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TOP 1000 REZENSENTam 10. März 2013
Paulus Brenner arbeitet am Institut für mittelalterliche Geschichte an der Universität in Hamburg. Spezialisiert hat er sich auf Kryptologie, und so staunt er nicht schlecht, als ihm eines Tages ein uraltes verschlüsseltes Manuskript überreicht wird. Es stammt aus dem Besitz seiner Großmutter, welche es im Krieg einem Freund zur Aufbewahrung gab. Nun möchte dessen Nachfahre es Paulus zurückgeben. Paulus macht gleich an die Entschlüsselung des Manuskripts. Dabei muss er feststellen, dass im Manuskript Ereignisse, die erst Jahrzehnte und Jahrhunderte nach seiner Entstehung geschahen, vorhergesagt wurden. Insgesamt acht Offenbarungen enthält das Buch, das Paulus Fähigkeiten alles abverlangt. Wird die achte Offenbarung die Zukunft prophezeien? Die Zeit arbeitet gegen Paulus, denn Unbekannte wollen die Entschlüsselung verhindern…

Die Idee des Buches hat mich von Beginn an begeistern können. Wie geht man mit einem Buch um, das in der Zukunft liegende Ereignisse vorhergesagt hat? Hier sucht der Autor auf wissenschaftlicher Basis nach Erklärungen, und die Erläuterungen zu Wurmlöchern und Paralleluniversen mögen zwar unglaublich klingen, konnten mir aber verständlich gemacht werden. Auch der Frage, wie man mit unglaublichen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit treten soll, ohne als Verrückter abgetan zu werden, wurde auf den Grund gegangen. Hier waren sich die Charaktere sehr uneinig, und ich habe mich gefragt, für welchen Weg ich mich wohl entschieden hätte.

Ebenfalls sehr gefallen hat mir, dass der Leser an der Entschlüsselung des Manuskripts teilhaben konnte. Verschiedene Codiervarianten wurden erläutert und auch stellenweise „Originale“ des Codes abgedruckt, sodass der Leser sich auch selbst als Kryptologe versuchen und miträtseln konnte. Auch bei der Suche nach den passenden Codewörtern, die mit Rätseln beschrieben wurden, habe ich mitgeraten.

Die Umsetzung der Idee weist kleine Schwächen auf. Der Großteil des Buches widmet sich der Entschlüsselung des Manuskripts und der Flucht vor den Verfolgern. Die Suche nach dem passenden Codewort gestaltete sich für meinen Geschmack gelegentlich etwas langwierig. Vor allem Dirk, der Paulus bei der Entschlüsselung helfen wollte, nervte mich ziemlich, und Paulus Vertrauen in ihn war für mich nicht nachvollziehbar.

In wenigen Kapiteln des Buches wird von weiteren Ereignissen berichtet, die mit dem Manuskript in Verbindung stehen. Diese Nebenhandlungen sind wirklich kurz gehalten, ermöglichten aber ein besseres Verständnis der Ereignisse rund um die Manuskriptentschlüsselung und haben dem Buch zusätzliche Spannung verliehen.

„Die achte Offenbarung“ ist ein Thriller mit einer brillanten Idee, die in der Umsetzung kleine Schwächen aufweist. Die Handlung vermittelt neben Spannung auch historisches Wissen und Kenntnisse über die Entschlüsselung von Codes, die den Leser zum Mitdenken anregen. Wer gerne rätselt und etwas über modernen Terrorismus lesen möchte, dem kann ich „Die achte Offenbarung“ empfehlen.
11 Kommentar|25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2013
Paulus erhält ein mehrere hundert Jahre altes Dokument, das ihn als Historiker natürlich sofort fasziniert, auch deswegen, weil er sich neue Erkenntnisse über die eigene Familiengeschichte erhofft. Leider ist dieses Buch verschlüsselt, doch Paulus beginnt sofort, mit dem Text zu experimentieren. Mit Hilfe der flatterhaften Mele und ihres Mitbewohners, Student Dirk, veranstaltet er eine spannende Schnitzeljagd durch Deutschland auf der Suche nach Codewörtern, die ihnen helfen, den Text zu decodieren. Je mehr sie entschlüsseln und je verzweifelter mysteriöse Fremde versuchen, ihnen das Manuskript wieder abzujagen, desto mehr sind sie überzeugt, auf etwas ganz Großes gestoßen zu sein.

Es wird auf unterhaltsame Weise über Zeitreisen und Paralleluniversen diskutiert, man kann Paulus beim Dechiffrieren über die Schulter sehen und voll Spannung mitfiebern, wenn Stück für Stück der Text freigelegt wird. Das hat mir sehr gut gefallen.

Ebenso die Ausflüge zu den Orten, an denen der Verfasser seine Codewörter versteckt haben könnte. Man bekommt direkt Lust darauf, ebenfalls eine solche Tour zu unternehmen und sich die historischen Gebäude und Kulturdenkmäler selbst anzusehen.

Das Ende ist erstaunlich, unerwartet, aber schlüssig und rundet den Roman mit einem passenden Finale ab. Die achte Offenbarung hat mir ein paar kurzweilige und spannende Lesestunden ganz nach meinem Geschmack beschert.
11 Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2014
Inhaltlich umfasst die `Achte Offenbarung 'eine interessante Schnitzel- und Verfolgungsjagd a la Dan Brown , eine mehr als schwache Liebesgeschichte und ein wenig Verschwörungstheorie.
Das alles macht aber noch lange keinen interessanten Thriller. Anfänglich mit einer interessanten Grundidee ausgestattet und auch locker geschrieben, flacht die Geschichte rasch ab und wirkt verkrampft und unglaubwürdig. Unerträglich sind Dirk ein liebeskranker Kasper , Mele, eine zwanghafte Lügnerin , deren Markenzeichen mit Tränen gefüllte Augen sind und eine Truppe von unglaublich dümmlichen Terroristen, FBI-Agenten , Polizisten und Journalisten .
Der Autor hat eine gute Story mit gruseligen Protagonisten und Binsenweisheiten aus der Welt der Geschichte, Physik und Politik ruiniert.Schade.
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Der Historiker Paulus Brenner arbeitet an der Uni Hamburg und hat ein ziemlich ruhiges, fast schon langweiliges, Leben. Das ändert sich, als ein Amerikaner ihm ein Familienerbstück in die Hand drückt: Ein verschlüsseltes Dokument aus dem Mittelalter.
Zusammen mit der chaotischen Mele und ihrem Mitbewohner Dirk schafft Paulus es, die mehrfachen Codierungen des Textes zu knacken und ihn nach und nach zu übersetzen.
Und was sie dort herausfinden, ist schockierend: Ein gewaltiger Terrorakt ist geplant. Und während sie von den Terroristen gejagt werden, müssen Paulus, Mele und Dirk einen Weg finden, die US-amerikanische Regierung von der Bedrohung zu überzeugen. Schnell.
Das Buch ist spannend und gut geschrieben. Trotz kleinerer logischer Ungereimtheiten ist die hier erzählte Geschichte weniger weit hergeholt, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Die Dekodierungen sind gründlich beschrieben, und es hat mir Spaß gemacht, mit zu rätseln. Besonders gefallen hat mir das rasante und überraschende Finale des Buches.
Ein richtig schöner Schmöker für verregnete Tage.
11 Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Natürlich erinnert “Die achte Offenbarung”, der neue Thriller von Karl Olsberg, an die Dan Brown-Romane. Das gibt der Autor auch um unumwunden zu. Aber trotzdem oder gerade deswegen ist sein neuer Roman ein ebenso spannender wie informativer Mix aus packender Action und wissenschaftlichen Erkenntnissen über Kryptologie, String-Theorien und vielem mehr. Der Autor jagt seine beiden Figuren quer durch Deutschland, von Köln in den Schwarzwald und von Düsseldorf nach Berlin. Dabei findet er jedoch immer eine gute Balance zwischen rasanten Verfolgungsjagden und scharfsinnigen Recherchen; selbst ein kleiner Schuss Romantik fehlt hier nicht. So ist “Die achte Offenbarung” spannende und unterhaltsame Lektüre für alle Fans von Verschwörungstheorien, Zeitreisen und geheimnisvollen Botschaften. Und am Ende winkt ein äußerst charmantes Finale.
22 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juli 2014
Sowohl die Grundidee (altes verschlüsseltes Manuskript, das die Zukunft vorhersagen will), wie auch die Auflösung (die ich nicht verraten will) finde ich sehr interessant. Das könnten 5 Sterne sein.

Aber: Wirklich spannend geschrieben finde ich das Buch leider nicht. Die Protagonisten sind irgendwo zwischen "nicht sehr sympathisch" und "nervig" angesiedelt, wie ein anderer Rezensent schon passend geschrieben hat, läuft die Handlung oft nach dem Schema F "Essen-Reden-Entziffern-vielleicht noch ein Locationwechsel-Schlafen-Essen" ab und das Verhalten der Protagonisten lässt sich oft nicht nachvollziehen. Dirk klaut Manuskript - entschuldigt sich - vergeben. Dirk klaut nochmals Manuskript - entschuldigt sich - mehr oder weniger vergeben. Dirk klaut wieder Manuskript...aaaargh! Soetwas nervt einfach nur beim Lesen.

Alles in allem kommt mir der Roman ziemlich flach vor. Ein Frank Schätzing hätte daraus sicher etwas anderes gemacht (okay, wäre wahrscheinlich ein 2000-seiter geworden).
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am 7. November 2014
In den USA: In einem Labor gibt es einige Ungereimtheiten bezüglich einiger Proben eines tödlichen Virus. Der Ermittler Wheeler versucht, die Zusammenhänge zu entschlüsseln…
In Deutschland: Paulus Brenner ist Historiker und führt ein beschauliches Leben an einem Lehrstuhl, als der Amerikaner Liebermann ihn überraschend kontaktiert: Er übergibt Paulus ein altes, verschlüsseltes Manuskript. Dieses soll angeblich im 2. Weltkrieg von Paulus‘ Großmutter an Liebermanns‘ Großvater übergeben worden sein, um es vor den Nazis zu schützen. Nun soll Paulus das verschlüsselte Geheimnis des Buches lüften. Doch dies ist gar nicht so leicht, denn der Autor hat verschiedene Verschlüsselungsmethoden verwendet, die man nur durch Hinweise im Text lösen kann. So beginnt eine Odyssee durch halb Deutschland, bei der Paulus auf die Studentin Mele trifft, die ihn vor einigen Verfolgern rettet, denn das Geheimnis des Manuskript birgt große Gefahren…
„Die achte Offenbarung“ ist ein packender Thriller kombiniert mit Verschwörungstheorien. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, birgt überraschende Wendungen und bleibt so bis zum Schluss spannend. Die verschiedenen Entschlüsselungstheorien sind anschaulich erklärt, so dass der Leser sozusagen an der Entschlüsselung des Textes beteiligt ist und miträtseln kann. Die Charaktere sind interessant, jedoch nehmen zwischenmenschliche Themen z.T. etwas zu viel Raum ein, da man als Leser lieber wissen würde, wie die Schnitzeljagd weitergeht.
Alles in allem jedoch ein gelungener Thriller mit viel Abwechslung und Spannung.
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am 26. August 2013
Ich hatte vor der Lektüre dieses Buches gerade den neuesten Dan Brown Inferno" beendet und obwohl das Buch einige Längen aufwies, war ich doch ziemlich beeindruckt von der Recherchierarbeit des Autors. Als ich gleich danach "Die achte Offenbarung" in den Händen hielt und erfuhr, es sollte sich hierbei um einen Dan-Brown-ähnlichen-Roman handeln, war ich zunächst recht skeptisch und dachte, das wird ja ein schöner Abklatsch sein.
Selten habe ich mich bei der Einschätzung eines Buches so getäuscht! Olsberg hat genau so gut recherchiert wie Dan Brown und toppt diesen sogar noch in Handlung und Spannung. Weiterhin lebt der Roman durch seine Charaktere, die im Gegensatz zu manch anderen Thrillern weder leblos noch abgeschliffen sind, sondern Ecken, Kanten und Widersprüche aufweisen, woran sich zwar einige Rezensenten hier stören, was aber den Handlungsablauf ungemein lebendig und menschlich gestaltet.
Ich werde im Folgenden mal kurz die Hauptakteure skizzieren:

1) Paulus: Ein im Prinzip eher langweiliger Historikassistent an der UNI Hamburg mit eingefahrenem Weltbild, an dem er sich verzweifelt festklammert, auch wenn die fortlaufende Entschlüsselung des Textes etwas anderes nahelegt. Obwohl selbst Wissenschaftler, ist er neuen Erkenntnissen nicht gerade aufgeschlossen und eigentlich nicht die Idealbesetzung für den Protagonisten. Allerdings ist er beharrlich, ausdauernd und neugierig, was er für diese Rolle auch braucht.

2) Mele: Genau das Gegenteil von Paulus (Gegensätze ziehen sich an). Chaotisch, unorganisiert und wenig auf rationales Denken bedacht, lügt und mogelt sie sich so durchs Leben. Allerdings besitzt sie ein gutes Herz und glaubt fest an Paulus und sein Wunderbuch".

3) Dirk: Äußerst gespaltene Figur - trägt einiges zur Entschlüsselung bei, neigt allerdings zu bösen Aussetzern und bringt sich und andere damit unnötigerweise in größte Gefahr. Eine graue Figur, die im Grenzbereich zwischen Gut und Böse anzusiedeln ist.

4) Meles Vater: Rationaler Architekt, der durch seine Ruhe und mathematischen Kenntnisse entscheidend zur Entschlüsselung beiträgt.

Alle anderen Personen sind Randfiguren, die das Geschehen nur minimal beeinflussen.
Sehr interessant ist dabei, dass die Schnitzeljagd quer durch Deutschland stattfindet und besonders gefreut hat es mich natürlich, dass auch mein Heimatort Speyer darin eine Rolle spielte. In diesem Kontext möchte ich natürlich etwas Schleichwerbung für Speyer mit seinem Dom machen und auch für das Kloster Maulbronn, welches auch sehr sehenswert ist.

Alles in allem ein sehr gelungener Thriller mit historisch-wissenschaftlichem Bezug und hohem Spannungspotenzial. Alle Freunde von Dan Brown sind hier bestens aufgehoben!
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am 10. Juni 2013
Der Historiker Paulus Brenner wird aus seinem Alltagstrott gerissen, als ihm ein unbekannter Amerikaner ein altes Buch mit verschlüsselten Handschriften aus dem Nachlass seiner Großmutter überreicht. Wie sich herausstellt, hat ein Mönch Prophezeiungen und Visonen über bekannte Ereignisse der Vergangenheit aufgeschrieben. Paulus folgt den Hinweisen aus dem Buch und bringt sich in Lebensgefahr. Gleichzeitig wird in einem amerikanischen Geheimlabor ein bösartiger Virus vermisst, der eine Pandemie auslösen könnte. Verbirgt sich dahinter eine terroristische Vereinigung und was hat das alles mit dem Buch zu tun?

Karl Olsberg fesselt mit seinem Schreibstil den Leser von Anfang an. Dabei versteht er es gekonnt kleine Rätsel in die Handlung einzubauen, die den Leser in die Ermittlungen mit einbeziehen.

Aus einem kleinen Historiker wird plötzlich ein Agent in geheimer Mission, der die Welt retten will. An seiner Seite steht, wie könnte es anders sein, eine schöne Frau, die ihn in einer brenzligen Situation vor dem Schlimmsten bewahrt. Nur ist dies keine geheimnisvolle Spion, sondern die touristenführende Studentin Mele.

Zusammen erleben die zwei eine Reihe von mysteriösen Abenteuern, die sich aus den entschlüsselten Seiten des geheimnisvollen Buches ergeben. Diese Handschriften sind der Dreh- und Angelpunkt des Romans. Jeder Abschnitt beginnt mit einem neuen verschlüsselten Teil - einer Offenbarung, den Paulus decodieren muss. Dabei wird der Leser zum Rätsellösen aufgefordert. Skizzen und Hinweise helfen dabei. Unterhaltsam und kurzweilig wird ganz nebenbei noch das Zeitgeschehen vergangener Zeiten beleuchtet.

Zwischendurch wechselt der Erzählstrang dann wieder nach Amerika und beleuchtet dort das Geschehen um den verschwundenen Virus. Der damit beauftragte Ermittler Wheeler wird von seinen Vorgesetzten nicht ernst genommen und muss auf eigene Faust gegen die Vorschriften und Rangordnungen ankämpfen.

Die Charektere werden detailliert und glaubwürdig beschrieben. Jedem wird genug Raum gelassen, um sich zu entfalten. Besonders Paulus Brenner wirkt mit seiner warmherzigen leicht chaotischen Art als selbsternannter Retter sympathisch.

Bis zum Ende des Romans ist unklar wohin die Reise eigentlich gehen soll. Handelt es sich bei dem Manuskript um eine gut gemachte Fälschung oder gab es den mysteriösen Mönch wirklich und Paulus ist der auserwählte Retter. Dem Leser wird eine Lösung angeboten, jedoch mit der Option, auch ein anderes Ende herauszulesen.

Ein gut gemachter spannender unterhaltsamer Thriller, der ohne blutrünstige Täter und grausame Szenen auskommt.
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am 16. Mai 2013
Hamburg. Der Historiker Paulus Brenner bekommt von dem Amerikaner Aaron Lieberman ein uraltes, verschlüsseltes Buch überreicht - angeblich aus dem Nachlass von Paulus’ Großmutter. Voller Eifer beginnt Paulus mit der Übersetzung. Doch plötzlich fordert jemand das Buch zurück, kurz darauf wird in Paulus Wohnung eingebrochen. Um Klarheit über die Hintergründe zu bekommen, will Paulus das Manuskript schnellstens entschlüsseln. Er reist nach Köln, in der Hoffnung im Dom ein wichtiges Schlüsselwort zu finden - doch auch hier lauert der Fremde ihm auf. Die Studentin Mele kommt Paulus zu Hilfe. Sie nimmt ihn mit in ihre WG, hier lernt Paulus Dirk kennen. Um das Geheimnis des Buches zu lüften, reisen die Drei quer durch Deutschland, ihnen immer auf den Fersen die rätselhaften Unbekannten...
Zeitgleich ist Eddie Wheeler in der Militärbasis in Fort Fredrick mit der Aufgabe betraut, das Verschwinden gefährlicher Virus-DNA aus einem Hochsicherheitslabor zu untersuchen...

Karl Olsberg versteht es hervorragend, den Leser einzufangen und die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren.
Gleich im Prolog ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen. Was für eine gruselige Vorstellung, dass aus einem Labor so brisantes Material gestohlen werden könnte!

Begeistert war ich davon, dass die einzelnen Schritte zur Decodierung des Manuskriptes einleuchtend erklärt wurden. Zusammen mit ein paar entsprechenden Abbildungen kann man auch als Laie die Entschlüsselung hervorragend mitverfolgen.
Es hat Spaß gemacht, mit den Akteuren auf die Suche nach den nötigen Hinweisen für die Übersetzung zu gehen und auch die Spekulationen über Prophezeiungen und mögliche Zeitreisen sowie die Frage nach den möglichen Hintergründen fand ich sehr spannend.

Paulus Brenner hat mir gut gefallen. Besonders seine Vorfreude, das Geheimnis des Buches zu lüften, konnte man richtig gut nachempfinden. Und auch Dirk fand ich klasse, weil für mich nicht durchschaubar war, welche Absichten er eigentlich verfolgt. Nur die anfangs keck wirkende Mele war mir zu weinerlich, zu oft hatte sie "Tränen in den Augen". Das mehrfache Auftauchen der Unbekannten hätte für meinen Geschmack noch etwas spektakulärer sein können.

Die Auflösung und damit das eigentliche Ziel, das mit diesem rätselhaften Manuskript verfolgt wurde, hat mich überrascht - insgesamt ein fesselnder und gut durchdachter Thriller mit einem schlüssigen Ende.
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