Kundenrezensionen


132 Rezensionen
5 Sterne:
 (109)
4 Sterne:
 (9)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (7)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


260 von 270 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein deutliches Plus bei den "inneren" Werten und ein Bekenntnis zum DX-Format
Obwohl der Vorgänger, die D7000 bereits hohe Standards setzte, bin ich der Auffassung, dass die Entwicklung mit der D7100 erst richtig vollendet wurde. Was äußerlich kaum in Erscheinung tritt, macht „unter der Haube“ einen beachtlichen Fortschritt aus. Ich überlegte vor dem Kauf auch, ob die D600 evtl. das bessere und ultimative Upgrade...
Vor 10 Monaten von futsi veröffentlicht

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehlerhafte Pixel im Videobetrieb/Hot Pixel
Meine Kommentar betrifft hier vorrangig die Videofunktion der D7100.
Würde ich hier nur die Fotofunktion bewerten, müsste ich aus meiner Sicht fünf Sterne vergeben.
Zu meiner D90 ist die D7100 ein riesiger Schritt vorwärts, was Rauschverhalten, Usabilty und Bildeindruck angeht (alles subjektiv).

Grundsätzlich problematisch ist...
Vor 4 Monaten von Nildy veröffentlicht


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

260 von 270 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein deutliches Plus bei den "inneren" Werten und ein Bekenntnis zum DX-Format, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Obwohl der Vorgänger, die D7000 bereits hohe Standards setzte, bin ich der Auffassung, dass die Entwicklung mit der D7100 erst richtig vollendet wurde. Was äußerlich kaum in Erscheinung tritt, macht „unter der Haube“ einen beachtlichen Fortschritt aus. Ich überlegte vor dem Kauf auch, ob die D600 evtl. das bessere und ultimative Upgrade darstellen würde. Leider hat dieses, schon leicht „betagte“ Model nicht den verbesserten Autofokus und diese sehr unglückliche Begrenzung der 39 AF-Felder auf die Suchermitte. In der Wiedergabefunktion gibt es da auch nicht diese schöne Taste mit der Bildkontrolle in einem immer wieder gleichen, vorgewählten Vergrößerungsmaßstab. Was für manche Anwender vielleicht eher belanglos erscheinen mag, führte bei mir zur Entscheidung, zuerst die D7100 auszuprobieren. Seitdem denke ich auch über den Wechsel zum Kleinbildformat /Vollformat (FX) nicht mehr nach!
Die D7100 im Vergleich zur D7000:
AUTOFOKUS
Der Autofokus ist sehr viel genauer. Die gleichen Objektive, die vorher einer sehr unterschiedlichen und erheblichen AF-Feinabstimmung bedurften, arbeiten alle sofort perfekt ohne Front- oder Backfokus – einfach wunderbar! Der AF funktioniert auch bei sehr geringer Beleuchtung und man kann das störende AF-Hilfslicht eigentlich abstellen. Die 51 AF-Punkte (statt bisher 39) decken einen angenehm großen Bildbereich ab und erfassen fast immer genau das Detail welches ich mir wünsche (z.B. das näher zu mir gelegene Auge oder die Vorderkante eines Objektes, auch wenn sich diese weit weg von der Bildmitte befinden). Das ist perfekt und sicher eine Anleihe an das Profisystem der D4. Ich verlasse mich zunehmend auf die automatische Messfeldgruppierung, im Gegensatz zum früher favorisierten Einpunkt-AF.
WIEDERGABE
Mit einem Druck auf den OK-Knopf kann die voreingestellte Lupenvergößerung immer wieder abgerufen werden. Die Optionen für die Wiedergabeansicht gestatten endlich eine Variante, bei der nur das reine Bild und sonst absolut keine störenden Informationen auf dem Monitor erscheinen. Dies ist zur Beurteilung der Bildkomposition und Bildstimmung immens wichtig und wurde von mir lang schon ersehnt. Bravo! Auch die D7000 hatte eine solche Ansicht, aber leider mit der völlig sinnlosen Einblendung der Bildnummer in das Foto.
SUCHER
Hier gibt es einen Minuspunkt, denn leider wurde hier am falschen Fleck gespart und die Dioptrienkorrektur geht mit dem Rädchen nur noch von -2 bis +1 zu verstellen (D7000: -3 bis +1). Für mich z.B. (weitsichtig) bleibt so nur noch ein winziger Rest für evtl. spätere Korrekturen übrig!
BELICHTUNG
Die Belichtung ist nun supergenau und es gibt äußerst selten mal Ausrutscher. So etwas Perfektes hatte ich bisher noch nicht. Auch bei hellem Sonnenlicht keine Überbelichtung der Lichter im Gegensatz zu den Vorgängern (D90, D7000), die für diese Situationen immer eine Korrektur von minus 0,3-0,7 EV benötigten. Auch die Dreh-und Anzeigerichtung für Belichtungskorrekturen in Sucher und Display laufen nun in die richtige Richtung, also Minuskorrektur mit Drehrichtung des Einstellrades nach links und Balkenanzeige ebenfalls nach links! Das hat mich vorher unendlich genervt und mir regelmäßig die ganze Intuition verpatzt.
BILDQUALITÄT
Hier setzt die D7100 noch eins drauf und eine leichte Steigerung zur D7000 ist zu beobachten. Allerdings resultieren diese Effekte vorwiegend auf der höheren Pixelzahl und einer damit verbundenen Verkleinerung der Artefakte. Durch diesen Trick hat man auch den Eindruck des geringeren Rauschens, der bei gleichem Vergrößerungsmaßstab allerdings entzaubert wird. Auch wenn man nun die Fotos (6000x4000Px) im A3+Format mit 300 dpi drucken kann, ohne dass das Bearbeitungsprogramm die Bilder größer rechnen muss, hätten mir persönlich die 16 MP gereicht. Auch die 12MP der D90 hatten bereits für hervorragende Ausdrucke in dieser Größe genügend Spielraum. Das Ganze hat nämlich auch noch eine den meisten Fotografen unbekannte Nebenwirkung: Durch die geringere Pixelgröße bei 24MP anstatt 16MP auf der gleichgroßen APS-C Sensorfläche verändert sich die förderliche Blende von bisher f7,9 (D7000) auf nunmehr f6,4 (D7100/D5200). Zum Vergleich liegt die D600 hier bei f9,8. Die förderliche Blende bestimmt den Punkt, von dem an durch weiteres Verkleinern der Blendenöffnung der Effekt der Diffraktion eintritt, einer Beugungserscheinung des Lichtes, welche die Auflösungswerte damit immer weiter verschlechtert. Also Abblenden auf kleinere Öffnungen (größere Blendenzahl) bringt zwar einen Zuwachs an Schärfenausdehnung, verringert aber die Detailzeichnung zum Teil erheblich! Ich kann mich nur wundern über die Leute, die im DX-Format mit Blende 22 oder gar 32 arbeiten und glauben, dass damit die Fotos schärfer werden. Ich selbst verwende im Programm A (Blendenvorwahl) je nach Situation gern Werte zwischen 2,8 und maximal 8.0 und lasse die hervorragend programmierbare ISO-Automatik den Rest automatisch erledigen. Da ich nur noch lichtstarke Festbrennweiten (z.B. das hervorragende 35mm 1,8G DX oder das unglaubliche 85mm 1,8G FX) verwende, erreiche ich bereits mit Blende 4,0 die Höchstleistung der Objektive und ein schönes Bokeh obendrein. Diese Blende ist übrigens bei Zoomobjektiven gerade mal der Anfangswert (größtmöglichste Blendenöffnung) mit meist miserablen Leistungen, die sich durch Verkleinern der Blende zwar verbessern, aber ihre Höchstform erst dann erreichen würden, wenn die förderliche Blende bereits überschritten ist. Ein Dilemma, dessen Ausweg in der Benutzung lichtstärkerer Optiken liegen mag. Die Scharfzeichnung lässt sich aber auch mit den bekannten Picture Control Funktionen noch anpassen. Diese lassen eine Erhöhung der Werte für die JPGs zu. Die standardmäßige Werkseinstellung zielt auf angenehm natürliche Resultate ab und lässt späteres Nachschärfen zu. Für Fotos, die nicht viel nachberabeitet werden, halte ich sie für zu weich. Schärfefanatiker sollten hier lieber mal Werte von 6 oder gar 7 ausprobieren, da ja die Pixel der D7100 viel kleiner sind und somit die Schärfung weniger sichtbar greift! Für all diese Einstellungen kann man die Kamera nicht verantwortlich machen, der Benutzer ist hier nun mal gefordert und sollte den Umgang erlernen oder eine einfache Automatikknipse benutzen.
ISO-AUTOMATIK
Auch hier gibt es eine weitere Verbesserung. Neben dem Minimal- und Maximalwert, den man der Automatik gestattet, konnte man bisher auch die längste Belichtungszeit frei vorgeben und die Kamera erhöhte den ISO-Wert erst dann, wenn diese Zeit unterschritten wurde. Da der Wert fest eingestellt blieb und z.B. nicht die erhöhte Verwacklungsgefahr von Teleobjektiven berücksichtigte, war das System relativ starr und erforderte dann doch wieder den manuellen Eingriff beim Wechseln der Optik oder dem Zoomen. Jetzt erkennt die Kamera die Brennweite und wählt immer die Belichtungszeit, mit der man normalerweise noch nicht verwackelt. Die Sensation ist aber, dass man diese Einstellung noch in Richtung schneller bzw. langsamer justieren kann, falls die Objektbewegung (Sport/Tiere etc.) dies erfordert. Das ist grandios! Einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir diese Korrektur in noch kleineren Schritten gewünscht.
DX oder doch FX
Die Wahl des "Vollformats" macht heute ohnehin nur noch für Anwendungen im hohen ISO-Bereich (ab 1600+) wirklich einen Sinn. Obwohl die D7100 Erinnerungsbilder, Reportagen und dokumentarische Fotos durchaus bis 3200 ISO und auch darüber noch gut aussehen lässt, kommt für großformatige Fine Art Drucke ohnehin nur der untere ISO-Bereich infrage. Neulich habe ich wunderbare Aufnahmen aus der Zeit des Kleinbildfilms aus meinem Archiv gescannt und welch ein Wunder was mit einem ISO 400-Film so alles möglich war. Mit einem lichtstarken Objektiv (Nikkor 105mm f2,5) konnte man vor 20 Jahren bei sehr spärlicher Beleuchtung mit ruhiger Hand und Luftanhalten noch sehr gute Qualität erzielen. Seit dieser Erkenntnis gehe ich heute maximal bis 1600 ISO und siehe da - mit dem Nikkor 85mm f1,8 G oder 35mm f1,8 G geht das auch ohne Bildstabilisator und noch viel besser als früher! Hierzu noch eine weitere Überlegung: Mit dem FX-Format (KB-Sensor der D600) benötige ich für die gleiche Schärfentiefe eine zusätzliche Verkleinerung der Blende um ca. einen Lichtwert. Das bedeutet, wenn ich im DX-Format (APS-C Sensor der D7100) die Blende 5,6 benötige, müsste ich unter sonst gleichen Lichtverhältnissen bei der D600 schon die kleinere Blende 8 wählen, um für ein Porträt die gleiche Schärfenausdehnung z.B. von Auge bis Ohr zu erreichen. Dies kostet mich als Ausgleich, bei konstanter Belichtungszeit, eine Erhöhung um einen ganzen ISO-Sprung (1EV). Die D600 macht das Foto dann schon mit z.B. 3200 ISO während die D7100 die gleiche Schärfentiefe bereits mit ISO 1600 erreicht. Darum sind die ganzen Tests, bei denen die FX und DX-Kameras mit gleichen ISO-Werten gegeneinander antreten etwas fadenscheinig, denn ich müsste gerechterweise das Rauschverhalten der D600 bei ISO 1600 mit dem der D7100 bei 800 ISO und nicht bei 1600 vergleichen. Der größere Sensor ist zwar prinzipiell effektiver, frisst den Vorteil der besseren Lichtausbeute aber durch die geringere Schärfentiefe zum Teil wieder auf. Den einzigen Reiz dieses Systems hätte für mich vor allem der nochmals größere Sucher gehabt. Da die D7100 (D7000,D90) durch das Glasprisma aber bereits ein erheblich größerers Sucherbild als die darunterliegenden Modelle (D5200, D3200) besitzt (siehe Suchervergrößerung in den Datenblättern), kann man dies aber getrost verschmerzen, denn die Bildkontrolle ist ausreichend gut.
SENSORFLECKEN
Über all die Diskussionen kann ich nur schmunzeln. Natürlich habe ich, aufgeheizt durch die vielen Beiträge, einen Test gemacht und auch einen relativ belanglosen Fleck entdeckt. Allerdings bei einer Testreihe mit verschiedenen Blenden. Was bei f22 und f16 noch sichtbar war, verschwand bei f11 bereits vollständig. Da ich jedoch solche hohen Werte aus oben genannten Gründen ohnehin nicht verwende, ist mir nun klar, warum mich das Ganze weder in der Vergangenheit beschäftigte, als auch in Zukunft wenig berühren wird. Das ist schon ein richtiger Sport: Kamera mit grenzwertigen Einstellungen testen und dann reklamieren. Wie wäre es mit etwas Weiterbildung auf dem Gebiet der Fotografie und dem Erlernen der Kamerabedienung?
Mit störenden Ölflecken, die sicher sehr ärgerlich sind, hatte ich allerdings noch keine Probleme, was evtl. darauf zurückzuführen sein mag, dass ich fast ausschließlich den Quiet-Modus nutze und selten schnelle Serienbilder mache, bei denen der Effekt vielleicht schon aufgrund der stärkeren Beschleunigung der Bauteile eintritt. Also vielleicht am Anfang lieber mal den langsamen Modus nutzen, bis sich das Ganze eingefahren und das Schmiermittel verteilt hat (ist nur eine Vermutung).
FAZIT
Die D7100 hält ihre Qualitäten eher im inneren versteckt. Wer nur einen Knopf drücken möchte und dann ein perfektes Ergebnis erwartet, wird sie vielleicht gar nicht entdecken. Die bisherigen Rezensionen lassen vermuten, dass von einigen Nutzern so manches Highlight noch gar nicht erkannt wurde. Wer jedoch sorgfältig zu arbeiten gelernt hat, wird den Qualitätssprung bemerken und zu schätzen wissen und kann auf das FX-Format getrost verzichten. Allerdings kommt der Vorteil der höheren Auflösung und des fehlenden Tiefpassfilters (OLPF) vor allem denen zugute, die allerbeste Optiken anwenden. Die günstigen Kitobjektive werden diesem Anspruch eher nicht gerecht und die Verbesserungen sind dann nicht unbedingt sichtbar. Der Wechsel hat sich für mich, trotz finanzieller Einbußen, mit Sicherheit gelohnt, daher die Bestnote.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


