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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen11
3,5 von 5 Sternen
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am 22. April 2013
Die neue Scheibe von Phoenix hatte ich schon länger auf meiner Watchlist und heute ist sie mir in einem Elektronikfachmarkt meiner Wahl dann über den Weg gelaufen. Ein erstes schnelles Durch-Scannen hat mich überzeugt und so wurde die CD also gekauft. Musikalisch sind einige sehr gelungene Titel dabei (insbesondere "Trying To Be Cool", "Drakkar Noir" oder auch "Entertainment") ... ABER - leider gibt es ein großes Aber bei dieser Scheibe und das ist die Produktion bzw. das Mastering: Diese CD wurde dermaßen zu Tode gemastered, dass der Hörgenuss deutlich darunter leidet. Der "Loudness War" wurde hier so überzogen, dass fast alle Tracks massiv übersteuert bzw. über-komprimiert sind und dadurch die sicherlich guten Kompositionen über weite Strecken zu einem überlauten akustischen Einheitsbrei werden. Sehr, sehr schade!

Daher: musikalisch 4 Sterne, klangtechnisch 0 Sterne!!
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TOP 500 REZENSENTam 19. April 2013
Irgendwie hatte man ja insgeheim noch auf so eine Art Guerillagag gehofft, also: ‚Lasst uns vorab mal alle mit einer richtig mittelmäßigen Nummer irritieren – am Ende kommen wir dann mit dem supertollen Album um die Ecke und die ganzen Nörgler haben sich umsonst aufgeregt und müssen jetzt zu Kreuze kriechen!‘ Den Jungs von Phoenix, ja auch sonst nicht gerade um ironische Spitzfindigkeiten verlegen, wäre das wohl zuzutrauen gewesen. Und nun? Kein Täuschungsmanöver, kein Kaninchen im Zylinder – „Bankrupt!“ ist, da hilft kein Jammern, genauso gut oder eben schlecht, wie es der Einstieg „Entertainment“ hat befürchten lassen. Und selbst wenn man dem eigenen Hirn mittels MIB-Neuralisator absolute Unvoreingenommenheit befehlen wollte, also alle vorangegangenen, tatsächlich und zu Recht hochgelobten Platten der Franzosen ausblendete – selbst dann bliebe für die aktuelle nur ein müdes und ratloses Schulterzucken übrig.

Dass die Band aus Versailles das hohe Niveau auf Dauer schwerlich durchhalten würde, welches sie seit dem Debüt „United“ jedem nachfolgenden Werk in die Rillen presste, musste selbst dem glühendsten Anhänger dämmern – allein, es überrascht, wie plötzlich jedwede Songidee und Inspiration verschwunden sind. Vier Einzelbeispiele in zeitlicher Abfolge aus der Vita gepickt – „If I Ever Feel Better“, „Everything Is Everything“, „Sometimes In A Fall“, „Fences“ – keines der neuen Stücke erreicht auch nur annähernd das Format der genannten. Und das liegt beileibe nicht daran, dass sich Phoenix im Jahr 2013 komplett und ganz en vogue dem Synthpop verschrieben haben – auch die älteren Sachen unterschieden sich voneinander und schafften mühelos den Spagat zwischen digital und analog bzw. Korg und Fender.

Der maue, pseudoasiatisch verbrämte Sound von „Entertainment“ setzt sich also schon bei „The Real Thing“ fort, alles klappert und spotzt dazu ganz hübsch beliebig vor sich hin, kaum deutet ein Takt mal Geberqualitäten an, wird er sofort in einer sämigen Popsoße versenkt. Leichtigkeit, Ohrwurmhooks? Fehlanzeige. Alles ächzt im neu geschneiderten Soundgewand – jedoch, es paßt nicht, keine Lässigkeit, von Coolness („Trying To Be...“ haha) ganz zu schweigen. Da hilft es auch nicht, dem Titelstück einen von Pink Floyd inspirierten Ambienttechno anzuschrauben – das klingt verwegen, aber eben auch etwas überambitioniert. Der kleine Gruß an ihre Landsleute („Justice done...“) ist dann aber doch eher unfreiwillig ...

Was bleibt also noch? Das satte „Chloroform“, das zumindest nicht auseinanderfällt, „Bourgeois“ mit verheißungsvollen, weil luftigeren Versen, die dann aber im Chorus gnadenlos vom Synthiesperrfeuer weggeböllert werden, auch „Oblique City“ kommt über ein paar gute Ansätze nicht hinaus. Es endet beschaulich und verzupft und mit der Sehnsucht, es hätte mehr von diesen behutsamen, schillernden Momenten gegeben, die das Quartett früher im Akkord abliefern konnte. Es werden viele kommen und in Anspielung auf den letzten Titel „Wolfgang Amadeus Phoenix“ behaupten, Hochmut käme vor dem Fall. Gegen diese augenzwinkernde Anmaßung ist aber überhaupt nichts einzuwenden, sie bleibt als Stilmittel sogar dringend geboten. Mehr Substanz darf es dann aber trotzdem sein, damit aus dem vorgehaltenen Revolver beim Überfall auch ein Schuss kommt statt eines kleinen Tüchleins, auf dem „Peng!“ zu lesen ist. mapambulo:blog
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am 4. Februar 2014
Wer Phoenix kennt und liebt, weiß die Vorgänger-CDs eher zu schätzen und zu lieben. Diese CD ist solide und okay, kommt aber an die Vorgänger nicht ran
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am 13. Juni 2013
Als Eigner aller bisherigen VÖs von Phoenix stelle ich hiermit die Behauptung auf, dass sich auf BANKRUPT! lediglich ein guter Song befindet. The Real Thing. Respekt hierfür und für's grandiose Artwork. Ansonsten, liebe Freunde, wird das nächste Album sicherlich wieder was Gutes bringen. Phoenix sind zu clever um zweimal auf die Schnauze zu fliegen. Cheers.
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am 16. Mai 2013
Mit ihrem fünften Album läuten die Franzosen von PHOENIX die Sommersaison ein - und das sehr gelungen! Ihr Pop ist markant geblieben, der Stil orientiert sich dabei noch mehr am Vorgängeralbum "Wolfgang Amadeus Phoenix". Wem damals der Song "1901" gefiel, der wird in "Bankrupt!" sein Seelenheil finden. Allerdings haben die 10 Songs nichts mehr mit dem fluffig-leichten Gitarrenpop der Alben "Alphabetical" und "It's Never Been Like That" zu tun; insofern setzen PHOENIX ihre musikalische Entwicklung konsequent fort.

Der Stil ist jetzt noch synthielastiger und komprimierter, orientiert sind am Sound der 80er und webt hier und da dezente asiatische Zitate ein. Mir gefallen die Melodien, vor allem die ersten vier Songs sind grandios, allerdings wirkt der Sound insgesamt schon etwas überproduziert. Außerdem sollten die vier Franzmänner künftig auf die lang(weilig)en Instrumentals (hier den Titelsong) verzichten, was auch auf den Vorgängeralben schon die kleine Schwäche der Band war. Insgesamt jedoch ein kurzweiliges, fröhliches Sommeralbum.
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am 6. September 2013
i don't understand why people are so disapointed ! Okay it's a little bit different from their other album but this album is so good ! Trying to be cool, Entertainment, bourgeois, drakar noir, chloroform, don't .. They are so cool songs with this 80's and japonease sounds ! And the melodies stay in your mind hours and days after the listening !
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am 12. September 2013
Phoenix ziehen wieder alle Register - nicht ganz so gut wie der Vorgänger, aber immernoch mit das Beste, was es zur Zeit im Pop gibt. Ob man die Limited Edition braucht? Einerseits geben die rohen Studiomitschnitte der zweiten CD einen tiefen Einblick in das Schaffen der Gruppe, andererseits offenbaren sie erschreckende Gesangsschwächen.
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am 11. Oktober 2013
Das Album wurde vorher in der Presse überall total gehiped, hält aber total was versprochen wurde!
Phoenix in Perfektion und mit Sicherheit das 2. beste Album von Phoenix... Nach Wolfgang Amadeus Phoenix
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ist es ja immer so eine Sache. Vorabrezensionen in verschiedenen Kulturteilen ließen schlimmes erahnen. Die große Frage, bestätigt sich der Eindruck auch.

Ja und nein. Als Band hat mann es natürlich niemals leicht, wird man doch immer an vorangegangenen Leistungen gemessen, sowohl im positiven als eben auch im negativen. Das darf Phoenix mit dieser Platte nun auch erleben, was irgendwo logisch ist, haben die Franzosen doch vor Bankrupt mit Wolfgang Amadeus Phoenix ne absolute Klasseplatte abgeliefert.

Deswegen ist Bankrupt dann aber doch nicht so schlecht wie erwartet, ein Glück. Anders als mein Vorrezensent gefällt mir der Opener Entertainment sehr gut, man hört eben gleich mit wem man es zu tun hat. Und auch der Rest der Platte kann sich hören lassen, zwar nicht auf dem extrem hohen Niveau des Vorgängers, aber eben immer noch gut.

Neben dem erwähnten Opener gefallen der Titelsong und Oblique City sehr gut. Dazu gesellt sich die Tatsache dass diese Platte sich immer noch weit über dem Einheitspopbrei befindet, allein dieses Merkmal lässt schon eine Kaufempfehlung folgen.

In der Summe bleibt ein Album dass vielleicht nicht so catchy ist wie der Vorgänger, alles klingt ein bissel sperriger und bleibt nicht beim ersten Durchgang im Ohr hängen. Aber oft sind Alben die man sich erarbeiten muß eh die besseren. Alle Vorsichtigen haben ja die Möglichkeit bei den einschlägigen Streamingdiensten reinzuhören.

Bleibt eine Wertung von dreieinhalb Sternen, aufgerundet auf vier.
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am 20. April 2013
BANKRUPT! ist grandios. Die Musik ist nicht mehr so beliebig und indiemassenwarig wie noch vor einigen Jahren. Das erste durchhörbare Album der Band, Wolfgang Amadeus, war da schon auf dem richtigen Weg, jedoch hat sich erst auf dem Remix 2009 gezeigt, was aus den tw. guten Ideen und Songansätzen entstehen kann. Und nun 2013 dieses Album, wow! Damit hätten so wahrscheinlich die Wenigsten gerechnet. Pop Musik auf höchstem Niveau in einem in sich schlüssigen und spannenden Album. Das Songwriting und die Produktion erinnert dabei einige Male an die 80er, aber nicht SO80S sondern an die große Kunst der späteren Madness, Three o Clock, Prefab Sprout, Lets Active usw.! So darf POP 2013 gerne weitergehen (also DJANGO DJANGO, auf gehts). Besonders gelungen sind die immer wieder aufblitzenden Psychedelic Elemente in den Songs. Und ist das jetzt Zufall, oder warum erinnern die 71 Soundstücke auf CD 2 an die XTC Experiments aus den späten 80ern?! Ich bin absolut begeistert von diesem Album und glaube, dass auf diesen Meilenstein ein noch unglaublicheres Meisterwerk folgen wird. PHOENIX, lasst euch Zeit dafür!
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