Kundenrezensionen


7 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superbuch mit kleinen Mängeln
Dieses Buch behandelt von Atom über DNA bis Weltall praktisch alle interessanten Themen. Ein leicht lesbarer flotter Stil. Das besondere sind aber zu jedem Thema die neuen Aspekte, die das Buch so lesenswert machen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.

Umso schmerzlicher ist es, wenn Übersetzer oder Lektor schlampen und folgende Fehler...
Vor 13 Monaten von Ing E. Reinwein veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhalt durchaus sehr interessant, doch irreführender deutscher Titel
Der menschliche Körper spielt in diesem Buch durchaus eine Rolle, er dient immer wieder als Ausgangspunkt für umfangreiche Ausflüge in die Welt der Physik, sei es hin zur Quantenphysik bis hinab zu den Quarks und den Kräften, die sie und somit die Atome zusammenhalten, sei es bis hin zu den großen kosmischen Zusammenhängen, in denen...
Vor 12 Monaten von Regina Károlyi (Media-Mania) veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhalt durchaus sehr interessant, doch irreführender deutscher Titel, 23. Juli 2013
Der menschliche Körper spielt in diesem Buch durchaus eine Rolle, er dient immer wieder als Ausgangspunkt für umfangreiche Ausflüge in die Welt der Physik, sei es hin zur Quantenphysik bis hinab zu den Quarks und den Kräften, die sie und somit die Atome zusammenhalten, sei es bis hin zu den großen kosmischen Zusammenhängen, in denen Sterntypen, Einsteins Raumzeit und die Gravitation sowie natürlich der Urknall zentrale Themen sind.
Doch muss angesichts des Titels das Urteil lauten: "Thema verfehlt", denn wer erwartet hat, spezielle Leistungen und Maße einzelner Körperteile, etwa von Muskeln oder bestimmten Organen, erläutert zu bekommen, eben im Sinne einer Vermessung, vielleicht auch unseren Körper in Relation zu anderen Tieren kennen zu lernen im Sinne physischer Leistungsfähigkeit, wird bitter enttäuscht. Tatsächlich findet sich bei Weitem überwiegend Physik, nicht zuletzt Astrophysik, in diesem Buch. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn sie ist spannend erklärt und beschrieben und steht natürlich durchaus in einem klaren und ursächlichen Zusammenhang mit unserem Körper, stammen doch in der Tat zahllose Atome unseres Körpers noch vom Urknall her oder zumindest aus mittlerweile verglühten Sternen. Betrachtet man den englischen Originaltitel, so sieht die Sache anders aus: "The Universe Inside You. The extreme Science of the human body from quantum theory to the mysteries of the brain". Hieraus gehen ganz klar der recht hohe Anspruch des Buchs und auch das Thema hervor.
Überhaupt macht die Übersetzung nicht so glücklich. Da taucht etwa immer wieder die mysteriöse "Hydrochloridsäure" auf. Diese gibt es im deutschen Sprachgebrauch wie auch in der Fachliteratur nicht: "Hydrochloric acid" heißt auf Deutsch "Salzsäure" oder "Chlorwasserstoffsäure", ganz einfach. Lektorat oder Übersetzer haben auch einmal Elektron und Neutron verwechselt beziehungsweise dem Autor diese Verwechslung durchgehen lassen, und manche Erläuterung kommt so schwammig daher, dass man hinterher nicht schlauer ist als vorher und doch gern mal im Original nachlesen möchte.
Am Buchkonzept fallen die zahlreichen Mitmachexperimente sehr positiv auf; manche kann der Leser direkt durchführen, andere über eine Anleitung auf einer im Buch genannten Website. Sie erfordern wenig Aufwand, funktionieren prima und werden im Buch sehr gut erklärt. So macht Wissenschaft Spaß!
Insgesamt ein durchaus interessantes und lesenswertes Buch, das aber nicht die Erwartungen erfüllt, die der (deutsche) Titel weckt, wenngleich es mit etwas "Themenhopping" spannende Zusammenhänge zwischen Mensch und Universum herstellt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superbuch mit kleinen Mängeln, 2. Juni 2013
Dieses Buch behandelt von Atom über DNA bis Weltall praktisch alle interessanten Themen. Ein leicht lesbarer flotter Stil. Das besondere sind aber zu jedem Thema die neuen Aspekte, die das Buch so lesenswert machen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.

