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am 13. August 2013
Ein besonders in Europa lange verkanntes Meisterwerk des Vampirfilms, das 1957 den Durchbruch für den mexikanischen Horrorfilm bedeutete. Ein Jahr vor dem in knalligen Farben aufgenommenem „Dracula“ der Hammer-Studios kommt dieser Streifen noch schwarz-weiß daher. Der charismatische Vampir erinnert dabei schon ein wenig an Christopher Lee, und zum ersten Mal wird ein Blutsauger mit verlängerten Eckzähnen gezeigt (Murnaus „Nosferatu“, 1922, hatte verlängerte Schneidezähne/Rattenzähne, Tod Brownings „Dracula“ biss 1931 ohne verlängerte Hauer zu). Der Film schlägt in gewisser Weise eine Brücke zwischen Tod Brownings „Dracula“ und den „Dracula(s)“ der britischen Hammer-Studios. Die an den expressionistischen Film erinnernden hervorragenden SW-Aufnahmen verleihen dem Film eine dichte, gruselige Atmosphäre. Überhaupt ist die Kameraarbeit sehr gut, manchmal nahezu innovativ. In vielen Einstellungen wird mit der Tiefe des Raumes gespielt. Nicht mit so perfekter Schärfe wie in „Citizen Kane“, aber doch ähnlich. Besonders gelungen ist eine Szene am Anfang des Films, als die Kamera Marta und ihren Begleiter beobachtet, die mit viel Gepäck und zu Fuß auf dem Weg zur Hazienda sind. Durch eine schnelle Kamerabewegung/-schwenk wird die Vampirin (zu der Zeit weiß man noch nicht, dass es eine ist) ins Bild genommen. Im Vordergrund, praktisch direkt vor der Kamera, taucht sie in ihrem schwarzen Gewand urplötzlich auf. So nah, dass die Kamera ausweichen muss, um nicht mir ihr zu kollidieren. Mit dem begleitenden Sound hat das schon Schockeffekt-Charakter. Später im Film, bei einer Schlägerei, füllt das (bewegungs-)unscharfe Gesicht eines von einem Schlag Getroffenen den gesamten Bildkader aus. Kein Vergleich mit der eher langweiligen, meist statischen Kamera in Tod Brownings „Dracula“. Wer Vampirfilme mag und sammelt, sollte dieses kleine Meisterwerk in seinem Schrank stehen haben. Dass einige Effekte nicht so gelungen sind, wie zum Beispiel die zahlreichen Fledermausflüge, sollte einen nicht abschrecken. Das haben auch die Hammer-Studios nie realistisch hinbekommen.
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am 24. Juli 2013
Dieser kleine eher unscheinbar daher kommende Film gilt als Durchbruch des mexikanischen Horrorfilms und es war auch der erste Vampirfilm aus Mexico!
In den 30er Jahren entstanden nur ca. eine Handvoll mexikanischer -Gothic Horrorfilme- des damaligen Regisseurs JUAN BUSTILLO ORO, die aber bei den Mexikanern kaum Beachtung fanden. Vielmehr war das Hauptaugenmerk auf Dramen, Western und Revolutionfilme gelegt und das bis weit in die 50er Jahre hinein! Mit dem Jahr 1957 änderte sich dies. VAMPIRO wurde in Mexico, aber auch International ein Riesenerfolg, außer in Deutschland!

Die Gründe dafür waren u.a., das VAMPIRO in Deutschland viel zu spät in die Kinos kam! Er lief erst nach dem Hammerfilm DRACULA, der ein Jahr später nach VAMPIRO entstand! DRACULA startete noch im gleichen Jahr seiner Entstehung im Dez 1958 in den deutschen Kinos und VAMPIRO aber erst im Januar 1960! Und nach dem die deutschen Zuschauer den Hammer-Dracula Film gesehen hatten und das alles noch in den schönsten Farben, konnte der widerum in schwarzweiß gedrehte VAMPIRO dagegen nur verlieren und somit verschwand dieser sang und klanglos in der Versenkung und wart seitdem nie wieder gesehen, weder im TV, noch auf Video!

Der damalige Filmdienst gab ihm den Rest und urteilte für meine Begriffe ziemlich ungerecht, Zitat :

" Belanglose Variante des bekannten Gruselthemas, technisch wie darstellerisch auf niedrigstem Niveau. "

Diese eher unqualifizierte Kurzkritik teile ich nun überhaupt nicht, weil diese dem Film gegenüber einfach ungerecht ist.
Schon ein Vergleich des Horrorkinos aus Mexico mit dem des europäischen ist schwierig, denn die mexikanischen Filme sind nun mal kulturell anders, als die der Europäer oder der USA, was auch irgendwie logisch ist und dementsprechend besitzt das mexikanische Kino eine andere Einstellung zum Genrefilm! Hier und da werden dann schon mal diverse Horrormotive miteinander verbunden, wobei Stil und Handlungen sich sehen lassen können!

VAMPIRO ist ein exzellentes Beispiel dafür und Regisseur FERNANDO MENDEZ verband hier sogar die Vampirthematik mit dem Lebendig Begraben Motiv.
VAMPIRO mag zwar preiswert sein, aber Senior MENDEZ verstand es geschickt für damalige mexikanische Verhältnisse, hier sogar eine tolle schwarweiß Atmosphäre zu erzeugen, die für mich überraschend war / ist! Schon die Beerdigungszeremonie, wo mexikanische Bauern einen Sarg zur Gruft tragen und diverse Hinterbliebende hinterher gehen, zeugt von starker schwarzweiß Photographie. Die Kameraführung, Ausleuchtung und etliche Einstellungen tragen wunderbar zur Gesamtatmosphäre bei.

Man hat sich auch einiges einfallen lassen. So tauchen die beiden Vampire wie aus dem Nichts auf und verschwinden auch wieder. Das mag ein ganz einfacher Trick sein, aber ganz so ist es wieder nicht! Wenn z.B. GRAF LAVUD aus einiger Entfernung zwischen Vorhängen oder Wänden auftaucht, so sieht man seine Gestalt als ziemlich schmal, fast wie ein Strich, dann kommt er näher und während dessen formiert sich seine Gestalt! Das ist optisch äußerst ansprechend inszeniert, wie auch etliche andere Sequenzen! Ferner können die beiden Vampire aus einer gewissen Entfernung gedanklich miteinander kommunizieren.
Auch die Verwandlung in Fledermäuse ist zwar recht einfach, aber durch die Schnitttechnik wieder wettgemacht worden! Das mag billig aussehen und ist es wohl auch, aber es kann sich sehen lassen. Man muß auch bedenken, das solche Filme immer Kinder ihrer Zeit sind und z.B. die Hammerfilme oder diverse B-Filme aus den USA hätten es damals auch nicht besser gemacht. Unter all diesen Gesichtspunkten verstehe ich diese Negativ-Kritiken zu VAMPIRO überhaupt nicht! Das erstaunliche an VAMPIRO ist, das er sogar einige Motive und Einstellungen der später einsetzenden Dracula-Hammerfilme vorweg nimmt. Das ist kein Witz und man wird dies bemerken, wenn man bereit ist, sich VAMPIRO anzusehen!

Fazit:
Ein für mich absolut überrraschender Vampirfilm aus Mexico, der sich keineswegs hinter anderen Produktionen von damals verstecken muß und heutzutage genau die Horroratmosphärische-Nostalgie inne hat, die man gerade bei alten Filmen dieser Art zu schätzen weiß!
Wer noch nie einen mexikanischen Vampirfilm gesehen hat, hat nun die Gelegenheit! GRAF LAVUD ist dank der DVD des Labels -Subkultur- wieder auferstanden!

Sehr lobenswert ist es, das auf der DVD die mexikanische Original Bild-und Tonfassung enthalten ist, die ca. 80 min läuft! Somit kann man sich den Film komplett in spanisch mit deutschen Untertiteln, aber auch in deutsch ansehen! Damals fehlende Szenen, sind mit einer zweiten Untertitelspur untertitelt! Diese Fassung ist im 4:3 Bildformat und erweist sich meiner Meinung nach, als die bessere Fassung! Wer nun deswegen herum nörgeln will, sollte sich vorher darüber im klaren sein, das man überhaupt froh sein kann, das es diesen Film überhaupt auf DVD geschafft hat! Für mich ist es zumindest nicht gerade selbstverständlich, das im deutschsprachigen Raum alte mexikanische Filme auf DVD erscheinen, die mal vor sehr sehr langer Zeit irgendwann mal im Kino liefen!

Als Extra ist u.a. noch die alte deutsche Kinoversion mit drauf, die zwar im 16:9 Format daher kommt, allerdings nur ca. 77 min läuft! Ist etwas für alte deutsche Kino-Nostalgiker! Allerdings weist schon der mexikanische Originalvorspann erhebliche Unterschiede zum deutschen auf! Desweiteren befindet sich noch eine Bildergalerie und ein Radiointerview auf der DVD!

Es una Pelicuna Mexicana
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