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4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Game, aber mit ein paar Fehlern...
Watch Dogs hat mit dem ersten Trailer 2012 einige Beeindruckt und hat gezeigt wie gut ein Spiel aussehen könnte.

Ubisoft hat nach einem Jahr einen neuen Trailer veröffentlich und dort Gameplay Inhalte gezeigt, was jedoch jedem aufgefallen ist das die Grafik und die Umgebungstexturen "schlechter" als noch 2012 aussahen was dabei dann zu viel Kritik...
Vor 3 Monaten von Christoph. H. veröffentlicht

versus
141 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spiel ohne Seele
Ist Watch Dogs richtig schlecht? Nein, finde ich nicht. Ist es richtig gut? Auch das nicht.
Das Spiel dümpelt leider aufgrund hausgemachter Probleme nur auf Mittelmaß. Das erkennbare Potenzial ist riesig, wird aber in meinen Augen unbefriedigend umgesetzt.
Auf die Server-Probleme gehe ich nicht groß ein, mittlerweile kann ich ohne Probleme...
Vor 8 Monaten von Alucard_80 veröffentlicht


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141 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spiel ohne Seele, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Ist Watch Dogs richtig schlecht? Nein, finde ich nicht. Ist es richtig gut? Auch das nicht.
Das Spiel dümpelt leider aufgrund hausgemachter Probleme nur auf Mittelmaß. Das erkennbare Potenzial ist riesig, wird aber in meinen Augen unbefriedigend umgesetzt.
Auf die Server-Probleme gehe ich nicht groß ein, mittlerweile kann ich ohne Probleme spielen. Eines sei dazu jedoch gesagt:
Wenn ich ein Spiel über totale Vernetzung auf den Markt bringe und dazu einen Server für fünf Leute bereit stelle, muss ich mich über Häme und Spott kaum wundern.

Aber zum Spiel selbst (auch wenn ich zumindest etwas über den Anfang verrate, sollten die weiteren Ausführung keine Spoiler enthalten):
Der Einstieg ist schnell, ein Autounfall mit dem Protagonisten am Steuer wird gezeigt, ein Mädchen im Fond stirbt. So rasant geschnitten, dass keinerlei Nachvollziehbarkeit und Identifikation gelingt. Die Videosequenzen sind dabei in einer Art gestaltet, die mir persönlich nicht gefällt, da sie wie Schlieren eines unzureichend gebufferten Videos erscheinen, sprich riesige Artefakte, die dann in grauen bzw. in Brauntönen gehaltene Sequenzen übergehen. Das hätte man schicker lösen können.

In der ersten Szene, die man selbst spielen kann, zielt man in einer Wäschekammer mit einer Waffe auf einen Übeltäter und soll abdrücken. Nein, muss. Eine Wahl hat man nicht. Dass die Waffe letztendlich nicht geladen ist und nur ein Klick beim Abdrücken zu hören ist, soll wohl die Moralvorstellungen des Protagonisten widerspiegeln. "Seht ihr, der gehört zu den Guten!"
Ansonsten ist mir Aiden Pearce aber eigentlich völlig egal, denn der "Held" besitzt nicht einen einzigen Funken Charisma oder Identifikationsmöglichkeit.
Nach dieser Szene ergreift man die Flucht aus dem Gebäude und das Spiel geht los.

Und schon wird man erschlagen. Der anfängliche Kartenausschnitt quillt bereits über vor Minispielchen aller Art. Doch langsam, erst einmal zu Fuß ein bisschen die Stadt erkunden. Und die ist optisch wirklich gut gelungen, besonders bei Nacht und vor allem in Kombination mit Wind und Regen.

Mit gezücktem Smartphone kann man Passanten "scannen", d.h. einfach kurz anvisieren und schon werden Name und kurze Informationen zu der jeweiligen Person angezeigt. NPCs die ebenfalls ein Smartphone oder Tablet besitzen kann man "hacken", indem man die Taste Q kurz gedrückt hält.
Entweder werden dann SMS angezeigt, man hört Telefongespräche mit oder man erhält die Kontozugangsdaten, mit denen man allerortens aufgestellten Geldautomaten das Konto leerräumen kann.
SMS bzw. Telefongespräche können Hinweise enthalten, die eines der unzähligen Minispiele aktivieren. Ein mögliches Verbrechen, das man vereiteln kann oder eine versteckte Tasche mit Geld bzw. Ausrüstung.

Klingt doch erstmal interessant oder? Das ist es auch, für die erste halbe Stunde. Denn es bleibt bei sich immer wiederholenden Minispielen. Zwar wechseln die Schauplätze, doch gibt es keine interessanten Sidequests, die man erleben möchte.
Und Passanten um ihr Erspartes zu bringen ist anfangs ganz nett, doch ist man dadurch sehr schnell ein wohlhabender Mann, kann mit dem Geld aber nicht wirklich was anfangen. Ja, man kann es auf vielfältige Weise ausgeben. Autos, Waffen, Kleidung, Softdrinks, doch viel zu schnell hat man alles freigeschaltet.

Und wofür? Die Kleidungsstücke unterscheiden sich nur in der Farbe, es gibt keine gänzlich verschiedenen Monturen. Im Waffenladen kauft man sich die besten Exemplare (Pistole, Granatwerfer, Schrotflinte, Schnellfeuergewehr) nach ein paar Konto-Hacks und das war's.
Autos kann man kaufen oder man schaltet die Modelle einfach frei, indem man Smartphones hackt oder die Karossen direkt klaut.
Customizing bei den Autos gibt es nicht, weder kann man sich Farbe, noch sonstige Extras oder gar Motorisierung oder dergleichen aussuchen.

Das spielt aber auch keine große Rolle, denn das Fahrverhalten ist grausam. Ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, wirklich ein Auto zu steuern. Abgesehen von einigen Rucklern beim Fahren, die auf eine schlechte Portierung schließen lassen ist auch keine wirkliche Fahrphysik vorhanden. Das Schadensmodell scheint sehr willkürlich zu funktionieren, mal kann man sich kilometerweise den Weg freirammen, ohne dass merklicher Schaden am Gefährt entsteht, mal kracht man irgendwo rein und schon explodiert der fahrbare Untersatz. Nachvollziehbar ist das nicht.

Zum Thema schlechte Portierung: Grafisch kann ich an Watch Dogs überhaupt nichts aussetzen, das Spiel sieht wirklich auf höchsten Einstellungen super aus!
Das kann ich jedoch von den Menüs nicht sagen, hier ist stümperhaft eine für Konsolen ausgelegte Bedienung auf den PC geklatscht worden. Man gewöhnt sich zwar recht schnell an die Bedienung, diese ist aber Lichtjahre davon entfernt, komfortabel und intuitiv genannt werden zu dürfen.

Die Stadt selbst würde ich als umfangreich, aber nicht riesig bezeichnen. Sie ist für meinen Geschmack optimal und besitzt auch wirklich optisch unterschiedliche Bezirke. Anfänglich sieht man die Minispiele nur auf einem begrenzten Kartenausschnitt, weitere werden nach Hacken von sogenannten ctOS-Türmen sichtbar ("ctOS = City Operating System, das "Betriebssystem der Stadt"). Far Cry 3 und Assassins Creed lassen grüßen.

Überall an Gebäuden befinden sich Kameras, der Überwachungsstaat par excellence. Hier greift das in meinen Augen interessanteste Spielprinzip:
Natürlich kann man auch per Smartphone auf diese Kameras zugreifen. Einige Zugangstüren und Server lassen sich nicht per pedes erreichen und so muss man die Sicht aus den Kameras nutzen, um in abseitige Ecken blinzeln zu dürfen. Oft genug hangelt man sich dabei erst einmal von Kamera zu Kamera und muss den richtigen Winkel finden. Ein gut funktionierendes räumliches Denkvermögen vorausgesetzt, macht es wirklich Spaß, auf Entdeckungstour zu gehen.
Zumal im späteren Spielverlauf auch mehr Möglichkeiten enstehen, was man alles hacken kann. Und dies ist ebenso durch die Linse einer Kamera möglich.

Doch ist mir dies für einen Triple-A-Titel, der massivst gehyped und an dem noch so viel Feinschliff betrieben wurde (so hieß es offiziell zumindest), zu wenig.

Das Spiel vermag mich einfach nicht richtig zu packen, mich in den Bann zu ziehen. Es ist, als hätte es keine "Seele". Die im Spiel auftauchenden Charaktere (außer dem Protagonisten) sind interessant, gelangen jedoch nie über den Stand eines Abziehbilds hinaus.
Eine spannende Geschichte mit unverwechselbaren Prota- und Antagonisten ist für mich das A und O und hier muss Watch Dogs leider passen. Würde der Titel nicht mehr sein wollen als ein Open-World-Sandbox-Spiel könnte ich es ihm verzeihen.
Da Ubisoft aber wohl geplant hat mehrere Nachfolger herausbringen zu wollen und damit auch die Figur des Aiden Pearce mit dem Erstling etablieren will, ist das für mich leider daneben gegangen.

Es ist nicht so, dass ich das Spiel nicht mag. Aber ich würde es gern mehr mögen, wenn es mich denn ließe. Die Schauwerte von Watch Dogs sind hoch, die Zwischensequenzen in Spielgrafik sind absolut gelungen (was ich von den vorgerenderten Filmchen nicht behaupten kann), doch ist das Spiel seltsam oberflächlich und "kalt". Das hat sich auch nach Stunden nicht geändert.

Ich bin nun kurz vor dem Ende des Hauptspiels, weiß also noch nicht, ob mich ein befriedigender Schluss oder übler Cliffhanger erwartet (heutzutage ist ja traurigerweise letzteres der Fall). Daher werde ich die Wertung ggf. noch anpassen, falls "etwas Großes" passiert.

Insgesamt würde ich Watch Dogs nicht als Fehlkauf erachten, doch sollte ein zweiter Teil kommen, muss Ubisoft noch gewaltig zulegen, was Geschichte und Charaktere anbelangt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen naja, 12. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Also das einzig gute an dem Spiel ist, das Hacken. Das ist mal was neues und auch ganz gut gemacht. Aber die Grafik ist nun wirklich nicht so wie erwartet, ich fühle mich in der Spielwelt absolut nicht wohl. Mit dem Charakter Aiden kann ich mich absolut nicht anfreunden. Der Spielspaß ging bei mir sehrt schnell verloren, ist jetzt nur noch ein Festplattenspeicher Blockierer. Habe in etwa 50% der Hauptstory und habe keine Lust mehr weiter zuspielen Story finde ich nicht gerade fesselnd. Leider über Steam gekauft somit kann ich es nicht mal weiter verkaufen.
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84 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konsolensimulation am Computer, 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Die Befürchtungen sind eingetroffen, das Spiel wurde ohne Anpassungen portiert. Die Grafik passt sich den altersschwachen Konsolen an, Tagsüber grau, Nachts besser. Kaum Weitsicht, Details in der Nähe und Ferne, alles erscheint in kurzer Entfernung aus dem nichts. Einstellungsmöglichkeiten dafür gibt es nicht.
Noch schlechter ist die Steuerung mit Maus und Tastatur. Hier wurde leider gar nichts gemacht. Im Menü, wo original keine Maus vorgesehen ist, bewegt sich der Cursor ohne Deadzone oder Beschleunigung linear schnell, die Menüpunkte sind kaum anzuwählen. Ingame wird dann die Maus als Stick simuliert. Die Bewegung über das Mauspad entspricht 1:1 der Bewegung des Sticks. Bewegt man die Maus wenig bis normal passiert nur wenig. Je Größer der Radius der Bewegung wird desto schneller wird es auf einmal. Beim Zielen mit Waffen ist ein Treffen unmöglich, da sich auch hier das gleiche Verhalten zeigt, nur extremer. Bewegt man sich normal schnell passiert fast nichts, wenn man beschleunigt passiert fast nichts. Erst wenn man stärker beschleunigt passiert was, doch das ist zu schnell. Die Umsetzung ist also weder linear, noch beschleunigt oder sonst irgendetwas. Laufende Ziele zu treffen ist fast unmöglich. Man kann sich vorstellen was bei rauskommt, wenn man versucht kugelförmige Sticks mit einer Maus, die sich auf einer zweidimensionalen Ebene bewegt, zu simulieren.
Auch die Ingamemenüs sind auf Sticks kallibriert. Um zwischen den Auswahlmöglichkeiten zu wählen muss man die Maus über das Pad bewegen. Dabei passiert lange zeit nichts, dann plötzlich wird das nächste Element ausgewählt. Dabei legt man einige Zentimeter zurück. Wirklich steuern lässt sich das fast nicht. Das Gleiche bei der Waffenwahl. Je Ein Kästchen unten, oben, links und rechts. Dazu je eins in den Ecken. Um etwas auszuwählen muss man wieder das gleiche Prozedere durchlaufen. Was bei der Controllerversion einfach nur bewegen des Sticks in die Ecke ist, wird mit der Maus genauso gemacht. Heißt man muss die Maus erstmal mehrere Zentimeter in die jeweilige Richtung bewegen. Die Ecken lassen sich fast nicht auswählen, da man entweder zu stark nach oben oder zur Seite zieht. Schnell mal mit dem Waffenmenü die Waffe wechseln ist nicht drin.
Außer der Empfindlichkeit lässt sich nichts ändern. Weitere Einstellungsmöglichkeiten sucht man vergeblich. Das ist aber generell der Fall, so lässt sich an der Kameraperspektive, der HUD usw. nichts ändern.

In diesem Zustand ist das Spiel so am PC nicht spielbar. Die Abstriche an der Grafik wären verkraftbar, würde der Rest stimmen. Ich habe schon viele portierte Steuerungen erlebt und nach kurzer Zeit hatte man sich an die etwas schwammigere, aber Mausangepasste Steuerung gewöhnt. Aber sich nicht mal die Mühe zu geben die Steuerung überhaupt auf eine Maus zu kallibrieren!, und das kann jeder Informatikstudent, ist schwach. Bei einem Vollpreistitel von 60€ muss man erwarten dürfen, dass das Spiel mit den Standardeingabegeräten eines Computers steuerbar ist. Solange die ebene Mausbewegung einen kugelförmigen Stick mit dessen Eigenschaften simuliert ist das Spiel unbrauchbar.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig und miese Steuerung, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Ich habe mich auch schon ziemlich auf das Spiel gefreut und es mir gleich zugelegt, doch leider musste ich feststellen, dass der Hype völlig ungerechtfertigt ist.

Zunächst das Positive:
- ganz gute Grafik
- auch ohne High-End Equip gut spielbar
- schöne Zwischensequenzen

Nun das Negative:
- Das Hacken ist zunächst witzig wird aber schnell langweilig
- Die Steuerung ist völlig unterirdisch, das Laufen fühlt sich schwergängig und schwammig an
- Das Fahren ist ein Graus, zumindest mit Maus/Tastatur... Die Fahrphysik ist mieserabel
- Polizeiverfolgung ist unglaublich schwer. Erst kann man sie so gut wie nicht abschütteln und dann finden sie einen in nullkommanix wieder, einfach nur nervenraubend
- Andere Fahrzeuge zu verfolgen ist kaum möglich, Missionen in denen man andere Fahrzeuge aufhalten muss sind ein Witz. Man kann aus dem Auto heraus nicht schießen, also hofft man darauf dass er irgendwo langfährt wo man gerade nah genug am Gegner ist um ihn mit Pollern oder Ähnlichem aufzuhalten. Ebenfalls extrem nervig.