Umso schmerzlicher ist es, wenn Übersetzer oder Lektor schlampen und folgende Fehler übersehen:
Seite 37: letztes Wort sollte Elektron lauten statt Neutron.
Seite 92 mittlerer Absatz: Die Behauptung, dass Licht beim Übertritt von Luft in Glas seine Frequenz erhöht ist falsch, durch die geringere Ausbreitungsgeschwindigkeit wird die Wellenlänge verringert, aber die Frequenz (= Lichtfarbe) bleibt gleich.
Seite 101 letzter Absatz: Die Beschreibung des Verlaufs der Sehnerven ist sehr unklar, dabei ist es ganz einfach, die Sehnerven sind jeweils nach rechter und linker Augenhälfte aufgeteilt. Es kreuzen nur die Nervenfasern, die zur Nase hin im Sehnerv liegen, die äußeren Nervenfasern bleiben auf der Seite, von der sie kommen. Durch diese Anordnung wird das rechte Gesichtsfeld beider Augen in die linke Hirnhälfte projiziert und dort verarbeitet, das linke Gesichtsfeld beider Augen in der rechten Hirnhälfte.
Seite 118 dritter Absatz: In dem Satz ".. dass alles aus dem Nichts und Niemals heraus in einer Singularität entstand..." ist das Wort Niemals unverständlich.
Seite 136/137: Es wird öfter das Wort "Hydrochloridsäure" verwendet, man könnte auch sagen Chlorwasserstoffsäure, aber im Deutschen ist der Begriff Salzsäure wohl am geläufigsten.

Wegen dieser Mängel nur 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sind wir nur eine Luftnummer im Universum?, 16. März 2013
Von 
HG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Schon eine kleine, aber lautstarke Opposition der alten Griechen glaubte entgegen der herrschenden Vorstellung, dass alles aus denselben vier Elementen bestehe (Erde, Luft, Feuer und Wasser), an die Existenz von Atomen (griech.: átomos) als kleinstem Bestandteil der Materie. Doch dieser Gedanke kochte 2000 Jahre lang auf Sparflamme, bis 1905 mit Einsteins veröffentlichter Arbeit "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" man nach und nach die Existenz dieser, sich ein bisschen wie zappelige kleine Kinder aufführenden Teilchen anzuerkennen begann. Auch der Mensch besteht aus ihnen: 6,7 x 10 hoch 27 sind es schätzungsweise bei einem 70 kg schweren "Exemplar". Das hört sich beachtlich an. Allerdings erweisen sich Atome als wahre Luftnummern. Sie sind nämlich nicht nur sehr klein, sondern größtenteils auch nichts als leerer Raum. "Könnte man die gesamte Materie eines menschlichen Körpers ohne Leerräume zusammenpressen, ließe sich alles in einen Würfel von einer Kantenlänge von unter einem Fünfhundertstel Zentimeter packen.", erklärt der an der Universität Cambridge lehrende Naturwissenschaftler Brian Clegg.

Doch nicht um Leerstellen geht es dem Science-Autor in seinem Buch, sondern um Auffüllung selbiger. Clegg spannt einen unglaublich weiten Bogen durch nahezu alle Bereiche der Wissenschaft. In neun Kapiteln unternimmt er eine interessante und hochgradig unterhaltsame Reise durch den menschen Körper. Dieser dient ihm als wissenschaftliches Instrument zur Erforschung des ganzen Universums. Er durchstreift vertrautes Terrain, weitet jedoch seine Ausflüge zuweilen und notwendigerweise weit weg vom eigenen Körper bis zu den Sternen und in die Tiefen des Alls aus. Dabei streift er so ziemlich jedes Sachgebiet wie Biologie, Genetik, Evolutionstheorie, Optik, Quantenphysik, elementare Chemie, Thermodynamik, Einsteins spezielle Relativitätstheorie, Neurologie, Kosmologie und viele andere mehr.

Eingepackt in größtenteils sehr verständliche kurze Abschnitte bietet Brian Clegg erfrischend und informativ, von Zeit zu Zeit mit auflockernden Experimenten unterlegt, einen unglaublich breiten Überblick. Er legt in ein menschliches Haar den Ausgangspunkt für alles, zeigt, dass wir eigentlich beim Sitzen den Stuhl gar nicht berühren, sondern über ihm schweben (wenn auch nur in einem unvorstellbar geringen Abstand, getragen von der Abstoßungskraft zwischen den Atomen) oder dass in uns allen ein kleiner Jesus steckt. Zwar wird nach der Lektüre niemand über Wasser gehen können, aber über einen mit Vanillesoße gefüllten Swimmingpool durchaus (zu sehen übrigens wie auch so manch anderes Experiment auf universeinsideyou[dot]com). Clegg zeigt auf, dass der Blinddarm durchaus nützlich ist und zwar für den Bakterienhaushalt unseres Körpers. "Die Bakterien verwenden ihn als eine Art Ferienhaus; als Rückzugsbereich, wo sie vom Stress ihrer Arbeit im Darm ausspannen können.", so der Autor. Er versucht den Ort des Urknalls zu lokalisieren, folgt Photonen von den entferntesten Winkeln des Universums, von Quasaren und entlegenen Galaxien, unserer eigenen Lebensquelle, der Sonne, bis zu unserem Heimatplaneten, wo einige davon von unseren Augen wahrgenommen werden. Apropos Sonne und Heimatplanet: Wissen Sie, warum uns der Himmel blau und die Sonne gelb bzw. am Abend rot erscheint? Man erfährt, dass laute Hintergrundgeräusche unser Essen weniger süß und salzig, dafür aber knuspriger erscheinen lassen (Aha, daher die laute Musik in manch lukullischem Tempel). Und nicht zuletzt setzt sich der Autor mit dem Leser in eine Achterbahn, um die menschlichen Sinne zu untersuchen. Erstaunliches tritt dabei zu Tage. Erweist sich ein derartiges Jahrmarktsvergnügen doch als wahre Verjüngungskur. Erkenntnis: Vergessen Sie Faltencremes, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie oder gar Lifting, sondern rasen sie nur oft genug durch die Höhen und Tiefen einer Berg-und-Tal-Bahn ;-).

Das Buch startete mit einem Blick in den Spiegel und der immer wieder verblüffenden Frage: Warum vertauscht selbiger rechts und links, lässt aber oben und unten, wie sie sind? Warum behandelt er beide Richtungen unterschiedlich? Nach Beantwortung dieser und vieler Fragen später schließt Clegg mit den Worten, denen man sich uneingeschränkt anschließen kann: "Ich hoffe, dass Sie nie wieder in einen Spiegel blicken und dabei nur denken, 'Ich muss dringend mehr Sport treiben'. Nehmen Sie sich jedes Mal, wenn Sie dieses bemerkenswerte Gebilde sehen, einen Augenblick Zeit und staunen Sie. Damit das, was Sie sehen, funktioniert, bedarf es der gesamten Wissenschaft. Ihr Körper ist ein Fenster zum Universum."
Dieses hat der Autor in seiner Fülle dem Leser geöffnet. Für eine tiefere Reise mag er sich nun selbst entscheiden.

