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30 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Buch
dies ist kein übliches Buch über Hunde, sondern was ganz Besonderes. Es beschäftigt sich wirklich mit Hunden, ohne den Menschen. Es beantwortet viele Fragen, warum Hunde so sind wie sie sind, warum man manche gut ausbilden kann und manche nicht. Warum bei manchen Hunden die üblichen Hundeplatz- oder Hundeschulmethoden einfach nicht funktionieren...
Vor 21 Monaten von Konrad Ostermeier veröffentlicht

versus
154 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Behauptungen ohne Nachweise
Ich bin erst vor Kurzem auf dieses Konzept aufmerksam gemacht worden und habe es mir dann sehr genau angesehen. Obwohl ich bereits vorher eher abgeneigt war, das zu glauben, bin ich ja sehr neugierig und befasse mich grundsätzlich mit allen Theorien, um vergleichen zu können und Schlussfolgerungen zu ziehen, mit Einbeziehung des aktuellen Wissenstands der...
Vor 10 Monaten von Benjamin Melzer veröffentlicht


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154 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Behauptungen ohne Nachweise, 8. Februar 2014
Ich bin erst vor Kurzem auf dieses Konzept aufmerksam gemacht worden und habe es mir dann sehr genau angesehen. Obwohl ich bereits vorher eher abgeneigt war, das zu glauben, bin ich ja sehr neugierig und befasse mich grundsätzlich mit allen Theorien, um vergleichen zu können und Schlussfolgerungen zu ziehen, mit Einbeziehung des aktuellen Wissenstands der Kynologie. Nachdem ich dann recht schnell zu dem Schluss gekommen bin, dass dieses Rudelstellungskonzept erhebliche Lücken aufweist, habe ich mich mit Fachleuten (unter anderem Thomas Riepe) verbunden, die dieses Konzept allesamt sehr abenteuerlich finden. Selbst Günther Bloch bezeichnet es als "Nonsens".

Rudelstrukturen von wildlebenden Wölfen (Familie) sind mit Rudelstrukturen von Haushunden (in der Regel nicht-verwandte Tiere) nicht zu vergleichen. Ich finde nicht, dass man die Strukturen wildlebender Wölfe und verwildeter Haushunde direkt mit einer Hund-Mensch-Beziehung vergleichen kann.
Laut dieser Philosophie ist es nicht möglich, einen Einzelhund zu halten, ohne ihn dauerhaft zu schädigen. Selbst zwei Hunde sind zu wenig, das Minimum wären drei. Vergesellschaftung funktioniert nur noch über angeborene Rudelpositionen - was ich ehrlich gesagt für ausgesprochenen Schwachsinn halte.
Die Theorie der angeborenen, nicht veränderlichen Rudelstellung beißt sich mit der erwiesenen Abwanderungstendenz, die tatsächlich bereits im Welpenalter festgestellt werden kann.
Zu denken gibt einem, dass Frau Ertel die angeborene Rudelstellung direkt nach der Geburt feststellen will und zudem behauptet, dass man die Hunde dieser Stellung entsprechend erziehen muss. Die Vermutung liegt nahe, dass die Hunde durch ihre Auffassung, welcher Rudelposition sie angehören, gezielt auch in diese Stellungen gepresst werden. Wer weiß schon, inwiefern diese Stellungen angeboren oder anerzogen sind, wenn der Mensch von Geburt an als Aufgabenverteiler fungiert. Was man im Netz so über Barbara Ertel findet, ist recht merkwürdig. So scheint sie meines Erachtens eine Art Gurumentalität an den Tag zu legen und zeigt sich wenig kooperativ, wenn es um die Diskussion gegenüberstellender Theorien geht. Sie will gar nicht darüber diskutieren oder es von irgendwem infrage stellen lassen, sondern sieht diese Philosophie als eine Art unverfälschtes Wissen an und jeder, der es kritisiert, habe es ganz einfach nicht verstanden (irgendwie erinnert mich diese Haltung ganz generell daran, wie oft das Totschlagargument "Du verstehst das einfach nicht" kommt, wenn man nicht mehr in der Lage ist, vernünftig zu argumentieren).
Seltsam ist, dass diese Philosophie so neu angeblich nicht sein soll und in Spanien die Meuteführer ihre Rudel, laut ihrer Aussage, alle so aufbauen. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Meuten hin und wieder aus 100 oder mehr Hunden bestehen, frage ich mich schon, wie das funktionieren soll. Und ich frage mich, warum bisher niemand etwas von dieser Rudelstellungs-Theorie wusste, wenn sie doch seit über 200 Jahren praktiziert wird.
Dass es angeborene Hundetypen gibt, davon bin ich überzeugt. Jeder Hund hat schließlich genauso eine individuelle Persönlichkeit, wie jeder Mensch. Ich glaube aber nicht, dass die "angeborene Rudelstellung" A) schon ab der Stunde der Geburt anhand der Schlafposition festlegbar ist, B) komplett unabänderlich bleibt, C) Vergesellschaftung nur und ausschließlich mit einem "perfekten Rudel" funktioniert und alles andere nur auf Konflike hinausläuft und D) die Stärkung des Selbstbewusstseins eines beispielsweise tendenziell submissiven Hundes dazu führt, dass der Hund einen Sockenschuss bekommt.

Die Rudelstellungs-Theorie wird bei Wölfen und Hunden gleichermaßen angewandt. Dass dies Schwachsinn ist, wird dadurch klar, dass Wölfe und Hunde in verschiedenen Gemeinschaftsstrukturen leben und Hunde eben KEINE Wölfe sind. Wölfe leben in Familien, bestehend aus den beiden Elterntieren und deren Nachwuchs. Erwiesenermaßen (durch David Mech und Günther Bloch, John Bradshaw und andere Kynologen) ist das Sozialgefüge von Wölfen geprägt durch verantwortungsbewusste Elternschaft. Die beiden Elterntiere führen das Rudel nur aus einem Grund an: Sie sind die Eltern. Die hierarchische Struktur des restlichen Rudels ist äußerst flexibel und keinesfalls starr. Einige Nachkommen in Wolfsrudeln wandern ab. Die Tendenz dazu lässt sich bereits im Welpenalter erkennen. Wölfe, die abwandern und eigene Rudel bilden, nehmen dadurch ganz automatisch eine neue Position ein.
Hunde bilden, ohne Einfluss des Menschen, keine hierarchisch strukturierten Rudel. Verwilderte Haushunde streifen meist allein umher, bilden zufällig, sporadisch, manchmal auch regelmäßig Gruppengemeinschaften mit starker Fluktuation, einen Rudelführer in diesem Sinne gibt es nicht. Über längere Zeit gemeinschaftlich lebende Rudel bestehend meist aus Mutter und Nachwuchs. Organisierte Rudel sind äußerst selten auch auch hier gibt es Abwanderungen, wodurch sich die Positionen der Individuen wieder völlig verändern können. Hunde sind sehr anpassungsfähig und ihre Rudelpositionen ändern sich durch verändernde Umstände immer wieder. (Empfohlene Lektüre zu diesem Thema: "Die Pizza Hunde" von Günther Bloch)
Es gibt zudem Unterschiede zwischen dem Verhalten innerhalb der Gruppe, und dem Verhalten außerhalb der Gruppe. Besonders Mehrhundehalter werden schon über das Phänomen gestolpert sein, dass einer ihrer Hunde, der zu Hause im eigenen Rudel eher der "Buhmann" ist, außerhalb der Gruppe, beim Aufeinandertreffen mit anderen Hunden, plötzlich zum Oberzampalo wird. Oder auch umgekehrt. Ich selbst habe zwei Hunde, deren Verhalten innerhalb und außerhalb der Gruppe gegensätzlicher nicht sein könnte! Das Mädel ist zu Hause der Boss, der Rüde draußen. Situativ ändert sich das sogar hin und wieder.

