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Kundenrezensionen

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am 30. Mai 2014
Ein Leben jenseits unserer Vorstellungen. Unverstellt, autark, gefährlich und romantisch zugleich. Gibt es das noch? Werner Herzog und Dmitry Vasukow zeigen uns in eindrucksvollen Bildern, dass wir uns in die Mitte Russlands begeben müssen, um genau das zu erleben. Über ein Jahr hinweg begleiten die Filmemacher die Fallensteller und Jäger Genadij und Michael in die tiefste Taiga. Ein riesiges Gebiet, in dem es weder Straßen noch Infrastruktur gibt. Das kleine Dorf Bakhtia am Ufer des gewaltigen Jenissei hat 300 Einwohner, die vom Fischfang und der Jagd leben. Herzog und Vasukow haben Kontakt zu diesen Menschen aufgenommen und sie vom mückenverseuchten Sommer bis zum bitterkalten Winter mit der Kamera begleitet. Herausgekommen sind Bilder von unvergleichlicher Schönheit und ein Bericht über ein Leben, das wir so nicht mehr kennen, obwohl es die Wurzeln unserer Zivilistaion darstellt.

Wenn im Frühling der Schnee schmilzt, machen sich die Jäger Genadij und Michael auf, um ihre Jagdreviere für den kommenden Winter vorzubereiten. Über den Sommer bauen sie Jagdhütten, reparieren Fallen und sorgen für Vorräte, die sie über den Winter bringen sollen. Bis zum Herbst müssen sie sich mit hungrigen Bären und Millionen von Mücken auseinandersetzen. Dann ziehen der Jäger und sein Hund für den Winter ins angestammte Jagdrevier, das pro Kopf 1500 Quadratkilometer umfasst. Bis auf ein Schneemobil und eine Kettensäge sind die Jäger ausgerüstet wie vor 100 Jahren. Mit ihren erprobten Geräten und dem Wissen der Vorgeneration haben sie sich perfekt an das Leben in der Taiga angepasst. Wenn dann noch ein milder Wintertag, mit gerade einmal 33 Grad Minus, die Sonne ihre Kraft entfalten lässt, kommt neben der harten Arbeit und all den Entbehrungen ein Gefühl von unglaublicher Freiheit und Unabhängigkeit auf.

Werner Herzog gibt die Erzählstimme für eine Dokumentation, die schlicht aber dennoch ergreifend und mitnehmend ist. Für mich war vor allem die Symbiose der Menschen mit der Natur einzigartig. Während wir praktisch in allem gegen unseren Planeten arbeiten, können die Menschen in Bakhtia nur überleben, wenn sie mit der Natur im Einklang stehen. Der Kontakt mit der Zivilisation sorgt in einigen Bereichen für Verbesserungen, oft allerdings nur für Probleme mit Alkohol und Gier. All das scheint den Jägern der Taiga komplett abzugehen. Das Leben dieser Menschen ist völlig anders. Dabei wirken sie in vielen Bereichen zufriedener als wir. Allein das, macht -Happy People- nicht nur sehenswert, sondern sorgt auch für eine ganze Menge Nachdenklichkeit. Dazu gibt es Bilder, die man nicht vergisst. Zum Beispiel die Schwalben über dem Jenissei...
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am 1. März 2014
Unter dem Titel "happy people" stellt man sich nun wirklich keine Dokumentation über das Leben von russischen Jägern in der Taiga vor.
Allerdings war ich umso faszinierter davon, wie komplex das Leben dieser Menschen inmitten der weiten und wunderschönen Landschaften Zentralrusslands wirkt und wie neidisch ich am Ende auf so eine ehrliche Lebensweise geworden bin.

Als Fan von Dokumentationen ist diese hier sehr zu empfehlen.
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am 5. November 2014
Eine sehr ruhige und entspannte Dokumentation über das Leben in der Taiga mit schönen Bildern und ein paar interessanten Einblicken in das Leben ihrer recht autark lebenden Bewohner. Aber ich möchte kritisch anmerken, daß ich mir doch etwas mehr Informationen erhofft hätte. Es gleicht mehr einer einsilbigen oder zumindest wortkargen Beobachtung, als einer richtigen Dokumentation. Es hätte soviel Interessantes mehr zu berichten gegeben. Von was ernähren sich die Bewohner oder Trapper genau ? Was macht der Rest der Familie ? Ein paar genauere Details zur Flora und Fauna, Gefahren etc..
Insgesamt teile ich eigentlich nicht den Eindruck des Autors, daß die dort lebenden besonders "happy" sind. Die Bedingungen in der Taiga zu leben, scheinen sehr hart und die Trapper machen eher einen nüchternen, realistischen Eindruck, als unbeschwert oder gar fröhlich. Abgesehen wird das vermutlich vorherrschende Problem des Alkoholismus zumindest für einen Teil der Bevölkerung im Film nur kurz angeschnitten.
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am 6. April 2014
über ein Leben abseits von Börse, Internet und Supermarkt.
Menschen, die so nicht nur überleben, sondern sogar glücklich sind.
Kaum vorstellbar, wenn man im warmen sitzt und locker einen Tee nippt.
40 Grad minus und monatelang kein Buch, kein Fernsehen, kein Handy,
kein Wochenende, keine Krankheit, kein Freizeitstress..
einfach nur allein mit einem Job der erledigt werden muss.
Nach so einem Film geht man doch echt locker zur Arbeit, selbst am Montag.
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am 2. Juli 2013
Wundervoller Film mit grosser inhaltlicher Ruhe und Intensität. Man bekommt grosse Lust selbst einmal auf solchen Pfaden zu wandeln! Sehr gelungen und absolut sehenswert!
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am 12. Dezember 2013
Die Doku an sich ist schön, allerdings ist die Bildqualität der Bluray absolut enttäuschend. Hätte ich mal besser beachtet, dass die bisherigen 2 Rezensionen zur DVD-Version geschrieben wurden. Das Bildmaterial der Bluray hat definitiv nur DVD-Auflösung (und ist somit höchstwahrscheinlich absolut identisch zur eben dieser). Von Bildschärfe kann keine Rede sein, das einzig scharfe ist das Menü. Es ist auch in vielen Szenen eine deutliche Treppchenbildung/Verpixelung zu sehen, offenbar als Ergebnis des Upscalings auf Full HD. Teilweise konnte ich kaum glauben, dass dieser Film erst 2011 gedreht wurde, das das Material durch die schlechte Qualität einen älteren Eindruck macht.

Da der Film wie schon gesagt wirklich schön und interessant ist, ist der Umstand der schlechten Qualität umso tragischer. In echtem Full HD (oder wenigstens 720p) wäre die visuelle Wirkung sicher um ein vielfaches höher. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass hier überhaupt auf HD-Kameras gedreht wurde (wieso sonst sollte man 576p-Material auf eine Bluray pressen).

Unterm Strich kann ich nur allen davon abraten, den Film als Bluray zu kaufen und stattdessen lieber zur (idR günstigeren) DVD zu greifen.
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am 10. Dezember 2014
Ich habe mit dem Gedanken auf den "Playbutton" gedrückt, dass hier das Leben eines sibirischen Dorfes gezeigt wird. Gezeigt wurde jedoch fast ausschließlich das Leben der Trapper. Das war auch sehr interessant und ich war zu keiner Sekunde gelangweilt. Ich hätte mir aber trotzdem eine facettenreichere Abbildung des dortigen (gesellschaftlichen) Lebens gewünscht. Oder man ändert den Titel um, damit man weiß, dass es hier ausschließlich um das Leben der Trapper geht.
Mich hätte sehr interessiert wie die anderen Menschen im Dorf leben. Was sie arbeiten (es wurde ja erwähnt, dass nur die wenigsten Männer Jagen/Fallen stellen), was die Jugend macht, welche Perspektiven sie haben etc.

Trotzdem fand ich die Doku sehr interessant und fast schon meditativ. Verspüre jetzt direkt nach dem Anschauen den Drang einfach mal in den nächstgelegenen Wald zu fahren.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Mai 2014
Mein Mann und ich sind über das Amazon Prime Angebot zufällig über diese Dokumentation gestolpert und waren gefesselt und beeindruckt. Tolle Bilder, ein guter Sprecher und vor allem ein ganz außerordentlich faszinierendes Thema. Die Menschen leben dort in einer ganz eigenen Welt mit eigenen Werten und Prioritäten fernab von Fitnessstudio, Restaurantbesuch und Computerspielen. Auch wenn es ein hartes Leben ist, kann ich mir vorstellen, dass es für viele Bewohner auch ein glückliches Leben ist. Auch der Respekt für ihre Tiere hat mich bewegt.

Uns hat diese Dokumentation sehr berührt und wir haben noch lange und oft darüber gesprochen. Absolut sehenswert!
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am 18. Juli 2014
Ich bewundere diese Leute. Der Lauf der Zeit geht anders, nicht in Klickgeschwindigkeit. Wenn man einen Kühlschrank haben will, bestellt man ihn im Herbst und kriegt ihn im Frühling geliefert. Aber man weiß auch was wann zu tun ist.
Wenig Geld haben ist keine Tragödie, man arbeitet, holt sich das Holz aus dem Wasser (für den Winter), jagt, baut Gemüse, Beeren an, man kommt über die Runden. Es ist auch ein respektvolles Leben, den Elch, den der Jäger im Sommer im Jenissej schwimmend trifft, läßt er weiterleben, auch den Zobel (weil im Sommer er kein Winterfell hat).
Die Jagd ist wichtig, ist Lebensunterhalt. Der süße Zobel, im Herbst, Winter ist er dran. Das ERjagen ist schwierig zu sehen für Supermarktkäufer.
Es gibt andere Feste: das Aufbrechen des Eises im Frühling, die Ankunft des Versorgungsschiffes Marussia.
Die Leute, die dort mit dem Fluß leben, haben keine Wahl getroffen. Sie sind einfach dort. Ich denke, *wir*, die meisten, haben keine Wahl getroffen hier zu sein, mit Computer, Straßenbahn, Supermarkt etc.
Eine sehr sehr schöne Dokumentation mit saftigen Bildern. Die von den Mitrezensenten kritisierte Stimme des Redners hat mich nicht gestört, ich habe die russische Version angeschaut.
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am 17. August 2014
Dieser Film regt sehr stark zum Nachdenken an.

Er ist jetzt schon etwas älter, aber aktueller denn je zuvor.
Es ist sehr interessant zu sehen wie die Menschen in der Taiga leben und zu erfahren was für ein Weltbild sie haben.

Hier sind Bescheidenheit und Genügsamkeit noch große Tugenden.

Vielleicht können wir hier im Westen etwas daraus lernen .... ?

Fazit: Sehr empfehlenswert. Bildqualität ist nicht sehr überzeugend, aber hier geht es wirklich mehr um die Inhalte, sodass es wenig ausmacht.
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