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73 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis TOP!!!
Bevor ich auf die NEX eingehe, möcht ich kurz erklären, warum ich sie gekauft hab. Ich fotografiere seit ein paar Jahren mit meiner DSLR. Und so gern ich auch damit auf Feiern und im Urlaub fotografier, es gibt Situationen, da möchte ich sie nicht "mitschleppen" müssen (z. B. Fahrradausflüge, Oktoberfest, etc.). Von der Bildqualität...
Vor 11 Monaten von Dudie veröffentlicht

versus
17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fürs Geld gute Kamera mit Schwächen
Habe die Kamera jetzt 2 Wochen testen können.
Positiv:
+ gestochen Scharfe Bilder bei guter Belichtung. Z.B.: Landschaftsaufnahmen auch bei Makro.
+ 16mm Weitwinkel ist schon genial, auch wenn man aufpassen muss kein "Fisheyebild" zu schießen.
+ schlanke Bauform, geringes Gewicht
+ wertige Verarbeitung
+ Videos sind gut,...
Vor 11 Monaten von checkoff veröffentlicht


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73 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis TOP!!!, 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bevor ich auf die NEX eingehe, möcht ich kurz erklären, warum ich sie gekauft hab. Ich fotografiere seit ein paar Jahren mit meiner DSLR. Und so gern ich auch damit auf Feiern und im Urlaub fotografier, es gibt Situationen, da möchte ich sie nicht "mitschleppen" müssen (z. B. Fahrradausflüge, Oktoberfest, etc.). Von der Bildqualität verwöhnt, hat mir ein normale Kompakte nicht gereicht, weshalb ich eine Systemkamera wollte. Da mir Nikons Sensor aber zu klein und die daraus resultierende Bildqualität zu schlecht ist, habe ich wegen des APS-C-Sensors zu Sony ins "gegnerische" Lager gewechselt - und es bzgl. der Systemkamera auch nicht bereut :-) ! Eins vorab: man muss nicht mal ein Schnäppchen erwischen, um die NEX mit 16-50er für 350,- Euro zu kriegen...was heißt, man sollte die Ausstattung und erbrachte Leistung dieser kleinen Kamera schon in Relation zum günstigen Preis sehen.

Optik/Haptik: sehr gut
Meine (schwarze) NEX3N wirkt für eine "Kunststoff"-Kamera absolut wertig und solide verarbeitet - ich konnte noch keine Montage-Fehler, auffällige Spaltmaße oder unsaubere Klebestellen feststellen. Das Objektiv sitzt fest und nichts wirkt schlecht verarbeitet. Das Gehäuse dieser NEX ist im Vergleich zu NEX6 oder NEX7 klein und schlank (aber auch etwas weniger griffig), was ich gut finde, da ich wirklich eine "Jackentaschen-Kamera" gesucht habe. Das Objektiv ist nicht waaaahnsinnig hochwertig verarbeitet, aber es ist für mich eben ein Kit-Objektiv, welches im ausgeschalteten Zustand sehr kompakte Ausmaße hat.

Bildqualität: sehr gut
Hier würde ich gern unterscheiden. Für mich ist es ein riesiger Unterschied, was der Sensor zu leisten vermag (.arw) und was die Kamera mit Kit-Objektiv abliefert (.jpg). Soweit ich das optisch auf meinem 27"-Monitor und ohne Messprogramme beurteilen kann, sind die RAW-Daten der NEX denen meiner D7000 bis ISO3200 mindestens ebenbürtig, was das Rauschverhalten angeht (Bildausschnitt in Originalgröße 1:1 habe ich eingestellt). Bei den JPEG-Daten würde ich meinen, ist die NEX ab ISO 1600 besser aufgestellt als meine D7000, was das Rauschen angeht. Da scheint die interne Rauschunterdrückung aus der A99 besser zu funktionieren als bei Nikon. Die ISO-Auto ist zwar nicht begrenzbar, aber da die Bilder meiner Meinung nach eh problemlos bis ISO 3200 (ISO-Obergrenze der Automatik) verwendbar sind, ist mir das eigentlich egal.

Nun noch kurz zum Objektiv: hier muss auch ich sagen, dass dies (sieht man sich die RAW-Daten an) wirklich stark mit Verzeichnung und Vignettierung zu kämpfen hat! Diese sind natürlich mit Bearbeitungssoftware zu verbessern, aber wirklich besser als die interne Korrektur kriegt man's in der Regel wohl auch nicht hin. Dass durch diese Beschneidung der Bilder dann vermutlich nur noch um die 18 oder 19 anstatt 16 mm Brennweite übrig bleiben, stört mich nicht, da auch andere Kit-Objektive mit 18mm Anfangsbrennweite nicht komplett verzeichnungsfrei sind. Mehr wirklich Negatives gibt's von mir im Moment nicht und das 16-50er ist zumindest scharf :-) . Der leise Auto-Fokus sitzt bei mir und nun noch meine Meinung zu den drei Zoom-Möglichkeiten: also die Zoomwippe am Auslöser hatte bislang wohl nur die 3N, weshalb z. B. für die NEX6 nur noch 2 Zoom-Varianten zur Verfügung stehen. Und die braucht man auch, wenn man mal manuell fokussiert, weil dann nämlich auch noch der Zoomring am Objektiv wegfällt (wird dann zum Fokusring) und somit nur noch die Power-Zoom-Wippe am Objektiv zum zoomen bleibt...und zoomen wollen auch die NEX 5, 6 und 7 während MF-Betriebes, oder :-) !?!

Ich habe noch ein 2tes Bild (unser Kater) hochgeladen, das die Bildqualität dieses Kits unter schlechten Bedingungen zeigt.

Restausstattung: gut
Klar, 3 Bilder/s sind nicht der Renner und interne Bildbearbeitung/Sucher/Blitzschuh fehlen auch...aber bei dem Preis und der gebotenen Leistung muss man eben irgendwo Abstriche machen (wer würde sonst noch eine andere NEX kaufen, wenn die 3er das auch noch alles bieten würde...bei der Bildqualität gibt's laut Fachpresse kaum Unterschiede). HDR-Aufnahmen und Belichtungsreihen sind möglich und das schwenkbare LCD (keine Angst, die Auflösung reicht) ist auch gut. Wegen fehlendem GPS und WLAN werte ich die Nex nicht runter, weil ich das bei einer DSLR auch nicht machen würde (hat sich auch bei diesen noch nicht durchgehend durchgesetzt) und es mir immer noch um die Bildqualität geht - und da ist die Nex gleichauf mit den DSLR. Wer also nur auf die komplette Ausstattung schaut, dürfte hier vermutlich falsch sein und darf gern mit seiner Kamera glücklich werden. Aber bitte macht dann nicht die Nex schlecht, nur weil's 350-Euro-Kompakte gibt, die WLAN und GPS haben - die haben dafür nicht die Bildqualität ;-) .