Die Theorie der Rudelstellung ist und bleibt nichts anderes als eine Theorie, die weder belegbar ist, noch, in Anbetracht der aktuellen ethologischen Erkenntnisse, nur ansatzweise Sinn ergibt. Es gibt Hundetypen - mutige, ängstliche, unsichere, offensive, ruhige, nervöse, führende, folgende. Aber auch diese passen sich nur ihren Umständen an.
Wenn ich nun mit einbeziehe, dass Hunde untereinander getauscht und Welpen ihrer Mutter weggenommen werden sollen (ich dachte, man dürfe sie anfangs gar nicht anfassen? Logik?), damit das Konzept passt, finde ich das sogar reichlich krank, vor allem, wenn eine Nichteinhaltung des Konzepts angeblich zu mentaler Zerstörung führen soll. Überhaupt spricht Frau Ertel bei allen Hunden, die nicht nach diesem Konzept aufgezogen, vergesellschaftet und trainiert werden, von "mentaler Zerstörung".
Ganz ehrlich, das ist einfach nur gefährlich. Und schlimm, wirklich schlimm. Ich kann gar nicht glauben, dass jemand wie Frau Nowak, die das Thema Hundepsychologie zumindest studiert hat (wobei das kein akademisches Studium ist und es mich brennend interessieren würde, WO sie das studiert hat und warum sie beim Thema Lernverhalten ganz offensichtlich geschwänzt hat), sich so eine hanebüchene Theorie auf die Weste stickt. Es wird immer von "genetischer Vererbung" gesprochen, obwohl bis heute nicht bewiesen ist, dass es in dieser Hinsicht eine genetische Vererbung gibt (es gab ja keine wissenschaftlichen Studien dazu). Das heißt, dass dieses ganze Konzept nicht mehr als eine Behauptung ist und der Teil mit der Genetik sogar gelogen - denn man kann nicht einfach von einem genetischen Fakt sprechen, wenn dieser bisher nie erforscht und bestätigt wurde.
Da Andersdenkende sehr vehement ausgeschlossen werden und dieses ganze Konzept mit Frau Ertel als alleinige, zuverlässige Fachkundige an der Spitze wirklich äußerst radikale Ansichten vertritt, wobei jeder Versuch einer kritischen oder neutralen Beleuchtung abgeschmettert wird, sowie Hunde in dieser Gemeinschaft gar keine Namen mehr bekommen, sondern nur noch die Kürzeltitel ihrer Rudelstellung (wie "NLH" für Nachrangleithund oder "V3" für Vorrangiger 3. Bindehund), kann ich leider nicht umhin, hier von gewissen Zügen einer Sekte zu sprechen. Und ich finde das einfach nur gruselig. Zudem die These von einem Mann stammt, der 1810 geboren wurde, 100 Jahre vor der Zeit, als Konrad Most sein Dominanz-Regime in der Hundestaffel einführte. Seitdem ist diese Theorie nie weiterentwickelt worden, sondern von Vater zu Sohn über drei Generationen, bis zu Barbara Ertel weitergereicht worden (und NUR dort!) und wenn wir Frau Ertel Glauben schenken, die nach eigenen Aussagen jahrzehntelang in Isolation von der Hundeszene und der Kynologie lebte und jetzt entschieden hat, ihr Wissen auf dem Stand von vor 200 Jahren in die Welt zu tragen, ist dies schlichtweg antiquiertes Wissen, das uns zurück in die Steinzeit wirft. Jeder, der diesem Konzept nacheifert (und das sind traurigerweise nicht wenige), sollte sich mal an den Kopp fassen. Als ob es in der Genetik und der Sozialwissenschaft in den letzten 200 Jahren keine neuen Erkenntnisse gegeben hätte.

Frech finde ich, wie vehement behauptet wird, dass das Leben für Hunde, die nicht nach diesem Konzept leben dürfen, nur noch grausam sei. Gemeinschaften, die nicht nach diesem Konzept zusammengestellt und erzogen werden, seien automatisch "asozial". Im Grunde wird hier impliziert, dass jeder, der seine Hunde nicht nach diesem Konzept hält, ein Tierquäler sei, sowie das Nicht-anwenden dieses Konzepts schuld daran ist, dass es so viele Probleme mit Hunden gibt.
Dann das Tauschen von Hunden untereinander. Was soll das? Da werden dann Hunde, die Jahre in einer Familie verbracht haben, wegen völlig abstrusen Gründen getauscht (wie lieblos kann man sein?) und verlieren ihr Zuhause. Sie werden einfach herumgereicht. Sowas macht man nicht mit einem Tier. Dann wird einem ja nicht selten ein Zweit- und Dritthund aufgeschwatzt. Und ich habe eben Bedenken, dass ein Mensch, der nichtmal mit einem einzigen Hund klarkommt, plötzlich mit drei Hunden klarkommen soll. Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, dass man Probleme, die man mit einem Hund hat, nicht negieren kann, indem man einfach weitere Hunde dazuholt. Zudem nicht jeder die finanziellen Mittel hat, drei Hunde zu halten. Das schlechte Gewissen, das einem eingeredet, wird, wenn man es nicht so macht (asoziale Hunde, mental zerstörte Hunde), kann bei Menschen die seltsamsten Blüten treiben.

