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Kundenrezensionen

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am 14. September 2006
Es war an einem ziemlich nebligen Oktoberabend in München, der unverhofft zu dem kuriosesten Konzertabend wurde, den ich jemals erlebt habe.
Dabei begann der Abend wie jedes gute Konzert beginnen sollte. Gut, die Olympiahalle war schon damals kein Garant für eine 'kuschelig-intensive' Konzert-Atmosphäre, aber die Stimmung war von Anfang an ausgelassen, dass Bier floss in Strömen und auch die drittklassige Vorgruppe (Kingfish hießen die und zum Glück hat man später nichts mehr von denen gehört...) konnte die gute Stimmung nicht drücken.
Wohl aber warteten die Leute auf Rainbow. Nachdem bis 22:00 Uhr die ganze Olympiahalle lautstark 'Rainbow-Rainbow' und 'Blackmore-Blackmore' intonierte, traute sich dann doch einer der Veranstalter auf die Bühne und erklärte, dass Blackmore zwei Tage zuvor in Wien eine kleinere Auseinandersetzung mit einem Ordner hatte und deswegen von den österreichischen 'Staatsorganen' arrestiert wurde.
Buh-Rufe ohne Ende!
Dann weiter: Blackmore sei aber am Abend gegen Kaution freigekommen und mit einem Mietwagen auf dem Weg nach München; würde aber erst nach Mitternacht erwartet werden.
Viele enttäuschte Gesichter, weitere Buh-Rufe...
Dann wurde für die Leute, die nicht bleiben konnten, eine Rücknahme der Konzert-Tickets angeboten. Die Buh-Rufe versiegten.
Auf Grund dieses Angebotes leerte sich die Olympiahalle innerhalb einer Stunde merklich und trotz ständig vom Band laufender Rainbow-Takes wurde es ziemlich langweilig. Die Stimmung sank und bis Mitternacht verließen dann doch noch mehr Leute die Halle, als man eigentlich annehmen durfte. Die Zahl der 'Bierleichen' nahm dagegen zu...
Die verblieben Leute hatten (leicht untertrieben) in einem großzügigen Halbkreis locker Platz um die Bühne. Die riesige Halle war ziemlich leer geworden. Viele (da nehm' ich mich nicht aus) waren sich auch gar nicht mehr sicher, ob wir da noch ein richtiges, vollwertiges Konzert erleben durften...
Diskussionen über Diskussionen.
Dann kam endlich Leben in die Bude. Es hieß, der Chef wäre eingetroffen. Sofort verwandelte sich die Halle in ein Tollhaus. Dennoch dauerte es noch eine ganze Weile und unzählige 'Rainbow-Rainbow-' und 'Blackmore-Blackmore-Chöre' bis die Band endlich auftrat. Da ging es, glaub' ich, schon auf 1:00 Uhr Morgens zu.
Dafür legte die Band dann ein Konzert hin, dass sich gewaschen und so wohl keiner mehr erwartet hatte!
Blackmore merkte man eindeutig an, wie sauer er war; der drosch in die Saiten, dass es nur so krachte! Vor allem das Intro zu 'Mistreated' ging einem direkt vom Ohr ins Rückenmark.
Dass war sensationell!!
Bis heute die beste 'Mistreated-Version' die es gibt. Im Großen und Ganzen auch immer noch mit das beste Blackmore-Konzert, bei dem ich dabei sein konnte. Auch wenn der 76er Gig der Band im Zirkus-Krone schon erstklassig war, er wurde am 20.Oktober des Folgejahres (trotz kleiner Schwächen) getoppt! Dieser Auftritt war halt einfach ein ganz Besonderer!
Da störte selbst der nächtliche, beinah sechs Kilometer lange Fussmarsch nach Hause (Taxi war doch zu teuer...!) nicht die Bohne.

