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am 20. Juni 2013
Eines gleich mal vorweg. Dieses Album ist KEIN Queensrÿche-Album. Nichts von dem, was diese Band in den vergangenen Jahren ausmachte, ist wenn überhaupt, dann nur ansatzweise auf dem hier besprochenen Album vorhanden. Wenn man von der Stimme des Frontmanns Geoff Tate absieht, der sich heftigst mit seinen Bandkollegen nach 30jährigem gemeinsamen Schaffen derart in die Köppe gekriegt hat, dass eine Reunion nach meiner Einschätzung dauerhaft ausgeschlossen werden dürfte. Und nein, ich will und werde nicht auf dieses Thema eingehen, das kann jeder selbst nachlesen.

Mit einer relativ notablen Neubesetzung versuchte Herr Tate das Prog-Metal-Mutterschiff auf seinen ganz eigenen Kurs zu bringen - und scheiterte spektakulär.

Die nur sechswöchige Produktion ("Wir wollten die CD vor der bereits terminierten Tour aufnehmen, um zur Tour ein Produkt anbieten zu können", so Tate in einem Interview) kann man auch als wohlwollender Fan schlicht als "aus der Hüfte geschossen" bezeichnen. Die "Idee": Eine Gruppe von Leuten schreiben ein paar Songs, und diese werden dann von verschiedenen (Gast-)Musikern innerhalb kürzester Zeit aufgenommen.

Immerhin tummeln sich neben Robert (Gitarre) und Rudy Sarzo (Bass, Ex-Ozzy, -DIO, -Whitesnake), Drummer Simon Wright (Ex-AC/DC und -DIO) und Keyboarder Randy Gane fähige Leute im Line-up. Von den großen Namen, die als Gastmusiker angekündigt wurden, dürfte lediglich K.K Downing von Judas Priest einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sein. Mittlerweile hat sich das Personalkarussel bei "Taterÿche" (wie ich dieses "Ding" mal spaßeshalber nennen möchte) übrigens ordentlich gedreht.

Nicht immer verderben viele Köche den Brei, aber hier machen sie es zumindest auch nicht erträglicher. Geoff Tate hätte besser daran getan, dieses Machwerk unter seinem Namen zu verkaufen anstatt es ein Queensrÿche-Album zu nennen.

Kommen wir zur Einzelkritik:

Der Opener "Cold" startet mit fetten Gitarrenriffs und verbreitet erst mal eine positive Stimmung. Man merkt Geoffs Vocals aber schnell an - wie bei allen anderen Tracks auch -, dass sie bei weitem nicht mehr jenes breite Spektrum umfasst wie das früher der Fall war. Das ist bei einem 54jährigen auch kein Wunder und im Prinzip kein Kritikpunkt. Dennoch versucht Tate sich bisweilen in überraschend hohen Lagen (vermutlich von den Gesangsleistungen seines Klons Todd LaTorre irritiert) und trifft dabei oft den Ton nicht mehr so sicher wie vor zwanzig Jahren noch. Wer es mir nicht glaubt, höre das Album mal gaaaanz leise, so dass man nur noch die Vocals ausmachen kann. (Hier hört sogar ein Laie, dass es oft deutlich daneben geht. Vor allem bei den Bonus-Tracks ist dies der Fall, aber dazu später.) Schon bei diesen ersten Eindrücken fällt der merkwürdige Sound auf. Erst hatte ich die Einstellungen meines Mischpults in Verdacht, habe mich aber dann mit Referenz-CDs ähnlicher Produktionen vergewissert, dass es "untenrum" seltsam muffig und "schmal" klingt. Vor allem die Bassdrum hat nicht den nötigen "Knack" für ein Metal-Album. Die Snare klingt nach 25-Liter-Omo-Trommel aus den Siebzigern. Unfassbar, aber wahr!

Der zweite Track kommt, wie der Opener, ebenfalls mit einem eher MEGADETH-mäßigen Riff daher. Kompositorisch ist auch dieser Song nicht schlecht, aber eben auch kein Queensrÿche. Gesangstechnisch versucht sich Tate hier gelegtentlich wie ein Bowie-Imitator und klingt dabei schon reichlich aus der Puste. Die Folge sind frequenzielle Ungenauigkeiten, die sich wie bereits erwähnt durch die gesamte Produktion ziehen.

Song 3 heißt "Give it to You", wo erstmals Mid-Tempo auf's Ohr kommt. Instrumental ist der Song leider unspektakulär produziert. Hier merkt man vor allem das schnelle Songwriting: Eine gute Idee, leider lax ausgeführt. Der Sound ist hier noch etwas besser als bei den meisten anderen Tracks.

Ein weiterer Tiefpunkt liefert dann "Slave" ab. Nun schon der dritte Track in Folge, wo die schwachen Leistungen eines gewissen Drummers namens Evan Bautista den Ansatz einer guten Produktion ins untere Mittelmaß ziehen. Ich sehe beim Hören einem gewissen Scott Rockenfield vor Lachen die Tränen kommen.

Mit "In the Hands of God" ertönt der erste Song, der zumindest rudimentär an einen Queensrÿche-Song erinnert. Chromatische Harmonien und solide Arrangements, die teilweise sehr clever gemacht sind. Hier klingt das Schlagzeug zwar ebenfalls wie aus der Holzkiste (vor allem die Bassdrum muffelt übelst vor sich hin, und die Cymbals klingen fast schon wie "gemutet"), aber man erkennt einen echten Prog-Song! Respekt! Traurig, aber wahr, dass dies schopjn eine Art Highlight darstellt.

"Running Backwards" macht seinem Namen ebenfalls keine Ehre. Es ist definitiv eine neue Richtung, aber es klingt wie eine völlig andere Band. Über diesen Aspekt meiner Kritik äußere ich mich am Ende noch mal. Das Schlagzeug klingt hier besonders muffig. Das einzig Erwähnenswerte ist das geile Solo von Meister K.K. Downing, das allerdings im Akustikbrei knapp hinter den Vocals verschwindet.

"Life without You" hat Single-Charakter und ist definitv einer der besseren Songs auf dem Album, wenn man von den Schwächen der Gesamtproduktion absieht. Auch ist das Schlagzeugspiel von Thrash-Experte Paul Bostaph, der den vorigen, diesen und die beiden nächsten Tracks die Felle bedient, deutlich ansprechender als die von Bautista.

Unspektakulär geht es mit "Everything" weiter. Auch hier stimmt nur der Gitarrensound. Tate leiert die Lyrics ohne jegliche Überzeugung runter. Ein gefühlter "Bonus-Track" eröffnet also das letzte Drittel der Produktion. Na, Prost Mahlzeit! So macht die Platte immer weniger Spaß.

Mit "Fall" wird das kompositorische Niveau noch einmal herabgesenkt. Tate singt: "I see the look in your eyes, and there's no, no easy answers." Ja, so geht es dem geneigten Rezensent auch, wenn er dieses Sammelsurium an Platitüden hört. Auch die Hammond-Fläche im Hintergrund wertet das Teil nicht nennenswert auf.

Endlich der letzte Song "The Weight of the World". Monotones Akustik-Gezupfe trifft auf "extremely delayed Vocals".Klingt leider nicht ganz aus einem Guss, ist aber noch recht akzeptabel, wenn Tate sich nicht hier und da krass in der Tonlage vergreifen würde. Jede Amateurband hätte einen weiteren Take gewagt, um sich nicht lächerlich zu machen, und so kann man nur vermuten, dass in der Kürze der Zeit stimmlich einfach nicht mehr drin war. Gegen Ende versucht sich der Track in "Anybody Listening?", erreicht aber nicht ansatzweise dessen kompositorisches und produktionstechnisches Niveau.

Die vier Neuaufnahmen älterer QR-Songs sind indiskutabel bis blamabel. Es gibt Tribute-Bands, die besser spielen. Die gesamte Musik wurde von einem gewissen Martín Irigoyen aus Argentinien eingespielt (Gitarren, Bass und Schlagzeug). Vielleicht ist das der Grund, warum Tates gesangliche Leistungen fast schon nach Arbeitsverweigerung klingen.

Bei "I don't Believe in Love" fehlt im Refrain dann gleich die erste Stimme im Mix. Kann mir keiner erzählen, dass das Absicht war. Die heiße Nadel, mit der dieses Opus gestrickt wurde, kommt bei diesen C-Produktionen noch deutlicher zum Tragen. Von Tates miserablen Gesangsleistung ganz zu schweigen. Diese Neuaufnahmen hätte er besser lassen sollen, aber auch hier ging es offenbar um ein paar Dollars mehr, die mit Lizenzrechten noch zu verdienen sind. Ein wahrhafter Frevel an der Legende.

"Empire" fehlt die gesamte Wucht der Original-Produktion. Dieser Aufnahme zuzuhören schmerzt. Aus allen vier "Re-recordings" klingt die pure Lustlosigkeit durch. Wer will diesen Ausverkauf echter Kulthits ernsthaft hören?

Auch "Jet City Woman" ist Belanglosigkeit pur und klingt wie eine Live-im-Studio-Version mit verstimmten Gitarren und einem total überforderten Sänger.

Das Album schließt mit einem absoluten Tiefpunkt der Musikgeschichte: Die Neuaufnahme von "Silent Lucidity", immerhin Queensrÿches Aushängeschild. Eine unsaubere Instrumentierung, eine ganz miese Gesangsleistung (die Textstelle "there's a place I like to hide" sing Tate derart schief, dass ich fast Nasenbluten bekomme, wenn ich nur daran denke) und eine muffige (wie oft habe ich dieses Wort eigentlich schon geschrieben?) Backline. Entwürdigend!

Und damit sind wir endlich beim Fazit! Dazu muss ich zunächst eine Sache klarstellen: "Frequency Unknown" ist kein GROTTENschlechtes Album, auch wenn die produktionstechnischen Schwächen teilweise unfassbar sind. Jason Slater konnte es zumindest auf "OM2" besser, auch wenn er bei den nachfolgenden Werken nur noch als Co-Producer fungieren durfte. Unverständlich, wie man ein solches Produkt zum Mastering senden kann.

Und natürlich darf sich eine Band musikalisch weiterentwickeln. Das haben Queensrÿche immer getan, allerdings war auch immer ein roter Faden erkennbar, der dieser "Version" der Band nun völlig abgeht. Wie bereits erwähnt, passt das QR-Etikett hier überhaupt nicht. Es ist allenfalls ein Geoff-Tate-Album, das selbst unter besseren Produktionsumständen kaum aus der grauen Masse hervortreten würde - wenn nicht Queensrÿche draufstünde.

Ich war immer ein großer Fan und Bewunderer von Geoff Tate, aber mit diesem Album, dem sturen Beharren auf die Urheberschaft des Namens "Queensrÿche" und vor allem mit den körperlichen Schmerz zufügenden Neuaufnahmen alter Hits hat er sich einen Bärendienst erwiesen und sich vor Fans und Szene der Lächerlichkeit preisgegeben.

Und nur aus Gründen meines Wohlwollens verpasse ich dem Werk insgesamt noch zwei Sterne. Die Neuaufnahmen haben sich dagegen nicht mal einen verdient. Lieber Geoff, mach bitte ganz schnell was ganz anderes! Wie ein Queensrÿche-Album klingen kann und sollte, zeigen die Kollegen mit ihrem just erschienen Werk, das schlicht "Queensrÿche" betitelt wurde.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
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am 19. Mai 2013
Natürlich ist es etwas unfair, QUEENSRYCHE immer an ihren Klassikern zu messen, aber das geht den meisten Bands so, die mindestens einmal in ihrer Karriere einen Meilenstein abgeliefert haben. SLAYER werden immer an "Reign in Blood" gemessen, METALLICA an "Master of Puppets" und IRON MAIDEN an ihren kompletten ersten Alben, das ist halt so im Musikbusiness. Und vermutlich ist es auch unrealistisch, von einem Geoff Tate eine Gesangsleistung wie zu Zeiten von "Operation:Mindcrime" zu erwarten, auch wenn es Ausnahmekünstler gibt und gegeben hat, die über viele Jahrzehnte gut bei Stimme waren, wie z.B. der gute Ronnie James Dio - der Metalgott hab ihn selig. Oder auch Lemmy, der sich seine zarte Gesangsstimme bis ins hohe Alter bewahrt hat ;o) Aber Scherz beiseite und zurück zur grausamen Realität bzw. dem neuesten QUEENSRYCHE-Album, was in diesem Fall leider das Gleiche ist …

Nach den mäßigen bis schlechten Alben, die QUEENSRYCHE in den letzten Jahren abgeliefert haben und dem unappetitlichen Rechtsstreit um den immer noch guten Namen, hat man ja schon fast gar keine Lust mehr, sich etwas anzuhören, wo QUEENSRYCHE drauf steht und das nach 1990 veröffentlich wurde. Aber man ist ja an sich immer bereit, einer Truppe eine neue Chance zu geben.

Diese Band ist die Version um den Sänger Geoff Tate, der sich mit einigen Mietmusikern umgeben hat, um ein neues Album unter dem Banner QUEENSRYCHE zu veröffentlichen. Herausgekommen ist: leider wieder nichts Besonderes, sondern eher ein maximal gefälliges Hardrock-Album ohne echte Höhepunkte.
Die Reihe der eher mäßigen Scheiben wird nahtlos fortgeführt, wobei hin und wieder durchaus einige gute Ansätze aufblitzen (Cold, Running Backwards), die meisten Songs aber eher mittelprächtig und leider auch einige Rohrkrepierer zu verkraften sind (Dare, Give it to you, Everything). Kein einziger Song löst bei mir irgendwelche Emotionen aus, sondern das Ganze lässt mich weitgehend kalt, kein Vergleich zur Atmosphäre von Werken wie "Operation:Mindcrime" oder "Empire". Auch produktionstechnisch ist das nicht gerade das Gelbe vom Ei, was hier abgeliefert wird. Trotz allem würde ich dem Album mit viel Wohlwollen und QUEENSRYCHE-Bonus 3 Sterne geben, obwohl ich es konsequenter gefunden hätte, wenn Geoff Tate mit einem neuen Bandnamen einen kompletten Neustart gewagt hätte. So bleibt aber das Gefühl zurück, dass der Kommerz und nicht die Kunst hier im Fokus stand.

Womit der gute Mann das Album aber vollends in die Grütze reitet, sind ein paar „Neuinterpretationen“ einiger unsterblicher QUEENSRYCHE Klassiker. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass er stimmlich und energietechnisch nicht mehr in der Lage ist, diese adäquat zu stemmen, dann hat man diesen hiermit. Ich hätte nie gedacht, dass man Songperlen wie „I don’t believe in love“, „Empire“, „Jet City Woman“ und „Silent lucidity“ so dermaßen verhunzen kann, dass sie komplett unhörbar werden. Im Kopf läuft dabei automatisch die Originalversion mit und wenn man dann gleichzeitig das traurige Ergebnis von Geoff Tate 2013 hört, läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat, aber das hätte er mal besser lassen sollen, denn somit zieht das ein schon sowieso durchschnittliches Album noch mehr in den Keller.

Fazit: Vielleicht sollten alle Beteiligten den Namen QUEENSRYCHE endgültig und mit einigermaßen intakter Würde zu Grabe tragen und unter neuem Namen antreten. Denn so verkommt der großartige Name QUEENSRYCHE mehr und mehr zur Farce.
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am 10. April 2016
Nach dem Queensrych-Split in 2012 existierten für circa 1 Jahr zwei Versionen von Queensryche: die erste mit Geoff Tate + Band, die zweite mit dem Rest von Queensryche + Todd La Torre. Geoff Tate brachte als erster sein Album Frequency Unknown heraus, von welchem er behauptet es sei in 6 Wochen entstanden. F.U gilt als eines der am meisten gehassten Metal/Rock Alben überhaupt, jedoch fragt man sich beim ersten (unvoreingenommenen und die Hintergrundgeschichte nicht berücksichtigen) Anhören warum dies der Fall ist. Frequency Unknown ist ein gutes und grundsolides Album geworden, welches den Vorgänger Dedicated To Chaos um einiges überholt in Sachen Songwriting und Produktion. Wäre dieses Album als reguläres Queensryche-Album erschienen, bzw ohne Trennung der Band, wäre es erheblich besser bewertet worden von Kritikern und Fans.
Zu den einzelnen Songs:

1. Cold
Erste Single und mein persönlicher Favorit auf dem Album. Stilistisch geht es in die Hear In The Now Frontier Richtung und das Intro erinnert etwas an Sign Of The Times, nur besser. Die Strophen und der Refrain sind sehr griffig, das Solo ist ordentlich, insgesamt macht dieser Song großen Spaß beim Zuhören.
10/10

2. Dare
Uptempo-Song mit interessanten Lyrics und einem guten Groove. Nicht das anspruchsvollste was man von Tate gehört hat, aber Dare erinnert an die besseren Momente von Dedicated To Chaos und macht spätestens nach dem zweiten Hörgang ordentlich Spaß.
8/10

3. Give It To You
Prinzipiell ein guter Song, dessen Refrain aber für meinen Geschmack zu oft wiederholt wird. Zudem sind die Gitarrenriffs in den Strophen etwas befremdlich, aber insgesamt ist Give It To You gut anzuhören.
7/10

4. Slave
Einer der härtesten Songs auf diesem Album mit interessantem Refrain und überraschendem Break. Alles in allem dennoch kein Highlight, aber trotzdem ein hörbarer und ordentlicher Song, der keinem wehtut.
7/10

5. In The Hands Of God
Gewöhnungsbedürftiges Intro, experimentelle Strophen (mehr gesprochen als gesungen) und Lyrics, die die Sicht eines Terroristen beleuchten. Der Refrain wirkt griffig und der Groove reißt einen mit. Gelungener Song!
8/10

6. Running Backwards
Wieder ein schnellerer Song, der jedoch nicht sonderlich griffig ist in den Strophen, dafür wird gefühlte 100 mal der Titel wiederholt im Refrain, zieht sich alles etwas für die kurze Laufzeit, aber kann man sich gut anhören. Dennoch einer der schwächsten Songs auf F.U, dem eine klare Linie zu fehlen scheint.
6,5/10

7. Life Without You
Highlight! Neben Cold der beste Song auf dem Album, der ein O:M2 Feeling aufbringt und auch lyrisch gut in dieses Album hineingepasst hätte („Revolution was in the air, it was everywhere, on the streets, on your lips“). Das Intro erinnert an Empire-Zeiten, die Strophen bahnen sich schnell in die Gehörgänge, genauso wie der Refrain. Schade, dass Life Without You nie live gespielt wurde, denn dieser Song hätte auch auf den letzten Alben eine verdammt gute Figur gemacht!
10/10

8. Everything
Eingeleitet von einem Piano, entwickelt sich der Song zu einem kurzen Hörvergnügen mit zufriedenstellendem Refrain und Break in der Mitte. Vom Arrangement einer der durchdachtesten Songs auf dem Album, sodass es nie langweilig wird.
8/10

9. Fallen
Schwächster Song auf dem Album. Nicht, dass Fallen unhörbar wäre, aber auch nach dem zehnten Hören bleibt so gut wie nichts hängen, was angesichts der zahlreichen grandiosen Refrains auf diesem Album überrascht und demnach negativ ins Gewicht fällt. Dennoch ist Fallen durchaus hörbar und ich rate nicht davon ab, diesen sich auch anzuhören.
5/10

10. The Weight Of The World
Die Lyrics wurden von Randy Gane geschrieben als Folge bzw. Reaktion auf seinen Herzinfarkt und dies merkt man auch. The Weight Of The World wird eröffnet mit deiner Akustikgitarre und Geoff Tate, der die nachdenklichen Texte leidenschaftlich zum Besten gibt („This story might be close to over, but then…then again every story ends“). Danach nimmt der Song mehr an Fahrt auf, verlässt aber nie das fragile und nachdenkliche Terrain, das es im Intro schon betreten hatte. Ganz großes Hörvergnügen, was hier geboten wird, das nicht weniger als die Höchstnote verdient!
10/10

Die vier Re-recordings von I Don’t Believe In Love, Empire, Jet City Woman und Silent Lucidity sind größtenteils hörbar (der Refrain von I Don’t Believe In Love ist fürchterlich auf dem Re-recording), jedoch fehlt eindeutig die Leidenschaft und Energie der Originale. Hätte echt nicht sein müssen, wird aber von mir in der finalen Beurteilung nicht berücksichtigt.

Fazit:
Frequency Unknown ist ein gutes Album geworden, das größtenteils aufgrund der Fehltritte von Geoff Tate schlecht bewertet wird. Wäre es als legitimer Nachfolger zu DTC erschienen, hätte sich kaum einer beschwert. Eigentlich ist F.U ein 4 Sterne Album, trotzdem vergebe ich 5 Sterne, da es meiner Meinung nach viel zu oft zu sehr gehasst wird, selten aber wegen dem eigentlichen Songmaterial. Die Musik auf dem Album ist wieder rockig, heavy und straight to the point und lässt kaum Wünsche offen, die Produktion wieder rauer als auf DTC und es macht größtenteils viel Freude beim Zuhören. Geoff liefert zwar nicht seine beste Gesangsleistung, aber man kann auch nicht von einem Mann in seinen 50-ern erwarten, dass er so klingt wie er es auf RFO oder O:M tat. Frequency Unknown macht viel Spaß und ist somit eine klare Kaufempfehlung.
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am 20. Mai 2013
Nach dem vor ein paar Wochen der erste Nackenschlag kam mit der Veröffentlichung der neuen Depeche Mode-Platte...nach 20 Jahren Treue, ist meine Geduld nach 3 "Fehltritten" hintereinander zu Ende gegangen. Genauso ergeht es mir nun mit einer meiner absoluten Lieblingsbands mit Dream Theater zusammen...Queensryche. Auch hier möchte ich es kurz machen, die Enttäuschung ist riessengross. Unfassbar was da unter dem Namen meiner Helden aus den Boxen kommt. Cold ist bis zum Refrain gar nicht schlecht, zumindest gefällt und erkenn ich die (eine) Gesangsmelodie. Genauso ergehts mir mit Hands of God und Weight of the World..bis zum Refrain gar nicht schlecht bis ganz ordentlich..aber dann kommen so unrunde unmelodiöse Gesangslinien und machen alles wieder zunichte. Nach Promised Land gings stetig bergab..kein einziger "Killer-Song" war in den ganzen Jahren dabei..das ist dann schon eine geringe Ausbeute. Zu den neu aufgenommenen Lieder aus Mindcrime und Empire möchte ich mir am besten jeglichen Kommentar verkneifen..wahnsinn..gehört schon Mut dazu sowas auf CD zu pressen. Wegen mir bin ich auch gerne ein ewig-in-der-Vergangenheit-lebender-Queensryche-Fan...und wehre mich (vielleicht) unbewusst gegen Veränderungen des typischen QR-Stils..ABER was haben mir die Soli von Chris De Garmo ein Schauer über den Rücken gejagt, eine Gänsehaut nach der anderen...ich denke da nur an Waiting22..das war und ist heute noch ein Traum. Gut...akzeptiert...eine weitere Mega-Kult-Band aus meinen 80/90zigern weniger..muss man ja kein Drama draussmachen...für mich einfach nur eine traurige Tatsache. Wirklich wirklich schade.
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am 22. Juni 2013
Dieses Produkt hat wirklich nur die Stimme mit Queensryche gemeinsam, klingt wie eine Soloscheibe von Geoff Tate, die recht hart rockt. Aber einen roten Faden gibt es nicht, die Band agiert nicht als Band sondern klingt nach Studiobastelei. Bei einigen Titeln gibt es Schwächen im Mix, die Drums klingen recht unterschiedlich, auch da gibt es keine Durchgängigkeit. Eine Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen.
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am 15. Juni 2013
Ich mache es kurz und schmerzvoll:
Die Songs haben gute Ideen als Grundlage, sind jedoch größtenteils recht spannungsarm arrangiert. Das Ergebnis ist indefferent und wirkt überwiegend belanglos.

Tate WAR ein Ausnahmesänger - vor 25 Jahren! Das, was ihn früher ausmachte, fehlt hier gänzlich: Charisma, kraftvolle Interpretationen, Emotion, sehr gute Technik. Heute alles Fehlanzeige.
Tate hat seine Stimme verloren, und die Trauer hierüber hört man ihm in jeder Sequenz dieses Albums an.
Intonation scheint mittlerweile sein Erzfeind zu sein, selbst in tieferen Lagen singt er fast durchgehend flat - nicht als Stilmittel, sondern weil er auch nicht nur ansatzweise die benötigte Kraft entfalten kann.
Da hat einer seinen Absprung aus dem Business verpasst. Traurig!

Die größte Frechheit ist jedoch der Sound: Billig, drucklos, dumpf, anachronistisch, nervig, undifferenziert, schwachbrüstig und fad.
Die Scheibe klingt wie ein antiquiertes Low-Budget-Demotape einer untalentierten Schüler-Band aus den 80ern.
So etwas schlechtes, für audiophile Menschen schier unerträgliches, habe ich noch niemals zuvor gehört.

Weshalb dann noch 2 Sterne?
Zum einen wegen der wenigen Momente, in denen man durchaus hören kann, was hier bei weniger Lustlosigkeit hätte passieren können.
Zum anderen einfach nur aus alter Verbundenheit.
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am 13. Oktober 2013
Also eins vorweg!Geoffs Verhalten im Juni war natürlich völlig daneben daß ihn Queensryche gefeuert haben.Aber wo
Queensryche noch eines waren zu besten Zeiten habe ich Geoff Tate auch nicht unterschätzt.Zu allem weiteren ist der
Prozess abzuwarten.Und ich bin hoch gespannt wie er ausgehen wird.Ich kaufte aber beide Queensryche Downloads
um vergleiche zu ziehen und um die totale Vollbedienung zu bekommen.Frequenzy Unknown braucht sich aber dennoch
nicht verstecken und dort schalte ebenfalls nicht durch sowie bei Dedicated to Chaos!!!Irgendwie muß Geoff ja auch wei
termachen - egal wie der Prozess ausgeht.Und zum Schluß muß ich eine andere Kritik zu F U sehr bemängeln wo Geoff
samt Album regelrecht durch den Kakao gezogen wird und die Rede von Drums nach Baukastenprinzip ist.Klar!O.G.N.
Verhalten von Geoff war völlig daneben so daß Fans und die anderen natürlich alle anderen jetzt erstmal empört sind.
Aber hier waren nun auch andere Nahmhafte Musiker am Werke die sich sowas nicht nachsagen lassen müssen finde
ich.Anfürsich ist F U eine runde Sache,aber die"anderen Queensryche knallen trotzdem besser.Sei nicht böse Geoff!
Ich habe dich nicht total runtergemacht.OK?
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am 30. April 2013
... welches sich durch diese Veröffentlichung zieht wie durch die letzten QR-Alben auch.

Die Songs klingen allesamt nicht in sich geschlossen und es fehlt auf dem kompletten Album eine Melodie /Hookline welche im Ohr bleibt.
Sicher ist hier nach wie vor eine gewisse Qualität vorhanden und in jedem einzelnen Song blitzt immer wieder Qualität auf, aber alles in allem wirkt das Ganze zu uninspiriert.
Eventuell kann man es diesmal damit entschuldigen, dass dieses Album ja so schnell wie möglich auf den Markt sollte, um den "anderen" etwas voraus zu haben, aber mit etwas mehr Zeit und Muse hätte man sicher mehr herausholen können.

Was bleibt ist mal wieder eine gewollt modern/verschachtelt wirkende Struktur und einige gute Songs, die desöfteren besser sind als vieles Andere was so veröffentlicht wird, aber bei weitem nicht an wirkliches QR-Niveau heranreichen.

Der Sound entlockt mir ein Kopfschütteln ... ich werde nie verstehen wer sowas zur Veröffentlichung freigibt, aber gut ... es ist scheinbar so gewollt.

Am deutlichsten werden die Schwächen des Albums bei den 4 abschließenden "Klassikern" .. plötzlich hört man Melodien und Songs die in sich stimmig klingen ... der Qualitätsunterschied zu den aktuellen Songs ist frappierend.

Somit gibts 3 Sterne von mir ...
1 x dafür weil ich QR nie verreissen würde
1 x dafür dass das Album deutlich mehr Heaviness dabei hat als zum beispiel DTC
und 1 x für die Songs 7-10 und einige gute Ansätze welches sich über das gesamte Album verteilt finden.
******************************************************************
Nachtrag ...
nach nun mehrmaligen hören muss ich die Scheibe noch um einen Stern runter stufen.
Hauptgrund hierfür ist die Verschandelung der 4 "Klassiker" ..
Nicht nur dass die neuen Songs einfach nicht hängen bleiben wollen und eigentlich für QR zu schwach sind, nein diese Klassiker-Neuaufnahmen sind ja wirklich grottig und werden den Originalen in keinster Weise gerecht....
Wenn man sowas tut, dann sollten die Neuaufnahmen entweder anders, oder genausogut sein wie das Original ... aber das hier klingt wie ne 2t klassige QR-Coverband auf Ritalin ...

Und warum "singt" Herr Tate eigentlich nicht mehr ? Irgendwie klingt auf der Scheibe alles wie monotoner Sprechgesang ... bitter bitter ... Zum Glück lassen die Vorabstreams der anderen QR auf deutlich besseres hoffen.
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am 17. Mai 2013
Vorweg: Ich bin kein Freund von Vorverurteilungen. Ob nun Tate oder der Rest der Band Recht hat, wird man so wohl nie in Gänze herausfinden und ist wohl komplizierter als in den Mediem oder in den einschlägigen Fanforen dargestellt. Aber das Album das Mr. Tate hier abgeliefert hat, überrascht positiv und ist schon ein Federhandschuh in Richtung seiner alten Weggefährten. Wohldurchdachte Arrangements und wohlbekannte und gewünschte Tempowechsel und Melodiebögen die auch an die gute alte Zeit erinnern ohne zu langweilig
zu wirken. Anspieltipps "Cold"," Life without you" und "In the hands of god". Den einen Punkt Abzug gebe ich für die doch etwas gewöhnungsbedürftige Soundabmichung!
Da wäre mit Sicherheit mehr drinn gewesen. Ich denke Geoff ist auf dem richtigen Weg und ohne den sogenannten Hardcore Queensryche Fans zu Nahe treten zu wollen: Rage for Order, Operation Mindcrime I und Empire die hier zu Recht hochgelobt werden, folgten aber doch einer konsequenten Weiterentwicklung der Band. Chris DeGarmo und Geoff Tate waren hierbei das kongeniale Duo das die Band schnell
in ungeahnte Höhen schiessen ließ. DeGarmos Ausstieg hat die Gruppe nie richtig verkraftet. Stillstand wäre für eine Gruppe wie Queensryche tödlich gewesen. Was für AC/DC wunderbar seit Jahrzehnten funktioniert, wäre für Queensryche nie in Frage gekommen.
Man sollte sich von den alten Zöpfen trennen und Geoff, aber auch seinen ehemaligen Mitstreitern gegenüber, weiterhin ein offenes Ohr haben!
So keep rockin!
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am 4. Mai 2013
..lebt es sich ganz ungeniert!
Dieser Spruch passt zu Queensryche echt wie die Faust aufs Auge. Es ist eigentlich erschreckend dass eine Band die einst solche Klassiker wie "Operation Mindcrime", "The Warning" oder "Emmpire" herausgebracht hat musikalisch schon seit Ewigkeiten nichts mehr zustande gebracht hat. Das letzte wirklich gute Album war "Promised Land" was danach kam war ein verzweifelter Versuch sich den Alternative Rock bzw. Grunge Zeitalter anzupassen allerdings kann ich bei Alben wie "Hear in the Now Frontier", "Q2K", "Tribe", "American Soldier" und "Dedicated to Chaos" kaum einen Song erkennen der auch nur Ansatzweise im Ohr hängen bleib. Und mit "Operation Mindrcime II" haben Queensryche ihren Ruf meiner Meinung nach total ruiniert, der Versuch an ihr wohl anspruchsvollstes Album anzuschließen scheiterte völlig, was Queensryche musikalisch da abgeliefert haben hatte nur bedingt was mit dem ersten "Operation Mindcrime" Album zu tun.
Nach der fragwürdigen musikalischen Entwicklung war es darüber hinaus fast schon peinlich zu lesen wie sich Sänger Geoff Tate mit dem Rest der Band zerstritt und sich die Beteiligten gegenseitig die Schuld an der musikalischen Entwicklung gaben. Letztendlich kam es zum Bruch und beide Parteien stritten sich um den Bandnamen Queensryche. Das Ergebnis dieses kabarettartigen hin und her ist dass es nun also 2 Band mit den Namen Queensryche gibt, mit "Frequency Unknown" legt die Geoff Tate Version also sein erstes Lebenszeichen vor während Michael Wilton, Scott Rockenfield, Eddie Jackson mit neuen Sänger Todd La Torre im Juni ihre Queensryche Version präsentieren werden.