76 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden - Umstieg von der D5100, 21. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Kurz zu meiner Vorgeschichte:
Ich habe ca. 1,5 Jahre mit der D5100 fotografiert. Ich war sehr zufrieden mit der Leistung und mir sind einige schöne Bilder gelungen. Ich fotografiere sehr viel Natur (Landschaft und Makros), aber auch Portrait und Street.
Allerdings habe ich mich dann doch zu dem Umstieg auf die eine Nummer größere D7100 entschieden, die ich nun ca. 2 Monate in Benutzung habe.

Meine Gründe für den Umstieg:
- Das Gehäuse ist ein klein wenig größer und liegt perfekt in der Hand. Bei der D5100 taten mir nach ein paar Stunden die Finger weh, weil sie nicht genug Platz hatten. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Zudem fühlt es sich deutlich wertiger an.
- Durch die zwei Wahlräder kann man schneller und einfacher die Blende und Iso anpassen (Ich fotografiere meistens im A-Modus).
- Sehr hilfreich ist das zusätzliche Wahlrad beim Wechseln von Einzel-, Serienbild (in zwei Geschwindigkeiten low und high), Quiet, Selbstauslöser und Mup (Spiegelvorauslösung). Dies spart einen Gang ins Menü und geht sehr viel schneller. Gerade für den Wechsel von Einzelbild in Mup bin ich sehr dankbar in der Makrofotografie.
- Auch sonst kann man schneller auf viele Funktionen per Tastendruck und Wahlrad zugreifen (Autofokus, Messfeldsteuerung, Belichtungsmessung, Weißabgleich).
- Der Autofokus mit seinen 51 Messfeldern ist ein Traum. Er ist sehr schnell und präzise und funktioniert auch noch bei schlechten Lichtverhältnissen, als die kleine Schwester schon Probleme hatte.
- Das Schulterdisplay erleichtert einem das Arbeiten sehr. Man hat mit einem Blick alle wichtigen Informationen übersichtlich parat, ohne das Display einschalten zu müssen. Damit geht auch eine fast doppelt so hohe Akkulaufzeit einher.
- Der Sucher ist sehr schön hell und groß und deckt 100% des Bildfeldes ab. Zudem lassen sich Gitterlinien einblenden, sowie eine Wasserwage. Sehr hilfreich und ein großer Vorsprung zum kleineren Model.
- 2 SD-Kartenslots zum getrennten schreiben von RAW und JPG.
- Der 24 Megapixelsensor liefert in 100% Ansicht nicht sehr viel bessere Bildqualität, allerdings ist die Low-Lightfähigkeit gesteigert worden (Rauschen bei ISO 3200 in etwa so wie ISO 1600 bei der D5100 und somit gut nutzbar) und man hat doch erheblich größere Crop-Reserven.
- Die Abblendtaste ist sehr hilfreich zur Kontrolle der Tiefenschärfe und erleichtert so die Bildgestaltung
- Die Serienbildgeschwindigkeit ist deutlich höher
- Dass das Gehäuse aus Magnesium gefertigt ist und gegen Umwelteinflüsse geschützt ist, lässt einen mehr in die Kamera vertrauen und man geht auch mal bei Regen vor die Tür.
- Perfekt ist die sofortige 100% Ansicht im Wiedergabemodus auf der OK-Taste.
- Benutzung des internen Blitzes als Master.

Meine Objektive:
- Sigma 17-70 C: Ein sehr gutes Immerdrauf, das mit allen Situationen zurechtkommt, egal ob Natur, Landschaft, Portrait und auch ein bisschen Makro. Natürlich ist es am kurzen Ende etwas weich in den Ecken, aber für gerade einmal 400€ bekommt man einen sehr guten Allrounder. Auch der AF ist meiner Meinung nach sehr gut. (Ja, es gibt die bekannten Probleme bei der Bildwiedergabe, dies stört mich persönlich jedoch nicht).
- Micro-Nikkor 40mm f2.8: Sehr scharfes Makroobjektiv, besonders mit dem 24 Megapixelsensor. Hier entdeckt man neue Details die einem mit der D5100 verborgen blieben. Gerade auch Eismakros im Winter sind nun gut möglich.
- Nikkor 50mm f1.8G: Schöne Portrait- und Streetlinse. Keinerlei Probleme an der D7100. Af ist in Ordnung und die Abbildungsleistung ist Top.
- Nikkor 55-200mm 1:4-5,6 G: Mit dieser Kombination bin ich leider nicht mehr zufrieden, vielleicht auch bedingt durch die gestiegenen Ansprüche. Selbst vom Stativ mit Spiegelvorauslösung und Fernauslöser gelingen mir keine zufriedenstellenden Aufnahmen. Zudem Arbeitet der VR meist gegen mich, ohne sind die Bilder schärfer. Auch der AF lässt zu wünschen übrig.

Fazit:
Alles in allem bin ich mehr als zufrieden mit dem Umstieg und ich bereue keinen Cent. Die verbesserte Haptik, die Einstellmöglichkeiten, der Sucher und Autofokus lassen keine Wünsche mehr offen. Das Klappdisplay der D5100 vermiss ich nur sehr selten, ich finde es würde auch nicht an die D7100 passen, da es nicht sehr stabil ist und das Vertrauen in die Kamera schmälert, zudem müsste die sehr gute Tastenanordnung geändert werden. Nur ein W-lan Modul hätte Nikon noch spendieren können.
Viel Spaß allen, die sich für diese tolle Kamera entschieden haben.

Ich hoffe ich konnte bei der Kaufentscheidung helfen und bitte vergesst nicht ehrlich zu bewerten, ob diese Rezension hilfreich war, oder nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


239 von 255 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DX Format in Perfektion, 22. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
So hier ist sie nun die neue Nikon D7100 und nun möchte ich meine Eindrücke nach ein paar Wochen Benutzung schildern.
Im DX Format besitze ich bereits die Nikon D7000 und D5100,somit werde ich in dieser Rezension vereinzelt auf die Fortschritte der D7100 zum Vorgängermodell eingehen.

Haptik/Ausstattung:
Das Gehäuse liegt sehr gut in meiner großen Hand,ich finde es etwas griffiger als bei der D7000.
Die Haptik paßt und das Gehäuse macht einen wertigen und gut verarbeiteten Eindruck.
Die Kamera ist ja staub und spritzwassergeschützt und alle Anschlüsse sind mit soliden Gummikappen verschlossen.
Die Tasten und Bedienelemente haben einen klar definierten Druckpunkt und fühlen sich solide an.
Das rückseitige 3,2" Display ist wirklich klasse und läßt eine direkte Schärfebeurteilung vor Ort zu,nicht zuletzt auch weil es endlich möglich ist mit nur einem Knopfdruck in die 100% Ansicht zu wechseln.
Es kommt mir noch etwas brillianter vor als bei der Vorgängergeneration.
Manche Personen werden eventuell ein Klappdisplay vermissen,das inzwischen in vielen DSLR und Systemkameras zu finden ist.
Wobei einem Klappdisplay aber auch vielerorts der Ruf nacheilt das es in der "Semiprofiklasse" nichts zu suchen hat und ein Ausstattungsgimmick der Einsteigerklasse ist.
Egal wie es auch ist,ich kann mit dem festen Display gut leben und wer ein Klappdisplay braucht hat ja die Möglichkeit die Nikon D5200 zu wählen.
Sehr gut ist auch die Möglichkeit 2 SD Karten gleichzeitig einzulegen (hatte die D7000 bereits) um z.b. jpeg und raw auf verschiedenen SD-Karten zu speichern.
------------------------------------------------------------------------------------------------

Autofokus/Bedienung:
Der Sucher ist schön groß,klar und hell.Desweiteren lassen sich die Anzeigen im Sucher sehr gut ablesen.
Die grundlegende Bedienung hat sich nicht großartig gegenüber der Nikon D7000 verändert,was ich begrüsse da diese sehr durchdacht ist.
Eine wesentliche Verbesserung zur D7000 ist der AF der D7100 der jetzt die Profiklasse erreicht.
Insgesamt sind es nun 51 Fokusfelder mit 15 Kreuzsensoren,welche im Sucherbereich gut verteilt sind und nicht nur im mittleren Bereich.
Bei ersten Versuchen habe ich festgestellt das der AF sehr schnell und zuverlässig zupackt,vorallem bei sich schnell bewegenden Objekten.
Gerade auch in Situationen mit wenig Licht kann ich ein deutliche Verbesserung feststellen und der AF ist sehr zuverlässig.
Im Liveview über das Display ist der Autofokus recht flott,aber immer noch nicht so schnell wie z.b. die Sony's mit fest stehenden Spiegel.
Also eher für ruhige Objekte wie Makros gut geeignet,bei Action Fotos benutze ich eh den Sucher.
Das Auslösegeräusch erscheint mir nun etwas leiser als beim Vorgänger,ideal für diskrete Fotos wie z.b. in der Kirche bei Hochzeiten.
------------------------------------------------------------------------------------------------

Bildqualität:
Die Sensorauflösung beträgt 24,1 Mp,was eine ganz Menge ist.
Ich hatte erst Befürchtungen das meine teilweise etwas älteren Objektive mit dieser hohen Auflösung nicht klar kommen.
Aber das hat sich nicht bewahrheitet und ich kann nicht klagen,die Ergebnisse sind erstklassig.
Selbst mit dem günstigen Nikon 18-105VR sind die Ergebnisse wirklich gut.
Natürlich werden die Bildergebnisse mit höherwertigen Glas noch besser.
Vorteil dieser 24 MP hohen Auflösung ist der Zugewinn feinster Details.
In der 100% Ansicht entdenke ich Details die ich vorher nicht gesehen habe,desweiteren hat man bei 24 MP reichlich Spielraum um die Bilder zu beschneiden und den richtigen Bildauschnitt zu wählen.
Die Ergebnisse sind brilliant und ich bin ich sehr zufrieden,das Rauschen ist selbst bei hohen Iso Zahlen sehr gering und die Schärfe der Bilder ist einwandfrei,was vielleicht auch etwas daran liegt das kein AA Filter verbaut ist.
------------------------------------------------------------------------------------------------

Videofunktion
Die Videofunktion habe ich kurz angetestet und die Ergebnisse waren sehr gut.
Seltsamerweise scheint mir der Moireeffekt geringer als bei anderen Nikon Kameras obwohl kein AA Filter verbaut wurde und damit das Moire eigentlich höher sein müßte.
Wirklich klasse und ich werde die Videofunktion nun öfters nutzen.
------------------------------------------------------------------------------------------------

Fazit:
Im großen Ganzen ist die D7100 keine Revolution,aber eine klasse Weiterentwicklung der schon sehr guten D7000.
Für mich persönlich sind einige sehr nützliche Dinge hinzu gekommen wie z.b. die 100% Ansicht auf Knopfdruck,toller Videomodus,schneller AF,griffigeres Gehäuse.
Ich kann die Kamera also bedenkenlos empfehlen und werde viel Spaß mit Ihr haben.

