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184 von 191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden - Umstieg von der D5100
Kurz zu meiner Vorgeschichte:
Ich habe ca. 1,5 Jahre mit der D5100 fotografiert. Ich war sehr zufrieden mit der Leistung und mir sind einige schöne Bilder gelungen. Ich fotografiere sehr viel Natur (Landschaft und Makros), aber auch Portrait und Street.
Allerdings habe ich mich dann doch zu dem Umstieg auf die eine Nummer größere D7100...
Vor 12 Monaten von Timo Braun veröffentlicht

versus
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehlerhafte Pixel im Videobetrieb/Hot Pixel
Meine Kommentar betrifft hier vorrangig die Videofunktion der D7100.
Würde ich hier nur die Fotofunktion bewerten, müsste ich aus meiner Sicht fünf Sterne vergeben.
Zu meiner D90 ist die D7100 ein riesiger Schritt vorwärts, was Rauschverhalten, Usabilty und Bildeindruck angeht (alles subjektiv).

Grundsätzlich problematisch ist...
Vor 10 Monaten von Nildy veröffentlicht


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116 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikons Kamera für Enthusiasten oder: Abschied von "Semi-Pro"?, 20. April 2013
Von 
Jonas Neuhäuser (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was hat Nikon vor? Als vor ein paar Jahren die D90 erhältlich wurde, stutzte die Fachwelt aufgrund der perfekt ausgeglichenen und abgestimmten Fotoleistungen, die der einer D300 in nichts nachstand. Gleichwohl zu einem erschwinglicheren Preis. Hier und dort wurde an der Verarbeitung etwas gespart und das damals neue Kit-Objektiv 18-105mm lieferte (ebenso wie heute) vielseitige Einsatzmöglichkeiten zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Nun die D7100. Weder Nachfolger der D7000, noch ein Ersatz jener. Nikon produziert die D7000 vorerst weiter und bietet die D7100 als Kamera für den "gehobenen Enthusiasten" an. Im gleichen Zug wird sie aber auch als das neue DX-Flaggschiff vermarktet (und das ist sie auch...siehe unten). Damit ist Nikon in Wahrheit ein großer Coup gelungen, denn durch die Verlagerung des DX-Formats "nach unten" profitiert dieses gleichzeitig von der Technik der Oberklasse, und das beste dabei: Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für ca. 1000 Euro für den Body bekommt man nicht nur das 51 AF-Punkte-System aus der D4, sondern auch eine gegen Wetter und Staub geschützte Außenhülle (Eine Kombination aus Plastik und Magnesium, was sogar zu einem Gewichtsverlust ggü. der D7000 führt). Ebenso einen der aktuell besten TFT-Bildschirme mit 3,2 Zoll. Ohne weitere Spezifikationen abzuschreiben lieber ein paar Argumente für das oben genannte:

Die VERARBEITUNG und BEDIENUNG ist ansprechend, elegant und hoch funktionell abgestimmt. Das Gehäuse ist neben dem bereits erwähnten Staubschutz ergonomisch perfekt an (auch größere) Hände angepasst, dank leichter Verbesserungen an dem Handgriff und der allgemeinen Haptik. Durch den zusätzlichem "i"-Knopf kann sofort auf wichtige Funktionen zugegriffen werden. Der Rest ist dem Nikon-Nutzer vertraut, dass einheitliche Interface sorgt auch hier wieder für Freude bei der Bedienung (neu ist eine 100% Ansicht bei drücken des OK-Knopfes während der Wiedergabe. Praktisch!). Jeder Knopf ist genau in Reichweite der Finger. Das der ISO-Knopf immer noch nicht in der Nähe des Auslösers zu finden ist - wie des öfteren bemängelt - spielt hier kaum eine Rolle, denn es gibt die Möglichkeit einer ISO-Anzeige im Sucher mit Änderung über das hintere Einstellrad, nett! Der Sucher bietet nahezu 100% Abdeckung und ein angenehm kühles blau-grau bei der Anzeige der Informationen (OLED). Einfach ein tolles Gefühl für den Enthusiasten, nach jahrelangem Plastik plötzlich kühles Metall zu ertasten
---> Professionell!

LEISTUNG und ABBILDUNGSQUALITÄT liegen auf höchstem Niveau. Der Autofokus ist bis -2LV schnell und treffsicher. Die AF-Punkte verteilen sich tatsächlich über den gesamten Sucher. Die Kamera bietet auch die Möglichkeit, individuelle Objektivdaten einzugeben für ältere Kaliber und eine evtl. Fokusabweichung zu korrigieren. Bei eingeschaltetem 1.3-Crop (schnell über den "i"-Knopf oder einen der frei programmierbaren Knöpfe einzustellen) schafft die D7100 7 Bilder/s. Nur der RAW-Puffer ist etwas gering, kein Wunder bei der Auflösung. Jene liegt auf dem neuen Standard Niveau von 24.1MP. Da sind große Datenmengen zu bewältigen, vor allem bei einer 14-Bit Farbtiefe der RAWs. Was neu ist? Selbstverständlich der fehlende AA-Filter (Tiefpassfilter gegen Bildung von Moire-Mustern). Bei dieser Auflösung sind derartige Muster sowieso allenfalls marginal und wenn dann leicht zu korrigieren. Das Plus an Detailabbildung ist es allemal wert, was ich bei diversen HDR-Aufnahmen auch feststellen konnte (nicht der eingebaute. Jener ist zwar ein nettes Gimick, aber eben nur das. Ein Gimick). Der Weißabgleich ist stets auf der sicheren Seite und ggf. schnell über Unterpunkte der Autofunktion anzupassen. Lobende Erwähnung findet auch der Spot-Weißabgleich über den Live-View. Praktisch! Der Videomodus ist ebenfalls verbessert worden und bietet geniale Qualität bis 30p bei 1080p, dennoch natürlich nicht vergleichbar mit dem FX-Vollformat. Man kann Einzelfotos als Jpegs speichern und mit verschiedenen Effekteinstellungen filmen. Trotz allem gibt es dank dem neuesten Prozessorchip absolut keine Verzögerungen. Weder bei der Bildwiedergabe, noch beim Einschalten von Funktionen. Nie ist ein "laggen" zu spüren...da gibt es ganz andere Beispiele in dieser Preiskategorie. Ein weiteres Zeichen, dass die D7100 etwas anders einzuordnen ist
---> Professionell!

Das RAUSCHVERHALTEN...hier sprengt die D7100 wirklich die Preis-Klasse. Bis ISO 1600 praktisch keine sichtbaren Auswirkungen. Erst ab 3200 leidet die Farbwiedergabe und Detailauflösung etwas. Doch bei angemessenen Lichtverhältnissen ist auch das kaum spürbar, höchstens bei 100% Bildvergrößerung. 6400 ist auch passabel und 25600 nicht so schlimm wie befürchtet, natürlich nur in ganz speziellen Situationen erforderlich. Eigentlich wäre ein schlechteres Ergebnis zu erwarten gewesen, gemessen an der hohen Auflösung. Je höher jene ist, desto schwieriger gestaltet sich auch die Rauschunterdrückung. Demnach schneiden einige Labor-Testwerte von Fachmagazinen wohl auch etwas schlechter ab, als es der subjektive Eindruck beschreiben würde. Und wie gesagt, dieser ist phänomenal für eine DX-Kamera unter 1000 €
---> Professionell!

Besonders hervorheben möchte ich noch den DYNAMISCHEN UMFANG der Kamera. Was da aus den Schattenbereichen noch herauszuholen ist. Und das ohne große Verluste der Details, im Gegenteil. Hier lohnt sich wirklich das fotografieren im RAW 14-Bit Format. Wer gerne auf Sachen wie Active D-Lighting verzichtet und lieber am PC, z.B. mit Capture NX2 die Schatten verbessern will, wird mit der D7100 sicherlich glücklich gestimmt.

Meine Vorrezensenten haben noch andere Punkte angespochen, es bleibt nicht viel zu sagen. Die D7100 ist in meinen Augen ein neuer Preis-Leistungs-König des DX-Formats und es bleibt spannend, wie die weitere Entwicklung von Nikon ausfallen wird. Vor allem, ob die D400 die hohen Erwartungen erfüllen kann und die D7100 übertrifft. Oder verabschiedet sich Nikon im Profi-Segment mit der Zeit komplett vom DX-Format? Jedenfalls ist dies hier in der Tat eine DSLR für Enthusiasten.

Nicht Semi-Pro ----> PRO!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von der D90, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nachdem hier schon fast alles gesagt wurde, was es zu dieser Kamera zu sagen gibt, möchte ich spezifisch als Umsteiger von der D90 meine subjektiven Beweggründe und Erfahrungen anmerken, und vlt. 1-2 Punkte hervorheben, die mich überraschten und die man nicht e schon aus x Rezensionen kennt. Fotografisch bin ich von Makro-, Stillleben, Portrait, Landschafts- bis Wildlife Fotografie gestreut aktiv..

In wie weit sich ein Umstieg auf eine neue Kamera lohnt, lässt sich mit Vernunft wohl nur begrenzt (schlüssig) argumentieren. Ich habe lange versucht -im Sinne der Vernunft- an meiner D90 festzuhalten, weil sie einerseits vom Bedienkonzept alle meine Wünsche erfüllt, und ich ehrlicherweise auch mit den (aus heutiger Sicht) Schwächen in der überwiegenden Mehrheit der fotografischen Situationen gut leben konnte - sprich, mir würden wenige Situationen einfallen, wo eine bessere Kamera zu wirklich entscheidend besseren Ergebnissen geführt hätte.

Folgende Schlüssel-Eigenschaften habe ich letztendlich für mich als Rechtfertigung für den Kauf der D7100 definiert (i.d. Reihenfolge der vermeintlichen Wichtigkeit):
1) Höhere Auflösung des Sensors (als Crop-Reserve f. Bildausschnitte bzw. virtuelle Brennweitenverlängerung)
2) Verbessertes High-Iso Rauschverhalten (Verwendung von lichtschwächeren Telezoomobjektiven bei schlechten Lichtverhältnissen)
3) Bildqualität, größerer Dynamikumfang, verbesserte Belichtungsautomatik
4) Verbesserter Autofokus (Anzahl d. Messfelder, Geschwindigkeit, Low-Light)
5) Robusteres Gehäuse (Magnesium, Staub-u.Spritzwasserschutz)
6) Verbesserte Video-Funktion (Autofokus, Videomodi, Qualität, Stereo)

Und hier die Zusammenfassung in wie weit sich die Erwartungshaltung bestätigt hat:

ad 1) Die höhere Auflösung des Sensors bestätigte teilweise in den Ergebnissen meine Erwartungen, bei der Verwendung von Durchschnittsoptiken wird aber eindeutig das Glas zum limitierenden Faktor für die Bildqualität. Die Sensorauflösung der D7100 kann nur im Optimalfall voll ausgeschöpft werden. Optiken, die an der D90 noch super scharf wirkten, bekommen von der D7100 ihre Grenzen aufgezeigt.
ad 2) Das erwartete verbesserte Rauschverhalten ggü. der D90 hat sich absolut positiv bestätigt. Ich kann nun mit 1600 ISO qualitativ mindestens gleichwertig fotografieren wie mit der D90 @800 ISO. In einer Reithalle (aktueller Anlassfall) heißt das 1/250s anstatt 1/125s, was bei 100mm Brennweite einen entscheidenden Unterschied macht. Wie oft erwähnt wirkt das feinkörnige Rauschen der D7100 wesentlich weniger störend, speziell bei noch höheren ISO-Werten.
ad 3) Bildqualität/Dynamikumfang/Belichtung: bestätigt, die Belichtungsergebnisse wirken allgemein ausgeglichener als mit der D90. Die Automatik arbeitet noch zuverlässiger. Der höhere Dynamikumfang ist spürbar.
ad 4) AF: voll erfüllt, der AF der D7100 ist eine andere Liga.
ad 5) Gehäuse: die Kamera fühlt sich merkbar wertiger an als die D90 - dadurch werden die Fotos nicht besser, aber Freude macht's allemal. Die Wetterbeständigkeit habe ich noch nicht getestet (habe ich auch nicht bewusst vor), aber auch hier hat man ein besseres Gefühl, wenn mal ein paar Tropfen auf der Kamera landen.
ad6) Video: Die Videofunktion der D90 war für mich praktisch unbrauchbar, hat aber bereits Lust auf Freistellen in Video-Aufnahmen u. Available-light Videos gemacht. Die D7100 hat nun zwar Autofokus im Videomodus, dieser fokussiert allerdings nicht unbedingt smooth (verzögert, Pumpen), und man hört seine Arbeit auch deutlich auf der Tonspur. Die Videoqualität an sich und die möglichen Auflösungen/Framerates sind aber tadellos, die Videofunktion ist i.d. Bedienung toll integriert (Live-View Hebel Foto/Video und dedizierte Rec.Taste) und wird von mir sicher wesentlich öfters genutzt werden als mit der D90.

So viel zur Erfüllung der Erwartungshaltung.

Folgende nennenswerte positive/negative Punkte haben sich i.L.d. Nutzung der D7100 noch gezeigt, die mich trotz umfangreicher Recherche im Vorfeld noch überraschen konnten:

+) Die Bildstirmhelligkeit wurde ggü. der D90 deutlich erhöht. Mit max. Helligkeit (+5) ist die Erkennbarkeit am Bildschirm selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch überraschend gut. Ein absoluter Mehrwert der täglich zum Tragen kommt.
+) Die HDR-Funktion liefert tolle, ungekünstelte Ergebnisse auf einen Klick. Für schwierige Lichtverhältnisse im Alltag absolut brauchbar.
+) Die im AF/M-Hebel integrierter AF Auswahltaste empfinde ich als sehr intuitiv
+) Die Zoom-Funktion auf der OK-Taste für schnelle Schärfe-Kontrolle einer Aufnahme ist ein Segen, wenn auch traurig, dass eine eigentlich so selbstverständliche Funktion extra lobend erwähnt werden muss (...und an der D600 doch tatsächlich fehlt)
-) Die geänderte Anordnung der +-Zoom-Tasten. Das will und will nicht in meinen Kopf (drücke noch immer regelmäßig auf die i-Taste)
-) Der Deckel des SD-Karten-Faches wirkt filigran, zerbrechlich und schließt/öffnet für meinen Geschmack zu leichtgängig, ein Stilbruch zur restlichen Wertigkeit der Kamera.

Fazit:
Die D7100 erfüllt meine Wünsche und Erwartungen aus dem Umstieg von der D90 praktisch gänzlich und hat mich mit einigen unerwarteter Goodies (sehr heller Bildschirm, gut nutzbare HDR-Funktion, nochmals erweiterter Individual- u. Customizing-Funktion...) überrascht, es gibt aber auch ein paar minimale Schönheitsfehler - mit denen man aber gut leben kann.
Kann ich nun entscheidend bessere Fotos machen als mit der D90? -Wahrscheinlich nicht. Aber meine Motivation und Freude dazu ist mit der D7100 hoch wie nie zuvor - also vielleicht doch!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das aktuelle Flagschiff unter den Crop-DSLR's, 10. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich bezeichne mich selbst als Hobbyfotograf, mache hin und wieder Shootings im Studio und auch Outdoor. Diese Shootings kratzen den Bereich Fashion/Beautyfotografie an. Dieser Bereich ist grundsätzlich eher mind. dem Vollformat vorbehalten, oft wird auch Mittelformat (also Hasselblad, Phase One etc.) genutzt. Nun mache ich das ganze aber ja als Hobby, verdiene kein Geld damit, APS-C muss also reichen. Und solange ich keine Veröffentlichungen in Zeitschrifen anstrebe, tut es das auch.

Bislang habe ich eine D5100 (zu ihrer Zeit der beste APS-C CMOS am Markt) genutzt und wollte mich nun verbessern. Lange habe ich mich mit Vollformat (D600, aber auch Canon) beschäftigt. Mein Problem: Das Budget. Den Body hätte ich wohl kaufen können, aber die Folgekosten der Linsen steigen erheblich, meine jetzigen Linsen sind auch fast alle nur für das DX Format ausgelegt (Crop 1.5, auch APS-C genannt). Im Bereich der Nikon DX Kameras kam für mich eigentlich nur die D7100 in Frage, vor genau einer Woche habe ich sie bekommen.

Mit der D7100 halte ich nun eine Kamera in den Händen, die recht kompakt daher kommt, wesentlich größer als die D5100 ist sie nicht. Aber wertiger ist sie, um es mal ganz plump zu sagen, alleine das Auslösegeräusch "macht mich an". Ich habe mit der Kamera nun ein Shooting gemacht, 70% Studio und 30% Outdoor. Als Linsen kamen ein Nikkor 50mm 1:1,8G und ein Tamron 17-50 2,8mm zum Einsatz.

Der erste große Aha-Effekt sind die 24 MP. Viele meiner Hobbyfotografenkollegen nutzen weitaus höhere Kameras, beliebt ist die EOS 5d Mark III. Was ich bei den Bildern immer bewundert habe ist, dass ich bei einer Ganzkörperaufnahme rein von der Schärfe und der Texturfeinheit her über Crop oft noch ein Portrait (close up) möglich ist. Ich habe das auf dem Vollformat-CMOS zurück geführt. Nun, dass geht mit der D7100 genauso. Mit der entsprechenden Linse fotografiert die D7100 unglaublich scharf bei Parametern wie z.B. ISO 100, f/5,6, 1/250s, 50mm. Portraits aus Ganzkörperaufnahmen sind nun auch mir möglich. Hätte ich nicht gedacht.

Das Fokussystem ist sehr treffsicher. Klar, Grenzen sprengen tut es nicht. Wer mit 50mm f/1,8 fotografiert, einen Abstand von kaum einen Meter zum Objekt hat, der muss sich im Klaren sein, dass er Glücksspiel betreibt, was die Schärfe angeht. Das Autofokussystem der D7100 trifft präzise, ob man es als Fotograf denn auch händeln kann, liegt an den Parametern. Anders ausgedrückt: Wenn man einen Schärfebereich von kaum mehr als 1,5cm hat, ist nicht sichergesellt, dass sich Kamera und Objekt zwischen Fokussetzung und Ausslösung nicht doch noch auf der Z-Achse bewegen (Tipp: [...]).

Die D7100 ist kein Nachtsichtgerät. Unter JPG wird Bildrauschen meines Erachtens recht aggressiv weggerechnet. Die RAWs zeigen recht früh Bildrauschen in der 1:1 Ansicht. In Bereichen bis ISO 3200 sehe ich da kein Problem. Man muss immer bedenken, für ein 10x15 cm Foto reichen 5MP locker aus. Wenn ich nun von 24 MP auf 5 MP resize, hat sich das rauschen fast schon von selbst erledigt. Für Facebook etc. gilt das umso mehr. Wie auch immer, 24MP auf APS-C sorgen für Bildrauschen, die Physik kann auch Nikon nicht überlisten. Im direkten Vergleich zur D5100 und D3100 (beide besitze ich) habe ich mich aber nicht verschlechtert.

Thema Sensordreck: Ja! Schon nach einer Woche zeigt meine D7100 an 5-6 Stellen Sensordreck, heraus gekitzelt bei Blende 40!

Normal bewege ich mich aber eher zwischen f/1,8 – f/16, evtl. mal f/20. Schon ab f/14 wird die Abbildungsleistung meiner Linsen erheblich schlechter, bei 1/8000s hab ich eh eher wenig Probleme mit starkem Licht.

Ich halte diesen Sensordreck für normal, Abrieb der Mechanik, evtl. auch Schmierfett. Ich hatte das bei meiner D5100 und auch bei meiner D3100. Aktuell gehe ich davon aus, dass die erste Reinigung „auf Nikon“ geht, von daher habe ich da kein Problem (außer das ich heulen werde, da ich die Kamera 10-14 Tage weg geben muss…). Ich glaube auch nicht, dass es bei Canon, Sony, Pentax etc. besser aussieht. Aber seit der D800 scheint es Mode zu sein, mit Nikonkameras strahlend blauen Himmel bei mind. Blende 20 zu knipsen, vielleicht weil sie das Himmelblau besser einfangen können als eine Canon, Sony oder Pentax, kann ich nur vermuten.

Mein Fazit: Vollformat ist „in“, spätestens seit D600 und 6D. Mit dieser Kamera zeigt Nikon aber, dass APS-C noch lange nicht tot ist. Die D7100 ist eine Kamera, die im Studiobereich punkten kann. Bei ISO100 mit entsprechender Linse leistet sie erstaunliches Abbildungsverhalten. Dabei ist sie kompakt genug, dass man sie noch fast immer dabei haben kann. Mit einem 18-200mm „immerdrauf“ kann man seinen Urlaub kaum besser in Bildern festhalten.

Ich gebe 5 Sterne. Ich wusste vor dem Kauf, dass die D7100 kein Nachtsichtgerät ist, Sensordreck halte ich für normal. Die Kamera hält für mich jedes Versprechen. Kurz: Ich liebe meine D7100!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikon-Besitzer ohne steifen Nacken!!! :-D, 27. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Bevor ich grundsätzlich zur Bewertung der Kamera komme, möchte ich gerne mal meinen Senf zum Thema der Sensorfleckenproblematik loswerden: Seitdem bei der Nikon D600 die Sensorflecken erstmalig verstärkt auftraten, haben Nikonbesitzer die echt blöde Angewohnheit, den Himmel mit Blende f20 oder so zu fotografieren. Bei manch einer Rezension frage ich mich hier auch, ob diejenigen denn überhaupt noch etwas anderes fotografieren außer vorbeiziehende Wolken... Das Schlimme ist, ich habe mich anfangs auch von dieser Problematik verängstigen lassen und habe lange über den Kauf der Nikon D7100 nachgedacht. Nun habe ich mich glücklicherweise doch dazu durchgerungen und mir diese wirklich gute DSLR gekauft - und habe ich nun Sensorflecken?! ... Ich weiß es nicht, weil ich noch nicht ein einziges Mal den Himmel fotografiert habe bei Blende F20! Und siehe da, ich kann abends gut schlafen und erfreue mich der tollen Bilder! :-)
Aber für manch einen Käufer sollte Nikon vielleicht gleich ein Rezept für manuelle Therapie oder Nackenmassagen beilegen, damit diese auch immerzu die Anzahl ihrer Sensorflecken prüfen können ohne Haltungsschwierigkeiten zu bekommen...

So - nun aber zur Kamera, die ich seit 2 Wochen mein Eigen nenne: Aufgrund der kurzen Zeit handelt es sich hierbei jedoch noch um keine tiefgründige Bewertung. Diese werde ich nach und nach anpassen.

Zunächst fiel mir auf, dass ich mich mit der Kamera sofort wohl fühlte... Der Umstieg von Nikon D80 auf Nikon D7100 fällt sehr leicht. Eine lange Einarbeitungszeit war nicht nötig, da die Bedienung weitestgehend intuitiv klappt.
Danach folgten sofort einige erste Probeaufnahmen (fernab des Himmels ;-) ), um diese mit der Nikon D80 zu vergleichen. Und ja, man sieht, dass einige Jahre zwischen den Kameras liegen und Details einfach noch feiner wiedergegeben werden. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass ich zukünftig sicher auch einiges mehr an Geld in bessere Objektive zu stecken habe. Da die technischen Reserven der Kamera wirklich hoch sind (sehe ich natürlich vor allem an meinen guten Festbrennweiten), reichen meine 0-8-15-Zooms nun nicht mehr aus und ich überlege schon, mir auch mal ein Zoom aus den sogenannten Profiserien zu besorgen.

Ein riesiger Pluspunkt und meiner bisherigen Einschätzung wirklich die absolute Stärke der Kamera ist der extrem gut funktionierende Autofokus! Er ist schnell und punktgenau. Die Anzahl der Bilder (vor allem auch bei Lowlight), die nun scharf in den "Kasten" wandern, hat sich seit dem Wechsel von der D80 prozentual extrem erhöht! Hierbei hilft natürlich auch das gute Rauschverhalten der Kamera, was meiner Einschätzung nach bis ISO 1600 absolut brauchbare Ergebnisse erzielt. Auch darüber hinaus, sind die Bilder je nach Verwendungszweck auch noch sehr ordentlich. Wer Bilder sowieso nur für die Maße 13x18 benötigt, kann den ISO-Wert von 1600 nochmal deutlich Erhöhen. Jedoch lasse ich die Frage, ob man eine Nikon D7100 für 13x18-Bilder benötigt mal unbeantwortet im Raum stehen...

Ich kann mich jedoch nicht dazu durchringen, der Kamera 5 von 5 Sternen zu geben. Grund hierfür ist ein Problem, bei dem Nikon generell mal nachbessern sollte - die Serienbildgeschwindigkeit! Gerade bei einem so gut und schnell funktionierenden Autofokus, wären mehr Bilder je Sekunde durchaus angebracht - zumal Sony und Samsung und Co zeigen, dass es schneller geht. Mit vielleicht 10 statt der üblichen 5 - 7 Bilder pro Sekunde wäre die Kamera dann auch wirklich eine richtig gute Sportkamera. Aber da will (ich glaube nicht, dass sie es nicht könnten) Nikon einfach noch nicht ran. Das finde ich einfach schade, da Nikon die D7100 in Ihrem Potential einfach ein ganzes Stück begrenzt. Und da ich jemand bin, der seine Hunde gerne mal in Bildserien festhält, ist dies für mich schon ein ärgerlicher und relevanter Kritikfaktor. Das die Serienbildgeschwindigkeit nach ca. 2 Sekunden dann auch noch deutlich langsamer wird, wollen wir ja gar nicht erst weiter erwähnen...

Die Größe der Kamera ist zudem noch eine deutliche Änderung zur Nikon D80. Sie ist spürbar größer. Ich habe große Hände und finde dies daher echt klasse. Sie liegt einfach noch besser als die D80 in der Hand.

So, für eine anfängliche Bewertung reicht dies sicher erstmal :-) Zu gegebener Zeit werde ich dann weitere Updates hinzufügen.

1. Update am 06.01.2015
Ich habe die Kamera immernoch relativ neu im Gebrauch, habe aber wieder ein paar Dinge zur Rezension hinzuzufügen: zunächst mal noch ein sehr positiver Punkt - die Akkulaufzeit! Was das angeht war ich von meiner Nikon D80 schon sehr verwöhnt. Aber die D7100 hat da echt nochmal einen draufgesetzt! 1000 Biler waren bei sämtlichen Akkuladungen problemlos möglich - Teilweise sogar knapp über 1200 Bilder. Das soll mal eine Sony mit elektronischen Sucher nachmachen... Wobei diese dafür sicher auch andere Vorzüge hat, liebe Sony-Nutzer. Wobei ich sagen muss, dass ich den LiveView nahezu nicht verwende. Dieser würde die Akkulaufzeit sicher um einiges reduzieren. Da ich aber zu 99% durch den Sucher schaue, kann ich zu einer verkürzten Akkulaufzeit keine Auskunft geben.

Jedoch ist mir bei den wenigen LiveView-Versuchen bislang aufgefallen, dass der Autofokus spürbar langsamer arbeitet, wärend man LiveView nutzt. Noch ein zusätzlicher Grund, warum LiveView an dieser Nikon meiner Meinung nach zu vernachlässigen ist. Diese Funktion würde für mich nur in Verbindung mit einem Klappdisplay Sinn machen, um auch mal über Kopf oder vom Boden aus (z.B. Macro) fotografieren zu können. Ein Klappdisplay bietet die Nikon jedoch nicht - also macht LiveView maximal noch beim filmen Sinn.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 1. Juli 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Diese Kamera hat meine alte D5100 abgelöst und ich bin immer noch extrem glücklich über diese Entscheidung. Nachdem die ersten Berichte dazu aufgetaucht sind habe ich mich darüber informiert und musste feststellen, dass die D7100 alles das kann, was ich mir nach fast zwei Jahren Fotografie von einer Kamera wünschte. Soviel zu meinem Anreiz die Kamera zu kaufen.

Die D7100 hat eine wunderbare Haptik. Meine Hände sind jetzt nicht klein, aber auch nicht rieseig. Bei der D5100 hat mich aber immer gestört, dass der kleine Finger unter die Kamera rutscht und nicht dazu beitragen kann die Kamera an Ort und Stelle zu halten. Allein dieses Plus an Handling macht die D7100 schon super. Dazu kommt der enorm schnelle Autofokus, auch mit einem Objektiv ohne eingebauten Autofokusmotor, der auch im Dunkeln wunderbar funktioniert. Da ich gerne Urban Exploring betreibe kommt mir das sehr gelegen. Wenn es alleridngs zu dunkel ist hilft auch das eingebaute Kameralicht weiter oder eine kleine Taschenlampe auf dem Fokuspunkt. Apropos Fokus: Die 51 Sensoren sind extrem präzise und werden im Dunkeln im Sucher rot beleuchtet, so dass man auch in der Nacht alles im Blick hat. Die Schärfe der Bilder ist beeindruckend. Dazu habe ich extra ein paar Testbilder gemacht mit der Kamera auf einem Statv und habe den Fokus ganz bewusst auf ein weit entferntes Motiv gesetzt. In der 100%-Ansicht könnte man glatt meinen man hat eine Nahaufnahme davon gemacht und auch bei Makroaufnahmen spielt der Sensor und Autofokus alle seine Stärken voll aus.

Anfangs war ich etwas überfordert mit der Vielzahl an Schaltern und Knöpfen, die die D7100 im Gegensatz zur D5100 hat, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell und da man fast alle Knöpfe mit einer anderen Funktion als in der Original-Einstellung belegen kann hat man auch sehr schnell das Richtige für sich gefunden. Ich will diese ganzen Schalter und Hebel jedenfalls nicht mehr missen.

Sehr begeistert bin ich auch von der Geschwindigkeit der Kamera, was das Verarbeiten und Speichern der Bilder angeht. Habe ich mit meiner alten D5100 eine Belichtung von 300 Sekunden gewagt, konnte ich locker nochmal die gleiche Zeit einrechnen bis das Bild endlich gespeichert war. Bei der D7100 geht selbst das in zwei, maximal drei Sekunden. Das Rauschverhalten ist ebenfalls super. Bei der D5100 habe ich immer versucht nur maximal ISO 200 zu verwenden, hier mache ich mir auch bei ISO 800 noch keinerlei Gedanken und auch bei noch höheren Werten fällt das Rauschen nur minimal auf und ist in der Nachbearbeitung schnell entfernt.

Insgesamt bin ich mehr als nur zufrieden mit der D7100 und habe auch endlich das Gefühl eine Kamera gefunden zu haben, die für eine lange Zeit zu mir passt. Nichtsdestotrotz behalte ich meine D5100 und werde auch diese weiterhin verwenden. Allerdings nur wenn das Gepäck sonst zu groß oder schwer werden würde.
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175 von 194 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine andere Kamea als die der Vorredner!?, 18. März 2013
Wenn ich die Rezension meiner Vorredner lese, gibt es für mich eigentlich nur 2 Möglichkeiten: sie haben die Kamera nie in der Hand gehabt oder sie verstehen von Fotografie soviel wie die Eskimos vom Wüstensand.
Ich habe zwar schon oft in Amazon etwas gekauft aber bisher noch nie eine Beurteilung abgegeben. Aufgrund der unqualifizierten Beurteilung hat es mich aber gereizt, dem zu entgegnen.
Ich konnte die Kamera zwar nur 2 Tage testen und kann von daher sicher nicht behaupten, dass ich alles erforscht oder eventuell auch alle Schwachpunkte entdeckt habe aber ich kann definitiv folgende Aussagen für mich treffen:
Bei Iso 100 -400 top Bildqualität - einige Aufnahmen, teilweise auch mit voller Auflösung findet ihr auf meinem Flickr Accouont [...] und im Album Nikon D7100. Höhere Iso habe ich noch nicht getestet, da nicht notwendig. Weißlichtabgleich bei Tageslicht gut, wenn auch leicht auf der wärmeren Seite. Display sehr brilliant, Sichtbarkeit für mich OK, da im Vergleich zu meiner DP3M um einige Klassen besser. AF top, habe keinen Unterschied zu meiner Nikon D800e entdeckt. Gefühlt sehr gute DR. Rauschen bei diesen ISO kein Thema, auch nicht in den Schattenpartien. Alle Aufnahmen in RAW und entwickelt in Nikon View NX, da weder Lightroom noch Capture One, meine Standardprogramme bisher die Kamera unterstützen. Die Klarheit der files ist sehr gut, für mich sogar noch über der D800e aufgrund des fehlenden Lowpass Filters. Handling angenehm, speziell mit dem 70-200/4,0 gut ausbalanciert. Zum Thema Akku, ich habe mit einem halbleeren Akku ca. 250 Fotos gemacht und jetzt ist der Akku immer noch viertel voll. Wenn man allerdings im Live View Modus arbeitet, geht die Akku Laufzeit drastisch retour, dieses Problem hat man aber mit der D800e ganz gleich. Ohne Live View denke ich, dass mindestens 750 Fotos möglich sein sollten.
In Anbetracht des Preises kann ich die Kamera jedenfalls bedenkenlos empfehlen. Der Vergleich mit einer Handykamera jedenfalls ist etwas verwegen.
Ich arbeite übrigens mit 2 kalibrierten 27" Monitoren an einem Imac, ich traue mir also zu die Bildqualität beurteilen zu können.
Ernst
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Upgrade von D90 auf D7100 --> für mich perfekt auch ohne Vollformat, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Hallo Zusammen,

ich möchte nicht jedes Detail der Kamera aufzählen und bewerten sondern die wesentlichen Details hervorheben, die mich von der D90 zur D7100 und nicht ins Lager der Vollformatkameras gebracht haben.

-- Bildrauschen --
Ich habe Monate überlegt eine Vollformatkamera zu kaufen (D700 gebraucht oder D600 oder D800 neu) und war kurz davor zuzugreifen. Bei meiner D90, die schon ein gutes Rauschverhalten hat, hat mir die High ISO Leistung nicht voll ausgereicht. 1600 ISO und höher waren mir einfach mit zu viel Rauschen verbunden. Bei der D7100 sind die Fotos bei 1600 ISO noch perfekt und auch eine höhere ISO-Zahl bringt noch brauchbare Ergebnisse.

-- Feinjustierung AF --
Entgegen der D90 kann die D7100 die Feinjustierung des Aurofokus pro Objektiv und diese Daten auch speichern. Das ist dann besonders wichtig, wenn man mit sehr Lichtstarken Objektiven arbeitet. Hiervon habe ich inzwischen mehrere. Bei Blende 1,4 oder 1,8 oder 2,8 ist das eine sehr wichtige Funktion, denn die Abstimmung zwischen Kamera und Objektiv ist bei diesen geringen Schärfebereichen nie perfekt und muß justiert werden. Diese Funktion war mir sehr wichtig.

-- Anzahl der Kreuzsensoren --
Bei der D90 gab es nur einen, bei der D7100 nun 15. Dies merkt man insbesondere, wenn man bei wenig Licht gerne einen Fokuspunkt verwendet, der nicht in der Bildmitte liegt. Hier hat die D90 einfach starke Nachteile und tut sich oft schwer den Fokus sicher einzustellen. Mit der D7100 nun kein Problem mehr.

Diese Punkte hat die D7000 zwar schon etwas besser gemacht, perfekt war es für mich jedoch noch nicht. Geboten wurde dies bei Nikon bisher nur im Bereich der Vollformatkameras , denn auch der D300 fehlte die ISO-Leistung. Ich bin froh jetzt eine Alternative zu haben, mit der ich weiterhin meine vorhandenen und auch teilweise leichteren Objektive nutzen kann und trotzdem alle Wunschpunkte in Erfüllung gehen.

Unter dem Strich bin ich sehr zufrieden und freue mich jeden Tag über diese Kamera
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hätte ich nicht gedacht!, 16. April 2014
Von 
Matthias Weinberger (Regensburg, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin schon lange auf der Suche nach einer Zweitkamera/Backup-Kamera.
Ich habe ein Photogewerbe - und bei Hochzeiten, Sportevents, Familienshootings, etc. ist es mühsam und zeitraubend ständig Objektive zu wechseln.
Bei Hochzeiten wäre es natürlich auch mehr als peinlich wenn eine Kamera den Geist aufgibt und man ohne dasteht.

Ich photographiere mit einer Vollformatkamera - der D600 und hatte bis jetzt meine alte D700 als Backup.
Aber wenn man sich mal an 24MP gewöhnt hat - und v.a. an den unglaublichen Dynamikumfang der D600 ist man schon sehr verwöhnt.
Nur der Autofokus der D700 ist weiterhin unschlagbar.

Die D7100 ist aber in meinen Augen die perfekte Lösung:
2 SD Karten Slots - also eine Super Ausfallsicherung sollte eine Karte kaputtgehen (bis dato konnte ich defekte Karten immer wieder per Software "retten" - aber so hat man die Daten doppelt), 24MP (dann kann der Kunde auch selbst croppen wenn er/sie will), schneller Autofokus, guter Dynamikumfang, auch ISO1600 noch brauchbar (aber in solchen Fällen nehme ich ja eh die D600).
Und das Beste: für ca. 700 Euro einfach unschlagbar!
Nikon hat mit der Kamera wirklich sehr vieles richtig gemacht.
Sie ist auf jeden Fall in meinem Rucksack jetzt immer dabei. ;-)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur genial, 25. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich möchte hier heute einmal meine Erfahrungen mit der D7100 schildern. Ich war von der Leistung dieser Kamera so angetan, dass ich mich zu meiner ersten Rezension überhaupt veranlasst sah. Ich besaß bisher neben D50, D80, D90 auch die D7000. Diese Kameras - insbesondere die D7000 waren ja schon sehr gute Bodys.
Ich habe vor meinem Kauf in anderen Internet - Artikeln gelesen, dass die D7100 maginale Verbesserungen aufweist, aber nicht als Revolution zu sehen ist. Das ist natürlich Ansichtssache - in meinem Fall jedoch ist alleine die Steigerung der Abbildungsqualität gegenüber der D7000 schon eine Revolution. Mag sein, dass auch die Kombination aus dem D7100 - Body und meinem Objektiv (Vergleichstests mit Nikkor DX 18-200 in allen Brennweiten) sehr gut passt, aber ich schiebe auch einen Großteil der für mich ungekannten Qualität und Schärfe auf den neuen 24 Megapixel Sensor und den fehlenden Tiefpassfilter.
Von der Bedienung her ist es richtig: Hier wurden einige Verbesserungen umgesetzt, die der allgemeinen Optimierung dienen. Für mich ganz praktisch, dass man jetzt Fernbedienung und manuellen Auslöser geichzeitig benutzen kann ohne immer hin- und herschalten zu müssen.
Um es abschließend in Bezug auf Bildqualität noch einmal zu veranschaulichen: Bilder der Schärfe, die ich heute mit meinem Reisezoom (eben dem Nikkor 18-200 DX) und der D7100 mache, habe ich mit meinen anderen Nikon - Bodys höchstens mit Nikon Festbrennweiten - Objektiven hinbekommen, die ja von Hause aus viel besser und schärfer abbilden.
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67 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutlicher Fortschritt - insbes. AF und Auflösung. Klasse Camera., 6. April 2013
Von 
H. Hellwig - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Hallo,
ausnahmsweise habe ich eine neue Camera gleich zum Erscheinungstermin vorbestellt – eigentlich warte ich immer bis Kinderkrankheiten behoben sind. Diesmal wollte ich einfach nicht warten. Die 24 Megapixel, das neue AF-System, das neue Display, und v.a. auch der Verzicht auf den Tiefpassfilter waren einfach zu verlockend.
Um es vorweg zu nehmen: Der Umstieg hat sich für mich gelohnt!
(Die Bestellung beim lokalen Fotohändler – um die Versandzeit zu sparen – hingegen nicht: das war ein Schuss nach hinten: ich bekam sie erst zwei Wochen nach Verkaufsstart). Ich habe die D7100 dann gleich an den ersten Tagen einigen Tests gegen die D7000 unterzogen:

Auflösung: Ziemlich genau 1,5-fach besser als die D7000 – und auch nicht mehr. Testfotos aus einiger Entfernung mit u.a. Text in verschiedenen Schriftgrößen ergeben, dass wenn zB bei der D7000 noch 18-Punkt-Schrift, bei der D7100 noch 12-Punkt-Schrift lesbar ist – also exakt 1,5-fach, wie bei 16 vs. 24MP zu erwarten. Leider auch nicht mehr. Der Verzicht auf den Tiefpassfilter ist in meinen Händen nicht zusätzlich positiv zu bemerken.
Wie schon in meiner Rezension zur D7000: wer eher günstige Objektive besitzt, der sollte evtl. vorher testen, ob diese die höhere Auflösung auch mitmachen, oder ob da die Objektive nicht dem Auflösungsgewinn Grenzen setzen. Wer für die 24MP Auflösung neue Objektive braucht, für den wird’s teuer.
Ich werde die 24MP allerdings zu schätzen wissen: ich mache gerne große Berg-Panoramas mit einem Fisheye, dem 10-24mm und dem 35mm – da macht sich der 1,5-fache Auflösungsgewinn sehr positiv bemerkbar!

Rauschverhalten: Das ist überraschend gut. Obwohl bei der D7100 mehr Sensor-Pixel auf die gleiche Fläche gepackt sind – das Rauschverhalten der D7100 ist subjektiv dem der D7000 deutlich überlegen. Insbesondere bei hohen ISO-Stufen, zB 6400, gehen wesentlich weniger Details verloren. Trotzdem ist – wie immer – für Fotos bei denen es auf homogene Flächen und Details ankommt, ISO100 die beste Wahl. Selbst die D7100 zeigt bei wirklich kritischen Motiven (zB Holz-Flächen, in 1:1-Ansicht) einen minimalen Abfall schon ab ISO200. Das wird allerdings nur unter Laborbedingungen oder allerfrühestens ab 40x60-Vergrößerungen wirklich sichtbar…
Fehlpixel: keine. Ich habe je ein helles, mittleres und dunkles Foto kontrolliert- alle 24Mio Pixel sind bei meiner D7100 o.k.

Autofokus: Den habe ich gleich ausgiebig probiert. Er ist mit dem in der Profi-Camera D4 identisch – und das spürt man. Er packt sehr schnell zu. Es ist eine Freude, mit dem Autofokus zu arbeiten! Definitiv ein deutlicher Fortschritt zur D7000. Klasse!

Serienbildfunktion/Zwischenspeicher: Sehr seltsames Resultat. Gleiche ca. 20sek-Sequenz mit max. Bildfrequenz aufgenommen (mit der SanDisk Extreme class 10, 45MB/S – also nicht der aller-aller-neuesten):
7100: NEF&JPG: 16 Bilder, wenn nur JPG: 77 Bilder
7000: NEF&JPG: 26 Bilder, wenn nur JPG: 38 Bilder.
Sprich: wer max, Bildfrequenz braucht – die D7100 verwenden, aber nur JPGs speichern…
Unter nicht so künstlichen Bedingungen bringt trotzdem der bessere Autofokus der D7100 eine deutlich höhere Fotoausbeute, wenn’s um Schnelligkeit geht, auch mit NEF‘s.

GPS: ich habe einen Solmeta Geotagger. Funktioniert einwandfrei auch mit der D7100, mit dem gleichen Verbindungskabel. Ein eingebautes GPS wäre nett gewesen… Und ich vermisse die GPS-Anzeige im oberen Display die die D7000 hatte – die ist weggefallen. Jetzt muß ich nachträglich nachsehen, ob ein geschossenes Foto die GPS-Info vom Geotagger erhalten hat. Aber das ist verschmerzbar.

Zur Videofunktion: die Bildqualität ist gut. Im direkten Vergleich kann sie nicht ganz mit einer echten Videocam mithalten, ist aber praxistauglich. Nur der Autofokus schwächelt nach wie vor (pumpt, und bei Zoom und Schwenk längere unscharfe Sequenzen).
Ton: Das deutlich zu hörende Knistern des Bildstabilisators, das die D7000 noch hatte, ist zu einem recht leisen Rauschen reduziert – damit kann man einigermaßen leben. Ein externes Mikro ist trotzdem zu empfehlen.

Fazit:
Alles in Allem: Kaufempfehlung!
Für den, der max. Bildqualität möchte, und/oder hohe Serienbild-Geschwindigkeit mit JPGs und ISO-Stärke, und der sehr gute Objektive besitzt, für den lohnt sich der Umstieg auf jeden Fall. Klasse Camera!
Wer hingegen nur privat fotografiert, kaum je mehr als DinA4-Ausdrucke braucht, oder nicht so wirklich gute Objektive hat, für den lohnt es sich eher nicht. Dafür reichen 10 oder 16 MP völlig aus. Der Unterschied macht sich erst im Detail bemerkbar – da aber eben deutlich!
Viel Spaß mit der D7100!

Und wer sich dafür interessiert, wie die Tests durchgeführt wurden: das ist auch ein halber Roman – den schreibe ich der Übersichtlichkeit halber in den ersten Kommentar zu dieser Rezension.

Ich hoffe, diese Anmerkungen helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung.
Vg
H.Hellwig
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