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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weder Stillleben noch langweiliges Gemüse, sondern großartiger Psychorock
Ich kann nicht anders. Es bereitet mir immer wieder Freude, MOTORPSYCHO-Alben zu rezensieren, eine Freude, die nur noch davon getoppt wird, MOTORPSYCHO-Alben zu hören. Ich weiß auch nicht, warum sich die norwegische Band bei mir partout nicht abnutzt. Vermutlich liegt es an ihrer Vielseitigkeit, gepaart mit einem charakteristischem Grundsound, mit dem sie sich...
Vor 15 Monaten von Chefmaus 68 veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber nichts wirklich Neues!
Der erste Song 'Hell' groovt schon recht nett, erinnert mich etwas an 'Starhammer' des Albums 'Heavy Metal Fruit'. Aber ausser ein, zwei markanten Riffs plänkelt der Song dann doch irgendwie unabwechslungsreich vor sich hin.

'August' empfinde ich als gelungenes Cover, aber der Schlachtzeuger hätte sich auch zurück halten können. Hier nervt...
Vor 14 Monaten von Apunkt Opunkt veröffentlicht


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weder Stillleben noch langweiliges Gemüse, sondern großartiger Psychorock, 13. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Still Life With Eggplant (Audio CD)
Ich kann nicht anders. Es bereitet mir immer wieder Freude, MOTORPSYCHO-Alben zu rezensieren, eine Freude, die nur noch davon getoppt wird, MOTORPSYCHO-Alben zu hören. Ich weiß auch nicht, warum sich die norwegische Band bei mir partout nicht abnutzt. Vermutlich liegt es an ihrer Vielseitigkeit, gepaart mit einem charakteristischem Grundsound, mit dem sie sich im letzten Vierteljahrhundert eine eigene unangefochtene musikalische Nische geschaffen hat (wobei "Nische" zu niedlich klingt für den episch-wuchtigen Breitrock, den die drei Herren zelebrieren).

Dazu: das sechste Album in den letzten acht Jahren, ein Output, der seinesgleichen sucht. MOTORPSYCHO begannen 1989 als Alternative-Metal-Band, schwenkten Mitte der 90er in die Alternative-Rock-Ecke, ehe sie zur Jahrtausendwende eine 60er-Jahre-Psychopop-Phase einläuteten. Dazwischen machten sie gelegentliche Ausflüge in die Country-Musik und präsentierten abgefahrene Kollaborationen mit Jazz-Ensembles. 2007 gab es dann einen sehr relevanten Wechsel des Drummers. Was dann folgte, waren drei epische Meisterwerke: das psychedelische Monument "Little Lucid Moments" (2008), das teilweise freejazzige Rockmonstrum "Heavy Metal Fruit" (2010) sowie das Konzept-Doppelalbum "The Death Defying Unicorn" (2012), eine wilde Geschichte, die (mit Jazz- und kammermusikalischen Einflüssen) den Progrock der 70er gelungen ins neue Jahrtausend beamte.

Und nun, nur ein Jahr später, legen sie mit "Still Life With Eggplant" überraschenderweise schon das nächste Werk vor. Ohne vorher im [...] Soundschnipsel gehört zu haben, waren für mich die Infos über dieses Album vor dessen Veröffentlichung recht spärlich: die Spieldauer mit 45 Minuten relativ kurz für MOTORPSYCHO-Verhältnisse, die Songzahl mit 5 Titeln recht klein, deren Spieldauer verhieß jedoch zumindest psychedelische Überlängen. Was also haben die Jungs nun nach drei fetten Meisterwerken in Folge musikalisch zu bieten?

1. HELL (9:47)
Ein schweres Stück Stoner-Rock, das zunächst schleppend aus den ächzenden Boxen brockt, ehe nach knapp zwei Minuten das Tempo mit einer markanten Hookline angezogen wird, die der der achtarmige Schlagzeuger Kapstad in ein dichtes Netz webt. Der Bass pumpt, die Gitarren grooven, darüber gleitet der zweistimmige Gesang, es folgt das typische psychedelische Gitarrensolo – und fortwährend treibt der Drummer mit dem Irrwitz eines Jazzers den Song voran. Etwas Luft bleibt erst nach 7 Minuten beim anschließenden instrumentalen Wurmfortsatz, dessen Sinn sich mir allerdings noch nicht so ganz erschlossen hat - wobei mich der Groove irgendwie zum Schmunzeln bringt (ich weiß nicht, warum).

2. AUGUST (4:52)
Eine authentische Coverversion des LOVE-Classicers aus 1969 um den 2006 verstorbenen Rock-Rüpel Arthur Lee. Ein Song, irgendwo zwischen Hendrix‘ "Crosstown Traffic" und melodieseligem Country, der an MOTORPSYCHO’s "Tussler"-Projekte erinnert. Aber da ist ja wieder dieser Drummer, der offensichtlich einfach nicht die zehn Pfund Juckpulver aus der Hose kriegt. Ich will nicht behaupten, dass er den Song (gerade während des Gitarrensolos) totprügelt, aber – hey, bitte auch mal einen einfachen 4/4-Takt, damit man auch mal Luft holen kann!

3. BARLEYCORN (7:18)
Für mich der Höhepunkt des Albums – nicht nur, weil ich nach den ersten beiden Stücken endlich mal einen tiefen Atemzug nehmen kann. Denn nur eine einsame melancholische Akustikgitarre leitet den Song ein, der dann jedoch einen leuchtenden, kraftvollen Refrain bietet, wie sie ihn die Psychos schon lange nicht mehr geschrieben haben. Der spätere Break und Zwischenteil wird spacig, die Atmosphäre etwas düsterer, die Solo-Gitarre schwebt klagend in Zeit und Raum – und als Tempo und Drama anziehen, erfolgt die Auflösung in sommerlichem Dur. Großartiger Song!

4. RATCATCHER (17:10)
Ist "Ratcatcher" ein psychedelisches Rockmonster? Ja, "Ratcatcher" ist ein psychedelisches Rockmonster. Es schleicht sich zwei Minuten ein und wird dann zu einer Tour de Force zwischen Hardrock, Psychedelica und Jazz (was natürlich hauptsächlich am Drummer liegt), erinnert aber auch an die motorpsychedelischen Alternative-Epen Mitte der 90er. Der Song ist ein vertonter Drogenrausch, verliert nach rund sechs Minuten zusehends an Strukturen, mäandert irgendwo zwischen Freejazz, Spacerock und Noise. Ein schönes Beispiel, wie MOTORPSYCHO immer wieder mit ab- und anschwellender Dynamik arbeiten, die Band läuft allerdings dennoch Gefahr, sich in selbstverliebter Improvisation zu verlieren, denn "Ratcatcher" nimmt mehr als ein Drittel Spielzeit des gesamten Albums ein und bietet für so eine herausragende Platzierung zu wenig Abwechslung. Wie schon bei "Hell" wirkt der Rattenschwanz ab Minute 13 ein bisschen angeklebt.

5. THE AFTERGLOW (5:57)
Schön! MOTORPSYCHO zitieren noch einmal ihre Psychopop-Phase zur Jahrtausendwende. Ach, ich mag ja diese sommerliche Retromucke, getragen von Akustikgitarre, Musik, die nach den geliebten 70ern klingt, sich allmählich hochschaukelt, ohne jedoch Struktur und Melodie zu verlieren. Hier feiern sich die Psychos noch einmal ab und präsentieren einen wunderschönen Absacker, der nirgendwo besser platziert werden könnte als am Ende eines Albums.

Stilistisch steht "Still Life With Eggplant" dem Album "Heavy Metal Fruit" am nächsten. Beim ersten Hören hat mich vor allem das unglaublich dichte Schlagzeugspiel etwas erdrückt, manchmal sogar genervt, das gab sich aber ab dem zweiten Hören. Da bekamen die Songs schon eine nachhaltige Ohrwurmqualität. Ich hätte mir gewünscht, dass "Ratcatcher" weniger vor sich hinplänkelt und dafür noch zwei andere, kürzere Songs mit aufgenommen worden wären. Insofern steht dieses Album ein bisschen hinter den beiden Vorgängern zurück – aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Wenn ich bei diesem Album von jazzigen Einflüssen spreche, muss ich noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass hier keinerlei Bläser zu hören sind wie auf "Death Defying Unicorn", "In The Fishtank" oder "Roadwork Vol. 2". Die Instrumentierung ist rein die einer klassischen Rockband Anfang der 70er; selbst Keyboards werden nur sehr dezent eingesetzt. Als zweiter Gitarrist unterstützt Reine Fiske die Band bei den Songs 2 bis 4. Ich kannte ihn bislang nicht und habe ihn daher auch nicht bewusst herausgehört.

Wem das "Death Defying Unicorn" zu sperrig war, darf hier aber wieder aufatmen, da sich MOTORPSYCHO auf frühere Tugenden besinnen. Ich bin sehr zufrieden mit diesem "kleinen" Album, mit dem die Norweger einmal mehr ihre Nische im (nonkommerziellen) Rockzirkus behaupten. Und um den Kreis hier nun wieder zu schließen: genug darüber gelesen - bitte selbst anhören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kraft der Eierfrucht, 15. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Still Life With Eggplant (Audio CD)
Motorpsycho werden nach wie vor nicht müde und veröffentlichen fleißig Platte für Platte. „Still Life With Eggplant“ ist das fünfte Album in den letzten fünf Jahren und man darf sich eigentlich gerne kurz fassen, denn auch der neueste Output der Norweger überzeugt auf ganzer Linie. „Hell, Part 1-3“ beginnt mit einem angenehm erdrückenden Hardrock-Riff, welches schnell zu einem stampfenden Rhythmus übergeht, selbstverliebtes Soli inklusive und dann sind Black Sabbath auch nicht mehr wirklich weit. Im beschwingten „August“ spielt sich die Band in etwas knapper Zeit fast in einen Rausch, „Barleycorn“ dagegen holt da deutlich weiter aus, bewegt sich deutlich behäbiger und relaxter durch das Album und bildet auch deswegen das (Ruhe-) Zentrum des Albums. „Ratcatcher“ teilt sich in über einer Viertelstunde einmal in Jazz,-Psychedelic- und Progrock, ehe mit dem versöhnlichen „The Afterglow“ aus einem netten Akustikstück gut gelaunter, euphorischer, ja fast schon beatleesker Pop wird. Auch wenn dem Album ein wenig der rote Faden fehlt, zeigen sich Motorpsycho stets von einer stilsicheren und vitalen Seite und überzeugen mit der ein oder anderen kleinen Idee manchmal schon fast mehr, als mit einem einzigen Song.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschö Ståle Storløkken, hallo Reine Fiske!, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Life With Eggplant (Audio CD)
Ich fasse mich kurz:

Motorpsycho bleiben Giganten des modernen Progs, und machen weiterhin motorpsychotisch-retro-prog-tastische Musik. Nachdem der Gast des letzten Jahres zu einer Akzentuierung des Jazz im Gesamtklangbild geführt hat, bringt dieser hier absurd geile Gitarrentöne ins Spiel.
Klingt also insgesamt traditioneller, aber weiterhin unfassbar gut. Der Sommer kann kommen!
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5.0 von 5 Sternen Großartig!, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Life with Eggplant (MP3-Download)
Dieses Album ist ein Pflichtkauf für Liebhaber von Metal/Prog/Indie-Verschmelzungen. Schleppende Passagen, mitreissender Gesang, großartige Gitarrenwände, sich aufbauende Songstrukturen, bestes Beispiel gleich der erste Track.
Wer noch kein Fan von Mototrpsycho ist, wird hier bekehrt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So klingt Freiheit, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Still Life With Eggplant (Audio CD)
Als Motorpsycho nach der genialen Trust Us damals für meinen Geschmack in einen etwas zu sanften Sixties Rock (Let them eat cake) abdrifteten, obwohl immer eigenständig und mit teils tollen Melodien, hatten sie mich eine ganze Weile verloren.
Mit der Heavy Metal Fruit hatten sie mich dann nach vielen Jahren wieder gepackt. Man hat gemerkt, wie sie sich mit der Zeit immer weiter entwickelt hatten, viele Wege ausprobierten um dann mit diesem Album den Höhepunkt an Kreativität und fantastischen Soundwelten erschaffen zu haben. Das neue Album Still Life with Eggplant lässt sich am ehesten mit Heavy Metal Fruit vergleichen, was die Komplexität der Musik, die überragende Verspieltheit und das Feeling von grenzenlosen Weiten und Freiheit betrifft. Ich habe die Scheibe gestern zum ersten Mal im Auto gehört, bei Sonnenschein, Landstraße, die Anlage voll aufgedreht - mit den ersten Tönen hatten sie mich wieder gepackt, diese fantastischen Musiker. Holt euch diese Platte, ihr müsst es einfach selbst erleben. Ein wirklich unbeschreiblich tiefes und rundum perfektes Rock-Erlebnis!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber nichts wirklich Neues!, 2. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Still Life With Eggplant (Audio CD)
Der erste Song 'Hell' groovt schon recht nett, erinnert mich etwas an 'Starhammer' des Albums 'Heavy Metal Fruit'. Aber ausser ein, zwei markanten Riffs plänkelt der Song dann doch irgendwie unabwechslungsreich vor sich hin.

'August' empfinde ich als gelungenes Cover, aber der Schlachtzeuger hätte sich auch zurück halten können. Hier nervt er. Bisher (auf allen Vorgängeralben insbesondere 'Lucid Little Moments') war er aber bombastisch.

'Barleycorn' ist für mich die positive Überraschung des Albums. In sich stimmig, harmonisch, toller Refrain und Gesang.

'Ratcatcher' hat mich total enttäuscht. Bei Songs mit Spielzeit über 10 Minuten, die ja MP nicht selten veröffentlicht, habe ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Abwechslungsreich, psychedelisch, verspielt, geile Riffs, überzeugendes Intro/Outro. Bei 'Ratcatcher' ist alles anders. Kein Ohrwurmcharakter, dafür (in meinen Ohren) konzeptloses Geprügle und Gejaule, nervende niemals-endende Soli und Gewummer. Habe den Track sogar geskipped :(

'The Afterglow' ist nett, groovt auch wieder nach ein paar Minuten Intro, kann aber irgendwie doch nichts mehr retten. Klingt auch irgendwie bekannt und nach schon mal da.

Alles in Allem eher nur 'ok'. Aber nach den letzten unglaublichen, epischen Alben inkl. neuer Roadworks (die darf man nicht vergessen, nich zuletzt wegen 'wishingwell') bin ich bestimmt auch mit sehr hohen Erwartungen an das neue Album gegangen. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran. Wäre nicht das erste Mal ;)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Motorpsycho eben, 14. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Life With Eggplant [Vinyl LP] (Vinyl)
Motorpsycho beweist auf ein Neues, daß sie immer eine feste Bank sind. Egal was sie anpacken man hat nie das Gefühl, daß sie das zum ersten mal machen....
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Still Life With Eggplant
Still Life With Eggplant von Motorpsycho (Audio CD - 2013)
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