Es tut mir Leid aber dieses Spiel ist spektakulär langweilig und nervig zugleich. Dann doch lieber wieder GTA!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bellende Hunde, beißen nicht !., 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Eigentlich wurde alles schon gesagt. Die Grafik ist durchaus nett, allerdings hauptsächlich Nachts, bei Regen und vor allem auf Ultra :D Der Rest ist erschreckend karg und detailarm, von vielen Oberflächentexturen garnicht zu sprechen. Ohne die ganzen Vorschusslorbeeren hätte man damit gerade noch glücklich werden können, aber so ist es eine herbe Enttäuschung.

Was die (nicht vorhande) Anpassung der Steuerung auf den PC angeht, kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen. Es ist eine Frechheit. Besonders wenn man die Größenordnung des Projekts bedenkt. Die Fahrzeugsteuerung ist absolut unbrauchbar. Auf hohen Geschwidigkeiten, enge Passagen zu durchfahren, gleicht einem Glückspiel und endet oft mit Totalschaden. Kommt noch dazu, das sich fast jedes Auto ähnlich verhält. Was soweit geht, das man mit einem LKW kaum mehr Autos wegschieben(oder Schaden anrichten) kann, als mit einem Golf.

Die Steuerung des Protagonisten wirkt etwas zäh ist aber noch im Rahmen. Sehr viel ärgerlicher wird es, wenn man über Tastatur und Maus versucht im Eifer des Gefechts eine Waffe zu wählen. Dies funktioniert nur über das schwenken der Maus, was herrlich unpräzise ist und zum nächsten Glücksspiel verkommt.

Insgesamt wirkt vieles unausgereift und gute Ideen verkommen oft zu netten Gimicks, die in der Praxis auf Grund von Hektik, mieser Steuerung und mangelnder Kameraführung, einfach nicht ansprechend funktionieren (Beispiel Poller hochfahren bei Verfolgungsjagden)

Ich könnte mir vorstellen, das man über zukünftige Patches noch einiges verbessert. Besonders bei der Steuerung sollte man noch etwas reißen können. Aber selbst dann, bleibt irgendwie der Beigeschmack, eines nicht wirklich stimmigen Spiels. Es wurden zu wenig innovative Ideen konsequent in die Welt eingebaut, welche sich auch mit Spielspaß praktisch in der Welt umsetzen lassen. Dämliche Minispiele bringen da wenig.

Grafik 7,5
Steuerung 5,0
Sound 7,0
Innovation 6,0 und wenn schon nicht bei der Grafik, hätte ich hier wirklich mehr erwartet

Abschließend kann man sagen, das es sich im Hinblick auf die geschaffene Erwartungshaltung, um den bisherigen Flop des Jahres handelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Assassins Creed in der Neuzeit!?, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Ich fange mit den Mankos an, die das Spielvergnügen zwar trüben aber das Spiel ist und bleibt Spielbar und hat auch viel Potenzial.

Die Steuerung ist wie bei Assasins crees gewohnt komplex. Es braucht schon 2 h am Anfang um sich als alter Zockerhase daran zu gewöhnen. Die Autos lenken sich wie die Pferde in AC 1 hat auch was von Need 4 Speed. Fahrphysik ist kaum erkennbar, obwohl sich die verschiedenen Autos durchaus unterschiedlich steuern lassen, aber sich nur in Übersteuern und Untersteuern sowie Beschleunigung unterscheiden. Die Autos scheinen sich um eine zentrale senkrechte Ache zu drehen. Gottseidank muss aber nicht viel gefahren werden. Weite Strecken lassen sich abkürzen, indem per Schnellreise zum nahe gelegenen Versteck gesprungen wird.

Die Statt ist gespickt mit Interaktiven Elementen, wie Ampeln, Poller und vor Allem Sprengsätze. Die Bombenflut ist sogroß, dass es leicht passiert, statt einer Kamera zu entern, ein Sprengsatz detoniert, so habe Ich mich im Spiel midestens 24 mal selbst in die Luftgejagt und gefühlte mehr passanten erledigt als in der Stadt wohnen können. Leider wird, wenn der Ruf durch Bombenanschläge logischerweise ruiniert und eine Hexenjadt veranstalltet, was dazu führt, das vor jeder Mission erstmal die Bullen abschütteln muss.

Genug gemeckert, jetzt zu den guten Aspekten. Die Stadt ist Riesig und in der PC Version frei zugänglich. Es gibt die Klassichen 4 Stadtteile. Innenstadt, Vorstadt, Dörfer und Industriegebiet. Auch die Wasserwege sind sehr grßzügig gespickt, wer schnell mal verschwinden will, sollte diese Möglichkeit nicht vergessen, sie ist sehr effektiv.Neben den Hauptmissionen bibt es unzählige nebenmissionen und Minispiele. 1 Wochen dauerspielspaß Garantiert um alles zu sammeln. Dafür erhält man diverse Fahrzeuge, Waffen und Fähigkeiten.

Die Spieltaktik sollte im Laufe der Kampagne angepasst werden, denn Anfangs ist die pistolen noch ziemlich nutzlos. Wer dann im laufe des Spiels den Fokus und eine Schallgedämpfte Waffe freischaltet, kann sämtliche Missionen offensiv durchrennen. Mit ein wenig Übung rennt Ihr einfach in ein Sperrgebiet rein, aktiviert den Fokus und verpasst einem gegner nach dem Anderen einen Kopfschuss. Da die Missionen sich alle Ähneln empfehle Ich diese Taktik anzuwenden, da sonst nach dem 1000 Versuch sich durch die Map zu Zielperson zu schleichen, aber immerwieder an den verfluchten Sprengsätzen scheitert, die einfach überall da angebracht sind und versehentich aktiviert werden, wenn Ich nur ein wenig neben die eigentlich anvisierte Kamera blicke und für ein reges Ableben sorgt. Die Grafik ist sehr Gelungen, sie ähnelt der GTA 5 Grafik unterscheidet sich deutlich nocheinmal im Detailgrad. Es gibt nochmehr Pflanzen, Graß, Zäune, Pfeiler, Briefkästen, Kisten, Kartons, Hebebühnen, Automaten, Lichter, Gläser, Stühle kurz Gegenstände die durch explosionen und oder rüde Gewallt durch die gegend fliegen können.

Die Stadt wirkt dadurch und die vielen Passanten tatsächlich lebendiger. Das Spiel läuft auf einer GTX 765 m mit 2 GB VRAM in der Grafikstufe "Hoch" stets ruckelfrei. Auf der Stufe Ultra kommt es an manchen Stellen zu kleinen Verzögerungen und Mapping fehlern. Vermutlich wird durch Patches für Spiel und Grafiktreiber noch einiges auszubügeln sein, sodass es sich auch in Ultra mit oben genannter GPU flüssig spielen lässt, denn die Auslastung der Karte ist bei weitem noch nicht gegeben.

Mein Fazit: Es ist ein bereits gut ausgereiftes Spiel, mit den typischen Problemen bei Portierungen von Konsolen auf PC. Die Steuerung ist einfach nicht an Maus und Tastatur angepasst. Es bietet aber eine Vollständge Storryline und eine sehr gelungene Grafik.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Idee aber sehr flach umgesetzt und mit deftigen Mängeln, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Ich habe bisher fleißig an The Elder Scrolls Online gezockt und nun wollte ich endlich testen ob der große Hype um Watch Dogs auch gerechtfertigt ist. Das Spiel kaufte ich über den UPlay Shop und hatte mit Download und Installation keinerlei Probleme (Ladezeit ca. 4 bis 6 Stunden). Bisher habe ich an die 15 Stunden gespielt und bin leider doch recht enttäuscht!

