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Kundenrezensionen

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Ich habe zum dem Røde Smartlav ein Video erstellt, wo ich das Mikrofon einmal zeige und auch den direkten Vergleich mit normalen Camcordersound demonstriere, außerdem zeige ich das Mikrofon einmal Outdoor bei mittelstarkem Wind und auf dem Fahrrad im Zusammenspiel mit einer Rollei 5S Actioncam. Das Video sollte eigentlich einen guten Eindruck vermitteln. Allerdings habe ich den Ton etwas zu weit runtergepegelt. Da muss man einfach Erfahrungswerte sammeln also nicht wundern, wenn das Video vlt. n Tick zu leise erscheint, dass ist alles Einstellungssache :)

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Auf das Røde Smartlav bin ich durch Zufall gestoßen. Ich habe mich schon seit längeren darüber geärgert, dass die Tonqualität in meinen Rezensionsvideos eigentlich ganz gut ist, sich aber stark verschlechtert sobald ich mich bewege, oder sogar zu nah am Camcorder sitze. Bei einem Außenshoot war es dann extrem auffällig wie wenig die Camcorders leisten können. Zwar könnte sich meine Sony VG20EH da ganz gut schlagen, der Camcorder ist aber so groß und wuchtig, dass ich ihn bei Außenshoots ungern mit schleppe.

Ich weiß gar nicht mehr wonach genau ich anschließend gegooglet habe, aber in irgendeine Forum hat irgendein Poster das Røde Smartlav empfohlen. Ich habe dann noch ein wenig gezögert, mir nur zwei, drei Berichte dazu durchgelesen und es mir dann bestellt und diesen Kauf bis heute nicht bereut. Im Gegenteil, je länger ich damit arbeite, desto mehr frage ich mich warum ich es nicht schon früher eingesetzt habe und je mehr Testberichte und Rezensionsvideos ich schaue, desto mehr kann ich ihnen zustimmen.

Das Røde Smartlav ist ein Lavaliermikrofon, also ein Ansteckmikrofon welches speziell dazu ausgelegt ist, mit Smartphones, vor allem dem iPhone zusammenzuarbeiten, aber es ist auch mit Android Smartphones kompatibel. Auf der Herstellerhomepage ist eine Liste mit allen Android Smartphones zu finden, die kompatibel sind, wobei es theoretisch mit allen Smartphones zusammen arbeitet.
Im Idealfall verwendet man es zusammen mit der Røde Rec App.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sein Smartphone hat man in der Regel immer dabei, man kann sich das Mikrofon einfach irgendwo anklippen, das Smartphone in irgendeiner Tasche verschwinden lassen und hat so ein 1A Aufnahmegerät. Man benötigt so nicht NOCH ein Zusatzgerät zum Aufzeichnen des Tons, sondern das Smartphone erfüllt noch eine weitere Funktion (zusätzlich zum Telefon, Navi, Musikplayer, Fahrkartenautomat, Spielekonsole, Terminkalender, Blitzwarner, etc. pp.) und dieses Gerät hat man immer dabei.

*** Tonqualität ***
Die Tonqualität ist dabei erstaunlich gut. Es ist ein High Quality Omni-Directional Condensator Mikrofon, welches den Ton aus allen Richtiungen aufzeichnet. Das hat den Vorteil, dass das Mikrofon das eigene gesprochene Wort aufzeichnet, ohne übermäßig viele Geräusche aus dem Raum aufzuzeichnen. Außerdem hat man keine merkbare Änderung des Aufnahmepegels wenn man den Kopf beim Sprechen bewegt. Bei normalen Camcorder Mikrofonen bekommt man jede Bewegung sofort mit.

***Ansteckmöglichkeiten***
Im Idealfall sollte man das Mikrofon gut sichtbar tragen, in dem man es vorne am Hemd oder T-Shirt festklippt. So hat man definitiv die beste Sprachqualität. Sollte man aber in Situationen kommen, wo man den Ton aufzeichnen möchte, ohne dass das Mikrofon gesehen werden darf, kann man es auch ohne Probleme hinter der Krawatte, im Kragen, in der Knopfleiste des Hemdes oder sogar auf der Haut befestigen und hat immer noch eine 1A Tonqualität. In den Kommentaren habe ich ein Video verlinkt, welches Tipps gibt, was man bei diesen Befestigungsvarianten beachten muss.

*** Windschutz ***
Das Mikrofon kommt mit einem Windschutz daher. Ich empfehle, diesen immer am Røde Smartlav zu lassen, auch bei Indoor Aufnahmen. Draußen leistet dieser unfassbar gute Arbeit, wie man in dem Video sehen kann, wo ich mich einmal draußen bei leichtem Wind, als auch draußen auf dem Fahrrad im Verkehrslärm aufgenommen habe. Beide Aufnahmen haben mich von Ihrer Qualität her überrascht. Was das kleine und preiswerte Mikrofon da leistet, hätte ich ihm nicht zugetraut. Außerdem reduziert das Mikrofon den Effekt von Plop-Geräuschen, also gesprochenen Bs und Ps. Um diesen Effekt weiter zu minimieren wird auch empfohlen, das Mikrofon verkehrt herum, also nach unten zeigend zu tragen. Das es den Ton aus allen Richtungen aufnimmt reduziert sich so die Tonqualität nicht merkbar.

*** Synchronisation ***
Der Ton wird extern, also nicht im Camcorder selbst, sondern in eurem Handy aufgezeichnet. Das hat den Nachteil, dass man den Ton nachträglich synchronisieren muss. Dies kann aber eigentlich jede halbwegs gute Videobearbeitungssoftware heutzutage mit einem Klick, so dass dies kein großes Problem ist. Möchte man ein Mikrofon, welches den Ton direkt im Gerät aufzeichnet muss man entweder eins mit Funkstrecke kaufen, welches dann leicht 10 mal so teuer ist oder sich ein kabelgebundenes kaufen, welches man direkt in den Camcorder stecken kann.
Eine Funkstrecke ist sicher die bessere Lösung, wobei die einzig wirkliche Verbesserung dabei ist, dass ich mir ein paar Klicks am Rechner erspare. Dieser Ersparnis ist mir keine 500€ wert, da Vergleichstest z.B. auf YouTube zeigen, dass selbst bei seminprofessionellen Ansprüchen keine wirklichen Qualitätsunterschiede merkbar sind.
Nimmt man ein Mikrofon mit Kabel welches man direkt in den Camcorder steckt hängt man am Kabel und ist in seiner Bewegung extrem eingeschränkt, da ist das Røde Smartlav die eindeutig bessere Wahl.
Zur optimalen Synchronisation habe ich mir diese Synchronklappe hier bei Amazon bestellt. Auch dieses Video habe ich mit dem Røde Smartlav aufgezeichnet, wobei es nicht ideal eingepegelt war. In der Regel reicht es aber auch vor Aufnahme beginn einmal die Hände zu klatschen, damit die Software einen Fixpunkt zum Synchronisieren der beiden Tonspuren hat und den Ton deckungsgleich über das Bild legen kann.

*** Handhabung ***
Die Handhabung des Røde Smartlavs ist sehr einfach. Man steckt es in sein Smarpthone und befestigt es irgendwo an seiner Kleidung. Im Idealfall so dass man das Kabel verschwinden lassen kann, daher empfehlen sich Hemden. Dann startet man die Røde Rec App. Theoretisch geht auch jede andere Aufnahme App, aber diese App ist ihr Geld absolut wert. Dann sollte man daran denken sein Mikrofon in den Flugzeugmodus zu versetzen, ansonsten kann ein Anruf von Mama oder der Freundin die Tonaufnahme zerstören, da die Aufzeichnung bei einem eingehenden Anruf unterbrochen wird. Dann startet man die Aufnahme, aktiviert die Tastensperre und lässt das Handy in der Tasche verschwinden.
Nimmt man zusätzlich Video auf startet man dann (oder vorher schon) die Videoaufnahme und klatsch entweder einmal laut in die Hände oder benutzt die Synchronklappe. An diesem Punkt synchronisiert die Software später Bild und Ton und alles was vorher war schneidet man einfach raus.
Hat man die Aufnahme beendet und auf beiden Geräten gestoppt, kann man die Aufnahme per App bequem exportieren in dem man sie z.B. entweder in seinem Dropboxordner oder importiert die Aufnahmen per WiFi über den Browser direkt vom Handy (so mache ich es immer).
Dann lässt man die Aufnahme per Software synchronisieren (bei Final Cut Pro z.B. beide Klipps markieren, Rechtsklick und „Clips synchronisieren“ wählen und schon ist die Aufnahme fertig.

*** Røde Rec App ***
Schauen wir uns die App einmal im Detail an. Ich finde die iPad Variante zwar deutlich gelungener, übersichtlicher und funktionaler als die iPhone App, aber da man ein iPad selten in die Tasche stecken kann, schauen wir uns eher die iPhone App an.
Zunächst sollte man das Mikrofon einpegeln. Dazu steckt man es da an, wo es bei der Aufnahme später sitzen wird, damit die Entfernung vom Mund zum Mikrofon passt. Dann legt man eine neue Aufnahme an und drückt oben auf das Mikrofonsymbol. Dann redet man und schaut sich den Ausschlag des Pegels an. Diesen sollte man solange runterregeln, dass er bei normalem Sprechen nie in den roten Bereich rutscht, aber trotzdem einen hohen Ausschlag hat. Dann ist das Mikrofon perfekt eingepegelt und man einen optimalen Klang.
Drückt man auf Aufnahme sollten die Spitzen der Aufnahmewellen nie das obere und untere Ende der Skala erreichen. Dreht man das Smartphone horizontal kommt man in einen Bearbeitungsmodus, wo man die Aufnahme z.B. schneiden kann.

Unter „Details“ kann man die Aufnahme benennen. Ich empfehle dies immer zu tun, gerade wenn man mehrere Aufnahmen macht, da man so hinterher deutlich bessere Übersicht hat und sich nicht jede Aufnahme erst wieder anhören muss, um zu wissen was sich dahinter verbirgt. Erst habe ich das nicht gemacht, aber es mir dann sehr schnell angewöhnt, es erhöht die Produktivität einfach ungemein.
Wenn man möchte kann man noch detaillierte Metadateninformationen eingeben.
Unter Einstellungen sollte man die iOS Verarbeitung auf jeden Fall ausschalten. Dieses Processing ist eine Funktion um bei Telefonaten mit schlechtem Signal die Sprache so zuverstärken, dass man von seinem Gegenüber immer möglichst gut verstanden wird. Bei Tonaufnahmen wie man sie mit dem Røde Smartlav machen möchte, greift diese Funktion aber zu stark ein. Die Tonqualität wird wirklich merklich besser ohne iOS-Processing, also am besten einfach ausschalten.

Unter Effekte hat man noch zahlreiche weitere optimierungsmöglichkeiten, man kann die Dynamik regeln, den Komprimierungsschwellenwert einstellen, ebenso den Expansionsschwellenwert, die Ausgangsverstärkung, den EQ, eine Bandentzerrung festlegen, usw. usf. Ich selbst kann mit diesen Einstellungen (noch) nichts anfangen, aber wer sich da besser auskennt bekommt hier schon in der App zahlreiche Möglichkeiten.
Die gewählten Einstellungen sollte man dann als Standardeinstellungen sichern, damit man nicht bei jeder App erneut alle einstellen muss.

Wichtig sind die Exportfunktionen, da man die Tondateien natürlich irgendwie bequem auf den PC bekommen möchte.
Man kann die App mit dem eigenen Soundcloud Account verbinden und die Tondateien dorthin exportieren. Oder man kann eine Verbindung zu seinem Dropboxordner herstellen und die Dateien dort ablegen. Man kann sich auch mit einem FTP Server verbinden um die Dateien dort abzulegen oder sie sich per eMail zuschicken lassen.
Ich benutze bisher immer die Datensharingfunktion. Man wählt aus in welchem Format man die Audiodatei haben möchte (AIFF, WAVE, MP3, AAC, FLAC, Lossless, uvm.) und aktiviert anschließend den Webbrowserzugriff. Dann gibt man in seinen Browser die IP Adresse ein und kann dann einfach die Sounddateien anklicken und sie werden gespeichert.

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Fazit:
Die Rezension war relativ umfassend, aber ich denke im Video habe ich eigentlich auch fast alles gesagt, bzw. gezeigt was hier im Text steht. Das Video sollte man auf jeden Fall schauen, da man so einen direkten Eindruck von der Qualität des Mikrofons bekommt. Für Hobbyfilmer wie mich is es das optimale Hilfsmittel um den Ton bei Videoaufnahmen drastisch zu verbessern, und auch bei stark gehobenen Ansprüchen wird es lange dauern, bis man die Grenzen des Mikrofons stößt und wirklich viel Geld für etwas deutlich besseres ausgeben muss.
Ein tolles Mikrofon, welches sein Geld absolut wert ist und von mir eine klare Empfehlung bekommt. Ich bin froh durch Zufall drüber gestoßen zu sein und hoffe, dass auf diesem Wege noch weitere Menschen dieses tolle Mikrofon entdecken
55 Kommentare|77 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2014
Dies ist natürlich kein Studiomikrofon. Aber: in Kombination mit einer 5D für ein semi-professionelles Video vollkommen gut.

Besonders angenehm empfinde ich den Betrieb mit dem iPhone der iPad weil man so praktisch kein zusätzliches Gewicht mit sich rumschleppt. Also auch für Reisen und äußerst mobile Shootings absolut empfehlenswert.

Ich werde jetzt nicht auf alles meiner Vorredner eingehen, nur ein paar Tipps für bessere Qualität.

Anfangs hatte ich beim Betrieb mit meinem iPhone doch reichlich Rauschen im Hintergrund. Dies liegt hauptsächlich daran, das iOS eine sogenanntes "processing" mit Sounds macht. Dabei werden die Mitten besonders verstärkt. Bei Telefonaten macht das das natürlich Sinn, weil man hier sicherstellen will, dass man den Gesprächspartner verstehen kann. Bei der Soundaufnahme wird das Rauschen natürlich verstärkt. Die Lösung: die Rode Rec App. Kostenlos in der Basis-Version, Pro kostet ca. 5€. Immer noch ein Schnäppchen im Vergleich zu professionelen Mikros. Die App gibt einem zahlreiche Einstellungsoptionen, von der Deaktivierung des iOS Processing, zur Master Lautstärke-Regelung des Mikros und mehr. Auf Youtube werden ein paar Kniffe gezeigt, man kann aber erfreulicherweise auch Life während einer Aufnahme rumspielen und sehen, wie sich die Sounds verändern. Auf dem iPad ist die Usablity nochmal angenehmer, einfach wegen des größeren Screens.

Die App ermöglicht den nahtlosen Upload zu Dropbox und auch via iTunes kann man die Aufnahmen direkt aus der App ziehen - sehr angenehm.

Also, für das kleine Geld in Kombination mit der App ist es möglich, hervorragenden Sound aufzunehmen und auch semi-professionelle Videos zu produzieren.

Ich hoffe, dass diese Rezension hilfreich für Sie ist.
55 Kommentare|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2013
Ich kann den vorhergehenden positiven Rezensionen nur zustimmen. Klasse Produkt zu einem angemessen Preis.

Jedoch sollte man beachten das dieses Lavalier-Mikrofon für den Betrieb an mobilen Geräten ausgelegt ist bzw der Stecker dafür besonders beschaltet ist!!!

Wer dieses sehr gute Kavalier Mikrofon auch an anderen sonstigen Geräten (z.B. Zoom H1/2n usw) betreiben will, sollte parallel einen sogenannten "Headset Splitter" kaufen. Dieses Y-Adapterkabel (ca. 8-9 Euro; siehe Produktlink unten) bietet dann die Möglichkeit das 'Rode smartLav' auch an anderen Geräten problemlos zu betreiben.

StarTech.com MUYHSFMM 3,5mm Audio Klinke Y Kabel - Headset Splitter - 1x 3,5mm (Buchse) 2 x 3,5mm (Stecker)
11 Kommentar|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Oktober 2013
Das SmartLav hat eine gute Qualität für den Preis. Es gibt ein kleines Rauschen. Dies ist aber vertretbar.
Viel wichtiger ist aber zu erwähnen. Das SmartLav kann auch an einen Apple Computer wie iMac oder das MacBook Pro angeschlossen werden. Es wird nahtlos erkannt.
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am 17. Juli 2013
ich nutze das lavalier-mikrofon mit der rode-aufahme-app und bin sehr angetan von der (für den preis) sehr guten tonqualität.
habe es noch nicht lange im einsatz aber bisher kann ich es empfehlen.
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Ich war am Anfang ein wenig enttäuscht, weil es etwas gerauscht hat. Der Trick war im App den Pegel höher zu stellen. Wenn man das macht ist die Qualität prima. Seit dem hab ich viele Interviews damit gemacht.
Irgendwann wollte ich dann doch mal professioneller werden und hab mir ein Zoom H4 gekauft. Dort war jedoch die Qualität schlechter und der Umgang komplizierter. Deswegen bin ich wieder zurück auf das smartLav gestiegen. Ich kann's nur empfehlen.
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am 5. Juni 2014
Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt mir ein Lavalier Mikrophon für verschiedene Zwecke im Bereich des Filme machens zuzulegen aber wusste nie ob ich mehrere hundert Euro für ein teures Markenprodukt ausgeben soll. Es gibt zwar bekanntlich den Spruch: "Wer billig kauft, kauft zweimal ", welcher sich schon oft, auch bei mir, bewahrheitet hat. Dennoch wollte ich das Rode Smartlav aufgrund der guten Rezessionen ausprobieren.
Zack bestellt und per Amazon Prime am nächsten Tag geliefert.

Da sich das Smartlav normalerweise nur am Iphone betreiben lässt (aufgrund des Steckers) habe ich mir noch folgenden Adapter dazu bestellt:

Lindy 35522 - PC Adapterkabel für iPhone Headset und kompatible
http://www.amazon.de/gp/product/B0053EOFNQ/

Damit wird der Audiostecker aufgesplittet und ich kann den grünen Anschluss ganz normal als 3,5 mm Klinkenstecker an verschiedenen Aufnahmegeräten betreiben.

Ich habe sofort eine Testaufnahme an meiner 5D Mark III gemacht.
Etwa 20 cm vom Mund entfernt befestigt musste ich den Audiopegel nur etwas über die Hälfte aufdrehen um eine gute Aussteuerung zu bekommen.

Am PC habe ich mir die Videodatei am Rechner angeschaut und etwas mit Adobe Premiere bearbeitet.
Out of Cam hat der Ton ein gewisses Grundrauschen (was eventuell auch durch den im Zimmer laufenden PC verstärkt wurde)
Das lässt sich aber leicht mit verschiedenen Effekten per Videobearbeitung herausfiltern und auf ein angenehmes Niveau bringen.
Ich werde in den nächsten Tagen noch einen Vesuch mit dem Tascam DR-60D machen um herauszufinden ob ich den Ton damit besser aussteuern kann um noch weniger rauschen zu erhalten. Diesbezüglich werde ich nachberichten.

Mein erster Eindruck vom Rode Smartlav ist aber durchweg gut und ich glaube für diesen Preis kann man mit diesem Produkt kaum etwas falsch machen!

Ich suche aber noch nach einem günstigen Recorder für die Hosentasche, da ich das Smartlav nicht an einem Iphone betreiben möchte. Wer Tipps für mich hat bitte gerne einen Kommentar hinterlassen.
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am 13. Juli 2013
Gute Qualität für preis, sehr sehr zufrieden! Recht windunempfindlich, easy to use... Leider am iphone keine Möglichkeit via der app live den Ton mitzuhören bei der Aufnahme
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am 17. Februar 2014
Ich habe das Mikrofon für den Mitschnitt eigener Vorträge gekauft.
Erstes Resumé:

+ Klangqualität für diese Preisklasse aus meiner Sicht hervorragend.
+ Die Idee, hochwertige Aufnahmen direkt am Handy zu speichern anstatt umständliche Funkanlagen verwenden zu müssen, finde ich genial.
+ Sehr hohe Eingangsempfindlichkeit (Achtung: bei lauten Signalen Übersteuerung möglich!)

0 Kabel erscheint mir nicht allzu robust. Bin gespannt, wie lange es hält.

- Leider sehr starkes Rauschen. Das ist für mich der einzige wirklich relavante Schwachpunkt. Ich hätte gern mehr Geld dafür bezahlt, wenn die Aufnahmen einigermaßen rauschfrei wären.
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am 19. Juli 2014
Kleiner Tipp: In Kombination mit zwei y-Adaptern, einem Miniklinke-XLR-Adapter und einem iRig lässt sich das Mikro auch für alle anderen Endgeräte verwenden. Sie Signalkette ist dann

SmartLav -> y-Splitter -> mini-Klinke-XLR-Adapter -> iRig -> y-Splitter (-> evtl. weiterer Adapter) -> Endgerät.

Durch geschicktes Aussteuern von Endgeräteeingang und iRig kann man auch das Rauschen minimieren. So bekommt man ein sehr günstiges Lavalierset (gut 100 Euro) ohne das ganze Funk-Gedöns, das universell einsetzbar ist.
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