Bei Gelegenheit werde ich meine Rezension ergänzen wie sich die D7100 auf Dauer schlägt ;)

-----------------------
*edit* 03.04.2013

Hier mal ein erstes kleines Update

Die Akkuleistung ist ähnlich kraftvoll wie bei der D7000.
Bei normalem Fotogebrauch sind mit einer Akkuladung ca 1000 Bilder möglich.
Mit gelegentlichem Blitz und Liveview bin ich auf etwas über 500 Bilder gekommen.
Die 1,3Crop Videofunktion mit erhöhter Bildrate gefällt mir,ideal um Szenen per Schnittprogramm zu Zeitlupensequenzen zu wandeln.
Nach ein wenig Anpassung der Bildparameter sind sehr ansprechende Jpeg's OCC möglich,
falls mal keine Raw Bilder nötig sind oder die Zeit zur Rawbearbeitung fehlt.
Natürlich sind die Ergebnisse per Raw besser,gerade die Schattenbereiche haben erstaunlich hohe Reserven in der Nachbearbeitung.
Die Treffsicherheit und Genauigkeit des AF's begeistert mich immer wieder.
Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit der D7100.
..........to be continued
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D7100, 22. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Ich besitze die Kamera nun eine gute Woche und möchte einmal die ersten Eindrücke zum besten geben.
Ursprünglich hatte ich die D5100 in meinem Besitz und bin nun auf die 7100 gewechselt, und dieser Unterschied ist schon bemerkenswert.
Wenn man einen 95% Sucher gewohnt war dann geht einem beim Blick durch den Sucher der D7100 schon eine andere Welt auf, denn dieser ist wirklich ausgezeichnt und auch die OLED Beschriftung erachte ich als gelungen.

Qualität und Verarbeitung empfinde ich persönlich für eine Kamera dieser Preisklasse als einwandfrei und ich wüsste auf Anhieb nicht was man daran besser machen könnte/sollte, zudem liegt sie gut in der Hand und ein angenehmes Griffgefühl entwickelt sich sofort.Auch die Ausmaße der Kamera sind so wie ich mir diese bei meiner Handgrösse wünschen würde, nicht zu groß und nicht zu klein, aber dieses Kriterium muß schließlich und letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Die Bedienung der Kamera ist mehr oder weniger intuitiv, wer bereits eine Nikon besitzt oder jemals eine hatte wird sich in den Grundfunktionen schnell zurecht finden. Zwar bleibt der Blick ins Handbuch sicher nicht aus, jedoch sollte man nach kurzem Studium desselbigen Wissen wo alles zu finden ist.

Nun zum wichtigsten und zwar zur Bildqualität:
Ich habe nun diverse Bilder mit unterschiedlichsten Einstellungen und Objektiven gemacht, darunter das 50/1.8g und das 16-85 VR und darf behaupten das die Qualität in Detail, Schärfe und Brillianz erstklassig ist. Wie bereits erwähnt, bezieht sich dieser Eindruck auf meine subjektive Erfahrung und nicht auf unter Laborbedingungen entstandenen Bildern oder Meßergebnissen.

Highlight dieser Kamera ist der Sensor mit 51 AF Feldern und ich empfinde es als ein wahre Wonne damit zu fotgrafieren, auch deswegen weil die Abdeckung eben jener sehr gut über einen großen Teil des Blickfeldes geht. Zudem ist die Nutzung des 1.3 fachen Zusatzcrops ein interessantes Gimick. Auch den AF muß man hier nochmals löblich erwähnen, er ist wirklich sehr sehr fix und treffsicher, ich denke daran wird jeder User der dieses Gerät sein eigen nennt seine Freude haben.

Ein paar Dinge erachte ich allerdings als nicht so gelungen, wie Beispielsweise die Iso Taste die in der Reihe die zweite von unten ist, da wäre es doch meines Erachtens nach Wünschenswert gewesen diese weiter nach oben oder unten zu Legen. Auch das etwas wacklige Multifunktionsrad finde ich verbesserungswürdig, sowie die fummelige Entriegelung des unteren kleinen Einstellrades auf der Linken Schulterseite hätte man ein wenig anders Gestalten können.
Alles in allem sind diese Punkte aber Jammern auf einem Recht hohen Niveau und sollten in der Praxis auf die Dauer nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Kurzes erstes Fazit:

Eine absolut erstklassige Kamera im DX Format die meines Erachtens nach ihren Preis absolut wert ist. Bildqualität, Sensor und AF sind auf Top-Niveau und Bilden wohl die Spitze in diesem Segment. Für mich also eine klare Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von der D90, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Nachdem hier schon fast alles gesagt wurde, was es zu dieser Kamera zu sagen gibt, möchte ich spezifisch als Umsteiger von der D90 meine subjektiven Beweggründe und Erfahrungen anmerken, und vlt. 1-2 Punkte hervorheben, die mich überraschten und die man nicht e schon aus x Rezensionen kennt. Fotografisch bin ich von Makro-, Stillleben, Portrait, Landschafts- bis Wildlife Fotografie gestreut aktiv..

In wie weit sich ein Umstieg auf eine neue Kamera lohnt, lässt sich mit Vernunft wohl nur begrenzt (schlüssig) argumentieren. Ich habe lange versucht -im Sinne der Vernunft- an meiner D90 festzuhalten, weil sie einerseits vom Bedienkonzept alle meine Wünsche erfüllt, und ich ehrlicherweise auch mit den (aus heutiger Sicht) Schwächen in der überwiegenden Mehrheit der fotografischen Situationen gut leben konnte - sprich, mir würden wenige Situationen einfallen, wo eine bessere Kamera zu wirklich entscheidend besseren Ergebnissen geführt hätte.

Folgende Schlüssel-Eigenschaften habe ich letztendlich für mich als Rechtfertigung für den Kauf der D7100 definiert (i.d. Reihenfolge der vermeintlichen Wichtigkeit):
1) Höhere Auflösung des Sensors (als Crop-Reserve f. Bildausschnitte bzw. virtuelle Brennweitenverlängerung)
2) Verbessertes High-Iso Rauschverhalten (Verwendung von lichtschwächeren Telezoomobjektiven bei schlechten Lichtverhältnissen)
3) Bildqualität, größerer Dynamikumfang, verbesserte Belichtungsautomatik
4) Verbesserter Autofokus (Anzahl d. Messfelder, Geschwindigkeit, Low-Light)
5) Robusteres Gehäuse (Magnesium, Staub-u.Spritzwasserschutz)
6) Verbesserte Video-Funktion (Autofokus, Videomodi, Qualität, Stereo)

Und hier die Zusammenfassung in wie weit sich die Erwartungshaltung bestätigt hat:

ad 1) Die höhere Auflösung des Sensors bestätigte teilweise in den Ergebnissen meine Erwartungen, bei der Verwendung von Durchschnittsoptiken wird aber eindeutig das Glas zum limitierenden Faktor für die Bildqualität. Die Sensorauflösung der D7100 kann nur im Optimalfall voll ausgeschöpft werden. Optiken, die an der D90 noch super scharf wirkten, bekommen von der D7100 ihre Grenzen aufgezeigt.
ad 2) Das erwartete verbesserte Rauschverhalten ggü. der D90 hat sich absolut positiv bestätigt. Ich kann nun mit 1600 ISO qualitativ mindestens gleichwertig fotografieren wie mit der D90 @800 ISO. In einer Reithalle (aktueller Anlassfall) heißt das 1/250s anstatt 1/125s, was bei 100mm Brennweite einen entscheidenden Unterschied macht. Wie oft erwähnt wirkt das feinkörnige Rauschen der D7100 wesentlich weniger störend, speziell bei noch höheren ISO-Werten.
ad 3) Bildqualität/Dynamikumfang/Belichtung: bestätigt, die Belichtungsergebnisse wirken allgemein ausgeglichener als mit der D90. Die Automatik arbeitet noch zuverlässiger. Der höhere Dynamikumfang ist spürbar.
ad 4) AF: voll erfüllt, der AF der D7100 ist eine andere Liga.
ad 5) Gehäuse: die Kamera fühlt sich merkbar wertiger an als die D90 - dadurch werden die Fotos nicht besser, aber Freude macht's allemal. Die Wetterbeständigkeit habe ich noch nicht getestet (habe ich auch nicht bewusst vor), aber auch hier hat man ein besseres Gefühl, wenn mal ein paar Tropfen auf der Kamera landen.
ad6) Video: Die Videofunktion der D90 war für mich praktisch unbrauchbar, hat aber bereits Lust auf Freistellen in Video-Aufnahmen u. Available-light Videos gemacht. Die D7100 hat nun zwar Autofokus im Videomodus, dieser fokussiert allerdings nicht unbedingt smooth (verzögert, Pumpen), und man hört seine Arbeit auch deutlich auf der Tonspur. Die Videoqualität an sich und die möglichen Auflösungen/Framerates sind aber tadellos, die Videofunktion ist i.d. Bedienung toll integriert (Live-View Hebel Foto/Video und dedizierte Rec.Taste) und wird von mir sicher wesentlich öfters genutzt werden als mit der D90.

