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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genickbruch!!!
Der 6.6.2006 war ein symbolträchtiges Datum. Dem wird der Großteil der Leserschaft zustimmen, trotz der Diskussionen darüber, ob denn nun 666 oder 616 die wahre Number Of The Beast sei.

Viel wichtiger ist, dass Slayer mit ihrem zehnten Album, "Christ Illusion", an ihr stilprägendes Meisterwerk "Reign In Blood" (1986) anknüpfen und...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von Tim

versus
8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu viel des Guten
Normalerweise bin ich nicht der Typ, der Alben kritisiert, ohne sie sein eigen zu nennen, doch bei Slayers 2006 erschienenem Werk "Christ Illusion" reichen meine Eindrücke vom mehrmaligen (intensiven) Probehören in einem Musikgeschäft.

Musikalisch bin ich zweifelsohne keine sanfte Seele, es darf ruhig wüst und böse zugehen. Daher...
Veröffentlicht am 13. September 2006 von STB


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genickbruch!!!, 26. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Der 6.6.2006 war ein symbolträchtiges Datum. Dem wird der Großteil der Leserschaft zustimmen, trotz der Diskussionen darüber, ob denn nun 666 oder 616 die wahre Number Of The Beast sei.

Viel wichtiger ist, dass Slayer mit ihrem zehnten Album, "Christ Illusion", an ihr stilprägendes Meisterwerk "Reign In Blood" (1986) anknüpfen und diverse schwache Veröffentlichungen vergessen machen können.Obwohl einige Songs von "Christ Illusion" schon zwei bis fünf Jahre alt sind ("Catalyst" war eigentlich für den Vorgänger gedacht), klingt die Band frischer denn je. Inhaltlich wie immer kein Blatt vor den Mund nehmend (in "Jihad" geht es natürlich um die Anschläge des 11. September 2001), liefern Slayer ein gutes Album ab, das sich auf die üblichen Trademarks stützt und deshalb die Erwartungen der Fans erfüllen sollte. Mit abwechslungsreichem Riffing, beeindruckender Härte und der gewohnt bösen Erscheinung ist es genau der richtige Appetitmacher für die bevorstehende Tour.

Und Wenn man die neue Slayer-CD in den Händen hält, beschleicht einen das Gefühl einer gewissen Vertrautheit. Dies ist das erste Album von Slayer in der Originalbesetzung seit "Seasons In The Abyss" - und genau das möchten Slayer mit ihrem Coverartwork gleich beim ersten Hinsehen auch vermitteln. Das typische, gezeichnete Artwork von "Christ Illusion", das aussieht, als wäre es den Zeichenkünsten eines Kindes zu verdanken, zieht einen Schlußstrich unter die etwas designteren Artworks der letzten Slayer-Alben. Viel Freunde werden sich Slayer damit wohl nicht machen - das wollen sie aber auch gar nicht.

Und Warum Tom Arayas Stimme erträglich ist, weiß wohl niemand so genau, und die etwas anspruchsvolleren Musikfreunde, die auch Slayer schätzen, rätseln seit über 20 Jahren daran herum, wieso man trotz dieser unerträglich schlechten, atonalen und antimelodiösen Stimme immer wieder zu Slayer-CD's greift. Dieses Rätsel wird nicht lösbar sein, auch "Christ Illusion" gibt keine Antwort. Nur gut, daß klar ist, warum Dave Lombardo immer noch der beste Metaldrummer ist, und warum Kerry King eine Gitarre bedienen kann. Damit sind dreiviertel des Rätsels von Slayer gelöst!Schnelligkeit und Härte sind, wie versprochen, die richtigen Schlagworte für die neue Scheibe der Thrash Metallaner. Aber Was soll ich groß erzählen über die beinharten Riffs des Duos King/Hanneman oder über die kompromisslose Schnelligkeit, mit denen Slayer ans Werk gehen? Wer kennt nicht die typischen Gitarrensoli Hannemans oder die schonungslose Drumarbeit LombardoŽs?Müßig zu erwähnen, dass Slayer ihre technische Versiertheit auf den Punkt bringen - ohne, dass die Songs an spielerischen Raffinessen überladen wirken.Erwähnenswert ist jedoch, dass zwischen druckwellenartiger Härte und schonungsloser Schnelligkeit auch "langsamere",(also langsame Tracks für die Band an sich,denn ein langsames Lied von Slayer hättŽich gerne mal gehört) Tracks den Weg auf die Platte fanden. Nummern wie "Black Serenade" oder "Eyes Of The Insane" hauen ordentlich rein und setzen sich im Gehörgang fest. Für die Produktion des neuen Albums war Josh Abraham zuständig, unter Begleitung von Rick Rubin. Und Weil aller guten Dinge drei sind, setzte man neben Lombardo und Rubin auch mit Larry Carroll auf alte Bekannte. Dieser gestaltete auch schon die Cover von "Reign In Blood", "South Of Heaven" und "Seasons In The Abyss". Heute ist er für das visuelle Blutbad auf "Christ Illusion" verantwortlich,(das hinter dem hier sichtbaren Cover ist,dies ist nur ein Bild was darüber gemacht ist,kann man aber nach Kauf der CD abnehmen und sich dann angucken),das in Kalifornien schon für Proteste aus konservativen Kreisen sorgte. Das Motiv selbst bezieht sich auf eine Textzeile in "Cult" ("Jesus is a bloodbath.").Womit wir bei den Lyrics ankommen, die wie gewohnt die Themen Krieg, Hass und Religion abdecken - mit aktuellem Bezug. "Religion is Hate, Religion is

