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623 von 680 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Kino im Serienformat
Es war eine mutige Entscheidung von dem US-Cable-Sender HBO, die Fantasy-Reihe "Ein Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin auf die Fernsehbildschirme zu bringen. Das hat mehrere Gründe: der Sender hatte bis dato eher wenige Fantasyserien im Programm, die Buchreihe war zu diesem Zeitpunkt (und ist es noch immer lange nicht) nicht beendet, das Figurenarsenal...
Veröffentlicht am 18. November 2011 von AsterLundgren

versus
23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität, miserable Bedienbarkeit
Es wurde alles dazu gesagt, dass die Serie toll ist. Jedoch gibt es ein dickes Problem:

Bei Blu-rays muss die Funktion zum Wiederaufsetzen am vorherigen Punkt vom Hersteller eingefüht werden. Es ist keine im Abspielgerät programmierte Funktion. Diese fehlt hier. Das bedeutet, dass bei jeder Unterbrechung die gesamte Blu-ray von vorne abspielt. Mit dem...
Vor 10 Monaten von echnaton veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut gemachte Serie!, 11. Mai 2014
Über die Qualität der Serie muss man nichts mehr sagen. In HD-Qualität geschaut pustet es einen optisch oft aus den Schuhen. Die Liebe zum Detail ist ganz erstaunlich und trägt dazu bei, die Atmosphäre dicht und intensiv zu machen.

Ich ziehe einen Stern ab, weil die Geschichte sehr viele Anlehnungen an andere Phantasy-Epen hat. Das ist aber eher eine Kritik am Author der Bücher, nicht an den Machern der Serie. Zum anderen stimme ich deutlichst einem anderen Rezensenten zu, der schrieb, dass die Serie an vielen Stellen unglaublich brutal ist und das eben sehr oft unnötig, um die Atmosphäre spannend und intensiv zu halten. Ich hätte mir oft mehr weggeschwenkte Kameras gewünscht. Eine rausgerissene Kehle reicht mir auch angedeutet, da muss - zumindest im Phantasy-Genre - nicht jede Sekunde spritzenden Blutes ausgeleuchtet werden um die Message zu transportieren. Ich bin (man merkt es) eindeutig kein Horror- und Splatter-Fan und musste einige Male doch heftig schlucken um mein Essen bei mir zu behalten. Ich muss dazu sagen dass ich die Bücher noch nicht gelesen habe, also nicht sagen kann ob die detailierte Beschreibung von rausgerissenen Kehlen, Zungen und Gedärmen in den Texten es nötig macht, dies auch zu visualisieren um den Geist der Geschichte widerzuspiegeln.

Alles in allem ist die Serie jedoch hervorragend und ich werde trotz Splattermomenten tapfer weiterschauen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität, miserable Bedienbarkeit, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones - Die komplette erste Staffel [Blu-ray] (Blu-ray)
Es wurde alles dazu gesagt, dass die Serie toll ist. Jedoch gibt es ein dickes Problem:

Bei Blu-rays muss die Funktion zum Wiederaufsetzen am vorherigen Punkt vom Hersteller eingefüht werden. Es ist keine im Abspielgerät programmierte Funktion. Diese fehlt hier. Das bedeutet, dass bei jeder Unterbrechung die gesamte Blu-ray von vorne abspielt. Mit dem ganzen bescheuerten Legslkram und den Kopierwarnungen und so weiter. Jedes verdammte mal! Falsche Taste gedrückt? Alles noch mal von vorn. Player zu lange auf Pause, sondass er sich auf standby stellt. Alles noch mal von vorn. Das nervt über die Maßen.

Dieser Hinweis sollte einen nicht vom Kauf abhalten, wenn man auf die bessere Qualität Wert legt. Aber wenn man überlegt, ob man die Blu-ray oder die DVD erwirbt, kann dieser Hinweis wichtig sein. Man erkauft sich die bessere Qualität mit einer unerträglich unpraktischen Bedienung. Ich würde für meinen relativ großen Fernseher wieder die Blu-ray nehmen. Aber das Problem nervt sehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Fantasy-Serien aller Zeiten - wann kommt endlich Staffel 5?, 9. Januar 2015
Von 
"Game of Thrones" oder auch bekannt als "Das Lied von Eis und Feuer" ist eine überaus komplex aufgebaute Fantasy-Serie aus der Feder von George R.R. Martin. Sie vereint viele Elemente nordischer Sagen, des Mittelalters und anderen Fantasy-Erzählungen. Anders als bei Tolkiens Büchern, wo immer das Schema Gut gegen Böse verfolgt wird und meistens ein übernatürlicher Gegner ins Gras beißt, zeigt "GoT" die dunklen Seiten der Menschen und ihre Machtkämpfe untereinander, so wie es im Mittelalter gang und gebe war - seien es jetzt arrangierte Ehen von minderjährigen Kindern, Sexualpraktiken beiderlei Geschlechts oder mit Blutsverwandten, dunkle Magie und brutale Schlachten, bei denen das menschliche Gesicht häufig zur dämonischen Fratze mutiert.

Warum die Serie komplex aufgebaut ist? Nun, wer die Bücher kennt, weiß, wie viele Namen und Personen der unterschiedlichen Häuser sowie Familien darin vorkommen, so dass man meistens Wikipedia zur Seite ziehen muss, um überhaupt den Faden zu finden bzw. zu behalten. Laut den Aussagen des Autors umfasst sein Epos bereits mehrere Dutzend Haupt- sowie paar tausend (!) Nebencharaktere - eine beachtliche Leistung!

Eine grobe Handlung existiert eigentlich nicht, da ständig mehrere Schauplätze gleichzeitig beschrieben werden, was das Ganze noch verwirrender macht. Ich werde dennoch mein Glück versuchen und eine knappe sowie verständliche Handlung für Neueinsteiger aus dem Hut zaubern. Fans der Bücher sowie Serie mögen mir mögliche Fehler verzeihen.

Zur Handlung : Auf dem Kontinent Westeros, wo die Jahreszeiten mehrere Jahrzehnte dauern können, sind die Sieben Königreiche zuhause und bewahren ein zerbrechliches Machtgefüge. Während der amtierende König auf dem "Eisernen Thron" (das Hauptziel aller Parteien) (Robert Baratheon) sich der Lust und anderen Annehmlichkeiten hingibt, bauen sich unter den Häusern der Starks sowie Lennisters Spannungen auf, die den brüchigen Frieden ernsthaft gefährden könnten. Zudem kommen Gerüchte aus dem hohen Norden, dass eine uralte Macht wieder erwacht ist und grausame Barbarenhorden in den Süden gelangen wollen, denen nur noch die Nachtwache (eine uralte Bruderschaft von Wächtern) im Wege steht. Während sich die verschiedenen Häuser auf einen Krieg vorbereiten und Schritte gegen die Bedrohung aus dem Norden unternommen werden, schicken sich die letzten überlebenden Mitglieder der Targaryens an, wieder ihren Anspruch auf den Thron zu festigen...

Ränkespiele, Intrigen, Machtkämpfe, Kriege und die Abgründe der menschlichen Seele gepaart mit vielen Sexszenen - ein wahres Potpourri der Fantasy-Kunst und bestimmt nicht für jüngere Zuschauer gedacht! Auch der Cast kann sich sehen lassen - von Sean Bean (bekannt als Boromir aus "Der Herr der Ringe"), über Charles Dance (Last Action Hero), Lena Headey (300), Nikolaj Coster-Waldau (Nachtwache) oder Mark Addy (Robin Hood) ist eine wahre Elite vertreten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epic in Serienform!, 29. Januar 2014
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Große Worte kann man sich bei dieser Fülle an Rezensionen mittlerweile wohl sparen. Ich möchte deshalb nur kurz zusammen fassen, weshalb diese Serie in meinen Augen so überragend gut ist. "Game of Thrones" ist für meinen Geschmack – als jemand der recht viele Serien verfolgt – die mit Abstand hochwertigste Produktion in Serienform, die ich persönlich jemals zu sehen bekam. Der Cast zum Beispiel (ist wohl mit das beste Beispiel), ist ein Paradebeispiel dafür, das die Qualität im Bereich der Darsteller einer TV-Produktion der eines Hollywood-Films mittlerweile in nichts mehr nachsteht, ganz im Gegenteil. Denn die Besetzung von "Game of Thrones" ist von der Pieke auf durch die Bank weg perfekt besetzt. Es gibt hier keinen Darsteller, wirklich keinen, der auch nur ansatzweise zweitklassig spielt oder gar austauschbar wäre. Und das ist einfach nur brillant!

Doch nicht nur Schauspieltechnisch, nein auch im Bereich der Kulissen-und Detailvielfalt/verliebtheit stellt "Game of Thrones" ganz klar die Refferenz im Serienformat dar, konnten mich zuletzt lediglich epische Hollywood-Reihen wie "Herr der Ringe" oder "Harry Potter" mit solch authentischen und hochwertig designten Kulissen begeistern. Das gleiche gilt natürlich auch für die Kostümabteilung, welche aus alle dem ein Gesamtbild zum staunen machen. Wie gesagt, lässt man bei all diesen Eindrücken immer wieder den Serien-Faktor mit einfließen, ist das Gebotene schlicht überwältigend!

Und auch der Spannungs- bzw. Story-Faktor begeistert von der ersten bis zur letzten Folge. Denn den Machern ist hier ein Kunstwerk gelungen, was nur wenigen Serien gelang. Sie schaffen es mit einem simplen Gespräch, dermaßen viel Spannung aufzubauen, dafür bräuchten andere Formate eine halbe Staffel und endlose Highlights. Die Spannungskurve als solche ist ebenfalls toll gelungen, zieht diese bis zum Ende hin nonstop an und ist immer wieder mit starken Momenten gesegnet.

Selbst das Titelthema ist einfach nur EPISCH! Spulte ich bei anderen Serien immer vor bis zum Episodenstart, so drehe ich mein Surroundsystem beim Start einer jeden GoT-Folge immer wieder mit Freuden auf, denn der Score ist einfach nur eine Wucht, was im übrigen für sämtliche musikalischen Klänge dieser Serie gilt!

Die Blu-ray schlägt dabei die gleiche Kerbe ein wie die Serie selbst, zählt sie im Bereich der Bild- und Tonqualität ganz klar zu den Referenzscheiben.

Was bleibt also noch zu sagen? Ich wollte es nicht glauben. Dieser Hype, diese Lobeshymnen, dieser Trubel um die Serie "Game of Thrones". Ich wollte es nicht glauben, bis ich die ersten Episoden mit Spannung verfolgte und die 10 Folgen der ersten Staffel binnen 2 Tagen durch hatte. Diese Serie wird ihrem Hype absolut gerecht, ohne wenn und aber. Und sie ist wahrlich eins: EPISCH!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes!, 25. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was soll man dazu noch sagen. Wer Game of Thrones noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall die erste Staffel bestellen. Diese Serie ist sowohl für Männer als auch für Frauen etwas. Die Story ist großartig aufgebaut und umgesetzt. Suchtgefahr!
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45 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Filmversion einer genialen Vorlage, 25. April 2012
Von 
Am vergangenen Wochenende (Freitag bis Sonntag) habe ich mir die komplette erste Staffel von "Game of Thrones" angeschaut. Drei Tage später sind meine Augen immer noch viereckig, meine Kinnlade hängt immer noch herab, und ich bin immer noch platt... wow! Was für ein Filmerlebnis! Dabei sind Buchverfilmungen von Natur aus schwierig, denn Liebhaber der literarischen Vorlage haben ja (fast) immer etwas zu meckern. Ich gehöre auch zu den ewigen Meckerern, und da ich die Bücher von George R. R. Martin gelesen (Band 1-5) und geliebt (Band 1-3) habe, war ich darauf eingestellt, die Verfilmung doof zu finden. Es wurde aber ziemlich schnell klar, dass das nicht ging, denn die Serie ist wirklich exzellent gemacht. Vieles ist exakt so dargestellt, wie ich es mir beim Lesen der Bücher vorgestellt habe - erstaunlich!

Die Begeisterung fing gleich in der ersten Minute an: Die Titelmusik und die computeranimierte Karte von Westeros im Vorspann passen hervorragend zur Story und stimmen einen gleich auf GRRMs Welt ein.

Nach der sensationellen Anfangssequenz folgt ein Highlight dem anderen. Da ist zunächst die Ausstattung, die richtig toll ist: die Landschaften, die Häuser, die Kostüme, Masken/Make-up der Darsteller: perfekt. Mein persönliches Highlight in dieser Kategorie ist die Mauer aus Eis und die Gegend rundherum (inklusive Sitz der Night Watch). Da wird einem ja schon vom Zuschauen kalt! Auch großartig: die Dothraki - von den "Köstlichkeiten" bei der Hochzeit über die Phantasiesprache bis hin zur Kriegsbemalung und Khal Drogos Zopf: die Vorgaben des Buches wurden mit viel Liebe zum Detail gelungen in Bilder "übersetzt".

Winziger Kritikpunkt: In King's Landing wirkt einiges nicht so ganz echt. Bei ein paar Szenen in Innenräumen hatte ich das Gefühl, dass die Schauspieler entweder in einer Pappkulisse stehen oder der Raum teilweise vom Computer erzeugt wurde. Das sind aber Ausnahmen; insgesamt war ich von der Ausstattung sehr beeindruckt.

Nächstes Highlight waren die Darsteller. Das Casting war bestimmt keine leichte Sache, aber die Produzenten haben mit ganz wenigen Ausnahmen Schauspieler gefunden, die richtig gut für ihre Rollen passen. Besonders gut haben mir Sean Bean (Ned) und Peter Dinklage (Tyrion) gefallen. Letzteres ist nicht selbstverständlich, denn Tyrion ist meine Lieblingsfigur in den Büchern, und natürlich war ich bei ihm besonders kritisch. Hier gab es aber nichts zu bemängeln, der Mann ist die Idealbesetzung (und damit meine ich nicht nur seine Körpergröße).

Die Einzige, die mir überhaupt nicht gefallen hat, ist Daenerys. Die Darstellerin wirkt in jeder Szene wie ein Fremdkörper. Das dürfte zum Teil an den albernen Haaren liegen, die aussehen, als hätten sie eben noch das Hinterteil eines Pferdes geziert. Gab es keine Schauspielerin mit naturblonden Haaren? Gleiches gilt für Viserys, für dessen Haartracht offenbar das selbe Pferd seinen Schweif lassen musste. Einer der Gründe, weshalb die Filmversion der Figur weniger cholerisches Ekel und eher lächerliche Witzfigur ist.

Schließlich: das Drehbuch. Meine Hauptsorge war, dass drastisch gekürzt und die Geschichte dadurch verfälscht werden würde. Zum Vergleich: Die sehr vorlagengetreue Verfilmung von "Pride and Prejudice" (knapp 400 Buchseiten) dauert fast sechs Stunden. Meine Taschenbuchausgabe von "A Game of Thrones" umfasst ca. 800 Seiten, die DVDs geben aber nur neun Stunden Material her. Kann das gut gehen?? Ja, kann es. Ich erkenne die Geschichte in allen wichtigen und den meisten unwichtigen Aspekten wieder. Natürlich wurde hier und da gekürzt, aber das hat nicht wirklich geschadet. GRRM schweift in seinen Beschreibungen ja gern etwas ab, d.h. die 800 Seiten umfassen ja nur teilweise echte Handlung. Und Beschreibungen von Menschen, Landschaften usw. sind in einem Film natürlich überflüssig. Dass in der Serie viel Gewalt, nackte Haut und derbe Sprache an der Tagesordnung sind, ist allein der literarischen Vorlage geschuldet. Ich war ziemlich erstaunt, dass die bekanntlich sehr prüden US-amerikanischen Sittenwächter das so haben durchgehen lassen.

Obwohl ich Handlung und Ende bereits kannte, habe ich die Serie von der ersten bis zur letzten Folge mit großer Spannung und noch größerer Begeisterung verfolgt. Immer wieder habe ich Details entdeckt, die mich entzückt haben.

Neben der Serie bietet die DVD-Box natürlich allerhand Extras. Die sind ok, aber nicht wirklich weltbewegend, d.h. ein Kauf lohnt deshalb nicht. Neben dem üblichen Standardmix aus Audiokommentaren, Interviews und 'Making of' gibt es Hindergrundinfos (nur Text) zu Westeros (entspricht in etwa dem Appendix in den Büchern) und den Charakteren (relativ überflüssig). Ganz interessant waren die Features zur Night Watch und der Entstehung der Sprache der Dothraki. (Anmerkung: Ich habe die britische Ausgabe der DVDs, die etwas früher erschienen ist und auf der die deutschen Untertitel fehlen. Ich denke aber, dass die Extras identisch sind.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast wie ein richtiger Film, 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones - Die komplette erste Staffel [Blu-ray] (Blu-ray)
Also zu Game of Thrones braucht man nicht wirklich was sagen, aber ich finde solche teureren guten Produktionen sollten mehr vorangetrieben werden, denn sowohl die gute Story als auch das authentische wirkende Kulisse lässt wirklich einen in die Welt eintauchen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider oft übertrieben, 16. September 2014
Grundsätzlich sehr gut mit noch mehr Potential. Die Serie hat mich gefesselt, ist optisch erste Klasse und hat meiner Meinung nach tolle Dialoge.

Aber.
Spätestens ab der Mitte hab ich mich gefragt, ob diese übertriebenen Gewalt- und Sexszenen wirklich nötig sind. Ich hab absolut kein Problem mit Gewalt in Filmen, aber hier werden mir besagte Dinge zu sehr in den Fokus gerückt. Mehr interessante Szenen, mehr Schlachten oder Kämpfe wären gut gewesen, anstatt der hundertsten "übenden" Prostituierten. Dazu muss ich sagen, dass ich die Bücher noch nicht gelesen habe, ich weiß also nicht, ob diese Szenen auch im Buch vorkommen. Aber einerseits überschreitet die Serie teilweise meine Grenzen, etwa bei den Vergewaltigungen oder wenn etwa ein Kind dabei zusieht, andererseits gibt es genug solcher Szenen, die nichts zur Geschichte beitragen und bei denen ich mir ständig gedacht habe, dass die Produzenten hier nur auf sex sells aus sind. Ähnliches denke ich bei manchen Gewaltexzessen.
Kurzum, Gewalt und Sex sind mir leider zu einem großen Teil zu stark im Vordergrund. Auch die Frauenfiguren werden irgendwie zu sehr darauf reduziert. So gut wie alle sind entweder Prostituierte oder werden irgendwann vergewaltigt.

Überhaupt sind die Charaktere sehr zwiegespalten - einige sind wunderbar gelungen und interessant, andere scheinen nur Deko zu sein. Für mich ist und bleibt Tyrion das Beste an der Serie, Ned Stark und einige andere Starks sind definitiv Lichtblicke und die Ereignisse an der Mauer um Jon Schnee find ich toll gemacht. Viele sagen, dass Joffrey zu eindimensional und langweilig ist, aber dieses eine Mal finde ich das gut, genauso wie es ist. Ich habe noch nie einen Charakter in einer Serie so sehr gehasst.
Daneben gibt es leider viel zu viel Charaktere, die blass und uninteressant sind. Viel zu viele sind einfach nur grausame, eingebildete Unsympathler ohne Charakter, die nur Macht und Huren im Kopf haben. Echte Entwicklung gibt es nur bei wenigen Figuren. Wobei ja auch nicht wirklich viele lang genug leben, um sich entwickeln zu können.

Insgesamt macht das für mich drei Sterne für interessanten Hintergrund und eine interessante Welt, auch wenn diese wenig Fantasyelemente und recht viel von Soaps hat. Schade, dass hier Potential mit so viel unnötigen Szenen verschenkt wird.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mein Geschmack von Fernsehunterhaltung, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als großer Fußballfan flimmerte in sehr regelmäßigen Abständen Werbung zu Game of Thrones über den Bildschirm, wenn bei Sky einmal wieder Fußball lief. Selbst bei der Champions League - Übertragung wurden die Getränke in Horngefäßen von mittelalterlichen Frauen serviert.

Da ich ein riesengroßer Herr der Ringe- - und Rollenspielfan bin, habe ich mich etwas intensiver mit der Werbung zu Game of Thrones befasst und bin auch relativ bald auf die Bücher und die Serie gestoßen.

Gekommen bin ich bis auf Seite 100 des fünften deutschen Buches, bevor ich die Lektüre abgebrochen habe, was darauf schließen lässt, dass ich es so schlecht nicht gefunden haben kann. Mein erstes Fazit nach der knappen Hälfte fällt aber eher negativ aus und das hat mehrere Gründe.

Zunächst ist mir nicht klar, warum hier immer, fast schon krampfhaft, versucht wird, Gemeinsamkeiten mit Herr der Ringe herzustellen; denn die sind so gut wie nicht vorhanden. Denkt man sich Danearys' Drachen und das Gebiet nördlich der Mauer weg, werden hier zumindest in den ersten vier deutschen Büchern Geschichten erzählt, die grob so eigentlich auch in der Wirklichkeit hätten passieren können. Das ist natürlich nicht negativ gemeint und gibt auch keinen Abzug; es passt einfach nur nicht, GoT mit HdR zu vergleichen.

Unabhängig vom Inhalt der Bücher gibt es aber relativ viel, was mich an der Serie stark stört, sodass ich, während ich hier schreibe, mir immer noch nicht sicher bin, ob ich zwei oder drei Sterne vergeben soll.

Da wäre zum Einen der Umfang der Serie. Ich war regelrecht geschockt, als ich gesehen habe, dass die Serie nur aus zehn Folgen besteht. Jede Serie geht zwar knapp eine Stunde, doch insgesamt ist eine Laufzeit von ca. zehn Stunden viel zu wenig, um den Inhalt des Buches/der Bücher auch nur ansatzweise würdig wiederzugeben. Das liegt zwar zum Teil am begrenzten Budget, ist aber dennoch ein Negativpunkt, der sich meiner Meinung nach nicht wegdiskutieren lässt. Die Staffel ist zu kurz. Dadurch gehen sehr viele, mitunter auch relativ wichtige Inhalte einfach unter. Das ist zwar ein Problem, an dem schon andere Buchreihen gescheitert sind (Harry Potter zum Beispiel), doch bei einer Serie erwarte ich persönlich einfach, dass die Verbindung zum Buch qualitativ hochwertiger ist, als man das bei einer Kinotrilogie erwartet hätte. Peter Jackson beweist beim Hobbit, bei aller berechtigter Kritik, dass das durchaus machbar ist.

Dann stört als zweites ganz massiv, wie die eh schon extrem knappe Zeit genutzt wird. Es ist für mich absolut unverständlich, wie man bei so einer massiven Vorlage und angesichts so wenig Zeit so viel unnötige Szenen dazuerfinden kann. Es ist einfach schade, wie viel Zeit mit Kleinfinger und seinen Bordells verschwendet wird. Die Szenen tauchen im Buch nicht auf und sind für das Gesamtverständnis völlig irrelevant. Wenn man eh schon so wenig Zeit hat, sollte man sich lieber auf das Wesentliche konzentrieren. Graufreud mit seiner Hure, die Winterfell verlässt und in Königsmund ihr Glück versucht, ist nur ein weiteres Beispiel. Weiter werden vergleichsweise ruhige Szenen ausschweifend erzählt, wogegen aufwendige und actionreiche Szenen entweder gar nicht oder nur in extrem gekürzter Fassung aufkreuzen. So nimmt Tyrion im Buch an einer längeren Schlacht teil, die in der Serie damit anfängt, dass er bewusstlos geschlagen wird und damit endet, dass er wieder aufwacht, nachdem die Schlacht vorbei ist. Im Vorfeld gibt es einen ausschweifenden Dreiecksdialog, der in der Staffel gefühlt dreimal so lang ist wie im Buch. Hier hatte ich das Gefühl, dass man nur das verfilmt hat, was nicht so aufwendig und kostspielig ist. Liegt natürlich auch wieder am Budget, bleibt dennoch ein Kritikpunkt.

Was mir aber größtenteils den Spaß an der Serie und auch an den Büchern verdorben hat, ist ein ganz anderer. Das Lied von Eis und Feuer ist mir, in einem Satz, viel, viel, viel zu brutal. Und das sage ich als 24-jähriger Mann, der nun wahrlich kein Kind von Traurigkeit ist. Aber das, was Herr Martin dem Leser hier zumutet, ist meiner Meinung nach nicht nur grenzwertig, sondern sprengt die Grenzen des guten Geschmacks deutlich und ist mitunter einfach nur eklig. Eine andere Rezessentin hatte ein sinngemäßes und sehr passendes Fazit: "Eine Frau, die keine Hure ist, wird früher oder später vergewaltigt. Die Männer haben es da besser; die werden einfach nur zerhackt." Und damit hat sie meiner Meinung nach völlig recht. Die Gewaltdarstellung in Herr der Ringe reicht mir persönlich völlig, um zu wissen, dass die Menschen und Orks sich nicht in einen Stuhlkreis setzen, um ihren Konflikt auszudiskurieren. Ich weiß nicht, warum man das so deutlich darstellen muss. Damit meine ich auch nicht nur das Visuelle, sondern vor allem auch die wörtliche Aufzeichnung in den Büchern. Ich war jedes Mal richtig froh, wenn gewisse Vergewaltigungsszenen in den Folgen entweder gar nicht (gewisse Schankdirnenerlebnisse vom Bluthund) oder stark entschärft (Danearys und ihre Hexerin) dargestellt wurden. Vergewaltigung und Folter sind für mich zwei Grenzen, die ich einfach nicht im Fernsehen sehen und auch nichts drüber lesen will. Ich bin auch echt überrascht, dass dieser Sachverhalt niemals irgendwo erwähnt wird. Bin ich so ein Weichei, dass das nur mich stört? Ich finde es auch wirklich heftig, dass Sky das in einem Programm bewirbt (CL-Übertragung), wo auch viele Zehnjährige zuschauen. Ich frage mich auch, was ein Film in Deutschland tun muss, um eine 18er-Freigabe zu erhalten. Auf jeden Fall hat mir dieser Umstand sehr viel Freude an der Serie und den Büchern genommen. Gegen einen nackten Busen hin und wieder habe ich auch nichts einzusetzen (wobei eine qualitativ hochwertige Sendung und eine Frau mit Selbstachtung darauf auch sollten verzichten können) dennoch ist auch hier irgendwann das Maß einfach voll, wenn man zum dritten Mal zwei Prostetuierten beim "Üben" zusehen muss. Generell ist es die allgemeine Gewaltdarstellung von Martin. Das mag im dunklen Mittelalter so gewesen sein; dennoch möchte ich in meiner Freizeit in einem vermeintlichen Phantasyroman nicht in aller Ausführlichkeit lesen müssen, was die Ritter mit den Einwohnern und vor allem den Frauen eines Dorfes machen, nachdem sie es niedergebrannt haben.

Ob ich die Lektüre wiederaufnehmen werde, weiß ich noch nicht. Die wirklich richtig ekligen Folterszenen mit ********* hatte ich ja noch gar nicht und ich weiß auch nicht, ob ich mir das antun will. Vielleicht werde ich dem fünften deutschen Band noch einmal eine Chance geben, damit ich die dritte Staffel mit der Buchvorlage im Rücken anschauen kann. Danearys war in der zweiten Staffel kein einziges Mal nackt zu sehen; es soll ja sowieso etwas "besser" mit der Visualisierung gewisser Szenen geworden sein.

Alles in allem bleiben die drei Sterne bestehen, da die Serie von der Aufmachung an sich über jeden Zweifel erhaben sind. Vom Budget ist da mit Sicherheit nicht viel übriggeblieben. Viele Dinge, die mich stören, beruhen auf der Buchvorlage. Hätte man die kurze Laufzeit besser genutzt und die unnötigen und ausschweifenden, nicht einmal im Buch erwähnten Sexszenen weggelassen, wäre eventuell sogar vier Sterne möglich gewesen.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für eine Serie top, 9. Januar 2012
The song of ice and fire ist ein harter Stoff für eine Verflimung. Viele unterschiedliche Schauplätze, viele Charaktere, Gewalt, mittelalterliches Szenario, etc. machen eine Verflimung und die "Massentauglichkeit" schwer.
Entsprechend war ich sehr positiv überrascht, mit welcher Detailverliebtheit hier zu Werke gegangen wurde, um gerade einmal die ersten beiden (deutschen) Bände der Serie zu verfilmen.

Buchtreue:
Die Story weicht kaum vom Buch ab. Die wesentlichen Handlungsstränge sind alle enthalten, wenn auch in einzelnen Szenen etwas anders geschildert, als im Buch. Fans der Serie wird das auffallen, aber nicht zwingend negativ. Ergänzend zum Buch wurden ein paar zusätzliche Szenen eingefügt, die m.E. dazu beitragen sollen, dem Zuschauer in Schlüsselszenen die einzelnen Charaktere und deren Beweggründe näher zu bringen (viele Figuren, wie z.B. Theon verfügen über eine komplexe Hintergrundgeschichte, die sich nicht ohne weiteres in den Erzählstrang eingliedern lässt). Als Leser der Serie wird man sich sowohl einige Personen als auch Lokalitäten anders vorgestellt haben, aber dies gehört für mich zu den notwendigen "Übeln" einer Verfilmung.
Die Eindeutschungen findet man schon in der deutschen Übersetzung der Bücher. Da dort schon teilweise seltsame Wortkonstrukte gewählt wurden, hat man sich bei der Übersetzung der Filme wohl ebenfalls für diese entschieden, um es den deutschen Fans leichter zu machen. Ich persönlich hätte mir bereits bei der Übersetzung der Bücher etwas mehr Zurückhaltung gewünscht.

Ab 18:
Über diese Empfehlung kann man streiten. Wie in den Büchern geht es (glücklicherweise) auch in der Verfilmung teilweise derb zur Sache. Trotzdem empfinde ich die Gewalt nicht schlimmer als z.B. in Braveheart, der immerhin eine FSK von 16 erhalten hat.
Erotik und Sex stellt ebenfalls bei der Verfilmung eine bedeutende Rolle, rechtfertigt m.E. aber auch keine Empfehlung "ab 18".

Umsetzung:
Neben einem grandiosen Vorspann wurde auch sonst kaum an Special-Effects gespart. Die "Mauer" wurde eindrucksvoll in Szene gesetzt, die Wehrbäume verfügen über einen eigenen Zauber und auch die sonstigen Kulissen bestechen mit einer - für TV-Produktionen - hohen Detailverliebtheit.
Es bleibt zu hoffen, dass dieses Niveau im weiteren Verlauf der Geschichte z.B. bei Seeschlachten gehalten werden kann.
Die Schauspieler sind gut und spielen ihre Rollen überzeugend, wenngleich ich mir hier einige Charaktere deutlich anders vorgestellt hätte (Eddard Stark wird von Sean Bean eher als sympathischer Bär dargestellt, obwohl er mir im Buch als kühl, unnahbar und beherrscht erschien). Diese Abweichungen von den eigenen - durch das Lesen des Buches - aufgebauten Vorstellungen wird man häufiger erleben (Kings Landing ist z.B. im mediterranen, nordafrikanischen Klima angesiedelt), stören aber nur am Rande. Dafür wurde die Story sehr ausführlich und mit viel Liebe zum Detail - Burgen, Kostüme, etc. umgesetzt.
Die Schattenwölfe der Starks sind im Film bislang leider wenig beeindruckend. Auch wenn zu Beginn der Story die Wölfe noch im Wachsen sind, müssten sie in den beiden letzten Folgen der Staffel nahezu doppelt so groß sein.
Zuschauern, die die Bücher nicht gelesen haben, werden solche Dinge kaum auffallen. Und obwohl sich die Produzenten viel Zeit für die Story gelassen haben, kann bezweifelt werden, dass jemand, der die Bücher nicht kennt, leicht in die Serie hineinfindet. Zu viele Charaktere mit zu vielen Hintergründen, die im Film nur teilweise angedeutet werden können stürmen da auf den Betrachter ein. Leser sind hier klar im Vorteil.

Fazit:
Für eine Serienproduktion erstaunlich hohe Qualität
Teilweise sehr gute Schauspieler, niemand, der wirklich enttäuscht
Für Fans der Serie absolut zu empfehlen, sofern über kleinere Abweichungen vom Buch hinweggesehen werden kann
Ausführliche Erzählung, die sich (auch was Sex und Gewalt betrifft) sehr nahe am Buch bewegt
Muß man von Anfang an gesehen haben, ein Einstieg zwischendrin ist kaum möglich
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