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am 24. April 2013
Die Kritik an der alleinigen Orientierung der Wirtschaft und der Politik am Wachstum des BIP als Maßstab von Wohlstand und Prosperität einer Gesellschaft begleitet die Umweltbewegung seit ihren Anfängen Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Viele auch ideologische Kämpfe wurden gefochten untereinander, erst recht aber, als die Grünen in die politische Regierungsverantwortung kamen, zuerst in Hessen, dann auch im Bund, und mit den Vertretern der Wirtschaft.

Doch erst heute scheint es soweit, dass jenseits von Wachstumsphobie und Technikkritik der Anfänge ein realistisches und zukunftsweisendes Konzept von einem der geistigen Vordenker der Bewegung formuliert werden kann. Ein Konzept, das auf die ökologischen Warnsignale wie dem Klimawandel, der noch längst nicht wirklich wahrgenommenen Wasserkrise und der Verknappung fruchtbarer Böden durch Milliardenspekulationen internationaler Anleger, nicht mehr mit der reflexartigen Forderung nach dem Abschied vom Wirtschaftswachstum antwortet.

Ralf Fücks, seit 1982 bei den Grünen und ehemaliger Bundesvorsitzender der Grünen hat als Senator für Umwelt- und Stadtentwicklung in Bremen viel praktische politische Erfahrung gesammelt. Nun ist er Vorstand der parteinahen Heinrich-Böll- Stiftung und legt mit diesem Buch die Ergebnisse seiner jahrelangen Forschungen vor.

Er schlägt einen dritten Weg vor, der eine Brücke schlägt zwischen den ökologischen Herausforderungen und dem, was Technik und Industrie heute leisten können. Er nennt es intelligentes Wachstum, das helfen soll, den Aufbruch in eine ökologische Moderne zu schaffen. Es ist ein Wirtschaftsmodell, das basiert auf dem „Wachsen mit der Natur“. Dazu ist nötig eine radikale Umstellung von Energie, Verkehr und Städtebau, die in Ansätzen schon sichtbar ist. Fücks zeigt überzeugend, wie man mit hocheffizienten Technologien und intelligenten Stoffkreisläufen durchaus Wohlstand für alle Menschen schaffen und zugleich die natürlichen Ressourcen schonen kann. Auf diese Weise, so hofft er, lasse sich auch das stürmische Wachstum der Länder des Südens bewältigen, deren Aufstieg wir gerade beobachten.

Es ist ein optimistisches Buch, das die Zukunft als Chance sieht und ein nachhaltiges Wirtschaften, das Ökonomie und Ökologie verbindet, propagiert, ein intelligentes Wachstum, das unsere natürlichen Lebensgrundgrundlagen bewahrt.
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am 29. September 2013
Ein sehr gutes populär-wissenschaftliches Buch, das eine Anleitung gibt, wie mit ökologischen Herausforderungen sinnvoll umgegangen werden kann, um Katastrophen zu vermeiden. Es bringt die ökologischen Notwendigkeiten mit technologischem und wirtschaftlichem Wachstum zusammen.
Im Gegensatz zu vielen Leugnern erkennt der Autor die schlechte Verfassung der Umwelt und die Probleme und Schwierigkeiten, die daraus entstehen, voll und ganz an. Aber erkennt eben auch, dass Konsum und Bequemlichkeit der Menschen nicht sinnvoll eingeschränkt werden können. Und dass es eine ziemliche Unverschämtheit gegenüber den Menschen in Afrika, Südamerika und Asien ist, ihnen zu sagen: "Tut mir leid, Ihr seid zu spät dran, Ihr bekommt keine Möglichkeit zum Konsum, sondern müsst ganz einfach und bescheiden leben." Deshalb stellt er für verschiedene Bereiche Strategien vor, wie technische Entwicklung und wirtschaftliches Wachstum schlau genutzt werden können, um den Umweltinfarkt zu verhindern.
Angesichts der aktuellen Diskussion der Grünen über die Pleite bei der Bundestagswahl kann man dieses Buch nur empfehlen. Es zeigt, welches Klientel auf ökologische Themen gut anspricht und wie das passieren muss. Es bedeutet weder ein "Weiter so" noch ein "Kehrt um und tut Buße!". Es muss vielmehr die Lebensweise und die Werte diese Leute anerkennen und darauf aufsetzend die Entwicklung anstoßen.
Das Buch ist inhaltlich mE völlig richtig. Es ist gut geschrieben. Manchmal nehmen die Beispiele ein bißchen überhand, aber das kann man hinnehmen.
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am 14. Juli 2013
Suchen Sie im Internet nach den Aufzeichnungen der Podiumsdiskussionen mit dem Autor und machen Sie sich darüber ein Bild von seiner Position. Soviel wird deutlich: wenn man genau hinschaut, dann predigt er "Wachstum oder Untergang". Intelligent ist das nicht gerade, sondern einfach nur eine wirtschaftsliberale Grundhaltung mit grünem Anstrich und garniert mit nicht gerade neuen technologischen Lösungsvorschlägen. Es ist auch nicht wirklich optimistisch, sondern es läuft auf eine Flucht nach vorn hinaus: wie bereits beschrieben auf "Wachstum oder Untergang".
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am 15. Juli 2013
3 Sterne - nicht schlecht.