Ich gehe kurz auf die jeweiligen Punkte ein:

Grafik
Ich spiele auf einem Intel Core i7 Prozessor mit 18 GB RAM Arbeitsspeicher und der neuesten NVidea Grafikkarte (Titan Z). Ich kann also meiner Meinung nach auch erwarten, auf Ultra Einstellungen spielen zu können - Spiele wie Assassins Creed, Ghosts oder TESO laufen auf höchsten Einstellungen einwandfrei flüssig.
Das Spielsystem von Watch_Dogs selbst würde mir "Angespasst" empfehlen und setzt alle Werte auf "Hoch"....
Leider haben die Entwickler wohl andere Systeme als die Spieler - denn teilweise ist die Grafik wirklich fehlerhaft (egal ob auf hoch oder ultra)! Detailreichtum, Gestaltung und die Aufmachung der Stadtteile sind wirklich gelungen. WENN alles einwandfrei angezeigt werden würde! Zu Beginn habe ich das noch gar nicht richtig wahr genommen, mittlerweile habe ich aber tonnenweise Screenshots von diesen Fehlern:

- Menschen mit heller Hautfarbe haben plötzlich ein schwarzes Gesicht oder schwarze Hände
- Autos, Personen und Gegenstände tauchen plötzlich vor einem auf weil die Sichtweite extrem runter korrigiert wird (und man dies nicht anders einstellen kann)
- Fahrzeuge wirken so unecht wie Pappaufsteller, hier bin ich extrem enttäuscht (Grafik von Rennspielen aus 2005!)
- teilweise sind ganze Straßenzüge dunkel, der Boden und die Wände werden erst "farbig/hell" wenn man kurz davor ist
- Effekte wie Wasser auf den Straßen oder Regen werden Stück für Stück eingeblendet und hinter einem wieder ausgeblendet
- Kleidung vieler Passanten wirkt verspiegelt und absolut unrealistisch

Von dieser Grafik bin ich absolut enttäuscht! Mein PC kann mehr als das leisten was das Game zu bieten hätte - aber hier hat sich wohl niemand die Mühe gemacht das zu nutzen. Es wirkt alles wie eine grob portierte Konsolenversion, die keiner mehr überarbeitet hat. Was leider auch in Menüführung und Charakterskills zu sehen ist...
Denke ich an die Auswahl meiner Waffen via Mausdreh (Waffenrad) bekomme ich einen Wutanfall...

Allein wenn ich in einer Cutsequenz einen (Haupt-)Charakter sehe der plötzlich schwarze Hände hat, vergeht es mir. Interessanter Weise wird der Hauptcharakter immer und jederzeit perfekt dargestellt (Gott sei Dank!). Ganz übel sind für mich auch die "Grafikschlepper" - mitten in einem Rennen hängt sich die Engine gerne auf. Hier sind alle Geräusche normal, das Auto fährt weiter - aber die Welt wird verzögert dargestellt. Hier noch die Kontrolle zu behalten ist völlig unmöglich. Leider passiert dies auch ab und an beim Charakter selbst - man sieht sich um und alles verschwimmt und hängt sich auf. Geht bei so einem Game einfach nicht, besonders wenn man eine überdurchschnittlich neue Hardware vorweisen kann! Was bitte machen Spieler mit älteren Systemen! Ganz verzweifeln?

Gameplay
Die Idee wurde von den Entwicklern sehr gut umgesetzt und die vielen Möglichkeiten sind extrem interessant. Rein praktisch kann man mit seinem Smartphone alles hacken und steuern.
Von Handys, PCs, Bankkonten, Getränkeautomaten bis hin zu elektrischen Toren und Überwachungskameras. An jeder Ecke findet man kleine Minispiele, Rennen, Herausforderungen und neue Möglichkeiten. Man kann Songs sammeln und nach belieben abspielen lassen, Aliens jagen, Höllenrennen fahren....
Es würde an sich so viel Spaß machen das alles zu erkunden - WENN die Steuerung besser wäre. Hier gibt es wohl den größten Punktabzug von mir. Denn mit Tastatur und Maus ist das Spiel wirklich richtig ätzend (Kontroller bringt eine deutliche Verbesserung!).

Natürlich IST es so auch spielbar, keine Frage. Aber Freude habe ich dabei nicht, flüssig und intuitiv ist etwas anderes! Der Charakter läuft bereits sehr unrund - da kann man sich vorstellen, wie das bei Autorennen ist.
Man baut nur Unfälle, schafft keinen Parcours ohne Probleme - die Steuerung mit AWSD ist so ungenau und schwammig, wie es schlimmer nicht sein kann! Ich musste für dieses Spiel meinen Kontroller anschließen, was es zumindest etwas besser gemacht hat! Das ist ein Punkt, der heutzutage einfach nicht drin ist und daher hagelt es auch so Kritik - völlig gerechtfertigt!
Selbst wenn ich die Steuerung anpasse und verändere, kann ich keine gute Fahrdynamik rausholen. Viele Konsolenspieler haben hier kein Problem, daher besteht das Problem wohl nur auf der PC Version.

Leider ist es zudem eine endlose Reihenfolge von wiederkehrenden Aufgaben.... keine interessanten Sidequests, es ist einfach immer das Gleiche. Hat man mal ein Gebiet durch, kann man sich bei den Anderen auf genau den gleichen Ablauf einstellen. Geld hat man wie Heu, nach einigen Stunden kann man schon nichts Neues mehr kaufen.... hier fehlt einfach das "Mehr".

Story / Setting / Spielzeit
Die Story ist sehr interessant und gut durchdacht. Der Hauptcharakter bekommt durch viele Sequenzen und "Selbstgespräche" eine besondere Tiefe und man mag ihn einfach (zumindest ich ;) ). Überraschend war für mich, dass es mir zeitweise sogar Leid tat, Gegner töten zu müssen. Es bringt alles doch eine gewisse Stimmung und Atmosphäre rüber, obwohl man so mit Grafikfehlern zu kämpfen hat.
Denn mal ehrlich: man nimmt ein Spiel nicht ernst, in dem Menschen mit heller Hautfarbe plötzlich nachtschwarze Gesichter haben! Oder die Umgebung sich Stück für Stück keine 3 Meter vor einem zusammen setzt!
Die Spielzeit ist schwer abzuschätzen. Es gibt "nur" 4 Akte, daher ist die Hauptstory sehr überschaubar. Allerdings kann man natürlich an Nebenmissionen und Minispielen einiges Zeit wett machen.

Online
Das ist ein Punkt, den ich nicht bewerten kann. Zu meinen Spielzeiten war der Server meist nicht verfügbar (offline, überlastet, nicht erreichbar). Wenn doch - und es ist tatsächlich mal ein Gamer in mein Spiel gehüpft! - wurde die Verbindung oft unterbrochen. Sehr schade! Daher beschäftige ich mich aktuell noch nicht online und hoffe hier auf mehr Leistung. Vergleicht man es mit The Elder Scrolls online, wo man jederzeit jemanden findet - ist auf den Ubisoft Servern wohl so viel los wie in der Wüste Gobi....

