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Kundenrezensionen

60
4,6 von 5 Sternen
Zoom (Re-Release)
Format: Audio CDÄndern
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2002
Zoom, schon der Titel ist Programm.
Beim ersten "reinhören" dachte ich, "das klingt wie all das was er vorher produziert hat:Tom Petty, Travelling Wilburys etc...
aber nach dem zweiten, dritten, vierten Lauschgenuss war es wie immer, wie seit fast 30 Jahren ELO Freaktum, es schleicht sich ins Ohr, in den Kopf, ins Hirn..auch wenn das bombastische aus früheren Zeiten fehlt, den "Drive" hat Lynne`s Musik nicht verloren. Sauber produziert und oft mal eben aus dem Handgelenk geschrieben. Kein Titel auf "Zoom" der nicht sich nicht irgendwann einschleicht ins des Hörers Ohr un dann dort verweilt, wie früherer "Hammerwerke" z.B. Turn to stone, Evil Woman, Don`t bring me down usw.
Bin gespannt wie es weitergeht, denn das war doch wohl nicht alles, Jeff, Oder ??
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 1. Juli 2003
Es sind tatsächlich schon 15 Jahre seit dem letzten Album vergangen. Soll man da von einem Comeback sprechen, da er das ganze Album im Alleingang eingespielt hat - Jeff Lynne war doch nie richtig weg. Er spielte erst solo, dann als Traveling Wilbury und später produzierte er George Harrison, Tom Petty und die Beatles (zwei neu gefundene Titel auf Anthology). Und er bleibt dem Sound von ELO treu. Was sind schon ein paar Dekaden in der Rockmusik - das Album hätte auch schon vor 25 Jahren aufgenommen werden können. Keine Neuerungen, doch wer erwartet das schon von diesem alten Flaggschiff. In den 70ern für die Verschmelzung von Pop und Klassik gelobt worden, wurde es später zum Synonym für Pomp - Rock. Und diesen liefert das Electric Light Orchestra auch heute mit traumwandlerischer Sicherheit ab. Durchgehend schöne Melodien treffen auf Breitwand - Sound, egal ob Ballade ("Moment In Paradise") oder Shuffle - Boogie("Easy Money"). Er nutzt die kompletten technischen Möglichkeiten, um einen perfekten Sound hinzulegen. Und er schafft es. Wem Titel wie "Hold On Tight" oder "Don`t Bring Me Down" gefallen, kann auch getrost bei diesem Album zugreifen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2001
So, ich oute mich jetzt mal: ICH BIN EIN JEFF LYNNE - FAN !!! Jawohl. 16 Jahre nach dem etwas „verpatzten" Balance of Power jetzt die Wiedergutmachung im Stile von TIME und SECRET MESSAGES. Zwar ist von der ursprünglichen ELO - Besetzung nicht viel übrig geblieben, das macht aber gar nichts, denn Jeff WAR UND IST ELO, deshalb könnte die CD auch gut als Solo - Projekt durchgehen.
Die erste Single „Alright" ist für ELO - Verhältnisse etwas mäßig ausgefallen, macht aber wegen der heftigen Gitarren gegen Ende doch noch Spaß. Was folgt, ist eine furiose Mischung aus genialen Upbeat - Nummern (State Of Mind, Melting In The Sun), ausgeklügelten Balladen (Just For Love, Ordinary Dream) und simplen Rock - Songs (Easy Money, All She Wanted). Manchmal schaut sogar der gute Otis Wilbury um die Ecke und es scheint, als wolle er sich jeden Moment ein „Duell" mit einem seiner Brüder liefern.
Die „Orchestra" - Einlagen sind diesmal wieder nur sporadisch eingestreut, aber dafür effektvoll arrangiert worden. Hardcore - Fans, die ein zweites „Out Of The Blue" erwartet haben, werden darüber vielleicht etwas enttäuscht sein. Wer aber miterleben möchte, wie der Altmeister dem ganzen Eintagsfliegen - Pop der Viva - Charts die Stirn bietet, wird viel Spaß mit „Zoom" haben.
