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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Buch - nicht nur für Teenager
Entgegen vieler negativer Rezensionen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Ich hatte es in 3 Tagen durch, konnte es kaum aus der Hand legen. Spannung pur!

Natürlich ist es ein komplett anderer Stil als die "Inspector Lynley" Reihe.
Ich finde es interessant und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Nicht so gelungen fand ich lediglich die...
Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von ladschy

versus
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Boring Island
Becca King ist etwas Besonderes: Sie kann die Gedanken anderer Menschen "hören", als ein Flüstern, ein Rauschen in der Luft. Das ist auch der Grund, warum ihre Mutter mit ihr vor ihrem Stiefvater flieht - sie hat gehört, dass er seinen Geschäftspartner umgebracht hat. Sie ändern ihre Namen, steigen in ein Auto und fahren von X nach Y, in dem Fall...
Vor 16 Monaten von Tala Attyl veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Boring Island, 23. Mai 2013
Becca King ist etwas Besonderes: Sie kann die Gedanken anderer Menschen "hören", als ein Flüstern, ein Rauschen in der Luft. Das ist auch der Grund, warum ihre Mutter mit ihr vor ihrem Stiefvater flieht - sie hat gehört, dass er seinen Geschäftspartner umgebracht hat. Sie ändern ihre Namen, steigen in ein Auto und fahren von X nach Y, in dem Fall zu irgendeiner Insel, wo Becca eine Zeitlang bei einer alten Freundin der Mutter Unterschlupf finden soll, bis sie (die Mutter) irgendwo anders ein neues Leben für sie eingerichtet hat. So weit, so gut, obwohl mir auf Anhieb mindestens eine vernünftigere Lösung für das Problem Stiefvater eingefallen wäre, aber dann hätte sich die Story ja nicht entwickeln können. Leider, leider entwickelte sich die Geschichte mit der Leidenschaft eines uralten Kaugummis, der vergessen unter einer Schulbank klebt.

Es ist unglaublich, wie man eine eigentlich spannende Grundidee einfach so kaputtmachen kann. Da wird ständig drumherum erzählt, und kein Mensch agiert, wie man es eigentlich erwarten könnte. Hui, die Freundin ist tot und ihr Ehemann weiß nicht, dass Becca kommt? Macht nichts, wie es der Zufall will, trifft Becca auf einen hilfreichen Typen namens Seth, der ihr jemanden nennt, der sie unter die Fittiche nimmt. Becca kann also - hui - mal so eben bei der Besitzerin eines heruntergekommenen Hotels einziehen, die sich mit uralten Schuldzuweisungen die Schulsekretärin gefügig macht, damit Becca auch mal eben die hiesige Schule besuchen kann.

Becca lernt Derric kennen und entwickelt Gefühle für den dunkelhäutigen Adoptivsohn des Sheriffs. Als Derric eines Tages schwer verletzt in einer Schlucht gefunden wird, gehen alle von einem Verbrechen aus und jeder misstraut jedem. Becca, die Derric an diesem Tag gefunden hat, ruft zwar den Notdienst an, wartet jedoch aus Angst vor dem Auffliegen ihrer Identität nicht auf das Eintreffen der Krankenwagen, sondern flieht. Ab dem Tag herrschen Misstrauen und Zickigkeit unter all den Schülern.

Wie gesagt, das hätte alles sehr spannend sein können. Ist es aber nicht. Becca ist angeblich 14, hat die ersten hundert Seiten keine anderen Probleme außer dass sie irgendetwas Fetthaltiges essen möchte und ist bis auf die letzten paar Seiten eine phlegmatische Person, die nur selten Dankbarkeit zeigt - gerade gegenüber Seth, der sich echt den A...llerwertesten für sie aufreißt und deshalb oft genug Probleme bekommt. Mal spricht sie, als wäre sie eine Achtzigjährige mit Lebenserfahrung, mal handelt sie völlig ohne Sinn und Verstand. (Zum Beispiel bei der Sache mit dem Handy - wer kommt auf die Idee, es ANGESCHALTET irgendwo verstecken zu wollen?) Bis auf die wenigen Stellen, an denen sie mit den Enkelkindern der Hotelsfrau agiert, war und blieb sie mir absolut unsympathisch.

Die anderen Personen sind Stereotypen vom Reißbrett. Als gäbe es irgendwo ein Checkheft für Autoren, das abgehandelt werden wollte: 1.) der coole Typ, von jedem beliebt - check. 2.) die absolute Zicke, die aufgrund ihrer schwierigen persönlichen Situation alle hasst - check. 3.) der gütige Opa, der die Dumbledorsche Weisheit besitzt - check ... etc. pp.

Auch der "Kriminalfall" war für mich von Anfang an nicht nachvollziehbar. Warum kam eigentlich niemand auf die Idee, dass Derric selbst gestürzt sein konnte? Die Einzige, die einen Fußabdruck an der Stelle gesehen hatte, wo er gestürzt sein musste, war Becca, die ja die ganze Zeit geschwiegen hatte. Und wenn es eine Fußspur gab, warum zum Teufel gab es keine Hundepfoten? Warum, warum, warum ... waren die ständigen Fragen, die mich das ganze Buch über begleiteten.

Fazit: Ich werde keine Sequels mehr lesen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Maximal Durchschnitt, 19. Dezember 2011
Inhalt

Becca kann die Gedanken von Menschen lesen, was ihr zum Verhängnis wird. Als ihrem Stiefvater nämlich klar wird, dass sie weiß, dass er seinen Geschäftspartner getötet hat, verfolgt er sie skrupellos. Sie flieht zu einer Freundin ihrer Mutter auf eine abgeschiedene Insel. Doch diese trifft sie dort nie an, da diese erst kürzlich verstarb. Von nun an ist die 14-Jährige auf sich allein gestellt, denn auch ihre Mutter ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Sie versucht in der Inselgemeinschaft Anschluss zu finden. Da sie aber aufgrund ihrer besonderen Fähigkeit mehr weiß, als sie wissen sollte, fällt ihr das zunächst recht schwer. Mit der Zeit lernt sie aber immer mehr Menschen kennen, die ihr helfen. Als einer davon - Derric - im Wald abstürzt, gerät sie ins Fadenkreuz der Polizei und fürchtet, dass ihre wahre Identität enttarnt wird...

Meinung

Von "Whisper Island" habe ich mir zunächst sehr viel erwartet. Immerhin trägt das Buch den Namen einer sehr berühmten und beliebten Krimiautorin: Elizabeth George, die für ihren mitreißenden Erzählstil von allen Seiten gelobt wird.
Da der Genrewechsel beispielsweise bei Kathy Reichs problemlos funktionierte, konnte mit diesem Buch eigentlich nicht viel schief gehen. Meine Enttäuschung war dann jedoch ziemlich groß. "Whisper Island" konnte mich von Anfang an nicht so mitreißen, wie ich es erwartet hätte. Das liegt vor allem daran, dass mir die Geschichte rund um Becca über weite Teile nicht sehr logisch erschien. Als Beispiel ist hier zu erwähnen, dass sie kaum besorgt wirkt, als ihre Mutter, die wohlgemerkt auch von einem Mörder verfolgt wird, sich plötzlich nicht mehr meldet. Sie wundert sich zwar kurz, lebt dann aber scheinbar unbekümmert ihr Leben auf der Insel weiter. Meiner Meinung nach würde jede "normale" 14-Jährige, die von ihrer Mutter dermaßen allein gelassen wird, einfach nur in Panik ausbrechen.
Auch ihre Fähigkeit Gedanken zu lesen, fand ich nicht sehr spektakulär. Meistens hört sie in diesem "Flüstern" nämlich nur Gedankenbruchstücke, die kaum bis schwer zu interpretieren sind.
Die Handlung im Allgemeinen ist zwar nicht sterbenslangweilig, aber eben auch nicht richtig spannend genug, um bei mir Interesse oder gar Begeisterung auszulösen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Autorin einfach einmal drauflos geschrieben hat, ohne ein wirkliches Konzept im Kopf zu haben. Des Weiteren wollte sie wohl viel zu viele Aspekte in einer Handlung unterbringen. Dies führt unweigerlich dazu, dass sich unnötige Nebenhandlungen aneinanderreihen, sodass man als Leser die Haupthandlung teilweise aus den Augen verliert. Auch die Liebesgeschichte zwischen Becca und Derric ist alles andere als aufregend.

In vielen Rezensionen wird ja kritisiert, dass sich das Wort "Freude", das immer wieder in Derrics Gedanken herumschwirrt, als Name entpuppt. Ich muss dazu sagen, dass das zwar wirklich sehr unglücklich klingt, aber wohl auch nicht anders möglich gewesen wäre. Elizabeth George kann ja schließlich nicht wissen, dass ihre "Joy" auf deutsch einfach nicht als Name funktioniert. Auch den Übersetzerinnen kann ich in diesem Fall keine Schuld geben, denn wenn sie "Joy" nicht übersetzt hätten, wäre von Anfang an klar gewesen, dass es sich dabei um eine Person handelt, was ja von der Autorin nicht so gewollt war. Meiner Meinung nach gab es also keinen Ausweg aus diesem Dilemma.

Übrigens fällt mir erst jetzt auf, dass mir nicht ganz klar ist, warum das Buch den Untertitel "Sturmwarnung" trägt. Geht es da nur mir so?
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Buch - nicht nur für Teenager, 2. Januar 2012
Entgegen vieler negativer Rezensionen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Ich hatte es in 3 Tagen durch, konnte es kaum aus der Hand legen. Spannung pur!

Natürlich ist es ein komplett anderer Stil als die "Inspector Lynley" Reihe.
Ich finde es interessant und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Nicht so gelungen fand ich lediglich die Paranoia von Becca gegenüber dem Stiefvater. Normalerweise hätte sie zur Polizei gehen müssen und nicht davon rennen sollen.
Auch die Verunstaltung (Haare färben, fette Brille und Gothik Make up) fand ich übertrieben. Ich hätte gern gelesen, dass sich die wahre Becca zeigt und sie sich nicht absichtlich hässlich macht.(schon in Bezug auf Derrik)
Aber alles in allem war ich gefesselt von der Story.
Ich warte auf Band 2 und bin sehr gespannt wie es weiter geht.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll :), 6. Januar 2012
Ich hatte zuerst ein wenig Bedenken bei dem Buch, ob es mir gefallen wird, weil ich vorher schon einige Rezensionen dazu gelesen habe, die alle sehr unterschiedlich waren. Die einen fanden es super und die anderen wiederum überhaupt nicht. Das habe ich bis jetzt erst bei sehr wenigen Büchern erlebt. Nichts desto trotz zog es trotzdem bei mir ein und ich habe es nicht bereut.

Das Buch ist meiner Meinung nach eine Mischung aus Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und Fantasy, was ich super finde.
Der Schreibstil ist einfach und lässt sich ganz flüssig lesen.
Einen kleinen Minuspunkt gibt es von mir am Anfang, da dieser mich etwas verwirrt. Es tauchen einfach viel zu viele Personen auf, ich wusste kaum noch, wer wer ist. Nach einigen Seiten ging es dann.
Das Buch ist sehr spannend und die Spannung hält sich die ganze Geschichte über. Immer wieder passieren neue Dinge und so wird es nie langweilig. Es ist in mehrere Teile und Kapitel unterteilt.
Es wird aus verschiedenen Sichten erzählt (Becca kommt aber am Meisten zu Wort).
Das Ende finde ich etwas merkwürdig. Zuerst scheint alles gut zu werden, doch folgt der große Knall. Etwas total Unvorhergesehenes passiert (auf den letzen beiden Seiten) und ich habe mich gefühlt, wie einfach im Regen stehen gelassen.
Wegen diesem Ende denke und hoffe ich, das es noch einen Folgeband geben wird (das muss es einfach, auf dem Umschlag steht auch, dass die Autorin an einem Buch arbeitet...), denn so kann es einfach nicht zwischen Becca und Derric enden!