Solange die Rudelstellungs-Theorie nicht eindeutig nachweisbar ist und solange von genetischer Vererbung gesprochen wird, wo keine genetische Untersuchung und Bestätigung stattgefunden hat, rate ich dringend jedem Hundehalter, das Gelesen nicht einfach ins Blaue hinein anzuwenden. Ich möchte nicht sagen, dass man sich das Buch nicht kaufen soll - grundsätzlich sollte man neugierig bleiben und sich neue Theorien ansehen, um eventuell etwas zu lernen - aber der Inhalt ist mit absoluter Vorsicht zu genießen. Hunde nach einem nicht bestätigten, unerforschten Konzept in Rangpositionen pressen und dahingehend kontrollieren zu wollen, kann zu gefährlichen Ergebnissen führen.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Hunde müssen's ausbaden ..., 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin vor 1,5 Jahren beim Lesen von Shaun Ellis (Der mit den Wölfen lebt) und kurz darauf auf einem Seminar der HundeTeamSchule mit dem Thema "Positionen/Rollen in einer Hundegruppe" in Berührung gekommen. In meiner Naivität dachte ich, endlich guckt mal jemand individuell, welchen Typ Hund er da eigentlich vor sich hat. Das Einteilen in 7 Grundtypen fand ich nicht schlimm. Es liegt in der Natur des Menschen, sich Schubladen für komplexe Sachverhalte zu schaffen. Wichtig ist ja nur, dass man die Schubladen immer wieder mal öffnet und guckt, ob sie noch passen. In jedem Sozialverband übernimmt das Individuum eine bestimmte Position, idealerweise die, die ihm am besten liegt, die es am sinnvollsten ausfüllen kann. Daher fand ich es spannend, dieses Thema bei Hunden zu beleuchten.

Durch das Buch von Maja Nowak bin ich auf das Buch "Der Verständigungsschlüssel ..." aufmerksam geworden und je mehr ich mich mit der Person Barbara Ertel beschäftigt habe, je mehr war ich entsetzt, was sie aus dem Thema macht! Die Theorie wiederspricht allem, was moderne Kanidenforschung herausgefunden hat. Allein die Festlegung auf eine ausschließlich ererbte Stellung. Nicht nur, dass das jegliches Lernverhalten, jeglichen Einfluss der Umwelt bei Hunden ausblendet. Was bedeutet das für ein Hunderudel, wenn z.B. der Chef wegfällt? Ist dann der Rest des Rudels zum Untergang verurteilt? So funktionieren soziale Lebewesen nicht. Wenn eine wichtige Stelle unbesetzt ist, wird sie ein anderer aus der Gruppe übernehmen. Vielleicht nicht mit den gleichen Fähigkeiten wie der vorherige Stelleninhaber. Aber dafür hat die Natur das Lernen geschaffen. Jedes höher entwickelte Individuum kann Erfahrungen sammeln, sich weiter entwickeln und neue Fähigkeiten erlangen. "Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben" gilt nicht nur für den Menschen!

Hier hat jemand entdeckt, dass Hundehalter scheinbar besonders bereitwillig auf neue Trends abfahren und man damit eine Menge Geld verdienen kann. Da wird schnell eine Theorie zusammengeflickt, die angeblich auf uraltem Wissen beruht (praktischerweise ist der ursprüngliche Wisseninhaber schon gestorben) und mit Frau Nowak ein gutes Zugpferd vor den Wagen gespannt. Kritische Fragen sind unerwünscht und werden als Zeitverschwendung abgetan. Wer nicht glaubt, wird als Tierquäler abgestempelt. Sektenforscher können hier Forschung am lebenden Objekt betreiben, von der Entstehung bis ... Ausgang noch offen.

Was mich am meisten ärgert, dass das Thema soziale Strukturen und individuelle Charaktere bei Hunden für lange Zeit einen faden Beigeschmack haben wird. Ich kann nur hoffen, dass die Wissenschaft sich ernsthaft dieses Themas annimmt. Günther Bloch hatte ja schon einmal damit begonnen mit seinen Kopftypen und Seelchen. Ich finde, unsere Hunde verdienen es, dass man sich mehr damit beschäftigt und wir wegkommen von pauschalen "Das muss man so machen." Jeder Hund ist anders, Sozialverhalten ist so vielschichtig und individuell, pauschale Konzepte und Methoden werden ihnen einfach nicht gerecht.

Was hier bei Rudelstellungen passiert, ist Fanatismus pur und wieder nur ein Stempel, der den Hunden aufgedrückt wird. Ich kann jedem nur raten: Finger weg!!!

Einen Punkt für das Buch gibt es nur, weil Amazon null Punkte nicht zulässt.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wer ein gutes marketing...., 21. Juli 2014
... im rücken hat, kann noch so einen schmarrn veröffentlichen (ich spare mir hier eine ausführliche rezension, es wurde schon fast alles gesagt, und ich wiederhole mich nicht gerne) und wird sofort seine anhänger finden, und mit einem noch besseren marketing ist man dann auch schon guru.

hundewissen,hundetraining, die arten und weisen, verschiedene methoden, ernährung, impfung, kastration usw. sind immer heiß diskutiert und die emotionen gehen in alle richtungen los.

wer mit seinem hund (hunden) nicht klar kommt, soll sich einen GUTEN (ja, das ist schon mal schwer) hundetrainer suchen, der sich dem problem annimmt. wenn der MENSCH ein guter rudelführer ist, ist das schon mal die halbe miete. und wer schon mal einen wurf großgezogen hat weiß, wie eine mutter (sich normal verhaltende hundemutter) mit ihren welpen umgeht und dieverse "probleme" auf hundliche art & weise regelt. da kann "MENSCH" nur davon lernen. eines ist aber klar... eine hundemutter vergibt keine buchstaben und teilt ein. das wirklich große übel ist im grunde, dass welpen mit meist acht wochen von der mutter weg kommen - anstatt erst mit 12 oder 14 wochen - und die richtige erziehung der mutter, die erst in diesem alter richtig losgeht - verborgen bleibt.

zum buch an sich: rein gelesen, den kopf geschüttelt und wieder zu gemacht. einfach NUR peinlich.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Größter Quatsch auf Erden, 5. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
War neugierig auf das Konzept, schließlich wird es durch Maja Nowak in der Öffentlichkeit propagiert. Schnell liest man aber nach den ersten Seiten heraus, dass das Gebilde Löcher hat und es auch keine Erklärungen gibt. Warum beispielsweise gibt es so viele "funktionierende" Hunde, wenn diese doch eigentlich nur einem kompletten 7er-Wurf entstammen kann, wo es dann auch noch keinen Doppelbesatz gibt? Muss man nur mal die Wahrscheinlichkeitsrechnung bemühen, wie unwahrscheinlich das eigentlich sein müsste. Nein, nein, mit etwas Nachdenken kommt der clevere Leser ziemlich schnell auf den Trichter, dass hier Dinge behauptet und nicht bewiesen werden. Sicherlich gibt es Stellungen im Rudel, aber die sind mitnichten unumkehrbar angeboren.Schlimm genug, was die Anhänger von Frau Ertl aus diesem Schmu machen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht der Mensch, der Hund ist schuld!, 18. Juli 2014
Endlich das Buch, auf das alle Hundebesitzer gewartet haben!

Sie kommen mit Ihrem Hund nicht klar? Nicht Ihre Schuld - es ist die Rudelstellung. Tauschen Sie ihn einfach um, auf Frau Ertels kostenloser Hundebörse.

Der Hund macht Stress, wenn er anderen Hunden begegnet? Kein Problem - halten Sie den Hund einfach stets von anderen Hunden fern! Es sei denn, diese wurden bereits von Frau Ertel rudelgestellt - nur dann sind Hunde-Begegnungen erlaubt.

Die Hunde kosten zuviel Zeit? Kein Problem, schaffen Sie sich einfach mehr Hunde an. Ein komplettes Rudel braucht den Menschen nicht mehr. Futter hinwerfen reicht. Den Rest machen die Hunde von selbst dank ihrem angeborenen uralten Wissen, das von Frau Ertel ans Licht geholt wurde.

