein großes Thema in diesem Thriller ist der Missbrauch von allen möglichen Arzneimitteln und Drogen. Es ist wirklich absolut erschreckend, was diverse Beruhigungs-, Narkose-, Aufputschmittel, Halluzinogene und Psychopharmaka so alles anrichten können, vor allem bei Menschen, die ohnehin schon psychisch labil sind.
Die Autorin spielt auch maßgeblich mit schlimmsten Ängsten, die bestimmt viele kennen: das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, die Begegnung mit realen Geschöpfen aus unseren Alpträumen oder die Gewissheit, im eigenen Haus nicht mehr sicher zu sein.

Die Spannung setzt zwar etwas langsamer ein, da Lacey ja anfangs auch nur harmlosere Nachforschungen anstellt, doch dann erreicht sie enorme Höhen und hält sich bis zum Schluss. Während der zweiten Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es wird immer fesselnder. Was hinter der ganzen Sache steckt, wird erst sehr spät klar. Einige Verdächtige kann man zwar relativ schnell ausmachen, aber bei einigen wird man auch sicher falsch liegen – die falschen Spuren hat die Autorin sehr geschickt gelegt.

Fazit:
Ein Wahnsinnsthriller über ein sehr gruseliges Thema, der besonders gänsehauterzeugend ist, weil er mit Ängsten spielt, von denen wir alle einige kennen dürften. Fesselnd, hochspannend, sehr komplex und super durchdacht! Unbedingt lesen!
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am 29. Mai 2013
„Aufgrund des vielsagenden Klappentextes gehe ich hier nicht weiter auf den Inhalt der Geschichte ein, denn noch mehr verraten würde wenig Sinn machen.“

„Dead End“ ist der zweite Roman nach „Dunkle Gebete“ um die junge Londoner Ermittlerin DC Lacey Flint, in dem Sharon Bolton wiederholt vollends auf Frauenpower setzt und ihre Hauptfigur, wie auch schon im vorangegangenen Roman, mehr oder weniger allein auf sich gestellt in den Kampf gegen das Böse ziehen lässt. „Dunkle Gebete“ im Vorfeld gelesen zu haben ist zwar nicht zwingend erforderlich um die Geschichte zu verstehen, aber um Laceys Vergangenheit besser kennenzulernen – die auch alles andere als einfach war - wäre es schon von Vorteil.

Sharon Bolton weiß natürlich aus Erfahrung, wie sie ihre Charaktere ins rechte Licht zu setzten hat, weiß was sie mitbringen müssen, um bei ihren Lesern einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – zum Beispiel die Möglichkeit der Identifikation - , und stattet somit ihre vermeintlich beiden Hauptfiguren mit allem Nötigen aus. Gerade Lacey, aufgrund früherer Gegebenheiten unglaublich stark und gleichzeitig sehr verletzlich, ist nach außen sehr selbstbewusst, kess und kokett, parallel aber auch verängstigt und unsicher. Diese Kombination kommt sehr gut an und lässt sie schnell ins Herz schließen.

Lacey die Geschichte aus der „Ich“ Perspektive erzählen zu lassen, bindet die Leserschar in meinen Augen noch enger an die Figur, denn es entsteht ein „Hauch“ von persönlichem Empfinden, und ein innigeres Verhältnis zu ihr wird zwangsläufig aufgebaut. Für den Rest der Figuren wählt sie die personale Erzählperspektive. Die jeweilige Figur wird somit zum Perspektivträger, sie ist die Kamera, mit der die Geschichte aufgenommen wird. Der Erzähler schaut dieser Figur über die Schulter und berichtet den Lesern, was sie sieht, erfährt, hört, und auch was sie fühlt und denkt.

Die Geschichte in „Dead End“ ist sehr komplex und wartet mit einem unglaublichen Wirrwarr an Zahlen, Fakten und Figuren auf. Sie verbirgt eine Vielzahl an Geheimnissen, die die Leser – mit kleinen hinterlassenden Brotkrumen seitens Bolton - immer wieder ins Grübeln bringen und sie bis zur letzten Seite vereinnahmen. Sharon Bolton verlangt ihren Lesern die volle Konzentration ab, was bei der Menge an Informationen auch unabdingbar ist, denn ansonsten ist es schnell dahin mit dem Überblick. Die Story ist durchweg flott und spannend geschrieben, langweile kommt zu keiner Zeit auf.

„Dead End ist ein Wettlauf gegen die Zeit, eine Hetzjagd auf Leben und Tod, bei der auch innerhalb kürzester Zeit Lacey und Evi in Visier der Verbrecher geraten und ohne es zu merken, sich die Schlinge um ihre Köpfe immer fester und enger zusammenzieht.“

Ein paar Kleinigkeiten, die vielleicht einen kleinen Schatten über den ansonsten sehr gelungenen Roman werfen, sind zum einen das zu schnelle Finale mit dem abrupten Ende, welches man hätte vielleicht anders gestalten können. Und zum anderen, dass Lacey vielleicht ein Hauch zu viel „Powerfrau“ ist, sie seitens Bolton zu überclever dargestellt wird, und dadurch mit ihren Ermittlungen allen anderen undercover eingesetzten Beamten meilenweit voraus ist, was natürlich ein bisschen an ihrem realitätsnahen Image kratzt. Nichts desto trotz ist es wirklich sehr gut zu lesender Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist und Spaß macht.
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am 23. Dezember 2015
Dead End von Sharon Bolton,
der zweite Band mit DC Lacey Flint, nach dem ersten Teil "Dunkle Gebete".
Die junge Polizistin, die noch immer nicht die letzte Mordserie in London verarbeitet hat, an deren Aufklärung sie maßgeblich beigetragen hat, bekommt einen neuen Auftrag. Der Auftrag ist aber so harmlos, das sie nur hübsch aussehen soll und sich ruhig verhalten soll. Als junge Studentin in Cambridge wohnen, weil es dort in den letzten Jahren zu viele Selbstmorde gegeben hat. Doch so einfach wie sie denkt, wird es dann doch nicht, auch wenn sie nicht ermitteln soll, sondern nur beobachten. Doch der Auftrag wird zu ihrem größten Alptraum.
Was sie auch noch nicht weiß, sie ist die nächste auf der Liste und bevor sie es wirklich begriffen hat, hat das Spiel schon begonnen. Auch Evi eine Psychiaterin, die ich sehr gerne mag ist mitten im Geschehen und man weiß manchmal gar nicht um wenn man jetzt mehr Angst haben sollte.

Ich muss gestehen, das ich Anfangs ein bisschen Schwierigkeiten hatte in das Buch zu kommen, es wird von den Ängsten und Alpträumen der jungen Studentinnen erzählt und ich fand das alles ein bisschen wirr. Wenn man dann aber erst mal weiß um was es geht und das diese Alpträume so real sind, dann ist man mitten im Geschehen. Ein Thriller der am Ende so viel Action und Brisanz hat, das man gar nicht mehr zu lesen aufhören kann und wirklich bis zum Schluss um die wichtigsten Personen bangen muss. Das Ende war mir dann etwas zu abrupt, aber ich gehe davon aus das wir im dritten Teil dann mehr erfahren und ich kann nur sagen ich freue mich schon darauf.
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am 15. Oktober 2013
Wirklich zwiespältig.

Das erste Drittel des Thrillers verdient den Namen - verstörend spannende Geschichte. Auch wenn die Beziehungskiste Polizist/Ermittlerin von Anfang an nervt (man könnte fast sagen: Frauen-Thriller halt, aber offensichtlich zieht sich dieses ergebnislose gegenseitige Verzehren bereits über mehrer Bände hin).

Dann wird die Story mit immer abstruseren Selbstmorden, in kürzester Abfolge angefüttert. Wie die Sache zumindest theoretische funktioniert, ist spätestens nach Hälfte des Buches absehbar. Am Ende bügelt die Autorin hemmungslos über Logik, Machbarkeit und menschlich nachvollziehbares Verhalten (jaja, auch trotz Drogeneinfluss), damit doch noch irgendwie zumindest theoretisch alles zusammenläuft.

PS.: Mein neues "Lieblingswort" hab ich auch in dem Buch gefunden: Hässlette, die, bezeichnet die durschnittlich gut aussehende Frau ... Keine Bange, die restlichen Protagonisten, Held und Heldin sind von aussergewöhnlicher Schönheit.
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am 11. Juni 2016
Total spannend...habe weniger geschlafen mehr gelesen. ...war beim ersten Teil ähnlich. ....werde gleich den nächsten bestellen...freue mich schon auf Lacey Flint 3...
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