Yours Truly, 2095
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2001
...daß man Begeisterung über die neue Platte seines Lieblingskünstlers heute nicht mehr in einem begrenzten Kreis z. B. auf Partys kundtun muß ("Du, die Pladde is echt goil, Aldä!"), sondern daß einem hier ein Quasi-Forum geboten wird, in dem man in Anbetracht der neuen Scheibe völlig ungehemmt in schriftlicher Form ausflippen kann. Stichwort ausflippen: Was anderes soll man noch tun, nachdem sich Jeff Lynne im Jahre 1990 mit seiner letzten Soloplatte von der Öffentlichkeit verabschiedet hatte und nur noch als Produzent in Erscheinung trat. In Erscheinung?? Gewiß, er hat ein bissl was produziert für Ringo, Tom Petty, die Beatles, aber um ihn selber irgendwo auszumachen mußte man schon sehr genau hinhören und -kucken. Okay, jetzt ist sie da, die neue Platte, die sommerschwitzigen Hände zittern, während der CD-Player das silberne Scheibchen verschluckt, rrrrrt, und bei den ersten Tönen wird klar, daß sich hier natürlich kein Orchester verbirgt, wie der plötzlich wieder reanimierte (und während der 90er von unbekannten Studiomusikern und beleidigten Ex-Bandmitgliedern als """ELO Part Two""" in den Schmutz gezogene) Bandname suggeriert, auch ist hier keine Band am Werk, es ist einfach Jeff Lynne, ganz allein im Heimstudio, hie und da begleitet von seiner Freundin, seiner Tochter oder von zwei Beatles - Lynne macht hier keine Unterschiede. Die Geigen hat er im Geigenkasten gelassen, auch wenn er stellenweise selbst zum Cello greift, aber auch dann ist alles tief im Mix vergraben und nur unbewußt hörbar - gut so, einen Abklatsch des alten Orchestersounds konnte wohl niemand im Ernst erwarten - Lynne war nie ein Typ wie z. B. Paul McCartney, der sich selbst ständig live und studiomäßig bis zur Lächerlichkeitsgrenze recycelt (tatsächlich ist Lynne im April das erstemal seit 1986 live in den USA aufgetreten und hat seine alten Hits gespielt). Statt Pauken und Trompeten gibts also den weit nach vorn gemischten Bariton des gelockten Sonnenbrillenträgers zwischen eh und je fetten Snaresounds, samtigen Akustikgitarren und erstaunlich vielschichtiger E-Gitarrenarbeit, die neben dem souveränen, beatlesken, ach was, lynnesken Songwriting das hervorstechendste Element auf diesem Album ist. Der Meister beweist, daß er zwar kein zweiter Mark Knopfler (igitt!) oder Gary Moore ist, aber dennoch ist das Spiel auf seiner geliebten mal twangig, mal ätzig klingenden Telecaster (die er schon 1966 in der Band Idle Race benutzt hat) facettenreicher und ausgefeilter als alles was man von Oasis bis Limp Bizkit hören kann. Apropos junge Bands: Supergrass, Miles und Blumfeld haben längst bewiesen, was man von Lynne lernen kann. Zum Schluß noch die Bitte an den sympathischen, lässigen Pop-Craftsman aus Birmingham: Bitte nicht wieder zehn Jahre vergehen lassen bis zur nächsten Platte. Danke!!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2001
Seitdem ich mit 13, 14 Jahren den ersten ELO-Titel hörte (es war Confusion) mag ich den unverkennbaren Sound von Jeff Lynnes Electric Light Orchestra. Wenngleich ich im Laufe der Jahre zwischen Soft- und Hardrock die unterschiedlichsten Stile und Gruppen zu mögen gelernt habe (mein CD-Regal gleicht irgendwie einem Rummelpaltz), hat sich für mich an der Faszination der alten ELO-Scheiben nie etwas geändert. Das Schaffen des ELO war 15 Jahre lang von einer großen musikalischen Spannbreite (soft bis rockig, sinfonischen Elementen bis Discosound) geprägt, was viele Fans um den Globus erfreute, ELO zu einer Supergruppe machte, die Kritiker aber oft zu Häme veranlasste. Dabei hatte schon John Lennon 1973 gesagt, wie sehr er "Showdown" (einen der ersten Hits) mochte und Paul McCartney meinte 1978 gar: "Wozu braucht ihr eine Reunion der Beatles, ihr habt doch das Electric Light Orchestra...". Nach soviel Lob von den -über jeden Zweifel erhabenen- Pilzköpfen war die Auflösung der Gruppe (vielleicht ausser für besagte Kritiker) schon als ein kleiner Verlust für die Musikwelt zu sehen, denn ELO-Hits waren und sind ein fester Bestandteil vieler Radioprogramme und CD-Regale.
Die Nachricht vom Comeback von Jeff Lynne (Jeff Lynne ist ELO!!!) im Jahr 2001 hat mich dann doch überrascht und ein wenig gespannt gemacht: "Ein ELO wie auf "Out of the Blue", eines wie auf "Time" oder etwas ganz neues...". Schließlich hatte Jeff Lynne in der Zwischenzeit viele Größen des Rock und Pop produziert (alle noch lebenden Beatles, Tom Petty, Traveling Wilburys, Roy Orbison, ja man munkelt sogar mit Freddie Mercury gearbeitet).
Die Antwort (auf die Frage alt oder neu) könnte sein, dass Mr. Lynne vertraute ELO-Sounds glaubhaft für ein neues Jahrtausend gerettet hat. Manche sagen, dass "Zoom" ein wenig wie Traveling Wilburys klingt. Aber klangen die nicht einfach nur wie ELO???
"ZOOM" ist insgesamt rundherum hörenswert und wer die kleine Investition nicht scheut, hat die ultimative Chance, eine silberne Scheibe zu erwerben, die noch in ein paar Jahren genau wie heute ein häufig routierender Freund der CD-Schublade ist. Schön, dass es das im Zeitalter der gecasteten "Sie-tanzten-nur-einen-Sommer-Bands" immer wieder mal gibt.
Also: ***** (fünf Sterne) für "Zoom" und den Tipp, dass "Flashback" für alle Fans der Gruppe ein klanglich exellentes und optisch exclusives Tagebuch durch 15 Jahre "altes" ELO ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2003
Eingefleischte Beatles - Fans behaupten ja, dass so gut wie jede aktuelle Musikrichtung irgendwie ohne die Beatles undenkbar wäre. Nun, für dieses Album stimmt ohne jeden Zweifel, man glaubt fast, ein neues Album der Fab Four zu hören, da ich aber die Beatles nie beonders mochte, muss ich hinzufügen, es wäre das beste Album, das die Beatles nie gemacht haben: Einfache, ungekünstelte Songs, die auch schon 30 Jahre alt sein könnten, zeitlose Musik sozusagen, und da ich den Beatles sonst kaum jemals ein lobendes Wort gezollt habe, hole ich das hier mit 5 Sternen nach. Haben ja immerhin Ringo und G. Harrison (der Herr habe ihn selig) mitgewirkt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2001
15 Jahre hat es gedauert, bis die "Helden meiner Jugend" mit dem orchestralen Sound und den phantasievollen Plattencovern ein neues Album herausgebracht haben. Nachdem ich die Experimente von Jeff Lynne ebenso ignoriert hatte wie ELO II wurde dieses Album ungehört gekauft. Gespannt war ich, ob "Zoom" nach den alten ELOs aus Discovery-Zeiten oder dem etwas langweiligen Sound von Tom Petty (den Lynne produzierte) klingt. Das Resultat war erfreulich: Zugegeben, es fehlen die ganz grossen Ideen ala "Mr.Blue Sky", die Top-Balladen wie "Telephone-Line" oder das Experimentelle von "Fire on high". Aber im Vergleich zu den Comebacks anderer Gruppen lässt Jeff Lynne erfreulicherweise wirklich die alte Zeit aufleben. Und auch wie früher gilt: Wer ELO mag, wird alle Titel mögen, das Album hat keinen Aussetzer. Auch die Mischung von Rockigem und Balladen stimmt. Meine Lieblingstitel: "Moments in paradise", "In my own time", "Ordinary dream" "Long time gone". Das Ende von "Just for love" erinnert stark an "Strange Magic". Zitiert sich der Meister hier schon selbst? Auf der CD kündigt die Plattenfirma extendet (!) Versions der alten ELO-CDs wie "Face the music" etc. an. Man darf gespannt sein...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2001
Echte ELO Fans wird das Album ins Schwärmen geraten lassen. Wer auf total neue Töne aus Jeff Lynnes Feder wartet, wird enttäuscht. Ich habe mich in die "gute alte Zeit" zurückgesetzt gefühlt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2002
Seit (für mich selbst unglaublichen) 25 Jahren bin ich ELO-Fan und kann sagen, dass Jeff Lynne mit "Zoom" an seine besten Jahre mit "Out of the Blue", "A new world record" u.s.w. anknüpft. Hier hört man einen Ohrwurm nach dem anderen. Eine lässige wiewohl auch reife CD und es zeigt sich eines ganz deutlich: Wer von ELO redet, der spricht von Jeff Lynne und hört mit "Zoom" gediegene Rockmusik vom Feinsten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2015
12.Studio-Album der britischen Pop-Kultband von 2001 sage und schreibe 15 Jahren nach ihrer letzten offiziellen Veröffentlichung. Bandleader "Jeff Lynne" spielte und produzierte das Album im Alleingang unter Mithilfe von hochkarätigen Künstler wie "Richard Tandy"(ELO), "Marc Mann"(ELO) und den beiden Ex-Beatles "George Harrison+Ringo Starr" ein. Es sollte einer der letzten Aufnahmen vor George Harrisons Ableben sein. Im typischen ELO-Sound gelingt Lynne das Kunststück erneut, einfache Melodien und Texte mit grandioser sinfonischer Musik zu kombinieren, eine Zauberformel die aus ELO einer der erfolgreichsten Bands der Vergangenheit mit unzähligen Chart-Hits machte. Lynne stellt mit den melodischen und teilweise gitarrenlastigen Ohrwürmern "Alright", "Moment in paradise", "State of mind", "Really doesn't matter", "Ordinary dream" und "Lonesome lullaby" seine Stärke als Komponist erneut unter Beweis. Einmal gehört gehen dir die erwähnten Tracks nie wieder aus dem Ohr, und auch der eine oder andere Beatles-Einfluss ist nicht zu überhören. Eine 2001 geplante Nordamerika-Tournee der Live-Band mußte leider wegen schlechter Plattenverkäufe abgesagt werden. Was bleibt ist diese ambitionierte Comeback-Veröffentlichung, und die Hoffnung, dass das ELO-Raumschiff in Zukunft noch ein letztes Mal abheben wird, bevor es im ewigen Musik-Kosmos verschwindet.
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