Das macht Ihnen ein schlechtes Gewissen? Unnötig, denn Frau Ertel weiß, dass all das nur zum Besten der Hunde ist. Jedenfalls hat bisher noch kein rudelstellungsgerecht gehaltener Hund sich schriftlich beschwert. Im Gegenteil: die normalen Hundehalter sind die Bösen, denn sie behandeln ihre Hunde nicht rudelstellungsmäßig. Und falls es Hunden auch ohne Rudelstellung gut gehen sollte, kann das nur eine Täuschung sein. Denn solche Hunde sind stellungsschwach und sollten, wie Frau Ertel empfiehlt, besser schon als Welpe eingeschläfert werden.

Auf diese Hunde-Lehre hat die Welt gewartet! Kein Wunder, dass alle begeistert sind. Und das beste: Frau Ertel verlangt auf ihrer Webseite nicht 500, auch nicht 300, nein, nur 150 Euro für die Rudelstellung, inklusive verbriefter Urkunde! Wo kann ich mich anmelden?
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur furchtbar!, 27. September 2014
Wie so viele wurde ich durch die Ausstrahlung der ZDF-Sendung mit Maja Nowak auf dieses Thema aufmerksam gemacht und war neugierig, was so dahinter steckt. Wollte sogar schon im ersten Impuls das Buch bestellen (zum Glück ist es beim Impuls geblieben), habe ich mir dann aber erst einmal die Website angeschaut und alles, was man netterweise öffentlich einsehen durfte, gelesen.

Und selbst wenn man davon ausgeht, dass dort nur die werbewirksamsten Berichte usw. stehen, kann ich nur sagen: Einen größeren Blödsinn habe ich seit Ewigkeiten nicht gesehen! Dieser Schrott dient nur dazu, die Taschen der Autorin zu füllen. Diese bereichert sich auf Kosten hilfloser, überforderter Hundebesitzer ohne Skrupel oder Mitgefühl.

Das Ganze ist wissenschaftlich unfundiert; es werden "Analysen" ohne Angabe der "Studie" veröffentlicht, Mythen um den "Wissens"erwerb derAutorin und die gnadelose "der taugt nix, der muss raus"-Mentalität sind da nur die Spitze des Eisberges.

Leider muss hier mindestens ein Stern vergeben werden, aber selbst dieser ist eine viel zu gute Bewertung für ein äußerst minderwertiges Produkt. Es hat schon seinen Grund, warum es keinen "Blick ins Buch" gibt.....
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Esoterik, 5. Juli 2014
Wer hofft, mit diesem Buch eine bessere Verständigung mit seinem vierbeinigen Gefährten zu finden, sieht sich leider enttäuscht. Zwar bietet das in unbeholfenem Deutsch geschriebene Buch durchaus einige richtige Ratschläge zum Umgang mit Hunden. Es handelt sich aber um Binsenweisheiten, die es überall gratis gibt.

Grundlage ist vielmehr die Lehre der Autorin, es gäbe sieben verschiedene "Rudeltypen" von Hunden. Nur wer den Rudeltyp seines Hunds kenne, könne richtig mit ihm umgehen. Andernfalls sei der Hund, da gegen seine Natur behandelt, zu einem tristen, unverstandenen Dasein verurteilt. Wie aber findet man heraus, zu welchem Typ sein Hund gehört? Nun, hier kann die Autorin helfen - und auch nur sie. Denn sie ist die Einzige, die den Rudeltyp erkennen kann, auch gleich nach der Geburt. Gegen einen entsprechenden Obulus bietet sie Hundeeinschätzungen in "Workshops" an.

Eine rationale Begründung für die Einteilung in sieben Hundetypen findet man im Buch nicht. In der Zoologie sind vererbte Rudelstellungen unbekannt, in realen Wolfs- und Hunderudeln hat noch kein Forscher sie je beobachtet. Von solchen kleinlichen Einwänden lässt sich die Autorin aber natürlich das lukrative Geschäft nicht vermiesen. Die Lehre sei ihr von einem Gärtnermeister Werner offenbart wurden, der "Hunderudel für Adlige" zusammengestellt habe. Leider ist der arme Mann seit 40 Jahren tot, so dass er sich gegen die Unterstellung nicht mehr wehren kann. Als sich die Autorin 2010 einen Hund angeschafft hat, ist das bis dahin schlummernde Wissen in ihr zum Durchbruch gekommen.

Man kann über so etwas lachen. Ein Blick aufs Rudelaufstellungs-Forum zeigt jedoch, das viele naive Hundebesitzer den Unsinn glauben und gerne ihre Brieftasche zücken. Die nicht billigen "Workshops" sind ausgebucht, und die "Einschätzung" bringt locker einige tausend Euro pro Tag. Solange es Dumme gibt, die zahlen, werden andere stets dankbar das Geld nehmen. Leidtragende sind wieder einmal die Hunde, die auf der Hundebörse des Forums getauscht werden wie Fußballbildchen, oder schon als Welpen getötet werden, wenn sie aus einem "rudelstellungsmäßig inakzeptablen" Wurf stammen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vielleicht für Spezialisten?, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Verständigungsschlüssel zum Hund: Die vererbten Rudelstellungen der Hunde nach Philipp, Josef und Karl Werner (1810-1977) Ein anderer Blick auf die Sozialstruktur von Hunden (Kindle Edition)
Für mich eine sehr dröge und nicht nachzuvollziehende Lektüre. Vielleicht habe ich aber auch nicht verstanden worum es geht.
Deckt sich nicht mit der aktuellen Hundepsychologie.
Für Einzelhundbesitzer wohl eher entbehrlich.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen GRAUSAM !!!!!!!!!!!!!!!, 26. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Faschismus für Hundehalter..... jeder, der sich dieser sogenannten Theorie und den unglaublichen Auswüchsen in der Praxis anschließt (siehe z.B. die Beschreibung von Teilnehmern und "Aussteigern" in den entsprechenden Foren, was ihnen so alles passiert ist), kann kein Herz für Tiere haben.... und somit auch nicht für das Leben. Respekt vor der Einzigartigkeit und den Wundern der Natur... hier nicht nur ein Fremdwort sondern geradezu ein Gegensatz.

Wenn ich könnte, würde ich hier 100 Minus-Sterne vergeben. Da dieses leider technisch nicht möglich ist, der obligatorische eine Stern von mir (der wirklich noch viel zu viel ist!)

An alle, die sich ein Leben mit dem Hund als Partner und Freund wünschen bzw. ein solches anstreben: FINGER WEG !!!!!!!!!!!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tauschbörse für Hunde?!?! - der HundeALPTRAUM ist da..., 5. Juli 2014
Ich lebe seit Jahren mit vier großen Hunden zusammen, kann auf Jahrzehnte langen Wissensaufbau zurück blicken, bin für neue Theorien und Entwicklungen stets offen geblieben aber eine "Tauschbörse für Hunde" lässt bei mir einen Schauer über meinen Rücken laufen.......Mein wundervoller Weimaraner....getauscht, nur weil irgendjemand nicht in der Lage ist sich deutlich zu artikulieren oder mein tapferer herzensvoller Husky/Schäfer Mix...bereits schwer traumatisiert bei uns angekommen und dann getauscht? Wer wagt es solchen Unfug zu betreiben??? Gott spielen und sich einbilden Naturstrukturen zu erforschen. Es gibt keine 08/15 Theorie die auf alle Hunde zutrifft - warum verstehen es so viele nicht und es kommen immer neue Versuche... Die Bezeichnungen der einzelnen Hunde mit diesen Kürzeln sind kalt und erinnern nicht an Wissenschaft, sondern nur an Militär. Ein bisschen wie diese Hundetrainer, die mit den Taschenwesten durch die Gegend laufen und ständig ihre Hunde herum kommandieren. Traurig, dies Hundeszene.........

UNBEDINGT diesen Beitrag lesen, das ganze ist eine GRAUSAME, HUNDEVERACHTENDE und HERZLOSE Sache: [...]
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Der Verständigungsschlüssel zum Hund: Die vererbten Rudelstellungen der Hunde nach Philipp, Josef und Karl Werner (1810-1977) Ein anderer Blick auf die Sozialstruktur von Hunden
Der Verständigungsschlüsse
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von Silke W. Wichers
EUR 14,90
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