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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphährischer Story Shooter mit leichtem Gruselfaktor...
Also einsmal gleich vorweg. Das Spiel hat micht sehr gut unterhalten und als Neuling der den ersten Teil noch nicht gespielt hat fand ich mich relativ problemlos zurecht auch wenn es vielleicht Story technisch an der ein oder anderen Stelle nicht geschadet hätte den Vorgänger gezockt zu haben. Atmosphärisch sind gerade die ersten 2/3 des Spiels richtig gut...
Vor 19 Monaten von S. Ziesel veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jaja, diese modernen Shooter,
die vielleicht sensationell aussehen und eventuell eine gute Geschichte erzählen, ansonsten jedoch wenig zu bieten haben. Metro: Last Night gehört zu 100% dazu. :/

Das einzige was mir gut gefallen hat war die zwischenzeitlich sehr gute Atmosphäre. Da hört es dann leider auch schon auf.

Die Geschichte muss jeder für sich...
Vor 1 Monat von TNT veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphährischer Story Shooter mit leichtem Gruselfaktor..., 22. Mai 2013
Von 
S. Ziesel "ZAB656MC" (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Also einsmal gleich vorweg. Das Spiel hat micht sehr gut unterhalten und als Neuling der den ersten Teil noch nicht gespielt hat fand ich mich relativ problemlos zurecht auch wenn es vielleicht Story technisch an der ein oder anderen Stelle nicht geschadet hätte den Vorgänger gezockt zu haben. Atmosphärisch sind gerade die ersten 2/3 des Spiels richtig gut. Gerade in den claustrophisch engen Ubahn Schächten und den liebevoll gestalteten verschiedenen Städten gibt es einiges zu bestaunen und zu hören wenn man etwas Muse hat und sich die Umgebung etwas zu Gemüte führt.

Klar es gibt ein paar Schwachpunkte. Die Gegner sind teilweise wirklich grenzdebil und es grenzt manchmal schon etwas an Tontaubenschießen was da abläuft. Ich hatte mehr als einmal die Situation wo ein Gegner vor mir regungslos in der Ecke kauerte und auf seinen Gnadenschuß in aller Seelenruhe gewartet hat. Wenn man aber nicht zuviel AI erwartet erlebt man in der Enge der Unterwelt doch das ein oder andere tolle Scharmützel das einen auf höheren Schwierigkeitsgraden auch etwas fordern kann. Nicht so gut gefallen hat mir auch der ein oder andere Aussenbereich. Hier gibt es einige Abschnitte die etwas matschig wirken teilweise auch etwas lieblos und undetailiert ganz im Gegenteil zu vielen Unterwelt Abschnitten die mir meistens sehr sehr gut gefallen haben. Nichts des do trotz gibt es hier auch den ein oder anderen starken Moment und im ganzen und Großen wird das Szenario Aussenwelt nach Atombomben Einschlag glaubhaft dargestellt. Im letzten drittel des Games wurde es mir aber dann doch etwas zu viel "an der frischen Luft" und auch die wenig abwechslungsreichen Monsterhorden waren mit der Pumpgun nur all zu leicht ins Jenseits befördert worden. Auch das stark schlauchartige Leveldesign ist für den ein oder anderen vielleicht bei diesem Spiel etwas Gewohnheitssache aber ich persönlich fand es relativ beruhigend die meiste Zeit zu wissen wo es lang geht :-).

Da ich aber die mal etwas andere richtig stark erzählte Story (samt Zwischensequenzen), dass ganze Setting und den auch für mich alten "S*****hasen" noch erträglichen Grusel Monster Faktor durchaus annehmbar fand wurde ich für meinen Teil richtig gut unterhalten und kann bedenkenlos meine Kaufempfehlung aussprechen. Der Umfang war für einen Shooter auch ok und so kann ich problemlos 4 Sterne für Metro Last Light vergeben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser, als die meisten anderen Spiele, 19. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Metro Last Light ähnelt stark Metro 2033. Allerdings wurden viele aufwändige Effekte hinzugefügt. Es war ja mal die Rede von einem Multiplayermodus - der soll, genau so, wie das SDK, noch nachgeliefert werden. Bin mal gespannt, was das gibt. Ich habe inzwischen ein gutes Stück des Spiel durch - es ist wieder so, dass man im Prinzip einen fest vorprogrammierten Film durchspielt. Also mehr als 3 Mal werden die meisten das Spiel, so wie es jetzt ist, wohl nicht durchspielen. Aber das erste Mal macht es auf jeden Fall sehr viel Spaß.

Was mich am meisten stört: Es gab bei Metro 2033 ein alternatives Ende. Es war durchaus mühsam, das freizuspielen; ich habe extra nochmal geprüft, dass mein aktuell gespeicherter Metro 2033 Spielstand das alternative Ende freischaltet, was von Metro Last Light aber total ignoriert wird. Im "Review-Video" wird gezeigt, wie Artjom den Laser ausrichtet und die "Schwarzen" ausgelöscht werden. Man hätte ja wenigstens den Kompromiss machen können, dass bei alternativem Ende die Raketen auch ohne den Laser treffen. Ich habe sowieso nie verstanden, warum man ein derartiges Gerät braucht, um die Raketen zu lenken. Naja, ohne GPS...

Metro Last Light ist wirklich sehr Grafiklastig. Auf meiner GTX 560M kann ich auf "Normal" spielen, dann habe ich mindestens 40 FPS. Ich finde, die Einstellungen sind nicht sehr ausgefeilt. Wenig Möglichkeiten, einzustellen, welche Effekte man sehen möchte. Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber ich finde einfach nicht raus, wie man Granaten werfen kann. Die Schwierigkeit ist wirklich leicht. Ich spiele auf "hardcore", sterbe aber eigentlich nur, wenn ich mal beim schleichen erwischt werde. In den Tunneln oder draußen erst 2 mal (+ 1x mangels Filter)... Die Computergesteuerten Einheiten sind nicht intelligenter geworden. Im Schatten ist man ziemlich unsichtbar, im Dunkeln kann man sogar jemand anrempeln, ohne entdeckt zu werden. Bei Metro 2033 lagen schon mal Scherben 'rum, die einen verraten haben. Ist mir hier aber noch nicht passiert. Wenn man aber einmal ein Geräusch gemacht hat, lassen die Gegner nicht mehr ab, nach einem zu suchen. Wenn man aber das Licht ausschaltet, ausschießt oder sonst was, dann fällt das in der Regel nicht auf. Also das habe ich mir besser vorgestellt.

Also ein Stern Abzug dafür. Wenn sich im weiteren Spielverlauf noch etwas ändert, oder ein Update verschiedene, der erwähnten Mängel behebt, ändere ich das vielleicht noch.

[EDIT] Ich bin inzwischen weiter: Die Schwierigkeit wird mit der Zeit doch größer, sodass zumindest mein Geschick ausreichend gefordert wird. Ich finde es verwirrend, dass ich bei Schwierigkeit keinen Ranger-Modus habe. Es gibt nur "Einfach", "Normal" und "Hardcore". Ich habe definitiv die First Edition. Wenn ich den Ranger-Modus in Steam kaufen will, steht da auch, dass ich den schon habe. Etwas schwammig... Wie man Granaten wirft steht in den Kommentaren - man merkt, dass die Steuerung für Konsolen ausgelegt ist. Ein Ärgernis für PC-Gamer.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast Perfekt - beeindruckend und qualitativ hochwertig, 18. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Ich habe Metro Last Light mit Spannung erwartet und hatte hohe Ansprüche. Diese wurden fast zur Gänze erfüllt, teilweise sogar übertroffen. Ich bewerte mal im 10 Punktesystem die Features von Last Light. Mir hats insgesamt sehr gefallen und ich empfehle es zu kaufen, das wir mehr solche guten und qualitiv hochwertigen Games brauchen (habe keine Bugs gefunden oder gesehen bzw. hinderten mich Bugs am Spielen - ich habs in circa 8-10 Stunden durchgespielt, wo bei ich einige Dinge mehrmals gespielt habe, da sie Entscheidungen enthielten, die ich anders treffen wollte). Also Kaufen, Entwickler unterstützen und auf das nächste große Ding von 4A-Games hoffen.
Wie ich zu der Wertung komme, wenns euch interessiert :) , lest ihr unten.

Grafik: 10/10
Das Licht und Schattenspiel ist großartig, Feuer wirft glaubhafte Lichtspiele an die Wand, Taschenlampenkegel sehen phänomenal aus, die Schatten sind sehr sauber und scharf bei entsprechender Einstellung. Gewehrfeuer blitzt durch die Tunnel, platzende Lampen sprühen Funken und erhellen kurzzeitig die Metro. Rote Alarmleuchten tauchen Räume und Gänge der Metro in wahre Hotspots von Atmosphäre. Ich habe teilweise halt gemacht beim Spielen und habe einfach nur die Grafik genossen.
die Texturen sind sehr hochwertig (ich spiele mit einer GTX570)
Advanced PhysX ist ganz Nett:
Rauch und Feuer sehen mit AdvancedPhysX besser aus als ich das bisher in Spielen gesehen habe. Gute Arbeit.
Tesselation:
Auf der höchsten Stufe sieht es klasse aus, frisst mir aber zu viel performance - ich habe es auf Normal gelassen und es sah ebenfalls sehr gut aus.
Performance-Hunger:
Es läuft glänzend auf der GTX570 - viel besser als der Vorgänger - Last Light fühlt sich viel präziser an, als Metro 2033 - sehr gut! Nur die Verwisch-Effekte habe ich rausgenommen, keine Ahnung wer so etwas braucht :D -
Grafik-Fazit:
Crysis 3 z.B. war zwar gut, aber Metro Last Light ist besser abgestimmt, meiner Meinung nach und läuft auch performanter für die gebotene Grafikpracht.
Wetter Effekte - BOAH - so hätte Stalker aussehen müssen! Gewitter, Regen, Blitz und Donnergrollen ist fantastisch und lies mich abtauchen ins Spiel.
Was mir negativ aufgefallen ist: Die Gesichtsanimationen - zu wenig, zu lasch - da könnte man noch dran feilen um z.B. Schrecken, Wut, Angst, Neugier etc. oder auch die Sprache besser lippensynchron zu bekommen.

Gameplay 9/10
Nun, insgesamt genommen macht Last Light sehr viel richtig, es macht Spaß, es fordert, Munition ist knapp, wer jedoch sehr gut schießt, bedacht vor geht oder Nahkampfkills macht, hat es logischerweise leichter und später genug Munition. Das einzige, was mich etwas gestört hat, dass die menschlichen Gegner zu wenig ausschwärmen und nach dem Angreifer aktiv suchen. Ich habe "nur" auf normal gespielt und fand es vom schwierigkeitsgrad OK, aber irgendwie nicht anstrengend genug die Menschlichen Gegner zu töten. Die Monster sind auf Normal flink und schwer genug, die menschlichen Gegner leider zu dumm :) - deshalb auch der Abzug für die wenig clevere KI der Metro-Bewohner.
Nächster Durchgang: im Ranger-Mode und Schwierigkeitsgrad: Schwer wird bestimmt interessanter und auch frustrierend genug.

Gegner 8/10
Hui, also an fiesen Viechern mangelt es nicht, die Artiom ans Leder wollen.
Menschliche Gegner - interessant, wenn Sie Alarm schlagen wirds ungemütlich, ansonsten harmlos. Sichtfeld ist meiner Meinung nach zu klein - man sitzt 90° neben ihnen im Halbdunkeln und sie sehen einen nicht (auf Normal) - zu schlecht.
Monster - häufig SEHR Flink, Angsteinflößend und schwer tot zu kriegen - Prädikat: "Durchaus Fies" - gerade die Scrimps gingen mir richtig auf den Sack und vor allem der Mega-Scrimp mit seinen Panzerplatten. Wer da nicht nachdenkt und geschickt Claymore-Minen einsetzt verholzt die gesammte Muni und ist frustiert. So wie ich. Ich glaube ich hab den Fight 10x gespielt bis es funktioniert hat xD. Danach war ich aber froh es geschafft zu haben.

Items 10/10:
Genau die richtige Dosis an Items und Waffen - nicht zu viel - nicht zu wenig. Es gibt ein Attachmentsystem für Waffen, welches in jedem fall Spaß macht und sinnvolle Erweiterungen anbietet.
Sehr interessant auch der Handdynamo aus Metro 2033 der Strom liefert für Taschenlampe,Nachtsicht oder als Starthilfe für Generatoren denen die Batterie verreckt ist, dienen kann. Cooles Feature und macht es interessant.
Gasmaske - Ach wie herrlich geil es ist, Gasmaske raus und ab ins Freie, Blut/Wasser/Dreck/Spinnen wischt ihr euch mit einem kurzen Klick auf die G-Taste vom Visier. Saucool sag ich nur und sieht super aus.
Feuerzeug - eurer Patronenfeuerzeug hilf euch immer mal wieder wenn Strom alle ist, oder ihr nichts anderes habt. Fackeln lassen sich damit entzünden wenn ihr näher dran geht. Auch schön gemacht.

Story (sauber erzählt, schlüssig, plausibel und hat mich zufrieden gestellt):
Ohne zu viel zu verraten: Mir hat die Story sehr gut gefallen und teilweise regt sie auch zum Nachdenken an (mag ich an Spielen) - facettenreiche Bösewichte und Verbündetete und auch das Ende (ich weiß nicht ob es mehrere Enden gibt, hoffe es aber) war völlig in Ordnung und schloss den Kreis von Metro für mich bis auf weiteres.
Die präsentierten Charactäre haben wiedererkennungswert und sind toll animiert. Die Englische Synchronisation ist sehr gut und hat mir gefallen (wobei große dicke Russen selten eine fistelige hohe Jungenstimme haben, bzw. kann man die dann nicht ernt nehmen ^^).
Ich habe es nicht auf Deutsch gespielt - mache ich NIE, da sie fast immer schlecht und lustlos synchronisiert sind oder zu sehr versuchen etwas zu sein, was sie nicht sind (überkandideln). Wer des Russisch mächtig ist - sollte Russisch nehmen, ich kann gut Englisch, brauche keine Untertitel also losgehts :).

Sound: 9/10
ebenfalls große klasse, Effekte, Monster, Wettergeräusche, Itemgeräusche, alles hört sich saugeil an - Explosionen grollen durch die Tunnel der Metro, Gewehrfeuer lässt die Ohren piepsen, und das geklingel leerer Patronenhülsen auf dem Boden runden Kämpfe sauber ab. Hat man dann noch Funksprüche auf dem Ohr, brüllender Gegner horden die sich befehle zu rufen, macht Last Light wirklich sehr viel Spaß.
Die Außenlevel haben mir persönlich von der Soundkulisse am besten gefallen. Allein das Grollen der Monster, des Donners im Hintergrund - das Rascheln im Gras, das springen einer Fensterscheibe - alles ist meiner Meinung nach 4A-Games sehr gut gelungen.
Ein einziges Mal wurde ein Dialog durch das Einsetzen eines Sturms/Gewitters nicht laut genug wiedergegeben. Nicht Spielentscheidet aber blöd wenn man hören will, was gesprochen wird.

Fazit:
Der Kauf hat sich gelohnt und ich bin zufrieden - Sollte es noch DLCs geben, bin ich denen nicht abgeneigt, sofern sie alternative Handlungsstränge beleuchten würden. Zeitlich etwas anderes darstellen oder mal ganz abgedreht: Garnicht in der Metro stattfinden sondern einer völlig anderen Story folgen würden. Bin für alles offen.
Für mich ist Metro 2033 und Metro: Last Light das, was "Stalker - Shadow of Chernobyl" und wie die ganzen Stalkerteile alle heißen, hätte sein sollen.

Großartiges Spiel und beste Unterhaltung. Für mich 45€ durchaus Wert - die Qualität die geboten wird, stimmt vollständig.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich Bester Shooter von 2013, 27. Mai 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Nachdem ich das Spiel nun das dritte mal durchgespielt habe, denke ich dass ich ein umfassendes Urteil dazu abgeben kann.

Zunächst einmal fielen mir die zeitintensive Vermittlung der Story eher negativ auf. Vor allem der Anfang ist VIEL zu überladen mit Skriptszenen, allerdings unterscheidet sich dies nicht großartig von den heutigen Genrekollegen, anscheinend möchten die Entwickler möglichst wenig Spiel programmieren und weichen daher auf die einfachen Cutscenes aus. Obwohl diese Praxis heute Standard ist, nervt sie in jedem von ihr betroffenen Spiel auf ihre eigene Weise. Leider war dies in Metro Last Light ebenfalls der Fall.

Zur Story an sich- sie lehnt mehr oder weniger direkt an den Vorgänger Metro 2033 an, man spielt wieder den Protagonisten Artyom, welcher den Auftrag erhält den letzten "Dunklen" zu finden, eine hochintelligente Spezies die durch einen Atomkrieg sowohl erschaffen als auch ausgelöscht wurde.

Nachdem man nun den nervigen Anfang überstanden hat, entfaltet das Spiel all seine positiven Noten. Das Gameplay sticht durch seine außerordentlich gute Handhabung (PC-Steuerung perfekt umgesetzt) und seiner Dynamik positiv heraus. In den unendlichen Tunneln des Moskauer Untergrunds kämpft man gegen eine vielfältige Vielzahl von Gegnern, verschiedene mutierte Kreaturen gehören ebenso dazu wie bewaffnete Millizen der verschiedenen Mikrostaaten, die sich aus den Überlebenden des Atomkriegs gebildet haben. Dabei ist zu beachten, dass die menschlichen Gegner kaum eine Herausforderung darstellen, da die KI nicht zu den besten zählt und jedes Level in denen menschliche Gegner dazu verdammt sind, Artyoms Feind zu sein, auch mit etwas gutem Timing durchschlichen werden können. Das ist etwas was nur in wenigen Shootern gegeben ist- nämlich die spielerische Entscheidungsfreiheit. Wesentlich schwieriger sind die Mutanten, von photophoben Riesenspinnen bis zu fliegenden Dämonen findet der Spieler verschiedene Gegnertypen vor, die sich auf den schweren Schwierigkeitsstufen nur erfolgreich mit verschiedenen Taktiken besiegen lassen. Die Kämpfe laufen fast reibungslos ab und bleiben meistens spannend bis der letzte Feind tot umfällt.

Auch die Grafik des Spiels ist von hohem Niveau. Besonders die dynamischen Lichtquellen und der Shader sind erste Sahne. Dies verleiht dem Spiel auch eine leichte Horror-Note und in jedem Fall ein großes Stück Atmosphähre.

Der Sound kann sich ebenfalls hören lassen, die Waffen haben alle zu ihnen passende Sounds, die Umgebungsgeräusche passen in den meisten Fällen zur Umgebung.

Zum Schluss ist noch zu sagen: Trotz der Tatsache dass Metro genau so zugescriptet ist wie die meisten anderen Shooter, kann es in vielerlei Hinsicht die Konkurrenz arm aussehen lassen. Vor allem in Sachen Grafik, Gameplay und Story. Leider hat das Game sein Potenzial nicht ausreichend ausgenutzt. Ich persönlich hätte mir längere und komplexere Levels erhofft, beeinflussbare Storyelemente und generell eine längere Story. Das hört an als das was es ist: Jammern auf hohem Niveau, allerdings hätte das Spiel durch solche Elemente noch viel stärker herausstechen können. In seinem aktuellen Zustand dürfte dieses durchaus lobenswerte Spiel bald in Vergessenheit geraten- was es meiner Meinung nach überhaupt nicht verdient hätte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jaja, diese modernen Shooter,, 21. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
die vielleicht sensationell aussehen und eventuell eine gute Geschichte erzählen, ansonsten jedoch wenig zu bieten haben. Metro: Last Night gehört zu 100% dazu. :/

Das einzige was mir gut gefallen hat war die zwischenzeitlich sehr gute Atmosphäre. Da hört es dann leider auch schon auf.

Die Geschichte muss jeder für sich bewerten/beurteilen, mich persönlich hat sie nicht vom Hocker gerissen. Glücklicherweise betrachte ich diese bei einem Shooter nur als Beiwerk, so dass, wenn der Shooter denn gut ist, ich während Blubberpassagen etwas nebenbei erledigen kann.

Unglücklicherweise ist der "Shooter" Metro: Last Night gar nicht gut! Im Original Modus Hard habe ich das Spiel beendet und zur Zeit habe im Ranger Hardcore Modus 2/3 hinter mir. Und es macht einfach keinen Spaß mehr.

- Das Leveldesign ist liniear, zu liniear. Kleinere Zwischengänge sind offentsichtlich plaziert und enden immer nach ein paar Metern in einer Sackgasse. Die, mehr oder weniger, offenen Level sind mit einem Kameraschwenk überschaubar und das Levelende ist meist sofort sichtbar.

- Die Gegner sind dumm. Das was einem hier als Gegner präsentiert wird würde ich nicht mehr als "Künstliche Intelligenz" bezeichnen. Die Gegner sind einfach nur "da". Man muss sich schon wirklich Mühe geben um entdeckt zu werden. Wird man dann mal entdeckt schießen sich die Gegner auf die letzte bekannte Position ein. Ein Stellungswechsel und schon ist wie vom Erdboden verschluckt.

- Stealth ist in Metro: Last Night lächerlich. Die Gegner wollen einen anscheinend nicht sehen. Ist man nicht im Licht kann man genau vor einem Gegner stehen. Er sieht einen nicht. Man kann ihm umlaufen, manchmal sogar springen, alles egal. Erst bei verdächtigen Geräuschen (Tasse fällt vom Tisch) benutzen sie ihre Kopflampen, dann aber auch nur ein paar Sekunden. Anschließend dackeln sie wieder an ihre definierten Positionen zurück.

- Militärpatronen (Geld) und normale Munition sind im Überfluss vorhanden. Im Original Hard Modus besaß ich am Ende 1.683 Militärpatronen und habe nicht ein einziges Mal Munition kaufen müssen. Im Ranger Hardcore ist das nicht anders. Zwar findet man deutlich weniger Munition, allerdings muss man ja auch nicht schießen (siehe Stealth).

- Schwierigskeitsgrad ist zu einfach. Die voherigen Punkte beschreiben das ganz gut. Ich möchte hier nur noch ergänzen das einige Missionen quasi übersprungen werden können. Einfach durchrennen und gut ist. Schlimmstes Beispiel: Level Brücke.

- Scriptsequenzen sind sinnfrei. In eigentlich Allen muss ich nichts tun, rein gar nichts. Die laufen einfach so vor sich hin und man schaut als Spieler zu. Ein Beispiel: Das Script direkt am Anfang. Warten bis sich die Kollegen verwandelt haben, anschließend zwei Schläge kassieren, Scripsequenz Ende. Ein weiteres Beispiel: Am Ende vom Gefängnisausbruch. In den Fluchtwagen steigen, es kommen Gegner die auf einen schießen, ich steig in den Fluchtwagen ein und schau mir fröhlich an wie ich nicht, maximal einmal, getroffen werde, Scriptsequenz Ende. Hä? Wozu?

- Moralpunkte! Ich muss mir langweilige Unterhaltungen von NPCs anhören um das gute Ende sehen zu können. Warum zwingen einen Programmierer zu so etwas. Das ist wirklich enttäuschend.

- Und zum Schluß noch das ganze Gelaber, gefühlt habe ich mehr Gelaber zuhören müssen als selber zu spielen. Bereits am Anfang muss man als Spieler 40 minuten seines Leben unwiderbringlich opfern, bevor man seinen ersten Schuß abgeben darf. I hate it!

Ich denke das sind ausreichende Begründungen warum mir Metro: Last Night keinen Spaß mehr macht sowie eine schlechte Bewertung rechtfertigen.

Ich kann einen Kauf in jedem Fall nicht empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Metro: Last Light ist die Vortsetzung der Story von Metro 2033 und wird dieser mehr als gerecht.

Vorerst zu den anderen Dingen:
- Grafik, super. Sound ... hatte ich selten ein Knacksen(werden die meisten eh nicht hören), aber sonst super.
- Die Welt ist sehr detailreich: Man MUSS auf die Dialoge der Stationsbewohner und Dinge in den Stationen achten um die Metro Atmosphäre in sich aufzunehmen.
- Die Story ist linear, Abweichungen sind nicht möglich.
- Kampfbereiche kann man entweder umgehen (vorbeischleichen) oder sich in den Kampf stürzen. (Vorallem Vorbeischleichen hat es in sich)
- Aktionen im Spiel beeinflussen das Ende, es gibt zwei Möglichkeiten.

Was mich vorallem gestört hat:
- relativ kurze Spielzeit (< 15 Std)
- Rangermode als DLC (bei Metro 2033 standardmäßig dabei)

Deshalb: 4 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeden Euro Wert, 19. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Das Gameplay macht richtig viel Laune mit der tollen und atemberaubenden Atmosphäre
spielt man sich durch die Apokalyptische Metro. Ich kenne noch den ersten Teil und
ich muss sagen es hat sich immens verbessert.
Es gibt kaum frustrierende stellen im spiel und es wurde die Steuerung etwas verbessert z.b. Messer werfen
und extra die Waffe erst mal Auszuwählen.(So kann man auch besser auf brenzliche Situationen reagieren)
Des weiteren finde ich die Story jetzt noch viel fesselnder. Man sollte aber dennoch den ersten Teil gespielt haben :D

Die Grafik ist auch richtig gut gemacht. Es sind viele Kleinigkeiten wo das spiel richtig fesselnd gestaltet worden ist. Es wurde meiner Meinung nach nirgends irgendwas hingefuscht.
Kann die bedenken von den ein oder anderen nicht verstehen. Habe eine GTX 680 und ein flüssiges Game wo ich
hin und wieder eine Gänsehaut bekomme.(so genial ist alles inszeniert und die Grafik ist auch gut) Hat bis jetzt noch kein anders Game geschafft.(F.E.A.R usw. habe ich auch schon gespielt. SO ziemlich alles)

Das einzige Manko für mich am Game ist die KI von den Gegner. Sie ist einfach nur mies gemacht.
Alles andere ist 100 prozentig
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Spiel mit Seele!, 18. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
An sich bleibt zu dem Spiel nicht viel zu sagen:

Für die die den Vorgänger gespielt haben, dürfen sich auf eine Verbesserung von (fast) allem freuen (Leider bleibt Artjom im Spiel selbst weiterhin stumm, nur in den Ladepausen spricht er zu uns)

Für die, die mit diesem Spiel in das 'Metro'-Universum einsteigen, dürfen sich auf ein Spiel freuen, das von Ideenreichtum und Detailverliebtheit nur so strotzt. Schaut euch einfach einen ersten Teil von den Let's Playern, die Metro spielen an, und wenn euch diese Athmosphäre einfach umhaut, dann ist das Spiel etwas für euch. Wenn nicht, weil ihr zu wenig Krachbumm seht, dann lasst lieber die Finger von dem Spiel.

Youtube-Beispiele:

[...]
[...]

Es ist einfach bewundernswert mit was für einer Liebe die Entwickler das Spiel erschaffen haben und allein das muss schon durch den Kauf des Spieles unterstützt werden!

Und dass es an Steam gebunden ist, ist für mich kein Minuspunkt!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 4A Games hat ganze Arbeit geleistet, 20. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Metro Last Light ist der Nachfolger zu dem erfolgreichen und beliebten Vorgänger Metro 2033.

Als ich Metro 2033 zum ersten Mal spielte, war ich positiv überrascht, mittlerweile habe ich Metro 2033 so um die 3mal durchgespielt und hat sich so, zu einem meiner Lieblingsspiele gemausert.

Als die offizielle Ankündigung von Metro Last Light kam, freute ich mich wie ein kleines Kind und konnte den Release nicht erwarten. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, doch wurde ich änlich zufriedengestellt wie beim Vorgänger? Das erfahrt ihr in meinem Test.

Ich habe mir für Metro Last Light extra einen ganzen Tag (den 17.05.2013) freigenommen und wollte das Spiel an einem Tag in einem Durchgang erleben, nachmittags begann ich um 13:00 und spielte bis 21.20. Das sind genau 500 Minuten (8,5 St.) die Steam zählte. Hier ist schon ein großer Pluspunkt, ich habe Metro Last Light auf der einfachsten Stufe gespielt, die Ecken erkundigt, Gesprächen gelauscht und die Landschaft bestaunt. Im Verlgeich Metro 2033 beschäftigte mich gerade mal für knapp 5 St., obwohl ich die Ecken abgegrast hatte.

Die Spieldauer ist hier wesentlich länger, damit hat 4A Games schon mal ein Kritikpunkt des Vorgängers ausgemerzt.

Doch wie steht es um Grafik und Sound, vorweg ich habe Metro Last Light lediglich auf einer GTX 560Ti Edition und auf einem AMD Phenom 2X4 955 3,2 GHz gespielt mit 8GB Arbeitsspeicher, und sollte normallerweise nur auf mittleren Einstellungen nach der GameStar Techniktabelle spielen können. Doch das Spiel schlug mir sofort eine Auflösung von 1920x1080 mit Textureinstelllungen auf very high vor, mit Antilasing vierfach und noch ein paar anderen Einstellungen und konnte Metro LL zu jederzeit flüssig spielen. Benchmark zählte 27-28 Frps im Durchschnitt, doch mir kamen es im Spiel viel mehr vor.

Im Allgemeinen war die Grafik einfach Top, schöne Landschaften in der nähe wie in der Ferne, tolle Animationen, schöne Licht und Schatteneffekte sowie das Feuer. Einzig die etwas nicht zeitgemäßen Gesichter warfen hier einen kleinen ersten Kritikpunkt ab, der aber kaum störte und gegen die tollen Texturen auch nichts davon abhielt dem Spiel in Sachen Grafik eine 10/10 zuverpassen.

Artjom, so heißt unsere Figur ist zwar über das ganze Spiel stumm, aber nicht die anderen Figuren und Charakteren, die sehr gut auf Deutsch umgesetzt sind, mit einen (mir gefällt er) schönen russischen Akzent, der wie ich finde sehr gut zu dem perfekt umgesetzten Setting passt. Normale deutsche Sprecher hätten, hier einfach nicht so recht in das Setting und zu der traumhaften Atmosphäre, die dichter nicht sein könnte, gepasst. Die Waffensounds sind fantastisch, wie ich finde und müssen sich keinesfalls hinter Battlefield 3 verstecken. Auch die Umgebungsgeräusche kommen einen fast echt vor.

Ein anderer Kritikpunkt war die etwas träge Steuerung in Metro 2033, doch hier ist alles butterweich zu steuern, im Allgemeinen ist die Bedienung einfach grandios.

Auch die Balance ist sehr gut, so wird man auf dem einfachsten von den zwei (ohne den Ranger Hardcoremodus), nicht unterfordert, aber auch nicht überfordert, sodass es keine Fruststellen in dem gesamten Spiel gibt. Der einfachere Schwierigkeitsgrad ist perfekt geeignet um das Spiel zu genießen und sich dennoch gefordert fühlen darf.

In Metro LL kann man sich zwar durch die linearen Abschnitten, die mich hier keinesfalls gestört haben, durchballern oder auch einen nach dem anderen im Schleichprinzip erledigen.

Hier kommen wir schon zu den Waffen, das Waffenarsenal ist ganz schön ordentlich gefüllt und man kann bis zu drei Waffen gleichzeitig tragen (Messer nicht mitgezählt). Die Waffen kann man mit verschiedenen Upgrades aufrüsten zum Beispiel ein Schalldämpfer, um unbemerkt Lichter auszuschalten und so den ein oder anderen zu erschießen im Dunkeln oder auch ein Visier um weitere Feinde besser zu treffen, es gibt einige tolle Upgrades.

In Metro 2033 gab es ein paar Levelabschnitte die ich nicht so mochte, doch hier gab es keine Sekunde einen Abschnitt bei der sich meine Begeisterung auf das Spiel auch nur kurz negativ ausdrückte.

Metro LL erzählt genau die Geschichte von Metro 2033 weiter und zwar aus der Sicht, von dem schlechten ende von Metro 2033. Die Geschichte weiß sofort zu gefallen und fesselte mich über die ganze Zeit vor den Bildschirm weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Zwar kämpfen wir auch in den U-Bahnschächten, doch geht es auch gelegentlich mal an die Oberfläche, wo wir unbedingt unsere Gasmasken und Filter brauchen. Die Filter kann man zwar nicht beim Händler kaufen, wie Patronen, Waffen usw. doch genau das motiviert alle Ecken des Spiels zu erkundigen, da man die Filter nur finden kann und diese auch braucht um zu überleben. Ein Filter reicht nur knapp 5 Minuten weshalb man , ständig so ein Gefühl hat, wie lange hat man noch Luft? Das wird besonders spannend, wenn man fast keine Filter verfügt (wenn man nicht viele Ecken erkundigt) und dadurch jede Minute an der Oberfläche verbringt.

Einmal tötete ich ein Mutant, ein Beweggleiter meinte warum, ich das Monster erschossen habe, er wollte doch nur seine Jungen verteidigen, du hättest auch einfach nur weitergehen können. Von da an machte ich mir Vorwürfe warum ich das Monster getötet hatte, die armen kleinen ohne Mutter. Eigentlich sind es ja nur Monster, aber das war so stark gemacht, dass man da nur nachdenken musste.

Die KI ist zwar nicht die beste, doch ich finde die Menschen KI hat sich ein wenig (zwar nicht viel) gegenüber Metro 2033 gebessert, doch das reicht schon, um spannende tolle Gefechte die auch nach dem x-ten Gegner immer noch sehr spannend und nicht öde herüberkommen. Die Monster verhalten sich, wie Monster einfach sein sollen, sie stürmen zwar oft nur vor, umgreisen, haben aber auch die ein oder andere Taktik parat. Manche blocken sogar mit ihren Panzern Kugeln ab.

Je nach Entscheidung im Spiel wirken sich diese auf das Ende aus, wer z.B einem Bettler eine Patrone schenkt, bewirkt etwas Gutes, und je nach guten oder schlechten Entscheidungen beeinflusst man das Ende, ich hatte z.B das schlechte Ende, obwohl ich dem Bettler Patronen schenkte, da negativen Entscheidungen haben einfach, die guten übertroffen.

Fazit:

Wie bereits gesagt, habe ich das Spiel in 8,5 St. ohne Pausen durchgespielt und langweilte mich zu keiner Sekunde. Das ungewöhnliche Setting und die wirklich göttliche Atmosphäre versetzten mich, in eine komplett andere Welt, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich spiele alle Spiele kreuz und quer und habe noch nie so eine Atmosphäre erlebt. Die Grafik und Sound sind fantastisch. Die Spielzeit verhältnissmäßig lang gegenüber dem Vorgänger, grandiose Levels und eine pefekte Bedienung machen Metro Last Light für mich zum besten Shooter den ich je gespielt habe. Das Spiel ist ein absolutes Muss. Um das Spiel aber zu verstehen, sollte der Vorgänger bereits einmal durchgespielt worden sein. Ich freue mich schon auf den möglichen Nachfolger (wird ja leicht angedeutet am Ende) und kann es kaum erwarten.

Grafik: 10/10

Sound: 10/10

Balance: 10/10

Atmosphäre: 10/10

Bedienung: 10/10

Umfang: 8/10

Leveldesign: 10/10

KI: 7/10

Waffen/Extras: 10/10

Handlung: 9/10

Gesamtwertung: 94/100
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5.0 von 5 Sternen Klassischer Shooter mit netter Optik und ordentlichem Umfang, 12. Dezember 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Metro Last Light macht da weiter, wo der erste Part aufgehört hat – und er steht dem ersten Teil nicht nur in Sachen Grafik, Story und Atmosphäre in nichts nach, nein er ist auch noch eine Schippe besser. Ganz im Gegensatz zur Fortsetzung der Buchvorlage welche der Autor aus meiner Sicht lieber mal gelassen hätte – aber das nur am Rande. Metro Last Light ist ein klassischer Schlauch-Shooter, verlaufen quasi unmöglich, die Grafik kann sich auf halbwegs flotten Rechnern wahrlich sehen lassen, Stimmen, Sound und Soundeffekte haben den richtigen Wumms und insgesamt stimmt hier einfach die Atmosphäre. Die Story ist ansprechend aufgebaut, noch spannender wird es in mancher Szene, wenn man sich hochkonzentriert an die Gegner heranschleicht. Ich bin mehr als einmal ordentlich zusammengezuckt, wenn meine Angetraute ohne zu klopfen meinen abgedunkelten Gaming-Dungeon (tagsüber auch als Arbeitszimmer bezeichnet) betreten hat.

Spieldauer ist im Einzelspielermodus ordentlich, die Steuerung prima, ebenso die Auswahl an Waffen, die Level-Länge und die Dauer der Gespräche. Obgleich wie erwähnt sehr linear aufgebaut sind die einzelnen Stationen der Metro mit Nebengängen, Räumen etc. ausgestattet und laden zur Erkundung ein. Der Schwierigkeitsgrad ist variabel, hier kommen Einsteiger, die sich einfach nur locker durchballern wollen ebenso auf ihre Kosten wie erfahrene Gamer, die den wahren Nervenkitzel in der postapokalyptischen Moskauer Metro suchen.

Lange Rede kurzer Sinn, das Game ist mehr als solide, hat eine tolle Grafik und bietet ordentliche Unterhaltung – und das inzwischen sogar zu richtig kleinem Geld. Wer aufs Genre steht, der macht hier sicher nix falsch, ich fand den Titel sehr ansprechend, mir hat‘s richtig Spaß gemacht. By the way – der Titel erfordert einen Steam-Account, wer damit ein Problem hat sollte es sein lassen.
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Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC]
Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [PC] von Koch Media GmbH (Windows 7 / 8 / Vista / XP)
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