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am 7. Juli 2013
Das ist eine der Textzeilen, für die Fraktus-Songs berühmt waren. Jedenfalls, wenn man Lars Jessen und seinem Film Glauben schenken darf. Wenn man allerdings weiß, dass mit Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jacques Palminger die Macher des "Studio Braun" hinter der Geschichte stehen, ist es mit dem Glauben auch schon wieder vorbei. Strunk und Co. ist nichts heilig und ihre ganz besondere Art von Humor mag man entweder, oder man mag sie nicht. In -Fraktus- reicht die Bandbreite des Humors von Fremdschämen bis genial. Und genial ist ganz klar in der Überzahl. Wie Jessen den imaginären Musikreporter Roger Dettner(Devid Striesow) beim Auftrag seines Lebens begleitet, das ist schräg und schrill schön. Während zu Hause "Lutschi" Dettner auf die Geburt des Kindes wartet, muss ihr Mann die legendären Mitglieder von Fraktus wiedervereinen. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Torsten Bage(Heinz Strunk) ist mittlerweile der Halligalli-Saufmusiker mit Hitgarantie auf Ibiza, Dickie Schubert(Rocko Schamoni) führt ein Internetcafe und Thorsten Wand(Jaques Palminger) ist beim elterlichen Optikergeschäft eingestiegen. Von 1980 bis 1983 waren diese genialen drei Musiker Fraktus. Eine Band, die ihrer Zeit weit voraus war. Jetzt sind sie, Entschuldigung, alle irgendwie plemplem.
So macht sich Roger Dettner an eine unlösbare Aufgabe. Aber von denen sind im Musikgeschäft ja schon einige gelöst worden...

Zum Schreien komisch und manchmal so flach wie ein Bügelbrett. -Fraktus- ist Klamauk im Endstadium. Um den Ganzen den Anstrich einer glaubwürdigen Doku zu geben, haben fast alle Größen des Musikgeschäftes mitgemacht. Egal, ob H.P. Baxxter, Jan Delay, Blixa Bargeld, Dieter Meier, Stefan Remmler, Steve Blame oder Peter Illmann. Keiner war sich zu schade, um den Hype um Fraktus zu erklären. Nebenbei nimmt uns Jessen mit in die Zeit knapp vor der Neuen Deutschen Welle und lässt die musikalischen Experimente der Achtziger wieder auferstehen. Wie dusselig Schamoni, Palminger und Strunk die Helden der Technomusik darstellen, das ist Eins A Havesta. Dazu glänzt Devid Striesow als gerissener Reporter oder besoffener Amokläufer.

-Fraktus- ist manchmal zum Fremdschämen peinlich, dann aber wieder humorig und extrem witzig. Wer sich in der Musikszene auskennt und noch weiß, was damals abging, der wird sich hier und da vor Lachen nicht mehr einkriegen. Der Rest der Zuschauer wird ein paar Insider-Gags nicht kapieren, aber keine Angst, es sind noch genug da, die einem das Zwerchfell massieren.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2013
FILM Bewertung (Review):

FRAKTUS ist eine Pseudo-Doku über die gleichnamige Gruppe die die elektronische Musik wie keine andere Band beeinflusst hat. Auf ihren Spuren ist der bekannte deutsche Drama Schauspieler Devid Striesow und mit dabei sind natürlich die bekannten STUDIO BRAUN Heroes wie Rocko Schamoni, Heinz Strunk uvm. Für Zeitgenossen die Mitte bis Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger mit den tatsächlichen Wurzeln von alternativer (deutscher) Musik elektronischer Art groß geworden sind, deren kommerziellen Spitzen des Eisbergs dann später als "New Wave" oder "NDW" vermarktet wurden, ist FRAKTUS als Film mehr als ein Pflichtprogramm!

Die Zitate und Anspielungen auf Mode, Musik, Plattentitel, Instrumente, Habitus und vielem mehr sind unglaublich reichlich und wenn man sich mit der Szene auskennt badet man förmlich im Retrowahn dieser Zeit und kommt aus dem Staunen, Grinsen und Lachen nicht mehr heraus. So wie ich. Für Menschen die davon keine Ahnung haben wird das Ganze mehr als befremdlich wirken was verständlich ist. Aber die Konzertausschnitte wirken wie echte Aufnahmen Anfang der 80er in jedem Detail.

Die Mockumentary beginnt mit einem der schlechtesten Beispiele für gute elektronische Musik "Scooter" und sofort beginnt eine kleine Interview-Stafette von Größen der (elektronischen) Musikszene aller Schattierungen, die die Bedeutung von Fraktus für die Musik beschreiben. Hier erleben wir keine Geringeren als Dieter Meier (Yello), Jan Delay, Jürgen Larmann (von der FRONTPAGE, mein Gott, der lebt ja noch)Stefan Remmler, Matthias Schuster, Steve Blame (MTV), Peter Illmann (ja, der von Formel 1), H.P. Baxxter (Scooter) usw.

Später gibt es dann auch noch DJ Hell, Hans Nieswand, Westbam, Marusha, Blixa Bargeld (Neubauten) und noch viel mehr. FRAKTUS zeichnet den Weg der Band, die Auflösung und die Wiedervereinigung nach. Die Zitate und Anspielungen auf tatsächliche Fakten sind unzählbar und extrem kreativ. Es gibt Cover aus der SPEX, der Bravo und Ausschnitte aus der 1. Loveparade und vom Berliner TRESOR Club zu sehen.

Westbam zeigt, dass Fraktus ein von ihm genutztes Techno-Motiv erfunden haben, das Fraktus Instrument "der elektronische Dudelsack" erinnert stark an ähnliche selbstgebaute Instrumente von Kraftwerk in deren Mitte der 70er Jahre Phase und so weiter und so fort….Auch die Erfindung des Smileys geht auf ihr Konto. Plattenlabel dieser Zeit wie ZICKZACK werden ehrenhafterweise erwähnt und einiges erinnert wiederum an die Umstände und Habitus von DAF.

In der Wiedervereinigung von Fraktus erinnern die Mitglieder an DJ Ötzi und den Führer als Optiker. Und es gibt eben halt noch Rocko Schamoni den man nicht kommentieren muss. Höhepunkte später sind ein missglückter Wiedervereinigungsauftritt und die neue Eurotrash Version des Songs "Affe sucht Liebe". Der Rausch der Zitate ist schier grenzenlos und wird etwas weniger in der 2. Hälfte des Films wenn er sich mehr auf eine spielfilmähnliche Handlung konzentriert.

Unnötig zu erwähnen, dass der Abspann noch mal einen drauflegt und der Soundtrack zum Film mit einer Fraktus Best-of Collection unbedingt zum Genuss dazu gehört. FRAKTUS macht dort weiter wo VERSCHENDE DEINE JUGEND aufgehört hat. Nochmal, er ist Pflichprogramm für Menschen die diese Zeit miterlebt haben.

5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: gutes (HD) Bild ohne für mich feststellbare Schwächen
- TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: Making Of, Deleted Scenes, Fraktus Privat, Outtakes, Fraktus 2007, Musikvideos
- SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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am 2. April 2013
Ich möchte mich nur auf den Film beziehen: Studio Braun zeigt es allen, die glauben Deutschland sei nicht in der Lange anständigen Humor zu produzieren. Fraktus ist Fake Doku, Satire, Komödie, Unsinn und Musical verknotet in einem bis zur letzten Minute unterhaltsamen Gesamtergebnis.

