wintersale15_finalsale Hier klicken Karnevals-Shop Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madeinitaly Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen53
4,5 von 5 Sternen
Farbe: schwarzStil: 10x21Ändern
Preis:59,16 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Farbe: orangeStil: 8x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn ich mich auf die fast 4.000 Feedbacks allein bei Amazon Deutschland beziehe, kennen mich viele von Ihnen als Spezialist für Fernoptik und ich habe schon Dutzende Amazoner, die spezielle Anforderungen haben, bei einer Kaufentscheidung neutral und kompetent beraten. In der Tat besitze ich praktisch alles was Rang und Name hat, vom kleinsten Pocket-Fernglas bis zum Astro-Spektiv. Nun habe ich vor einigen Wochen von Amazon drei verschiedenen Aculon-Ferngläser zum testen erhalten und ich freue mich diese Geräte zu bewerten. Hier ist meine Stellungnahme zum Nikon Aculon T01 8x21.

LIEFERUMFANG, GARANTIE
Pappkarton 130x120x55, Fernglas, kleine Transporttasche aus Velours (mittelgrau), Handschlaufe (Kordel), 2 Okularabdeckungen (keine Objektivabdeckungen), 3 Bedienungsanweisungen (English, Deutsch, franz., spanisch, schwedisch, japanisch etc.), Garantiebedingungen, Nikon-Garantie-Beleg (3x Blätter A,B, und C).
5 erste Jahre Garantie: Teile und Arbeit, 5 weitere Jahre: Nur Teile. Gegen Vorlage des ausgefüllten Blattes C des Garantie-Koupons und Nacheis des Kaufes mit Datum. Porto auf Kosten des Kundens. Keine Service-Adresse sondern nur Tel.-Nr. 01805 888295, kostenpflichtig mit 0,14 EUR/ Min, Weiterleitung auf eine Ruf-Nr. in Düsseldorf zum Ortstarif. Umständliche Prozedur.
Bedienungsanleitung gut lesbar, gut illustriert.
Meine Bewertung: 3 /5 Sternen, angesicht des Preises aber 5 Sternen.

TECHNISCHE DATEN
Klassische Dachkantkonstruktion, Zentralfokusierung, Dioptrie-Einstellung am rechten Okular, Mittelbrücke aus Metall, Kunsstoffverkleidung lackiert, Ausfahrbare Okularringe, Durchmesser der Eintrittlinsen gemessen: 21mm, Vergrösserungsfaktor 8x,
Okulare: 7mmm,
Austrittpupille: 2,625mm,
Lichtstärke: 6,8
Sehfeld bei 1000m: 110m
Sehwinkel (subjektiv): 47,5 Grad
Mindestentfernung theoritisch: 3m, effektiv praktikabel ohne Doppelblick-Effekt: ab ca. 7m.
Dioptrie-Ausgleich: Geeignet bis 3,5 Dioptrienunterschied linkes-rechtes Auge.
Meine Bewertung: Eine leichte, einfache aber saubere und ausgewogene Konstruktion, spritzwasserdicht, ohne Gasfüllung, etwas dick geraten für die Leistung. Gutes Verhältnis Vergrösserung / Eintrittlinsen für die Pocket-Klasse.
Wichtig: Der Augenabstand läst sich einstellen, das Fernglas kann aber nicht auf weniger als 8,7 cm Breite zusammengefaltet werden.

MASSE und GEWICHT, ANATOMIE
Mit L94xB87xH50mm (Herstellerangaben: 104x87x34) und 200 gr Kampfgewicht (inkl. Abdeckungen und Kordel) kann das T01 gerade noch als Pocket-Fernglas gelten, wobei wir hier von Mantel- und Hosentaschen reden und nicht mehr von der Brusttasche eines Hemdes.
Anatomisch betrachtet, beträgt der max. Abstand zwischen den Pupillen (Zentrum-Zentrum) 75mm, der min. Abstand rd. 60mm (Herstellerangaben: 72-56mm). Damit können sowohl Kinder als auch Erwachsenen aller Grössen das Gerät problemlos nutzen. Zwischen den vorderen Kanten der Okulare (ausgefahren) und der Mittelbrücke sind 23mm, also genug Platz für den dicksten Riecher.

Schwerpunkt: Bei der Grösse spielt der Schwerpunkt so gut wie keine Rolle. Egal wie man das Fernglas anfasst, es ist immer gut ausbalanziert.

