Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT UHD TVs Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen10
4,1 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:0,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Robert Musil hat 1937 diesen Vortrag über die Dummheit gehalten. Als Schriftsteller geht er nicht wissenschaftlich vor, sondern versucht, dem Begriff Dummheit durch schlichtes Fragen auf den Grund zu gehen. Er stellt heraus, wie schwierig es ist, Dummheit zu fassen, denn jeder, der sich mit der Dummheit beschäftigt, steht in dem Zwiespalt, dass er sich selbst als klug und die anderen als dumm bezeichnen müsste. Eitelkeit ist jedoch eng mit Dummheit verbunden und somit wird dem Klugen, der sich um die Klärung des Begriffes bemüht, Eitelkeit vorgeworfen. Musil nähert sich der Dummheit im Weiteren an, indem er Schimpfworte, Moral, Gewalt, Uteilsvermögen als Konnotationen analysiert und Dummheit bezogen auf die Situation definiert. Vielleicht könnte man als klarste Annäherung an eine Definition festhalten, dass Musil Dummheit als Gefühlsfehler bestimmt.

Das kleine Büchlein hat man schnell gelesen und es wirkt langsam nach. Die Lektüre lohnt sich sehr, weil man seine eigene Dummheit erkennen und dadurch klug werden kann.
0Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2005
Musil hielt diesen Vortrag im Jahre 1937 in Wien.
Er versucht sich dem Prinzip der Dummheit systematisch zu nähern indem er den Ursprung des Wortes sucht, feststellt was gesellschaftlich als dumm gilt und warum dies so ist, und indem er versucht zu definieren was "dumm" eigentlich sein müsste.
Ein äußerst interessanter Gedankengang zum Thema Dummheit, der leider nicht aufgelöst wird, den Leser aber zum weiterdenken anregt.
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2001
Musil gelingt es, sich selbst und seine Zuhörer (es handelt sich ja um einen Vortrag zur Eröffnung der Werkbundsiedlung in Wien 1937) in das Spannungsfeld einzubauen, da er das Ansinnen, über Dummheit zu sprechen, nur jemandem zutraut, der sich eben für klug hält, was aber wiederum ein Zeichen für Dummheit ist . . .
es ist die Geschichte eines Scheiterns in der Suche nach handfesten Indizien, über die Unmöglichkeit und doch manchmal so offensichtliche Erscheinung dieses Problems. Das alles im März 1937, 1 Jahr vor Hitlers Ankunft in Österreich.
Ein Kleinod an Geist und Kunst, absolut empfehlenswert
0Kommentar|38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2013
Wer "Der Mann ohne Eigenschaften" verschlungen hat, wird auch diesen kleinen Leckerbissen goutieren. Sprachlich brillant und philosophisch konzise. Anders als zum Beispiel der "Törleß" oder die "Vereinigungen" ist es leicht zu lesen, da Musil sich hier nicht lange mit Gefühlsverbalisierungen aufhält, sondern zügig auf den Punkt kommt.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2014
der Text ist ja nicht all zu lang, bei der Beschreibung wie man z.B. Dummheit definieren könnte, hatte der Text doch einen großen Wiedererkennungswert auch aus meinem Umfeld. Ich kann bestätigen, wer sagt was ist oder sagt was nicht ist, wird oftmals als arrogant hingestellt. Angriff ist eben die beste Verteidigung. Für mich war der Vortrag lesenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2013
Nein, Musil steht über solchen Dingen. Bei diesem kleinen Büchlein ist einzig die Frage, liest man es und macht sich damit eine Freude und einen Gewinn? Oder lässt man es bleiben und verpasst etwas Einzigartiges?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich kaufte mir dieses Bändchen, weil ich Musil als Erzähler sehr schätze. Auf wenig mehr als 60 Seiten gibt er hier in einem Vortrag zum besten, wie er sich, als Schriftsteller, der Dummheit als Thema nähern würde. Wissenschaftliche Theorien sind nicht zu erwarten, vielmehr sucht Musil einen quasi philologischen Ansatz, geht auf die Ethymologien der Worte zurück, welche die "Tumbheit" beschreiben, und weist erhellend auf den Kontext ihres Gebrauchs. Musil kommt zu dem Schluss, dass es auch eine "gelehrte Dummheit" geben müsse, denn letzlich sei Dummheit, in iherer Tiefe verstanden, wohl so etwas, was man als Un-anstellig, Ungeschickt, bezeichnen müsse.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2014
Ich bin mit der schnellen Lieferung mehr als zufrieden. Verpackung war ok. Jederzeit würde ich bei Amazon wieder einkaufen. Danke.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2013
Musil hat wirklich recht: Wenn man andere als dumm bezeichnet, gilt man notgedrungen selbst als Klugscheißer, abgehoben und hochnäsig. Als Lehrer sollte man deshalb alle Schüler (zumindest den Eltern gegenüber) als Genies bezeichnen, auch wenn sie noch so blöd und dämlich sind.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2014
Ach, Herr Musil, was sollte denn das?
Wenn alles gesagt ist, die Dummen eh nicht weniger werden, dann doch lieber den Mund halten und den eigenen Gedankengängen folgen, statt zu schwafeln.
Lieferbedingungen und Buchzustand allerdings perfekt
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden