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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll :)
Ich hatte zuerst ein wenig Bedenken bei dem Buch, ob es mir gefallen wird, weil ich vorher schon einige Rezensionen dazu gelesen habe, die alle sehr unterschiedlich waren. Die einen fanden es super und die anderen wiederum überhaupt nicht. Das habe ich bis jetzt erst bei sehr wenigen Büchern erlebt. Nichts desto trotz zog es trotzdem bei mir ein und ich habe es...
Veröffentlicht am 6. Januar 2012 von Jessica

versus
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Boring Island
Becca King ist etwas Besonderes: Sie kann die Gedanken anderer Menschen "hören", als ein Flüstern, ein Rauschen in der Luft. Das ist auch der Grund, warum ihre Mutter mit ihr vor ihrem Stiefvater flieht - sie hat gehört, dass er seinen Geschäftspartner umgebracht hat. Sie ändern ihre Namen, steigen in ein Auto und fahren von X nach Y, in dem Fall...
Veröffentlicht am 23. Mai 2013 von Tala Attyl


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Boring Island, 23. Mai 2013
Becca King ist etwas Besonderes: Sie kann die Gedanken anderer Menschen "hören", als ein Flüstern, ein Rauschen in der Luft. Das ist auch der Grund, warum ihre Mutter mit ihr vor ihrem Stiefvater flieht - sie hat gehört, dass er seinen Geschäftspartner umgebracht hat. Sie ändern ihre Namen, steigen in ein Auto und fahren von X nach Y, in dem Fall zu irgendeiner Insel, wo Becca eine Zeitlang bei einer alten Freundin der Mutter Unterschlupf finden soll, bis sie (die Mutter) irgendwo anders ein neues Leben für sie eingerichtet hat. So weit, so gut, obwohl mir auf Anhieb mindestens eine vernünftigere Lösung für das Problem Stiefvater eingefallen wäre, aber dann hätte sich die Story ja nicht entwickeln können. Leider, leider entwickelte sich die Geschichte mit der Leidenschaft eines uralten Kaugummis, der vergessen unter einer Schulbank klebt.

Es ist unglaublich, wie man eine eigentlich spannende Grundidee einfach so kaputtmachen kann. Da wird ständig drumherum erzählt, und kein Mensch agiert, wie man es eigentlich erwarten könnte. Hui, die Freundin ist tot und ihr Ehemann weiß nicht, dass Becca kommt? Macht nichts, wie es der Zufall will, trifft Becca auf einen hilfreichen Typen namens Seth, der ihr jemanden nennt, der sie unter die Fittiche nimmt. Becca kann also - hui - mal so eben bei der Besitzerin eines heruntergekommenen Hotels einziehen, die sich mit uralten Schuldzuweisungen die Schulsekretärin gefügig macht, damit Becca auch mal eben die hiesige Schule besuchen kann.

Becca lernt Derric kennen und entwickelt Gefühle für den dunkelhäutigen Adoptivsohn des Sheriffs. Als Derric eines Tages schwer verletzt in einer Schlucht gefunden wird, gehen alle von einem Verbrechen aus und jeder misstraut jedem. Becca, die Derric an diesem Tag gefunden hat, ruft zwar den Notdienst an, wartet jedoch aus Angst vor dem Auffliegen ihrer Identität nicht auf das Eintreffen der Krankenwagen, sondern flieht. Ab dem Tag herrschen Misstrauen und Zickigkeit unter all den Schülern.

Wie gesagt, das hätte alles sehr spannend sein können. Ist es aber nicht. Becca ist angeblich 14, hat die ersten hundert Seiten keine anderen Probleme außer dass sie irgendetwas Fetthaltiges essen möchte und ist bis auf die letzten paar Seiten eine phlegmatische Person, die nur selten Dankbarkeit zeigt - gerade gegenüber Seth, der sich echt den A...llerwertesten für sie aufreißt und deshalb oft genug Probleme bekommt. Mal spricht sie, als wäre sie eine Achtzigjährige mit Lebenserfahrung, mal handelt sie völlig ohne Sinn und Verstand. (Zum Beispiel bei der Sache mit dem Handy - wer kommt auf die Idee, es ANGESCHALTET irgendwo verstecken zu wollen?) Bis auf die wenigen Stellen, an denen sie mit den Enkelkindern der Hotelsfrau agiert, war und blieb sie mir absolut unsympathisch.

Die anderen Personen sind Stereotypen vom Reißbrett. Als gäbe es irgendwo ein Checkheft für Autoren, das abgehandelt werden wollte: 1.) der coole Typ, von jedem beliebt - check. 2.) die absolute Zicke, die aufgrund ihrer schwierigen persönlichen Situation alle hasst - check. 3.) der gütige Opa, der die Dumbledorsche Weisheit besitzt - check ... etc. pp.

Auch der "Kriminalfall" war für mich von Anfang an nicht nachvollziehbar. Warum kam eigentlich niemand auf die Idee, dass Derric selbst gestürzt sein konnte? Die Einzige, die einen Fußabdruck an der Stelle gesehen hatte, wo er gestürzt sein musste, war Becca, die ja die ganze Zeit geschwiegen hatte. Und wenn es eine Fußspur gab, warum zum Teufel gab es keine Hundepfoten? Warum, warum, warum ... waren die ständigen Fragen, die mich das ganze Buch über begleiteten.

Fazit: Ich werde keine Sequels mehr lesen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Maximal Durchschnitt, 19. Dezember 2011
Inhalt

Becca kann die Gedanken von Menschen lesen, was ihr zum Verhängnis wird. Als ihrem Stiefvater nämlich klar wird, dass sie weiß, dass er seinen Geschäftspartner getötet hat, verfolgt er sie skrupellos. Sie flieht zu einer Freundin ihrer Mutter auf eine abgeschiedene Insel. Doch diese trifft sie dort nie an, da diese erst kürzlich verstarb. Von nun an ist die 14-Jährige auf sich allein gestellt, denn auch ihre Mutter ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Sie versucht in der Inselgemeinschaft Anschluss zu finden. Da sie aber aufgrund ihrer besonderen Fähigkeit mehr weiß, als sie wissen sollte, fällt ihr das zunächst recht schwer. Mit der Zeit lernt sie aber immer mehr Menschen kennen, die ihr helfen. Als einer davon - Derric - im Wald abstürzt, gerät sie ins Fadenkreuz der Polizei und fürchtet, dass ihre wahre Identität enttarnt wird...

Meinung

Von "Whisper Island" habe ich mir zunächst sehr viel erwartet. Immerhin trägt das Buch den Namen einer sehr berühmten und beliebten Krimiautorin: Elizabeth George, die für ihren mitreißenden Erzählstil von allen Seiten gelobt wird.
Da der Genrewechsel beispielsweise bei Kathy Reichs problemlos funktionierte, konnte mit diesem Buch eigentlich nicht viel schief gehen. Meine Enttäuschung war dann jedoch ziemlich groß. "Whisper Island" konnte mich von Anfang an nicht so mitreißen, wie ich es erwartet hätte. Das liegt vor allem daran, dass mir die Geschichte rund um Becca über weite Teile nicht sehr logisch erschien. Als Beispiel ist hier zu erwähnen, dass sie kaum besorgt wirkt, als ihre Mutter, die wohlgemerkt auch von einem Mörder verfolgt wird, sich plötzlich nicht mehr meldet. Sie wundert sich zwar kurz, lebt dann aber scheinbar unbekümmert ihr Leben auf der Insel weiter. Meiner Meinung nach würde jede "normale" 14-Jährige, die von ihrer Mutter dermaßen allein gelassen wird, einfach nur in Panik ausbrechen.
Auch ihre Fähigkeit Gedanken zu lesen, fand ich nicht sehr spektakulär. Meistens hört sie in diesem "Flüstern" nämlich nur Gedankenbruchstücke, die kaum bis schwer zu interpretieren sind.
Die Handlung im Allgemeinen ist zwar nicht sterbenslangweilig, aber eben auch nicht richtig spannend genug, um bei mir Interesse oder gar Begeisterung auszulösen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Autorin einfach einmal drauflos geschrieben hat, ohne ein wirkliches Konzept im Kopf zu haben. Des Weiteren wollte sie wohl viel zu viele Aspekte in einer Handlung unterbringen. Dies führt unweigerlich dazu, dass sich unnötige Nebenhandlungen aneinanderreihen, sodass man als Leser die Haupthandlung teilweise aus den Augen verliert. Auch die Liebesgeschichte zwischen Becca und Derric ist alles andere als aufregend.

In vielen Rezensionen wird ja kritisiert, dass sich das Wort "Freude", das immer wieder in Derrics Gedanken herumschwirrt, als Name entpuppt. Ich muss dazu sagen, dass das zwar wirklich sehr unglücklich klingt, aber wohl auch nicht anders möglich gewesen wäre. Elizabeth George kann ja schließlich nicht wissen, dass ihre "Joy" auf deutsch einfach nicht als Name funktioniert. Auch den Übersetzerinnen kann ich in diesem Fall keine Schuld geben, denn wenn sie "Joy" nicht übersetzt hätten, wäre von Anfang an klar gewesen, dass es sich dabei um eine Person handelt, was ja von der Autorin nicht so gewollt war. Meiner Meinung nach gab es also keinen Ausweg aus diesem Dilemma.

Übrigens fällt mir erst jetzt auf, dass mir nicht ganz klar ist, warum das Buch den Untertitel "Sturmwarnung" trägt. Geht es da nur mir so?
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll :), 6. Januar 2012
Ich hatte zuerst ein wenig Bedenken bei dem Buch, ob es mir gefallen wird, weil ich vorher schon einige Rezensionen dazu gelesen habe, die alle sehr unterschiedlich waren. Die einen fanden es super und die anderen wiederum überhaupt nicht. Das habe ich bis jetzt erst bei sehr wenigen Büchern erlebt. Nichts desto trotz zog es trotzdem bei mir ein und ich habe es nicht bereut.

Das Buch ist meiner Meinung nach eine Mischung aus Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und Fantasy, was ich super finde.
Der Schreibstil ist einfach und lässt sich ganz flüssig lesen.
Einen kleinen Minuspunkt gibt es von mir am Anfang, da dieser mich etwas verwirrt. Es tauchen einfach viel zu viele Personen auf, ich wusste kaum noch, wer wer ist. Nach einigen Seiten ging es dann.
Das Buch ist sehr spannend und die Spannung hält sich die ganze Geschichte über. Immer wieder passieren neue Dinge und so wird es nie langweilig. Es ist in mehrere Teile und Kapitel unterteilt.
Es wird aus verschiedenen Sichten erzählt (Becca kommt aber am Meisten zu Wort).
Das Ende finde ich etwas merkwürdig. Zuerst scheint alles gut zu werden, doch folgt der große Knall. Etwas total Unvorhergesehenes passiert (auf den letzen beiden Seiten) und ich habe mich gefühlt, wie einfach im Regen stehen gelassen.
Wegen diesem Ende denke und hoffe ich, das es noch einen Folgeband geben wird (das muss es einfach, auf dem Umschlag steht auch, dass die Autorin an einem Buch arbeitet...), denn so kann es einfach nicht zwischen Becca und Derric enden!

Ich finde Beccas Gabe außerdem sehr interessant. Für viele Situationen ist sie sicher sehr nützlich, aber oft möchte man wahrscheinlich auch gar nicht wissen, was die anderen Leute um einen herum denken.

Also Alles in Allem ein gutes Buch. Wer es etwas mysteriös und spannend mag, dem empfehle ich dieses Buch. :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hat Elizabeth George eine unbegabte Doppelgängerin???, 8. April 2014
Von 
S. Reifschneider (Am Südtor zur Heide) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sturmwarnung: Whisper Island (Taschenbuch)
Dass dieses Buch ein Teeny-Roman sein soll, hatte ich zunächst nicht gemerkt. Ich kaufte es mir am Bahnhof, in der Hoffnung auf eine unterhaltsame Bahnfahrt. Reingefallen! Unglaublich, dass „diese“ Elizabeth George identisch mit der Verfasserin der Lynley-und-Havers-Romane sein soll. Hat sie ihren guten Namen aus falsch verstandener Freundschaft an eine minderbegabte (Möchtegern-)Kollegin verliehen? Oder war das Manuskript ein zu recht aufgegebenes Frühwerk aus ihren eigenen Teenager-Tagen, das sie auf Drängen ihres Verlegers notdürftig entstaubt und halbherzig "modernisiert" hat? Rätsel über Rätsel.
Wie jämmerlich diese Geschichte konstruiert ist, haben ja schon meine Vor-Rezensenten geschrieben. OK, die Protagonistin Becca, vormals Hannah, hat eine eigentlich großartige Spezialbegabung, nämlich das Hören von anderer Leute Gedanken. Leider denken ihre Mitmenschen nur wirre, zusammenhanglos gestammelte Stichworte. Laaaangweilig! Nichtsdestotrotz wurde auf Veranlassung ihrer Mutter schon Jahre zuvor eigens ein Gerät entwickelt, das atmosphärisches Rauschen produziert. Und dieses Dingsbums stöpselt sich Becca immer wieder (jawohl, auch während die Mama weit weg und unerreichbar ist!) treuherzig ins Ohr, um so diskret weghören zu können. Häh?!
Wie kann man sich eine Vierzehnjährige zurechtfantasieren, deren Sinn für Diskretion stärker entwickelt ist als ihre natürliche Neugier? Zumal sie sich ja wegen ihres mordlüsternen Stiefvaters unausgesetzt in Lebensgefahr befindet und es allein schon deswegen in ihrem eigenen Interesse wünschenswert wäre, über jeden, der ihr begegnet, so genau wie möglich Bescheid zu wissen, Diskretion hin oder her? Und wo auf unserem Planeten gibt es wohl ein einigermaßen hübsches, rotblondes Mädchen, das sich auf Geheiß der Mama die Haare in einem selbst als scheußlich empfundenen Braun tönt, ständig eine entstellende Brille mit Fensterglas trägt und (auch das noch!) ihr Gesicht Tag für Tag in mühseliger Kleinarbeit auf hässlich schminkt? All das nur, um den möglicherweise (und zu guter Letzt sogar leibhaftig) aufkreuzenden mörderischen Stiefvater irrezuführen...? Nein, nein, dies weiß ich nicht etwa, weil ich das Buch zu Ende gelesen hätte – ich habe nach dem ersten Drittel aufgehört und mich nur auf den letzten beiden Seiten vergewissert, dass ich nichts versäumt habe.
Kurzum: Becca ist ein schlampig konstruiertes, blutleeres, trotz ihrer Spezialbegabung verblüffend uninteressantes Wesen, über dessen Innenleben und Gefühlswelt man kaum was erfährt, aber auch gar nichts wissen möchte. Ob und wie es mit ihr weitergeht, lässt mich vollkommen kalt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sturmwarnung, 25. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Becca King ist kein normaler Teenager. Sie kann die Gedanken von anderen Menschen hören, die sie auf Schritt und Tritt begleiten. Fernab jeglicher Möglichkeit ein normales Leben zu führen, ist sie gezwungen mit dieser Fähigkeit klarzukommen und versucht das Beste daraus zu machen. Um sich in der Schule oder unter vielen Menschen konzentrieren zu können, hat sie eine AUD-Box, eine Art Walkman mit Kopfhörer, der ein ständiges Rauschen sendet und somit die Gedanken der Anderen unterdrückt.

Doch eines Tages kommt sie dahinter, dass ihr Stiefvater Jeff, mithilfe von Becca seinen Geschäftspartner ermordete. Jeff, der seinerseits wiederum davon Wind bekommt, dass Becca es weiß, versucht sie nun zu töten. Becca und ihre Mutter müssen fliehen. Sie machen sich auf zu einer trubulenten Reise und kurz darauf trennen sich ihre Wege, als Becca alleine nach Whidbey Island fahren soll, um dort eine Freundin der Mutter zu treffen. Ihre Mutter will in der Zwischenzeit in einer anderen Stadt ein neues Leben aufbauen und Becca dann später abholen.

Als Becca jedoch bei der Freundin ankommt, ist diese tot und ihre Mutter telefonisch nicht zu erreichen. Es bleibt ihr nichts anderes übrig als sich auf der Insel zu verstecken und abzuwarten, bis ihre Mutter sich bei ihr meldet. Nur lange funktioniert das nicht, zumal sie Essen und irgendwo wohnen muss. Doch sie findet bald Anschluß. Debbie, die ein Hotel führt, nimmt sie ohne weitere Fragen zu stellen bei sich auf und meldet sie in der Schule an. Dort ist sie zunächst natürlich eine Außenseiterin. Dann geschieht unerwartet ein Unglück und nur Becca scheint die Lösung hierfür zu kennen, da sie weiß, was die Menschen tatsächlich denken.

Der erste Jugendroman von Elisabeth George beginnt verheißungsvoll. Spannung sollte da garantiert sein, oder? Leider verstickt sich Mrs. George in einer konstruierten Handlung, die sich immer weiter in die Länge zieht. Zwischendurch hatte ich fasst keine Lust mehr, weiterzulesen.

Klar, die Idee ist super: Mädchen auf sich allein gestellt, auf einer Insel, gejagd vom Stiefvater und ohne Kontakt zu der Mutter. Doch irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht ganz warm. Die Charaktere strahlten nicht genug Wärme aus und waren mir zu farblos. Irgendetwas fehlte...

Interessant fand ich, dass der Handlungsort "Whidbey Island" gleichzeitig der Heimatort von Mrs. George ist.

Zum Ende hin, wurde es dann noch noch spannend und endete tatsächlich mit einem Cliffhanger. Daher bin ich trotz aller negativen Eindrücke auf den Nachfolgeband gespannt. Ich hoffe, dass dieser dann noch ein bißchen mehr Gas gibt.

Von mir gibt es 3 von 5 Punkten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sturmwarnung, 9. Juli 2012
Elizabeth George zählt zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Mit ihren Inspector Lynley-Romanen hat sie mich immer komplett in ihren Bann gezogen und ich liebe ihren Schreibstil. Deshalb war ich natürlich unheimlich gespannt auf ihren ersten Jugendroman. Ich muss gestehen, dass dieser nicht ganz mit ihren Krimis mithalten kann, wie ich finde. Doch trotzdem hat mir "Sturmwarnung" unheimlich gut gefallen. Wieder konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen, einfach weil die Autorin mich mit ihrem flüssigen Schreibstil und dem spannenden Plot absolut gefesselt hat. Man spürt im kompletten Buch eine unterschwellige Bedrohung durch ihren Stiefvater (was sicher auch daran liegt, dass Becca sich sehr von dem Gedanken daran, von ihm gefunden zu werden, leiten lässt und deshalb schonmal Dinge tut, die vielleicht nicht ganz logisch oder sinnvoll erscheinen). Geht es anfangs noch sehr darum, wie Becca und ihre Mutter vor diesem Mann fliehen und wie Becca sich ganz allein auf dieser für sie fremden Insel durchschlägt, entwickelt sich das Ganze dann auch noch zu einem kleinen Kriminalfall, den Becca unbedingt lösen möchte. Dabei verdächtigt man wirklich jeden, nur mit der Lösung rechnet man so gar nicht. Auf Whidbey Island gibt es unheimlich viele Geheimnisse. Ein paar davon werden gelöst, andere kann man nur erahnen und darauf hoffen, dass Elizabeth George diese in den nächsten Teilen der Whisper Island-Reihe auflösen wird.
Die Vorstellung, Gedanken lesen zu können stellt man sich ja eigentlich recht spannend vor, doch für Becca ist das meistens eher eine Qual, jedoch kann das auch manchmal sehr hilfreich sein.
Die Charaktere sind größtenteils wirklich interessant, weil eben so geheimnisvoll. Ich denke, da steckt noch viel Potenzial dahinter und es gibt sicher noch einige Überraschungen. Einer meiner Lieblingsprotagonisten ist Seth. Obwohl er Becca gar nicht kennt, hilft er ihr von Anfang an. Die beiden freunden sich an und Seth versucht, zu helfen wo er nur kann. Dabei hat er selbst seine eigenen Probleme. Auch sein Großvater ist ein unheimlich sympathischer Charakter. Diana Kinsale ist einer der geheimnisvollsten Protagonisten in diesem Buch und ich bin gespannt, was wir über sie noch erfahren werden.
Das Buch ist meistens aus der Sicht von Becca geschrieben, doch ab und an auch aus Sicht von Seth oder Hayley.
Für mich ist "Whsiper Island: Sturmwarnung" ein toller Jugendroman, der zwar nicht ganz mit den Krimis der Autorin mithalten kann, mich aber trotzdem überzeugt hat, auch Teil 2 noch lesen zu wollen (was sicher auch an dem riesigen Cliffhanger am Ende des Buches liegt). Nun kann ich nur hoffen, dass Band 2 nicht zu lange auf sich warten lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Elizabeth George schafft nicht den Sprung von Krimi zum Jugendbuch, 10. Juni 2012
Elizabeth George gehört zu den Autoren, die man einfach nicht ignorieren kann. Mit ihrer "Inspector Lynley" Reihe ist sie mir bereits mehrfach positiv aufgefallen und ich habe mir schon länger ein Jugendbuch von ihr gewünscht. Nun ist es endlich soweit.

"Sturmwarnung" ist der Auftakt der "Whisper Island" Reihe. Was sich zunächst sehr gut angehört hat, wurde immer enttäuschender, denn man merkt Elizabeth George einfach an, dass sie sich im Jugendbuch Genre nicht unbedingt wohl fühlt. Die Leichtigkeit, mit der sie ihre Krimis schreibt, ist bei "Sturmwarnung" auf keiner Seite sichtbar, viel mehr wirkt der Schreibstil recht verkrampft und holprig.
Auch wenn der Schreibstil mich nicht wirklich überzeugen konnte, muss man dennoch zugeben, dass von Autorenseite her einiges versucht wurde. So merkt man beim Lesen recht schnell, dass man mehrfach versucht hat, eine gewisse Spannung aufzubauen, die meiner Meinung nach allerdings nicht immer gelungen ist. Dennoch ist die Handlung zum Teil recht spannend. Außerdem sind die vielen kleinen Details, mit denen die Autorin auftrumpfen kann, recht gut gelungen. Whidbey Island wird sehr schön beschrieben und ich konnte mir die Insel bildlich gut vorstellen.

Ebenfalls gelungen ist Becca King. Sie gehört zu den Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt. Ihre Gabe ist für sie nicht immer nur ein Geschenk, sondern eher ein Fluch, denn sie findet dabei nie ihre nötige Ruhe, da sie durch die vielen Gedanken der Menschen nur selten abschalten kann. Ihre Gedanken und Gefühle werden dabei ausführlich und authentisch geschildert. Man leidet mit ihr, man freut sich mit ihr, aber gleichzeitig habe ich mir auch gewünscht, dass sie mit der Gabe ein bisschen besser und leichter umgeht - auch wenn dies mit Sicherheit nicht immer leicht ist. Durch die Flucht ist sie relativ mutig, zeigt Reife und ändert ihr Aussehen, was eine Entschlossenheit hervorbringt, die sie wohl selbst nicht erwartet hätte. Interessant ist vor allem, das man auch hinter ihre Fassade schauen kann. Man lernt ihre Angst kennen, ihren Drang nach Geborgenheit und Sicherheit, aber dennoch merkt man auch, wie unsicher sie im Umgang mit sich und anderen Menschen ist. Etwas irritiert war ich jedoch, wie sie mit dem Verschwinden ihrer Mutter umgegangen ist. Wäre ich mit 14 Jahren so auf mich allein gestellt gewesen, hätte ich das ein oder andere Mal sicherlich Angst gehabt, Becca bleibt jedoch sehr ruhig - meiner Meinung nach sogar viel zu ruhig.

Natürlich darf bei so einer Handlung auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, allerdings ist auch diese eher holprig, denn romantische Stimmung oder das Gefühl, das hier etwas Großes geschieht, hat sich bei mir leider nicht entwickelt. Es plätschert eher ideenlos vor sich hin, was ich ein bisschen schade fand, denn man hätte deutlich mehr aus der Sache herausholen können.
Relativ schade empfand ich, wie die Autorin mit der Handlung im Laufe der Zeit umgeht. Plötzlich steht Beccas Flucht nicht mehr im Vordergrund, sondern ein Fall, der sich auf Whidbey Island ereignet. Zwar ist Elizabeth George dabei wieder in ihrem Element, indem sie Krimielemente einbaut, allerdings hilft dies weder der Flucht, noch Becca selbst sonderlich weiter. Hätte man sich mehr auf die Protagonistin und ihre Geschichte konzentriert, hätte das Buch bei mir deutlich besser angeschnitten.

Die Covergestaltung gefällt mir dagegen richtig gut. Der zweifelnde und leicht traurige Gesichtsausdruck passt gut zu Becca und sie wird auf dem Cover authentisch dargestellt. Die kräftigen Blautöne und die Pflanzen machen es zu einem optischen Highlight im Bücherregal. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und hat mich sehr schnell dazu animiert, dieses Buch lesen zu wollen.

Insgesamt hat mir "Sturmwarnung" leider nicht so gut gefallen, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Zwar findet man in diesem Buch sehr viele gute Ansätze, jedoch sind diese nur sehr mittelmäßig umgesetzt wurden. Allerdings schreibe ich die Reihe noch nicht völlig ab und warte den zweiten Teil ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Whisper Island, 31. Mai 2012
Das Buch schweift zwar sehr vom Thema ab und ich mochte den Schreibstil auch nicht so.
Aber dennoch hat das Buch was an sich, dass es lesenswert macht.
Wenn ihr aber sehr auf die Gedankenleser-Geschichte steht, werdet ihr glaube ich enttäuscht, wenn ihr flexibel seid und auch eine Romantische, Chaotengeschichte lesen würdet, würde es euch auch gefallen.

Meine Meinung:
Hier falle ich mal gleich wieder mit der "Negativen-Tür" ins Haus.
Leider hat mich der Schreibstil der Autorin nicht richtig packen können, ich bin der Meinung, dass die Autorin im Jugendbuch Bereich noch viel dazu lernen muss.
Ich finde es persönlich auch nicht so gut, wenn Autorin ihr Genre wechseln, ein Maurer kann ja auch kein perfekter Elektriker.
Beim Schreibstil fehlten mir einfach, für die Jugendbuchmässiger Zurückhaltung, ja die Autorin hat sich schon zurückgehalten, ist dann aber total vom Thema weggekommen.

So ich denke mach gleich mal mit was Negativem weiter, danach kommen nur noch relativ gute Sachen, versprochen.
Also das nächste negative Thema, die Geschichte.
Leider hat der Schreibstil hier sehr viel versaut. Ich fand die Grundidee super und toll und alles ganz prima. Dann nach 50 Seiten war man plötzlich Meilen vom normalen Thema weg, obwohl das abgeschweifte gar nicht so schlecht war.
Aber wenn man das Buch kauft, erwartet man wahrscheinlich eine Fantasy-Geschichte.
Das Ende fand ich auch nicht gut, schade, was ich aber schockierend finde, ist dass ich die Charaktere trotzdem mag. Die Charaktere sind einfach wow.

Bei den Charakteren hat die Autorin richtig gute Arbeit geleistet.
Irgendwie waren sie total sympathisch.Ich weis nicht warum mir eigentlich nur die Charaktere richtig gut gefallen haben. Aber es ist eben so. Nach dem abschweife im Buch, lernt man die Charaktere noch besser kennen, vielleicht war der Abschweifer gar nicht so schlecht.

Nun noch was ganz Positives, das Cover.
Ich finde das Cover ohne den SU noch ein Stückchen schöner.
Auf dem Schutzumschlag sieht man dasselbe wie auf dem Cover, nur ohne das Mädchen vorne drauf. Ansonsten gibt es nicht Spezielles zu erwähnen.

FAZIT
Ein Buch, das man lesen kann, das man aber nicht lesen muss.
Den es hat positive und negative Aspekte, was ich noch dazu sagen muss ist, dass ich bei diesem Buch auf recht hohem Niveau gemeckert habe, den eigentlich hat es mir doch irgendwie gefallen.
Bin mir aber nicht sicher, ob ich hier eine Leseempfehlung aussprechen will, ich las es glaub lieber.
Aber wenn es euch nichts macht, das das Buch einen Abschweifer hat, dann ist es gut zum Lesen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Whisper Island 01. Sturmwarnung, 30. November 2011
Zum Inhalt:
Die junge Becca King besitzt eine besondere Gabe: Sie kann die Gedanken anderer Menschen lesen. Wie Stimmfetzen aus einem falsch eingestellten Radio dringen sie in ihr Bewusstsein ein. Als sie zur Mitwisserin der skrupellosen Geschäfte ihres Stiefvaters wird, gerät Becca in tödliche Gefahr. Unter neuer Identität flieht sie nach Whidbey Island. Doch selbst in der idyllischen Abgeschiedenheit der Insel findet sie keinen sicheren Schutz vor ihrem Verfolger.

Meine Meinung:
Hannah Amstrong alias Becca King hat eine Gabe. Sie hört die Gedanken von Menschen, insofern als dass sie diese nicht mit einem raschelnden Geräusch, das auch Kopfhörern dringt, übertönt. Die Gabe hat aber auch seine Nachteile. Hannahs Stiefvater nutzt sie für seine Machenschaften aus - bis jemand umkommt.

Hannah hört es in seinen Gedanken und muss, gemeinsam mit ihrer Mutter, fliehen. Neue Haare, andere Kleidung - eine vollkommene neue Identität muss sie sich zum Schutz zulegen und ist fortan nicht mehr Hannah Amstrong sondern Becca King.
etrennt von ihrer Mutter lebt sie nun auf Whidbey Island und muss ihr Leben so gut es geht allein meistern ...

Der Plot klingt nicht nur spannend - er ist es auch. Durch viele Einzelheiten ist mir der Schreibstil von Elizabeth George unter die Haut gegangen. Umgebungen, Eindrücke: Alles ist authentisch beschrieben und hinterlässt einen mit Farben und Gefühlen, die nur wenige Worte hervor gerufen haben.

Die Charaktere sind vorallem jeder für sich etwas Besonderes. Sie sind tiefgründig und bis auf kleine Details gut ausgearbeitet worden. Auch wenn Becca mir nicht immer sympathisch war, hat sie mich doch mit ihrem Wesen in dem Buch gefesselt. Durch ihren Mut, ihre Kraft, immer wieder aufzustehen, wenn sie fällt, hat sie mich durchgehend beeindruckt und regelrecht zum Lesen aufgefordert.
Doch nicht nur die Protagonistin hat mir zugesagt: Auch die ganzen nebenbei handelnden Personen sind wichtig. Sie machen das Buch spannend und lesenswert und im Großen und Ganzen gelungen.

Fazit:
Trotz der Tatsache, dass ich mir von der Umsetzung des Plots ein wenig mehr versprochen habe, bin ich doch neugierig darauf geworden, wie die Geschichte um Becca King wohl weitergehen wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katastrophal schlecht, 16. September 2013
Auch wenn man nicht einen "Lynley" erwartet, ist das Buch katastrophal schlecht. Tausend Details passen nicht zueinander. Die Grundidee des Gedankenlesens ist schon problematisch genug, umgesetzt ist sie einfach schlecht. Dass außerdem alle Menschen Riesenprobleme haben, die Becca trifft, wirkt auch sehr konstruiert. Warum die Mutter nicht in der Lage ist ihrem 14-Jährigen Mädchen anders weiterzuhelfen als es irgendwo allein abzusetzen, ohne sich zu vergewissern, wer sich um das Kind kümmert - auch schwach. Und so geht es weiter. Selten war ich von einem Buch so enttäuscht wie von diesem, weshalb ich mir schließlich das letzte Viertel auch nicht mehr angetan habe.
Schwache Idee und schwacher Stil schwach konstruiert. Oh je...und jetzt gibt es auch noch einen zweiten teil. da hat sich wohl Georges Management einen großen Deal ausgedacht. Ohne mich...
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Sturmwarnung: Whisper Island
Sturmwarnung: Whisper Island von Elizabeth George
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