Haptik: Die orange-metallic-Verkleidung ist absolut glatt. Das ist aber wenig relevant, weil das Fernglas so leicht ist, dass es keinerlei Anstrengungen bedarf um es zu halten, d.h. dass Fingermulden oder Gummiflächen eigentlich nicht notwendig sind. Ich sage "eigentlich" weil bei Regenwetter durch die glatte Oberfläche ein gewisses Verlustrisiko entstehen könnte, wenn die Handschlaufe nicht benutzt wird.

Die Dioptrie-Anpassung am rechten Okular reicht für Brillenträger mit bis zu 3,5 Dioptien-Unterschied zwischen beiden Augen. Wer mehr hat sollte sich ein Marine-Fernglas mit Einzelfokusssierung kaufen, sonst wird nur ein Auge scharf sehen. Oder er muß mit Brille beobachten.

Das Fernglas ist für die Beobachtung mit Brille nicht wirklich empfehlenswert. Es ist zwar möglich die Okularringe zurückzufahren, aber mit Einschränkungen des Sehfeldes und vor allem Verlust der Beobachtungs-Bequemlichkeit, weil die Pupillen dann absolut genau in der Verlängerung der optischen Axe positionniert werden müssen, was nicht sehr einfach ist.
Meine Bewertung: 4/5 Sternen.

VERARBEITUNG, MECHANIK, FUNKTION
Für ein Fernglas dieser Preisklasse made in China sind Konstruktion und Verarbeitung aussergewöhnlich gut. Nikon schreibt in der Garantiebeschreibung: "Ihr Nikon-Gerät ist entsprechend dem hohen Qualitätsstandard der NIKON VISION Co., LTD., Tokyo, Japan ...hergestellt worden."
Das war nicht immer so, aber das trifft beim Aculon T01 8x21 zu:

Die optische Prüfung (u.a. Blick durch die Objektive bei hellem Tageslicht) verrät Rückstände in der Optik beider Röhre, es sind aber kleine Fremdkörper oder Produktionsrückstände, die die Abbildung nicht beeinträchtigen und man muß sie in der Preisklasse einfach akzeptieren.

Oberflächen-Bearbeitung, Lackierung, Beschriftung, Spaltmassen, Chromeinsätze, Scharniere... Es gelingt mir nicht irgendeine Schwächstelle zu finden.

Die Okurarringe drehen zwar echt ruppig ein- und aus (3,5 mm bei 90 Grad Drehung) aber sie sind in der Endstellung eigentlich spielfrei wenn man nicht gewaltsam daran wackelt. Bei dem Preis kann man die Kleinigkeit absolut verzeihen.

Das Scharnier der Mittelbrücke ist aus Metall und bewegt sich gleichmässig mit perfektem Widerstand.

Einstellung der Dioptrie durch Hartplastik-Ring ohne Gummierte Fläche, Griffigkeit mittelmässig, Einstellungsbereich 3,5 dioptrie auf insgesamt 45 Grad, gleichmässiger Gang, perfekter Widerstand. Gelegentlich leise Quietschgeräusche durch Reibung der Finger an der Verkleidung-Plastikoberfläche.

Fokussierrad: Gut dimensioniert (17 mm Durchmesser, 16 mm lang) gummiert, geriffelt, ausgezeichnete Griffigkeit, gut erreichbar und gut plaziert 10mm vor dem Schwerpunkt, Gesamtdrehbereich 480 Grad, davon 360 optisch wirkungsvoll. Direkte und präzise Übersetzung, keine Sauggeräusche durch Schmierung. Perfekte Gängigkeit.

Meine Bewertung: Verarbeitung: 5/5 Sternen, Mechanik: 4,5/5 Sternen.

OPTISCHE BEWERTUNG : SEHFELD, SCHÄRFE, RANDSCHÄRFE, TIEFENSCHÄRFE
Dass das Fernglas nicht zur Oberklasse gehört wird für den Fachmann schon bemerkbar: Leichte Stör-Coronna mit etwas Vignettierung, Gegenlichtempfindlichkeit, mangelnde Schärfe im Randbereich, deutliche geometrische Verzerrungen am Rand sind auch ohne Testkarte zu entdecken, trotzdem, das Aculon T01 8x21 hat viel Gutes zu bieten, vor allem für den Preis und diese Schwächen tretten im Hintergrund.