Wie klingt also "Frequency Unknown"? Mit einem Wort zusammengefasst: grausam!! Was sich Geoff Tate gedacht hat ein Album mit einer derart billigen Soundabmischung bzw. Produktion zu veröffentlichen weiß wohl nur er selbst, das Album wirkt dadurch irgendwie unhörbar. Wenn Tate es wenigstens geschafft hätte dieses Manko durch kompositorische Qualität zu kompensieren wäre es vielleicht nur halb so schlimm aber das gelingt ihm nicht mal ansatzweise. Ähnlich wie bei "Dedicated to Chaos", "American Soldier" und Konsorten ist das hier belanglose Rockmusik wo sich Geoff Tate stimmlich sehr schwach präsentiert. Darüber hinaus klingt rein gar nichts wie aus einem Guss und es gibt keine zündende Ideen geschweige denn einen Song der auch nur halbwegs den Bandnamen Queensryche verdient hätte. Wenn das schon nicht schlimm genug wäre schaufelt sich Geoff Tate mit den letzten 4 Songs sein eigens Grab wo er sich an den Queensryche Klassiker "I don't belive in love", "Empire", "Silent Lucidity" und "Jet City Woman" bedient und diese neu einspielt. Aber auf welche Art und Weise bitte schön??? Bei "Empire", "Jet City Woman" und "Silent Lucidity" fehlt ledigliche Energie und Tate schafft es einfach nicht mehr mit seinen Gesang solche Emotionen zu erzeugen wie bei den Originalversionen, er singt die Songs teilweise sehr schief. Die größte Frechheit ist darüber hinaus "I don't believe in love", dieser einst so geniale Song klingt in der Neueinspielung einfach nur grausam: harmloses Gitarrenspiel, unterirdischer Gesang und ein völlig vergewaltigter Refrain zeigen mehr als deutlich dass Geoff Tate nicht mehr in der Lage ist diesen Song zu singen oder er vielleicht einfach keine Lust dazu hat. Wenn man die Originalversion von "Operation Mindcrime" im Vergleich dazu hört sollte man Geoff Tate für diese Neueinspielung auf "Frequency Unknown" steinigen...
"Frequency Unknown" ist eine traurige Erkenntnis dass die Zeiten von einen einst so großartige Sänger wie Geoff Tate einfach vorbei ist, stimmlich trifft er kaum noch die Töne von früher. Ein solches Album unter den Bandnamen Queensryche zu veröffentlichen ist eigentlich eine Frechheit, mit dem Cover (eine Faust mit den Initialen "F.U.") spart Tate auch nicht mit einen peinlichen Seitenhieb in Richtung seiner ehemaligen Kollegen...
Ob diese im Juni mit ihren Album überzeugen können wage ich erstmals zu bezweifeln, auch wenn es kaum schlimmer als "Frequency Unknown" werden kann höre ich mir lieber "Rage For Order", "The Warning", "Operation Mindcrime" und "Empire" an mit der Erkenntnis, dass die Band Queensryche quasi tot ist. Für die magischen Momente der Bandgeschichte sorgten Geoff Tate, Michael Wilton und der schon vor vielen Jahren abgewanderte Chris DeGarmo als sie noch gemeinsam als Kollektiv zusammenarbeiten.
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