Aber nach all der, bis heute reichenden, Euphorie über diesen merkwürdigen Gig soll eine halbwegs objektive Rezension der, jetzt endlich offiziell erhältlichen, DoCD folgen.
Da möchte ich mich aber, nach der langen Vorgeschichte, eher kurz halten: Dieser Live-Mitschnitt ist, mit Abstrichen (ja, die muss man machen!) von vorne bis hinten höchst bemerkenswert und kann auch den Rainbow-Fans empfohlen werden, die schon alle Live-Aufnahmen der Band im CD-Regal stehen haben. Trotz der eher geringen Besucherzahl ist die damalige Stimmung super eingefangen. Ebenso gibt es an der Auswahl der Titel nichts zu mäkeln.
Klar: Rainbow '77 war nicht mehr die gleiche Band wie 1976. Dass ist hör- und spürbar und damit muss(te) man leben. Dass 'Stargazer' fehlt finde ich persönlich (für mich waren immer 'Mistreated' und 'Catch the Rainbow' die Höhepunkte des Abends) nicht weiter tragisch; das Stück ist ja nun auf den 76er Scheiben ausreichend dokumentiert.
-Dafür gibt es auf diesem Album erstmals ein stimmungsvolles 'Long Live Rock 'n' Roll'!
Was diese DoCD gegenüber den anderen Rainbow-Live-Scheiben so besonders macht ist in erster Linie Richie Blackmores aggresive Spielweise. -Der war echt stinkig an diesem Abend...!

So, nun kommen wir zu den wenigen Negativpunkten: Bei so einer Laune kommt es gern mal zu ein paar Fehlgriffen. Da ist auch mein Lieblings-Gitarrero nicht gegen gefeit. Ist aber verschmerzbar. R.J.Dio wirkte damals etwas müde (kein Wunder, nach all dem Hickhack); dass hört man stellenweise auch ein bisschen, ist aber längst nicht so gravierend, dass man daraus einen Nachteil ziehen müsste. Auch der neue 'Gastmusiker' an den Tasten war offensichtlich noch nicht ganz sattelfest (siehe Intro zu 'Still I'm Sad').
Der einzige, dem diese ganze Hektik und Aufregung im Vorfeld nicht anzumerken war, war Cozy Powell. Der trommelte auf Teufel komm raus. Breit, wuchtig und präzise. Ein echtes Drummer-Tier halt!
Was weiterhin etwas nervt und schon angesprochen wurde, sind die unnötigen Schnitte (zwischen den Songs) und vor allem das fehlende Intro. Wobei: Letzteres ist ohnehin Sakrileg!
Aber vielleicht schielte man dabei ja auch ein bisschen auf die Verkaufszahlen der DVD zu diesem Konzert, denn da ist ja nun alles drauf:
Von 'Toto, I'm feelin'we are not in Kansas anymore' bis hin zum 'Gitarren-Mord' am Konzertende.
Was mich im Nachhinein am meisten stört ist die übersteuerte Anlage. Im Konzert damals hat das zwar kein Mensch gemerkt bzw. gehört, aber auf den beiden CDs stösst mir das doch ein bissl sauer auf (auf die DVD trifft das wegen des anderen Aufnahmeverfahrens nicht zu). Allerdings und zum besseren Verständnis für alle, die damals nicht dabei waren: Es gab für die Band keine Möglichkeit zu einem Soundcheck! In der, nicht gerade für ihre Akustik berühmten, Olympiahalle aber dann so drauflos zu rocken ist schon auch ein Zeichen großen Selbstbewusstseins und kann der Band rückwirkend nur anerkannt werden.
Unter den Titeln möchte ich, neben dem sensationellen 'Mistreated' vor allem noch 'Catch the Rainbow' (wie immer ein Hochgenuss!) hervorheben. Das lange und doch kurzweilige 'Still I'm Sad' habe ich vom Konzert her ein bisschen besser in Erinnerung (liegen aber auch fast 30 Jahre dazwischen!). Hier brilliert in seinem Solo einer der größten Drummer aller Zeiten; Spitzenklasse!
Dass etwas ELP-mäßige Keyboard-Solo (nicht Intro) von D.Stone hingegen ist zwar interessant, aber ehrlich gesagt kein Vergleich zu den Fähigkeiten eines Tony Carey.
Ein wirklicher Kracher ist dann aber wieder 'Do you close your eyes'! Vor allem das fette Strat-Intro zeigt Ritchie Blackmore at his best! Die Nummer braucht, abseits des genialen Intro's, ein wenig bis sie zündet, aber dann entfacht sie einen zerebralen Flächenbrand.
-Blackmore: Einer der besten Rückwärtsspieler bulgarischer Folklore... -Hammerhart!!

