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am 11. Juni 2013
... das hier ist keine Komödie." Die Erzählstimme von Michael Gwisdek bringt uns so in den Film hinein. Ja, das ist wirklich keine Komödie, obwohl... zu lachen gibt es genug. Nach Paul Watzlawicks Bestseller hat Sherry Hormann einen unterhaltsamen Film auf die Rolle gebannt. Da darf man lachen, mitfühlen, sich wundern und staunen. Und wer sich in -Barfuß- noch nicht in Johanna Wokalek verliebt hat, kann das in -Anleitung zum Unglücklichsein- jetzt nachholen.

Tiffany Blechschmidt(Johanna Wokalek) ist neurotisch, verklemmt, hat keinerlei Selbstvertrauen, und mit den Männern läuft es irgendwie auch nicht. Dabei ist Tiffany jung, hübsch, und hat sogar ein eigenes Geschäft. Das ihre verstorbene Mutter(Iris Berben) ihr ständig erscheint und schlaue Ratschläge gibt, macht die Sache auch nicht besser. Als gegenüber von Tiffanys Laden Klavierlehrer Hans Luboschinski(Richy Müller) wieder in seine alte Wohnung einzieht, denkt Tiffany wehmütig an ihren Unterricht zurück. Den Hof aber macht ihr der Polizist Frank(Benjamin Sadler), der ziemlich durchgeknallt ist. Und dann ist da noch der Fotograf Thomas(Itay Tiran), der sich in Tiffany verknallt, aber keine Gegenreaktion bekommt. Während all diesen Schlamassels muss Tiffany den Laden schmeißen, den Vermieter Paul(Michael Gwisdek) ertragen und nebenbei versuchen, die große Liebe zu finden.

Sherry Hormann hat sich sehr nah an -Die fabelhafte Welt der Amelie- heran gewagt. Das merkt man in vielen Szenen des Films. Mit der musikalischen Untermalung fühlt man sich da oft eher in Paris, als in Kreuzberg. Das fällt auf und passt nicht in jeder Szene. Ansonsten ist -Anleitung zum Unglücklichsein- sehr unterhaltsam und aus kreativen Blickwinklen gefilmt. Johanna Wokalek, Iris Berben und Co. spielen mit Herzblut und auch Hund Isabella gibt vor der Kamera sein Bestes.

Alles in allem hat mich -Anleitung zum Unglücklichsein- überzeugt. Ein gutes Stück deutsches Kino, bei dem man schnell in die Story hinein findet und die verquere Tiffany ruckzuck in sein Herz schließt. Allein das reicht schon aus, um sich den Film anzuschauen.
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am 4. Oktober 2014
Ein wunderbares Märchen, das von einer großartigen Johanna Wokalek getragen wird. Sie heißt Tiffany Blechschmid, hat ein Restaurant und kommt ein wenig wie Amelie daher. Der Titel ist etwas irreführend, denn Tiff will ja eigentlich glücklich sein. Doch gleich zu Beginn weist der Off Kommentar die Zuschauer in die richtige Richtung. Es gibt jede Menge Sinnsprüche in Bezug auf Glück wie ‘Wenn ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher‘ oder ‘Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist‘. Dafür ist Zulieferer und Küchengehilfe Benno (David Kross kreiert hier einen echten Typen) und Nachbar Paul (Michael Gwisdek) zuständig. Aus dem Promi-Ensemble ragt besonders Iris Berben als Tiffanys Mutter heraus. Eigentlich ist sie ja schon gestorben, liegt aber bisweilen im Bett neben ihrer Tochter, wenn diese gerade versucht Liebe zu machen. Beim zweiten Anlauf klappt es ja dann endlich mit dem Fotografen Thomas (Itay Tiran). Er hat einen Hund (Basset) und sie einen Vogel (Tukan). Richy Müller als Mutters Lover mit Suizidneigung bringt etwas Melodramatik ins Spiel.
Die eigenartige Komik kommt vom distanziert ironischen Kommentar, der wohl dem Original von Watzlawick nachempfunden ist und den märchenhaften Träumereien der Heldin. Indem das Unglücklichsein konterkariert wird, wird Tiffany am Ende notgedrungen glücklich. Dem Zuschauer ergeht es ebenso. Es wird ein leicht schwereloser Zustand erreicht, in dem es eigentlich keine fortlaufende Handlung gibt, nur einen Anleitung und eine Suche nach dem Glück, in das man dann ohne es zu wollen wie Tiffany hineinstolpert.
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am 29. Juli 2013
Uff - was für eine wundervolle Umsetzung des Sachbuch-Klassikers. Johanna Wokalek spielt göttlich. Aber auch alle anderen Charaktere sind toll getroffen. Die Pointen stimmen. Selten habe ich mich so gut unterhalten gefühlt. Dieser Film ist ein Muss für jeden, der mal wieder in einem Stimmungstief ist oder die Welt nur durch die dunkle Brille anschaut. Oder für Diejenigen, die sich gerade frisch verlieben (wollen). Ach, einfach ein Film für jede Gelegenheit.
Unser Land braucht mehr solcher Komödien.
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am 10. Juni 2016
Vorab: Ich habe das Buch nicht gelesen.

Dieser Film, leicht französisch anmutend, gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das über einen deutschen Film mal sagen würde.
Super Schauspielerleistung
Witzig, charmant, romantisch, unterhaltsam... eine Kombination aus allem,
gekrönt von einem Happy End.
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Tiffany Blechschmid sieht beständig nur ihr halbleeres Glas, welches sie im Begriff ist sogar noch umzustoßen. Sie traut sich selber als Mensch nicht so richtig über den Weg, sucht zwar nach ihrem Glück, fühlt sich aber gar nicht wert genug, es auch in Empfang zu nehmen.
Dabei steht sie eigentlich als Chefin eines gutgehenden Bistros auf der Sonnenseite des Lebens. Doch sie schielt nur auf das, was sie nicht hat und das ist vor allem der fehlende Mann an ihrer Seite. Zu allem Unglück kristallisiert sich immer wieder an ihrer Nähe ihre verstorbene Mutter als personifiziertes schlechtes Gewissen und das vor allem in denkbar schlecht gewählten Momenten.
Jeden Morgen ist um exakt 3:30 Uhr die Nacht zu Ende und sie macht sich auf dem Weg zum Großmarkt. Vielleicht sollte sie mal 2 Minuten länger liegen bleiben, dann wäre eventuell auch nicht immer die eine Ampel auf dem Weg rot.....

Vor vielen, vielen Jahren schon habe ich das gleichlautende Buch von Paul Watzlawick gelesen, in dem so viel Weisheit steckt. Dieses Lektüre als Komödie zu verfilmen ist schon ein besonderes Projekt, da es sich ja eher um ein "psychologisches Sachbuch" handelt. Immer wieder erkannte ich Muster aus dem Buch, wie zum Beispiel die antizipierte Nicht-Hammer-Entleihung beim Nachbarn, die recht phantasievoll umgesetzt wurden.
Schön ist auch die Besetzung der drei Mitarbeiter von Tiffany im Bistro, jeder eine ganz eigene Persönlichkeit, was schon mal auch einen Vergleich mit dem Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" (mit dem leider wieder einmal geworben wurde) zulässt. Ansonsten hinkt dieser an anderen Stellen jedoch gewaltig. Gestört hat mich ein wenig, das eine oder andere ausgewalzte Klischee, z.B. in den potentiellen Lovern von Tiffany. Das Film ist ambitioniert, aber an manchen Stellen einfach zu gewollt wirkend, doch insgesamt ein durchaus unterhaltsames Werk.

Für mich eine erfreuliche schauspielerische Entdeckung am Rande:
Itay Tiran, der den finalen Anwärter für Tiffanys Herz verkörpert. Bitte mehr von diesem israelischen Mimen.

Extras: Interviews mit Johanna Wakalek, Iris Berben, Sherry Hormann (Drehbuch und Regie)... gerade sie kommt überaus sympathisch herüber (insgesamt ca. 40 Minuten), darüber hinaus sehr viele Trailer.

Fazit: Wenn man sich selbst liebt, kann man auch andere lieben.....triviale Lebensweisheit.
Schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.
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am 17. August 2015
Frei nach Paul Watzlawicks Buch entstand dieser Film, der hochkarätig besetzt ist. Unverkennbar ist er eine Hommage an französische Komödien.

Der Erzähler (Michael Gwisdek, positiv eigen, eine Bereicherung wie immer) ist ein väterlicher Freund der Hauptperson (Johanna Wokalek, überzeugend und schwungvoll). Er stellt sie uns vor und erklärt ihren Charakter. Sie betreibt eine Art Wurstsalon mit angeschlossenem Restaurant in Berlin Kreuzberg, sieht, obwohl das Geschäft gut läuft, schwarz und betrachtet alles von der negativen, der von der Sonne nicht beschienenen, matten Seite. Ihrer Meinung nach ist sie bislang damit im Leben gut zurecht gekommen. Und außerdem ergäbe sich ihre Sicht auf das Leben schon aus ihrem Namen:Tiffany Blechschmidt. Doch eines Tages stolpert selbst sie über ihren Pessimismus, die Männer und die Liebe...

Diese Komödie zeichnet sich durch Romantik und Melancholie aus, ist verträumt, schräg und ein bisschen surreal, humorvoll und herzerwärmend.
Viele Lebensweisheiten und Zitate berühmter Menschen bereichern die Handlung. Insgesamt ist daraus ein Film mit Spritzigkeit und Tiefgang geworden.
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am 31. Oktober 2015
Wer das Buch von Paul Watzlawick kennt und die erste Version der Verfilmung, der schlägt schlicht die Hände überm Kopf zusammen.
Was für ein Pech, mir die DVD gekauft zu haben, nicht wegen dem Geld , sondern wegen der Tatsache, daß dieses wunderbare Buch voll daneben neu verfilmt wurde.
Die Schauspieler schätze ich alle, leider ist man mit dem Thema voll daneben.
Wo bekomme ich die 35 Min. Altversion her???
Die alte Verfilmung war jahrelang Arbeitsmaterial für mich und sollte mir in DVD-Form dienlich sein.
Aber , sorry, diesen Quatsch kann man nicht inhaltlich mit dem Buch vergleichen.
Normalerweise finde ich immer positive Seiten an einer Sache... hier fehlen mir schlicht die Worte, die Andere hier schrieben. Das ist logisch, wenn man
1.) den Inhalt des Buches nicht kennt und
2.) die Urversion des Filmes nie gesehen hat.
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am 25. April 2015
Er illustriert, auf seine Art und Weise, der des Films, den Bestseller von Paul Watzlawick.
Mit Sherry Hormann als Drehbuchautorin und Regisseurin kann da eigentlich auch nichts schiefgehen.
Iris Berben als verstorbene Mutter von Tiffany, die ihre Tochter regelmässig als "böser Geist" heimsucht, und Richy Müller als Tiffany's ehemaliger Klavierlehrer und Ex-Geliebter der Mutter. tun das ihre, um den Film wirklich sehenswert zu machen.
Und den Rest erledigt der göttliche Michael Gwisdek, den ich mittlerweile für den besten Kommödianten in deutschen Landen halte.
Oft genug ist er, auch in einer kleinen Nebenrolle, das Salz in der Suppe eines Films.. Hoffen wir, dass er uns noch eine Weile erhalten bleibt!
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am 7. August 2013
Ein Frau die vor lauter arbeiten kein Privatleben hat.Dann noch die Zwiegespräche mit ihrer verstorbenen Mutter.Aber wie sooft kommt es zu einem glücklichen Ende.Bis dahin leidet man mit der Frau.
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am 22. Februar 2014
Ich habe das Buch und den Film gekauft. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich neugierig auf den Film. Wie man ein Sachbuch auf die Leinwand bringen kann. Aber hier ist ein echt tolles Werk entstanden. Ein komödiantischer Film, erfrischend. Man ist gut unterhalten und kann lachen, ohne dabei Schadenfreude zu empfinden. Kompliment auch an die Schauspieler. Egal, ob Haupt- oder Nebenrolle. Bei allen hat man das Gefühl, dass sie ein Ensemble bilden und wirklich Spaß an ihrer Arbeit haben.
Unbedingt sollte man sich die Interviews anschauen, die runden den Film ab.
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