Fear, Religion is a war..." brüllsingt Tom Araya in dem Song "Cult" .Der Vorgänger "God Hates Us All" erschien ironischerweise am 11. September 2001, mit "Jihad" beschreiben Slayer wiederum dieses Ereignis aus Sicht eines Selbstmordattentäters. Dass sie sich damit auf dünnes Eis begeben, wissen sie laut eigener Aussage!!!Allzu viel Kritik dürfte Slayer in musikalischer Hinsicht erspart bleiben,auch wenn dieses Album für Leute ab 30 wohl überhaupt nichts mehr ist,ich selber war auch sehr überrascht,über diese brutale Härte,die trotzdem noch eine Melodie besitzt,und mir gefälltŽs einfach.Und nachdem mir MetallicA dann doch nach einiger Zeit ein bischen "zu langsam" geworden waren,war dies genau das richtige,um mal wieder richtig zu bangen!!!Und Durch das Ineinandergreifen der von Härte und Schnelligkeit strotzenden Nummern und mit einigen langsameren Stücken schaffen sie ein intensives Album, das einfach nicht langweilig wird. Wer sich also wieder mal genüsslich die Hirnwindungen weich klopfen lassen möchte, um danach ahnungslos, aber glücklich, aus der Wäsche zu schauen, ist hier absolut richtig.

Anspieltipps:

1.Flesh Storm

2.Cult

3.Catalyst
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The boys are fuckin' back!, 3. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Zugegeben, die Erwartungen waren nach den eher bescheidenen Vorgängern eher gering, aber wie es halt so ist, wenn man Fan einer Band ist, legt man sich den neuesten Output doch irgendwie zu. Ich habe bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung zugeschlagen und kann nur sagen, das Slayer damit DAS Album des Jahres eingeprügelt haben.

Schon im Vorraus wurde das Album als eine Mischung als Seasons in the abyss und God hates us all beschrieben, was im Groben auch gut hinkommt: Tom brüllt immernoch, jedoch diesmal mehr in Tonlagen, die wohlig an vergangene Großtaten erinnern und die Gitarren sind immernoch tief gestimmt, jedoch nicht mehr so im Keller wie beim 2001er Release. Der größte Vorteil dieses Albums gegenüber dem Vorgänger ist meiner Meinung nach, das es diesmal nicht mehr nur noch zu 100% voll auf die 13 geht, sondern wesentlich mehr Melodie im Spiel ist, was dem Album deutlich mehr Abwechslung verpasst. Womit wir auch schon bei den Songs angekommen wären:

- Flesh Storm: Nach einem Kurzem Intro legt der Song in bester "War Ensemble"-Manier los. Ein schneller Thrash-Song, der geschickt alte und neue Elemente verbindet und dabei noch recht eingängig bleibt.

- Cataclyst: Hier wird die Geschwindigkeit nochmal gesteigert und Tom brüllt sich wahrlich die Seele aus dem Leib (und probiert nebenbei aus, wie of man das berühme F-Wort in einem Song unterbringen kann). Wenn nach diesem Song die Wohnzimmereinrichtung noch steht, haben Sie wohl was falsch gemacht.

- Skeleton Christ: Jetzt folgt schon die erste Verschnaufpause. Der Song ist eher im Midtempo-Bereich angesiedelt und baut eine ziemlich fiese Atmosphäre auf. Dies ist neben dem Hochgeschwindigkeits-Geballer der zweite Typ von Songs, den man auf der Christ Illusion findet. Textlich geht es um christlichen Fanatismus, der gerade in den USA immer absurdere Ausmaße zu erreichen scheint.

- Eyes of the insane: Schlägt in die Selbe Kerbe wie Skeleton Christ. Ein langsamer Song, der sich steigert und in bester "south of heaven"-manier langsam an Atmosphäre aufbaut.

