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112 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allemal gelungen.
Vorraus sei gesagt, dass ich durchaus alle anderen Alben von Volbeat besitze, und nicht erst seit der TV-Werbung auf dieses Album hinfiebere. Schade, dass mir und sicher auch anderen Volbeat-Fans mit „Cape of our Hero“ ein kleiner Dämpfer verpasst wurde. Die Singleauskopplung klingt doch stark nach Radiomusik… doch wie schlägt sich der Rest des...
Vor 17 Monaten von Mats veröffentlicht

versus
86 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dead But Rising...
William Frederick Cody war ein Star des sogenannten wilden Westens, der noch zu Lebzeiten unter dem Namen "Buffalo Bill" zur Legende wurde. Um aus seiner Pupolarität Kapital zu schlagen, tingelte er daher irgendwann mit seiner Westernshow durchs Land, um dem normalen Bürger das aufregende Abenteurerleben mit anderen Wild-West-Promis wie Sitting Bull oder "Wild"...
Vor 17 Monaten von Dingo veröffentlicht


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112 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allemal gelungen., 5. April 2013
Vorraus sei gesagt, dass ich durchaus alle anderen Alben von Volbeat besitze, und nicht erst seit der TV-Werbung auf dieses Album hinfiebere. Schade, dass mir und sicher auch anderen Volbeat-Fans mit „Cape of our Hero“ ein kleiner Dämpfer verpasst wurde. Die Singleauskopplung klingt doch stark nach Radiomusik… doch wie schlägt sich der Rest des Albums?

Let’s Shake Some Dust:
Es beginnt ziemlich gut. Das eineinhalb minütige Intro ist extrem gut gewählt, es macht einfach Lust auf mehr und vermittelt die Stimmung des gesamten Albumthemas und Covers. Besonders die Mundharmonika gefällt mir sehr.

Pearl Hart:
Der erste Song in voller Länge ist „Pearl Hart“. Gleich zu Beginn fällt die sehr harmonische Melodie und das unkomplizierte Gitarrenspiel auf. Der Refrain vermittelt mir aber ähnlich wie „Cape…“ stark den Eindruck einer erfolgsversprechenden Single, weniger den eines interessanten Experiments. Letzteres wäre mir lieber gewesen, aber dennoch überzeugt mich der Song. Die gesungene Melodie, der Text, die Parts der recht harten Rhythmusgitarre und die Soli haben dann doch genug eigenen Charakter. Kein Song den ich sehr vermisst hätte, aber durchaus gelungen.

The Nameless One:
Und da ist er, der Kracher, auf den ich gewartet hatte. Eine Mischung aus Hardrock und Metal, vergleichbar mit „Heavon Nor Hell“. Der Text könnte den einen oder anderen Fan an die einen oder anderen Charaktere aus älteren Volbeat-Songs erinnern. Die zweite Hälfte des Liedes wird zum Teil mit einer Bridge und einem Gitarrensolo bestimmt, welche beide exakt in die melancholische Westernstimmung des Albums passen. Melodisch und mit anderen moderneren Volbeatstücken, wie „Heaven…“ und „Fallen“ in eine Kategorie zu packen.

Dead But Rising:
Dead But Rising setzt meiner Meinung noch einen drauf. Dieser Song ist eher klassisch, harte Metalriffs gepaart mich Michael’s durchdringender, extrem gut passender Stimme. Und wie immer bleibt auch dieses Lied immer sehr melodisch und vielschichtig. Momentan ist dies mein Favorit auf diesem Album.

Cape of our Hero:
Hier ist die Single, die man schon seit Tagen kennt. Durchaus ein schönes Stück Musik, aber derart unspannend und nicht so voll von den typischen Merkmalen der Dänen, wie man sich das als Fan wünscht. Und überhaupt passt der Songs nur bedingt zu dem Albumthema. Kein Song, den ich oft hören werde, schade. Trotzdem sollte diesem Song Respekt gezollt werden. Es ist meiner Meinung nach immernoch ein hochwertiges Stück, der aber zwischen anderen viel interessanteren Stücken von Volbeat in der Versenkung verschwinden wird.