Das Sehfeld ist mit 110m bei 1000m nicht panoramisch aber für ein Pocket 8x mit 21mm-Linsen ganz ordentlich und läßt kein Tunnelblick-Eindruck aufkommen.
Bei einer 8x-Vergrösserung kommt subjektiv den Eindruck einer Entfernung von 125m zustande und die 110m Breite entsprechen einem Blickwinkel von ca. 47 Grad. Das ist rd. 1/4 des Blickwinkels ohne Fernglas und daher recht angenehm.

Die Schärfe in Zentrum ist tadellos: Tannennadeln gegen dem hellen Himmel in ca. 50 m Entfernung sind locker einzel aufgelöst, Millimeterdünne Drähte einer alten Fernseh-Antenne in 75m auch. Die Zeilen der Abholzeiten an einer Briefkasten in ebenfalls 75 m gerade noch (aber nicht lesbar). Das bleibt auch so bis zur Hälfte des Randes, danach verliert die Schärfe rasch an Wert und wird zunehmend, vor allem bei Seiten- und Gegenlicht, durch einen leichten Grauschleier getrübt. Dieser ist aber für normale Beobachter so gut wie unsichtbar. Aber wie gesagt, wir reden hier von einem Fernglas für 55 und nicht 1.000 Euro oder mehr, daher bewerte ich die Schärfe als gut.
Umgekehrt, also ab Rand und bis 20 % vom Rand ist die Schärfe eigentlich unbrauchbar. Das ist nicht wirklich störend weil im Normalfall das Auge sich auf lediglich ca. 50 % der Abbildung in der Mitte der Sehfeldes konzentriert, der Rand bleibt dabei eine Art Kulisse.

Die ersten 90 Grad Umdrehung des Fokusierrades decken dem Entfernungsbereich von 3 bis 8m, die nächsten 90 Grad bis ca. 45m, die nächsten 30 Grad decken den gesamten Fernbereich. Der Rest bis 480 Grad ist Toleranz (bis auf eine ganz geringe Feineinstellung für astronomische Beobachtung).
Insekten sind im Bereich 9-15m ohne Nachstellen der Schärfe gut abgebildet. Die Tiefenschärfe nimmt dann rasch zu. Bei einer Einstellung auf 20m reicht sie von ca. 10-30m, bei einer Einstellung auf 75m von ca. 40 bis 400m.
Theoritisch muss man also ganz wenig am Fokusierrad drehen. Man tut es trotzdem um das letzte Quäntchen Schärfe herauszukitzeln, weil das Bild aufgrund der Unschärfe am Rande nicht auf Anhieb knackig scharf erscheint. Zumindest für Beobachter, die Ferngläser der Ober- und Spitzenklsse besitzen. Das ist aber nicht unangenehm, weil die Optik sofort und präzis reagiert. Dadurch muss man nicht ewig hin- und herdrehen in der Hoffnung noch mehr Schärfe herauszuholen: Man merkt schnell, dass man die Obergrenze der optischen Leistung erreicht hat und kann sich auf das Zielobjekt konzentrieren.
Man bekommt also dank der präzisen Mechanik relativ schnell die optimale Einstellung nach 2-3x hin und her.
Bei sehr grossen Entfernungsunterschiede sind kleine Anpassungen der Dioptrie erforderlich.
Damit Sie keinen falschen Eindruck gewinnen: Das ist nicht die Einstellung und die Abbildung, die man mit einem Zeiss Victory, Leika Ultravid, Nikon HG oder Swarovski SLC erhält, aber schon ziemlich präzis, vor allem für 55 Euro.

Die Schärfen bewerte ich mit 4 Sternen, für den 5. Stern ist die Randschärfe für meinem Geschmack zu schwach.

OPTISCHE BEWERTUNG : FARBEN, KONTRAST, HELLIGKEIT
Dass Nikon es versteht Oberflächen zu vergüten zeigen die Farben, die die Optik des T01 wiedergibt: Sie sind hell, kräftig, knackig, treu und sehr fein differenziert ohne Farbstich. Allerdings hat die Optik auch ihre Grenzen: Bei sehr feinen Volken-Nuancen kann das Fernglas nicht alles wiedergeben was das Auge entdeckt, aber wir reden da von feinsten Nuancen im Hellgrauen Bereich bei schwachen Lichtverhältnissen.

Ansonst lässt der Kontrast keine Wünsche offen.
Im Nahbereich bei kräftigen Farben und gute Lichtverhältnisse liefert die Optik ein Superbild, sehr kontrastreich und hell. Was mich lediglich stört, ist die graue Coronna, die sich wie ein leichter Schleier an der Peripherie ansiedelt.

Es versteht sich, dass die winzigen 21mm-Eintrittlinsen nicht sehr viele Photonen einfangen und bei einer Austrittpupille von rd. 2,6 ist man von den üblichen 7,0 eines 7x56 oder 9x63-Dämmerungs-Fernglases ganz weit entfernt. Trotzdem muss ich anmerken, dass die Objektivlinsen des T01 offensichtlich eine Menge Licht absorbieren und an den Okularen weiterleiten: Die Reflektionen der hellen Fenstern in einem dunklen Raum sind auf die Linsen sichtbar gering und ich tippe auf eine Gesamtlichtabsorbsion von rd. 90 %. Dadurch kann der Winzling für seine Verhältnisse schon eine gute Figur machen.

Ich vergebe für diesen Abschnitt 4,5 Sternen, müßte angesicht des Preises sogar 5 sein.

OPTISCHE BEWERTUNG : FARBSÄUME, GEOMETRISCHE VERZERRUNGEN
Bei der Beurteilung der Farbsäumen ist der Vollmondtest das non plus ultra. Aber das 8x21 ist kein Astro-Fernglas. Daher benutze ich tagsüber eine dunkle Satellitantenne in 25m Entfernung und entlocke damit selbst Ferngläser, die mehrere tausend Euro kosten, die dünnsten aber deutlichen senfgelben und lila-Streifen am Übergang der Struktur gegen dem hellen Himmel. Da hat mich das T01 vollkommen verblüfft, weil auch bei hellen Sonnenschein, so gut wie keine Farbränder auftratten. Das war wirklich unerwartet.

Die geometrische Prüfung, also die treue Wiedergabe von gerade Linien, horizontale und vertikale, ist dagegen kein Ruhmeskapitel für das T01 8x21 !
Dachkanten fangen ab 30% vom Zentrum an sich deutlich zu verbiegen und ab 50 % vom Zentrum werden deutsche Dächer zu Pagoden.
Bei verttikale Linien ist es ähnlich übel wenn aber nicht ganz so tragisch.
Unter Berücksichtigung des Preises bewerte ich diesen Abschnitt mit 4 Sternen, sonst 3.

KOMFORT, DAUERBENUTZUNG
Wir (meine Frau und ich) haben u.a. das Fernglas bei einem Open-Air-Festival viele Stunden bei Tages- und Kunstlich abwechselnd aber ständig benutzt, vor allem um die Bühne zu beobachten:
Es war für keiner von uns zu irgend einem Zeitpunkt ermüdend.
Die Abbildungen waren in jeder Hinsicht (Schärfe, Kontrast, Helligkeit) mehr als zufriedenstellend, so dass die lange Beobachtung keineswegs anstrengend war. Natürlich verschwindet der graue Schleier am Rande und die anderen optischen Schwächen der Optik dabei nicht, aber wenn Aktion läuft,nimmt man diese schnell nicht mehr wahr. Hier entscheiden Charakter, Ansprüche und Anatomie des Beobachters mehr als die Eigenschaften des Fernglases, daher vergebe ich keine Bewertung, aber meine Meinung ist Positiv.

FAZIT
Nikon ist mit dem T01 einen tollen Coup gelungen. Das spiegelt sich in den Bewertungen, die fast ausnahmslos bei 5 Sternen liegen.
Bei der Bewertung muss man einfach den Preis berücksichtigen und der liegt irgendwo zwischen sehr attraktiv und sensationell.
Ich persönlich würde dieses Fernglas nicht kaufen, aber nur weil es nicht wirklich faltbar ist und ich bereits ein Dutzend Pockets besitze, die kompakter sind, eine höhere Auflösung haben und ein knackigeres Bild liefern (aber natürlich wesentlich teuerer sind).

Wer nicht ein kleines Vermögen in ein kleines Fernglas stecken möchte, der bekommt mit dem T01 für ein Taschengeld ein vollwertiges Qualitätsgerät das eine Menge kann und in Teilbereiche Ferngläser der Mittelklasse das Wasser reichen kann.
0Kommentar45 von 50 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2013
Farbe: orangeStil: 8x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Nikon Aculon macht Vieles richtig. Zu einem angemessenen Preis erhält man ein hochwertig verarbeitetes Produkt, welches überzeugen kann.
Die Griffe und Oberfläche wirken stabil, man hat keine Angst, dass da leicht etwas abbrechen oder verbiegen würde.

Das Bild an sich ist gestochen scharf. Ich habe das Fernglas beim Wandern und im Fußballstadion benutzt. Es war bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, sowie bei schnellen und langsamen Bewegungen absolut gut und überzeugend. Einzig alleine in der Dämmerung schwächelt es etwas. Darauf ist die Linse nicht ausgerichtet. Für den normalen / Alltagsgebrauch kann es sich allerdings empfehlen.

Was mir -nicht- gefallen hat: Das Fernglas bietet die Möglichkeit, je nach Sehstärke die Linsen anzupassen (für Brillenträger). Es ist allerdings hier nicht klar ersichtlich, was die Ausgangstellung ist (also für 0,0 Dioptrie). Nachdem ich andere Leute das Fernglas habe verstellen lassen, habe ich sehr lange gebraucht, bis beide Seiten wieder normal waren. Es ist schwer zu erklären, aber man findet nicht so einfach raus, wann beide Seiten wieder passen. Ansonsten ist das Bild auf einem Auge verschwommen und unscharf.

Alles in allem handelt es sich bei dem Aculon um ein flexible einsetzbares, gut verarbeitetes Alltagsfernglas. Es kann in Puncto Schärfe und Bildqualität punkten und wird daher von mir weiterempfohlen.
11 Kommentar4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Farbe: rotStil: 10x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das handliche Format des Nikon Aculon T01 10x21 sorgt dafür, dass man es auch wirklich mitnimmt, und nicht wie andere gute aber sperrige Gerätschaften aus Platzmangel lieber zuhause lässt. Selbstverständlich macht die Spiegelreflexkamera die besten Fotos, aber handlich ist sie nicht unbedingt, weshalb man oft lieber eine Kompaktkamera in die Tasche steckt. Ebenso steht es mit großen Ferngläsern, und hier kommt das Nikon Aculon ins Spiel.
Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff, aber hochwertig verarbeitet und in knallrot noch ein echter Hingucker dazu.
Die Bedienung gestaltet sich für Normalsichtige, d.h. Personen ohne Brille sehr einfach:
Die Enden beider Okulare herausdrehen, durch Abknicken des Fernglases den Augenabstand einstellen, darauf achten dass der Dioptrienausgleich auf Nullstellung ist (ansonsten sieht ein Auge weniger scharf als das andere) und fertig.
Die Abbildung ist des Fernglases ist gut, die Linsen sind mehrfach entspiegelt und Abbildungsfehler sind nahezu nicht zu erkennen - eventuell ein Anflug von chromatischer Aberration, aber das wäre auf sehr hohem Niveau gejammert.
Soweit die Meinung eines zufriedenen Kunden ohne Brille.
Allerdings hätte ich auch einige Kritikpunkte an dem Fernglas, die bei Brillenträgern die Benutzung beeinträchtigen.
Erstens hat es - bedingt durch Vergrößerung und Objektivdurchmesser - eine recht kleine Austrittspupille. Man kann sie gut erkennen, wenn man das Glas in einiger Entfernung vor sich hält; dann erscheint inmitten des Okulars ein heller Fleck - das ist die Austrittspupille.
Zum anderen kann man die räumliche Lage dieser Austrittspupille durch das Hereindrehen der Okulare zwar in Richtung Auge verändern, doch leider nicht weit genug. So ergibt sich zusammen mit der kleinen Austrittspupille für Brillenträger zwangsläufig ein kleineres Blickfeld bei der Benutzung, weil man trotz herein gedrehter Okulare quasi nicht nahe genug an das Fernglas kommt, vergleichbar mit dem Blick durch ein Schlüsselloch. Je weiter man weg ist, umso weniger sieht man.
Mit dem Dioptrienausgleich kann man zumindest teilweise dafür sorgen, dass auch Brillenträger ohne ihre Brille klar durch das Glas sehen; leider funktioniert das nicht bei Hornhautverkrümmung, mit der ich gesegnet bin. Speziell bei meinem Exemplar des Fernglases ist auch keine eindeutige Nullstellung des Dioptrienausgleichs erkennbar. Man kann nämlich in die eine Richtung weiter drehen als in die andere, offenbar ist hier etwas unsauber montiert bzw. justiert. Der Ring des Dioptrienausgleichs ist zudem sehr schmal geraten, und lässt sich daher nicht wirklich einfach greifen um ihn verstellen.
Die einzige Alternative für (über-) kritische Brillenträger sind deutlich größere Ferngläser wie z.B. das Nikon Sporter EX 8x42 Fernglas mit dem doppelten Objektivdurchmesser, einer dadurch größeren Austrittspupille und einer anderen Lage derselben, wodurch man auch mit Brille in den Genuss eines großen Blickfelds kommt. Aber die liegen dann wahrscheilich wieder im Schrank, weil sie so unhandlich sind...

Fazit:
Ein schickes, kompaktes Fernglas mit kleinen Defiziten bei der Benutzung mit Brille
55 Kommentare16 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Farbe: orangeStil: 8x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dieses Fernglas ist praktisch, kompakt und schaut stylisch aus. Ich möchte euch von Handhabung, Vorteilen und technischen Raffinessen berichten und euch meine Meinung zum Produkt mitteilen.

Ich komme mit dem Fernglas sehr gut zurecht. Es passt in jede auch noch so kleine Tasche und ich habe es mir einfach aus dem Grund in der Farbe orange ausgesucht, weil es mal was anderes ist. Fernglas uns schwarz kenne ich von früher, silbern auch noch, aber orange hat nicht jeder. Auf den vorderen beiden Okulare sind Pfropfen, die man abnehmen muss, bevor man das Fernglas nutzt. Sie sind zum Schutz vor Verschmutzung oder möglichen Kratzern dort und sollten auch nach der Nutzung wieder aufgesetzt werden. Das Fernglas ist sehr leicht und liegt gut in der Hand.

Die Vergrößerungsmöglichkeit maximal finde ich für den Hausgebrauch vollkommen ausreichend. In der Verpackung befindet sich eine Schlaufe, die man in der vorgesehenen Lasche am Fernglas anbringen kann. So kann man das Fernglas beispielsweise am Handgelenk tragen und es kann nicht gleich herunter fallen.

Außerdem gehört zum Produkt ein Samtbeutelchen, welches man mit Kordel schließen kann, in diesem kann das Fernglas gegen Kratzer aufbewahrt werden.

Die Funktionen sind für den Hausgebrauch völlig ausreichend. Die Handhabung ist einfach und das Glas liegt gut in der Hand, die seitliche Einstellung ist nicht schwer und hält ohne zu verrutschen. Mittig das Rädchen zum Einstellen der Schärfe ist ebenfalls leicht zu handhaben. Auch der Pupillenabstand ist prima und die Ringe zur Dioptrieneinstellung sind ebenfalls ausreichend in der Funktion. Ich trage selbst eine Brille und komme mit dem Fernglas bestens zurecht. Allerdings muss ich hier sagen, dass man die Augenmuscheln in der Normalstellung – also vollständig zurück geschoben – nutzen muss. Eine andere Einstellung ist hier nicht möglich.

Für Familie, Privathaushalt und Hobbie bestens geeignet. Topp Preis-Leistungs-Verhältnis !!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Farbe: rotStil: 10x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ferngläser müssen schwarz sein, allenfalls jagdgrün? Von wegen! Mit dem Aculon T01 wagt Nikon sich auch auf poppigere Farbfelder vor. Die rote Variante sieht dabei in Natura m.E. besser aus, als es auf den Bildern rüberkommt, auf jeden Fall sehr edel.

Dazu trägt auch die hochwertig anmutende Verarbeitung bei. Daß „Made in China“ nicht automatisch schlecht verarbeitet ist, wissen wir seit dem IPhone, und hier gilt es auch. Nikon vertraut seinem Produkt jedenfalls so sehr, daß die Firma 10 Jahre Garantie gewährt.

Der Korpus des Glases wirkt fast wie komplett aus Metall, erst auf den zweiten Blick merkt man den Kunststoff an der fehlenden metallischen Kühle. Die Mechanik ist sehr robust, das Scharnier zur Einstellung des Augenabstandes hat genau den richtigen Grad Schwerfälligkeit, daß es leicht zu verstellen ist, sich aber nicht versehentlich verstellt.

Das Fernglas ist ungefähr so groß wie eine Frauenhand (ohne Finger), also wirklich sehr kompakt. Seine Optik ist für diese Größe für mein Empfinden wirklich gut, man kann noch Nummernschilder von einigen 100m entfernten Autos erkennen. Für professionelle Zwecke wie Line-of-Sight-Tests über mehrere Kilometer ist das Glas natürlich ungeeignet, aber dafür ist es natürlich auch nicht gedacht.

Bedienung und Einstellung des Fernglases ist intuitiv, die Anleitung habe ich hier nicht benötigt. Der Augenabstand wird durch Bewegen der Flügel eingestellt, die Schärfe durch ein (für große Männer- wie Kinderhände) gut erreichbares Rad in der Mitte. Prima: es ist ebenfalls eine Einstellung der Dioptrien möglich und Nikon hat den Nullpunkt markiert, falls man dieses Rad irrtümlich verstellt. Die Verwendung mit Brille habe ich von Dritten (mit niedrigen negativen Dioptrien) testen lassen (trage selbst keine Brille), und habe auch hier ein positives Feedback erhalten.
Geschützt wird das Glas nur rudimentär durch Abdeckkappen für die Augen, daher sollte man es beim Transport in den mitgelieferten Stoffbeutel packen.

Fazit:
Mit dem Aculon T01 erhält man ein sehr kompaktes und schickes Fernglas in hochwertig anmutender Verarbeitung. Dank seiner Kompaktheit kann man es dann auch wirklich leicht mitnehmen, sei es die Wandertour, oder das Rockkonzert. Mängel habe ich keine gefunden, daher volle Punktzahl und uneingeschränkte Kaufempfehlung.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
Farbe: orangeStil: 8x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
In Knallorange ist dieses Fernglas ein wahrer Hingucker. Die Größe ist hervorragend geeignet um in der Jackentasche stets bei sich geführt zu werden. Die Einstellung läßt auch für mich als Brillenträger ein klares scharfes Bild ermöglichen. Sowohl die Schutzkappen als auch die leichte Transporttasche sind sehr nützliche Gimmicks. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und somit verdient 5 Sterne.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2013
Ich nehme mir meist nicht die Zeit, Rezensionen zu schreiben, aber hier ist es mal wieder nötig.
Entweder habe ich zweimmal ins Klo gegrifffen, oder die 5-Sterne-Rezensenten haben alle Sehfehler (wovon ich sicher nicht ausgehe ;) )

Zunächst: Die eine Optik - also das Aussehen - sind wirklich sehr gut. Top verarbeitet, schöne Oberfläche/Haptik, sehr kompakt. Einzig die Dioptrienanpassung recht ist etwas grob geraten. 4...5 Sterne.

Dann aber: Die andere Optik - also die, auf die es ankommt. Das erste Modell habe ich (leider nur) abends nach der Lieferung getestet und war gleich bedient. Die rechte Seite zunächst super, erstaunlich hell und klar. In der linken aber aber ein hässlicher Farbsaum-Ring um helle Objekte (Lampen oder Mond). Nicht direkt am Objekt, sondern ein dreiviertel Ring in etwas Abstand. Vermutlich ein Fehler in der Verklebung der Linsen (Luftschicht). Unbrauchbar, zurückgesendet.

Heute kam das Austausch-Modell. Tagsüber getestet, hab daher keinen genauen Vergleich, ob das beim ersten Modell auch schon so war. Die Schärfeleistung ist eine Katastrophe! Etwa das innere Drittel des Gesichtsfeldes ist nutzbar, dann fällt die Schärfe zum Rand stark ab. Aber nicht etwa symmetrisch, links stärker nach links oben, rechts nach rechts unten. Ich habe es fotografiert (darf ich das hier verlinken?). Dazu kommt natürlich auch noch die Kissenverzerrung. Unbrauchbar, geht zurück.

Sorry Amazon, Ihr könnt natürlich nicht alles testen, was Ihr rausschickt... Aber scheinbar pennt hier die Qualitätskontrolle bei Nikon! Solche Aufbaufehler dürfen nicht beim Kunden landen (sichtbar sind z.B. auch die in unterschiedlichen Drehpositionen eingebauten Pentaprismen). Ich erwarte ja in der Sub-100-Euro-Klasse keine perfekten achromatischen, abberations- und verzerrungsfreien Superferngläser mit Schärfe bis zum Rand - aber so was ist nicht besser als ein Spielzeug mit Plastiklinsen für 5 Euro. 1...2 Sterne.

Es sollte nur ein Geschenk für die Handtasche meiner Frau werden, vielleicht bestelle ich ja doch mal 10 Ferngläser dieser Klasse, um zu schauen, ob überhaupt etwas Brauchbares dabei ist.
11 Kommentar9 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 7. September 2013
Farbe: orangeStil: 8x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Nikon Aculon Fernglas ist besonders klein und leicht, bietet dabei abei mit seiner 21mm Frontlinse eine 8fache Vergrößerung mit einem atemberaubendend guten Bild. Es ist der ideale Begleiter am Strand im Urlaub.

Die Verarbeitung ist gut, alle beweglichen Teile lassen sich gut drehen. Das Anpassen an den Augenabstand ist schwergängig genug, dass es sich nicht ungewollt verstellt, aber leicht genug, dass man die Anpassung leicht vornehmen kann. Man muss schon im richtigen Winkel durch das Okular schauen, viel Spielraum hat nach links und rechts hat man nicht, aber das ist natürlich der handlichen Größe geschuldet. Hat man alles richtig eingestellt, sieht man ein herrlich scharfes und helles Bild, wirklich überraschend gut (auch wieder in Relation zur Größe). Achtfache Vergrößerung reicht vielleicht nicht zur professionellen Vogelbeobachtung, aber für die Freizeit reicht das auf jeden Fall.

Durch sein geringes Gewicht und Größe, ist es leicht in jeder Tasche unterzubringen. Ein kleiner Stoffbeutel, der eine Verkratzen in der Tasche verhindern soll, wird auch gleich mitgeliefert. Man kann es aber auch bequem um den Hals tragen und dank der poppigen Farbe (in diesem Fall orange), sieht man auch nicht gleich aus wie die Strandwacht. Man kann das Nikon bestimmt auch mit in die Oper nehmen, ohne dass der Sitznachbar glaubt, man habe einen Feldstecher dabei, lichtstark genug ist es auf jeden Fall, wenn es auch kein klassisches Opernglas ist.

Fazit: der perfekte Begleiter bei Wanderungen, Strandspaziergängen und anderen Outdooraktivitäten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2014
Es ist alles gut. Material fühlt sich edel an, Vergrösserung ist toll, gute Qualität. Man muss tatsächlich so Nahe an die
Linse ran, dass mit den Wimpern schon das Glas gestreichelt wird, also muss man sehr gut die Öffnung einstellen, dass
es funktioniert. Aber das weiss man, wenn man so ein kompakt Teil kauft...
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. August 2013
Farbe: rotStil: 10x21Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Klein, kompakt, gut. Frisch ausgepackt in der frischen roten Farbe war ich begeistert, wie klein das Fernglas ist. ich hatte etwas größeres erwartet und bin freudig überrascht über das kleine Format. Der Augenabstand und die Sicht lassen sich perfekt einstellen, wobei ich den Augenabstand eher grenzwertig angesehen habe, denn anscheinend liegen meine Augen sehr dicht beieinander, so dass das zusammenschieben schon ziemlich weit geschehen musste. Durch den Dioptrienausgleich konnte ich auch ohne Brille perfekt sehen. Leider - wie auch in einer anderen Rezension hier bereits beschrieben - gilt das nicht für die Hornhautverkrümmung, mit der ich zum Glück nur auf einem Auge betroffen bin. Durch die Brille lässt sich allerdings nicht so gut sehen, weil man das Gefühl hat (wie ebenfalls in der anderen Rezension beschrieben) durch ein Schlüsselloch zu schauen. Ich kann dies also nur bestätigen. Da ich davon aber nur bedingt betroffen bin und ich meine Sicht durch das andere Auge ohne Hornhautverkrümmung ausgleichen konnte, gibts von meiner Seite trotzdem die vollen Sterne.

Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, in meinem nächsten Urlaub das Fernglas mitzunehmen. Auf dem einen oder anderen Fahrradausflug waren sie bereits dabei und wir haben viele schöne Vögel beobachten können, die man sonst mit bloßem Auge nicht sichtbar gewesen wären.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.