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am 18. August 2013
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass "FE:Awakening" mein erster Kontakt mit der Serie ist (Cameo-Auftritte in "Super Smash Bros." mal ausgeschlossen). Zwar bin ich langjähriger Nutzer von Nintendo Konsolen (GBA, GC etc.) habe allerdings auch dort noch keinen "Fire Emblem"-Teil gespielt. Nach den tollen Ankündigungen, Videos und einer generellen Strategie-RPG Flaute auf dem Spielemarkt hab ich mich dann spontan entschieden mir "Awakening" zu holen und ich habe es absolut NICHT bereut.

Das ich bisher noch keinen Teil der FE-Reihe gespielt habe kann sich sowohl positiv als auch negativ auf das Spielerlebnis auswirken. Zum einen gehe ich natürlich recht unbefangen an die Sache ran und gebe nicht automatisch eine "FE-Teil = Super"-Bewertung ab. Zum anderen aber können Elemente, die ich an dem Spiel hervorragend finde, vielleicht schon seit langem ein Teil der Reihe und schon in zig Teilen so gemacht worden sein, das kann ich nicht beurteilen. Aber fangen wir von vorne an:
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Geschichte
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"Das Königreich von Ylisse ist in Aufruhr: Nicht nur droht eine ständige Grenzbedrohung durch einen wahnsinnigen König sondern neuerdings treiben auch mysteriöse düstere Kreaturen ihr Unwesen und machen den Bürgern des Landes ihr Leben schwer. Man selbst bekommt davon zu Anfang gar nichts mit, erwacht man doch ohne Erinnerung auf einer Wiese, gefunden von zwei Männern und einer jungen Frau. Diese stellen sich als Chrom, seine Schwester und seinen Leibwächter heraus und reagieren ganz unterschiedliche auf die Geschichte der Amnesie. Nach anfänglicher Skepsis stellt man sich schnell als vertrauenswürdiger Kämpfer und Stratege heraus und wird so schnell Mitglied der Truppe, die sich selbst die "Hirten" nennt und sich geschworen hat Ylisse zu beschützen. Deren Anführer, Chrom, ist gleichzeitig von königlichem Blute und der Bruder der Herrscherin. Gemeinsam wollen die Hirten nun herausfinden was vor sich geht und verhindern das weitere Bewohner zu Schaden kommen. So beginnt eure Reise voller Gefahren, Abenteuer und Kameradschaft."

Persönlich muss ich sagen, dass die Geschichte zwar mit fantastischen Zwischensequenzen im Animestil und teilweise guten Dialogen/Gesprächen punktet, allerdings trotzdem oftmals etwas vorhersehbar und klischeehaft ist. So gepriesen wie sie oftmals von Kritikern wurde finde ich sie definitiv nicht, da habe ich im (J-)RPG-Bereich schon Besseres gesehen. Das heißt nicht, dass sie schlecht ist, im Gegenteil: Vor allem durch die tollen Charaktere und die grandiosen Zwischensequenzen wird sie toll erzählt und ist je nach Mission mehr oder weniger mitreißend. Apropos Charaktere: Diese sind vielschichtig und warten mit tollen Dialogen auf. Aber dazu noch mehr.
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Grafik
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Die Grafik ist für mich wirklich sehr schön: Detaillierte Umgebungen und Charakterfiguren, die sich in toll choreografierten Kämpfen gegenseitig die Köpfe einschlagen. Die Animationen sind hierfür butterweich und toll gestaltet, auch der 3D-Effekt kommt super zur Geltung. Vor allem die Zwischensequenzen sind für mich als großen Anime-liebhaber eine absolute Augenweide und verleihen dem Spiel eine tolle Atmosphäre. Das einzige was ich, wenn überhaupt, bemängeln würde ist nur eine Kleinigkeit: die Füße der Charaktermodelle sind teilweise etwas merkwürdig, manchmal sieht es aus als wären sie im Boden eingesunken und manchmal einfach na ja … unpassend zu den Charakterkörpern. Das ist aber wirklich nur eine winzige Sache und wenn man nicht drauf achtet merkt man es eigentlich kaum. Positiv sind dafür noch die tollen Charakterzeichnungen, die unterschiedlichen Schauplätze und Gegenstände, sowie die schönen Gebiete, seien es Wälder, Dörfer, Wüsten, Schneelandschaften, Häfen, Schiffe oder Nachtlager, hier ist wirklich viel vorhanden. Durch den 3-D-Effekt wirkt das Ganze noch plastischer und ist einfach toll anzusehen.
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Sound
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Die Musikstücke von "FE:Awakening" sind für mich einfach nur klasse. Nicht nur, dass der Soundtrack perfekt passt und die Atmosphäre des Spiels einfängt, auch besticht er teilweise durch schöne Ohrwürmer. Hier ist auch die (teilweise vorhandene) Sprachausgabe zu erwähnen, die auf Japanisch einfach nur grandios klingt: gute Sprecher, viel Emotion und auch noch passende Stimmen. Schönerweise kann man auch auswählen ob man die englische oder die japanische Sprachausgabe nehmen möchte und kann dies auch immer ändern. Das ist ja leider nicht immer selbstverständlich!
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Das Kampfsystem
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"Fire Emblem:Awakening" ist ein rundenbasiertes Strategierollenspiel, das heißt man besitzt bestimmte Einheiten, die man beim Kampf abwechselnd mit dem Gegner auf einem Feld-Gitter bewegt. Je nach Spielfigur, Untergrund oder Fähigkeiten verändern sich nicht nur Punkte wie Laufreichweite, sondern auch Angriff, Verteidigung oder es wird z.B. Heilung gewährt. Dadurch wird auch das genaue Positionieren der Charaktere elementar wichtig. Stehen sich 2 feindliche Figuren gegenüber, kann eine Waffe ausgewählt werden und es kommt zum Kampf, welcher in schickem 3D zu beobachten ist (inklusive mehrerer Blickwinkel, höherer Geschwindigkeit oder einer Pausefunktion). Je nach den Werten der Waffe, des Charakters, dem Vorhandensein eines Teampartners oder der Umgebung verlieren die Figuren unterschiedlich viel Trefferpunkte.

Hier kommt auch der RPG-Anteil zum Tragen: Jede Figur hat bestimmte Werte und Fähigkeiten welche unter anderem durch Ausrüstung, Level und Klasse vorgegeben sind. Die Klassen kann man mittels spezieller Items ändern bzw. wechseln und sogar verbessern, das Level steigt beim Kämpfen genauso an wie das "Waffenlevel" der Figur für eine bestimmte Waffengattung. Levelaufstiege vergeben gewisse Punkte auf die Attribute wie Stärke, Geschick oder Glück und gewähren manchmal sogar mächtige Spezialfähigkeiten, wie z.B. mehr Verteidigung, einer Selbstheilung wenn kein Verbündeter in der Nähe ist, oder Verstärkungen im Kampf. Durch den Klassenwechsel ist es hier möglich unterschiedliche Spezialfähigkeiten zu kombinieren, was erstaunlich gut von der Hand geht und viel Spaß macht, genau wie die gesamte Teamentwicklung.

Aber weiter zum Kampf: Die drei Waffengattungen Schwert, Axt, Speer wirken im Schere-Stein-Papier im Nahkampf, dazu gesellen sich natürlich noch Bogenschützen und Magier, die über mehrere Felder angreifen können, Nahkampfangriffen aber schutzlos ausgeliefert sind. Durch angrenzende Teammitglieder werden darüber hinaus diverse Werte, wie z.B. Ausweichen oder Trefferchance erhöht, was sich je nach Charakterbeziehung unterschiedlich stark auswirkt. Auch kann man zwei Charaktere zu starken Teams kombinieren, was natürlich noch mehr Möglichkeiten gewährt. Das ganze Kampfsystem macht nicht nur unglaublich viel Spaß, sondern ist trotz der Tiefgängigkeit eingängig und sehr einfach zu erlernen, was auch an dem hervorragenden Tutorial liegt, dass dem Spieler alles wichtige erklärt und auch danach immer abrufbar ist. Die Kämpfe machen im Verlauf der Geschichte immer mehr Spaß, was nicht nur an den unzähligen, im Verlauf immer mehr werdenden, Charakteren liegt, daran dass die Schlachten immer größer und epischer werden und man mehr Möglichkeiten hat, sondern natürlich auch daran, dass es einfach Spaß macht.
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Abwechslung
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Man kann viel Zeit damit verbringen sein Team zu verbessern, sei es neue Waffen zu finden, neue Klassen oder Zauber auszuprobieren, oder zu versuchen die Beziehungen zwischen einigen Mitgliedern zu verbessern, um so ein neues Liebespaar zu "kreieren". Dazu kommt der Punkt, dass es neben den Kämpfen in der Hauptstory noch eine Vielzahl an Nebenaufträgen gibt, die den Spieler mit neuen Waffen oder sogar neuen Teammitgliedern belohnen. Auch ist es so, dass es mehrere Charaktere gibt auf die man im Verlauf der Geschichte trifft, welche nicht automatisch rekrutiert werden. Man kann dann selbst entscheiden, ob man sie rekrutieren möchte, oder ob man sie aus dem Weg schafft. Je nach Charakter sieht die Rekrutierung anders aus, bzw. sie müssen mit einem anderen Charakter angesprochen werden.

Auch kann es vorkommen, dass in den Kämpfen diverse Nebenziele erfüllt werden können. Als Beispiel dient hier eine mysteriöse Wüstenstadt, deren Existenz unklar ist. In dieser Mission muss man nach bestimmten Hinweisen suchen, die einen Koordinaten schicken und so die Helden schlussendlich zu dieser sagenumwobenen Stadt führen. Das macht Spaß und stellt eine schöne Abwechslung dar.

Mittels "Stinkender Kisten", welche man als Beute in Kämpfen erhalten oder auch kaufen kann, ist es möglich je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger zu "grinden"(Kämpfe für Geld, Gegenstände, EXP mehrmals wiederholen) um somit dem Heldenteam zu helfen stärker zu werden, bevor man in der Story voranschreitet. Als Beispiel: so eine Kiste kostet im normalen Schwierigkeitsgrad nur 480 Goldstücke, spielt man allerdings im schweren, sind es schon knapp 5000. Das kann man sich nicht mehr so einfach leisten am Anfang. Auf normal ist es dadurch jedenfalls möglich zu "grinden", da man meist durch den Kampf mehr verdient als die Kiste kostet. Dadurch wird das Spiel allerdings teilweise, jedenfalls auf "normal" zu leicht. Hierfür gibt es ja noch mehrere weitere Schwierigkeitsgrade, die man ausprobieren kann und teilweise auch erst freischalten muss. Auch ist die Option auswählbar, ob verstorbene Charaktere für immer verschwinden sollen oder nach dem Kampf wieder zur Verfügung stehen. So ist für jeden Zocker möglich, die richtige Balance zwischen Spaß und Herausforderung auszuwählen.