FAZIT
An sich ein unterhaltsames, interessantes Game mit vielen Möglichkeiten. Es macht Spaß, es macht Laune, es ist unterhaltsam - wenn man zurecht kommt und seine Motivation findet.
Dicken Punktabzug gibt es für die lästige Steuerung und die Grafikfehler, die es bei so einem Entwickler (und meinem PC System) nicht geben sollte!
Wer keinen Kontroller hat, den kann ich sofort verstehen, wenn er nicht weiter spielt, denn 100%tig fesselnd ist es auch nicht für jeden. Zudem ist es einfach "seicht" und man vermisst das Gefühl nach "ich habe genug Unterhaltung für stundelanges zocken".
Ubisoft bitte nachbessern - anderenfalls rate ich definitiv nur zur Konsolenversion!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Spiel, dass mich nicht in seinen Bann ziehen kann, 29. Mai 2014
Von 
High-Tech - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Watch Dogs läuft auf meinem i7 4770, 8GB RAM, SSD sowie einer GTX 670 mit aktuellstem Beta Treiber flüssig. Auflösung ist 2560x1440, Texturen/Detailgrad/Wasser/Shader auf Hoch, 2xMSAA, Schatten/Reflektion auf Mittel. Lediglich beim Fahren treten vereinzelt kleine Microruckler auf, stören mich aber nicht sonderlich. Insgesamt macht es eben einen flüssigen Eindruck, wenn auch noch sehr viel Optimierungsarbeit erforderlich ist. Watch Dogs verwendet die Disrupt-Engine, die extra für das Spiel entwickelt wurde. Dahingehend sehe ich es nicht so kritisch, wenn bei einer neuen Engine noch nicht alles perfekt läuft. Es ist aber defenitiv noch Optimierungsarbeit erforderlich.

Das Fahrverhalten ist anfangs eine Katastrophe, aber nach wenigen Spielstunden ist es gar nicht so schlecht wie man denkt. Man macht zu Beginn den Fehler und bremst viel zu selten, auch muss man das perfekte Timing für die Handbremse erstmal rausfinden. Hat man das Fahrverhalten aber mal verstanden, lenkt es sich durchaus gut und man kann präzise durch die Straßen lenken. Das Fahrverhalten von GTA IV finde ich aber nach wie vor als das Beste, aber das ist sicherlich Geschmacksfrage. Das Fahrverhalten von Watch Dogs würde ich daher als "mittelmäßig" einordnen, habe durchaus schon schlechteres gesehen. Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist unrealistisch, aber teilweiße trotzdem nett anzusehen und teilweiße sehr umfangreich. Gerade bei Schießereien sehen die Fahrzeuge einfach herrlich aus, aber die Art wie diese eben beschädigt werden wirkt etwas unrealistisch.
Die Maus/Tastatur sowie Gamepad Steuerung von Watch Dogs finde ich dagegen etwas träge. Das Zielen mit der Maus ist äußerst unpräzise. Im Internet gibts ein paar Tipps, wodurch man dieses verbessern kann aber viel bringen tut das auch nicht. Auch mit Gamepad fühlt es sich nicht anders an, mal von der Zielhilfe abgesehen. Insgesamt macht das ganze Gameplay bei Gefechten einen recht trägen Eindruck und verliert dadurch etwas an Spielspaß.
Sehr störend empfinde ich, dass man in der Third-Person Ansicht nicht weiter wegzoomen kann. Ich kann es nicht leiden, wenn die eigene Person soviel Bildfläche verschwendet, ich habe gerne einen besseren Überblick für die Umgebung.

Hauptproblem an Watch Dogs sehe ich in der Kampagne. Der eigene Hauptcharakter wirkt insgesamt sehr blass. Man wird zu Beginn direkt ins Spiel "reingeworfen" und weiß erstmal gar nicht, um was es geht. Es wird einem in den ersten Missionen zwar schnell erklärt um was es geht, aber der eigene Charakter ist einfach stets blass und beliebig. Man baut keine Sympathie mit Aiden oder seiner Familie auf, aber gerade dass ist extrem wichtig bei einem solchen Spiel. Bei allen GTA Teilen waren die Charaktere mit eine große Stärke, man hat diese gemocht oder gehasst, sie hatten gute und schlechte Seiten und waren fein herausgearbeitet. Bei Aiden wird zwar versucht, mit der Familie etwas Tiefgang zu gewähren .. aber das ganze wirkt aufgesetzt und oberflächlich. Aiden wirkt auf mich einfach wie ein blasser beliebiger Charakter, der mich nicht fesseln kann. Man macht also eine Storymission nach der anderen, aber das Spiel zieht mich einfach nicht in seinen Bann. Man spielt weiter, in der Hoffnung dass das Spiel sich erst noch entwickeln muss, aber es kommt einfach nichts. Das Spiel wirkt oberflächlich und kann mich einfach nicht packen, es plätschert vor sich hin, ist nett anzusehen, ist nett zu spielen .. aber es ist nichts ganzes.

Das Problem ist auch, dass Watch Dogs sich kaum von anderen Titeln wie GTA abhebt. Die größe der Welt ist mir egal, aber auch in Watch Dogs ist die Welt äußerst steril und monoton. Sicher sieht man hier und da Passanten, aber es gibt kaum betretbare Gebäude, kaum etwas in dieser Welt zu tun. Assassins-Creed mäßig bietet Watch Dogs eine Vielzahl an Nebenmissionen, die sich aber langweilig immer und immer wieder wiederholen. Autos mit Zeitlimit schadensfrei ans Ziel bringen, Gangster-Verstecke ausheben, irgendjemand Verfolgen, Zivilisten schützen oder einen Konvoi stoppen. Das klingt alles nach viel Spaß, ist es auch. Aber das macht man genau 2mal, dann stellt man fest "ist immer das selbe" und es langweilt einen nur noch. Außer dass diese Missionen eben XP geben, erfüllen diese keinen Spielspaß. In GTA gabs diese Fragezeichen, wo dann skurille oder lustige Geschichten erzählt wurden, da haben die Nebenmissionen Spaß gemacht weil man nie wusste was einen nun erwartet. Aber in Watch Dogs wiederholen sich die Nebenmissionen am laufenden Band, nur der Ort ist ein anderer und ich habe da schnell die Lust an den Nebenmissionen verloren. Ansonsten lädt die Welt von Watch Dogs auch kaum zum Entdecken ein, es gibt nichts großartig erspielbares. Abseits der Kampagne bietet Watch Dogs viel zu wenig Anreiz.

Eine große "Innovation" in Watch Dogs soll das Hacken sein. Aber man wird mit diesem Element so zugeworfen, dass es einfach nichts besonderes ist. Ich finde es toll, wenn man Brücken hochfahren kann, Ampeln steuern, Tore öffnen uvm., aber auch hier: Es langweilt bereits nach den ersten 30 Minuten Spielzeit. Bei Missionen kann man dann noch bestimmte Schaltschränke "sprengen" oder Deckungen hochfahren, dass finde ich ganz gut gemacht. Aber schon nach kurzer Zeit finde ich das Hacken einfach langweilig, fast schon störend. Auch Verfolgungsjagden sind dank Hacking äußerst monoton, weil man nur stupide herumfährt und wartet bis mal die Einblendung "Q Neutralisieren" dasteht, dann wird eine Ampel auf grün geschalten oder ein Preller hochgefahren und das Polizeiauto ist Geschichte. Verfolgungsjagden verlieren so ihren Reiz.