Fazit: für mich ist die NEX3 ein Preis-Leistungs-Kracher und ich werd mir jetz noch das 30mm-Art von Sigma holen :-) ...viel Spaß beim Fotografieren!
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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Machte Spaß und sehr gute Fotos!!! Der Preisleistungshammer!!!, 18. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachtrag:
Ich bleibe dabei, die NEX 3n macht wirklich Spaß und die Ergebnisse sind für den Preis wirklich gut. Zwei Eigenschaften haben mich allerdings dazu bewogen, die NEX 3n gegen eine 8 Jahre alte DSC-R1 (APS Sensor, 24-120mm, 1,05 kg) einzutauschen: der Blitz ist nicht regulierbar (die Blitzkompensation rechnet nur den Blitz aus Bildern heraus, das hatte ich nicht gewusst bzw. verwechselt), des weiteren fehlt mir der Zubehörschuh doch mehr als gedacht. Dann wäre noch das Objektiv, das zwar o.k. ist aber es nicht mit dem 8 Jahre alten Zeiss der R1 aufnehmen kann.
Für wenig Geld ist die NEX 3n jedoch unschlagbar, mag jedoch lediglich als Einstieg in die Materie Systemkamera betrachtet werden. Meine untenstehende Rezension lasse ich unverändert.
Liebe Grüße,
Christian

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Hallo,

Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, warum Sie Fotos machen?

Ist es das, Tante Emma und den Nachbarn Urlaubsfotos zu zeigen, wie weit man doch weg war, etc. - ODER gehts um was ganz Anderes?

Da wären: Stimmung, Licht, und vor allem Freude am Fotografieren?

Wenn ja, dann ist die NEX 3N gerade richtig, noch nie hatte ich eine im Vergleich zur Sensorgröße so kleine und gleichzeitig so leistungsfähige Kamera. Ich hatte vier Monate eine EOS 650d (lag 2 Monate nur noch daheim herum, weil zu groß), und 5 Monate eine RX100 (fehlendes Klappdisplay für bodennahe Aufnahmen und feste Optik bewogen mich dann doch zu diesem Schritt). Und keine von beiden kann der NEX 3N das Wasser reichen, bei Bildqualität, Flexibilität und Features.

Das gilt natürlich nur für mich, das Klappdisplay hatte ich vermisst, ein tatsächliches Weitwinkelobjektiv ebenso, die 'Belichtungsreihen' der RX100 waren nichts als blanker Hohn (bis +/- 2/3 Blendenstufen). Nicht mehr missen wollte ich den praktischen Blitz, mit dem mach auch indirekt blitzen kann, ebensowenig einen guten Panoramamodus, und nicht zu vergessen den 'Handgehalten bei Dämmerung' Modus. Da ich bisweilen noch zur Automatik neige: funktioniert recht gut, nur wird zu schnell höhere Lichtempfindlichkeit in Anspruch genommen, wie bei den meisten Automatiken.

Pro:

1) Die Kamera ist gut verarbeitet, auch wenn gerade bei der weißen Kamera Spaltmaße sichtbar werden. Aber: nichts knarzt, alles sitzt fest.

2) Der Blitz ist sowieso ein Wunder, noch etwas flexibler als bei der RX100. Man kann damit nicht nach oben, und auch noch leicht schräg nach hinten blitzen. Mann kann die 'Blitzkompensation' fein dosieren, aber man braucht den Blitz ohnehin nur selten.

3) die Bildqualität: für diese gab ich sogar meine RX100 her, und ich bereue nichts. die Kamera produziert noch bessere, rauschärmere und detailliertere Fotos, sehe ich mir meine Fotos am Monitor an, auch in 1:1, bekomme ich Gänsehaut, so verdammt gut aufgelöst sind die Abbilder der Realität.

4) die Optik: das SEL 1650 ist für meine Ansprüche o.k., dazugekauft hab ich mir noch das SEL 55210, damit bin ich vorerst für die nächsten Jahre beschäftigt. Die fehlende Makrofunktion des Objektivs ist der einzige Wermutstropfen.

5) das Klappdisplay: einfach nur auf- und abklappen, ganz einfach. Über Kopf fotografiere ich selten, also geht mir eine dementsprechende fehlende Neigung des Displays nicht ab.

6) das tollste Feature für mich sind die Belichtungsreihen bis +/- 3 Blendenstufen!!! Lechz!!! Der HDR Modus geht ebenso bis +/- 3 Blendenstufen, also endlich wirklich verwendbar und kein Gimmick mehr!

7) Belichtungskorrektur im Panorama Modus

Contra:

1) Bedienung ist nicht unbedingt intuitiv und benötigt Einarbeitungszeit, vor allem sind manche Menüpunkte doch etwas zu umständlich aufzurufen, immerhin gibts aber eine Funktionstaste für bis zu 6 verschiedene Funktionen, ähnlich dem Quickmenu der Panasonic oder dergl.

2) keine Belichtungskorrektur bei 'Handgehalten bei Dämmerung'.

3) Lieferumfang: kein Ladegerät (das hatte ich doch schon mal... bei der RX100)

Der Monitor mag zwar weniger auflösend sein, die Multiframe Noise Reduction gibts eigentlich nur im 'Handgehalten bei Dämmerung' Modus, und das Objektiv (das Kitzoom) hat auch keine Lichtstärke von 1.8. Aber das ist für mich nicht wirklich von Bedeutung, die Kamera ist schon o.k., genau wie sie ist

Fazit: die Kamera ist eine Wucht! Nachdem ich seit 2004 an die 20 Kameras hatte, bin ich endlich bei der NEX 3N gelandet. Gekauft hatte ich sie vor allem wegen des großen Sensors, des Klappdisplays als auch wegen des Preises - dank Sony Cashback im Juni Eur 343,-. Ein echter Glücksgriff!

Ich nehme die NEX 3N zwar nicht überallhin mit, als immer-dabei-Kamera habe ich die TZ31, aber die Fototouren mit der NEX 3N werden immer länger als ich vorhatte. 'Ein Foto noch....' Lechz! Yipppiiiiie! Es muß wohl Liebe sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit der Rezension ein wenig helfen.
Liebe Grüße,

Christian Semmler
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58 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität, solide Funktion, verkraftbare Einschränkungen, 8. Mai 2013
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit der NEX-3N erneuert Sony das "untere" Ende seiner spiegellosen Systemkamera-Familie. Der Neuzugang liefert für den Preis einer Edel-Kompakten oder Einsteiger-DSLR beachtliche Bildqualität bei mäßigem Gewicht und Platzbedarf. Das Bedienkonzept ist auf Automatik ausgelegt, weniger auf manuelle Bildgestaltung. Die Kamera arbeitet dabei recht zuverlässig und flott. Abstriche muss man bei der optischen Qualität des Kit-Objektivs machen und einen Patzer bei der Videofunktion hinnehmen. Beides dürfte aber für viele Interessenten zu verkraften sein.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Die NEX-3N kommt mit aufgesetztem Objektiv in einem kompakten Karton, der sonst nur das Pflicht-Zubehör und eine kurze gedruckte Anleitung enthält. Eine ausführlichere Anleitung (200 Seiten) kann man sich von der Sony-Webseite herunterladen.

Die Verarbeitung der Kamera ist tadellos. Kleine Ungenauigkeiten am Gehäuse fallen bei der schwarzen Ausführung noch weniger auf als bei der weißen. Besonders in der schwarzen Variante ist die Oberfläche sehr griffig und rutschfest. Die Lackierung ist bei beiden Ausführungen seidenmatt, also leicht schimmernd, und unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Im Vergleich zu höherwertigen Modellen der NEX-Serie wirkt die 3N etwas plastikmäßig, und es fehlen ein paar Bedienelemente sowie der Zubehöranschluss. Dafür hat sie zusätzlich eine Zoomwippe und einen eingebauten Blitz. Für überwiegende Automatik-Nutzung sind die Bedienelemente ausreichend. Einen Touchscreen vermisse ich nicht - an meiner NEX-5N benutze ich ihn auch selten.

Wenn man von Canon oder Nikon kommt, ist die Menüführung gewöhnungsbedürftig. Einige Einstellungen muss man in den Menüs erstmal regelrecht suchen. Dafür reagiert die Kamera sehr zügig auf Eingaben. Nicht so toll finde ich die überall und vor allem viel zu schnell hochpoppenden Hilfetexte. Auch Anfänger dürften das eher störend finden und sie bald abschalten. Foto-Neulingen kommt Sony ansonsten entgegen, indem man eine kleine Foto-Anleitung eingebaut hat. Sie ist ab Werk mit der unteren Funktionstaste ("Softkey B") zu erreichen. Die Taste lässt sich aber, ebenso wie der rechte Druckpunkt des Einstellrades, auch anders belegen. Als erfahrener Nutzer wird man in den umfangreichen Menüs erst einmal ein paar Anpassungen vornehmen, um sich wohler zu fühlen und die Chancen auf gute Ergebnisse zu erhöhen (Digitalzoom aus, alle Info-Einblendungen an, Histogramm an etc.).

Das Display hat eine ausreichende Auflösung, ist kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet. Es ist zu schwach entspiegelt, zumal es sich ja nicht um ein Touch-Display handelt, und ab Werk recht dunkel eingestellt. Nach dem ersten Schreck habe ich aber gesehen, dass man es sehr hell einstellen kann, so dass auch direkte Sonneneinstrahlung kein großes Problem ist. Mechanisch einfach, aber sinnvoll gelöst ist der Klappmechanismus des Displays. Mit einem Scharnier am oberen Rand lässt es sich bis zur Senkrechten hochklappen. Der Bildinhalt wird dann gedreht, um von der Objektivseite aus gut ablesbar zu sein ("Selbstportrait").

Ein Akku-Ladegerät wird nicht mitgeliefert, dafür ein sehr kleines, quadratisches USB-Netzteil mit Buchsen für die mitgelieferten Kabel (USB Typ A auf Micro B bzw. für Strom Euro 8). Es hat die typische USB-Spezifikation: 5V, 500 mA. Das bedeutet, dass man es auch zum Laden vieler Smartphones verwenden kann. Die Kamera selbst ist allerdings sehr wählerisch - ich habe kein fremdes Ladegerät gefunden, von dem sie geladen werden wollte (habe sechs verschiedene probiert).

Fotoqualität und -funktion

Obwohl die Kamera nach dem Einschalten erst einmal den Objektivtubus ausfahren muss, kann sie bereits nach zwei Sekunden das erste Foto schießen. Das Auslösegeräusch ist übrigens relativ laut.

Die Bildqualität von Fotos aus der NEX-3N ist im Ganzen ausgezeichnet und liegt auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs. Kontrastverhalten und Farbbalance sind tadellos, so wie ich es auch von meiner NEX-5N kenne. Die Farben fallen tendenziell etwas zu kräftig aus. Das Rauschverhalten des Sensors ist gut: Bis ISO 800 sind die Aufnahmen uneingeschränkt verwendbar. Ab ISO 1600 erscheint fleckiges Farbrauschen, bis ISO 3200 leiden die Details aber noch nicht allzu sehr. Höhere Empfindlichkeiten sollte man nur im "Notfall" einsetzen. Unklar ist mir, warum die NEX-3N als geringste Empfindlichkeit ISO 200 anbietet. Bei der gut vergleichbaren NEX-5N sind die Aufnahmen mit ISO 100 jedenfalls noch einen Tick sauberer als mit ISO 200.

Die Abbildungsleistungen des Kit-Objektivs SELP1650 sind sehr ähnlich wie die des älteren SEL1855. Das heißt, sie sind gerade noch akzeptabel. Im Weitwinkel gibt es bei Offenblende deutliche Randunschärfen, die erst mit Abblenden auf mindestens 5,6 unauffällig werden. Im Telebereich ist das neue 16-50er sogar etwas besser, denn es produziert bereits mit maximaler Öffnung weitgehend vollflächig scharfe Bilder. Haptisch wirkt das neue Objektiv um einiges billiger, ist aber dafür wesentlich kompakter und leichter. Leider - und das ist für ambitionierte Fotografen ein kleiner Pferdefuß - kommt es im Weitwinkel zu Randabschattungen (schwarze Ecken). Wohl aus diesem Grunde erlaubt die NEX-3N mit dem 16-50 auch nicht die Deaktivierung der Verzeichnungskorrektur für die JPEG-Ausgabe (mit dem 18-55er geht es). Durch die Korrektur werden die schwarzen Ecken aus dem Bild "geschoben". Ohne Korrektur zeigt sich im Weitwinkel aber eine so starke tonnenförmige Verzeichnung ("Fisheye-Effekt"), dass man in der Regel sowieso per Software korrigieren möchte. Man kann Filter aufschrauben, ohne dass sich die Abschattungen verstärken. Positiv ist, dass die CA im gesamten Brennweitenbereich gering ausfällt.

JPEGs in höchster Auflösung (4912x3264) und Qualität belegen je nach Bildinhalt 3-8 MB, typisch ca. 5 MB, RAWs (Sonys ARW) ca. 16 MB. Per USB überträgt die Kamera gut 12 MB pro Sekunde, was noch akzeptabel ist.

Ein dicker Pluspunkt der NEX-3N ist die sehr geringe Auslöseverzögerung. Damit ist die Kamera schnappschusstauglich. Auch wird das Live-Bild auf dem Display nahezu verzögerungsfrei wiedergegeben.

Der Autofokus arbeitet zuverlässig und flott, obwohl die NEX eine relativ große Optik bewegen muss.

Wie bei Kompaktkameras funktioniert der Zoom elektrisch. Es gibt gleich drei Möglichkeiten, ihn zu steuern: mit einer kleinen Wippe am Auslöser (in zwei Geschwindigkeiten), mit einem etwas hakeligen Schieber links am Objektiv (feste Geschwindigkeit) sowie bei aktivem Autofokus mit dem digitalen Drehring vorn am Objektiv. Mit Letzterem geht das Zoomen bei Bedarf auch sehr schnell, fast wie bei einer mechanischen Übertragung.

Alternativ wird der Drehring am Objektiv für die manuelle Fokussierung verwendet. Praktischweise schaltet sich dabei automatisch eine Bildschirmlupe ein. Nützlich finde ich auch den dritten Modus ("Direkt-Manuell-Fokus") - damit kann man ohne Druck auf den Auslöser den Objektiv-Ring zum Zoomen verwenden und mit angetipptem Auslöser dann zum Korrigieren des Fokus.

Der Leichtbau-Blitz klappt nach einem kräftigen Druck auf die mechanische Entriegelungstaste schnell, lautstark und hoch aus. Er ist natürlich nicht sehr leistungsstark, wird aber durch den großen Sensor auch seltener benötigt.

Der Akku NP-FW50 ist ein alter Bekannter aus anderen NEX-Modellen. Daher gibt es bereits kostengünstige Ersatzakkus und Ladegeräte von Drittanbietern. Einen Reserve-Akku sollte man parat haben, denn die Akku-Laufzeit ist wie bei allen NEXen nicht überragend. Das Laden meines Fremdakkus ("PATONA") funktioniert übrigens in der NEX-3N nicht zuverlässig, im Sony-Ladegerät BC-VW1 (von meiner NEX-5N) dagegen problemlos.

Videoaufnahmen

Die Videoqualität der NEX-3N ist an sich ausgezeichnet. Fein aufgelöste, klare Bilder mit guten Kontrasten und guter Farbwiedergabe. Gar nicht verstehen kann ich aber folgendes: Die NEX-3N nimmt bei Einstellung 50i (was auch ab Werk ausgewählt ist) tatsächlich nur 25 Bilder pro Sekunde auf. Es sind immer jeweils zwei aufeinander folgende Halbbilder identisch. Das sieht man bereits während der Aufnahme auf dem Display, denn mit echten 50i würden Bewegungen wesentlich geschmeidiger wirken. So bleiben die Videos leicht ruckelig, und man schaltet am besten gleich "offiziell" auf 25p um. Ich hoffe sehr, dass Sony hier noch nachbessern kann, denn davon abgesehen sind die Videos, wie schon bei der NEX-5N, am oberen Limit dessen, was man von einer Fotokamera erwarten kann.

Die Tonqualität ist ebenfalls exzellent, kaum Hintergrundrauschen. Der Autofokus stellt gebremst scharf und ist praktisch nicht zu hören. Nur unvorsichtiges Hantieren mit der Kamera erzeugt auf den Videos schabende oder raschelnde Geräusche.

Die Videos werden zeitgemäß enkodiert (Video: AVC High Profile, CABAC / 2 Reference Frames, Audio: Stereo AC3) und belegen in höchster Qualität ca. 2,5 bis 3 MB pro Sekunde.

Fazit

Wenn man Kompaktkameras gewohnt, aber bereit ist, für mehr Bildqualität und Flexibilität etwas mehr Volumen und Gewicht mitzuschleppen, ist die NEX-3N eine gute Wahl. Ihre Bildqualität liegt bei wesentlich geringeren Abmessungen auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs. Dafür muss man sich verstärkt auf Automatiken verlassen.

Den feiner auflösenden Touchscreen der höherwertigen Modelle vermisse ich nicht besonders, eine WLAN-Funktion ebenso wenig. Wie auch der fehlende Zubehöranschluss ist das eine Frage der persönlichen Ansprüche. Ansonsten hat die 3N ein paar Bedienelemente weniger, eine etwas plastikmäßigere Haptik, und sie ist etwas langsamer bei Serienfotos. Alles kein großes Problem. Schade finde ich am ehesten, dass der 50i-Videomodus nicht funktioniert wie er sollte, denn sonst wäre die Videofunktion ein echtes Highlight.

Wenn es etwas mehr Gewicht und Volumen sein darf, ist die EOS M von Canon eine sehr hochwertige Alternative und einen Seitenblick wert.

Für sich genommen liefert die NEX-3N jedenfalls eine gelungene Vorstellung ab. [Update im Februar 2014, nachdem der Preis von knapp 500 auf inzwischen unter 300 Euro gefallen ist...] Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet. Daher gebe ich eine Empfehlung und fünf Sterne *****.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für uns der sinnvolle Aufstieg von einer Kompaktkamera, 15. August 2013
Von 
Bernd Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Wir haben auch noch eine Canon SX 240 im Einsatz. Als Kompaktkamera ist sie überzeugend.
Nun war also der Wunsch nach einer Kamera mit großem Sensor (hier APS-C Format) seit Jahren aktuell. In analogen Zeiten war immer eine Spiegelreflexkamera unser Standard.

Nun also zur NEX 3 nlb: Wir sind von der kompakten Bauweise mit dem neuen 16-50 mm Objektiv rundum überzeugt. Die Kamera liegt mit dem Griff hervorragend in der Hand, dies trotz der kompakten Bauweise. Das neue Objektiv baut nur gering auf, somit ist es möglich, die Kamera auch immer dabei zu haben.

Zur Bildqualität: In der Standardansicht am Pc und auf Abzügen bis Din A 4 haben uns alle Aufnahmen überzeugt (JEPG). Der Autofokus arbeitet sehr zuverlässig. Die Bilder sind detailreich, die Farben sind sehr natürlich und Bildrauschen tritt bisher bei uns sichtbar nicht auf (bis ISO 800 ) Auch erste Bilder mit über ISO 800 sind noch erstaunlich (ISO 1600). Hier hilft der große Sensor mit Unterstützung des Sony-Prozessors offenbar sehr erheblich. Für unsere Fotos sind diese Werte aber recht unerheblich, da wir meistens die ISO auf 200 begrenzen. Fehlendes Licht ersetzen wir durch Belichtungszeitverlängerung und Offenblende. Uns sind wirklich schöne Innenaufnahmen bei Tageslicht, ohne Blitz und mit Offenblende und ISO 200 geglückt. Hier ist dann unsere Kompaktkamera chancenlos. Wir nutzen bisher den Modus M. Soll es einmal schnell gehen, sind auch die Automatiken sehr gut. Wir beurteilen keine 100 % Ansicht am PC, diese spielt für uns als Hobbynutzer auch keine Rolle.
Besonders der Modus überlegene Automatik ist unter schwierigen Lichtverhältnissen hervorragend. Wenn man also keine Zeit hat für individuelle Einstellungen liefert die überlegene Automatik zuverlässig hochwertige Bilder. Manchmal erreicht gerade unter schwierigen Lichtverhältnissen die Automatik bessere Ergebnisse als eine manuelle Einstellung.

Arbeitsgeschwindigkeit: Insgesamt arbeitet die Kamera wirklich sehr schnell. Wir fotografieren besonders Architektur, Landschaft (Natur) und auch gerne Personen. Auch der Autofokus ist überzeugend schnell.

Das Menü: Die Wahl der einzelnen Modi wie P,A,S,M erfolgt über ein Wahlrad, welches durch Software angezeigt wird.
Warum keine Einstellung von ISO 100 möglich ist, ist einfach sonderbar.

Display: Das Klappdisplay ist in der Beweglichkeit eingeschränkt. Allerdings ist ein 180 Grand Schwenk möglich. Sinnvoll ist z.B. ein ca. 90 Grad Schwenk, so kann man dann das Bild von oben beurteilen. Zudem kann man bei Sonneneinstrahlung immer noch durch Verstellen des Displays irgendwo doch etwas erkennen.

Der Video Modus überzeugt mit manuellem Eingriff, mit dem videooptimierten Objektiv und Aufnahme in Stereo mit dem eingebauten Mikrofon.
Wir verbinden die Kamera zum Abspielen per Micro-HDMI-Kabel mit dem TV und erhalten sehr überzeugende Ergebnisse für Bild und Ton.

Lange hatten wir auch über eine Sony NEX 6 nachgedacht, diese war uns einfach zu teuer. Der fehlende Suche ist der entscheidende Nachteil der NEX 3, damit muss man einfach leben, wenn man sich für die NEX 3 entscheidet. Auch eine EOS M war in der engeren Wahl, aber diese hätte an unserem Kaufdatum deutlich mehr gekostet.

Die Stärken der NEX 3 liegen in der hervorragenden,detailreichen Bildqualität für jeden Hobby-Fotografen, der einfach mit JEPG arbeiten möchte und trotzdem sehr schöne Fotos erhält. Dies trifft auch für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen zu. Bei JEPG ist auch die interne Korrektur für das Objektiv aktiviert. Somit ist das Objektiv auch kein für den Hobbybereich störender Faktor.
Zudem bietet die NEX die Möglichkeit, eine hochwertige Festbrennweite nachzurüsten. Aktuell sehen wir dafür keine Notwendigkeit.

Auch ein Tele ist noch eine Überlegung, aber die hervorragende Detailtreue erlaubt noch das Ausschneiden einzelner Abschnitte. Somit ist auch das Zoom für die meisten Fälle ausreichend.

Man beachte die günstigen Angebote, welche momentan für die NEX 3 vorhanden sind. Für die aktuellen Preise ist diese Kamera nahezu preiswert. Unser Exemplar ist auch hochwertig verarbeitet.
Wir sind jedenfalls froh, dass wir keine schwere Spiegelreflex herum tragen müssen. Eine Notwendigkeit für Vollformat sehen wir bei der gebotenen Qualität im Hobbybereich absolut nicht.
Es wird einem ein sinnvolles und vollständiges Handwerkszeug für einfach schöne Fotos geliefert, so macht unser Hobby wieder richtig Spaß. Der große Sensor in Verbindung mit dem Sony-Prozessor leistet vorzügliche Arbeit und ist in seiner Klasse "ein wahres Lichtwunder". Uns hat dieses Konzept der spiegellosen Systemkamera überzeugt.

Update 30.8.13: Wir haben nun auch Poster im 30er Format und mit ISO 400 entwickeln lassen, ebenfalls sehr überzeugend. Für uns hat sich der Aufstieg zu einer spiegellosen Systemkamera gelohnt.
Die Sony NEX 3 haben wir nun immer dabei.

Update 10/2013: JPEG out of Kamera ist bei der NEX aus unserer Sicht überragend. Obwohl wir auch über Bildbearbeitungssoftware verfügen, ist eine Bearbeitung schlicht überflüssig. Aus unserer Sicht ist dies ein weiteres Kaufargument für die NEX.

Update 22.11.13: Bei den Einstellungen für die Aufnahme von Videos hat sich für uns 1080 25 p bewährt. Dazu wählen wir in den Einstellungen die überlegene Automatik. Somit sind Bild und Ton sehr überzeugend. Bei Innenaufnahmen spielt die NEX die Vorteile des großen Sensors mit geringem Bildrauschen selbst bei Automatik aus. Die Tonspur ist auch nahezu rauschfrei.

Update 22.01.2014: Unsere Erfahrungenen zum Kit-Objektiv: Bei 16 mm Brennweite teilweise sichtbare Verzeichnungen, somit ist es sinnvoll viele Aufnahmen im Weitwinkelbereich mit 18 mm zu erstellen. Man sollte allerdings auch bedenken, daß die meisten Kit-Objektive erst mit 18 mm starten, da kann man die Einschränkungen bei 16 mm zumindest akzeptieren.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für jetzt das Maximum äh.. Minimum.., 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rund um das APS-C Sensorformat habe ich wirklich viele Bodies und Objektive ausprobiert und besessen, Canon, Nikon... einmal sogar Vollformat, die Nikon D700. Aber, das alte Lied, die Trümmer waren meistens im Schrank. Ein Kollege hat mich dann auf das NEX-System aufmerksam gemacht... Klein! APS-C Sensor! Alle Objektive adaptierbar! Und das war's dann mit den klassischen DSLRs; bis zur 3N hatte ich die NEX5 - erste Generation, die auch schon großartig war und ein Spar-Geheimtipp auf den einschlägigen Gebrauchtmärkten ist. Jetzt empfinde ich fast Mitleid, wenn ich Leute mit den alten, riesigen Bombern sehe... Die NEX 3N mit dem Powerzoom ist im Moment DIE oder mindestens eine der leichtesten und kompaktesten Kameras, mit der man DSLR Bilder machen kann. Mit DSLR Bildern meine ich den großen Spielraum bezüglich Tiefen(un)schärfe, Natürlichkeit (überschaubarer Prozessor-Eingriff) und Licht-Nuancen. Das alles geht nur ab einer bestimmten Sensorfläche; ab dem APS-C Format eben. Die NEX macht nicht bessere Bilder als die klassischen Kameras die ich hatte - die Ergebnisse sind im Schnitt etwa genauso gut. Ich empfinde es aber als riesigen Entwicklungssprung, dass man fast identische Ergebnisse mit einem Bruchteil an Kamera-Volumen und -Gewicht erzielen kann. Und wenn man doch mal wieder 'richtig fotografieren' gehen will, dann nimmt man halt ein bisschen Altglas mit.. Manuell fokussieren und Blende einstellen geht mit NEXen ganz hervorragend. In dieser Disziplin sind sie wirklich VIEL BESSER als die Klassiker. Und eine Tasche mit NEX und 3 Objektiven ist immer noch viel kleiner und leichter als das klassische Pendant. Die Bildqualität ist bei allem was ich seit 3 Jahren in der Hand hatte auf allerhöchstem Niveau. Ich merke zwar schon Unterschiede, aber je nach Motiv können Schwächen zu Stärken werden und umgekehrt. Einen Kritikpunkt bzw. Feature-Wunsch habe ich dann doch. Ein eigener Schalter am Gehäuse zur Umschaltung auf das 'helles Sonnenlicht Display'. Es ist schon lästig, sich jedesmal ins Menü zu graben, wenn die Sonne mal rauskommt. Mit so einem Schalter wäre die 3N perfekt. Ein Sucher macht die Kamera wieder schwerer, größer, teurer... dann hat man die NEX6 ... und die ist mir angesichts der 5 oder der 3N schon wieder viel zu klobig...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony NEX-3N als Umstieg von Kompaktkameras die derzeit beste Wahl, 9. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Handhabung:

Wie im Grunde bei allen NEX-Modellen von Sony, besticht auch die kleinste unter Ihnen durch Ihre hohe Wertigkeit. Die NEX-3N ist eine äußerst schlanke Systemkamera mit 16-50mm-Brennweite und was sicherlich auch vielen gefallen wird: das Objektiv ist kaum tiefer als das Gehäuse der NEX-3N und damit in jeder Jackentasche verstaubar. Des Weiteren wurden ein paar Neuerungen eingefüht. So befindet sich oberhalb des Auslösers eine Zoomwippe (für die Einstellung der Brennweite gedacht) und dient natürlich auch in erster Linie dem leichteren Umstieg für bisherige Kompaktkamera-Nutzer. Eine weitere Ergänzung ist der frisch eingebaute Pop-up-Blitz und man es kann es glauben oder nicht, Sony feiert hier mit dem Starter-Kit erst sein zweites Modell mit diesem Feature (Premiere war in der NEX-F3). Natürlich muss man durch dieses schlanke Gehäuse auch Kompromisse hinnehmen. Zum Beispiel kommt dadurch ein externes Mikrofon nicht in Frage. Für Videoaufnahmen eher hinderlich, da zudem die Stereo-Mikrofone auf der Oberseite der Kamera platziert wurden anstelle auf der Vorderseite neben dem Objektiv. Aber das nur am Rande, da Videoaufnahmen im Bereich der Kameras nur einen Nebenschauplatz darstellen.

Ansonsten bleibt die Anordnung der einzelnen Knöpfe praktisch unverändert. Auf der Kamera-Rückseite finden wir ein um 180° neigbares LC-Display und das sollte insbesondere Anhänger von Selbstporträts erfreuen. Schade ist dagegen der Verzicht auf einen Touchscreen, zumal die Zielgruppe wahrscheinlich mehr die Bequemlichkeiten eines Smartphones schätzt. Auf der anderen Seite wäre das wohl auch mit einem höheren Preis verbunden gewesen. Die NEX-5R bietet dieses Feature, wobei ebenfalls eine Neuheit die bereichsspezifische Rauschunterdrückung in der NEX-3N ist. Ursprünglich für die SLR-Kameras von Sony entwickelt, bieten beide Systemkameras den selben hohen Standard und wenn meine Wahrnehmung nicht täuscht, finde ich das Ergebniss bei der NEX-3N gegenüber der 5R sogar einen Hauch besser (wohlgemerkt bei identischem Sensor und Bildverarbeitung). Das Gehäuse wiegt übrigens 210 g und mit Standard-Zoomobjektiv bringt die Kamera leichte 383 g auf die Waage. Wi-Fi unterstützt die Sony NEX-3N dagegen nicht.

Menü:

Der drittgrößte japanische Elektronikkonzern setzt gerne auf Individualität und wenn auch vieles in der jüngeren Vergangenheit nicht beim Endkunden überzeugen konnte, so lernt man manchmal auch ein paar Dinge schätzen. Eine dieser eigenwilligen Kreationen ist das Menü in den Kameras von Sony. Das gewohnte Modus-Wahlrad an der Oberseite gibt es hier nicht, da es sich direkt als virtuelles Wählrad im Bildschirm versteckt wurde. Und da erscheint dann auch das erste Ärgernis: durch den fehlenen Touchscreen muss man sich umständlich mit dem Einstellrad durch das Menü wählen, welches (wie auch in anderen Modellen) nicht mehr nach einzelnen Oberpunkten innerhalb einer Kategorie sotiert wurde. Eine kleine Hilfe, um zumindest direkt auf die letzte eingestellte Funktion zu springen, bietet unter "Einstellung" die Option "Menüanfang". Diese bitte auf "Zurück" stellen und so gelangt man direkt wieder zum zuletzt ausgewählten Punkt. Eine große Zeitersparnis besonders, wenn man diverse Einstellungen einfach mal durchtesten möchte.

Davon abgesehen ist das Menü aber wie immer sehr übersichtlich gestaltet, auch ein Umsteiger wird sich schnell zurechtfinden und womöglich einen weiteren Kritikpunkt gut verschmerzen können. Für Liebhaber des RAW-Formats ist die NEX-3N leider etwas frustierend, da Optionen wie kreative Effekte, das innovative "Auto Object Framing" oder Portrait Framing und Clear Image Zoom nicht möglich sind. Allerdings und wie bereits geschrieben, wird es die von Sony ansprechende Käuferschicht nicht unbedingt als wichtigsten Punkt ansehen. Interessanter ist hierbei tatsächlich das erwähnte "Auto Object Framing", welches die Art des Motivs innerhalb weniger Sekunden automatisch erkennen lässt. Überzeugend ist auch das erste aufgenommene Photo nach dem Einschalten der Kamera. Es dauert gerade mal zwei Sekunden und auch während den Photos muss man nicht länger warten (Autofokus bietet Auslöseverzögerung von 0,3 Sekunden). Gleiches gilt auch mit eingeschaltetem Blitz. Dieser wiederum ist nicht im Wählrad integriert, sondern muss über das Menü jedes mal neu eingestellt werden. Leider springt der integrierte Blitz nicht automatisch bei aktivierter Einstellung von selbst heraus. Das muss in jedem Fall in Zukunft verbessert werden.

Bildqualität:

Ein 16-Megapixel-APS-C-Chip ohne Autofokus-Sensoren hat sich in den letzten Jahren bewährt und liefert dementsprechend auch in der NEX-3N sehr gute Bildqualität mit geringer Farbabweichung. Die Farben wirken lebendig und fehlerfei in allen Empfindlichkeitsstufen, Details werden scharf dargestellt und auch wenn der angebotene Empfindlichkeitsbereich von ISO 200 bis ISO 16.000 großartig klingt, so wird ab ISO 6400 ein erstes Rauschen sichtbar. Ab ISO 12.800 ist der Rauschanteil schon ab guten 10% der Originalgröße des Bildes deutlich sichtbar.

Fazit:

Sony bietet mit der NEX-3N nicht den einstiegsfreundlichen Wunderheiler wie angepriesen, aber sicherlich das beeindruckendste Einstiegsmodell welches bisher in dieser Form noch von keinem anderen Kamerahersteller angeboten wurde. Es ist für jeden eine ausgezeichnete Wahl, besticht durch die brillante Bildqualität dank großer Sensorfläche auch bei schwachem Licht und natürlich durch das bereits mitgelieferte 16-50mm versenkbare und auswechselbare Zoomobjektiv. Das dieses Kit-Objektiv nicht das Non plus ultra ist - sollte jedem klar sein. Dafür gibt es von Sony eine sehr umfangreiche Produktpalette an wirklich guten Objektiven. Eher unschön bleibt letztlich die umständliche Menüführung, der fehlende Touchscreen, die schwache Akkuleistung, auch die träge Geschwindigkeit bei Serienaufnahmen und der fehlende Zubehörschuh. Aber für den Umsteiger gibt es letztlich derzeit keine bessere Alternative.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut !!!, 6. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für eine geplante Urlaubsreise habe ich all meinen sperrigen EOS-Kram verkauft und mich auf die Suche nach einer kleinen "Immer-dabei-Kamera" mit DSLR-Bildqualität gemacht. Gar nicht so leicht, denn das geht nur, wenn die verbauten Sensoren mindestens APS-C-Format haben. Nach einem Umweg über eine Nikon 1 J2 (sehr gute, ausgewogene Belichtung - aber lausiges High-ISO-Verhalten) kam ich dann auf die neue SONY NEX-3N mit dem Kit-Zoom 16-50mm (entspr. 24-75mm Kleinbild).

Und ja, der Sensor hat das APS-C-Format - und was für ein Sensor das ist! DXOMark setzt ihn nicht umsonst über alle (!) CANON EOS DSLRs mit APS-C-Sensor, also auch über die 7D und die 70D! Ich kann das nur bestätigen, die Bildqualität erreicht locker hohes DSLR-Niveau! Umso erstaunlicher aber ist das sehr praxisnahe, weil bei 24mm (KB) beginnende Zoom in Verbindung mit den Kamera-eigenen Optimierungsalgorithmen. Hier wird alles herausgeholt! Das funktioniert natürlich nur im JPEG-Modus und nicht bei RAW-Aufnahmen, doch eines kann ich versichern: die JPEGs out of camera sind so gut, dass ich hier zum ersten Mal das Gefühl habe nichts nachträglich mit Photoshop nachbearbeiten zu müssen (von schiefen Horizonten und Bildschnitt mal abgesehen). Tatsächlich habe ich sogar eine anerkannt gute Festbrennweite (SIGMA 30mm) wieder verkauft, weil das Objektiv keinerlei Gewinn gegenüber dem Zoom brachte. Ich habe beide ausführlich getestet und kann nur sagen, dass der optische Bildstabilisator im Kit-Zoom die geringere Anfangslichtstärke locker wieder wettmacht.

Was bleibt zu kritisieren: die Handhabung! Wer von einer DSLR kommt, der wird die SONY-typische, extrem merkwürdige Art der Benutzerführung zunächst abstossend empfinden. Aber man gewöhnt sich dran, und irgendwas müssen gestandene DSLRs ja besser können...hierfür hätte ich gern einen halben Stern abgezogen.

Fazit: Absolute Kaufempfehlung für Leute, die höchste Qualität auf kleinstem Raum suchen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnig gute Nachtaufnahmen, 13. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hhabe die Kamera vor einem Trip nach New York gekauft. Sie hat durch sehr gute Dienste erbracht. Besonders die Nachtaufnahmen aus freier Hand sind der Knaller ... habe ich so gut vorher nur von Spiegelreflexkameras auf einem Stativ gesheen.
Eine große Empfehlung für alle, die sich nicht mit den Einstellungen der Kamera rumschlagen wollen und doch perfekte Bilder aus der Hand schiessen wollen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Systemkamera für Einsteiger, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich suchte eine Systemkamera mit einem perfekten Sensor und einer sehr guten Automatik und genau dies habe ich hier bekommen. Ich bin von der Kamera begeistert. Sicher, das Display wurde abgespeckt, aber mir war das total egal. Die Automatik funktioniert einwandfrei, wir haben die ersten Bilder gemacht und wir sind begeistert. Mir ging es weniger um die Möglichkeit Objektive zu wechseln, sonder der Sensor war ausschlaggebend. Ich hatte auch die Samsung NX Serie ins Auge gefasst, aber da gefiel mir die Automatik nicht so gut. Da ich die Kamera für 299.- hier bekommen habe und dann noch einen 50.- Euro Gutschein für Amazon, war diese Kamera ein wirklicher Preishammer.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Kamera zum fairen Preis, 6. Mai 2013
Von 
Dr. M. Handwerker - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die NEX 3 ist leicht und voll jacken- oder manteltaschentauglich. Also eine Kamera, die man gut mitnehmen kann und auch mitnimmt. Natürlich gibt es noch schlankere Kompaktkameras für die Hosentasche. Die haben aber einen deutlich kleineren Sensor, mit dem man kaum etwas "freistellen" kann. Freistellen heißt, daß der Hintergrund gewünscht unscharf wird. Dadurch bekommen viele Portraits oder auch sonstige Fotos erst eine gewisse "künstlerische" Wirkung. Das geht mit dem großen APS-C Sensor der NEX 3, wie ihn auch viele DSLR haben, ganz vortrefflich. Ein weiterer Vorteil des großen Sensors ist die Rauscharmut bei höheren ISO-Werten ab 800. Da gehen die meisten Kompaktkameras ganz schön in die Knie. Die NEX 3 macht auch in Innenräumen oder in der Dämmerung noch astreine Bilder. Ansonsten hilft der eingebaute Blitz, der zur Aufhellung insbesondere von Gesichtern völlig reicht.

Gibt es einen Grund mehr für eine NEX 5 oder sogar 6 auszugeben? Das Display hat zwar weniger Auflösungspunkte als das der größeren Brüder. Im Vergleich konnte ich aber Fotos nicht schlechter einstellen und konnte sie auch problemlos beurteilen. Alles übrige schaue ich mir dann ehehin am großen PC-Monitor an. Und bei hellem Sonnenlicht nutzt das beste Display nicht. Hier wäre ein elektronischer Sucher natürlich gut. Aber der kostet richtig Aufpreis und vergrößert die Kamera. Das Display läßt sich nur nach oben klappen und nicht nach unten, z.B. wenn man die Kamera über Kopf hält. Man muß selbst entscheiden, wie oft man extreme Überkopfaufnahmen macht. Zur Seite läßt sich übrigens das Display nicht klappen. Das können auch die teuren NEX 6 und 7 nicht. Dafür kann man das Display komplett hochklappen und z.B. beim Filmen oder Selbstportrait von vorne draufschauen und kontrollieren, was man denn gerade filmt. Das geht mit der NEX 5, aber nicht mit einer NEX 6 oder 7.. Auch der Fokus wurde auf den Kontrastfokus beschränkt. Ich habe es einmal mit einer NEX 5 verglichen, die mit der neuen Software Kontrast- und Phasenautofokus hat. Also momentan kann ich da wenig Unterschied feststellen.

Eine gute Kombination ist das neue, sehr kompakte und leichte Kitobjektiv SEL 16-50mm. Man kann schön damit auch filmen. Der Filmmodus wurde zur NEX 5r/6 leicht abgespeckt und macht max. Filme mit 50i Filme oder 30p = Vollbilder.Das ist aber im Regelfall mehr als ausreichend. Die hohen Bildraten von 50p und mehr braucht man eher, wenn man später Zeitlupe einsetzen will. Die Filme sind sehr gut, rauscharm und haben ausgewogenene Farben. Dafür gibt es noch einen HDMI-Ausgang, um den Film während der Aufnahme auf einem entsprechenden Zusatzmonitor, z.B. Phottix, kontrollieren zu können. Problem der NEX 3-6 Kameras ist die fehlende Abspeichermöglichkeit von Einstellungen. Man fotografiert und filmt normalerweise mit anderen Einstellungen, die man sich jedesmal neu einstellen muß, wenn man zwischen Foto und Film wechselt.

Wer das doch etwas fummelige Akkuladen in der Kamera vermeiden möchte, kann sich ein Ladegerät eines Drittherstellers mit Ersatzakkus gönnen, z.B. Bundlestar Akku Ladegerät 4 in 1 inkl. Ladeschale für Sony NP-FW50 + 2x PATONA Ersatzakku für Sony NP-FW50 passend zu Sony NEX-6 NEX-F3 NEX-7 NEX-7B NEX-7C NEX-7K NEX-3 NEX-3N NEX-C3 Nex-5 NEX-5N NEX-5K NEX-5R SLT A55 A33 A35 A37 usw -- mit Kfz-Adapter,....

Insgesamt bekommt man mit der NEX 3 eine sehr brauchbare Kamera. Sie liegt preislich sogar noch unter den Edelkompakten und hat eben einen großen Sensor und Wechselobjektive.
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