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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen140
3,7 von 5 Sternen
Größe: Diskless|Stil: 2-Bay|Ändern
Preis:138,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 3. Januar 2014
Da Amazon unter diesem Produkt mehrere eigentlich eigenständige Produkte verkauft, besteht diese Rezension aus 3 Teilen: ReadyNAS 104, ReadyNAS 312 und gemeinsamen Themen.

Ich habe mich jetzt über 3 Wochen mit den verschiedenen Geräten beschäftigt und diese miteinander verglichen. Ich hatte zunächst ein ReadyNAS 104 (Mittlere Anforderungen) bestellt. Dieses ging allerdings nach 7 Tagen wieder zurück, da es für mich viel zu langsam und am Ende auch noch das LCD defekt war. Jetzt habe ich ein ReadyNAS 312 (Hohe Anforderungen) hier, welches gut funktioniert. Dazu im einzelnen mehr.

Inbetriebnahme (102, 104 und 312):

Der Einbau der Platten gestaltet sich sehr einfach und ist ohne Werkzeug möglich: Der Festplattenrahmen wird heraus gezogen. Danach zieht man aus dem Rahmen die Festplattenschiene heraus (Sicherungshebel nochmals betätigen & halten, bis die Schiene zur Hälfte heraus gezogen ist). Die Schiene hat 4 Nasen, in die die Festplatte eingehangen werden muss. Danach wird die Schiene nebst der jetzt in den Nasen eingehangenen Festplatte zurück in den Rahmen geschoben. Nun kann man den Rahmen in das NAS einschieben und fertig.

Komplizierter gestaltet sich hingegen die Inbetriebnahme, wenn die Festplatten vorformatiert sind oder schon einmal verwendet wurden. Das Betriebssystem des NAS liegt zwar im Flash-Speicher, muss allerdings bei der Inbetriebnahme auf die Festplatten installiert werden. Der Prozess ist automatisch, klappt aber nur, wenn mindestens eine der eingelegten Festplatten komplett leer ist. Komplet leer heißt in dem Falle: Keine einzige Partition. Blöderweise haben heutzutage sogar ganz neue Festplatten mit unter schon im Auslieferungszustand eine Partitionstabelle mit einer Partition und das Gerät verweigert den Dienst. Ich habe die Platten also wieder raus genommen und mithilfe eines PCs und der GParted Live CD / Ultimate Boot CD eine neue Partitionstabelle (Typ MS-DOS) auf die Festplatten geschrieben. Nachdem die Platten dann wieder im NAS eingesetzt waren, lief der Installationsprozess fehlerfrei in ca. 10 Minuten ab.

Anmerkung: man kann alle SATA 2 Festplatten verwenden, solange diese komplett leer sind. Die "Compatibility Liste" von Netgear enthält Vorschläge für Festplatten, die besonders geeignet sind.

Das NAS holt sich nun mit DHCP aus dem Netzwerk eine IP Adresse und zeigt diese im Falle des ReadyNAS 104 auf dem LCD Display an. Man kann das NAS entweder über die Ready-Cloud Seite von Netgear einrichten, oder indem man per HTTPS (WebBrowser) auf die IP Adresse zugreift. Beim ReadyNAS 104 kann man diese, wie gesagt, vom LCD Display ablesen, bei dem 102 und 312 muss man diese entweder aus dem Router holen, oder das auf CD Mitgelieferte Programm RAIDar installieren, welches das NAS im Netzwerk sucht.

Auf der Admin Seite angekommen soll man eine Sprache auswählen. Hier habe ich mich zunächst für Deutsch entschieden, betreibe das NAS nun aber auf Englisch, da die deutsche Übersetzung fehlerhaft ist. ("Volume" - Also 'Laufwerk' wird mit "Lautstärke" übersetzt und "Left" wie 'Verbleibend' wird bei Fortschrittsberichten mit "Links" übersetzt.)

Einmal angemeldet stellt man fest, das das NAS schon ungefragt einige Einrichtungen selbstständig vorgenommen hat. Es legt über alle eingelegten Festplatten ein RAID vom Typ X-RAID2. Das ist ein proprietäres RAID System von Netgear. Dieses bietet bei mindestens 2 Festplatten eine Fehlertoleranz für genau eine Festplatte (RAID1). Um einigermaßen sicher arbeiten zu können benötigt man also 2 Festplatten, obwohl das NAS auch mit nur einer arbeiten kann (JBOD). Weitere Festplatten erweitern dann die Kapazität des NAS.

Auf diesem RAID wird ein Volume (data) mit dem Dateisystem BTRFS angelegt. Letzteres wird benutzt, da man auf diesem einfach Snapshots (also Momentaufnahmen) erstellen kann, die das NAS alle 24 Stunden automatisch erstellt. Man hat also eine Historie von Dateien und Ordnern verfügbar und kann zu einem älteren Stand zurück kehren.

Es gibt im 'data' Volume wiederum 4 Freigaben ('shares') (Bilder, Musik, Videos, Dokumente und ReadyDrop) auf die im Netzwerk *jeder* per Samba (Windows, Mac OS, Linux) und AFP (Mac OS) sowie per HTTP zugreifen kann. Weitere Shares können natürlich angelegt werden. Ebenso kann man Benutzer einrichten, und diesen Zugriff auf ein Share gewähren oder Verweigern. Weitere Volumes kann man auch anlegen, dazu muss allerdings das XRAID2 aufgelöst werden. Das NAS bietet dann die Möglichkeit einzelne Festplatten zu RAID0, 1, 5 und 6 zusammen zu schließen. Externe Festplatten (3x USB, 1x eSATA) kann man zwar anschließen, aber nicht in das RAID integrieren.

Aber Achtung: Die NAS die ich von Amazon bekommen habe, hatten alle Firmware Versionen von 6.0.4 bis 6.0.8 installiert. In der Firmware 6.1.5 wurde das Dateisystem überarbeitet, sodass dieses eine bessere Performance bietet. - Laut Anleitung (die nur in den Releasenotes zur Firmware 6.1.5 zu finden ist) muss man nach der Installation das NAS auf Werkseinstellungen zurück setzen. Das löscht alle Daten und Einstellungen - und man bekommt dann ein neues, schnelleres Dateisystem im NAS. - Wer das Teil also neu kauft, sollte zu erst die Firmware aktualisieren, einen sog. "Factory Reset" machen und dann mit der Einrichtung fort fahren.

Funktionen (104 + 312):

Alle hier beschriebenen NAS laufen mit ReadyNAS OS 6, einem Debian Linux Derivat, Linux Kernel Version 3.x. Getestet habe ich die Firmware 6.1.5.

Alle NAS bieten eine Antivirus Funktion, die vom Werk aus deaktiviert ist. Das hat auch seine Gründe. Aktiviert man diese ist das ReadyNAS 104 kaum noch zu gebrauchen, da der 1,2 GHz Single-Core Prozessor viel zu schwach ist. Kopiervorgänge vom und zum NAS dauern mehr als 3 Mal so lange. Während des Datentransfers ist die CPU des NAS immer zu 100% ausgelastet. Das 312er läuft aufgrund des schnelleren 2,1 GHz Dual-Core Prozessors mit Hyper Threading einigermaßen, allerdings dennoch spürbar langsamer. Ich komme auf durchschnittlich 30% geringere Transferraten beim 312er, wenn die AV-Funktion an ist. Daher habe ich diese wieder abgeschaltet. - Antivirus hat man sinnvoller Weise ja auch auf dem PC.

Die Bereitstellung der Daten via Samba und AFP (also für Windows und MacOS) läuft fehlerfrei. Das ReadyNAS 104 erreichte in meinen Tests eine maximale Datenrate von 20 MB/s. Das ReadyNAS 312 erreicht mehr als das Doppelte: 65 MB/s. Die Bereitstellung der Daten über DLNA (Bilder, Musik, Videos) und iTunes (Nur Musik) funktioniert bei mir auf allen Geräten problemlos. Auf dem 312 allerdings gefühlt 4 mal schneller als auf dem 104er. Ich habe allerdings 2 nur DLNA Geräte (iPad, Windows 8.1 PC) ausprobiert.

Das TimeMachine Backup läuft auf beiden Geräten bei mir etwas wackelig. Die Ursache dafür kenne ich noch nicht. Das Volume wird vom Mac sofort gefunden und kann auch mit Daten gefüllt werden. Es kommt allerdings manchmal zu Abbrüchen. Beim nächsten Backupzyklus läuft es dann wiederum korrekt. (Scheinbar hat es etwas mit dem neuen Mac OS Mavericks zu tun, Netgear arbeitet daran.)

Über die WebOberfläche lassen sich die Dateien recht angenehm verwalten und kopieren / verschieben. Ich habe zB. einen USB Stick auf den 16GB Fotos drauf sollten an den Front-USB 2.0 Port angeschlossen und die Bilder direkt mit der WebOberfläche dann darauf kopiert. Ging problemlos und schneller als wenn der Stick an einem PC angeschlossen gewesen wäre.

Das integrierte Backup macht bei mir derzeit noch die größten Probleme. Ich möchte täglich sämtliche Daten auf eine externe USB 3.0 Festplatte mit FAT32 Dateisystem sichern, damit ich diese im Falle eines Ausfalls des NAS noch im Zugriff habe. Dazu habe ich einen Sicherungs-Task erstellt, der das Volume 'data' auf die externe Festplatte kopiert. Dieser Prozess läuft auch, bringt aber das 104er NAS regelmäßig dazu, sich aufzuhängen. Hier hoffe ich, das in einer nächsten ReadyNAS OS Version nachgebessert wird. Manuell kann man die Daten nämlich problemlos kopieren. Auf dem 312er NAS läuft der Backup Prozess bis jetzt reibungslos.

Mobile Apps / Cloud Services (104+312):

Es gibt einige kostenlose iOS und Android Apps für dieses NAS. Leider muss man zum Zeitpunkt dieser Rezension (11.1.2014) sagen, das diese weder für iOS noch für Android ausgereift sind. Die ReadyCloud App erfüllt unter iOS die Basisanforderungen (Zugriff auf Dateien + Upload), lässt sich unter iOS derzeit aber nur im Hochformat verwenden und stürzt gern nach ca. 10 Minuten ab. Sie ist zudem zeitweise sehr langsam. Die Ready DLNA App ist wirklich ein Witz. Man kann ein Video oder ein Musikstück oder ein Bild ansehen. Danach muss man aus dem Verzeichnis zwingend die nächste Datei auswählen. Das ist beim Musikhören oder einer Diashow inakzeptabel. Andere DLNA Apps funktionieren mit dem NAS aber auch und dann in gewohntem Umfang. Hier sind also die Netgear Apps zu schwach.

Addons (104+312):

Das System verfügt über die Möglichkeit Addons zu installieren. So kann man MySQL, PHP, ein CMS, einen Onlineshop oder ein Wiki, einen Downloadmanager (Bittorrent, PyLoad,...) zusätzlich auf dem NAS betreiben. Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass vor allem das 104er NAS auf einem 1,2GHz ARM Prozessor mit 512 MB RAM basiert - also kein hochperformanter WebServer ist. Auf dem 312er NAS mit 4 mal so starkem Prozessort und 2 GB RAM laufen die Addons gut.

Da das NAS OS 6 auf Debian basiert kann man sich zusätzlich alle Debian Pakete auch mittels APT herunter laden und auf dem NAS installieren. Dazu sollte man aber ein paar Erfahrungen im Umgang mit LINUX haben.

Außerdem kann man den sog. "Genie+ Marketplace" aktivieren, dann hat man theoretisch Zugriff auf eine Art App-Store. - Leider funktioniert dieser bei mir nicht. - Und wenn ich die Netgear Foren korrekt verstehe, wird dieser demnächst eingestellt und durch den bereits integrierten Addon-Store ersetzt. Die Anmeldung kann man sich also schenken.

Das NAS bietet neben den kostenfreien auch ein paar Addons / Funktionen, die eigentlich ganz interessant, aber leider kostenpflichtig sind. Da sei zum einen Ready Surveillance genannt. Dieses Addon erlaubt es, das NAS als Videoüberwachungssystem für max. 16 IP Kammeras zu verwenden. Die Lizenzen sind mit 70€ / Kamera nicht ganz billig. Ebenso gibt es eine "Replicate" Funktion, mit der man 2 ReadyNAS über das Internet synchronisieren kann. (RSYNC kann das NAS zwar auch, dies kann man aber nicht nicht nutzen, wenn die Ports nicht freigegeben sind.) Dies Lizenz dafür kostet ebenfalls 60€.

Als einen weiteren Dienst bietet NETGEAR einen Volumen-&Zeittarif "Ready VAULT" an, bei dem man bestimmte 'shares' online sichern kann. Auch das ist, verglichen mit anderen Online-Angeboten extrem teuer, 2 GB bekommt man derzeit allerdings gratis.

Fazit:

Der Preis für das Ready NAS 104 liegt extrem weit unter den sonstigen 4-Bay NAS im Desktop-Bereich. Dafür bekommt man ein NAS das die Basisfunktionen bereit stellt. Die Hardware lässt aber definitiv keine Höchstleistungen zu.

Das ReadyNAS 312 hat zwar nur 2 Festplattenschächte, bietet für 50 Euro mehr aber auch 4-Mal bessere Hardware: 512MB RAM beim 102/104 gegen 2048 MB RAM beim 312; 1,2 GHZ Prozessor (Single Core, kein HT) beim 102/104 gegen einen 2 Kern Atom Prozessor mit HT (also 4 parallele Berechnungen) beim 312er. - Die bessere Hardware bringt das 312er NAS zu guten Leistungen in meinen Tests.

Ich persönlich lege Wert auf gute Leistungen und komme mit 4TB klar, weshalb ich das 312er behalten werde. Das 104er kann 16TB Speicher bereit stellen, ist aber wesentlich langsamer. Greift man per WLAN oder 100 MBit Netzwerk mit nur 1-3 PCs zu reicht das 104er aus, andernfalls sollte man zum 312er greifen.

Was die Software betrifft erkennt man bei allen Geräten, das der Hersteller noch viel vor hat und Teile der Software noch in der Entwicklung stecken. Gerade die Zusatz-Apps für mobile Endgeräte enttäuschen derzeit.

Bei der Anschaffung sollte auch klar sein, dass das Netgear NAS aufgrund seiner proprietären RAID Technologie nicht als einzige Datensicherungsmaßnahme her halten kann. Fällt eine Festplatte aus, sind Ihre Daten noch da. Fallen (im X-RAID2 Modus) zwei Festplatten zeitgleich aus, sind die Daten bereits korrupt. Fällt das NAS komplett aus, sind die Daten weg, bis Sie ein kompatibles Ersatzgerät (also eines von Netgear) haben. Auf eine zusätzliche, externe Datensicherung sollten Sie daher definitiv nicht verzichten.

Anmerkung: Die Daten-Festplatten können nur in Geräten der gleichen Serie verwendet werden. Man kann also die Platten aus einem 102 in ein 104 einbauen und die Daten bleiben erhalten. In ein 312 kann man diese zwar einbauen, die Daten kann man aber nicht auf einfache Weise zugänglich machen. (Umgekehrt das gleiche.)

Ach ja, falls Sie sich fragen, für was der HDMI Anschluss am NAS der 300er Serie gut ist: Sie können an das NAS einen Bildschirm und eine USB Tastatur anschließen und dann mit dem BIOS oder dem NAS OS6 (Linux) auf der Konsole (Textmodus) arbeiten. - Sicher könnte man hier in einer der nächsten Firmwareversionen annehmen, das man auf dem Bildschirm etwas mehr darstellen kann. - An der Front hat das 300er NAS auch einen Infrarot Empfänger verbaut, der derzeit ebenfalls ohne Funktion ist.

** Update 5.2.2014 **

Wenn Sie mit Windows 8.1 auf das NAS Zugreifen wollen, benötigen Sie mindestens NAS OS 6.1.6 RC13. Bei allen Versionen unter dieser Version kann es zu langsamen bis gar nicht funktionierendem Zugriff von Win. 8.1 auf das NAS kommen.
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am 27. November 2013
Die Box hat massive IO-Probleme.

Gleich mal vorweg - ich setze die empfohlene Plattenkonfiguration ein:

4 x Western Digital RED 3 TB (RAID-5)

ReadyDLNA funktioniert eigentlich gar nicht. Waehrend laengerer Kopiervorgaenge sollte man auf JEDEM FALL DLNA abdrehen, da die Kiste sonst komplett einschlaeft und nur mehr alle paar Minuten genuegend IO auftreibt, um auf Anfragen zu "antworten", um dann gleich wieder einen Dornroeschenschlaf fuer die naechsten Minuten zu starten. Inotify soll man in der DLNA-Config auf jedem Fall abdrehen, da die Box DAMIT gar nicht umgehen kann - danach gehts so halbwegs, doch ist das meiner Meinung nach fuer einen Streaming-Server nicht tragbar, da so neuer Streaming-Content nicht zuverlaessig erkannt wird und ggf. ein DLNA-Server-Restart erforderlich ist, was dann die Kiste wieder fuer die naechsten Stunden beschaeftigt.

Dann fiel mir auf, dass SWAP praktisch nicht verwendet wird. Erst wenn alles dem Ende zu geht (und 512 MB RAM sind heutzutage wirklich nicht viel), wird nicht benoetigter Prozessballast auf die Platte ausgelagert (SWAP) oder die Kiste krepiert und ist dann nur mehr Stromfresser ohne Nutzen. Eine Loesung fand ich auch - ich habe die swappiness in der /etc/sysctl.conf von "0" auf "60" (=Linux-Default) gestellt und schon wurde brav der Auslagerungsspeicher verwendet. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte die Kiste dann auch endlich sauber.

Doch es wurde dann schlussendlich untragbar:

Wenn man dann (wie ich) DLNA abgedreht und Swap aktiviert hat, ist die Box weit davon entfernt zu funktionieren. Es wird das unausgereifte Dateisystem BTRFS auf der Datenplatte (bei mir > 8 TB) eingesetzt, um einfach zyklisch Snapshots erstellen zu koennen. Die Idee ist gut, doch die Umsetzung ist absolut besch..eiden. Genau die BTRFS-Prozesse selbst sind es dann auch, die die Box komplett einfrieren lassen, sobald der Plattenplatz die 70%-Marke (!!!!!) erreicht. Ist diese Grenze erreicht, dann erhaelt man ein Warn-eMail (sofern man dieses Monitoring eingestellt hat) und dann funktioniert UEBERHAUPT GAR NICHTS MEHR. Nahezu alle Prozesse schlafen zu Tode ("[D]ead"):

---========================================---
D 233 [kswapd0]
D 828 /lib/systemd/systemd-journald <---- Treffer
D 1355 [btrfs-transacti] <---- Treffer
D 7343 [btrfs-endio-wri] <---- Treffer
D 7420 [btrfs-endio-wri] <---- Treffer
D 7428 [btrfs-endio-wri] <---- Treffer
D 7493 sync
D 7502 php5 -c /etc/php5/apache2/php.ini -d error_reporting='~E_ALL' -r print ini_get("session.gc_maxlifetime");
D 7597 /usr/sbin/smbd
D 7604 /usr/sbin/smbd
D 7610 /usr/sbin/smbd
D 7614 /usr/sbin/smbd
D 7619 /usr/sbin/smbd
D 7624 /usr/sbin/smbd
D 7627 /usr/sbin/smbd
D 7631 /usr/sbin/smbd
D 7632 /usr/sbin/smbd
D 7642 /usr/sbin/smbd
D 7651 /usr/sbin/smbd
D 7658 /usr/sbin/smbd
D 7664 /usr/sbin/smbd
D 7667 /usr/sbin/smbd
D 7672 /usr/sbin/smbd
D 7680 /usr/sbin/smbd
D 7694 /usr/sbin/smbd
D 7699 /usr/sbin/smbd
D 8815 [flush-btrfs-1] <---- Treffer
D 11058 /usr/sbin/apache2 -k start
D 23098 [nfsd]
D 23099 [nfsd]
D 23100 [nfsd]
D 23101 [nfsd]
D 23102 [nfsd]
D 23103 [nfsd]
D 23104 [nfsd]
D 23105 [nfsd]
---========================================---

Die restlichen Prozesse sind mitgerissen worden, da sie nicht auf die Platten schreiben koennen.

Anmerkung: allein um diese Liste zu erhalten, musste ich gestoppte 43 Minuten warten. Ich habe nachfolgendes Commandlinestatement verwendet, um diese Liste der "tod-schlafenden" Prozesse zu erstellen:

# for HH in $(seq 1 1 10); do ps -eo state,pid,cmd | grep "^D"; echo "---========================================---"; sleep 5; done

Mit meiner Erfahrung bin ich nicht allein :

[...]

Fazit : HAENDE WEG VON DIESEM SPAR-NAS - vor dem Erreichen des 70%-Schwellwertes kann man mit der Kiste mehr oder weniger arbeiten, doch dann ist Feierabend. Linux-Unwissende sollten auf keinem Fall zu diesem Geraet greifen - es ist ABSOLUT UNAUSGEREIFT!!!!!

Ich werde die Box zurueckschicken ...
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am 8. Januar 2014
Nachdem mein WHS- System (Scaleo mit ca. 3,7TB) das zeitliche gesegnet hat (Kein Microsoft Support mehr) musste schnell Ersatz her. Nach Lektüre u.a. von ct konnte ich mich zwischen der Netgear RN10400 und der Synology DS414 lange nicht entscheiden. Es wurde dann die RN10400.
Positiv:
- schönes, robustes Blechgehäuse mit sehr professionellen HDD-Einschüben
- leise
- Display mit Anzeige der IP-Adresse und anderen wichtigen Daten
- eSATA-Anschluß
- Preis
- Emails über Zustand
- komfortables Zeitmanagement

Negativ:
- erst mit OS 6.1.5 Zugang über IE11 möglich. Geliefert wurde 6.0.8, erst nach längerem Suchen und mit Hilfe von Google Chrome konnte ich konfigurieren.
- CPU im Betrieb zwischen (60) 70 und 80°C warm, HDD um die 40°C
- zum Teil sehr langsam, wenn mit anderen Aufgaben beschäftigt (Single-Core-CPU)

Vor allem der zum Teil sehr langsame Up-und Download so wie die mangelnde Unterstützung von PC-Backup haben mich dazu bewogen das Gerät zurückzuschicken. Die DS414 mach alles viel schneller und bleibt dabei kühl. CPU max 38°C (meist nur um die 30°) HDDs 28-31°C.

Fazit:
als NAS im Netz mit höchsten 2 Rechnern bestimmt eine Überlegung wert, aber leider wenig Reserven bei der Rechenleistung Also 3-4 Sterne
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Größe: Diskless|Stil: 2-Bay|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich muss zugeben, ich habe mich vor Jahren einmal mit dem Thema NAS beschäftigt, bin aber aufgrund der desaströsen Geschwindigkeit, selbst bei den ersten Gbit-LAN-Geräten, schnell wieder vom Kauf/Einsatz abgekommen. Da war ein stromsparender PC als Mini-Homeserver einfach wesentlich flotter, bringt selbst ein Gbit-LAN mit Jumbo-Frames an den Anschlag und lässt sich quasi unbegrenzt konfigurieren.

Mittlerweile haben sich die NAS beachtlich weiterentwickelt und auch das Thema Cloud ist heute ja nicht mehr wegzudenken. Besonders letzteres war für mich der Grund doch mal wieder einen Blick zu riskieren.

.............
Die Hardware:
Geliefert wird hier das NAS als "Barebone", sprich ohne Festplatten. Das lässt einem die Wahl der Wunschmarke und -serie. Ich arbeite mittlerweile sehr gerne mit Western Digital Red-Festplatten. Diese sind speziell für den NAS-Betrieb (RAID sowie 24/7) ausgelegt, recht sparsam und haben einen guten Datendurchsatz bei großen Dateien. Programme sollte man auf dem Netzlaufwerk dann jedoch eher nicht installieren.

Der verbaute Lüfter sagt mir nicht zu und ist meiner Meinung nach auch ein ganzes Stück weit überdimensioniert. Mit maximal 106 m³/h könnte man je Minute gut 560 mal die Luft im NAS austauschen oder saugt in der Stunde anderthalb mal die Luft eines üblichen Wohnzimmers durch das NAS! Warum? Ich habe den Lüfter gegen einen Noctua NF-B9 (92 mm) getauscht. Dieser schafft maximal zwar "nur" 64 m³/h, ist aber auf niedrige Drehzahlen hin optimiert und wird vom NAS meist mit de facto unhörbaren 800 U/min (das sollten unter 10 dB(A) aus 30 cm Entfernung ergeben) betrieben.

Mit entsprechend leisen Festplatten kann man das NAS so direkt neben der Maus auf dem Schreibtisch stehen haben und hört, außer ein leises Klacken bei Zugriffen, nichts. Auch die HDD-Temperaturen sind mit 34 °C (25 °C Außentemperatur) in Ordnung, fast noch zu niedrig. Einzig und allein der kleine Prozessor wird sehr warm (über 50 °C im Leerlauf), das aber auch mit der Serienbelüftung. Das liegt am, auf den CPU bezogen, äußert suboptimalen Kühlkonzept des Netgear RN102.

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist OK, könnte aber besser sein. Gut 65 MB/s schaffe ich beim Schreiben von Videos, die HDDs würden hier problemlos das Gbit-LAN (~120 MB/s Maximum) ans Limit bringen können. Beim schreiben kleinerer Dateien (Office, Back-Up vom Server (PHP-Scripte), Vorschaubilder) bricht die Leistung dann auf teilweise unter 10 MB/s ein. Hier geht dem kleinen Chip dann anscheinend die Puste aus.

...............
Software/Cloud:
Für mich war beides aber eher sekundärer Natur, da die Back-Ups nicht so zeitkritisch sind und ich lieber meine "Personal-Cloud" aufbauen möchte, auf die ich weltweit zugreifen kann sowie mit Kollegen arbeiten. Auch wenn ich sehr gerne mit SkyDrive arbeite, werden die Daten doch immer noch ausgelagert und ich habe kostenfrei nur 25 GB zur Verfügung. Das reicht nicht für ein großes Fotoarchiv in hoher Qualität oder um umfangreiche Arbeitsprojekte zu verwalten.

Die Nutzerverwaltung im lokalen Netz ist sehr intuitiv gelöst und ermöglicht auch für fortgeschrittene Nutzer eine sehr tiefgehende Rechtevergabe. Die Cloud-Funktionen sind dagegen selbst nach etlichen Firmware-Updates eine reine Zumutung. Wenn man auch nur halbwegs komplexe Zugriffsrechte einstellen will - und der Cloud-Nutzer zufällig auch noch so heißt wie ein lokaler - kann man teilweise nicht einmal neue Ordner anlegen geschweige selbige sehen.

Für jeden "Oberordner" können Snapshots erstellt werden, sprich das NAS fertigt inkrementelle Sicherungen an und kann den Ordner auf ein bestimmtes Datum zurücksetzen. Die Funktion kann für jeden Ordner einzeln aktiviert/deaktiviert werden sowie der Intervall von Stunden bis Wochen einstellen. Somit kann man die Snapshots, je nach Notwendigkeit, sehr sinnvoll einsetzen.

XRAID2 ist als RAID-System sehr einsteigerfreundlich und sogar Hot-Plug-fähig, sprich man kann erst einmal mit einer einzelnen HDD loslegen und dann im laufenden Betrieb eine weitere einstecken, das NAS kümmert sich dann um alles weitere. Wirklich ausreizen kann man XRAID2 mit dem RN102 aber nicht, das ginge erst mit drei oder vier Festplatten wirklich sinnvoll.

......
Fazit:
Ich bin vom Netgear ReadyNas RN102 ganz angetan. Die Hardware ist gut, die Verarbeitung auch, aber eben nicht High-End. Mit ein wenig Geschick und einem neuen Lüfter bekommt man das NAS aber Wohnzimmer-tauglich leise und die Leistung reicht zum Streamen von Filmen, Fotos und Musik problemlos aus. Dank eines optional aktivierbaren Mediaservers (DLNA) kann man das NAS auch mit praktisch allen Multimediageräten mit DLNA-Fähigkeiten einsetzen!

.......
UPDATE:
Leider - so muss man es sagen - muss ich die Rezension noch einmal überarbeiten. Nachdem ich das scheinbar zufällige Einfrieren anfangs noch auf die frühe Firmware schob und auf (schnelle) Besserung hoffte, muss ich mein sonst positives Urteil leider revidieren: Der Netgear RN10200 ist im Alltag de facto nicht zu gebrauchen. Dass dies den Kollegen diverser IT-Zeitschriften nicht auffiel und hier oft ein Testsieg zu verbuchen ist... Nur verständlich, denn die normalen Testumgebungen dürften die Situationen, in denen es zu Problemen kommt, nicht abbilden.

Problematisch ist einerseits die magere Leistung bei Multimediadaten. DLNA hatte ich dabei sehr schnell im Verdacht, da insbesondere beim Aufspielen von Mediendaten die CPU-Last absurde Niveaus (100 %) erreicht. Kopiert man beispielsweise seine Musiksammlung mit gut 100.000 Liedern auf das NAS, bricht die Transferrate schnell auf 10-15 MB/s ein und das unabhängig davon ob man auf ein RAID setzt oder nicht. Auch für die nächsten Stunden (bis Tage) verbleibt das NAS aus diesem Niveau. Eine Deaktivierung des DLNA-Server verschafft hier massive Besserung und macht das NAS erst halbwegs nutzbar.

Halbwegs, da es trotzdem und unvermittelt immer wieder zum Einfrieren des NAS kommt. Man hat beispielsweise die Bilder und Videos vom letzten Urlaub auf dem NAS, bearbeitet die Fotos gerade und zack... ist das NAS einfach nicht mehr erreichbar. Mal reichen 5-20 Minuten und auf einmal geht es wieder, meist zieht man entnervt nach 30 Minuten einfach den Stecker. Dabei reicht teilweise schon das Öffnen eines Ordners für einen hübschen "Freeze" - an anderen Tagen kann man 300 GB problemlos am Stück auf das NAS aufspielen. Und spätestens diese scheinbar komplett zufälligen Ausfälle machen das NAS unbrauchbar wenn man halbwegs produktiv damit arbeiten will.

Mein neues Fazit: Finger weg! Ich bleibe bei meinem Mini-PC mit Windows 8 Professional. Da stimmt sowohl die Leistung, der Stromverbrauch ist auch nicht wesentlich höher und das System läuft problemlos im 24/7-Betrieb.
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am 23. Dezember 2014
Ich habe den 102 u. 104 bestellt. den 102er habe ich zu Weihnachten verschenkt, den 104er hatte ich behalten.

Beide Geräte haben folgende Probleme

1. Einrichtung richtet man die Geräte mit einer 2,5 Zoll HDD ein geht es wenn überhaupt nur sehr langsam mit 3,5 Zoll innerhalb 3 Minuten.
2. Deinstalliert man Apps z.B. Contacts and Calendars verabschieden sich die Geräte ins Nirwana.... Reset u. von vorne beginnen
3. Android App (Galaxy g900f, Xperia Z3) verabschiedet sich regelmäßig

zusätzlich beim 104er

1. ich habe es nicht geschafft große Dateien per Drag and Drop zu kopieren der Vorgang brach immer wieder ab
2. die Bays sind belegt

1. 2x 1,5 T. 3,5 Zoll 1x 1T. 3,5 Zoll 1x 1T. 2,5 Zoll dann funktioniert X-Raid / Raid 5
2. 2x 1,5 T. 3,5 Zoll 1x 2x 1T. 2,5 Zoll dann funktioniert nur Raid 1

was ebenfalls merkwürdig erscheint, ich betreibe das Nas an einem AVM 1750e sobald das Nas in Betrieb geht funktioniert das W-Lan im 5 GHz bereich katastrophal.

Positiv:

1. Das Nas ist sehr leise
2. wenn die Einrichtung funktioniert geht es zügig
3. Owncloud funktioniert sehr gut
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am 15. Februar 2015
Ich habe das Gerät nun seit ca 1 Jahr.
und es friert immer wieder ein. Da hilft nur Stecker ziehen.
Nachdem ich ständig auf eine neue Firmware warte die das Problem löst, muss ich nun leider doch nur einen Stern vergeben.
Denn das Problem wird trotz Firmware 6.2.2 nicht behoben.
Eingebaut sind auch die richtigen freigegebenen Festplatten.....

Das subjektive Gefühl von sicherer Datenhaltung ist bei diesem Gerät nicht gegeben.

ein Stern gibt es für die Oberfläche...

***Update 23.02.2015 ****
nach Email Verkehr mit dem Hersteller stellte sich heraus, dass ich keine Softwaregarantie mehr habe....
Es müsse ein Softwareproblem sein. Nachdem ich aber nun keine Softwaregarantie mehr habe (die hat man nur 90 Tage) könnte ich ja
einen Support Vertrag erwerben.
Jetzt habe ich ein Gerät mit 36 Monaten Garantie... das unregelmässig einfriert.. und muss nochmals einen Supportvertrag kaufen für die Software...
Da freut man sich immer wieder auf neue, wenn man etwas dazu gelernt hat.
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am 21. Januar 2014
Ich kann mich den bereits vorhandenen negativen Rezensionen anschließen. Während die Hardware einen guten Eindruck macht ist die bis jetzt gelieferte Software absoluter Schrott und für den praktischen Betrieb nicht geeignet. Inzwischen habe ich bis zu Readynas 6.1.6[RC10] alle Versionen ausprobiert. Keine Version funktioniert mit USB-Laufwerken. Schlimm ist, dass es sogar die Formatierung der externen Laufwerke verändert und damit zu Datenverlust führt. Im Vertrauen auf Netgear habe ich darauf gehofft, dass sie doch noch eine vernünftige Software zustande bringen. Leider ist dabei soviel Zeit verstrichen, dass eine Rücksendung des NAS nicht mehr möglich ist. Vor Erscheinen der Version 6.1.5 konnte ich noch zu Version 6.1.3 zurückkehren, mit der ich zumindest keinen Datenverlust hatte. Jetzt haben die Softwarekünstler von Netgear auch das Upgrade auf ältere Softwareversionen verhindert. Das ist wohl das Einzige, was ihnen gelungen ist. Der Rest ist Verschlimmbesserung im großen Stil.
Ich zumindest mache um Netgear Produkte in Zukunft einen großen Bogen.
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am 11. März 2014
Gleich vorweg, weil es meine größte Sorge war, bei mir Tümpelt der Lüfter mit unter 1000, meist so 780 rpm, recht leise vor sich hin, was man eher hört ist die WD Red 4TB Festplatte! Also Schlafzimmer nein, Wohnzimmer aber okay.

Da es ja schon gute Rezessionen gibt zähle ich nur noch kurz auf was mich etwas stört bzw hervorsticht.

kein exFAT Support
für externe Festplatten (ich kenne die Gründe ;) ) was nervt weil ich alle externen Platten mit exFAT formatieren muss, brauche read/write am Mac und PC für Daten großer 4GB.

Timemachine hat erst mal nicht funktioniert, ich musste mit CMD + K auf afp://ReadyNAS@NAS-102 (das nach dem @ ist der von mir gewählte Servername) verbinden um zu verhindern, dass Maverics via smb connectet, dann geht nämlich nix mehr mit timemachine... Also hab ich smb komplett mal ausgeschaltet.
Jetzt gehts, aber braucht wohl 3-4 Tage für ein TM Backup von ca 140GB (sagen wir mal okay, weil es sich um viele sehr keine Daten handelt, ist ja auch nur das erste mal die ganze Festplatte).

Was würde es perfekt machen?
Da das Gerät auf Debian basiert gibt es anscheinend einen Hack für exFAT, jedoch bin ich zu unerfahren und lasse erst mal meine Finger davon... ([...]) Falls es jemand hinbekommt, bitte mich wissen lassen :)

Und jetzt noch mal das wirklich positive!
Für 130€ gibt es hier ein two bay nas das wirklich was kann und zwei USB 3.0 und einem eSata ausgestattet ist, das gibt es normal nicht in dieser Preisklasse, zumindest noch nicht (oft).

Zu dem kann man zB. Einstellen, dass der Inhalt einer extern angeschlossene Festplatte (oder USB Stick) durch druck auf den vorne am Gehäuse angebrachten "Backup" Knopf auf eine vordefiniertes Verzeichnis kopiert wird, sehr elegant gelöst, nach dem Kopiervorgang wird das Gerät auf Wunsch auch gleich noch ausgeworfen!

Warum 5/5?

Kurzum, Preisleistung:
USB 3.0 war hier was mir im "Entrylevel" gefehlt hat und exFAT fehlt zwar, bietet aber (so weit ich weiß) kaum ein NAS.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Dezember 2014
Nachdem sich eine HDD in meinem Synology NAS verabschiedet hat, habe ich schnell nach einem Ersatz geschaut und eine RN104 mit 4x 4TB Seagate NAS HDDs (Seagate ST4000VN000 - in der "Compatibility List" enthalten) beschafft.

Das erste was mir negativ aufgefallen ist - es war kein Kabel mit einem Schuko-Stecker im Lieferumfang sondern nur ein Stecker für UK. Zum Glück hatte ich ein altes, passendes Kabel von einem Notebook.
Das erste positive war die schnelle Einrichtung der HDDs und Ordner. Das war inkl. Update der Firmware in unter 15 Minuten erledigt.

Leider hat sich aber die NAS nun das 2. mal in 20 Stunden aufgehängt. Sie antwortet auf Ping, Webbrowser meldet "connection lost" (siehe Bild) und im Explorer ist die NAS nicht mehr ansprechbar. Display ist aus und lässt sich auch durch einen kurzen Druck auf den Powerschalter nicht wieder aufwecken, Firmware ist die Aktuelle 6.2.2
auch ein Shutdown über den Taster ist nicht möglich. Alle 4 Status LEDs der HDDs leuchten permanent, Die "activity LED" blinkt einmal alle 2-3 Sekunden und das sind die einzigen "Lebenszeichen".
Das Problem hatte ich gestern schon, da hat nur ein Ausstecken geholfen - was auch nicht "gesund" ist.
Das Problem haben lt. den Rezensionen hier wohl mehrere, also geht die NAS zurück.
So ein unzuverlässiges Modell benötige ich nicht. Das ist schlimmer als meine Synologie mit einer defekten HDD.

Dazu auch noch angemerkt - die Geschwindigkeit der NAS ist sehr langsam, beim Schreiben hatte ich eben (bis zum Absturz von 80KBit/s bis 31,5MBit/s) alles. Wobei sich der Großteil im Bereich unter 2MBit/s abspielte. Da war mein letztes Backup auf eine USB 2.0 HDD schneller als das Backup das ich eben auf die NAS exportieren wollte.

Ich werde die NAS nun einmal auf default zurücksetzen und schauen ob das Problem an einer nicht ganz fertig installierten Firmware liegt.

Nachtrag: Nach dem zurücksetzen findet die Netgear SW die NAS - diese meldet aber "Device is offline" in der Konfigurationsoberfläche. Nach einer gewissen Zeit kommt eine meldung man soll neu starten. Somit ist die NAS nach dauereinfrieren nun gar nicht mehr Betriebsbereit. Herunterfahren über Taster und aufwecken des Displays geht jetzt aber :-)
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am 30. April 2014
Das NAS wird bei uns in einer kleinen Firma (6 Personen, SW Entwicklung) als zentraler Fileserver verwendet.

Anfänglich war ich echt begeistert vom ReadyNAS.
Zwei "akzeptable Mankos" das ich damals gefunden hatte:
1.) Das ReadyNAS 104 hat keine Quota-Einstellungen. D.h. ich kann nicht festlegen "im share xyz dürfen maximal xxxGB Daten abgelegt werden". Nachdem man auch im Webinterface keinen Hinweis darauf kriegt wo wieviel Platz verbraten wurde, kann es schon sein, dass man lange sucht wenn der Platz zuneige geht.
2.) Die Anzeige "verbrauchter Platz" in der Webanzeige ist komplett zu vergessen, da es sämtliche Daten + alle Snapshots bezeichnet. Wenn da also steht 5 von 6TB verbraucht und man kopiert noch was auf die Platte kann es sein, dass ein Snapshot entfernt wird und man plötzlich MEHR freien Platz hat.

Soweit zu den Kleinigkeiten.

Neulich ist das NAS plötzlich mehrmals eingefroren und war nicht mehr erreichbar.
Ich bin dann auf die Rezension von Ingo Bukowsky hier auf Amazon gestossen (NAS friert ein wenn mehr als 70% benutzt).
Ich habe also alle Daten gesichert (lustig bei 4 TB!!!), hab ein factory default reset gemacht und die Daten wieder eingespielt.

Das NAS war plötzlich krötenlangsam und ist beim Rückkopieren der Daten immer wieder mal eingefroren.
Nach Kontaktaufnahme mit dem Support (die sind SUPER!!! Wirklich grosses Lob) hat sich heruasgestellt, dass das Nas plötzlich SMB Version 3 nutzt, Win7 nutzt SMB2.1 und da klemmt's halt.
Man muss die Applikation "SMB Plus" installieren und auf SMB2.1 umstellen.

NUR: Das NAS friert weiterhin ein.
Der Support hat bemerkt, dass die verwendeten Platten nicht auf der ReadyNAS Kompatibilitätsliste stehen und Netgear daher nicht garantiert, dass das NAS richtig funktioniert.

SEHR lustig.

Sowas darf bei so einem wichtigen Teil wie dem NAS einfach nicht passieren!!!!
Könnte ich es noch retournieren, ich würde es tun.
Mistkiste.
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