Ich finde Beccas Gabe außerdem sehr interessant. Für viele Situationen ist sie sicher sehr nützlich, aber oft möchte man wahrscheinlich auch gar nicht wissen, was die anderen Leute um einen herum denken.

Also Alles in Allem ein gutes Buch. Wer es etwas mysteriös und spannend mag, dem empfehle ich dieses Buch. :)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechter Stil, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Sturmwarnung: Whisper Island (Kindle Edition)
Wie schon einige Rezensenten vor mir, muss auch ich den gruselig schlechten Schreibstil bemängeln! Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, aber so etwas geht gar nicht... und den Leser am Ende mit einem solch offenen Ende ratlos stehen zu lassen, finde ich auch nicht in Ordnung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Whisper Island 01. Sturmwarnung, 30. November 2011
Zum Inhalt:
Die junge Becca King besitzt eine besondere Gabe: Sie kann die Gedanken anderer Menschen lesen. Wie Stimmfetzen aus einem falsch eingestellten Radio dringen sie in ihr Bewusstsein ein. Als sie zur Mitwisserin der skrupellosen Geschäfte ihres Stiefvaters wird, gerät Becca in tödliche Gefahr. Unter neuer Identität flieht sie nach Whidbey Island. Doch selbst in der idyllischen Abgeschiedenheit der Insel findet sie keinen sicheren Schutz vor ihrem Verfolger.

Meine Meinung:
Hannah Amstrong alias Becca King hat eine Gabe. Sie hört die Gedanken von Menschen, insofern als dass sie diese nicht mit einem raschelnden Geräusch, das auch Kopfhörern dringt, übertönt. Die Gabe hat aber auch seine Nachteile. Hannahs Stiefvater nutzt sie für seine Machenschaften aus - bis jemand umkommt.

Hannah hört es in seinen Gedanken und muss, gemeinsam mit ihrer Mutter, fliehen. Neue Haare, andere Kleidung - eine vollkommene neue Identität muss sie sich zum Schutz zulegen und ist fortan nicht mehr Hannah Amstrong sondern Becca King.
etrennt von ihrer Mutter lebt sie nun auf Whidbey Island und muss ihr Leben so gut es geht allein meistern ...

Der Plot klingt nicht nur spannend - er ist es auch. Durch viele Einzelheiten ist mir der Schreibstil von Elizabeth George unter die Haut gegangen. Umgebungen, Eindrücke: Alles ist authentisch beschrieben und hinterlässt einen mit Farben und Gefühlen, die nur wenige Worte hervor gerufen haben.

Die Charaktere sind vorallem jeder für sich etwas Besonderes. Sie sind tiefgründig und bis auf kleine Details gut ausgearbeitet worden. Auch wenn Becca mir nicht immer sympathisch war, hat sie mich doch mit ihrem Wesen in dem Buch gefesselt. Durch ihren Mut, ihre Kraft, immer wieder aufzustehen, wenn sie fällt, hat sie mich durchgehend beeindruckt und regelrecht zum Lesen aufgefordert.
Doch nicht nur die Protagonistin hat mir zugesagt: Auch die ganzen nebenbei handelnden Personen sind wichtig. Sie machen das Buch spannend und lesenswert und im Großen und Ganzen gelungen.

Fazit:
Trotz der Tatsache, dass ich mir von der Umsetzung des Plots ein wenig mehr versprochen habe, bin ich doch neugierig darauf geworden, wie die Geschichte um Becca King wohl weitergehen wird.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsam!, 25. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Sturmwarnung: Whisper Island (Taschenbuch)
Dieses Buch beinhaltet eine wirklich gute Story, aus der man was hätte machen können. Während des Lesens und vor allem bei dem abruptem Ende, hatte ich jedoch den Eindruck, dass der Autorin entweder die Ideen ausgegangen sind, sie in Zeitdruck wegen des Abgabetermins beim Verlag war, oder ein dämlicher Lektor alles Wesentliche gestrichen hat.
Ich habe bisher fast alle Bücher von Elizabeth George gelesen und natürlich keinen Lynley-Roman erwartet. Aber der Schreibstil von Sturmwarnung entspricht Georges übrigen Büchern überhaupt nicht. Fast hat man den Eindruck, dass das Buch irgendjemand anders geschrieben hat. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass sich George mit so einem Produkt zufrieden geben würde.
Die Hauptperson, Becca King ist an sich sehr sympathisch, wenn es auch bestimmt keine 14-jährige gibt, die bereits so weise und abgeklärt handeln kann wie Becca.
Wie gesagt ist die Idee hinter der Geschichte super. Aber mir hat einfach in vielen Bereichen die Aufklärung gefehlt.
Warum kann Becca Dianas Gedanken nicht hören? Hat Diana einen bestimmten Trick?
Was für eine Krankheit hat Haylays Vater genau?
Warum ist Jenn von Anfang an so gemein und aggressiv zu Becca? Das kann nicht nur an ihrem sozialen Umfeld liegen.
Wieso gibt sich so ein cooler Typ wie Seth überhaupt mit so einem hässlichen, dicken Mädchen wie Becca ab? Normalerweise haben Musiker jede Menge Freunde aus der In-Crowd und sind auch viel selbstbewusster, als Seth hier beschrieben wird. Sie werden von hübschen Mädchen umschwärmt und haben gar keinen Blick für so unattraktive Gören. Seine Freundschaft zu Becca fand ich einfach unrealistisch.
Wird Derrics Schwester vom Sheriff letzten Endes adoptiert?
Wie hat Jeff Corrie Beccas Aufenthaltsort rausgefunden?
Was passiert am Schluß?
Muß Becca sich bis an ihr Lebensende verstecken oder kriegt dieser gemeine Stiefvater endlich sein Fett ab?
Warum war Beccas Mutter so dämlich, die Handys mit Kreditkarte statt bar zu bezahlen? Es war doch klar, dass eine Kreditkartenabrechnung immer auf den Inhaber zurückverfolgt werden kann. Dagegen hat sie während der Reise aber ständig ihre Autos gewechselt um ja nicht über das Fahrzeug identifiziert werden zu können.
Etc, etc, etc...
Neben all diesen Punkten habe ich auch Zweifel an der Richtigkeit der Übersetzung. Einige Worte oder Sätze kommen mir sehr seltsam vor. Wenn mir das Geld nicht zu schade wäre, würde ich mir rein interessehalber das Buch nochmal auf Englisch kaufen.
Aber so wichtig ist mir das auch nicht.

Fazit:
Gute Idee, gutes Potenzial, tolle Story, für die Autorin untypische Schreibweise, unrealistische Handlung und am Ende wird der Leser im Regen stehen gelassen.
Schade.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man möge einige Schwächen verzeihen, 15. Dezember 2011
Whisper Island, Sturmwarnung, ist der Auftakt zu einer Jugendbuchreihe von Elizabeth George. Becca King ist die Protagonistin in diesem Roman und die Autorin lässt sie so einiges durchmachen.
Denn Becca hat eine Gabe, die gleichzeitig auch als Fluch angesehen werden kann. Sie hört die Gedanken der Menschen, wie ein Flüstern, wenn diese sich in ihrer Nähe befinden. Führ Becca eher unangenehm, für ihren Stiefvater dagegen eine wahre Geldquelle. Becca und ihre Mutter müssen vor diesem skrupellosen Stiefvater flüchten, denn Becca weiß noch ganz andere Dinge über ihn.
So landet sie auf Whisper Island und gerät ins nächste Abenteuer. Darauf bedacht ihre neue Identität zu wahren, versucht sie sich auf dieser kleinen Insel zu verstecken und findet natürlich nicht nur Freunde '
Whisper Island konnte mich gleich von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen. Die Personen die hier mitspielen waren mir oft sympathisch und man konnte sie sich dank der detailreichen Charakterbeschreibung sehr leicht und bildlich vorstellen.
Auch bei der Beschreibung der Umgebung hat die Autorin meiner Meinung nach sehr viel Feingefühl bewiesen. Die Insel mit all ihren Menschen und ihren Häusern wurde in meinen Gedanken rasch zu einem Bild.
Jedoch muss man dieser Geschichte auch einige Schwächen zu gestehen. Ich hätte gerne etwas mehr Details über Beccas Mutter im Hintergrund gesehen, denn letztendlich spielt das für die Handlung ja schon eine gewisse Rolle. Es gab mehrere Handlungsstränge, deren losen Enden zum Schluss zusammenführten, dennoch gab es auch zu viele Anspielungen, die einfach so hingeworfen erschienen.
Da wäre zum Beispiel wieder die Mutter, die ihre Tochter einfach auf die Insel schickt und die sich dann absolut nicht mehr meldet. Oder aber die Inselbewohner, die so gut wie keiner Fragen stellen, woher Becca kommt, wer sie ist usw. Erst nachdem etwas auf der Insel passiert, werden Fragen gestellt. So wirkt das Ganze etwas zu löchrig.
Wer durch den Klappentext glaubt dieses Buch sei durchweg spannend und drehe sich allein um die Protagonistin, der irrt sich gewaltig.
Denn Becca bekommt am Anfang ihren Part, der wirklich sehr spannend erscheint, jedoch beginnt ab dem Zeitpunkt auf der Insel, eine andere Handlung mit einem völlig anderen Zusammenhang. Diese ist auch nicht durchweg spannend jedoch vermittelt die Autorin eine sehr angenehme Atmosphäre so das ich gerne weitergelesen habe.
Viele Personen werden in dieser Handlung mit starken Emotionen vermischt, sodass die Geschichte auch einen kleinen kriminalistischen Zug erhält. Es gibt einige versteckte Hinweise oder Andeutungen und doch ist man im Grunde genommen stets auf dem Holzweg.
Zum guten Schluss überraschte mich die Autorin auch noch mit einem gewaltigen Cliffhanger, der mich natürlich nun auch voller Spannung auf den zweiten Band warten lässt.
Kommen wir zur Gestaltung des Buches.
Das Cover finde ich sehr schön und es passt auch zu der Geschichte. Gefreut hat mich vor allem das auch der Buchrücken dem Cover ähnelt, wenn man den Schutzumschlag entfernt.

Fazit:
Elizabeth George konnte mich trotz einiger Schwachstellen mit ihrem Jugendroman in den Bann ziehen. Die 444 Seiten vergingen dank dem leichten und flüssigen Schreibstil wie im Flug und ich freue mich schon auf den zweiten Band.
© Michaela Gutowsky
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das also ist Elizabeth George?, 16. November 2011
Ja, offensichtlich. Was nur eines bedeutet: Ich bin wahnsinnig enttäuscht!

Ich hatte von der ersten Seite weg Probleme mit "Whisper Island", dem ersten Jugendbuch der bekannten Bestsellerautorin. Zuvor hatte ich Gedanken wie "Kerstin Gier hat es geschafft. Kathy Reichs, Eva Völler ...", mein Vertrauen in den Namen "Elizabeth George" war demnach sehr groß. Aber was die gute Frau hier abgeliefert hat ist in meinen Augen schon beinahe unterirdisch. Harte Worte, die ich nicht gerne verliere.

Mein größtes Problem mit "Whisper Island" ist, dass ich die ganze Geschichte einfach nicht glauben kann. Tut mir wirklich Leid, Frau George, aber ich nehme Ihnen einfach nicht ab, dass eine Mutter ihre 14-jährige Tochter ohne weiteres auf eine Fähre setzt mit nichts weiter als einem handy, das sich dann aber als äußerst unnütz herausstellt. Es geht mir nicht in den Kopf, dass diese 14-jährige anschließend alleine über eine Insel radelt und sich, als sich herausstellt, dass ihre Kontaktperson tot ist, lieber in eine Hundehütte legt als an einer Tür zu klingeln und um Hilfe zu bitten. Zumal der Ehemann dieser Kontaktperson zu einem Zeitpunkt nur wenige Meter von ihr entfernd war!
Auch alles weitere fand ich entweder abstrus, unlogisch oder schlicht unnötig. Meiner Meinung nach strotzt dieses Buch nur so vor überflüssigen Passagen. Die längste Zeit muss sich der Leser die Frage stellen, was denn nun eigentlich die Handlung ist.
Gut, ab dem 2. Teil kommt zumindest ein wenig Spannung auf, oder zumindest tut sich ein halbwegs erkennbarer Handlungsstrang auf - spannend ist der nicht unbedingt: Zwischen nervenaufreibendem (nicht im positiven Sinn!) High-School-Gezicke entspinnt sich eine Art Kriminalfall, der diese Bezeichnung nur minder verdient hat.

Darüber hinaus hat mich auch Elizabeth George's hochgelobter Stil (behauptet zumindest das Wall Street Journal) nicht mitreißen können. Sie erzählt ungelenk und holprig. Dabei schafft sie es fast gar nicht, ihre Charaktere plastisch darzustellen. Oder auch nur nachvollziehbar. Die Stellen, an denen ich mich Becca nah gefühlt habe, kann ich an einer Hand abzählen.

Als wäre das noch nicht genug finden sich sogar inhaltliche Fehler im Text. Meistens sind das kleine Fehler, die in ihrer Gesamtheit aber doch stören.
Und noch eine Übersetzungs-Holprigkeit: "Joy" geht in der englischen Originalfassung bestimmt als Name durch, aber "Freude" - das lasse ich mir einfach nicht einreden!

Das Positive zum Schluss: Ich mag das Cover (auch wenns nicht ganz zum Inhalt passt) und zumindest die letzten zwei Seiten waren spannend, können mich aber nicht dazu motivieren, mich auf einen zweiten oder gar dritten Teil zu freuen.

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Entweder George's Stil und das "Geheimnisvolle" im Buch ist völlig an mir vorbeigegangen, oder diese Autorin wird völlig überbewertet. Da ich weiß, wie groß die Fangemeinde von Elizabeth George ist, nehme ich eher an, dass das Buch schlicht und einfach gar nicht meinen Geschmack getroffen hat. Mir tut's Leid um das Buch, ich wollte es eigentlich mögen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht..., 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sturmwarnung: Whisper Island (Taschenbuch)
Elizabeth George kannte ich vorher nicht, aber der Klappentext des Taschenbuches war vielversprechend. Noch nie habe ich eine Rezession verfasst, aber jetzt drängt es mich dazu, um andere Leser zu warnen...selten habe ich ein dermaßen langweiliges, zähes, unlogisches Buch gelesen, ohne Spannung, mit endlosen Straßenbeschreibungen die einen eigentlich nicht die Bohne interessieren...ich quälte mich durch dieses Buch, immer in der Hoffnung, dass mich zumindest der Schluss entschädigen würde um dann mit Entsetzen festzustellen, dass es mitten drin endet...nirgendwo war erkennbar gewesen, dass es sich um einen ersten Teil handelt. Schade, die Ideen und Ansätze sind gut, man hätte eine Menge daraus machen können. Aber so...spart euch das Geld!
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Sturmwarnung: Whisper Island
Sturmwarnung: Whisper Island von Elizabeth George
EUR 8,99
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