Was man auch nicht vergessen darf: Man selbst spielt seinen eigenen Charakter, den man zu Anfang des Spiels erstellen kann. Hierfür steht nicht nur die Möglichkeit "Männlich/Weiblich" zur Auswahl, sondern viele weitere Optionen wie Körpergröße, Gesicht, Haare, Farben und Stimmen. Somit kann man wirklich einen schön individualisierten Charakter erstellen. Wirklich klasse gemacht.
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Das Team
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Schon nach kurzer Zeit hat man eine kleine Armee zusammengestellt und im Verlauf der Geschichte werden es immer mehr auswählbare Charaktere. Diese bestechen alle durch Eigenheiten und Spleens und wachsen einem schnell ans Herz. Vor allem die Beziehungsdialoge, die die Charaktere mit der Zeit untereinander freischalten, sind einfach fantastisch und geben ihnen mehr Farbe und Tiefe. Sei es der romantisch-verträumte Adlige, der nach Süßigkeiten süchtige Dieb oder das tollpatschige Mädchen das in Chrom verliebt ist, sie alle sind unterschiedlich. Untereinander reagieren die Charaktere ganz unterschiedlich, wo auch das Beziehungslevel eine Rolle spielt. Je nachdem wie stark die Beziehung der Charaktere untereinander ist (durch gemeinsames Kämpfen steigert sich das Beziehungslevel), kann es sogar zu einer Beziehung mit Kindern kommen.

Leider finde ich es schade, dass die Hauptcharaktere (Chrom & der eigene Charakter) da nicht ganz mithalten können, stellen sie doch meistens die strahlenden Helden ohne Fehl und Makel dar und würden jedes Kätzchen von einem Baum retten. Ein paar Entscheidungsmöglichkeiten oder ein wenig mehr Zweifel, Ängste o.ä. fehlen mir hier ein bisschen und hätte diesen mehr Charakter verleiht.
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Diverses (Umfang, DLCs etc.)
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"FE:Awakening" besticht auch durch einen tollen Umfang, denn je nachdem wie viele der Nebenquests man in Angriff nimmt, ob man online Kämpfe bestreitet oder ob man zusätzlich zu den Kämpfen noch versucht sein Team zu verbessern, sammeln sich schnell unzählige Spielstunden an, einfach hervorragend. Für den ersten Durchgang kann man auf jeden Fall mehrere zweistellige Stunden einplanen! Auch hat man durch die vielen Schwierigkeitsgrade sowie den unzähligen möglichen Charakterhochzeiten/-beziehungen, aus denen je nach Paar unterschiedliche Dialoge und Kinder hervorgehen, auch immer eine andere Truppe vor sich, was das Spielerlebnis verändert!

Ebenfalls ist zu erwähnen, dass "FE:A" einige DLCs [herunterladbaren Inhalt wie z.B. Extra Missionen und Karten gegen Bares] besitzt. Von dieser Politik kann man halten was man will, ich fand es irgendwie schön als Nintendo als eine der wenigen Firmen noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen ist, finde es gleichzeitig natürlich aber auch schön wenn ich einige neue Abenteuer mit meinen Helden erledigen kann.

Zusätzlich zum Singleplayermodus gibt es auch Onlinefunktionen. Zum Beispiel ist es möglich fremde Teams herausfordern oder mittels "Street-Pass" diverse Gratis-Geschenke zu erhalten. Das macht alles in allem wirklich viel Spaß und ist eine nette Ergänzung.
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Fazit
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Obwohl "Fire Emblem: Awakening" mein erster Teil der Serie ist kann ich sagen, das ich den Kauf keinesfalls bereue, das Spiel ist für mich einfach fantastisch. Seit "Shining Force" auf dem "Sega Mega Drive" (lang lang ist es her...) bin ich großer Fan von Strategie-RPGs und "FE:A" bietet hier so ziemlich alles was ich von einem solchen erwarte, darüber hinaus noch einen fantastischen Umfang und eine tolle Grafik. Hätte ich noch keinen 3DS gehabt, für dieses Spiel hätte ich mir ziemlich sicher extra einen geholt und ich kann es jedem Fan von Animes, JRPGs und Strategiespielen doch uneingeschränkt empfehlen! Und wer sich noch unsicher ist: Die Demo bietet schon einen guten Einblick in das Spiel und ist schnell und unkompliziert heruntergeladen.
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am 19. April 2013
Nun kann man, nun darf man, nun kommen sie. Die ersten Rezensionen zu Fire Emblem: Awakening. Noch viel ungeduldiger als tippfreudige Rezensenten, dürften letztendlich die Spieler aus Europa sein, die insgesamt 1 Jahr nach der Veröffentlichung in Japan, gemeinsam mit Australien als letztes an der Reihe sind, endlich selbst spielen zu dürfen. Das heiß begehrte Fire Emblem: Awakening ist da, und, wie die vielversprechende Demo bereits vermuten ließ, auch das komplette Spiel brilliert auf allen Ebenen. Was taktische Rollenspiele angeht, dürfte es momentan keine Referenz geben. Schon gar nicht, wo Entwickler Atlus und Publisher Ghostlight den direkten Konkurrent für den 3DS, Devil Survivor Overclocked, für den europäischen Markt praktisch selbst sabotiert hat.

Fire Emblem: Awakening greift auf die Mechanik der Vorgänger zurück, wirkt insgesamt aber wesentlich moderner. Zwar behielt man die Sicht aus der Vogelperspektive bei, allerdings werden sämtliche Kämpfe in wunderschöner 3D Kulisse präsentiert. Das gleiche gilt für die Videos, die in einem sehr künstlerischem Stil präsentiert werden. Ein Grund für diese hübsche Optik dürfte der neue Character Designer Yusuke Kozaki sein, der bereits für No More Heroes verantwortlich war und darauf bestand, den Charakteren ein realistischeres Aussehen zu verpassen, und, vor allem, auf knallig bunte Haare zu verzichten.

Der 3D-Effekt kommt besonders in der Vogelperspektive zur Geltung. An sich ist auf den Karten schon eine große Liebe zum Detail zu erkennen. Den Regler für den Tiefeneffekt aber komplett eingeschaltet, bekommt ihr nicht nur einen besseren Überblick der kompletten Karte, immer mal wieder fliegt auch irgendwas durch das Bild. Vögel, Funken oder Schneeflocken. Ich kann nur jedem Spieler empfehlen, den Regler eingeschaltet zu lassen. Manchmal zuckt man sogar ein wenig zusammen, weil man tatsächlich denkt, es fliegt einem etwas aus dem Bildschirm ins Gesicht. Ein schönes Gimmick.

Spielerisch bleibt praktisch alles beim alten wenn man es grob betrachtet. Und trotzdem sind die Neuerungen gigantisch. Veteranen die bereits die Vorgänger The Sacred Stones (Game Boy Advance) oder Shadow Dragon (Nintendo DS) gespielt haben, die werden sich heimisch fühlen. Allerdings werden einem viel mehr neue Möglichkeiten geboten. Man kann auf dem Schlachtfeld die Kräfte von Charakteren kombinieren oder sämtlichen Figuren eine neue Klasse zuordnen. Die Möglichkeiten in Awakening sind beinahe unbegrenzt. Das gleiche gilt für die taktischen Möglichkeiten, die den Spielern all ihre Konzentration abverlangen. Auf alle Neuerungen einzugehen würde nun aber den Rahmen sprengen.

Auch außerhalb der Kämpfe ist für viel Umfang gesorgt. Wie in den Vorgängern kann man seine Helden wieder ausrüsten oder ihre Waffen verbessern (dennoch haben alle Waffen eine begrenzte Haltbarkeit). Hinzu kommt nun aber auch ein Hauch von einer Dating Sim (ähnlich wie in Persona 4). So ist es möglich, sich eine passende Frau zu suchen, zu heiraten und anschließend sogar Nachwuchs zu erhalten. All das sorgt für zusätzliche Motivation. Desweiteren ist es möglich, die Freundschaften aller Charaktere durch zusätzliche Gespräche zu formen und die Bündnisse zu verstärken um Vorteile im Kampf zu erhalten.

Die Story alleine bietet einen Umfang von circa 20 Stunden. Je nachdem wie man vorgeht und auf welchem Schwierigkeitsgrad man spielt. Neben den Pflichtaufgaben gibt es noch etliche Nebenquests die es wirklich in sich haben. Nur so ist es möglich, seine Helden zu trainieren um auch in schwierigen Missionen bestehen zu können. Zusätzliche DLC Maps kann man ab einem bestimmten Moment im Spiel ebenfalls kaufen (wird automatisch freigeschaltet). Bis Mitte Mai ist die erste DLC Map sogar kostenfrei für alle Besitzer von Fire Emblem: Awakening hier in Europa erhältlich. Über Spot und StreetPass erhaltet ihr zusätzliche Inhalte wie neue Truppen oder Items gratis. Diese Funktionen also unbedingt eingeschaltet lassen und immer mal wieder unter den Online Inhalten nachschauen.

Auch wenn es die meisten längst wissen dürften, unter den Extras im Hauptmenü könnt ihr sowohl die englische, als auch die japanische Sprachausgabe anwählen. Das ist alles andere als selbstverständlich, muss man sich meistens lediglich mit den englischem Stimmen zufriedengeben.

Der Schwierigkeitsgrad, und hier komme ich zum vielleicht einzigen Kritikpunkt, ist etwas unausgegoren. Zu Anfang könnt ihr Normal, Hart und Extrem auswählen. Lasst euch aber von den ersten, recht einfachen Missionen nicht beirren. Selbst auf Normal könnten die Nebenmissionen zu einer echten Tortur werden. Dies wird noch einmal extremer, wenn ihr den Klassik-Modus ausgewählt habt. Wie im Original Fire Emblem, sind eure Einheiten für immer verloren, sollten sie auf dem Schlachtfeld vom Feind niedergestreckt werden. Der Anfänger-Modus sorgt dafür, dass ihr in der kommenden Mission erneut auf alle Helden zählen könnt, selbst wenn diese in einer Mission im Kampf gefallen sind. Es liegt also an euch, welchen Modus ihr wählt. Herausforderung und Frust liegen nah beieinander.

Der Soundtrack reicht von melodisch bis episch. Genau wie die Soundeffekte und die Synchronsprecher gibt es hier nichts außer Lob. Noch bessere Effekte erreicht man wie immer über Kopfhörer.

Zur Geschichte will ich gar nichts verraten, die ist es nämlich wert, selbst erkundet zu werden. Es lohnt sich. Von allen Fire Emblem Titeln dürfte kein anderer Ableger mehr Dialoge oder Videos haben. Für einige Überraschungen ist auch noch gesorgt. Etwas mehr Dramatik kann man sich zusätzlich noch verschaffen, wenn man im Klassik-Modus spielt und sich von dem ein oder anderen Charakter verabschieden muss, mit dem man bereits eine virtuelle Freundschaft geschlossen hat.

Fazit:

Erstmals könnt ihr euch in einem Fire Emblem euren eigenen Charakter erstellen. Dieser ist, zum Glück, kein schweigender Protagonist. So seid ihr etwas näher am Geschehen, fühlt euch verbundener mit der Welt, als in den Vorgängern. Zusammen mit heroischen Helden wie Chrom und seinem charismatischen Ensemble haben Entwickler Intelligent Systems zusammen mit Designer Yusuke Kozaki sympathische Helden erschaffen, die endlich mal wieder an die glorreiche Zeit der japanischen Rollenspiele erinnern. Und das mit erstaunlich wenigen Klischees.

Wer taktische Rollenspiele liebt, der wird an Fire Emblem: Awakening gar nicht vorbei kommen. Wie der Titel meiner Rezension schon sagt, hier handelt es sich um die Champions League aus diesem Genre. Wer einen 3DS Besitzt, der sollte zugreifen. Vielleicht kann man Fire Emblem: Awakening sogar als Kaufgrund für den 3DS sehen.

Wie sich die unentschlossenen auch entscheiden mögen. Für Nintendo ist die Veröffentlichung von Fire Emblem: Awakening bereits jetzt ein riesiger Erfolg. Die Entscheidung, den Titel doch noch im Westen zu veröffentlichen bewies sich als ein weiser Entschluss. So sind beide zufrieden: Spieler und Nintendo. Ganz gleich was man von den optionalen DLC Angeboten halten mag.

Eine klare Kaufempfehlung.

Noch ein weiterer Hinweis: Sämtliche Erklärungen und Untertitel wurden komplett übersetzt.
99 Kommentare| 103 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2014
Mein neues Lieblingsspiel auf dem 3Ds!
Ich selbst bin 22/w

Gameplay:
+gelungene Mischung aus Strategie-/ und Rollenspielanteilen
+Kämpfe sind herausfordernd und mann muss taktisch vorrausschauen, um seine Einheiten nicht zu verlieren.
+3 Schwierigkeitsgrade
+motivierendes Stufensystem und Belohnungen
+Story ist interessant, kann ich aber noch nicht ganz beurteilen, da noch nicht durchgespielt.
+schöne Nebenquests, bei denen man weitere Teammitglieder freischalten kann.
+Mit dem Verstreichen von Echtzeit ändern sich Figuren auf der Übersichtslandkarte.
Händler, Gegner und fremde Teams können zufällig auftauchen/ verschwinden.

Charaktere:
+Alle Chraktere haben eine ganz eigene Persönlichkeit und sind nicht irgendwelche austauschbaren Schachfiguren.
+man selbst erstellt sich einen persönlichen Character der in Geschehen und Dialoge eingebunden ist
+tolles Charakterdesign mit wenigen Klischees
+humorvolle Dialoge, muss oft schmunzeln
+es gibt viele unterschiedliche Kampfklassen:alle Charaktere können die Klasse wechseln und sich
in 2 verschiedene Richtungen weiter entwickeln
+alle können Beziehungen untereinander aufbauen und manche sogar (spielbare) Kinder bekommen.

Grafik:
+beeindruckende Filmsequenzen
+hübsches 3D "Spielbrett" in Draufsicht mit Kampanimationen in Ego- oder 3rd-Person der Figuren
+liebevoll gestaltete 2D Zeichnungen der Charakter in Unterhaltungen
+auch der 3D Modus ist gelungen und nicht überflüssig.

Sound: +japanische Tonspur und tolle Musik schaffen eine epische Stimmung

Online Features:
+Teilen der eigenen Lieblingscharactere und interagiren mit Truppen anderer Spieler
+Rufbelohnungen und Aufnehmen fremder Spieler ins Team beim erfolgreichen Kampf gegen andere Teams.

Es gäbe noch viel mehr zu dem Spiel zu sagen, aber ich kann nur eine Kaufempfehlung für das Spiel geben, wenn ihr Strategie/ Rollenspiele mögt und einer Anime-Grafik nicht abgeneigt seid.
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am 15. Dezember 2013
Als jemand der noch nie ein Release der Fire Emblem Serie, geschweigedenn ein taktisches RPG gespielt hat muss ich sagen: Dieses Spiel ist perfekt. Es ist eins der wenigen Spiele die auch Spieler genießen können denen das Genre nicht so liegt, da es einfach von vorne bis hinten perfektes Gameplay ist. Man fragt sich bei vielen Spielen: "Haben die Entwickler es überhaupt selbst mal gespielt?" Hier ist es eher so als ob jemand das Spiel 100 Mal durchgespielt hat und solange kritisiert hat bis alle Probleme ausgemerzt waren. Die durchschnittlichen 5 Sterne bei fast 70 Bewertungen bei Amazon sind voll verdient (und waren auch der ursprüngliche Grund warum ich mir das Spiel gekauft habe. Normalerweise haben einige immer was zu meckern, hier wohl nicht :>).

Einige Highlights:
* Visuell sehr beeindruckende Cutscenen
* Kein endloses Grinden
* Viel Humor, ich hatte lange nicht mehr wortwörtlich gelacht bei einem Spiel
* Kein großes Tutorial, man bekommt direkt Gegner an denen man das Grundlegende lernt, der Rest ist Learning by doing
* Es sind sehr viele Informationen sehr effizient dargestellt
* Viele Optionen bei Gefechten, man kann vorspulen oder Kampf-Animationen überspringen und nur das Ergebnis sehen, es gibt auch eine Auto-Funktion, d.h. die CPU führt einen Zug aus (nicht empfehlenswert jedoch aus meiner Erfahrung)
* Intelligent Systems hat an jeden gedacht: Noobs wie mich oder Veteranen die eher den Hardcore-Mode bevorzugen
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am 9. Januar 2015
Wieder einmal kämpft man sich mit Schwertkämpfern, Magiern und Pegasusrittern durch eine fantastische Welt, um sie vor dem Untergang zu bewahren. Auch dieser Titel der Fire Emblem Reihe benutzt die bekannten Mechanismen, jedoch überzeugt es besonders über die Grafik des 3DS! Ein Muss für alle Fans der Reihe
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am 2. Oktober 2014
Das Spiel ist klasse.
Es ist fordernd wenn man den Klassischen Spielmodi wählt und erzählt dabei eine... ok etwas belanglose Geschichte.
Diese ist aber auch egal, denn es geht nicht um die Hauptstory sondern um die Charaktere an sich.
Und die sind alle samt toll geschrieben.
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Fire Emblem: Awakening ist mein bislang drittes Fire Emblem- und bislang nicht nur mein Liebling der Reihe sondern auch eines meiner absoluten Lieblings-Games ever! Damit könnte man die Rezi eigentlich auch schon beschließen… Aber ich möchte ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. Natürlich kann ich anhand der von mir 3 gespielten Titel lange nicht behaupten ein FE-Veteran zu sein, dafür sind mir zu viele andere Teile entgangen. Dennoch, selbst wenn man bislang noch kein Spiel der legendären Reihe gespielt haben sollte, sollte- nein, MUSS man sich sogar mit diesem genialen Titel auseinander setzen!

Story im allergröbsten:

Die Handlung spielt in einer mittelalterlichen Fantasywelt, in einem Königreich namens Ylisse. Nach einem kurzen Intro welches die gröbsten Basics des Gameplays erklärt erwacht man in einem Feld. Ein junger Mann, namens Chrom sowie dessen jüngere Schwester Lissa blicken dem Spieler entgegen. Die Figur des Spielers leidet aber leider unter Gedächtnisverlust und weis daher nicht wer er/sie selbst ist, geschweige denn wie er/sie an Ort und Stelle gekommen ist. Gute Hirten (Höhö- Insider) wie Chrom und Lissa nun mal sind, sind diese bereit den unter Amnesie leidenden Spieler bei sich in der Truppe aufzunehmen. Dies setzt jedoch eine Kette von Ereignissen in Gang welche schließlich das Schicksal des gesamten Reiches Ylisse bestimmen werden.

Mehr soll nicht verraten werden. Es gibt zwar ein paar Stellen welche mit dicken, fetten KLISCHEES um sich werfen (seien es nun Wendungen, Dialoge oder Stereotypen), aber diese fallen kaum negativ ins Gewicht (m.M.n. zumindest), womit jeder selbst dieses Spiel für sich erkunden sollte. Interessant ist auf jeden Fall die Einbindung des Spielers als einer der Hauptcharaktere des Spiels. Zugegeben, das gab es in der Reihe zuvor auch schon, aber ich glaube dies ist der erste Teil der Saga in welchem man auch die eigene Figur individuell gestalten kann. Sei es nun das Geschlecht, das Aussehen, das Alter, Haarfarbe oder gar die Stimme- selbst gewisse Attribute kann man zu Beginn festlegen.

Gameplay:

Das Spiel ist, wie all die anderen Teile der Reihe zuvor auch, ein Mix aus Strategie- und J-RPG. Man reist auf einer Oberwelt umher, welche zu Beginn noch sehr eingeschränkt ist- sich aber klassisch mit jedem abgeschlossenen Kapitel ein Stückchen erweitert. Man kann zwar unabhängig vom Hauptspiel Monsterhorden vermöbeln, Nebenmissionen starten, shoppen gehen oder im späteren Verlauf die DLCs spielen- der Hauptfokus liegt jedoch auf der Story- wodurch das Spiel natürlich recht linear daher kommt. Wie in J-RPGs üblich, bekommt man in Kämpfen Erfahrungspunkte, erklimmt so höhere Level und wird stärker. Dies führt natürlich zu dem Kampfsystem, welches sehr spaßig und auch intelligent gestaltet ist. Die Scharmützel starten immer auf einem Reisepunkt mit einer eigenen Map (welche wie ein Spielbrett aufgebaut ist). Vor dem Kampfgeschehen kann man seine Einheiten für den Kampf wählen, diese anständig ausrüsten und auf dem Feld entsprechend positionieren. Der Kampf läuft hierbei rundenbasiert in Zügen ab- zuerst greifen die eigenen Leute an hinterher das feindliche Lager- danach endet der Zug und man beginnt von vorne.

Jede Figur kann im bestimmten Rahmen einen Job ausführen, bzw. wechseln und Klassen aufsteigen falls man einen bestimmten Level erreicht hat. Jeder Job bietet unterschiedliche Statuswerte, erlernbare Fähigkeiten, sowie Waffenrepertoire. Selbst der Bewegungsradius ist abhängig hiervon. Eine berittene Einheit kommt bspw. schneller voran, ein Ritter ist dagegen recht langsam- dafür steckt er aber sehr gut Schaden ein- ein Magier indes mag bei physischen Attacken relativ schnell klein beigeben- verursacht aber mit seiner Magie enormen Schaden! Dabei folgt das Spiel einem gewissen Prinzip: Schwert bricht Axt, Axt bricht Lanze, Lanze bricht Schwert. Genauso sind Flugeinheiten extrem anfällig gegenüber Bogenschützen, Taguel machen berittenen Einheiten schwer zu schaffen. Usw. Es gibt eine ganze Palette von Regeln- welche allerdings recht schnell verinnerlicht sind. Das Spiel führt den Spieler intuitiv heran. Auch sehr cool: Man kann erworbene Fähigkeiten eines Jobs an eine Figur koppeln und so unabhängig vom aktuellen Job diese weiternutzen. So kann man sich ganz allmählich seine ganz individuelle Armee zusammenbauen. Auch genial ist der Koppelungseffekt zweier Einheiten. So kann man Charaktere pärchenweise in den Kampf schicken. Die Charaktere bieten einander Schutz, oder pushen sich gegenseitig- was in der Schlacht enorm von Vorteil ist! Hierdurch steigert sich bei manchen Einheiten auch deren Zuneigung zueinander, was die positiven Effekte für dieses Paar weiter erhöht.

Je nach Schwierigkeitsgrad sollte man aber bedächtig vorausplanen. Denn zu Beginn des Spiels kann man zwischen dem klassischen FE-Modus und dem Neuen wählen. Wählt der Spieler den klassischen Modus so spielt er mit der Gewissheit dass, falls einer seiner Recken während eines Scharmützels ins Gras beißen sollte, ebendieser Charakter auch für den Rest des Spiels tot bleiben wird. Im neuen Modus gibt es stattdessen kein Lebewohl. Das ist natürlich für Anfänger eine tolle Sache und erspart VIEEEEEL Frust! Beide Modi bieten nochmals verschiedene Schwierigkeitsgrade von Leicht bis Schwer. So bleibt das Game auch auf dem neuen Modus fordernd. Es ist generell immer von Vorteil all seine Figuren sicher durch die Schlacht zu führen, da bei Ausscheiden aus dem Kampf gewisse Boni entgehen könnten (wie der Zuneigungseffekt).

Der Zuneigungseffekt ist ein nettes Gimmick… für manche Fans vielleicht sogar essentieller Bestandteil dieses Spiels. Denn gewisse Figuren hegen eine bestimmte Affinität zueinander. So kann man Freundschaften schließen, bzw. diese verstärken- oder Pärchen bilden. Ganz recht- man kann seine Figuren miteinander verdaten (allerdings nur Männlein mit Weiblein). Diese können schließlich auch heiraten- und sogar Nachwuchs bekommen, welche später im Kampf zur Seite stehen. So kann der Nachwuchs auch die jeweiligen Fähigkeiten und Jobs erlernen, und bekommt je nachdem auch ähnliche Statuswerte von seinen Eltern vererbt. Wie das ganze jedoch genau von statten geht sollte jeder für sich herausfinden ;)

Grafik/Sound:

Grafisch ist dies eines der schönsten 3DS-Spiele. Die Kampfmaps mögen zwar zunächst nicht sonderlich viel her machen, da diese eher zewckmäßig gestaltet sind (auch wenn hier schon kleinere Details wie Vögel und Lichteffekte miteingebracht wurden)- das aktuelle Kampfgeschehen ist mit seiner 3D-Grafik aber doch schon ein Hingucker. Absolut beeindruckend sind die Cel-Shading-Filmsequenzen des Spiels. Diese sind, wie das Charakterdesign schon vermuten lässt, komplett im Anime-Stil gehalten und absolut schön anzuschauen! Hinzu kommt ein überwältigender 3D-Effekt! Und das mein ich ernst- das Spiel bietet den bis dato besten 3D-Effekt! Nur Bravely Default kommt an ebendiesen heran. Sehr, sehr schön- ein wahres Bonbon für die Augen eben.

Der Soundtrack ist famos und unterstreicht das Feeling des Games PERFEKT! Genauso wie die stimmigen Soundeffekte. Der englische Cast geht soweit in Ordnung. Jedoch unterliegt dieser den japanischen Seiyūs natürlich. JA, tatsächlich hat man auch in diesem Spiel die Möglichkeit die japanische Original-Tonspur genießen zu können. Ein Luxus der allmählich zum Trend wird (zum Glück).

In beiden Fällen ein rundum DICKES PLUS!

DLC-Kapitel:

Ein wenig ärgerlich, wie ich finde, ist das man das Spiel zwar, positiver weise, erweitern kann… allerdings im Austausch von einigen Euronen… Auch dieses Schema ist nicht neu… Nur ärgert es mich in dem Fall schon ein bisschen mehr. Denn es gibt EINIGE herunterladbare Kapitel. So kann man manche Events nur über DLC erhalten. Auch der Brautstrauß ist nur hierrüber zu erhalten, wodurch man eines seiner Mädels einmalig den Beruf der Braut beibringen kann (klingt ein bissal doofig). Aber man muss dazu sagen dass man auch unabhängig der DLCs vieles im Spiel selbst freispielen kann (u.a. Missionen und versteckte Charaktere).

Fazit:

Fire Emblem: Awakening ist in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk! Eines welches süchtig macht! Laut meinem alten 3DS ist es mit 247 Stunden und 36 Minuten, 502-maligen Spielen, der absolute King auf dem Handheld. Bislang konnte ich auch noch jeden von diesem Game überzeugen- selbst Leuten welche weder mit J-RPGs noch mit Strategiespielen viel am Hut haben. Ich nehme es zudem immer als Referenztitel zur Hand um anderen den 3D-Effekt vorzuführen. Die Story mag vielleicht kein Geniestreich sein- aber das muss sie auch gar nicht. Sie ist dennoch gelungen, die vielen sympathischen Charaktere mit ihren witzigen Marotten und Gesprächen lassen den Spieler unaufhörlich weitermachen. Man hört tatsächlich nicht auf ehe man eine mächtige Armee kommandiert, jeden Waschlappen zum protzigen Schlächter verwandelt und jede Paarkonstellation einmal ausprobiert hat. Für mich auf einer Länge mit meinem heißgeliebten Golden Sun… Und das heißt für mich ne Menge… Ich freue mich schon irrsinnig auf die beiden neuen Teile für den 3DS und kann es kaum abwarten endlich Hand an diese legen zu dürfen!

Eine absolute Empfehlung also für dieses Top-Spiel!
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am 28. Oktober 2013
Ich spielte es innerhalb von 10 Tagen satte 28 Stunden lang. Das ist für meine Verhältnisse enorm viel und hat die Spielzeit aller älteren Spiele des 3DS schon eingeholt. DAS ist wohl Beweis genug, wie gut dieses Spiel ist.

Was ich sehr positiv finde:
+ Die Charaktere. Sie haben alle interessante Persönlichkeiten und man findet schnell seine Lieblinge.
+ Der eigene Avatar ist frei gestaltbar und ist in die Story richtig mit eingebunden. In anderen Rollenspielen kann man meist nur auf
ja oder nein antworten.
+ Man kann heiraten.
+ Anspruchsvolle Kämpfe, selbst im einfachsten Modus.
+ Verbündete können sogar für immer sterben, wenn man dies im Vorfeld einstellt. Macht das Spiel interessanter und man muss noch taktischer vorgehen, um niemanden zu verlieren.
+ Es gibt viele verschiedene Arten von Kämpfern und Weiterentwicklungen (Zauberer, Schwertmeister, Dunkelmagier, Walküre, Bogenritter usw.)
+ Interessante und durchdachte Story.
+ Abwechslungsreiche Nebenquests.
+ Langer Spielspaß.

Die einzige, winzige Kritik:
- Zu wenig kleine animierte Filme.
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am 10. Juli 2013
Ich bin ein Riesenfan der Fire Emblem Serie seit den GBA Spielen.

Ich würde diesen Teil allgemein als einen der leichtesten Fire Emblem Titel bezeichnen. Der Grund dafür ist die Möglichkeit alle Charaktere problemlos auf hohe Stufen zu bringen, da man sehr viele kleine Kämpfe mit marodierenden Untotenhorden heraufbeschwören kann. Zuletzt gab es diese Möglichkeit bei The Sacred Stones für den GBA.

Dadurch würde ich diesen Teil auch Neueinsteigern der Serie nahelegen, da man auch ohne viel Nachdenken auf den höheren Schwierigkeitsgraden erfolgreich sein kann. Profis sparen sich einfach die Gefechte mit den Untoten und kaufen keine stinkenden Kisten, welche besonders auf niedrigem Schwierigkeitsgrad unendlich Gold und Erfahrung spendieren.

Aufgrund vieler taktischer Möglichkeiten, verschiedenen Klassenentwicklungen und möglichem Klassenwechsel sowie der Möglichkeit mit den Kindern der nächsten Generation zu spielen und diese mit den Eltern "heranzuzüchten", indem man die Eltern in bestimmten Kombinationen verheiratet, bietet dieser Teil eine sehr hohe Motivation für Bastler und Perfektionisten.

Die Handlung ist eine typische Fire Emblem Handlung. Nichts weltbewegend neues, aber gut erzählt, mit hübsch animierten Zwischensequenzen in 3DS Grafik.

Die Gespräche zwischen den Charakteren sind ebenfalls sehr unterhaltsam, mein persönlicher Favorit war bisher der Support zwischen Stahl und Tharja.

Mein größter Kritikpunkt sind die fehlenden Füße der Charaktere in Zwischensequenzen. Zuerst dachte ich, alle würden High-Heels tragen, aber die Füße sind einfach im Boden. Der Grund dafür ist, dass die Entwickler bei der Entwicklung des Spiels noch nicht wussten, wie gut die Rechenleistung des 3DS würde und ob die Animation der zusätzlichen Gelenke ein Problem darstellen könnte, aber trotzdem sieht es einfach dämlich aus.

Alles in allem trotzdem 5 von 5 Punkten. Es ist definitiv nicht das beste Fire Emblem Spiel aller Zeiten, aber es hat viel Charm, interessante Konzepte, wie Unterstützungskämpfer und spielt sich einfach gut. Übrigens sind einige Waffen und ähnliches im Spiel versteckt, die auf ältere Titel der Serie anspielen. Kleine Nostalgieerlebnisse.

Kaufempfehlung für Fans der Serie, sowie Neueinsteiger.
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am 4. Juli 2013
Einmal Durchspielen mit 4 Nebenquests hat fast 19 Stunden gedauert.
Das Spiel bietet sogar viele weitere Quests und Spielstunden.
FE:A bietet überwiegend sehr interessante Charaktere und Dialoge.
Es ist nicht "perfekt", aber ein technisch, spielerisch und emotional bindendes Spiel.
Am meisten war ich vom Schluss und den Beziehungen zwischen den Charakteren begeistert.
Fazit: Absolut empfehlenswert.
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