Room 24:
Und direkt danach: das krasse Gegenteil. Room 24 beinhaltet den Featuregast King Diamond. Der Song ist geprägt von harten, ruhelosen Gitarrenriffs und einem düsteren Textthema. Außerdem ist die Zusammenarbeit im Gesang von Michael und King Diamond ausschlaggebend für meinen Gesamteindruck. Ein Song, wie man sich ihn nach „Cape of our Hero“ wünscht. Interessant ist tatsächlich der abwechselnde Gesang, wobei für mich feststeht, dass King Diamond gegen Michael Poulsen nicht den Hauch einer Chance hat. Tut mir Leid, das klingt sicher stark nach Volbeat-Fanboy, aber so sehe ich das nunmal…sehr guter Song!

The Hangman’s Bodycount:
Ein weiterer Favorit, der durchaus Thrash-Charakter hat. Jede Strophe wird sowohl instrumental als auch stimmlich immer wieder zu einem Höhepunkt in Form eines Refrains gezogen. Sowieso ist dieser Song recht abwechslungsreich und das zweimal kurz gespielte Solo ist ebenso kurz gesagt, der Hammer. Sehr treibend und mal wieder sehr melodisch bietet dieser Song sehr viel eigenen Charakter, den ich in dieser Form bei Volbeat noch nicht gehört habe.

My Body:
Dies ist eins der schwächeren Liedern. Wo der Text mich noch überzeugen kann, versagt die Musik etwas. Sagen wir, sie hinkt hinterher. Das Lied bleibt von hinten bis vorne ziemlich uninteressant, geht sehr in die Höhe und hat keine Höhepunkte. Die harte Rhythmusgitarre bleibt auf der Strecke (sowieso verschwimmt mein Lieblingsinstrument etwas in den hohen Tönen). Diesen Song hätte man auch gut weglassen können. Schade.

Lola Montez:
Anders ist es bei Lola Montez. Auch dieser Song ist mir etwas zu undefiniert. Er erinnert mich stark an „Thanks“, geht textlich natürlich in eine komplett andere Richtung, nämlich in die einer männerverführenden Tänzerin: hier leistet Michaels Text im Zusammenspiel mit der gespielten Musik ganze Arbeit. Wer die melodischeren Titel von „Above Heaven Beyond Hell“ mochte, wird auch diesen mögen, ohne zu stark an Abnutzungserscheinungen denken zu müssen.

Black Bart:
Und wieder ein Titel, der mir sehr gefällt. Tempowechsel, ziemlisch schnelle Drums und Gitarren sind charaktergebend für „Black Bart“. Er handelt kurz gesagt von einem kriminellen Outlaw, der wohl einen gewissen Bekanntheitsgrad genoss, gelungener Song!

Lonesome Rider:
Ein weiterer Featuregast: Sarah Blackwood. Es ist sehr interessant, wie sie den von Michael geschriebenen Text singt. Mir fällt hier nochmal auf, wie einzigartig seine Melodien sind und auch mit Frauenstimme gut harmonieren. Allerdings fehlt es mir bei diesem Song etwas an Aggressivität und der Refrain klingt für meine Ohren etwas abgenutzt, so, als hätte Michael diesen Song schon öfter in verschieden Varianten gesungen. Die Westerngitarre, die sich aber mit einem Rock’n’Roll-Rhythmus und funkig klingendem Gitarrenspiel, beweist aber die Bandbreite, die Volbeat mal wieder abliefert. Alles in allem möchte ich diesen Titel „einen etwas weniger spannenden aber gelungen Nachfolger zu 16 Dollars“ nennen.

The Sinner is You:
Spätestens hier fällt auf, dass es Volbeat gut getan hätte, sich etwas mehr auf ihre Wurzeln zu besinnen. Mir gefällt auch dieser Song, mutet er aber dennoch etwas zu mainstreamig an. Man wünscht sich hier schon lange etwas mehr Härte.

Doc Holliday:
Gut, hier bekommt man sie schon eher, denn die durchgehend präsente Rhythmusgitarre leistet ganze Arbeit. Sehr gut gefällt mir die manchmal aufkeimende Westernstimmung, wenn die unverzerrten Stahlsaiten begleitet von mystischem Gesang einsetzen. Sehr gelungenes Stück.

Our Loved Ones:
Zu guter Letzt bekommt man eine Ballade geboten, die aber in keinster Weise zu soft präsentiert wird. Recht harte Riffs begleiten die sehr harmonische und schöne Melodie, die sich Herr Poulsen da ausgedacht hat. Auch eines dieser Lieder, die ich in dieser Form von Volbeat noch nicht kannte. Danke, für diese vielen Facetten.

Fazit:
Dass ich wenig auf den Text eingehe, sei mir verziehen, das würde den Rahmen sprengen…
Gelungen ist das Album allemal. Allerdings ist Volbeats Stil mittlerweile so verändert worden, dass es sich mit dem ersten Album „The Strength/The Sound/The Songs“ schlichtweg nicht mehr vergleichen lässt. Rock the Rebel/Metal the Devil hingegen zeigt mehr Kreativität und Härte, Guitar Gangsters and Cadillac Blood ist ebenso unerreicht und steckt dieses Album leider in die Tasche. Leider verwischt sich die Einzigartigkeit von Volbeat in etwas zu polierten und unspektakulären, zu wenig harten Melodien und Riffs.
Ich schätze dieses Album trotzdem sehr und genieße es bis jetzt in vollem Maße, auch, weil Michaels Intention, viel Abwechslung und das Erfüllen des gesamten Themas, welches der Albumtitel in Worte fasst, durchaus gut umgesetzt wurde. Würde hier nicht von „Volbeat“ die Rede sein, würde ich sofort 5 Sterne geben, jedoch beweisen ihre ersten drei Alben, dass sie ist NOCH besser können…

Danke für’s Lesen,
Mats
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP OF THE MOUNTAIN, 18. Juli 2013
Ich machs relativ kurz: OUTLAW ist für mich das bisher absolut beste VOLBEAT Album. Das liegt einfach daran, dass die Songstrukturen weitaus abwechslungsreicher ist, als dies auf den ( zweifelsohne hochklassigen ) Vorgängerwerken der Fall war. Insgesamt muss man einfach das Fazit ziehen, dass VOLBEAT längst die Wachablösung von METALLICA angetreten haben. Wo die einstigen Metalhelden alle x-Jahre ein neues Album mit ausgesprochen fragwürdigen Klangproduktionen auf den Markt werfen um dann im Anschluss 5-7 Jahre unentwegt mit den selben alten Kamellen im Gepäck zu touren, produzieren VOLBEAT im 2 Jahres-Takt ein Knalleralbum nach dem anderen, das einen nicht nur produktionstechnisch, sondern auch im Anschluss live, völlig aus den Schuhen hämmert! Respekt und: DENMARK - 12 POINTS!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Preis ist heiß!, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album Outlaw Gentlemen & Shady Ladies wollte ich mir schon vor einer Weile holen. Jedoch war ich nicht gewillt für die Limited Edition knapp 19 Euro hinzulegen, da ich Volbeat zwar ganz gerne höre, aber für die Version dann doch zu geizig war. Nachdem ich mal wieder den Preis auf amazon gecheckt habe viel mir auf, dass das Album zur Tour die selben limitierten Songs enthält sowie eine DVD und das für unter 6 Euro incl. Autorip(sehr geil!).

Gesehen, bestellt, geloaded und zufrieden :-)

Die Lieferung erfolgte flott und die Scheibe kam gut verpackt in einem Stück an. Die CD's wurden in ein Digipack gepackt, welches in einem Pappschuber steckt. sieht ganz cool aus, nur haben die Verpacker den USK-Aufkleber voll auf den unfolierten Pappschuber geklebt. Ohne Beschädigungen bekommt man den nicht runter, daher lass ich ihn erstmal dran...

Auch wenn der Preis sich nicht halten konnte bzw. es eine Aktion war, ist die Tour Edition ihr Geld noch immer Wert, da erheblich günstiger als die Deluxe Edition. Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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86 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dead But Rising..., 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Outlaw Gentlemen & Shady Ladies (Audio CD)
William Frederick Cody war ein Star des sogenannten wilden Westens, der noch zu Lebzeiten unter dem Namen "Buffalo Bill" zur Legende wurde. Um aus seiner Pupolarität Kapital zu schlagen, tingelte er daher irgendwann mit seiner Westernshow durchs Land, um dem normalen Bürger das aufregende Abenteurerleben mit anderen Wild-West-Promis wie Sitting Bull oder "Wild" Bill Hickock in den nachgestellten und romantisierten Wild-West-Klischees seiner Zirkusshow zu präsentieren.

In Col. Universals "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies"-Show erleben wir nun die Rock-Legende "Wild" Ghoul Volbeat, die uns ihre einzigartige Mischung aus klassischem Rock'n'Roll und treibendem Metal in ergreifenden Rockhymnen, echt ergreifenden Metalsongs und total ergreifenden Balladen erlebbar macht.
Leider stellen wir aber fest, dass auch hier nur eine Show zelebriert wird, die den abenteuerlichen Rockabilly nur als Kulisse benutzt und leidlich versucht, eine banale Performance unter Zuhilfenahme von Volbeats charakteristischen Stilmitteln zu einem nachgestellten Rock-Erlebnis aufzublasen. So wie in Colonel W.F. Codys Wild West Show, erlebt man auf Volbeats neuer Scheibe, wie echte Protagonisten ihre alten Heldentaten nachstellen. Mit echtem Rockabilly hat dies aber nun leider gar nichts mehr zu tun. Stattdessen wurde die Show auf ein Publikum zurechtgeschnitten, dass zwar mit dem Sound, der Härte und den Songs der Gangsterrocker unterhalten werden möchte, aber damit dann doch nicht zu sehr aufgeregt werden darf. Volbeat spielen sich quasi selbst in einer Darbietung, die eine gefahrlose Verzerrung ihres tatsächlichen Schaffens darstellt.

Das Hauptproblem das Senkrechtstarter wie Volbeat haben, ist, dass sobald sie erfolgreich mit ihrer Musik geworden sind, ihre Alben nicht mehr für die Fans gemacht werden. Auf den Live-Shows mögen sie zwar noch immer ihre größten Hits singen, Gigs sollen schließlich unterhalten und das Publikum begeistern. Aber Alben werden von Produzenten gemacht, und die Scheiben sollen sich nunmal verkaufen und Geld bringen. Warum sollte man also ein Album produzieren für Hörer, die bereits Fans sind? Die kaufen die Scheibe ja sowieso. Man muss die große Masse erreichen, die noch zu den Volbeat-Fans gehören wollen, mit echtem Rock aber lieber nicht belästigt werden wollen. Also schleift man alle Ecken und Kanten ab, stülpt ordentlich Plüsch und Watte drumrum und schon können auch die Kleinsten sich am Kuschel-Volbeat erfreuen. Dass die tollen neuen Stars auch mal echte Rockmusik gespielt haben, kann dabei ruhig in Vergessenheit geraten. Das legendäre Volbeat wie wir es kannten und schätzten ist traurigerweise tot und in der Mainstreamhölle wiederauferstanden: "Dead but Rising" kann ich da nur sagen...

FAZIT: Auch wenn die Show vielversprechend beginnt, schnell macht sich Langeweile breit. Kid Poulsen und seine Gang bieten hier nur eine lust- und seelenlose Interpretation ihres eigentlichen Könnens. Da dieser Ausbund an ewig gleich klingenden Mid-Tempo Hymnen aber auch keine Gelegenheit bieten kann, mal die Sau rauszulassen und den Hörer mit zu reißen, versucht die Volbeat-Bande es ohrenscheinlich erst gar nicht. Die gesetzlosen Herren und die zwielichtigen Damen scheinen eine emotionslos runtergespielte Pflichtarbeit zu sein, dem der Mantel des Schweigens wesentlich besser gestanden hätte als das Cape of our Heroes.
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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen keine Überraschungen, zuviel Weichspüler., 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ist die neue Volbeat da, doch leider hat auch hier der Weichspüler zugeschlagen. Die Songs klingen zwar alle nach Volbeat, aber wenn man unter die Haube schaut, dann stellt man fest, dass da im Motor keine 300 PS mehr schlummern, sondern maximal noch die Hälfte.

Sie Single Cape of our Hero gibt einen guten Überblick über das Album. Die Songstrukturen sind leider bei vielen der Songs ähnlich. Volbeat scheinen wohl mit der Radio Airtime von "Fallen" beim Vorgänger zufrieden gewesen zu sein und haben das auf zuviele Songs des neuen Albums kopiert. Nicht falsch verstehen, Fallen ist ein guter Song, nur wird der auch langweilig wenn man den 1h am Stück hört....

Die etwas stärker an alte Volbeat Alben erinnernden Songs wie Black Bart ( für mich der beste Song des Albums ) sind leider sehr rar gesät. Die retten, zusammen mit den durchaus interessanten Ansätzen in einigen Songs (Lonesome Rider, Let's Shake some dust, Lola Montez) das Album dann auch vor der totalen Enttäuschung.