Fazit: Wer ein aufnahmetechnich sehr gutes Live-Album von Rainbow möchte, der sollte lieber zur 'On Stage' oder zur sehr guten 'Live in Köln 1976' greifen (letztere bietet auch ein komplettes Konzert!).
Mit der 'Live in Munich 1977' erwirbt man, versteht und akzeptiert man die Vorgeschichte vor allem in punkto Aufnahmetechnik, ein grundsolides und stimmungsvolles Live-Album mit einem Blackmore im, sagen wir mal, Ausnahmezustand.
Packende Tracks mit all den fetten Riffs und Arpeggien, die den 'Meister' so berühmt und beliebt machten. Für alle Freunde und Fans der Band dürfte 'Live in Munich' in jedem Fall ein empfehlenswertes und packendes Live-Album sein! Dafür gibt es, trotz der kleinen Schwächen, die volle Punktzahl.
Die Gänsehaut und die vielen Erinnerungen an damals sind mit Sternen ohnehin nicht zu bewerten.
-Mann, was war das für eine geile Zeit!
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am 9. Juli 2006
Es handelt sich um ein im Rahmen des "Rockpalasts" damals in der Olympiahalle zu München gegebenes Konzert. In Deutschland sicher der bekannteste Bootleg der Band, liegt dieser Auftritt nun endlich offiziell vor. Bemerkenswert ist, daß, nachdem es jahrzehntelang keine Veröffentlichung aus dieser Zeit mehr gab (von den zahlreichen überflüssigen "Best ofs" mal abgesehen), nun innerhalb eines Monats zwei Live-Scheiben von Rainbow auf den Markt kommen. "Live in Köln 1976" ist die andere.

Zwar ist hier nicht die legendäre Besetzung von 1976 am Werk, denn Bass und Keyboard wurden von Ritchie Blackmore (im folgenden R.B.) ausgetauscht. Aber es handelt sich doch im Kern neben R.B. eben mit Ronnie James Dio am Mikro und Cozy Powell am Schlagzeug um die stil- und soundbildene Mannschaft des "epischen" Rainbows; noch bevor man (also R.B.) dem Pfad des geldbringenden und langweiligeren US-Hit-Rocks folgte.

Doch zum Wichtigsten, der Musik. Die Setlist ist dieselbe wie 1976, mit einer Ausnahme: "Long Live Rock 'n' Roll" ersetzt "Stargazer", ein Verlust wie jeder weiss, der "Stargazer" kennt. Im Einzelnen:

"Kill The King": Extra als opener für Konzerte geschrieben, tut dieses Stück wie immer gut seine Dienste. Mir scheint sogar eine Spur flotter als auf den bekannten Live-Aufnahmen.

"Mistreated": Das Präludium vom R.B. unterscheidet sich stark von den 76er-Aufnahmen. Dio ist in Höchstform, R.B.s Solo super.

"Sixteenth Century Greensleeves": R.B. fängt mit "Greensleeves" (eine bekannte alte englische Volkslied-Melodie, angeblich von Heinrich VIII. geschrieben) an, wendet sich dann J.S.Bach (Konzert für Violine und Cello, BWV 1060, von R.B. natürlich schneller gespielt) zu, bis Dio dann etwas unvermittelt den Titel ankündigt. R.B.s Solo ist ok, wenn auch nicht überragend. Überraschend ist die Nummer aber sehr hart im Rhythmus, was ihr einen etwas anderen Charakter verleiht als sonst. Nicht uninteressant.

"Catch The Rainbow": Während des Prélude macht R.B. schon wieder kurz bei J.S.Bach Anleihen ("Jesu bleibet meine Freude", BWV 147). Dio variiert den Text (u.a. "peace to the world and love", naja der Zeitgeist), R.B. spielt die Nummer teilweise sehr flott, alles sehr hörenswert.

"Long Live Rock 'n' Roll": Ihr Hit damals, durfte natürlich nicht fehlen, aber wenn ich daran denke, daß er "Stargazer" ersetzt hat *heul*. Also lieber kein Kommentar.

"Man On The Silver Mountain": R.B. beginnt mit "Lazy", steigt dann aber zügig in die Nummer ein. Sein Solo mündet dann in "Blues" wie schon auf "On Stage", es folgt ein Auszug aus "Starstruck". Danach improvisiert Dio bis man zum Stück zurückfindet. Also ein Medley mal wieder, aber gut.

"Still I'm Sad": Das Stück ist ja eigentlich von den Yardbirds und schon zu Purple-Zeiten wollte R.B. es covern. Es erschien dann auch auf der ersten Scheibe von Rainbow - und auf der letzten! Diesmal kommt es in einer 25-Minuten-Version daher. Und nun kommt auch mal Dave Stone am Keyboard zu Gehör. Aber R.B. mischt natürlich ebenfalls mit u.a. mit Beethovens Neunte (später ja als "Difficult To Cure" veröffentlicht). Dave Stone hat ein richtig langes Solo, wird dann von Cozy Powell abgelöst. Danach wird es recht bombastisch mit gesampeltem Orchester und Glocken (teilweise ist hier Tschaikowskys Overtüre "1812" zu hören). Schliesslich kommt man dann doch zum Ende und R.B., Dio und Powell geben alles. Insgesamt sehr kurzweilige 25:16.

"Do You Close Your Eyes": Wieder ein Präludium von R.B. das so ganz anders daherkommt. Die Nummer ist v.a. sehr krachig. Keine uninteressante Version.

Fazit: Eine sehr gute Scheibe. Sie spielten 1977 einfach vieles anders als 1976. Man löste sich mehr von den Studiovorgaben. R.B.s Präludien sind abwechslungsreich, Dio variirert Texte, die Soli von R.B. sind sehr gut. Insgesamt ein härterer Stil, aber immer noch unverwechselbar Rainbow. Zusammen mit "On Stage" (die eingängiger, "epischer", aber nicht so originell ist) die beste Live-Scheibe aus der Ära Dio.
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am 7. Oktober 2006
!!-DVD-Rezension-!!

Warum auch immer meine Erst-Rezension gelöscht wurde weiß ich nicht.
Böse Wörter waren jedenfalls keine drin...!
Aber egal...

Was ich ganz gewiß weiß: Dieser Film-Mitschnitt aus der Münchener Olympiahalle ist und bleibt ZUM NIEDERKNIEN !!!
-Der ganze Gig war, auch wenn das manchen nicht gefallen mag, zum Niederknien! Dafür dank' ich dem Herrn und Blackmore und Dio und Powell noch heute. -Das war 1a; und definitiv das beste Rainbow Konzert, bei dem ich dabei sein konnte! Waren die beiden 1976er Konzerte im Zirkus Krone schon erste Sahne, so war dieser 77er Gig Sahne mit Kakao und es gibt und gab für mich immer nur ein Konzert, das eine ähnliche Magie entfaltete: Pink Floyd's Animal Tour...
Aber solche Erlebnisse, ich sagte das an anderer Stelle schon, sind mit Sternchen und noch so schönen Worten nicht zu bewerten. Ich jedenfalls, bin unendlich dankbar diese großartige Zeit erlebt zu haben!

Diese DVD bringt die damalige Konzertatmosphäre sehr gut rüber. Von 'Toto, I'm feelin' we're not in Kansas anymore' bis hin zum zerdeppern (Zerdeppern ist der falsche Ausdruck. Was Blackmore seinem damaligen Arbeitsgerät antat, war vorsätzlicher Mord!) der Gitarre ist alles drauf. Der Klang ist durch das andere Aufnahmeverfahren besser als auf der 'Live in Munich 1977 - DoCD'. Das Bild ist (für mich jedenfalls) auch ok. Die Aufnahmen liegen 30 Jahre zurück; ich kann trotz der leichten Streifen ganz gut damit leben.
Viel wichtiger, finde ich, ist, dass diese DVD die Magie dieses Konzertes (näheres dazu erfahrt ihr unter meiner Rezension zur gleichnamigen DoCD) voll und ganz rüber bringt. Lasst euch diese DVD bloß nicht mies machen. Wer sich für diese grandiose Zeit (für diese grandiose Band und vor allem für dieses grandiose Konzert) begeistern kann, ist hier bestens aufgehoben. Es gibt nicht viele Musik-DVDs, die eine solche Intensität erreichen!

Wer dennoch Zweifel hegt, der sehe und höre sich nur mal das mächtige Strat-Intro zu 'Do you close your eyes' an. Dass dürfte wohl alle Zweifel beseitigen. -Und manifestiert zugleich, dass Blackmore der größte aller großen 1970er Gitarristen war.

Ein fantastisches Konzert hat nach 30 Jahren seinen krönenden Abschluß gefunden! Dank an alle, die für diese DVD verantwortlich zeichen.

Nachtrag vom 01.01.09: Leute, lasst euch diese DVD von den Nörglern nicht verhageln. Das Erwerben dieses einzigartigen Konzerterlebnis darf und sollte sich ein wirklicher Interessent nicht von übergestrengen Kommentaren kleinreden lassen. Der Sound ist echt ok, dass Bild -gut, es liegen 32 Jahre dazwischen- ist einfach 1977er Standard. Aber lieber isses mir im Original, als in irgendeiner Form aufgebretzelt. Fakt ist einfach das dieses grandiose Konzert 1977 statt fand, nicht 2009!!
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am 3. Dezember 2014
Ich war damals in Wien in der Stadthalle dabei, als es zu dem Zwischenfall zwischen Herrn Blackmore und dem Ordner kam. Von seinem kurzfristigen Knastaufenthalt erfuhr ich am folgenden Tag in der Tageszeitung. Ich war damals 15 und Rainbow war mein allererstes Rockkonzert überhaupt. Es war auch nach so vielen Jahren rückblickend eine famose Show und meine Begeisterung hat über die Jahre nicht ein bißchen gelitten.
Das auf der DVD vorliegende Konzert in München war zwei Tage danach und ist tatsächlich noch besser. Tolle Playlist, ein famoser Richie Blackmore (gibt es heute noch solche Meister ihres Faches?!) und ein fast noch besserer Ronnie James Dio.
Der Sound kommt zumindest auf meinem TV gut rüber, die Mühe diesen an meine Stereoanlage anzuschliessen habe ich noch nicht gemacht. Das Bild - na gut - damals war die Aufnahmetechnik noch nicht so weit - ist, na sagen wir ausreichend. Aber man ist heutzutage eben schon ein wenig verwöhnt.
Alles in Allem ein tolles Zeitdokument und auch jüngeren Hörern zu empfehlen. Dagegen wirken einige heutige gehypte Bands blass, sehr blass!
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Juli 2006
Für alle Richie Blackmore Fans scheint dieses Jahr ein ganz besonders Erfreuliches zu sein, denn man hat mittlerweile 4 Konzerte der Rainbow Tour 1976/1977 komplett auf CD und das aus dem Circus Krone von 1977 auch noch auf DVD veröffentlicht.

Einziger Wehrmutstropfen des 77er Konzertes ist das Fehlen des Live-Höhepunktes eines jeden (damaligen) Rainbow Konzertes, nämlich der Rising-Titel "Stargazer". Nun, das läßt sich aber aufgrund der nun erhältlichen Konzerte einigermaßen verschmerzen. Den Rockpalast-Auftritt kenne ich als alter Fan der Band zur Genüge, trotzdem freue ich mich, daß dieses Konzert (gem. Audio-CD-Beschreibung das einzige komplett gefilmte Konzert der Band) nun auch offiziell auf DVD erscheint.

Natürlich war die Band Rainbow das "Kind" von Blackmore, die Kritiken dazu sind vollkommen berechtigt, trotzdem war diese Zeit für mich eine der erfreulichsten Begebenheiten in der langen Karriere von Herrn Blackmore. Über die musikalische Qualität dieser Konzerte ist viel geschrieben worden und ich denke, jeder Fan von Rainbow wird sich diese DVD in's Regal stellen und auch öfter mal einlegen. Die bislang perfekteste

Möglichkeit zu "catch the Rainbow".
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Das 1977er Konzert, welches Rainbow am 20 Oktober in der Münchener Olympiahalle gegeben haben, dürfte wohl zu den legendärsten Konzerten der Band zählen. Das Konzert wurde damals für den Rockpalast mitgeschnitten und wird nun zum wiederholten Male auf DVD und CD veröffentlicht.

Das damalige Konzert startete mit ein paar Stunden Verspätung, da Gitarrist Ritchie Blackmore aus Österreich herausgeschleust werden musste. Aufgrund eine handgreiflichen Streits mit einem Konzertveranstalter wurde der egozentrische Gitarrist damals von der Polizei festgesetzt. Vielleicht erklärt genau dieser Umstand die energiegeladene Show der Band.

Allein schon die Setliste dürfte Rainbow Fans in verzücken setzen. Mit “Mistreated“, “Kill The King“, “Catch The Rainbow“, “Long Live Rock ’N‘ Roll und “Man On The Silver Mountain“ sind alle Songs dabei, welche man sofort mit Rainbow in Verbindung setzt. Die dargebotenen Songs unterscheiden sich teilweise etwas von den Studioversionen. Die Arrangements sind etwas ausufernder und die beteiligten Musiker steigern sich in einen Spielrausch. Toll!

Neben dem Konzert findet man noch einige Minuten an Bonusmaterial auf der DVD. Es gibt die Promovideos zu “Long Live Rock ’N‘ Roll, “Gates Of Babylon“ und “L.A. Connection“ zu sehen, sowie Interviews mit Bob Daisley und dem damaligen Tourmanager Colin Hart. Zu beiden Interviews gibt es Untertitel in verschiedenen Sprachen, auch in Deutsch.

Interessant ist auch die kurze Dokumentation zur 76er Tournee in Texas. Allerdings muss man sagen, dass Ton- und Bildqualität bei Rainbow Over Texas `76 schon deutlich abfällt. Der Hauptteil der DVD dagegen kann mit einer guten Bild- und einer sehr guten Tonqualität überzeugen!

Wer den Konzertmitschnitt noch nicht besitzt, der kann und sollte dies nun nachholen!
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am 12. April 2013
Dank einer Festnahme dich sich ein paar Tage vorher in Österreich zugetragen hatte, hätte Herr Blackmore den legendären Auftritt in `77 in München um Haaresbreite verpasst. Doch die Manager hatten Glück im Unglück und mussten diesen Gig nicht absagen. Ritchie traf mit viel Verspätung doch noch ein und die Show konnte kurz vor Mitternacht endlich beginnen.

Mittlerweile ist es schon fast erstaunliche 35 Jahre her seit dieses Event in München stattgefunden hat. Es bleibt zu sagen, dass dies die einzige DVD-Aufnahme von Rainbow ist und das macht die ganze Sache gleich noch etwas rarer.

Die Songauswahl reicht von Kill the King über Long Live Rock 'n` Roll zu Do You Close your Eyes und weiteren Klassikern. Eine super Songauswahl, die jedes Rainbow Herz höher schlagen lässt. Mal ganz davon abgesehen, dass Ronnie James Dio der Band mit seiner großen Stimme DAS gewisse etwas verleiht und Ritchies tighter Gitarrensound das ganze abrundet. Und natürlich nicht zu vergessen Cozy Powell s einzigartiges Schlagzeugspiel - so lässig und harmonisch.

Was die Bildqualität betrifft muss man natürlich mit vielen Abstrichen leben... aber wir sprechen hier von einer über 30 Jahre alten Aufnahme. Das Restaurieren des Bandes war auf Grund verschiedenartiger Aufnahmetechniken etc. sicher schon heftig genug um es so hinzubekommen wie es geworden ist und das verdient schon allen Respekt. Daher wollen wir mal keinerlei Beschwerden äußern.

Des weiteren möchte noch erwähnt sein, dass der REGENBOGEN sprich die Bühnendeko immer mit der Band mitgereist ist. Damals saß das Geld bei den Plattenfirmen noch Locker... bedenke man doch, dass besagter Regenbogen 40.000 Pfund gekostet hat und allein der Transport des Regenbogens schon 50.000 Pfund verschlang. .

Als Bonus gibt es sehr interessante Interviews mit Rainbow Bassist Bob Daisley sowie Rainbow (und auch Deep Purple Manager) Manger Colin Hart. Als weiteren Bonus gibt es Promo Videos zu Long Live Rock `n` Roll, Gates Of Babylon und L.A. Connection, eine Fotogallerie und eine Dia-Bildershow mit weiteren Audiokommentaren.

Buchtipp: Allen Die Hard Rainbow Fans empfehle ich an dieser Stelle sich ebenso das Buch von Colin Hart - A Hart Life zuzulegen. Ein MUST read.

Tracklist:
1) Introduction
2) Kill The King
3) Mistreated
4) Sixteenth Century Greensleeves
5) Catch The Rainbow
6) Long Live Rock ‘n’ Roll
7) Man On The Silver Mountain
8) Still I’m Sad
9) Do You Close Your Eyes

Besetzung:

Ritchie Blackmore (guitars)
Ronnie James Dio (vocals)
Cozy Powell (drums)
Bob Daisley (bass)
Dave Stone (keyboards)

Label/Vertrieb: Eagle Vision/ Edel
Format: Music DVD
DVD Format: NTSC Region 0
Screen Format: 4:3
Sound Formats: DTS Surround Sound, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital Stereo
Spielzeit: 136 Minuten
Untertitel: (Nur Interviews) Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch

VÖ: 26.04.2013

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TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2006
Endlich, endlich gibt es das Konzert, welches mich damals (Dezember 1977 im Rockpalast?) unglaublich beeinflußt hat auf DVD. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon Purple und Rainbow-Fan, hatte diese aber noch niemals live bzw. im TV gesehen.

Ronnie James Dio und Cozy Powell in Höchstform, keine Frage. Bob Daisley ist auch gut (singt sogar die 2. Stimme bei `Catch the rainbow`). Nur der Keyboarder David Stone bleibt blaß. Da war sein Vorgänger Tony Carey deutlich besser. Aber vielleicht liegt es genau daran, dass Ritchie Blackmore hier über sich hinaus wächst?! Kein Jon Lord oder Tony Carey, die ihm Soli abnehmen. Was der Mann in Schwarz hier abzieht ist schon fast unglaublich. Ich denke mal, diese DVD ist der Beweis, dass in den 70ern keiner, wirklich keiner an Ritchie heran kam. Er zaubert, anders kann man das kaum nennen. Besonders bei `Catch the rainbow` ist dies zu sehen und hören. Super!!!

Wie einige Rezensenten schon geschrieben haben, der Sound ist unglaublich gut. Die Bildqualität kann nicht ganz mithalten, ist aber in Ordnung. Schließlich ist die Vorstellung schon 29 Jahre alt.
5 Sterne für die DVD. Nie war Ritchie besser, garantiert.
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am 7. Dezember 2006
Nun man mag wohl geteilter Meinung sein nach den heutigen Qualitätsstandarts die so auf den Markt kommen, aber der,der sich dieses Konzert ansieht wird danach wissen was ROCK MUSIK sein kann,und mit den fuer mich besten Saenger den es je gab, Ronnie James DIO.

Unangefochten allen ueberlegen, was sich sonst noch so rumtreibt auf diesem Planeten, und Saenger nennt. Klar David Coverdale, Ian Gillan ect.

sind sicher auch gut, aber dieser kleine Mann schlaegt sie alle,ob bei Rainbow oder in seiner eigenen Combo DIo.

Ich sage euch gebt euch das Konzert Ihr bereut es sicher nicht, mit der dazgehoerenden Lautstaerke. EINFACH GENIALE Handgemachte MUSIK. !!!

Gruesse aus Hard am Bodensee Lets ROCK C.U Peter Egger
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am 25. Juli 2006
"Toto,IŽm feelinŽ weŽre not in Kansas anymore.

We must be over the Rainbow...Rainbow...Rainbow..."

Dieser klassische Beginn eines jeden Rainbhow-Konzerts-

so auch 1977 in München.

Aber die Cd beginntwie ein Studioalbum mit den ersten Klängen

von Kill the King.

Wer das Konzert kennt(wurde schon mehrmals auf WDR gesendet),

kennt die Ansagen-aber hier nichts davon!

Zwar wurde das Konzert soundtechnisch hervorragend auf zwei

Silberlinge gebrannt,aber das Live-Erlebnis leidet sehr unter diesen unnötigen Schnitten.

Was bleibt ist die,über jeden Zweifel erhabene,musikalsche

Qualität!

Tip:Warted auf die Dvd-die wird ja hoffentlich komplett sein!!!!

Musik 5 Sterne Klang 5 Sterne Schnitt 1 Stern
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