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Kundenrezensionen

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am 12. März 2013
Ein absoluter Volltreffer von Alex und seinen Jungs. Alle Menschen die nach dem Ende von Blackmore`s Rainbow dachten, jetzt kommt nichts mehr, haben hier Grund zum Feiern. Das geniale an Alex`s Gitarrenspiel, und an den Kompositionen, ist, man fühlt sich sofort zuhause. Ich möchte die Band natürlich nicht als Rainbow Coverband abstempeln. Sie machen schon Ihr eigenes Ding. Aber für mich als alten Purple und Rainbowfan sind natürlich Ähnlichkeiten vorhanden und das nur im positiven Sinne. Hier wird auf allerhöchstem musikalischem Niveau Musik gemacht. Der Sound der neuen Scheibe ist druckvoll und differenziert, die Gitarren klingen spitze. Kenner hören sofort das verwendete Equipment, worauf Alex ja auch im Booklet hinweist. So muß eine Rockgitarre klingen! Auch der Sound der "Schweineorgel" klingt oberamtlich. Der Gesang von David ist fantastisch und passt hervorragend zu den Songs. Die Rhythmusfraktion absolut tight. Hier wird das hohe Niveau der ersten beiden Voodooscheiben noch ein wenig angehoben. Ich hoffe nur, das bald mal eine LiveDVD eines Konzertes der Band erscheint.
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am 26. Februar 2013
Der Titel könnte es kaum schöner beschreiben: "More Than One Way Home" ist nach "Voodoo Circle" (Review) und "Broken Heart Syndrome" (Review) bereits das dritte Notenbündel des Deutsch/Englischen Classic Rock Konsortiums um Gitarrist Alex Beyrodt (Silent Force, ex-Thy Sygnet), das als weitere Hommage an Deep Purple, Rainbow, Uriah Heep und Whitesnake samt deren kreativen Sternstunden speziell in die offenen Arme der Gattung Traditionsromantiker überlaufen wird. Was könnte schon eine solche, mit allen Wässerchen gewaschene Profi-Konstellation, der unter anderem Pink Cream 69‘s Goldkehlchen David Readman angehört, schon sonderlich falsch machen?

Demnach bräuchte man dieser Supergroup so etwas wie mangelndes Eigenprofil nicht ankreiden, denn von Anfang war es im Lager des Voodoo Circle die glasklare Mission, den Spirit und das Feeling oben genannter Hardrock-Dinosaurier mit Demut und Bedacht aufzugreifen, um lediglich individuelle Nuancen seiner selbst und einen Hauch Moderne hinzu zu fügen. Das Repertoire und die klitzekleinen Details können sich abermals hören lassen. Neben kraftvollen Epik-Songs ("Heart Of Babylon"), gediegenen Blues-Stücken ("Tears In The Rain") und treibenden Rockern ("Home Graveyard", "The Killer In You") sind es vor allem diese sensationellen Balladen, die mich in ungeahnte Sehnsuchtsgefühle hinein ziehen: das unglaublich schmeichelnde Titelstück ist zum Beispiel eine derartige Whitesnake Huldigung, dass man mit einem gewaltigen Ruck ins Jahr 1987 (Classic) zurück befördert wird. Es dürfte Leute geben, die so einen Track als lauen Aufguss von "Is This Love" bezeichnen, ich persönlich finde ihn einfach nur Gänsehaut stimulierend, vor allem deshalb, weil es Readman so richtig auf den Punkt bringt. Egal, was der blonde Exil-Karlsruher singt, man fühlt sich von seiner edlen und warmen Stimme stets angezogen.

Die Hauptinspiration scheint auf "More Than One Way Home" der schon angesprochene, klassische Achtziger Whitesnake Stoff zu, alleine die Titelgebungen sprechen eine deutliche Sprache. Es sind nicht nur die opulent angelegten Harmonien Marke Sykes/Vandenberg und Readman’s durchgehend erstklassige Gesangsperformance, weshalb ich dieses kleine Kunstwerk des fünfköpfigen Projekts gegenüber den letzten beiden Studiotaten von Coverdale und Co. vorziehe: der Ohrwurmfaktor ist auf "More Than One Way Home" mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar dichter!
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Im Februar 2013 erschien das dritte Studioalbum von Voodoo Circle, der Band um Gitarrist Alex Beyrodt (Primal Fear, Silent Force). Neben Alex Beyrodt waren u.a. Mat Sinner (Primal Fear, Sinner) am Bass und Gesang und David Readman (Pink Cream 69, Demon`s Eye) als Sänger am Start. Außerdem hört man Drummer Markus Kullmann und Keyboarder Jimmy Kresic . "More Than One Way Home" erschien beim Label AFM Records.

Der musikalische Stil hat sich im Vergleich zum Debüt deutlich geändert. Alex Beyrodt steht jetzt nicht mehr so im Vordergrund. Das Ganze hört sich jetzt weniger nach Malmsteen, sondern eher nach Whitesnake an. Besonders der großartige David Readman hört sich immer wieder nach David Coverdale an, nur dass Coverdale heutzutage nicht mehr so gut ist. Ein Song wie `Bane of my existence` erinnert an eine Mischung aus `Fool for your loving` und `Don`t break my heart again` der weissen Schlange. Voodoo Circle aber als reine Whitesnake-Kopie zu bezeichnen, wäre nicht gerecht. Hauptsongwriter Alex Beyrodt mischt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Schuss Coolness hinzu und macht daraus `seine` Musik. Anspielttipps von mir sind der Opener `Graveyard city`, `Tears in the rain` und `Cry of love`. Hard rockende, ruhige und bluesige Töne wechseln sich dabei ab. Nach dem bluesigen Titelsong `More than one way home` geht bei `The killer in you` auch richtig die Post ab. `The saint and the sinner` ist ein richtiger Hit! Auch die beiden Bonustracks können überzeugen.

Den Männern um Alex Beyrodt ist ein richtig starkes Classic Rock-Album gelungen. Toller Gesang, starke Gitarrenriffs und Leads sind zuhauf vorhanden. Alle Titel sind auf gleichbleibend gutem Niveau. Der ganz grosse Hit fehlt vielleicht, daher halte ich 4 starke Sterne (8,5/10) für vertretbar.
Leider ist David Readman im Jahr 2016 aus der Band ausgeschieden. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
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Wie hieß noch gleich das beste Whitesnake Album der letzten Jahre? Broken Heart Syndrome ?!?! OK, das Album ist zwar von Voodoo Circle klingt aber besser als das, was Coverdale und Co. in den letzten Jahren so veröffentlicht haben. Die Band um Mat Sinner und Alex Beyrodt nun auf die Rolle einer Whitesnake Kopie zu reduzieren, wäre allerdings schreiend Ungerecht. Vielmehr beleben sie den Sound des bluesgetränken Hard Rocks neu, das hier Einflüsse einer bestimmten Band ans Tageslicht treten ist nicht verwunderlich, insbesondere dann nicht, wenn eine Band wie Whitesnake mit ihren Frühwerken genreprägend war.

One Way Home heißt der neueste Streich von Voodoo Circle und erneut feuert die Band ein Hard Rock Feuerwerk aus allen Rohren ab, welches den Fan dieser Musikrichtung kaum kaltlassen wird. "Graveyard City" eröffnet More Than One Way Home fast schon metallisch, so klang der Hard Rock in den 80er Jahren. Toll so etwas in einer entstaubten Version zu hören. "Tears In The Rain" zeigt die Band von ihrer bluesigen Seite. "Heart Of Babylon" zeigt, dass Hauptsongwriter Alex Beyrodt sein Handwerk versteht, es ist spannend zu entdecken, wie er den Genpool von Rainbow und Whitesnake in einen Song presst und einen modernen Hard Rock Song daraus erschafft!

Im Song "Alissa" zeigt David Readman wie man mit tollem Gesang absolutes Gänsehautfeeling erzeugen kann. More Than One Way Home enthält so viele tolle Songs, dass ich hier ohne Ende weiterschreiben könnte. Stattdessen empfehle ich noch das groovende "The Killer In You" und das Riffmeisterwerk "Bane Of My Existence" als Anspieltipps und empfehle den Kauf dieses superben Albums!
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am 19. März 2013
Ja richtig, ich lege auch Whitesnake, Rainbow und Purple auf, wenn ich diese
Bands hören möchte. Das Problem ist nur: Mr. "The Voice" Coverdale schafft zwischenzeitlich
auch nicht mehr die stimmlichen Höhen, Mr. Blackmore klimpert englische Volksweisen und
Mr. Lord und Mr. Dio sind tot. Und dann immer wieder die Kritiker "früher war alles besser, härter etc.
Also ganz ehrlich, Whitesnake (von Purple ganz zu schweigen) wären froh, sie hätten in den letzten 6 Jahren so ein Teil
veröffentlicht. "Forevermore" und "Good to be bad" waren auch nicht der Hammer.
Also einfach nur Rockn'Roll', egal ob Akkorde kopiert und Stile nachempfunden werden.
Machen doch alle......mehr oder weniger !

Ich für meinen Teil sage: Respekt für dieses Teil, Voodoo Circle !

Freue mich schon auf's nächste Album. Und Mr.Readman ist noch besser als
bei Pink Cream 69.

„Es gibt nur zwei Arten von Musik: gute und schlechte.
Es kommt nicht darauf an was du spielst, sondern wie du spielst.“

Louis Armstrong

In diesem Sinne.......
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am 22. Februar 2013
Dies ist bereits das dritte Album von VOODOO CIRCLE, unter der Federführung von Mastermind & Meistergitarrist Alex Beyrodt, der auch noch bei Primal Fear, Sinner und Silent Force spielt. Beyrodt und sein kongenialer Sänger David Readman sind bekennende Fans des klassischen Hard Rock der Marke alte Deep Purple, Rainbow und Whitesnake. Diese Mucke liegt Ihnen gewissermaßen im Blut und dass hört man natürlich. Des Weiteren wird die Band von Mat Sinner (Bass), Jimmy Kresic (Keyboards) und Markus Kullmann (Drums) vervollständigt. Also schon ein Line Up das begeistert.
Waren die beiden Vorgänger bereits sehr stark ausgefallen, bzw. 'Broken Heart Syndrome' von 2011 auf Platz 64 der deutschen Charts eingestiegen, so schießt die Band mit dieser Scheibe absolut den Vogel ab und kann diesen Erfolg sicherlich noch einmal toppen. Aus einem Longplayer der vor großartigem Gesang, Spielfreude, Feeling und instrumentalem Können nur so strotzt, ragen die folgenden Killer-Songs heraus: Die Powerballade "Alissa", der geniale Ohrwurm "Tears In The Rain", sowie das wahrlich gigantische "Heart Of Babylon". Doch nicht nur bei den beiden letztgenannten Tracks fühlt man sich doch glatt an Whitesnakes Jahrhundertalbum '1987' erinnert, wohl auch deswegen weil Beyrodt bei den Aufnahmen anstatt seiner gewohnten Fender Stratocaster eine Gibson Les Paul benutzt hat. Zudem wird klar dass Readman bei Pink Cream 69 vielleicht nicht limitiert, aber auf jeden Fall unterfordert ist. Was der Gute hier abliefert ist wahrlich der Hammer und übertrifft die Leistung zu der ein David Coverdale heutzutage noch fähig ist erheblich. Weitere Highlights sind "The Ghost In Your Heart", "The Killer In You" sowie der superbe Titeltrack. Lediglich "Bane Of My Existence" fällt meiner Meinung nach etwas ab, was sich bei 11 Top-Songs allerdings leicht verschmerzen läßt.
Genug geschwafelt: Alle Freunde des guten alten Hard Rock und jeder der von der aktuellen Whitesnake enttäuscht ist, sollte sich unbedingt 'More Than One Way Home' zulegen. Nochmal: Dieses Album beinhaltet Gesang zum niederknien, ein Gitarrenspiel welches es locker mit John Sykes oder Doug Aldrich aufnehmen kann, ergo höchsten Ansprüchen genügt. Und letztendlich sind da etliche prächtige Songs, die einfach mitreissen. Dies ist ein Meisterwerk und begeistert absolut!
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am 24. Februar 2013
Voodoo Circle beherrschen alle Trademarks die ein Whitesnake-Album ausmachen aus dem ff. Das Album ist für alle Whitesnake-Fans denen 1987 und Slip of the tongue gefällt und die dass nicht wie manch ein WS-Fan aus alten Tagen für überproduziert hielten ein absolutes Muss und enthält auch Material, dass an die neuen Songs mit Doug Aldrich angelehnt ist. Handwerklich absolut top und auch David Readman beherrscht die Art zu singen wie der "Altmeister" DC in seinen besten Tagen und überzeugt auf der ganzen Linie. Den Kritikern hier empfehle ich dem Album ein wenig Zeit zu geben den das ist bei der Musik nach meiner persönlichen Erfahrung wie bei einem guten Wein der schließlich auch ein wenig Zeit braucht und insofern nehme ich persönlich die negativen Kritiken am Erscheinungstag nicht allzu ernst. Voodoo Circle gehört bei mir jedenfalls in die Rubrik besten Kicking-Ass Rocks, Prädikat sehr empfehlenswert!!!
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TOP 500 REZENSENTam 28. November 2015
Diese, zugegebenermaßen sehr provokante, Frage ist mir beim Hören dieses Albums durch den Kopf geschossen. Sind VOODOO CIRCLE tatsächlich 2013 die besseren WHITESNAKE? Wenn man einmal die jüngeren Veröffentlichungen in diesem Jahrtausend nimmt, so drängt sich dieser Verdacht für mich doch auf. Ganz ehrlich, von Herrn COVERDALE darf man wohl nichts Großes mehr erwarten, die letzte Veröffentlichungen lassen doch darauf schließen das es mit seiner Kreativität nicht mehr weit her ist. Im Gegensatz zu ALEX BEYRODT, der trotz seinen Engagements bei SINNER und PRIMAL FEAR noch Zeit findet um mit seinem Nebenprojekt VOODOO CIRCLE richtig feinen "Oldschool"-Hard Rock zu produzieren. Wie schon auf dem Vorgänger "Broken Heart Syndrome" lässt sich auch hier die, durchaus gewollte, Nähe zu Bands wie WHITESNAKE und DEEP PURPLE nicht verleugnen. AXEL BEYRODT ist auch mit VOODOO CIRCLE angetreten um genau diese Bands zu huldigen die ihn selbst in seiner Jugend beeinflusst haben. Gut gemacht, lässt sich hier nur sagen, denn die Songs bestechen durch die Bank mit diesem bluesorientierten Hard Rock der besagte Bands auszeichnet. Wenn ich mir das 2008er Album "Good to be Bad" von WHITESNAKE anhöre, so muss ich VOODOO CIRCLE doch bescheinigen das sie inzwischen einer anderen, höheren, Liga spielen als DAVID COVERDALE selbst. An die alten WHITESNAKE/PURPLE-Klassiker kommt "More Than One Way Home" allerdings auch nicht ran, allerdings fehlt nicht ganz so viel wie ich finde. Zum Album selbst gibt es eigentlich nicht viel Neues zu erzählen. Die Produktion ist gewohnt gekonnt und die Songs sind perfekt arrangiert, da gibt es nicht zu mäkeln! Auch die Herren an den Instrumenten machen einen verdammt guten Job, sie beherrschen ihre Werkzeuge aus dem Effeff. Sogar an den Songs habe ich nichts auszusetzen, das ist allerfeinster Hard Rock mit einem sehr schönen Oldschool-Charme der aber in keinem Fall als altbacken zu bezeichnen ist.
Als Anspieltipps würde ich "Bane of my Existence", The Saint and the Sinner", "Graveyard City", "Heart of Babylon", "Cry for Love" und die Ballade "Alissa" empfehlen.

Mein Fazit: Für Freunde der alten WHITESNAKE-Alben dürfte "More Than One Way" eine Überlegung wert sein. VOODOO CIRCLE spielen diesen feinen Hard Rock den Bands wie WHITESNAKE und DEEP PURPLE in den 80ern geprägt haben.
Für "Oldschool-Fans" allemal ein Schmankerl, absolut empfehlenswert!

Meine Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
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am 19. Juli 2013
"Wow, klingt fast ein bisschen nach einem neuen wahnsinns Teufelswerk von Whitesnake mit einem Schuss Deep Purple garniert. Und wie hat sich doch Coverdale's Gesang im Vergleich zu seinem letzten Output (und zu seinen Livedarbietungen sowieso) verbessert. Doug Aldrich hats auch wieder drauf und haut ein Killerriff nach dem nächsten aus seinem Köcher". So oder so ähnlich könnten die ersten Eindrücke lauten, wenn man nicht wüsste, dass "More Than One Way Home" die neue CD der deutschen "Super- Group" VOODOO CIRCLE darstellt.

Sobald sich ein paar bekannte Musik zusammen setzen und eine CD von einer solch unglaublichen Qualität abliefern, brodelt es in der Gerüchteküche und Pressewelt. Eine neue Super-Group wurde geboren. Super-Group? Was heißt das eigentlich?

Klar ist man geneigt, besondere musikalische Leistungen zu erwarten, wenn sich Talente und alte Hasen zusammen finden, um ihre musikalischen Ideen zu verwirklichen, die sie in ihren "normalen" Bands vielleicht nicht ausleben können. VOODOO CORCLE ist sicherlich so ein Fall. Sänger David Readman (Pink Cream 69), Gittarist Alex Beyrodt (Silent Force, Sinner, Primal Fear), Bassist/Sänger Mat Sinner (Primal Fear, Sinner), Keyboarder Jimmy Kresic und Drummer Markus Kullmann ließt sich für ein Line-Up gar nicht schlecht. Stilistisch gesehen bewegen sie sich einerseits auf klassischen Pfaden, verstehen es jedoch die mitreißenden Themen von damals in die neuzeit zu transportieren

Ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem überragenden Zweitwerk „Broken Heart Syndrome“ wollen es die deutschen Melodic Rocker VOODOO CIRCLE um Flitzefinger Alex Beyrodt wieder wissen und veröffentlichen mit „More Than One Way Home“ ihr inzwischen drittes Album – wie sich zeigen soll, konnte die Truppe den gelungenen Vorgänger mit ihrem dritten Streich gar noch übertreffen.

Das dritte Album für die Band von Alex Beyrodt steht erneut im Zeichen des 80er Jahre Hard Rocks, wie ihn Whitesnake, Deep Purple oder Rainbow geprägt haben. Mit David Readman (Pink Cream 69) am Mikro hat er hierfür auch einen begnadeten Sänger gefunden, der ohne viel Zutun den Spirit der 80er aufleben lassen kann. VOODOO CIRCLE haben bei „More than one way home“ die deutlichen Blues-Anleihen ein klein wenig zurückgefahren, zu Gunsten typischer Hard Rock-Riffs und Grooves. So gelingt der Band mit „Tears in the Rain“ zum Beispiel, einen waschechter Groover, der Anfang der Neunziger sicher im Radio gelaufen wäre.

Ab dem Opener „Graveyard City“ wird unmissverständlich deutlich, dass sich VOODOO CIRCLE noch immer hauptsächlich an den stilbildenden WHITESNAKE-Alben, nämlich „Slide It In“, „1987“ und „Slip Of The Tongue“, orientieren. Wie schon auf „Broken Heart Syndrome“ ist das der Eigenständigkeit natürlich nicht gerade zuträglich, eine Band wie die Truppe des Herrn Beyrodt, die sich ohnehin als Hommage an das Genre versteht, hat das aber auch gar nicht nötig. Stattdessen gibt es auf „More Than One Way Home“ wie so oft bei VOODOO COIRCLE durchweg gelungenen, melodiösen Hard Rock mit unüberhörbarer Blues-Schlagseite, der mit jeder Note die goldenen 80er atmet.

Neben dem wie immer absolut superben Gitarrenspiel des Bandkopfs ist der größte Pluspunkt der Truppe dabei Sänger David Readman: Selbiger ist mithin einer der Hauptgründe, warum man VOODOO CIRCLE stets mit den bereits erwähnten WHITESNAKE in Verbindung bringen möchte und das ist auch vollkommen berechtigt. Was das Songwriting angeht, so ist die Truppe auf ihrem dritten Album so stilsicher wie eh und je und vergleicht man die Platte mit ihrem Vorgänger, so scheinen VOODOO CIRCLE noch ein Stück selbstbewusster geworden zu sein. Waren die Leadgitarren auf den Platten der Herren schon immer fulminant, gibt es jetzt auch deutlich verspieltere Keyboards und auch die stilistische Bandbreite hat sich auf „More Than One Way Home“ noch ein Stück vergrößert.

Zwar bietet das Album noch immer die gewohnte Mischung aus stampfenden Stadionrockern und perlenden Balladen mit hohem Blues-Faktor, allerdings fallen die Arrangements auf dem dritten Streich von Beyrodt und Co. weitaus vielschichtiger aus, was nahe legt, dass die Band seit „Broken Heart Syndrome“ noch ein Stück weiter zusammen gefunden hat.

Wer mit bluesigem Hard Rock, einer sehr präsenten Hammond-Orgel und klassischen Hard Rock Riffs etwas anfangen kann, der kommt an VOODOO CIRCLE nicht vorbei. Und wer den 80ern hinterher trauert, der findet hier ein mehr als geeignetes Album zum Trost.
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am 23. Februar 2013
Die Mannen um Axel Beyrodt zaubern hier einen Hauch der 80er Jahre auf diesen Silberling, der sich stark an Whitesnake (1987 und Slip of the Tongue) orientiert mit einem dezenten Hauch von Rainbow und Deep Purple. Was David Readman am Mikro abliefert ist allererste Sahne und erinnert zudem an David Coverdale zu dessen Glanzzeiten. Toll.
Ich für meinen Teil stand voll auf die genannten Whitesnake-Alben und finde diesen Silberling deshalb gelungen, aber für 5 Sterne fehlt mir hier einfach ein richtiges Highlight. Die Songs sind alle gut bis sehr gut, aber ein richtiger Kracher ist nicht dabei.
Fazit: für alle Whitesnake-Fans der späten 80er empfehlenswert, alle anderen sollten auf jeden Fall erst ein paar Hörproben nehmen.
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