Zusammengefasst ist's ein solides Album das deutlich auf Radiotauglichkeit getrimmt ist und für mich daher auch erstmal das letzte Volbeat Album war welches ich mir blind, ohne Hörprobe vorbestellt habe.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist da passiert..., 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Naja... voller Vorfreude hab ich mir das neue Volbeat-Album vorbestellt... und schon die 1. Singleauskopplung war... nennen wir es ma Mainstream-Soft.

Ich mein, von Volbeat erwartet ich halt Metal mit leichten Rock'n Roll/Country/Blues einflüssen. Leider ist dieses Album nicht das. Eher ist es Rock mit leichten Metaleinflüssen. Das alles soll jetzt nicht heißen, das kein Metal drin wäre... aber nicht in dem Umfang wie bisher. Wo das Vorgängeralbum noch mit "Mirror and the Reaper" losging und man dachte "verdammt ja, Volbeat sind zurück" geht es hier wesentlich seichter los.

Das Intro macht noch lust auf mehr... aber dann kommt der 1. Track Pearl Hart... ist jetzt nicht schlecht, aber wie ich finde doch recht langweilig. Kein Kracher wie Mirror and oder Guitargangster. Und so zieht sich die erste Hälfte des Albums. Alles in allem nichts besonderes.

Da gefällt mir persönlich die 2te Hälfte um einiges besser. Angefangen mit My Body und Lola Montez. Nette Songs in Richtung Thanks. Dann kommt mit Black Bart endlich mal ein Brett, schnelles Tempo im Sinne von Mirror and the Reaper. Mit Lonesome Rider dann ein weiterer Höhepunkt, was ganz anderes. Auch Doc Holiday ist super.

Aber alles in allem das bisher schwächste Album der Dänen. Was das Album wirklich hergibt wird die Zeit zeigen, die 4 Vorgänger laufen bei mir ohne Ermüdungserscheinungen. Ob Outlaw das auch schafft bleibt abzuwarten.

PS: Sowohl Lola Montez (Harp Version) und Ecotone von der BonusCD sind wahre Kracher ;)
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht bergab, 18. April 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Outlaw Gentlemen & Shady Ladies (Audio CD)
Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen hiermit das neue Album von Volbeat! Eine ganz große Sache ist das! Mit dem Gitarristen von Anthrax! Na, wenn das mal nix ist, oder? Und 'ne Nummer mit King Diamond ist auch noch dabei. Der pure Wahnsinn!

Ja, da hat die PR-Abteilung mal wieder auf Hochtouren gearbeitet. Leider ist "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies" im direkten Vergleich mit Großtaten wie "Rock The Rebel/Metal The Devil" nur ein laues Lüftchen. Sicher, an der Rezeptur haben Volbeat wenig geändert, noch immer beinhaltet diese Metal, Rockabilly und eine Prise Punkrock, aber der Biss ist den Dänen mittlerweile abhanden gekommen. Schon beim Vorgänger "Beyond Hell/Above Heaven" machten sich Abnutzungserscheinungen bemerkbar, und man schielte zudem in seichtere musikalische Gewässer. Aber man hatte immer noch genug Kracher im Gepäck, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Das sieht nun anders aus, auf "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies" regiert pures Mittelmaß. Alles ist glattgebügelt und auf Nummer sicher. Zwar klingen die Lieder unverkennbar nach Volbeat, aber eben leider nach einer abgeschlafften, müden Kopie ihrer selbst. Vielleicht ist diese Band einfach satt. Sie haben jede Menge Erfolge eingefahren, und nun müssen sie halt irgendwie weitermachen, um präsent zu bleiben. Wenn man allerdings beginnt, nur noch halbherzig an die Sache ranzugehen, sollte man vielleicht besser über eine Auszeit nachdenken. Alben wie dieses sind zwar nett, aber wir alle wissen, was "nett" bedeutet, nicht wahr? Wirklich schade, Volbeat; da wäre viel mehr drin gewesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einmal die neue VOLBEAT light bitte ..., 4. Mai 2013
Hurra, eine neue Scheibe von VOLBEAT! An sich ja ein Grund zur Freude, aber ist auch wirklich alles gut? Leider nicht ganz …

VOLBEAT scheinen das gleiche Problem zu haben, wie viele erfolgreiche Bands vor ihnen: die ersten Alben waren noch frisch und mitreißend, der Sound neu auf aufregend und die Energie und Spielfreude hoch. Mit jedem weiteren Album und steigenden Erfolgszahlen schleicht sich aber mehr und mehr Routine ein und die Ecken und Kanten werden weiter und weiter abgeschliffen, um einen noch weiteren Hörerkreis zu erschließen. Als Beispiel siehe z.B. LINKIN PARK oder 30 SECONDS TO MARS.
Heraus kommt dann ein Album wie dieses, gut gemacht, toll produziert, aber leider auch völlig routiniert, und Routine ist nun mal das Gegenteil von aufregend …

Die Platte hat auch durchaus ihre Momente, wenn es mal etwas fetziger zur Sache geht, wie z.B. bei „Dead but rising“, oder wenn mal aus dem mittlerweile altbekannten VOLBEAT-Schema ausgebrochen wird, wie z.B. bei „Room 24“, der Zusammenarbeit mit King Diamond (ich mag zwar dessen Gesangstil nicht unbedingt, aber der King ist einfach eine coole Socke). Auch „The hangman’s body count“ gefällt noch mit seiner düsteren Stimmung, aber danach sieht es schon mau aus. Der eine oder andere Song ist auch noch ganz ok – was für VOLBEAT aber kein Anspruch sein kann – aber leider musste ich mit Schrecken feststellen, dass mich doch einige Lieder regelrecht langweilen, z.B. „The nameless one“, „Cape of our hero“ oder „The sinner is you“. Das sind z. T. wirklich fürchterliche und unglaublich glatt polierte Schunkelnummern ohne jeden Biss.

Verkaufen wird sich das vermutlich wie geschnitten Brot, aber ich bin schon einigermaßen enttäuscht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht das beste Album, 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin eigentlichein absoluter Volbeat Fan!!! Die Jungs sind großartig- vorallem live!!!
Leider enttäuscht dieses Album etwas. Es ist sehr "mainstream" und die meisten Songs mir persönlich zu radiotauglich und nicht individuell genug. Es ist zu wenig Volbeat... Leider kein wirklicher Vergleich zu den älteren Alben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Absteigender Ast..., 10. Juni 2013
Rasant ging der Aufstieg Volbeats vom heißen Newcomer zum Headliner bei Rock im Park/Rock am Ring: auf den ersten drei Kracher-Alben begeisterte eine hungrige Band mit originellem Sound zwischen Metal, Punk und Rockabilly und gesegnet mit dem Händchen für unwiderstehliches Songwriting. Das vierte Album »Beyond Hell...« zeigte dann erste Verschleißerscheinungen mit Wiederholung von Bekanntem und missglückten Experimenten (Death Metal). Die vorab veröffentlichten Songs von »Outlaw Gentlemen & Shady Ladies« ließen dann bereits befürchten, dass dieser Qualitätsverlust weitergehen würde... und so ist es leider auch. Während viele Fans den Rückgang an harten, knackigen Parts bemängeln, stimme ich zu, sehe das aber nicht als das größte Problem an. Viel schwerer wiegt, dass große Teile wie weniger inspirierte Versionen bekannter Volbeat-Songs anmuten. Oder anders gesagt: die Rhythmen swingen, die Gitarren drücken, aber es fehlt schlicht an prägnanten, mitreißenden Hooks.
Ja, es gibt durchaus nette Songs, »Room 24« mit King Diamond klingt interessant, der Coversong »My Body« macht gute Laune und das schnelle »Black Bart« lässt den Kopf nicken. Generell lässt sich das Album sicher gut im Hintergrund hören, aber Songs wie das zwar härtere, aber belanglose »The Hangmans Body Count« oder die plätschernde Single »Cape of our Hero« (Pop? Immer gerne, aber dann muß die Melodie auch richtig stark sein) können lange nicht anstinken gegen Kracher vom Schlage »Mr. and Mrs. Ness«, »The Gardens Tale«, »Still Counting«, »Soulweeper«, »I only wanna be with you«, »Fallen« oder »Guitar Gangsters...«. Wiegt etwa der Abgang von Gitarrist Thomas Bredahl (ersetzt durch Anthrax' Rob Caggiano) schwerer als vermutet? Oder hat die Band um Michael Poulsen schlicht bereits alles gesagt?
Nun, das (zu?) perfekt produzierte Album startete direkt auf Platz 1 so ziemlich aller internationaler Charts, der Weg von Volbeat an die Spitze scheint demnach weiterzugehen, was mich durchaus freut. Ich wäre diesen Weg nur zu gerne weiter mitgegangen... so bleibt mir aber nur das Fazit: nicht wirklich schlecht, aber gnadenlos am selbst gesetzten Standard gescheitert... (5/10)
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