Alles in allem ein gutes Buch. Mein Hauptkritikpunkt ist die unablässige Verwendung von Zahlen, Daten und Fakten. Diese Statistik-Kapitel des Buches sind sehr sehr anstrengend zu lesen. Hinzu kommt der klassische Schreib- und Rede-Stil eine Politikers der nach vielen Aufzählungen und qualitativer Begeisterung endet. Die Begeisterung soll vermutlich die jungen Grünen mitreisen ;-)

Den Inhalt des Buches lässt sich sehr gut auf die Seite 154 und 272 reduzieren. Auf Seite 154 geht es um die "3 Prinzipien die unsere Umweltbilanz auszugleichen". Für den Autor ist es in Wahrheit aber nur 1 Prinzip. Und auf Seite 272: "Wir brauchen auch künftig eine Kombination aus politischen Vorgaben, öffentlicher Infrastruktur und privatem Wettbewerb, um die Kosten im Zaum zu halten und Innovation zu forcieren." Ein Satz der erstmal nichts aussagt. Was sind die politischen Vorgaben? Sind "öffentliche Infrastruktur" den öffentliche, als im Staatsbesitz befindliche, Stromnetze? An welcher Stelle setzt der private Wettbewerb an und wie kann der schwammige Begriff "Innovation" (der angeblich nur im privaten Wettbewerb auftaucht) mit diesem ganzen verheiratet werden?

Alles in allem an den entscheidenden Stellen für einen grünen Politiker etwas ungenau und nicht zu Ende formuliert (oder gedacht) und deshalb auch nur die 3 Sterne.

Was mich nicht unwesentlich an dem Buch stört ist der verwendete Begriff "(grüne) Revolution". Als Vergleich (oder Berechtigung) wird immer die Dampfmaschine oder der Webstuhl angeführt der zu einer "industriellen Revolution" geführt hat. Im Nachhinein lässt sich vieles als Revolution bezeichnen - wenn man dies im Vorhinein tut ist das für mich schlichte Angeberei*. Wir brauchen keine "grüne Revolution" - wir brauchen einfach die richtigen Menschen in den richtigen Positionen und die Mittel um das im Buch sehr gut beschriebene Umzusetzen. Das Etikett "Revolution" dürfen uns dann unserer Nachfahren anheften :-)

*Wenn es nach Buchtiteln ginge hätten wir ständig irgenwelche Revolutionen - siehe z.B. Chris Andersons "Makers - die nächste industrielle Revolution"
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am 24. Oktober 2013
Mir war es wichtig dieses Buch zu lesen, vor allem da die Grünen zur Rettung Europas Wachstum empfehlen. So zur Not. Wenn die Not nur durch Wachstum zu lindern ist, dann sollten sich die Grünen eine Weiße Fahne zulegen! Doch Fücks zeigt Alternativen auf und die sollten wir kennen und diskutieren.
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am 31. Oktober 2013
Der Autor zeigt sehr anschaulich auf, wie Wachstum ohne Ausbeutung und Verbrauch der Resourcen und trotzdem mit Gewinnung von Wohlstand möglich ist. Unser derzeitiges ist also nicht alternativlos.
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am 6. Januar 2014
Wer wissen will, wie die Welt auf vernünftige Art gerettet werden kann, dem empfehle ich dieses Buch. Sollte eigentlich Steilvorlage für das nächste Wahlkampfprogramm von Bündnis90/Die Grünen werden.
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am 31. August 2013
.... und Einsichten, die weniger geistig festgelegte Menschen schon seit Langem wissen! Der Club of Rome hat die Zukunft nicht richtig beschrieben, das war von Anbeginn klar. Die Folgerungen aus dieser Einsicht bleiben leider in Appellen stecken.
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