Fazit: Auch wenn dem bereits mit dem ein oder anderen Thema Vertrauten das ein oder andere Detail neu sein dürfte, so bietet Brian Clegg letztendlich nichts nennenswertes Neues. Auch kann er ob der Fülle des behandelten Stoffes viele Themen nur anreißen. Hier leistet jedoch zur Vertiefung des ein oder anderen Interessengebietes ein sehr gut aufgestellter Anhang mit jeder Menge weiterführender Literatur sehr große Hilfe. Wie der Autor das überaus komplexe und breitgefächerte Thema der modernen Wissenschaft allerdings darbietet zollt große Anerkennung. Interessant und erfrischend, anschaulich und fassbar sowie informativ und spannungsreich vermittelt er dem Laien einen guten Zugang und Einstieg in manch hochkomplexe Materie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2.0 von 5 Sternen Die Vermessung des Körpers?, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung des Körpers: Warum unsere Haut sehen und die Nase durch die Zeit reisen kann (Kindle Edition)
ls erfahrener Naturwissenschaftler lese ich immer wieder gerne eher populärwissenschaftlich ausgerichtete Werke, nicht zuletzt um zu sehen, wie andere Autoren bestimmte Sachverhalte für ihre Leser bzw. Lernenden aufbereiten.

"Die Vermessung des Körpers" eignet sich nur bedingt dazu. Abgesehen vom irreführenden Titel - hier geht es eher um einen physikalischen "Rundumschlag" als um den menschlichen Körper - tauchen sehr viele sachliche Fehler auf, z.B.:

S. 37: "negativ geladene Teilchen namens Neutronen"

S. 79: "[ionisierende Strahlung] tritt auf, wenn sich Salz in Wasser löst"

S. 135: "Hydrochloridsäure"

Auch wenn einige dieser Fehler auf den Übersetzer zurückgehen ("Hydrochloridsäure" ist im Englischen "hydrochloric acid", also Salzsäure, ist dies für ein (populär-)wissenschaftliches Buch einfach nicht hinnehmbar.

Darüber hinaus enthält das Buch Widersprüche: Gemäß S. 126 soll das Universum 1650 (sic!) Galaxien enthalten, auf S. 130 wird von "Milliarden anderer Galaxien" gesprochen oder die Verwechselung bzw. unklare Trennung von Gewicht und Masse (S. 183/4).

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht - auch wenn das Buch einige interessante Aspekt enthält.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die angekündigte, 21. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vermessung des Körpers - wissenswertes über die Funktionen des menschlichen Körpers fachlich jedoch allgemein verständlich zu erläutern - findet leider nicht statt. Am Anfang des Buches wird etwas darauf eingegangen aber Seite um Seite wird es immer wissenschaftlicher und kommt vom menschlichen Körper ins Weltall. Zwar immer noch interessant aber was der Buchtitel verspricht wird nicht eingehalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Titel völlig verfehlt, 16. Juli 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Titel und das Titelbild versprechen Interessantes über den menschlichen Körper - selbst der Klappentext nährt diese Erwartung.
Leider wird sie nicht erfüllt. Es geht nur peripher um den menschlichen Körper, vielmehr jedoch um chemische und physikalische Phänomene im weitesten Sinne, vom Atom über Gravitation bis hin zum Weltall. Auch wenn die Kapitel (z.B. "Nichts geht mit leerem Magen", "Ein einzelnes Haar") sogar immer wieder Versprechungen in Richtung menschlicher Biologie bringen, werden sie jedoch kaum mit Inhalt gefüllt. Der Titel "Eine kurze Geschichte von fast allem" würde es besser treffen - nur gibt es das Buch schon, sogar mit besserer Ausführung und passendem Titel.
War ein netter Versuch - leider ein Griff ins Leere für biologisch/ medizinisch Interessierte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen langatmig, 15. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Etwas zäh geschrieben, sicherlich interessant für einen Oberstufenschüler zu lesen mit einigen Aha-Erlebnissen, insgesamt ein wenig an ein bemühtes Lehrbuch erinnernd.
Die sehr positive Bewertung in der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaften ist für mich nicht nachvollziehbar
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen