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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2013
In diesem Band startet der erneute Versuch der Menschen, von ihrem technologisch rückständigen Planeten am Rande der Galaxis ins Zentrum des "Arkonidischen Imperiums" vorzudringen.

Für neue Leser ein besserer Einstieg als der "offizielle" Beginn, Band 37 (Zu den Problemen, die man mit Band 37 haben kann: Siehe die diskrepanten Ansichten von "Leseratte" und mir zu Band 37 in unseren unterschiedlichen Rezensionen und meinem Kommentar)

Wie der Name schon sagt: Das "Imperium" ist alles andere als demokratisch und friedfertig.

Es gibt es einerseits oppositionelle Bewegungen in anderen galaktischen Zivisationen, andererseits auch innerhalb des Imperiums gegen dessen Regierung. In Band 38 geht es - auch - um einige dieser Oppositionellen und ihrer Gefährdung durch einen Agenten des Imperium.

Auch ist der naive Glaube der Menschen, von den Arkoniden willkommen geheißen zu werden, einer realistischeren Einsicht gewichen. Die meisten Arkoniden fühlen sich als Angehörige eines Herrenvolkes und lassen das auch die Nicht-Arkoniden spüren

Die Arkoniden Crest und Atlan sind insofern eine Ausnahme, als sie mit den Menschen sympathisieren und die Menschen unterstützen. Andererseits verfolgen sie aber auch jeweils ihre eigenen Ziele.

Der Roman bleibt der bisherigen Erzählstruktur treu, insofern er aus der Perspektive verschiedener Personen erzählt wird. Dieser Roman ist von einer Frau geschrieben, was auch zu einer anderen Wahrnehmung der Protagonisten und ihrer Beziehungen führt. Die Handlung findet aber fast ausschließlich an Bord eines Raumschiffes statt, und die parallele Erzählung verschiedener Handlungsstränge in einem Band - die viele Leser in früheren Bänden verwirrt hat - unterbleibt.

Das macht dieses Buch leichter lesbar.

Das Grundmotiv der Serie - jeder Band ist Teil einer größeren Geschichte - bleibt aber bestehen, und am Ende wird auch wieder auf diese größeren Zusammenhänge Bezug genommen.

Motiv der Menschen in diesem Abschnitt der Geschichte: Die Position der Erde ist dem Arkonidischen Imperium noch unbekannt, und damit es so bleibt, ist das Ziel die Zerstörung eines alten Archives, in dem sich Angaben zur Position der Erde befinden

Aber erst muss man einmal ins Zentrum der Macht geraten.

Diese Reise an Bord eines Raumschiffes droht bereits am Anfang zu scheitern, weil einem der zahlreichen Agenten des Sicherheitsdienstes des Imperiums, einem "Celista", an den Reisenden etwas merkwürdig vorkommt. Völlig zu recht natürlich.
Die Handlung dieses Bandes ist relativ überschaubar: Es geht um die Verhinderung der Enttarnung.

Diese relativ "einfache" Story ist deshalb ein guter Einstieg für alle, die nicht gleich voll mit den vielen offenen Fragen der "Geschichte der Menscheit" konfrontiert werden wollen.

Ganz am Ende wird dann aber darauf hingewiesen, dass es um mehr geht als das Schicksal der paar Personen an Bord.

Am Ende unterhalten sich Crest und Atlan über ein Wesen namens "ES" (siehe Anmerkung), welches über bedeutend höhere Erkenntnisse und technische Möglichkeiten verfügt als sogar die Arkoniden und welches seine eigenen Pläne hat - in denen Rhodan eine große Rolle zu spielen scheint.

Rhodan wird als relativ schwach und unwissend dargestellt (logisch: er kommt von einem randständigen Planeten, dessen Bewohner erst angefangen haben, in den interstellaren Weltraum vorzustoßen), als jemand er noch sehr viel lernen müsse - dem aber eine große Zukunft bevorstehe.

Am Ende von "Der Celista" setzt sich Perry Rhodan für eine gewaltfreie Lösung ein.

Anmerkungen:

1) "ES":

a) Das Konzept eines außergewöhnlichen Wesens wie "ES" hat es bis in die Wikipedia geschafft: wikipedia.org/wiki/Superintelligenz
b) Etwas über das Wesen "ES" aus dem PR-NEO-Kosmos erfuhr der Leser schon in Band 24: [...] (Das Buch oder diesen muss man aber nicht unbedingt lesen oder verstehen. Die wichtigen Aspekte der "Vorgeschichte" werden von den Autoren immer wieder in den späteren Romanen verständlich zusammengefasst)

Wichtig: Die seit 50 Jahren laufende Perry-Rhodan-Heftserie und Perry-Rhodan-NEO sind zwei verschiedene Erzählungen. Mit Fortschreiten der Handlung werden die Unterschiede immer größer.

2) Verhältnis Perry Rhodan- Heftserie seit 1961 zu "PR NEO":

"Während die Perry Rhodan-Heftromanserie von den geopolitischen Begebenheiten der realen Welt Mitte des 20. Jahrhunderts ausging, und die Handlung in einer nahen Zukunft beginnen ließ, geht Perry Rhodan Neo 50 Jahre später von der realen Welt des frühen 21. Jahrhunderts aus und beginnt ebenfalls in einer nahen Zukunft. So fliegt Perry Rhodan nicht im Jahre 1971 zum Mond, sondern erst 2036. Die Handlung nimmt somit aufgrund der geänderten Ausgangslage einen alternativen Verlauf. (...) Perry Rhodan und Perry Rhodan Neo bilden jeweils einen eigenen Kosmos." (zitiert aus Perrypedia)

PR NEO ist frei von den damals heftig kritisierten antidemokratischen und militaristischen Tendenzen, ganz im Gegenteil. Perry Rhodan ist der Visionär einer friedlicheren und gerechteren Welt.
In "Expedition Wega" (2. PR-Neo-Staffel) geraten die Menschen auf ihrer ersten Expedition außerhalb unseres Sonnensystems zwischen die Fronten eines grausamen Krieges - und erreichen einen Verhandlungsfrieden. Im zweiten Abschnitt von "Vorstoß nach Arkon" (4. PR-Neo-Staffel) stehen nicht die Menschen im Vordergrund, sondern Soldaten zweier anderer galaktischer Völker, die nicht mehr bereit sind, sich für die Interessen ihrer Regierungen gegenseitig abzuschlachten. Und damit sie nicht als Deserteure hingerichtet werden, finden die "Naats" Asyl bei den Menschen.

Auch am Ende von "Der Celista" setzt sich Perry Rhodan für eine gewaltfreie Lösung ein.

Die Rolle der Erde auf der Bühne der galaktischen Zivilisationen geht immer mehr in eine andere Richtung, als in den "alten" Romanen und den meisten heutigen amerikanischen Geschichten: In einer Welt der Kriege, eines Imperiums etc. ist die Erde ein Planet, der seinen Weg in eine friedlichere, gerechtere Zukunft sucht. Personen wie Perry Rhodan, Allan D. Mercant, Bai Yun, Thora, Novaal etc. sind Deserteure. PR NEO ist aber auch nicht pazifistisch. Rhodan kämpft in "Der Celista" um sein Überleben und redet nicht nur, Atlan ist ein alter arkonidischer Admiral, der einmal sagte, Befehle müsse man "nicht immer" befolgen.

Man sollte NEO also weder idealisieren noch verdammen (wie viele der Leser der "alten" Serie, die "ihren" Perry Rhodan in NEO nicht wiedererkennen). NEO sind Abenteuer im Weltraum, auf fremden Planeten und z.T. auch in anderen Zeiten (z.B. Miterleben des Unterganges von Atlantis). Aber eine etwas andere Art von Abenteuer als die, die man heute mit "Science Fiction" oder - noch - "Perry Rhodan" verbindet.

Wenn man nur auf die Bewertungs-Sternchen schaut, sollte man bedenken, dass die meisten negativen Bewertungen daraus entstehen, dass NEO inhaltich ganz anders und die Erzählstruktur komplizierter ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2013
Kaum ist Perry Rhodan auf der Erde zurück, wupp und schon ist er wieder Meilenweit davon entfernt.
Die Neo-Serie legt ein ziemliches Tempo vor - manchmal etwas zu viel. Was mir bis jetzt ein Rätsel geblieben ist, wie sind Perry und seine Begleiter überhaupt auf das Gespinst zurück gekommen - man wird ja sicher nicht mit einem der "erbeuteten" Naat/Arkoniden-Raumer mal eben dorthin gefolgen sein ^^ - die Frage blieb für mich unbeantwortet.

In dem Roman befinden sich Perry Rhodan und seine Begleiter Crest und Atlan also wieder auf dem Weg in das Arkonidische Sternenreich um die Position der Erde aus einer alten Bibliothek (nennen wir es ruhig so) zu löschen.
Aha. Wie man zu dem Wissen kommt, dass die Position der Erde (Terra) genau dort verborgen ist blieb mir verborgen - gut, vielleicht habe ich dies auch einfach vergessen. Egal.

Was mir etwas weit hergeholt erscheint, Perry und Kollegen fliegen mal eben (wie auch immer) zum Gespinst und die dortige Matriarchin hat nix besseres zu tun als sich mal eben diesen Fremden einfach anzuschließen - aha. Weshalb eigentlich? Perry Rhodan muss ja eine beeindruckende Erscheinung abgeben wenn jeder sofort sein Leben ändert mit dem er mal ein wenig plaudert ^^

Man macht sich also auf den Weg auf einer Art "Kreuzfahrt-Raumer" und vermutet einen Celista an Bord - oh.
Gut, wie kommt das Arkonidische Imperium eigentlich darauf, dass ausgerechnet Perry Rhodan oder Crest auf einem solchen Raumer herumspaziert? Egal - wahrscheinlich gibt es da riesige Fandungslisten die man mal eben auf seinen Pod holt ;)

Grundsätzlich geht es in diesem Roman eigentlich darum wie dieser Celista quasi auf die drei gesuchten "Jagd" macht. Gesprenkelt wird die Erzählung mit einigen Mehandor Eigenarten, was ich nicht wirklich schlecht gefunden habe. Die Handlung war hier ganz auf diese Handlung konzentriert und es gab kein hin und her springen zwischen verschiedenen Handlungswelten.

Komischerweise scheint an Thora keiner mehr groß zu denken, weg geflogen und gut ist ;)
wird schon irgendwann wieder auftauchen.

Irgendwann taucht dann auch noch ein neues Wesen auf - ein Purrer. Hmm, weshalb und wieso erfährt man erst einmal nicht, wird sicherlich (hoffentlich) Thema eines anderen Romanes werden.

Als ich den Roman fertig hatte muss ich sagen, naja, eigentlich nicht wirklich schlecht - aber doch hätte man das alles etwas anders gestalten können. Überhaupt muss ich sagen, diese ganzen Schicksalssachen und Superintelligenz-Dinge hätte man auch etwas nebenbei lassen können beim Neuanfang. Perry Rhodan springt seit Monaten durch die Welten von einem Krieg und einer Aufregung zur nächsten - Verschleiß scheint er nicht zu kennen ^^ erstaunlich.

Bin gespannt wie es weitergeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2013
Als langjährlicher Perry Rhodan Fan hat man mit großem Interesse die Perry Rhodan Neo Reihe
gelesen. Die Sprache ist modernisiert worden. Das reale Leben und die Ereignisse von den letzten
Jahren auf der Erde sind gut mit eingebaut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2013
Leider muss ich dazu noch sagen, manchemal ist es sehr ¨langatmig¨geschrieben und der Autor verliert sich in einer ¨Fantasie - Fantasiewelt und das entfinde ich etwas störend.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2013
Es ist für mich nie ein gutes Zeichen, wenn ich über eine Woche benötige, um einen Perry Rhodan Roman zu beenden. Und nein, es liegt nicht daran, dass es so anspruchsvolle Literatur ist.

Dier hier langweilte. In der Kurzfassung: Perry, Crest und Atlan sind Undercover unterwegs in das arkonische Imperium. Während der Passage stellt sich heraus, dass es einen Agenten des Imperiums gibt, der ihnen nachstellt. Könnte spannend sein, ist es aber leider nicht.

Man erfährt viel über die Mehandor, aber leider nichts relevantes oder wirklich neues. Das übliche „Huch, die haben eine tolle, komplexe Natur (Wer hat die eigentlich nicht?) und sogar eine coole Kampfkunsttechnik“. Von der Perry Rhodan sich, mangels eigener Ausbildung, mal schnell was aneignet. Samt cooler, außerirdische Begriffe. Nun ja. Auch der Rest des Romans schafft es in meinen Augen nicht, ein interessantes Bild von der Welt der Arkoniden und Mehandor zu zeichnen, an keiner Stelle fühlte mich so, als ob ich *nicht* auf einem Oceanliner der 40er war. Ein paar Technikeinsprengsel machten das auch nicht wett, zumal da nichts gezeigt wurde, was Google Glas nicht auch bald kann.

Dieser Roman ist ein Opfer des Umfans - als klassisches Heft (und entsprechend gestrafft), wäre es vielleicht eine vier geworden, so bleiben nur (knapp) drei Sterne.
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am 20. April 2013
Die Missionen werden immer interessanter und besser. Aufbruch in neue Welten und neue Abenteuer. Charaktere werden gut heraus gearbeitet und man kann sich mit der jeweiligen Person identifizieren.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2013
Hmm, weiß nich, was Michelle uns sagen wollte... vielleicht, dass Perry Rhodan nach wie vor als völliger Tölpel dargestellt werden soll. Das Buch, das Thema und der Titel sind völlig "Banane". Leute, Atlan ist mit von der Partie! Aber weder er noch der andere Hauptprotagonist glänzen auf irgend eine Weise! Der 10.000-jährige denkt nur ans pimpern, während Perry Rhodan wie ein 2-jähriger durchs Raumschiff wackelt. Hoffentlich sieht mich niemand! Meine Güte! Das Buch hätte sich wenigstens retten können, wenn aus der Sicht des/der Celista berichtet worden wäre, aber so blieb die Frage: War das ein Krimi, ein Thriller oder irgendwas dazwischen. Ich weiß es nicht...
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