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115 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke Kinowelt!
Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass von diesem echten Meisterwerk des Kriegsreporterfilms einmal eine Neuauflage erscheinen wird. Die Erstauflage von Eurovideo war wirklich unter aller Kanone: falsches Bildformat (4:3!), grottenschlechte Bildqualität und blecherner Ton. So macht Filmgucken wirklich keinen Spass!

Diese Doppel-DVD Special Edition...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2006 von Riccardo Berg

versus
80 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grandioser Film extrem lieblos präsentiert
"The Killing Fields - Schreiendes Land" lief bereits desöfteren im Fernsehen hat mich tief beeindruckt und erschüttert. Basierend auf der mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Story des Reporters Sydney Shanberg ist dieses Meisterwerk so authentisch wie kaum ein anderer Film zum Thema - es ist mit Sicherheit sogar DER Film zu jener tragischen Epoche Kambodschas...
Veröffentlicht am 10. April 2005 von Jan Ruths


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115 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke Kinowelt!, 15. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass von diesem echten Meisterwerk des Kriegsreporterfilms einmal eine Neuauflage erscheinen wird. Die Erstauflage von Eurovideo war wirklich unter aller Kanone: falsches Bildformat (4:3!), grottenschlechte Bildqualität und blecherner Ton. So macht Filmgucken wirklich keinen Spass!

Diese Doppel-DVD Special Edition in der ArtHaus-Reihe zeigt nun endlich, wie man mit echten Filmklassikern umgehen sollte.

Wieder ein mit viel Liebe fürs Detail gestaltetes Digipak im Schuber mit einem sehr informativen Booklet (28 Seiten!) und einer Bonus DVD, die eine sehr gute, fast einstündige BBC-Dokumentation über den Film und die Geschehnisse in Kambodscha enthält. Neben dem Regisseur und Produzenten kommen auch der echte Sydney Shanberg und Dith Pran ausführlich zu Wort.

Der Film liegt nun endlich im richtigen Bildformat vor (1,85:1 anamorph) und auch der Bildqualität sieht man die Mühen um eine gelungene Restaurierung an. Der Ton ist in Dolby Digital 5.1, aber man sollte bei einem Film von 1984 keine klanglichen Wunder erwarten. Der Ton ist meist sehr frontlastig, dafür sehr klar und ohne Rauschen.

Zum Film selber:

Ein authentischer und sehr bewegender Antikriegsfilm in zugleich grausamen und wunderschönen Bildern verfilmt (Kamera Chris Menges).

Erzählt wird die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Reporter Sydney Shanberg und seinem kambodschanischen Dolmetscher Dith Pran während der Zeit des Vietnamkrieges, der sich auch auf das völlig unvorbereitete Nachbarland Kambodscha ausdehnt.

"Aus Versehen" bombardieren die Amerikaner vermeintliche Stellungen kommunistischer Sympatisanten im neutralen Kambodscha, bei dem mehrere tausend Zivilisten umkommen, und treten damit eine Welle unvorstellbarer Gewalt los. Die Roten Khmer erobern die Hauptstadt Phnom Penh, entvölkern diese vollständig und schicken die gesamte Bevölkerung zur Arbeit aufs Land, um Pol Pot's Wahnvorstellung eines steinzeitlichen Agrar-Kommunismus umzusetzen.

Nachdem alle Ausländer aus Kambodscha fliehen mussten, und letztendlich auch die Reporter das Land verlassen, bleibt Dith Pran zurück und kommt in eines der berüchtigten Umerziehungslager, das er nur mit ungeheurem Lebenswillen und viel List überlebt.

Fast zwei Millionen Menschen fielen Pol Pot's Terrorherrschaft, die noch nicht einmal vier Jahre andauerte, zum Opfer. Es gibt keine einzige kambodschanische Familie, die keine Toten aus dieser Zeit zu beklagen hätte.

Ich war vor einigen Jahren selber in Kambodscha auf den Killing Fields (die Orte, wo Hunderttausende Menschen aufs Grausamste gefoltert und exekutiert wurden) und betroffene Kambodschaner sagten mir, daß der Film in der Tat sehr realistisch ist.

Ausgezeichnet mit 3 Oscars. Der authentische Bericht des echten Shanberg ("The Death and Life of Dith Pranh") wurde damals mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Der Darsteller des Dith Pranh (Oscar für Haing S. Ngor) floh seinerzeit selber aus einem Lager der Roten Khmer. 1996 wurde er unter ungeklärten Umständen in Los Angeles ermordet aufgefunden.

Ein tiefgründiger und aufwühlender Film über Freundschaft, Krieg und Mut. Anschauen!
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wehe dem Besiegten!, 18. Januar 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Als die US-Amerikaner 1975 aus Vietnam abziehen, lassen sie eine schutzlose Zivilbevölkerung zurück, die ihrem ehemaligen Feind gnadenlos ausgeliefert ist. Dies trifft auch für das Nachbarland Kambodscha zu. Der us-amerikanische Journalist Schanberg berichtet von den Ereignisse in Kambodscha. Als die Situation zunehmend gefährlicher wird, kümmert er sich um die Ausreise seines Dolmesters Dith Pran und dessen Familie. Unglückliche Umstände verhindern, dass Dith Pran ebenfalls ausreisen kann. Er kommt in das Räderwerk der neuen Mächte. Interventionen von Schanberg nützen wenig. Die USA ist gar nicht mehr präsent und die Botschaft der Franzosen hat andere Sorgen. Dith Pran wird in ein Lager gebracht. Unter menschenunwürdigen Bedingungen schwebt er ständig in Lebensgefahr. Er flieht und schlägt sich nach Thailand durch.

Der Film wirkt sehr authentisch, fast schon dokumentarisch. An dem Einzelschicksal von Dith Pran wird gezeigt, wie Despotie auf alle Ebenen Chaos und Leid verursacht. Die Errungenschaften aller Menschengenerationen scheinen mit einem Schlag getilgt und der homo sapiens spielt mit den Scherben seiner eigenen Zerstörungswut. Ein beachtenswerter Antikriegsfilm.
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80 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grandioser Film extrem lieblos präsentiert, 10. April 2005
Von 
Jan Ruths "weiserriese" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Killing Fields - Schreiendes Land (DVD)
"The Killing Fields - Schreiendes Land" lief bereits desöfteren im Fernsehen hat mich tief beeindruckt und erschüttert. Basierend auf der mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Story des Reporters Sydney Shanberg ist dieses Meisterwerk so authentisch wie kaum ein anderer Film zum Thema - es ist mit Sicherheit sogar DER Film zu jener tragischen Epoche Kambodschas schlechthin!
Die Darsteller sind atemberaubend - allen voran Dr. Haing S. Ngor (als Dith Pran), der damals selbst dem Grauen der Killing Fields entkommen konnte und leider im Jahre 1996 Opfer eines Mordanschlages wurde - und daß ausgerechnet in seiner Wahlheimat USA.
Diesem filmischen Monument für die zahllosen Ermordeten hätte man eine sorgfältigere Umsetzung auf DVD gewünscht - leider hat der Verleih hier an jeder Ecke geschlampt: das Bild ist 1. (wie leider nur allzu oft) im falschen Format, d.h. 4:3 anstatt 1,85:1 so daß ein beträchtlicher Teil der Bildinformation einfach wegfällt. Zum Zweiten ist die Bildqualität dieser DVD tatsächlich schlechter als von jeder miesen Videocassette - verwaschene Farben, Kratzer und Störungen auf jedem Meter. Einzig der deutsche Ton wurde einem Remix unterzogen und kommt ganz brauchbar daher - dafür fehlt wiederum die Originaltonspur, was beim Medium DVD eigentlich nicht einzusehen ist!
Die Jungs von EuroVideo (die es erwiesener Maßen auch besser können!) haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und einen weiteren Filmklassiker bis zur Unkenntlichkeit verhunzt.
Fazit: Wir warten geduldig auf eine qualitativ angemessene Neuauflage und lassen bitte die Finger von dieser Scheibe!
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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr realitätsnah!, 19. September 2001
Rezension bezieht sich auf: The Killing Fields - Schreiendes Land (DVD)
Ein authentischer und sehr bewegender Antikriegsfilm in gleichsam grausamen und wunderschönen Bildern verfilmt (Kamera Chris Menges!). Ich war letztes Jahr selber in Kambodscha auf den Killing Fields (die Orte, wo Hunderttausende Menschen aufs Grausamste exekutiert wurden) und betroffene Kambodschaner sagten mir, daß der Film in der Tat sehr realistisch ist.
Ausgezeichnet mit 3 Oscars und der authentische Bericht des echten Shanberg ("The Death and Life of Dith Pranh") wurde seinerzeit mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Der Darsteller des Dith Pranh (Dr. Haing S. Ngor) floh seinerzeit selber aus einem Lager der Roten Khmer.
Dass die Audiospur remasterd wurde, hört man und es klingt in der Tat sehr gut und klar. Nur das Bild ist eine einzige Katastrophe! Unscharf, verwaschen und voller Störungen (Staub, Kratzer). Da sieht selbst meine alte Vidokassette besser aus! Da der Film leider keine so große Resonanz fand wie andere engagierte Antikriegsfilme, kann man wohl noch lange auf eine qualitativ dem Film angemessene "Special Edition" warten. Der Film verdient auf jeden Fall 5 Sterne, aber hier wird ja auch die Qualtät der DVD bewertet. Und für das grottenschlechte Bild gibt's den Abzug in der Bewertung.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grausames Kapitel der Menschheit und die berührende Geschichte einer großen Freundschaft, 15. September 2009
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"The Killing Fields - Schreiendes Land" ist ein Film, den jeder einmal gesehen haben sollte. Er behandelt eine Thematik, die Menschen von ihrer schrecklichsten Seite zeigt, so abscheulich, dass man kaum Worte für ihr Verhalten findet. Doch zugleich erzählt Roland Joffés beeindruckender Film von dem zutiefst menschlichen Drang zum Überleben und tiefer Freundschaft. Der von David Puttnam produzierte Film gewann 1985 bei 7 Nominierungen 3 Academy Awards für Kamera, Schnitt und den besten Nebendarsteller Dr. Haing S. Ngor. Darüber hinaus gewann er acht BAFTA-Awards und einen Golden Globe.

Im Zentrum des Films steht Sydney Schanberg, Auslandskorrespondent der New York Times, der Anfang der 70er Jahre vom Bürgerkrieg in Kambodscha berichtet. Unterstützt wird er vom kambodschanischen Journalisten und Dolmetscher Dith Pran, der sich nach einigen Jahren mit Schanberg angefreundet hat. Als 1975 die amerikanischen Streitkräfte das Land verlassen und die Hauptstadt Pnomh Penh von der kommunistischen Partei Rote Khmer eingenommen wird, steht für die Beteiligten plötzlich ihr Leben auf dem Spiel. Die lokalen Botschaften werden nach und nach evakuiert, ebenso wie Prans Familie. Pran entscheidet sich, weiterhin mit Schanberg Bericht zu erstatten, ohne zu ahnen, dass ihm und seinen Landsleuten unvorstellbarer Horror bevorsteht:

Die Rote Khmer unter der Führung des fanatischen Pol Pot sieht vor, das Land in einen mittelalterlichen, kommunistisch geführten Agrarstaat umzuwandeln. Hierfür will er die gesamte intellektuelle Elite beseitigen; Professoren, Lehrer, Ärzte und andere Gebildete wurden schlichtweg beseitigt und als überflüssig erklärt. Unschuldige Menschen wurden auf grausamste Weise gefoltert und getötet, darunter auch Kinder und Babys. Tausende Menschen verhungerten einfach. Es wird geschätzt, dass nicht weniger als 21 % der kambodschanischen Bevölkerung dem Regime der Roten Khmer zum Opfer fiel.

Schanberg kann mit seinen Kollegen zurück nach New York fliehen, doch Pran verschwindet. In der zweiten Hälfte des Films folgen wir ihm, der mittlerweile auf dem Land in einem der vielen Konzentrationslagern der Roten Khmer interniert ist. Er wartet auf seine Gelgenheit, die Flucht zu ergreifen, jede Sekunde der Gefahr ausgeliefert, getötet zu werden. Viele Passagen des Films kommen am Ende ohne Dialoge aus, sie sind geprägt von einem nüchternen dokumentarischen Inszenierungsstil.
Parallel dazu gibt Schanberg währenddessen die Hoffnung nie auf, dass sein Freund noch am Leben ist und schreibt hunderte Briefe an diverse Hilfsorganisationen.

"The Killing Fields" ist ein bemerkenswerter Film, der tief unter die Haut geht und einen lange nicht loslässt. Er behandelt ein schockierendes Thema, das immer noch verhältnismäßig vernachlässigt wird. Ähnlich wie bei dem Genozid in Ruanda 1994, bei dem ca. 1.000.000 Menschen den Tod fanden, bekam die westliche Zivilisation nur am Rande mit, welche unvorstellbaren Gräueltaten in Kambodscha verübt wurden. Auch heute wissen viele nicht einmal von der Existenz dieses Genozids, der in seinem Ausmaß durchaus mit dem Holocaust zu vergleichen ist. "The Killing Fields" ist jedoch ein außergewöhnlich humanitäres Zeitdokument, das eindringlich daran erinnert und zum Standardprogramm in Schulen zählen sollte.

Der Brite Roland Joffé, der für seine Arbeit eine Oscar-Nominierung als bester Regisseur erhielt, inszeniert unaufdringlich und mit präzisem dokumentarischem Auge. Er lässt die Geschichte für sich sprechen, versucht nicht zu verklären und sensationslüstern vorzugehen. Viel mehr steht die Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Schanberg und Pran im Vordergrund, die enorm ans Herz geht. Die humanitäre Botschaft des Films lässt niemanden kalt, nach dem Film sieht man mit Sicherheit die Welt in einem etwas anderen Licht.

Besonders bemrkenswert sind auch die beiden Hauptdarsteller Sam Waterston und Haing S. Ngor. Waterston portraitiert Schanberg als abgebrühten und weltgewandten Journalisten, wütend über die Umstände, die er dokumentiert. Haing S. Ngor stand für diesen Film zum ersten Mal vor einer Kamera und lieferte eine der eindringlichsten Darstellungen der 80er. Ngor, der selbst Kambodschaner ist, hatte ein ähnliches Schicksal wie der von ihm portraitierte Pran hinter sich: Als ehemaliger Arzt wurde er von der Roten Khmer inhaftiert und gefoltert. Er verlor seine Frau und emigrierte später in die Vereinigten Staaten. Seine Darstellung im Film ist wenig überraschend zutiefst bewegend und von Herzen kommend, in der Filmgeschichte sicherlich einzigartig. Dafür erhielt er als zweiter Asiate überhaupt einen Oscar (nach Miyoshi Umeki für "Sayonara" 1957). Er spielte noch in einigen anderen Filmen mit, die nicht annähernd an die Qualität von "The Killing Fields" heranreichten. Allerdings engagierte er sich unermüdlich bei karitativen Einrichtungen für sein Heimatland. Er starb 1996 auf tragische Weise bei einem Raubüberfall vor seinem eigenen Haus in Los Angeles.

"The Killing Fields - Schreiendes Land" ist ein enormes filmisches Testament sowohl für großartige Menschlichkeit, als auch für unvorstellbare Unmenschlichkeit. Er zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Filmen der letzten 30 Jahre, vergleichbar mit "Schindlers Liste", wenn auch filmisch nicht ganz so sensationell. Nennenswert ist auch der Einsatz von Mike Oldfields teilweise experimentell anmutender Musik, deren dissonanter Charakter das Geschehen oft auf interessante Weise unterstreicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen ist fühlbar, 27. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Film seinerzeit das erste Mal im Kino gesehen. Es ist einer der wenigen Filme, die dermaßen beeindrucken.
Deutlich zeigt er den Irrsinn, mit dem Kambodscha damals mit in die Wirren des Vietnamkriegs gezogen wurde und vom
Nebenkriegsschauplatz zu einer eigenen Plattform des Wahnsinns wurde.
Nach dem Einmarsch der Khmer gelingt es nicht, Dith Pran eine falsche Identität zu verpassen und er muss ausgeliefert
werden. Die Bevölkerung, die eben noch "Befreier" bejubelt hat, nimmt plötzlich Schlächter wahr.
Das Grauen kriecht langsam immer tiefer in einen hinein, je länger der Film dauert. Die jugendlichen oder Kinder-Soldaten, ideologisch fehlgesteuert, wie immer man es nennen soll, töten. Wahllos, sinnlos!
Es bleiben die Szenen haften:
als Pran gefragt wird "Voulez-vous une cigarette?" und verleugnen muss, dass er Fremdsprachen beherrscht. Und als er auf seiner Flucht in diesem Tümpel stürzt - umgeben von Tausenden von Schädeln und Gebeinen - den Killing Fields! Dies untermalt von der grandiosen Musik von David Bedford (und seinem Spezi Mike Oldfield) war (auf der großen Kinoleinwand) und ist einfach beeindruckend und beklemmend.
Der Film kommt in seiner Gesamtheit mit ganz wenig vordergründiger oder gar splatterhafter Gewalt aus. Es ist die fast nebensächliche, allgegenwärtige Gewalt, die ohne explizite Darstellung auskommt: ein Volk bringt sich selbst gegenseitig um, Wenige die Masse! Ja, es tut weh, das zu sehen.
Aber der Film war und ist wichtig! Und es hat sich leider gezeigt, dass das Alles kein Einzelfall ist, siehe Ruanda.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert, 8. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Killing Fields - Schreiendes Land (DVD)
Ich habe den Film erst letztes Jahr zum ersten mal gesehen. Die Geschichte von Kambodscha war mir durch Bücher schon bekannt, der Film regt erneut zum Nachdenken an.

Denn obwohl die Menschen die Geschichte dieser Länder kennen, wiederholen sich die Gräueltaten immer wieder auf dieser Welt.....und der Großteil der Menschen schaut weg.

Filme wie "Killing Fields" oder "Hotel Ruanda" sollten nicht in Arte im Spätprogramm laufen, sondern am Samstag Abend in ARD oder ZDF.....
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beklemmend, 30. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Killing Fields - Schreiendes Land (DVD)
Der US-Reporter Syd Shanberg berichtet ab 1973 aus Kambodscha über den Bürgerkrieg, der vor dem Hintergrund des Krieges in Vietnam ausgebrochen ist. Auch dank der Hilfe des einheimischen Dolmetschers Pran gelingen ihm vielbeachtete Reportagen. Als die Niederlage der Regierungstruppen absehbar ist, bekommt Pran die Möglichkeit, mit seiner Familie auszureisen. Doch er lehnt ab, weil er den ehrgeizigen Shanberg nicht im Stich lassen will. 1975 bricht das Militär-Regime des General Lo Nol zusammen, und die Roten Khmer marschieren in Pnomh Penh ein. Während sich Europäer und Amis noch absetzen können, ergeht es ihren kambodschanischen Assistenten schlecht: Wie viele andere, landet daher auch der im Stich gelassene Pran in einem Umerziehungslager der Roten Khmer, die drangehen, die gesamten ehemaligen Eliten des Landes zu vernichten.
Besonders ab der zweiten Hälfte beklemmender Film von Roland Joffé, über das Leid der Menschen unter dem neuen Machthaber Pol Pot, aber auch die vergebene Chance eines echten Neuanfangs durch die exzessive Gewalt. Zu schnell und beiläufig huscht er allerdings über die Tatsache hinweg, dass hier auch der Westen, insbesondere die USA, Schuld auf sich geladen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nach dem Krieg beginnt das Land zu schreien..., 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Killing Fields - Schreiendes Land (DVD)
Habe den Filmtip von meinem Vater bekommen und ihn nach einmaligen sehen auch gleich auf DVD gekauft. Dieser Film behandelt ein sehr interessantes Thema, und zwar was war nach dem Vietnamkrieg eigentlich los?

Es behandelt eine Freundschaft von einem amerikanischen Reporter in Kambodscha zu einem dort ansässigen Journalisten.
Als es zu heiß wird muss er seinen einheimischen Freund trotz mehrere missglückten Ausreiseversuche zurücklassen worauf dieser Jahre des Leidens und der Qual in einem gequälten Land und Arbeitslager erleiden muss. Das Filmdebut von John Malkovich ist nicht umsonst mehrfach mt dem Oscar und Golden Gobe ausgezeichnet worden.

Fazit: ein packender, spannender Film der unter die Haut geht, jedoch nichts mit einem typischen Vietnamstreifen zu tun hat. 6 Sterne sind nicht zuviel - KLASSIKER
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film: herrausragend & beeindruckend, die DVD: maessig!, 28. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Killing Fields - Schreiendes Land (DVD)
Der Film ist wohl mit das beeindruckenste was es in diesem Genre zu sehen gibt. Das der Film eine wahre Geschichte erzaehlt, steigert den nachhaltigen Eindruck den dieser Film hinterlaesst. Die DVD ist im Rahmen der technischen Moeglichkeiten sehr enttaeuschend. Es gibt keinerlei nuetzliche Features wie z.B. die Wahl der Orginalsprache oder der Untertitel. Ich habe darueber hinaus bereits DVD's mit besserem Bild gesehen. Die im Menue angekuendigten Trailer sind keine! Der Vorteil gegenueber dem Medium Video schwindet!
Was bleibt ist ein phantastischer Film...
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