Watch Dogs ist sicherlich kein schlechtes Spiel, aber es ist zumindest nicht "mein" Spiel. Das meiste hat man einfach in GTA IV/V schon deutlich besser gesehen. Die Qualität der Missionen, die offene Welt, das Fahrverhalten, das Storytelling. Watch Dogs ist Mittelmaß, aber als Gamer ist man durch GTA eben auch höhere Maßstäbe gewohnt. Wenn man dann noch bedenkt, dass GTA IV 2008 erschien und Watch Dogs 6 Jahre später 2014 aber spielerisch immer noch nicht mehr schafft, als ein so "altes" Spiel. Unabhängig davon, schafft es Watch Dogs eben nicht mich zu fesseln. Es kommt zu wenig Spielspaß auf, man schleppt sich praktisch von Mission zu Mission aber es fesselt nicht. Hab das Spiel noch nicht ganz durchgespielt, aber inzwischen auch gar keine Lust mehr weiter zu spielen, es langweilt einfach und wirkt schleppend. Ich denke Ubisoft hat mit Watch Dogs dennoch ein gutes Grundspiel abgegeben und kann hier nun aus Fehlern und Feedback lernen und bei zukünftigen Nachfolgern eben mehr richtig machen. Auch steht nun die Grafik-Engine, wodurch bei Nachfolgern der Schwerpunkt auf Story und Welt stärker ausgelegt werden kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnittlich, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel bietet ein neue Scenario und eine "Open World".

Kurz
Pro:
- Gute Grafik
- Open World
- Neue Spielgeschichte + Hintergrund
- Gute Schleichpassagen

Neg.:
- Fahrphysik ist sehr schlecht/arcade kein Vergleich mit irgendein GTA, man "prallt" regel recht von Hindernissen ab und fährt dan weiter (außer bei einem Aufprall im 90° winkel zu einer Mauer)
- Spiel Gefühl Killer = ich fahre bei solchen Spielen sehr gerne ordentlich, das blöde ist nur das das die KI nicht kennt und durchdreht. Bei 5km/h am Bordstein kreischt diese sowie beim unmittelbaren aussteigen.
- Desweiteren ist das Problem bei der Verbrecherjagd das mache KI Bösewichte durch ihren Hinterkopf sehen können und einen entdecken. Sowie das sobald der Gegner anfängt zu schießen und man selber nicht, die Passanten einen die Polzei auf einem ansetzen obwohl man garnichts gemacht hat und sogar helfen wollte.

Neben diesen "Ingame" Stimmungskillern gibts dan noch Uplay Probleme/Internet Probleme, Überlastungen und einige nervigen Bugs.
- Karte lädt nicht richtig
- Gescihter sind manchmal schwarz
- Aiden hängt manchmal in seiner "Deckungsanimation" fest etc..

Fazit: ein guter Zeitvertreib aber nicht wirklich der "Burner" wie man ankündigte.
Passendes Video:
[...]
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86 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist keine PC Version, das ist ein virtuelles Gamepad, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Okay, wo soll man bei diesem verbuggten Haufen anfangen? Ich werde mich mal nur auf die Dinge beschränken, welche hier entweder noch nicht genannt wurden oder aber bereits von anderen Spielen bekannt sind. Der Vollständigkeit halber aber dennoch:
- UPlay
- DLCs ohne Ende (um den Kunden nochmal zu melken)
- Probleme mit den DRM Servern

Ich werde auf Spoiler verzichten und stattdessen lediglich die Missionen an sich beschreiben, so dass ich niemanden den Spielspaß versau (sofern das nicht eh schon der Fall ist).

== Portierung ==
Gleich nach dem Start fällt sofort auf: Mit der Maus stimmt etwas nicht. Im Hauptmenü ist die Maus viel zu schnell (im Vergleich zum Desktop) und fühlt sich selbst wenn man die DPI runter dreht merkwürdig an. Außerdem sei angemerkt, dass das Hauptmenü die einzige Stelle ist, bei der es wirklich Maussupport gib. Das habe ich bisher hier nicht lesen können, daher erklär ich mal kurz was ich damit mein. Damit Ubisoft auch von den PC Spielern Geld bekommen kann, haben sie einfach eine Joystickemulation implementiert. Das heißt eure Maus funktioniert wie ein Joystick. Dadurch existiert eine ganz ungewohnte Mausbeschleunigung, die präzises Zielen unmöglich macht. Abschalten kann man das nicht und wer präzise Schüsse machen will kann dies garnicht, da schwache Mausbewegungen durch die Deadzone des emulierten Joysticks ignoriert werden. Wer schonmal einen Shooter auf einer Konsole gespielt hat wird das kennen, wenn man immer wieder über das Ziel schießt, weil sich das Fadenkreuz nur ruckartig bewegen will. Damit das nicht auffällt hat selbst die PC Version automatisches Zielen. Das automatische Zielen lässt sich zwar reduzieren, aber nicht ganz abschalten. Dadurch lässt sich weder das Waffenmenü noch das Handy (für Questlog, Minimap, etc.) gescheit bedienen. Nicht selten hat man dadurch auch mal die falsche Waffe in der Hand oder sorgt für einen Blackout anstelle dass man die Granate wirft. Hotkeys gibt es zwar, jedoch kann man mit diesen nicht alle Waffen und Gadgets wählen, da das Waffenmenü selbst nochmals unterteilt ist und mit Mausrad bedient wird. Während des laufens damit die richtige Waffe zu erwischen ist fast schon eine Kunst für sich. Und eigentlich könnte ich hier schon aufhören, denn das Spiel ist wirklich eine riesen Frechheit. Das ist kein PC Port, das ist Verarsche und das vor allem, nachdem der PC als Hauptplatform angekündigt wurde. Eine glatte Lüge. Mit Gamepad funktioniert das Spiel daher natürlich wunderbar, wobei ich einen Shooter nicht mit Gamepad spielen will, aber jedem das seine.

== Die Grafik ==
Ich habe das Spiel auf 2 PCs gesehen. Einmal auf einem etwas älteren System und einmal auf einem Highend PC mit einer GTX 780TI. Im Endeffekt passiert genau das, was bereits alle beschreiben. Das Spiel läuft dem System entsprechend flüssig. Die GTX 780TI hat überhaupt keine Probleme die 60 FPS zu machen und bei älteren System muss man Abstriche machen. Jedoch kommt die Grafik nicht an die Version ran, die auf der E3 vorgestellt wurde. Und auch auf der Konsole gibt es diese Grafik nicht. Eine weitere Lüge von Ubisoft um mehr Umsatz zu generieren. Das schlimmste an der Grafik ist aber, dass es beim Autofahren richtig üble Framedrops gibt. Da ich nicht der Einzige bin, der dieses Problem hat und selbst auf deutlich stärkeren Systemen dieses Problem auftritt geh ich von einem weiteren Fehler aus. Was für Auswirkungen das aufs Autofahren hat kann sich jeder selbst ausmalen. Außerdem poppen in der Entfernung teilweise ganze Kreuzungen auf und zwar so nah, dass Ausweichen nicht immer möglich ist. Fairerweise hat das Spiel wengistens Grafikoptionen, das sieht man heutzutage ja auch nicht immer.

== Die Spielwelt ==
Die Spielwelt wirkt tot und leblos. Wirkliche Besonderheiten fehlen komplett (und damit ist auch die Navigation ohne "GPS" nicht möglich). Man erkennt fast nie eine Stelle wieder. Jedenfalls hat es bisher jeder GTA Teil und Saints Row geschafft, dass ich vor dem Ende des Spiels die Karte halbwegs im Kopf hatte. Es könnte aber auch daran liegen, dass das Spiel keine wirklichen Nebenmissionen hat. Achtet man auf Details, so stellt man fest, dass es z.B. Vorgärten mit Zaun aber ohne Tor gibt. Zwar greift die Hackergruppe DedSec zwar gelegentlich Videowände an und strahlt darüber Ankündigungen aus, aber so viele gibts es da nicht und daher hört man oft die selben Ankündigungen. Auch wenn man mit dem Auto unterwegs ist, verhält sich die Welt komisch. So kann man z.B. ganze Laternen umfahren, aber bleibt an dünnen Sträuchern hängen (noch pikanter, da nur manche davon eine Hitbox haben, bei Verfolgungsjagten bleibt daher nur Hoffen, dass der nächste Busch keine Hitbox hat). Bäume kann man grundsätzlich nicht umfahren (hätte ich mir mit größeren Autos gewünscht, damit es wenigstens einen Sinn hat mit einem dicken Truck zu fliehen).

== Nebenmissionen / Langzeitmotivation ==
Das Spiel bietet neben der Hauptmission eine Reihe von Minispielen. Jedoch ohne Handlungsbezug (soweit ich die gespielt habe, denn sie waren langweilig). Im Endeffekt macht man dabei das selbe, wie auch in der Hauptmission: Verfolge den, bringe ihn von der Polizei weg, stopp das Auto, dann Töte den Fahrer. Das mag ganz lustig sein, wenn man Spaß daran hat, aber da es überhaupt keinen richtig Handlungszweig gibt, macht man das halt so lange, bis man keine Lust mehr hat. Außerdem gibt es noch die Minigames, bei welchen man z.B. mit einer riesigen Spinne Passanten tötet. Macht kurzzeit Spaß, aber das wars dann auch, kein Grund es zu wiederholen und es gibt genug Gegenden, wo es solche Minigames gibt. Man kann das Vergleichen mit den Events von Saints Row 3, mit welchen man die Stadt unter seine Kontrolle bringt. Hab ich komplett übersprungen, da es keinen Spaß gemacht hat.

Nach dem Durchspielen bleibt eigentlich nichts mehr übrig, was man noch tun kann. Außer eben diese Missionen. Wie in GTA mit nem Panzer rumfahren oder nen Helikopter nehmen fällt weg, das bietet das Spiel nicht. Man könnte nun zwar noch Waffen kaufen und die letzten Fähigkeitspunkte sammeln, aber wozu? Die interessanten Hacks hat man am Ende des Spiels vermutlich eh freigeschaltet. Außerdem gibt es überhaupt keinen Grund Waffen zu kaufen. Ich habe das gesamte Spiel über kein einziges mal etwas gekauft. Es gibt keinen Grund dazu. Sniper Waffen bekommt man nur durch extrem VIEL Hacken oder durch freischalter eines Skills, mit dem man mehr Geld hacken kann. Bis zu diesem Punkt hat man aber vermutlich auch über die Story die erste Sniperwaffen bekommen. Und wer gerne erkundet sollte während der Hautpmission genung Bauteile für die Einmalhacks finden, am Ende.

== Waffen ==
Grundsätzlich kann man das gesamte Spiel mit der schallgedämpften Pistole vom Anfang durchspielen. Durch den Schalldämper wissen Freinde nicht von wo man schießt und solange sie einen nicht sehen kann man alle der Reihe nach mit dem Schalldämper ausschalten. Shotguns habe ich nie verwendet, da auf nahe Distanz einfach mit der Pistole alle mit Kopfschüssen ausgeschaltet hab (sofern man mit der kaputten Steuerung trifft, aber da ja eh niemand bemerkt woher man schießt, kann man auch mal daneben schießen). Für größere Distanzen bieten sich die Sturmgewehre an, wobei ich schon lange nichtmehr Waffen mit so viel Rückstoß hatte (und das troz Skill für weniger Rückstoß). Die Waffen streuen auch sehr weit, selbst wenn man hinter einer Deckung ist. Ich hab es daher vermieden und hab mich mit der Pistole durch die Feinde geschlichen. Die Sniper Waffe hatte ich erst so spät, dass ich kaum Verwendung dafür hatte, denn damit wissen die Feinde wo man ist und auch auf größere Distanzen ist die Pistole überlegen. Es gibt außerdem den Fokusmodus, welchen man erst skillen muss und welcher dann die Zeit verlangsam und Gegner hervorhebt. Ich hab ihn nie benutzt, ich das total Schwachsinn fand. Für mich liegt genau in diesem Mix aus taktischem schleichen und actionreichen Schießerreien der Spaß.

== Deckungssystem ==
Warum geb ich diesem Aspekt eine eigene Überschrift? Das liegt vor allem daran, dass man viele Missionen komplett ohne Tote abschließen kann. Über die Tools, die man sich bauen kann und über die Umgebung kann man eigentlich an jedem Gegner vorbei. Entscheident ist dafür ist, dass man mit dem Deckungsystem Glück hat. Man kann sich nicht selbst Ducken (was mehrfach dafür gesorgt hat, dass ich gestorben bin, weil die Stelle an der ich in Deckung gehen wollte nicht dafür gedacht war). Stattdessen läuft man auf eine Wand zu und drück dann "C". Dadurch geht der Charakter dort in Deckung. Das schießen aus der Deckung verläuft dabei wie zu erwarten. Blind schießen geht leider nicht (Das hat mir in Rainbow Six Vegas immer gefallen). Um zwischen der Deckung zu wechseln visiert man die nächste Stelle an, an die man in Deckung gehen möchte und Drückt wieder "C". Das funktioniert soweit erstmal erstaunlich gut. Problematisch wird es allerdings, wenn man sich umentscheiden möchte und doch nicht in Deckung will, weil man z.B. fast gesehen wird. Hier buggt das System nämlich richtig. Eigentlich sollte durch "V" die Deckung verlassen werden, aber nicht selten registriert das Spiel dies scheinbar nicht und bleibt entweder weiterhin in Deckung (was bedeutet, dass man nicht weglaufen kann) oder man muss warten bis der Charakter in der nächsten Deckung angekommen ist. Vor allem wenn man plötzlich unter Beschuss gerät ist das einfach nur frustrierend, weil man nichts machen kann und man wirklich schnell stirbt. Auch ändert sich der Winkel, wenn man aus der Deckungs schießen will. Visiert man seinen Gegner an kommt dann aus der Deckung hervor verschiebt sich das Ziel und man schießt daneben, man muss also immer aus der Deckung gucken um zu zielen.

== Schwierigkeit ==
Das Spiel verzeiht nicht viel. Man stirbt relativ schnell und das selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad. Etwas anderes kann ich leider auch nicht empfehlen. Zwar kann man auf Leicht fast schon an den Wachen einfach vorbeilaufen, aber wenn es dann mal zum Gefecht kommt macht man auf höheren Schwierigkeitsstufen kaum noch Schaden und wird vor allem von speziell gepanzerten Einheiten einfach niedergemäht. Gezielt auf den Kopf schießen ist durch die nicht portierte Konsolensteuerung unmöglich, wenn man selbst beschossen wird, da auch wie schon erwähnt die Winkel sich ändern.

== KI ==
Die KI ist durchwachsen. Wenn man z.B. einen Schuss abgibt versuchen die Gegner wirklich systematisch die Gegend zu erkunden. Außerdem ist es manchmal wirklich beängstigend, wie die Gegner im Kampf immer weiter vorrücken und man flankiert wird. Ich hatte daher mehrmals im Kampf den Blackout bereit gemacht, falls es eng wird. Und hier liegen auch die Stärken des Spiels. Der Stealth Aspekt und das unentdeckt Bleiben ist wirklich gut gemacht und macht Spaß. Wird man z.B. von der Polizei verfolgt und fährt in eine Seitengasse und löst den Blackout aus um zu Verschwinden muss man sich ganz schön beeilen, denn die KI weiß wo man zuletzt war und durchsucht das das gesamte Gebiet. Einfach Verstecken und warten hilft in den seltesten Fällen. Schafft man es jedoch aus dem Suchbereich unbemerkt zu entkommen, so kann man sich aus dem Staub machen. Wirklich sehr gut umgesetzt, wie ich finde. Was jedoch überhaupt nicht gut gelöst wurde ist die KI, wenn man mit einem Fahrzeug flüchtet. Der Hubschrauber hat mich unter einer Brücke verloren, als er mich kurz nicht gesehen hat und die Polizei fährt beim Wenden auch gerne mal einfach in die Wand rein. Die Passenten selbst und auch der Verkehr reagiert quasi überhaupt nicht auf einen. Es gibt zwar lustige Sätze, wenn man auf der Straße in Deckung geht und das Sturmgewehr auspackt, aber die Polizei hat bei mir niemand gerufen. Überhaupt hat man mit der Polizei nie zu tun. Die einzige Möglichkeit außerhalb von Missionen ist, wenn ein Passant die Polizei anruft und entweder schießt man ihn nieder, bedroht ihn mit einer Waffe oder fährt mit einem Auto knapp an ihm vorbei, wobei er zur Seite springt und der Anruf ebenfalls beendet wird. Und wenn alle Stricke reißen kann man den Jamer benutzen um den ctOS-Scan oder den Anruf zu unterbrechen.

== Das Hacking ==
Eigentlich sollte dies ja genau das sein, was Watch Dogs so besonders macht. Und ich finde das ist gelungen. Aus dem Auto raus die Verfolger abhängen, Gegner mit allerlei Tricks ablenken oder über Schwachstellen in Transformatoren ausschalten macht Spaß. Die Explosionen sehen gut aus und man hat wirklich das Gefühl ein kleiner Gott zu sein. Verstärkt wird dies durch die Möglichkeit jederzeit die gesamte Stadt dunkel zu schalten oder Gegnerische kommunikation zu stören. Für den Fall, das mal etwas schieß geht quasi. Während Verfolgungen enttäuscht dann allerdings das geskriptete "Q" drücken. Fahren die Verfolger über eine Ampel, so teil einem das Spiel mit, wenn man den Gegner "Neutralisieren" kann. Drückt man nun das aufleuchtende "Q" wird der/die Ampel/Blocker/Gasrohr geskripted gehackt und der Gegner ist ausgeschaltet. Hackt man beispielsweise eine Ampel ohne auf diesen Momment zu warten ist der Effekt relativ nutzlos, was wiederum den Spielspaß drückt. Lobenswert ist jedoch, dass viele Missionen so gelöst werden können, dass man nichtmal das Missionsgebiet betreten muss. Über die Überwachungskameras und allerlei anderer Kameras kann man sich in ctOS-Stationen hacken und die benötigen Ziele ausführen. Doch damit dies nicht zu leicht ist, muss man oft die Bewegung der Gegner genau untersuchen und oft auch über Explosionen, welche man durch Hacks erzeugt die Gegner an die richtige Stelle lcoekn, damit man über ihre Helmkamera in Gebäude kommt, in denen keine Kamera ist. Das ist vor allem daher interessant, weil man oft nur einmal diese Change hat und wenn man es versaut einen anderen Weg finden muss (oder ein Savegame laden). Leider verschwindet gegen Ende diese Möglichkeit zunehmends und man muss persönlich zum Ziel gehen.

== Die Story ==
Ich habe gefallen an der Story gefunden. Sie ist gut erzählt und die Charaktere sind authentisch. Über Audiologs, welche man im Spiel durch Erkunden finden kann, werden zusätzliche Informationen zur Handlung erzählt und auch Beziehungen zwischen Charakteren klarer.

== Negatives ==
Es gibt noch eine ganze Reihe von Dingen, die mir missfallen sind.

Es gibt KEINE Entscheidungsfreiheit. Abgesehen von der, innerhalb von Missionen, freien Umgebung darf man absolut keine storyrelevante Handlung selbst entscheiden. Die Entscheidung am Ende des Spiel zähl ich nicht hinzu, das ist lächerlich. Es gibt so viele Mommente, in denen ich gerne eine Entscheidungsmöglichkeit gehabt hätte. Vor allem, weil Aiden bei seinem Rachefeldzug Tote billigend in Kauf nimmt wäre es wirklich schön gewesen mehr Einfluss auf die Story zu haben. Davon gibt es aber absolut nichts. Beispielsweise nehm ich hier mal eine Mission gegen Ende des Spiels wo man mit einem Aufzug nach oebn fährt. Ich ging davon aus, dass mich oben weitere Gegner erwarteten und hatte die Waffe schon im Anschlag und ging an der Seitenwand in Deckung. Stattdessen startet eine Cutscene und Aiden läuft ohne Waffen blind aus dem Aufzug, wo er überwältigt wird - ach! Man hätte so viel mehr machen können. Beispielsweise selbst entscheiden ob man jemanden Umbringt oder ihn laufen lässt, so dass er dann später als Freund oder Fein nochmal zurück kommt, oder wen man von seinem Doppelleben erzählt. Alles verpasste Chancen. Typisch CoD eben. Typisch Ubisoft.

Savegames. Mag erstmal merkwürdig klingen, dass man über soetwas elementares überhaupt schreiben kann. Doch man kann! Ubisoft hat es geschaft. Es gibt 1(!) Spielstand. Man kann nirgendo Speichern um eine Mission erneut zu spielen. Oder einfach mal in der Stadt Amok laufen ohne dass man seinen guten Ruf zerstört. Wenn man Stirbt wird ohnehin der letzte Spielstand gelanden. Das Spiel speichert übrigens automatisch. Auch interessant ist dass nach jedem Checkpoint alles zurückgesetzt wird. Jagt man gerade noch einen Transformator in die Luft, kommt an einen Checkpoint und stirbt dann ist der Transformator wieder da. Die Checkpoints speichern nicht den Stand der Welt. Es gibt sogar Missionen, wo man ohne sterben sofort von den Gegner gesucht wird und beim Laden des Checkpoints dann plötzlich in einer anderen Ecke steht und die Gegner noch nicht alarmiert wurden. Es ist daher oft geschickt nach einem Checkpoint diesen zu laden. In Saints Row 3 konnte man sich sogar eigene Fahrzeuge neben Missionen parken und diese wahren noch dort, wenn man die Mission aufgrund von Fehlschlag wiederholen musste. Watch Dogs speichert nichtmal die zuletzt gewählten Waffen.

Man kann Klamotten kaufen, nur sehen die alle gleich aus. Es gibt vor allem Farbliche unterschiede und minimale Veränderungen. Bei Google sollte es Bilder geben.

Fazit: Watch Dogs ist ein durchwachsener Titel. Er hatte viel Potential, welches komplett verschenkt wurde. Die Spieler wurden mit falschen Versprechungen angelockt und abgezockt. Die PC Version ist keine. Das Spiel nur schlecht spielbar und sauteuer. UPlay ist ein NO-GO. Die gezeigte Grafik entspricht nicht der wirklichen Grafik. Die Reviews der Zeitungen riechen nach gekauften Wertungen. Nichts, was man nicht mit einem Patch zumindest halbwegs ausbügeln könnte. Ich hätte mir Coop gewünscht, egal ob das die Story ein wenig kaputt macht, man hätte den 2. Spieler ja als Helfer von DecSec machen können. Ich denke jedoch, dass nichts dergleichen passieren wird. Das Spiel hat sich inzwischen erfolgreich verkauft. Keine Ahnung wer hier immer Vorbestellt, aber mir war das im Endeffekt bereits im Vorfeld klar. Ich hab das Spiel auch nicht gekauft sondern bei meinem Bruder gespielt. Ich bin lediglich enttäuscht, dass es doch Elemente im Spiel gibt, die wirklich Spaß machen, aber die vermutlich nie richtig genutzt werden. Sollte es mal irgendwo im Angebot sein kann ich es jedoch empfehlen, sofern man seine Standards reduziert. 20-30€ sollte ein fairer Preis sein. Ein Gamepad vielleicht auch.
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Watch Dogs - [PC]
Watch Dogs - [PC] von Ubisoft (Windows 7 / 8)
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