Garniert wird das ganze noch mit zahlreichen Cameos aus der Branche (z.B. Scooter, etc.).
Fans von Studio Braun müssen zuschlagen. Jeder der sich vorstellen kann das es humoristisch mehr geben kann als Hirschhausen, Barth, und Markus Lanz darf gerne mal Testkaufen. Ein Film wie ein kleiner Schmetterling. Auf beiden Seiten Flügel denen ein kluger Kopf sagt wolang...
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am 22. Mai 2013
Leute, Leute, Leute! Eure unschuldige Begeisterung in Ehren, wir wuerden gerne daran teilhaben koennen. Aber wirklich witzig finden wir den Streifen nicht. Natuerlich, ihr habt Recht: auf den ersten Blick witzig, humorig, voller Lacher. Aber Hand aufs Herz, das Lachen bleibt zumindest uns original im Halse stecken. Schaut Euch doch wie wir, den Film mehrmals an (wir haben den Film in unterschiedlicher Besetzung bisher 17 mal angeschaut): dann wird klar, dass die Kreateure des Films - Meister ihres Fachs - eine sublime Message vermitteln wollten:
Kommerz killt!
Natuerlich endet der Film in einem vermeintlich orgastisch grandiosen Comeback-Happy-End, aber jetzt mal sorrje Leute...beschleicht Euch nicht auch ein ungutes Gefuehl und bleiben nicht ernste Zweifel ob des zukuenftigen musikalischen Outputs der Band und Fragen zum Konzertpublikum generell? Kurzum: der Film ist echt gut und wir werden ihn sicherlich nochmal schauen. Praedikat: "Empfehlenswert".
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am 18. April 2013
Studio Braun hat wieder ganze Arbeit geleistet: Fraktus ist der lustigste Film seit langer Zeit – und aus Deutschland sowieso. Das liegt hauptsächlich an den Referenzen zur Pop-Kultur der 80er-Jahre. Allein die erste halbe Stunde, in der die Historie der Band gezeigt wird, ist kaum zu überbieten. Wer die 80er intensiv miterlebt hat, wird aus dem lachen nicht mehr herauskommen, jüngeren Zuschauern dagegen dürften sich manche Gags nicht sofort erschließen.
Im Verlauf versucht ein Musik-Journalist, die Kult-Band wieder zusammen zu bringen und zu einem Revival zu überreden – was sich als schwierig gestaltet. Die Band ist zerstritten und die einzelnen Charaktere sind – sagen wir mal – kompliziert.
Deutsche Komödien geraten oftmals entweder zu platt oder zu angestrengt, Fraktus hat nicht nur die nötige Leichtigkeit, sondern auch Originalität. Anstatt Sachen aus dem Ausland kopieren wollen, nimmt man hier einen Teil der deutschen Kultur auf den Arm. Und Studio Braun hat die passende Intelligenz, um das vernünftig umzusetzen.
Fraktus ist ein kleines Meisterwerk, das leider noch viel zu wenig Leuten bekannt ist. Wer sich nur ansatzweise mit dem Thema auseinandersetzen kann, sollte sich den mit zahlreichen Gastauftritten gespickten Film auf keinen Fall entgehen lassen.
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In den 80er Jahren erschien mit "This Is Spinal Tap" die Mutter aller Mockumentarys. Sprich: ein Pseudo-Dokumentarfilm über eine Band, die eigentlich gar nicht existiert. Damals haben viele Leute den Film für bare Münze genommen. Sie dachten, Spinal Tap sei tatsächlich eine Band, die schon seit den 60er Jahren besteht. Heutzutage halten sich dank des Internets derartige Gerüchte höchstens ein paar Minuten lang. Googelt man "Fraktus", weiß man nur einen Klick später, dass es sich auch hierbei um eine fiktive Musikformation handelt. Darum wird auch gar kein Hehl gemacht.

Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jaques Palminger, die drei Comedians von Studio Braun, schlüpfen in ihre Rolle als Musiker der in Vergessenheit geratenen Proto-Techno-Band Fraktus. Anfang der 80er waren sie ihrer Zeit voraus, und als der große Durchbruch zum Greifen nah war, beendete ein Feuer während eines Auftritts die Karriere der drei Recken. Über 25 Jahre später macht sich Musikproduzent Roger Dettner (Devid Striesow) auf, um die Band wieder zusammen zu führen. Ein nicht einfaches Unterfangen, denn die Männer haben sich aus den Augen verloren, und von einem Comeback will auch nicht jeder etwas wissen. Der permanent schlecht gelaunte und cholerische Torsten Bage (Heinz Strunk), der mittlerweile auf Ibiza Partyhits produziert, hat keinerlei Interesse, seine beiden ehemaligen Bandkollegen zu sehen. Sänger Dickie Schubert (Rocko Schamoni), der ein Internetcafé in Hamburg betreibt, ist da schon aufgeschlossener. Allerdings ist Dickie auch nicht gerade hochintelligent. Bernd Wand (Jaques Palminger) ist zwar ein völliger Hypochonder und im besten Fall als eigenwillig zu bezeichnen, doch kann er sich problemlos mehrere Monate am Stück im Optikergeschäft seiner Eltern vertreten lassen. Schließlich treffen die ehemaligen Bandmitglieder aufeinander, und der Comebackversuch startet. Dass dieser nicht wirklich reibungslos verläuft, versteht sich von selbst.

Es tummeln sich einige illustre Gäste in "Fraktus", die sich zumeist selber spielen. Beispielsweise geben sich Jan Delay, Blixa Bargeld oder H.P. Baxxter die Ehre. Und wer wusste schon, dass der größte Hit von Westbam eigentlich nur von Fraktus geklaut ist? Die drei Studio-Braun-Comedians spielen ihre Rollen meist glaubhaft und mit viel Witz, allerdings trifft das nicht auf alle Rollen im Film zu. Devid Striesow als Roger Dettner zum Beispiel kann nicht durchgehend überzeugen und wirkt stellenweise erschreckend laienhaft. Macht aber nix, denn "Fraktus" bietet insgesamt einen sehr hohen Unterhaltungswert. Genau wie das große Vorbild "This Is Spinal Tap" (es gibt an den Film sogar eine Hommage, als Fraktus, genau wie Spinal Tap dereinst, den Weg zur Bühne nicht finden) bietet "Fraktus" etliche grandiose Sprüche, zum Schreien komische Situationen und mit ihren jeweiligen Macken individuelle und liebenswerte Chaoten. Auch der Soundtrack ist liebevoll gestaltet, so könnte das Fraktus-Material tatsächlich aus verschollenen Elektro-Songs der frühen 80er Jahre bestehen. Und auch wie bei Spinal Tap gilt: die Texte sind genial bescheuert.

Am besten kommt "Fraktus" zusammen mit ein paar Freunden und einer Kiste Bier. In meinem/unseren Fall haben wir uns jedenfalls prächtig amüsiert. Das Bonusmaterial ist auch absolut empfehlenswert und umfangreich. Kurz und gut: volle Punktzahl!
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am 24. Mai 2016
Ohne zu viel vorweg zu nehmen oder zu spoilern: Dieser Film ist aller erste Sahne. Wer sich ein bisschen in der deutschen Technoszene der 80iger und 90iger auskennt wird auf jeden Fall eine Menge zu lachen haben. Auch wird hier oft mit dem Zuschauer gespielt, bis zu Letzt ist nicht klar wobei und wann man auf die Schippe genommen wird. Allerdings nichts für Leute die tiefen Inhalt oder gar eine normale Komödie suchen.
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am 14. Oktober 2013
Fraktus ist schräger Humor.

Wer sich mit Wehmut an die NDW, Formel Eins und die Anfänge elektronischer Tanzmusik erinnert, der wird aus dem Lachen nicht mehr heraus kommen. So detailliert, so liebevoll und so gaga wurde die angebliche Historie der Band nachgestellt, dass man sich hinterher beinahe fragt, warum man von denen damals nichts mitbekommen hat...
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am 10. Januar 2014
Vorher hatte ich noch nie von der Band gehört und ich muss sagen, das ein bedeutender Teil meiner musikalischen Jugend offensichtlich an mir vorbeigerauscht ist. Sensationell, was ein Journalist da ausgegraben hat und bewundernswert, mit welcher Zähigkeit und Ausdauer er die Jungs wieder auf die Bühne gebracht hat.
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am 3. November 2013
... wer das behauptet, könnte glatt mitspielen. Schicke und vor allem sehr liebevoll gezeichnete Charaktere die von echten Stars der 80er untermahlt werden, daher fast Authentisch wenn man nicht wüsste, dass es nur FAKE ist. Kurzweilig und sehr unterhaltsam.
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