So viel zur Erfüllung der Erwartungshaltung.

Folgende nennenswerte positive/negative Punkte haben sich i.L.d. Nutzung der D7100 noch gezeigt, die mich trotz umfangreicher Recherche im Vorfeld noch überraschen konnten:

+) Die Bildstirmhelligkeit wurde ggü. der D90 deutlich erhöht. Mit max. Helligkeit (+5) ist die Erkennbarkeit am Bildschirm selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch überraschend gut. Ein absoluter Mehrwert der täglich zum Tragen kommt.
+) Die HDR-Funktion liefert tolle, ungekünstelte Ergebnisse auf einen Klick. Für schwierige Lichtverhältnisse im Alltag absolut brauchbar.
+) Die im AF/M-Hebel integrierter AF Auswahltaste empfinde ich als sehr intuitiv
+) Die Zoom-Funktion auf der OK-Taste für schnelle Schärfe-Kontrolle einer Aufnahme ist ein Segen, wenn auch traurig, dass eine eigentlich so selbstverständliche Funktion extra lobend erwähnt werden muss (...und an der D600 doch tatsächlich fehlt)
-) Die geänderte Anordnung der +-Zoom-Tasten. Das will und will nicht in meinen Kopf (drücke noch immer regelmäßig auf die i-Taste)
-) Der Deckel des SD-Karten-Faches wirkt filigran, zerbrechlich und schließt/öffnet für meinen Geschmack zu leichtgängig, ein Stilbruch zur restlichen Wertigkeit der Kamera.

Fazit:
Die D7100 erfüllt meine Wünsche und Erwartungen aus dem Umstieg von der D90 praktisch gänzlich und hat mich mit einigen unerwarteter Goodies (sehr heller Bildschirm, gut nutzbare HDR-Funktion, nochmals erweiterter Individual- u. Customizing-Funktion...) überrascht, es gibt aber auch ein paar minimale Schönheitsfehler - mit denen man aber gut leben kann.
Kann ich nun entscheidend bessere Fotos machen als mit der D90? -Wahrscheinlich nicht. Aber meine Motivation und Freude dazu ist mit der D7100 hoch wie nie zuvor - also vielleicht doch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


80 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D7100 kann vollauf Begeistern, 23. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Ich muss ein paar emotionale Eindrücke von dem brandneuen Teil loswerden:

Ich bin von der Profikamera Nikon D300s auf die Konsumer-Kamera Nikon D7100 "abgestiegen".
Eigentlich wollte ich schon auf die D7000 wechseln, aber die Vorteile in der Bildqualität waren nicht so gravierend,
dass es die Vorteile der D300s aufwog. Mit der Vorstellung der D7100 gab es für mich kein Halten mehr
und ich bestellte die Kamera beim örtlichen Fachhandel, da Amazon sich nur auf Vorbestellung zu einem
recht hohen Preis einließ, der sich bis heute nicht änderte.

Gleich nach Veröffentlichung der technischen Details der D7100 hieß es unter den „Experten“:
nur Modellpflege zur D7000, auch nur halbherzig modernisiert, kein klappbares Display, Video in HD nicht mit 50p, kein GPS, kein WLAN.
Gleich erst einmal Meckern, Meckern. Von den 2 ersten Rezensionen an dieser Stelle ganz zu Schweigen.

Ich habe die D7100 seit 6 Tagen und habe viel ausprobiert. Die Einstellmöglichkeiten sind schier unendlich
und als Nikonianer findet man das meiste schnell. Die wichtigen Einstellungen gehen mit Schaltern, Tasten und Rädern, wie es sich gehört.
Ich benutzte dabei die Nikkor-Objektive 16-85mm VR, 70-300mm VR, 10-24 und 35mm 1.8.

Mein erstes Fazit: scharfe Bilder bis ins kleinste Detail dank der hohen Auflösung, im ISO-Bereich bis 800 kein Rauschen auf einem 27“ Monitor
bei voller Bildgröße sichtbar, bis ISO 1600 leicht wahrnehmbar aber nicht störend und trotzdem feine Details sichtbar.
Ob man auf Ausdrucken bis A4 überhaupt dann ein Rauschen feststellen kann, bleibt abzuwarten.
Die Bilder besitzen eine sehr gute Dynamik, was am Histogramm schnell überprüfbar ist.
Der Autofokus packt selbst bei diffusem Licht derart zu, da kommt Begeisterung auf.
VR-Objektive vorausgesetzt und normale Beleuchtung im Zimmer (Deckenlampe oder Strahler an) kann man bei der Familienfeier auf Blitzlicht verzichten.
Und wenn es für ISO 100 hell genug ist läuft, der Sensor zur Höchstform auf. Ich kann das labormäßig nicht nachweisen aber nach vieljähriger
analogen und digitalen Fotografie sieht man das schon.

Ich habe die Tests der Mitbewerber aus dem Hause Nikon und der Konkurrenz ausführlich studiert und behaupte,
dass es keine Kamera zur Zeit unter 2000 € gibt, wo Auflösung, Belichtung, Autofokus und Geschwindigkeit
eine so hohe Qualität erreicht wie bei der D7100 mit einem DX-Sensor!.
Ein erster Test, bei dem man Kameramodelle mit unterschiedlichen ISO-Werten und Objektiven gut vergleichen kann,
ist veröffentlicht und bestätigt dieses.

Und so stellt sich mein „Abstieg“ als wahrer Aufstieg dar.

Aber vergeßt nicht: gute Fotos zu machen, ist eine Kunst und weniger abhängig von der Technik als man glaubt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


147 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D7100 - würdiger Nachfolger der D7000?, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Ich hatte die D7100 vorbestellt und daher bereits am vergangenen Freitag (15.3.) die neue Nikon-DSLR in den Händen. Vom nach wie vor von Nikon angebotenen Vorgängermodel D7000 kommend, hatte ich lange überlegt, ob ich den “Upgrade“ zur D7100 unternehmen sollte – aber schon die „Papierform“, also die Neuerungen bei Ausstattung und Bedienung, hatten mich genug gereizt, die Kamera zu bestellen. Und die Wirklichkeit der ausgepackten und ausprobierten Kamera hat die Entscheidung als richtig bestätigt. Der Zuwachs an Megapixeln steht dabei nicht im Vordergrund – schon die 16 MP der D7000 waren zumindest für meinen Bedarf absolut ausreichend.

Dass Nikon an Haptik und Bedienkonzept nicht allzu viel gegenüber der D7000 (und anderen DSLRs der Nikon-Familie) verändert hat, finde ich begrüßenswert. Überhaupt ist die D7100 keine „Revolution“ im Vergleich zur D7000. Aber viele kleine Veränderungen und zusätzliche Möglichkeiten summieren sich zu einer spürbaren Verbesserung der inneren Werte der Kamera.

Die Video-Performance habe ich nicht erprobt – für Video nutze ich die DSLR nicht (auch nicht zum Telefonieren, wie anscheinend einige andere Rezensenten es gern tun würden...). Zur Serienbild-Leistung kann ich ebenfalls nicht viel sagen; in diversen Foren wird ja die Bemessung des Pufferspeichers bemängelt, aber bei meinen (zugegeben wenig anspruchsvollen) „Kleinserien“ konnte ich hier keine Beschränkungen bemerken.

Ein paar Aussagen, die ich nach drei Tagen wagen kann:

Der Autofokus ist spürbar verbessert, nicht nur hinsichtlich der Anzahl Messfelder, sondern auch der Möglichkeiten, sie flexibel einzusetzen, und der Geschwindigkeit, besonders bei wenig Licht. Das Fokustempo ist natürlich auch vom verwendeten Objektiv abhängig. 50mm Festbrennweite oder mittlerer Bereich z.B. des 16-85-Nikon-Zoom fokussiert schneller als ein stärkeres Telezoom – aber alles im grünen Bereich. Übrigens auch bei Makroaufnahmen, z.B. mit dem Sigma 150er (bei denen ich allerdings lieber manuell fokussiere).

Die High-ISO-Leistung erscheint mir gegenüber der bereits ziemlich guten D7000 weiter verbessert. Zumindest bis ISO 3200 hält sich das Bildrauschen in guten Grenzen und ist wenn überhaupt nur in dunklen Bildflächen erkennbar (bei 100%-Größe).

Der Sucher ist für mich perfekt – nicht nur das Sucherbild ist brillant, sondern auch die Informationen darunter/daneben präsentieren sich klar und sehr gut aufgeräumt.

Das Auslösegeräusch (Spiegelschlag) erscheint im direkten Vergleich zu meiner D7000 stärker gedämpft, vor allem im „Quiet Mode“.

Der einfache Zugang zu wichtigen Funktionen über die „i“-Taste sowie die flexibel belegbaren anderen Tasten bieten zusätzlichen Bedienkomfort; die Möglichkeiten individueller Einstellungen waren allerdings auch bei der D7000 bereits ziemlich zahlreich.

Die Akkulaufzeit (soweit man nach wenigen Tagen dazu etwas sagen kann) scheint gemäß der Ladezustandsanzeige nicht vom "Verbrauchsverhalten" der D7000 abzuweichen. Ich habe einen von der D7000 vorhandenen, mir als zuverlässig bekannten Akku EN-EL15 eingelegt, der sich in den ersten Testtagen genau so verhielt wie in der D7000. Daher gehe ich von einer langen Laufzeit aus.

Irgendwelche Kritikpunkte zur D7100 habe ich (noch) nicht gefunden. Ich suche aber auch nicht krampfhaft danach...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


111 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikons Kamera für Enthusiasten oder: Abschied von "Semi-Pro"?, 20. April 2013
Von 
Jonas Neuhäuser (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was hat Nikon vor? Als vor ein paar Jahren die D90 erhältlich wurde, stutzte die Fachwelt aufgrund der perfekt ausgeglichenen und abgestimmten Fotoleistungen, die der einer D300 in nichts nachstand. Gleichwohl zu einem erschwinglicheren Preis. Hier und dort wurde an der Verarbeitung etwas gespart und das damals neue Kit-Objektiv 18-105mm lieferte (ebenso wie heute) vielseitige Einsatzmöglichkeiten zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Nun die D7100. Weder Nachfolger der D7000, noch ein Ersatz jener. Nikon produziert die D7000 vorerst weiter und bietet die D7100 als Kamera für den "gehobenen Enthusiasten" an. Im gleichen Zug wird sie aber auch als das neue DX-Flaggschiff vermarktet (und das ist sie auch...siehe unten). Damit ist Nikon in Wahrheit ein großer Coup gelungen, denn durch die Verlagerung des DX-Formats "nach unten" profitiert dieses gleichzeitig von der Technik der Oberklasse, und das beste dabei: Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für ca. 1000 Euro für den Body bekommt man nicht nur das 51 AF-Punkte-System aus der D4, sondern auch eine gegen Wetter und Staub geschützte Außenhülle (Eine Kombination aus Plastik und Magnesium, was sogar zu einem Gewichtsverlust ggü. der D7000 führt). Ebenso einen der aktuell besten TFT-Bildschirme mit 3,2 Zoll. Ohne weitere Spezifikationen abzuschreiben lieber ein paar Argumente für das oben genannte:

Die VERARBEITUNG und BEDIENUNG ist ansprechend, elegant und hoch funktionell abgestimmt. Das Gehäuse ist neben dem bereits erwähnten Staubschutz ergonomisch perfekt an (auch größere) Hände angepasst, dank leichter Verbesserungen an dem Handgriff und der allgemeinen Haptik. Durch den zusätzlichem "i"-Knopf kann sofort auf wichtige Funktionen zugegriffen werden. Der Rest ist dem Nikon-Nutzer vertraut, dass einheitliche Interface sorgt auch hier wieder für Freude bei der Bedienung (neu ist eine 100% Ansicht bei drücken des OK-Knopfes während der Wiedergabe. Praktisch!). Jeder Knopf ist genau in Reichweite der Finger. Das der ISO-Knopf immer noch nicht in der Nähe des Auslösers zu finden ist - wie des öfteren bemängelt - spielt hier kaum eine Rolle, denn es gibt die Möglichkeit einer ISO-Anzeige im Sucher mit Änderung über das hintere Einstellrad, nett! Der Sucher bietet nahezu 100% Abdeckung und ein angenehm kühles blau-grau bei der Anzeige der Informationen (OLED). Einfach ein tolles Gefühl für den Enthusiasten, nach jahrelangem Plastik plötzlich kühles Metall zu ertasten
---> Professionell!

LEISTUNG und ABBILDUNGSQUALITÄT liegen auf höchstem Niveau. Der Autofokus ist bis -2LV schnell und treffsicher. Die AF-Punkte verteilen sich tatsächlich über den gesamten Sucher. Die Kamera bietet auch die Möglichkeit, individuelle Objektivdaten einzugeben für ältere Kaliber und eine evtl. Fokusabweichung zu korrigieren. Bei eingeschaltetem 1.3-Crop (schnell über den "i"-Knopf oder einen der frei programmierbaren Knöpfe einzustellen) schafft die D7100 7 Bilder/s. Nur der RAW-Puffer ist etwas gering, kein Wunder bei der Auflösung. Jene liegt auf dem neuen Standard Niveau von 24.1MP. Da sind große Datenmengen zu bewältigen, vor allem bei einer 14-Bit Farbtiefe der RAWs. Was neu ist? Selbstverständlich der fehlende AA-Filter (Tiefpassfilter gegen Bildung von Moire-Mustern). Bei dieser Auflösung sind derartige Muster sowieso allenfalls marginal und wenn dann leicht zu korrigieren. Das Plus an Detailabbildung ist es allemal wert, was ich bei diversen HDR-Aufnahmen auch feststellen konnte (nicht der eingebaute. Jener ist zwar ein nettes Gimick, aber eben nur das. Ein Gimick). Der Weißabgleich ist stets auf der sicheren Seite und ggf. schnell über Unterpunkte der Autofunktion anzupassen. Lobende Erwähnung findet auch der Spot-Weißabgleich über den Live-View. Praktisch! Der Videomodus ist ebenfalls verbessert worden und bietet geniale Qualität bis 30p bei 1080p, dennoch natürlich nicht vergleichbar mit dem FX-Vollformat. Man kann Einzelfotos als Jpegs speichern und mit verschiedenen Effekteinstellungen filmen. Trotz allem gibt es dank dem neuesten Prozessorchip absolut keine Verzögerungen. Weder bei der Bildwiedergabe, noch beim Einschalten von Funktionen. Nie ist ein "laggen" zu spüren...da gibt es ganz andere Beispiele in dieser Preiskategorie. Ein weiteres Zeichen, dass die D7100 etwas anders einzuordnen ist
---> Professionell!

Das RAUSCHVERHALTEN...hier sprengt die D7100 wirklich die Preis-Klasse. Bis ISO 1600 praktisch keine sichtbaren Auswirkungen. Erst ab 3200 leidet die Farbwiedergabe und Detailauflösung etwas. Doch bei angemessenen Lichtverhältnissen ist auch das kaum spürbar, höchstens bei 100% Bildvergrößerung. 6400 ist auch passabel und 25600 nicht so schlimm wie befürchtet, natürlich nur in ganz speziellen Situationen erforderlich. Eigentlich wäre ein schlechteres Ergebnis zu erwarten gewesen, gemessen an der hohen Auflösung. Je höher jene ist, desto schwieriger gestaltet sich auch die Rauschunterdrückung. Demnach schneiden einige Labor-Testwerte von Fachmagazinen wohl auch etwas schlechter ab, als es der subjektive Eindruck beschreiben würde. Und wie gesagt, dieser ist phänomenal für eine DX-Kamera unter 1000 €
---> Professionell!

Besonders hervorheben möchte ich noch den DYNAMISCHEN UMFANG der Kamera. Was da aus den Schattenbereichen noch herauszuholen ist. Und das ohne große Verluste der Details, im Gegenteil. Hier lohnt sich wirklich das fotografieren im RAW 14-Bit Format. Wer gerne auf Sachen wie Active D-Lighting verzichtet und lieber am PC, z.B. mit Capture NX2 die Schatten verbessern will, wird mit der D7100 sicherlich glücklich gestimmt.

Meine Vorrezensenten haben noch andere Punkte angespochen, es bleibt nicht viel zu sagen. Die D7100 ist in meinen Augen ein neuer Preis-Leistungs-König des DX-Formats und es bleibt spannend, wie die weitere Entwicklung von Nikon ausfallen wird. Vor allem, ob die D400 die hohen Erwartungen erfüllen kann und die D7100 übertrifft. Oder verabschiedet sich Nikon im Profi-Segment mit der Zeit komplett vom DX-Format? Jedenfalls ist dies hier in der Tat eine DSLR für Enthusiasten.

Nicht Semi-Pro ----> PRO!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz in Foto und Video, 9. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Ich bin mir nicht klar ob Nikon weiß, was es da auf den Markt gebracht hat. Die Kunden dieser Firma werden manchmal sehr strapaziert, wenn es darum geht, Neues zu bringen.
Der Reihe nach: Die Kamera habe ich gekauft, als meine Tochter eine neue Lumix brauchte, also nicht hier bei den Amazonen, sondern im Fachhandel. Ich hatte zuvor die D700, die jetzt verkauft ist, und davor die Fuji S3 und die Nikon D200, diese dient noch als Backup, bzw. die Tochter nutzt sie. Und davor hatte ich incl. der F5 weitgehend alle wichtigen Modelle aus der Zeit des Films sowie die entsprechenden Objektive, meist Festbrennweiten. Diese Kameras stehen jetzt in der Vitrine als Reminiszenz an vergangene Epochen. Dies wird vorausgeschickt, um Nörglern, die sich auch hier im Forum herumtreiben sollen, den fachlichen Zahn zu ziehen.
Bei der Digitalfotografie muss man etwas umdenken. Man hat zwar einen Fotoapparat, aber auch als Basis einen leistungsfähigen Computer in der Hand. So ist das Handbuch der D7100 mit 350 Seiten um einiges dicker als das der D700, und das mit Recht. Man sollte sich auch als alter Hase damit auseinandersetzen. So erfährt man viele Dinge, die sonst erst einmal in den Tiefen der Möglichkeiten und der Menülisten verschwinden.
Das Gehäuse der Kamera ist solide, ich vermisse einen Schutz des Displays hinten. Bei der D700 war er dabei, diente aber mehr dem Transportschutz. Einige Bedienungselemente sind gegenüber den "Profimodellen" abgespeckt (AF, AF-Messfelder etwa), in der Praxis macht das aber keinen großen Unterschied. Der Sensor hat das kleine APS-Format, das ist etwas größer als das halbe Kleinbildformat von 24x36 mm. Auf dieser Fläche hat der Sensor-Hersteller Toshiba 24 Mio Pixelchen untergebracht. Rechnet man das auf Kleinbild hoch, wären das über 50 Mio. Pixel, ziemlich viel Holz. Der Sensor verzichtet ferner auf ein Tiefpassfilter, so dass sich einerseits die Empfindlichkeit und andererseits die Schärfe erhöhen, und zwar gewaltig. Der gleiche Sensor wird auch in anderen Kameras eingebaut, etwa Nikon D5200, Sony und wohl auch Pentax. Auch im Rolls Royce ist ein fetter 12-Zylinder Motor von BMW eingebaut und es steht RR drauf. Jetzt aber nur noch 8 Zylinder, die tun es auch. Das dazu, dass über die Herkunft der Sensoren gestritten wird. Man lässt eben wonanders herstellen.
Über die Bedienung braucht man nicht viel zu sagen: Für Nikonianer eingängig, für Neulinge sollte eine kleine Lernphase für die überwältigenden Möglichkeiten drin sein. Vor allem seien die Kapitel über die Menüs empfohlen, im Handbuch ab Seite 217 nachzulesen. Insgesamt finde ich die Haptik gelungen.
Die Bildqualität ist sehr beeindruckend. Ich habe Vergleichsbilder mit einer anderen guten Kamera gesehen, das sah dann ungefähr so aus, als ob über den Bildern der Kamera mit Tiefpassfilter ein kleiner Schleier läge. Bei der D7100 war alles glasklar. Als Nachteil des fehlenden Tiefpassfillters wird angeführt, dass bei schrägen Linien ein Treppcheneffekt entstehen könnte. Da viele meiner Bilder schräge Linien aufweisen (Boot), müsste das zu sehen sein. Das ist nicht der Fall. Ich habe für die komplette Verwandtschaft gerade Bildkalender herstellen lassen, A3 quer, da hätten schon Treppchen zu sehen sein müssen, nichts war. Auch auf unserem LED_Fernseher (117 cm Diagonale) ist der Effekt nicht auszumachen. Berücksichtigt man ferner, das die Kamera eine Blendendynamik von 11,4 Stufen hat, dürfte sich ein Einwand hinsichtlich der abgelieferten Bildqualität erübrigen: Bildschärfe und Dynamik sind Spitze. Allerdings habe ich auch die Festbrennweiten, die das vom Sensor Gelieferte (zum Teil) umsetzen können. Zum Vergleich: der hochgelobte Kodachrome 25 als Maß aller Dinge über Jahrzehnte hinweg brachte es auf max. 7 Blendenstufen. Das nur dazu, um einen Vergleich zum Film herzustellen und die heutige Qualität der Digitalkameras in eine Relation zum Film zu setzen.
Was ist nun besser: Sensor oder Objektive? Es wurde hier auch schon die förderliche Blende bemüht, die allerdings auf dem hier zu diskutierenden Niveau nicht so sehr die große Rolle spielt. Rechnen wir ein wenig: Der Sensor hat die Pixelmaße 6000x4000. In der Bildhöhe von ca. 15,6 mm ergibt das pro mm eine theoretische Auflösung von rund 124 Linienpaaren (lp/mm). Das in Profikreisen als bestes Normalobjektiv auf dem Weltmarkt angebotene Objektiv ist das Zeiss 1,4/55 mm Otus, das in den Anschlüssen für Canon und Nikon angeboten wird. Der seltsame Name Otus kommt aus dem Tierreich und meint die Grppe der Zwergohreulen. Witzig. Soll wohl heißen, das Objektiv ist scharf und kann in der Nacht sehen oder so ähnlich. Dieses Superobjektiv ist super in Auflösung und Preis. Letzteres lassen wir aus Höflichkeitsgründen hier aber weg. Dieses Objektiv kann bei Blende 4 und 5,6 etwa 53 lp/mm auflösen (bei hohem Kontrast, versteht sich). Damit wäre geklärt, was "besser" ist, auch unter dem Aspekt, dass durch die Kameraelektronik noch Verluste zu verzeichnen sind. Das heißt im Klartext, dass Kameras dieses Kalibers für die nächsten Jahre seitens der Objektivhersteller nichts zu fürchten haben. Es ist also noch viel Luft vorhanden und eine Steigerung der Auflösung bei den Sensoren scheint daher überflüssig. Das ebenfalls überragende Zeiss APO Macro 100 mm bringt es auf knapp 48 lp/mm. So betrachtet, ist ein Sensor (oder eine Kamera) mit diesen Werten (APS mit 24 MP ohne Tiefpassfilter) totaler Overkill, wenn noch nicht einmal die besten verfügbaren Objektive ach nur annähernd das vorgegebene Potenzial ausschöpfen können. Auch das zunehmende Rauschen bei höheren Empfindlichkeiten ist nicht so dramatisch wie oft dargestellt. Früher war beim Diafilm normalerweise bei 27 DIN bzw. 400 ASA/ISO Schluss, nur einige Spezial (SW)-Filme boten etwas mehr bei erheblichem "Grieseln", heute Rauschen genannt. Das heißt nichts anderes, als dass die Digitaltechnik Grenzen niedergerissen hat, die mit Filmmaterial nie zu erreichen waren.
Der eigentliche Clou dieser Kamera steckt aber in den Videofähigkeiten. Ich habe mich kürzlich mit einem Kameramann des NDR unterhalten, als er bei einer Veranstaltung in unserer Werft einige Szenen drehte. Seine Ausstattung lag bei 50000 € (Gehäuse Sony, WW-Zoom dazu). Er meinte, dass eine wachsende Konkurrenz, vor allem damals aus der Canon-Ecke, den Herstellern dieser großen Videokameras das Leben immer schwerer machte. In der Tat: Es wurden schon einige Kinofilme mit der Canon EOS 5 gedreht, ferner viele Fernseh-Werbefilmchen. Hier betritt nun die D7100 die Bühne. Die Luminanzauflösung verglichen mit der von der Canon 5D ist gleich, die Chrominanz ist besser, auch die Bildschärfe. Ferner bietet die D7100 einen cleanen HDMI-Output ohne die üblichen Overlays. Die Modi sind mit 1080/24p, 1080/25p und 1080/30 mit den zugehörigen interlaced-Formaten 50i und 60i weitgehend auf der Höhe der Zeit. Nur die manuellen Einstellmöglichkeiten sind z.B. bei der Panasonic GH3 besser gelöst, da bietet die D7100 nicht so viel. Bei der Panasonic ist zu beachten, dass sie den noch kleineren 4/3-Sensor besitzt und die Objektivauswahl begrenzt ist. Außerdem halte ich die Preise für recht selbstbewusst. Als Systeme sind Canon, Nikon, Pentax und Sony billiger. Diese Videofähigkeiten waren es im Verbund mit dem weggelassenen Tiefpassfilter, die bei mir zum Verkauf der D700 geführt haben.
Die Videos, die ich seither mit der D7100 gedreht habe, schlagen meine (damals teure) HDV Videokamera um Längen. Zu beachten ist aber, dass die Bedienung der D7100 als Videokamera umständlich ist. Canon hat da mittlerweile ein ganzes System aufgebaut, um dieses Manko zu beseitigen. Vielleicht überwindet Nikon seine angeborene Trägheit und zieht gleich.
Die einzelne Video-Szene kann 20 Minuten lang sein, dann ist Schluss. Die nächste Szene kann wieder 20 Minuten lang sein, usw. Gespeichert wird entweder auf die SD-Karte oder außerhalb über den HDMI-Output. Da gibt es ja einige (Profi)Geräte, die das können. Zu nennen wäre hier das Atomos Ninja2, das eine 4:2:2 Speicherung bietet. Beides zusammen (innen und außen gleichzeitig) als full-HD zu speichern geht nicht, es liegt dann eine reduzierte Auflösung an. Ein Problem bereiten dann höchstens noch die Schnittprogramme, ich habe noch keines gefunden, das alles ohne Abstürze verarbeiten kann. Das ist aber eine andere Geschichte.
Die Kamera ist auch für zarte Damenhände gut geeignet: Sie ist nicht zu groß, nicht klobig und bietet eine sehr solide Verarbeitungsqualität in einem noch leichten Gehäuse. Auch der Sucher ist für das APS-Format recht groß und für mich als Brillenträger sind auch die Einblendungen am unteren Bildrand gut zu überblicken.
Zusammenfassung:
1. Wer noch keine derartige Kamera hat, findet im Nikon-System die breiteste Angebotspalette am Markt. Das betrifft neben den Kameras vor allem das gesamte Systemzubehör und auch die Kompatibilität zu älteren Objektiven und Zubehör bis zu den Anfängen der Spiegelreflexfotografie nach dem Krieg bei eingeschränktem Komfort, versteht sich. Das Bajonett wurde nie geändert, immer nur weiter entwickelt. Ich erinnere hier an das -leider mittlerweile eingestellte - Medical Objektiv, das seiner Zeit weit voraus war und auch heute noch, nach 40 Jahren, benutzt werden kann.
2. Die Kamera ist solide gebaut, relativ klein und besitzt ein recht großes rückwärtiges Display, das leider nicht weiter geschützt ist.
3. Die Möglichkeiten der Feineinstellungen sind derartig vielfältig, dass das Studium des Handbuches dringend empfohlen wird. Gut für die längeren Winterabende.
4. Wer die mögliche Bildqualität ausnutzen will, sollte die besten verfügbaren Festbrennweiten benutzen. Ich habe mir einige Leitz-Objektive angeschafft und das Bajonett ausgewechselt, so dass ich diese Prachtstücke mit Blendenvorwahl bzw. Arbeitsblende benutzen kann. Zoomobjektive können das Potential der Kamera nicht ausschöpfen.
5. Die Videoqualitäten sind ebenfalls beeindruckend. Leider werden deren Möglichkeiten im Handbuch sträflich vernachlässigt. Auf den Seiten 161 ff. wird knapp das Kapitel Video abgehandelt. Das ist schade. Die Möglichkeiten, die hier geboten werden, muss man sich im Austausch mit Anderen in den entsprechenden Foren aneignen. Mit einem externen Aufnahmegerät lässt sich ein cleaner HD -Stream aufzeichnen und weiterverarbeiten. Zwar sind die Vorgaben der Rundfunkanstalten (Rotbuch) noch auf die teuren Sonys etc. abgestimmt (so etwa um die Seite 110 herum wird es für uns interessant), aber Kameras wie D7100 und Canon 5D bzw. GH3 kratzen da schon mächtig an diesen Anforderungen.
6. Verwendet werden zwei SD-Karten. Man sollte gute nehmen: Klasse 10 ist vor allem dann sinnvoll, wenn man auch Filme drehen will. Das ist eine kleine Zahl in einem Kreis auf der Vorderseite der Speicherkarte aufgedruckt. Es gibt Klasse 4, 6 und 10. Der Aufpreis gegenüber den anderen ist gering.
7. Die Akkulaufzeit wurde gegenüber der D700 verlängert, das ist mein subjektiver Eindruck. Die Anschaffung eines Zusatzhandgriffes mit zweiter Batterie kann so unterbleiben. Aus Gründen des Umweltschutzes in Japan (ja, richtig gelesen, auch das gibt es, man mag es kaum glauben) wurde der "Inhalt" der Akkus geändert.
8. Der eingebaute Blitz klappt hoch aus und schattet selbst das voluminöse 17-35/2,8 nicht ab (ja, ich gebe zu: Ich habe auch einige Zoom-Objektive), aber nur dann, wenn die Sonnenblende nicht drauf ist. Der "Rote-Augen-Effekt" wird dadurch reduziert. Der Blitz kann auch als Master für weitere Blitzgeräte dienen. Die Reichweite beträgt bei 100 ISO so um die 3 bis 5 Meter, je nach verwendeter Technik (Blitzen auf den 2. Vorhang oder längere Belichtungszeiten usw.). Für die Geburtstagsfeier von Oma Tilda reicht das aus. Aber wir blitzen ja nie direkt ...
9. Anschließen lassen sich viele Geräte: GPS-Tracker, für diejenigen, die nicht wissen wo sie waren, externes HDMI-Gerät uvm.
10. Wer in das Nikon-System einsteigen will, findet in dieser Kamera im APS- Format die Spitzenkamera. Abgespeckte Versionen sind die D5300 und D3200. Darüber befinden sich die Vollformat (also Kleinbildgröße)Kameras D610 und die beiden D800. Für Reporter gibt es dann noch die D4.
11. Bei den Objektiven ist es so wie bei den anderen Herstellern: Es gibt eine Linie für den "Konsumenten", also eine preiswertere Linie, meist Zoomobjektive mit durchschnittlicher mechanischer und optischer Qualität, und eine "Profi-Linie", die mechanisch weit besser sind und optisch auch überzeugen. Dazu kommen noch Fremdhersteller wie Zeiss, Tokina, Sigma, Tamron und Walimex als mögliche Alternativen dazu.
12. Auch die externen Blitzgeräte sind Spitze. Ich habe verschiedene Modelle von Nikon und Metz bis zum Metz 70. Am besten harmoniert die Kamera mit dem eigenen System, die Fremdhersteller können (bzw. dürfen ?) nicht alle Möglichkeiten des Systems ausschöpfen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


174 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine andere Kamea als die der Vorredner!?, 18. März 2013
Wenn ich die Rezension meiner Vorredner lese, gibt es für mich eigentlich nur 2 Möglichkeiten: sie haben die Kamera nie in der Hand gehabt oder sie verstehen von Fotografie soviel wie die Eskimos vom Wüstensand.
Ich habe zwar schon oft in Amazon etwas gekauft aber bisher noch nie eine Beurteilung abgegeben. Aufgrund der unqualifizierten Beurteilung hat es mich aber gereizt, dem zu entgegnen.
Ich konnte die Kamera zwar nur 2 Tage testen und kann von daher sicher nicht behaupten, dass ich alles erforscht oder eventuell auch alle Schwachpunkte entdeckt habe aber ich kann definitiv folgende Aussagen für mich treffen:
Bei Iso 100 -400 top Bildqualität - einige Aufnahmen, teilweise auch mit voller Auflösung findet ihr auf meinem Flickr Accouont [...] und im Album Nikon D7100. Höhere Iso habe ich noch nicht getestet, da nicht notwendig. Weißlichtabgleich bei Tageslicht gut, wenn auch leicht auf der wärmeren Seite. Display sehr brilliant, Sichtbarkeit für mich OK, da im Vergleich zu meiner DP3M um einige Klassen besser. AF top, habe keinen Unterschied zu meiner Nikon D800e entdeckt. Gefühlt sehr gute DR. Rauschen bei diesen ISO kein Thema, auch nicht in den Schattenpartien. Alle Aufnahmen in RAW und entwickelt in Nikon View NX, da weder Lightroom noch Capture One, meine Standardprogramme bisher die Kamera unterstützen. Die Klarheit der files ist sehr gut, für mich sogar noch über der D800e aufgrund des fehlenden Lowpass Filters. Handling angenehm, speziell mit dem 70-200/4,0 gut ausbalanciert. Zum Thema Akku, ich habe mit einem halbleeren Akku ca. 250 Fotos gemacht und jetzt ist der Akku immer noch viertel voll. Wenn man allerdings im Live View Modus arbeitet, geht die Akku Laufzeit drastisch retour, dieses Problem hat man aber mit der D800e ganz gleich. Ohne Live View denke ich, dass mindestens 750 Fotos möglich sein sollten.
In Anbetracht des Preises kann ich die Kamera jedenfalls bedenkenlos empfehlen. Der Vergleich mit einer Handykamera jedenfalls ist etwas verwegen.
Ich arbeite übrigens mit 2 kalibrierten 27" Monitoren an einem Imac, ich traue mir also zu die Bildqualität beurteilen zu können.
Ernst
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen