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am 26. August 2013
Ich hatte vor der Lektüre dieses Buches gerade den neuesten Dan Brown Inferno" beendet und obwohl das Buch einige Längen aufwies, war ich doch ziemlich beeindruckt von der Recherchierarbeit des Autors. Als ich gleich danach "Die achte Offenbarung" in den Händen hielt und erfuhr, es sollte sich hierbei um einen Dan-Brown-ähnlichen-Roman handeln, war ich zunächst recht skeptisch und dachte, das wird ja ein schöner Abklatsch sein.
Selten habe ich mich bei der Einschätzung eines Buches so getäuscht! Olsberg hat genau so gut recherchiert wie Dan Brown und toppt diesen sogar noch in Handlung und Spannung. Weiterhin lebt der Roman durch seine Charaktere, die im Gegensatz zu manch anderen Thrillern weder leblos noch abgeschliffen sind, sondern Ecken, Kanten und Widersprüche aufweisen, woran sich zwar einige Rezensenten hier stören, was aber den Handlungsablauf ungemein lebendig und menschlich gestaltet.
Ich werde im Folgenden mal kurz die Hauptakteure skizzieren:

1) Paulus: Ein im Prinzip eher langweiliger Historikassistent an der UNI Hamburg mit eingefahrenem Weltbild, an dem er sich verzweifelt festklammert, auch wenn die fortlaufende Entschlüsselung des Textes etwas anderes nahelegt. Obwohl selbst Wissenschaftler, ist er neuen Erkenntnissen nicht gerade aufgeschlossen und eigentlich nicht die Idealbesetzung für den Protagonisten. Allerdings ist er beharrlich, ausdauernd und neugierig, was er für diese Rolle auch braucht.

2) Mele: Genau das Gegenteil von Paulus (Gegensätze ziehen sich an). Chaotisch, unorganisiert und wenig auf rationales Denken bedacht, lügt und mogelt sie sich so durchs Leben. Allerdings besitzt sie ein gutes Herz und glaubt fest an Paulus und sein Wunderbuch".

3) Dirk: Äußerst gespaltene Figur - trägt einiges zur Entschlüsselung bei, neigt allerdings zu bösen Aussetzern und bringt sich und andere damit unnötigerweise in größte Gefahr. Eine graue Figur, die im Grenzbereich zwischen Gut und Böse anzusiedeln ist.

4) Meles Vater: Rationaler Architekt, der durch seine Ruhe und mathematischen Kenntnisse entscheidend zur Entschlüsselung beiträgt.

Alle anderen Personen sind Randfiguren, die das Geschehen nur minimal beeinflussen.
Sehr interessant ist dabei, dass die Schnitzeljagd quer durch Deutschland stattfindet und besonders gefreut hat es mich natürlich, dass auch mein Heimatort Speyer darin eine Rolle spielte. In diesem Kontext möchte ich natürlich etwas Schleichwerbung für Speyer mit seinem Dom machen und auch für das Kloster Maulbronn, welches auch sehr sehenswert ist.

Alles in allem ein sehr gelungener Thriller mit historisch-wissenschaftlichem Bezug und hohem Spannungspotenzial. Alle Freunde von Dan Brown sind hier bestens aufgehoben!
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am 10. Juni 2013
Der Historiker Paulus Brenner wird aus seinem Alltagstrott gerissen, als ihm ein unbekannter Amerikaner ein altes Buch mit verschlüsselten Handschriften aus dem Nachlass seiner Großmutter überreicht. Wie sich herausstellt, hat ein Mönch Prophezeiungen und Visonen über bekannte Ereignisse der Vergangenheit aufgeschrieben. Paulus folgt den Hinweisen aus dem Buch und bringt sich in Lebensgefahr. Gleichzeitig wird in einem amerikanischen Geheimlabor ein bösartiger Virus vermisst, der eine Pandemie auslösen könnte. Verbirgt sich dahinter eine terroristische Vereinigung und was hat das alles mit dem Buch zu tun?

Karl Olsberg fesselt mit seinem Schreibstil den Leser von Anfang an. Dabei versteht er es gekonnt kleine Rätsel in die Handlung einzubauen, die den Leser in die Ermittlungen mit einbeziehen.

Aus einem kleinen Historiker wird plötzlich ein Agent in geheimer Mission, der die Welt retten will. An seiner Seite steht, wie könnte es anders sein, eine schöne Frau, die ihn in einer brenzligen Situation vor dem Schlimmsten bewahrt. Nur ist dies keine geheimnisvolle Spion, sondern die touristenführende Studentin Mele.

Zusammen erleben die zwei eine Reihe von mysteriösen Abenteuern, die sich aus den entschlüsselten Seiten des geheimnisvollen Buches ergeben. Diese Handschriften sind der Dreh- und Angelpunkt des Romans. Jeder Abschnitt beginnt mit einem neuen verschlüsselten Teil - einer Offenbarung, den Paulus decodieren muss. Dabei wird der Leser zum Rätsellösen aufgefordert. Skizzen und Hinweise helfen dabei. Unterhaltsam und kurzweilig wird ganz nebenbei noch das Zeitgeschehen vergangener Zeiten beleuchtet.

Zwischendurch wechselt der Erzählstrang dann wieder nach Amerika und beleuchtet dort das Geschehen um den verschwundenen Virus. Der damit beauftragte Ermittler Wheeler wird von seinen Vorgesetzten nicht ernst genommen und muss auf eigene Faust gegen die Vorschriften und Rangordnungen ankämpfen.

Die Charektere werden detailliert und glaubwürdig beschrieben. Jedem wird genug Raum gelassen, um sich zu entfalten. Besonders Paulus Brenner wirkt mit seiner warmherzigen leicht chaotischen Art als selbsternannter Retter sympathisch.

Bis zum Ende des Romans ist unklar wohin die Reise eigentlich gehen soll. Handelt es sich bei dem Manuskript um eine gut gemachte Fälschung oder gab es den mysteriösen Mönch wirklich und Paulus ist der auserwählte Retter. Dem Leser wird eine Lösung angeboten, jedoch mit der Option, auch ein anderes Ende herauszulesen.

Ein gut gemachter spannender unterhaltsamer Thriller, der ohne blutrünstige Täter und grausame Szenen auskommt.
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am 16. Mai 2013
Hamburg. Der Historiker Paulus Brenner bekommt von dem Amerikaner Aaron Lieberman ein uraltes, verschlüsseltes Buch überreicht - angeblich aus dem Nachlass von Paulus’ Großmutter. Voller Eifer beginnt Paulus mit der Übersetzung. Doch plötzlich fordert jemand das Buch zurück, kurz darauf wird in Paulus Wohnung eingebrochen. Um Klarheit über die Hintergründe zu bekommen, will Paulus das Manuskript schnellstens entschlüsseln. Er reist nach Köln, in der Hoffnung im Dom ein wichtiges Schlüsselwort zu finden - doch auch hier lauert der Fremde ihm auf. Die Studentin Mele kommt Paulus zu Hilfe. Sie nimmt ihn mit in ihre WG, hier lernt Paulus Dirk kennen. Um das Geheimnis des Buches zu lüften, reisen die Drei quer durch Deutschland, ihnen immer auf den Fersen die rätselhaften Unbekannten...
Zeitgleich ist Eddie Wheeler in der Militärbasis in Fort Fredrick mit der Aufgabe betraut, das Verschwinden gefährlicher Virus-DNA aus einem Hochsicherheitslabor zu untersuchen...

Karl Olsberg versteht es hervorragend, den Leser einzufangen und die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren.
Gleich im Prolog ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen. Was für eine gruselige Vorstellung, dass aus einem Labor so brisantes Material gestohlen werden könnte!

Begeistert war ich davon, dass die einzelnen Schritte zur Decodierung des Manuskriptes einleuchtend erklärt wurden. Zusammen mit ein paar entsprechenden Abbildungen kann man auch als Laie die Entschlüsselung hervorragend mitverfolgen.
Es hat Spaß gemacht, mit den Akteuren auf die Suche nach den nötigen Hinweisen für die Übersetzung zu gehen und auch die Spekulationen über Prophezeiungen und mögliche Zeitreisen sowie die Frage nach den möglichen Hintergründen fand ich sehr spannend.

Paulus Brenner hat mir gut gefallen. Besonders seine Vorfreude, das Geheimnis des Buches zu lüften, konnte man richtig gut nachempfinden. Und auch Dirk fand ich klasse, weil für mich nicht durchschaubar war, welche Absichten er eigentlich verfolgt. Nur die anfangs keck wirkende Mele war mir zu weinerlich, zu oft hatte sie "Tränen in den Augen". Das mehrfache Auftauchen der Unbekannten hätte für meinen Geschmack noch etwas spektakulärer sein können.

Die Auflösung und damit das eigentliche Ziel, das mit diesem rätselhaften Manuskript verfolgt wurde, hat mich überrascht - insgesamt ein fesselnder und gut durchdachter Thriller mit einem schlüssigen Ende.
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am 30. Mai 2014
Das Aufdröseln von geheimen Handschriften á la Dan Brown liegt mir sehr, mitraten inklusive. Dass dann aber eine ganz andere Auflösung, mit ganz neuen Motiven, präsentiert wird, ist erfrischend und macht neugierig auf weitere Bücher dieser Themen. Bis auf "Glanz" haben mir bisher alle Olsber-Bücher hervorragend gefallen und ich werde weitere lesen.
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am 30. Januar 2014
Ich gestehe, ich bin ein Viel-Leser. Momentan lese ich gerne spannende Thriller, die mich packen und die ich nicht aus der Hand legen kann. Aber leider gibt es davon nicht so viele.
Dieses Buch ist kein Thriller. Chris Carter schreibt Thriller.
Die Geschichte der 8. Offenbarung ist nicht schlecht. Die Protagonisten sind schrecklich. Eine extrem neurotische Frau, ein gestörter Germanistik-Student, ein Historiker, der viel zu wenig seinen Hintergrund nutzt usw. Man hätte mehr Geheimdienst einbauen können, dafür weniger Dirk. Was hat eigentlich der Vater gemacht, als Dirk im Haus zugange war? Stand der nur dämlich rum? Wer war nun Aron Liebermann wirklich?
Die Seiten wurden im Hera-Lind-Stil gefüllt, mit sinnlosen Eifersüchteleien, die so gar nicht in diese Geschichte passen.

Eine Story, die im Ansatz gut ist, aber man hätte weit mehr daraus machen können.

Ich wünsche mir einfach auch eine bessere Genre-Aufteilung. Die 8. Offenbarung ist ein Fantasy-Krimi, aber kein Thriller.
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am 10. Mai 2015
Es tritt nie Langeweile auf. Der Roman liest sich zügig und er ist spannend.
Wie gesagt, er erinnert ein wenig an Dan Brown (Sakrileg) mit Locations in Deutschland.
Etwas schade, dass die Hintergründe am Ende nicht näher beleuchtet werden (aber das wäre wohl eine andere Geschichte)
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am 4. Mai 2015
Das Buch ist jederzeit gute und spannende Unterhaltung! Auch die wissenschaftlichen Hintergründe sind gut recherchiert und ausreichend detailliert beschrieben. Gute Unterhaltung für ein verregnetes Wochenende....und mehr habe ich nicht erwartet.
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am 30. August 2015
In jedem Fall erschreckend.
Ein sehr spannendes Buch welches sich flüssig lesen lässt, und im Hintergrund gut recherchiert ist.
Als E-Book mit Lesegerät inkl. Internetzugang noch dazu lehrreich und noch spannender.
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am 13. Mai 2015
Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd.Schon die Erklärungen wie man die geheimen Codes entschlüsselt,sehr gut aber ein bisschen kompliziert.Ich kann das Buch gewissenhaft weiterempfehlen
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am 28. Oktober 2014
Eine stringente Geschichte, eine pfiffige Ideen und gute Protagonisten. Keine Weltliteratur, sondern spannende Lektüre zur Ablenkung.

Wer da sucht, ist mit diesem Buch gut bedient.
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