- Jihad: Der für jede Ami-Band obligatorische Song über die Terroranschläge vom 11. September 2001, politisch korrekt, wie Slayer nun mal eben sind, geht es hier jedoch um die Perspektive der Terroristen. Der Song beginnt mit sehr fremdartig wirkenden Riffs, was zumindest sehr an die allgemeine, verstörende Atmosphäre erinnert, die damals überall präsent schien und entwickelt sich dann sehr schnell zu einem Nackenbrecher erster Kajüte. Vielleicht muss man ihn ein paarmal hören, aber sobald er einmal gezündet hat, ist der der bis jetzt beste song der CD.

- Consfeary: Weiter gehts im Uptempo. Weil ich mich nicht wiederholen und den Leser nicht langweilen will, fasse ich mich kurz: Reign in Blood³

- Catatonic: Wieder einer der Songs, die sehr viel wert auf eine fiese Atmopsphäre legen. Jedoch gehört dieser Song zu den Schwächeren den Albums

- Black Serenade: Im Prinzip dasselbe wie bei Catatonic, nur knallt der song ein bisschen mehr.

- Cult: Der mit Abstand beste Song des Albums und das genialste, was Slayer seit der "Seasons..." je veröffentlicht haben. Die (mehr oder weniger intelligente) Meinung des Sterns zu diesem Song kann man ja schon hier lesen und genau so schauts auch aus. Nach einen kurzem Intro mit stampfenden Riffs bricht eine musikalische Dampfwalze los, die alles platt macht, was nicht sofort anfängt zu bangen. Textlich zeigen Slayer hier der Kirche den ausgestrecken Mittelfinger. Darüber kann man denken wie man will (gerade wenn man weiß, das Tom Araya bekenneder Christ ist), ich persönlich finde den Text geil und angesichts der aktuellen weltlage auch gar nicht mal so daneben.

- Supremist: Zum Abschluss leben Slayer noch mal mit stampfenden Ryhtmen ihre misanthrophische Ader aus und verabschieden sich danach mit sanft ausklingenden Gitarrenheulen (wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, denke bitte an das ende von "for whom the bell tolls")

Fazit: Dieses Album ist einfach nur noch geil: Slayer kombinieren ihre Trademarks mit neuen Einflüssen ohne jedoch wieder zu stark in Metalcore/Nu Metal-Abgründe abzudriften. Die Gitarrensoli entbehren nach wie vor jeglicher Melodie, Dave Lombardo beweist eindrucksvoll, das er nach wie vor einer der besten (Metal)Drummer der Welt ist, Kerry King und Jaf Hanneman zeigen, das sie doch noch geile Riffs schreiben können und Tom Araya stellt unter Beweis, das seine Stimme zumindest im Studio noch eiwandfrei funktioniert.

Alle Slayer-Fans, die dieses Album noch nicht besitzen, stellen sich jetzt erst mal für 666 Stunden in die Ecke und alle Anderen, die mit Harter Musik auch nur ein bisschen was anfangen können, greifen zu!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Slayer !, 5. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Heute in der Früh ist das Album eingetrudelt und ich habe es bis quasi den ganzen Tag durchgehört.

Und ich muss sagen , ich wurde nicht enttäuscht. Es vereint die grundlegenden Elemente von God Hates Us All und Seasons in the Abyss. Und endlich mal wieder ein ALbum mit dem kompromisslosen Speed wie man es gewohnt ist , wenn auch nicht auf allen 10 Songs dieserCD. Und eines darf natürlich nicht fehlen , richtig die Soli. Man merkt an der Stimme dass Herr Araya in die Jahre gekommen , was jedoch auch schon angekündigt wurde ("wütendender Schreigesang"), aber Mr Kerry fu*king King lässt seine Klasse wieder einmal aufblitzen (Hannemann hierbei nicht zu vergessen ). Das Drummer Viech Urgestein Lombrado zeigt in den ein oder andere Tracks was er noch so kann. Erst Sahne. Wem die Grundgedanken von God Hates Us All gefallen haben , es aber ein wenig zu New-Metal angehaucht war is hier sehr gut bedient. Ich finde das Album ein Spitze und werde die nächsten Tage und evtl. sogar Wochen nichts anderes in meinen Player lassen.

Abgehandelt werden in erster Linie Religion , Politik , Leid & Schmerz ( auch in Form von Krieg)- allein das Cover hätte einen Preis verdient.

In diesem Sinne legt euch diese Album zu , geht auf das nächstgelegene Slayer Konzert und ergötzt euch am wohl letzen Album der Metal Götter.

Mfg "Selbsernannter Slayerexperte"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Slayer ohne Gnade!, 14. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Ich habe die Scheibe heute Morgen bekommen und konnte es kaum erwarten sie auszupacken.Ich sah das Cover schon öfters im Internet und habe immer gedacht es würde verboten werden wie bei God Hates Us All.Doch ich sah das Cover das geplant war und muss sagen es ein typisches düsteres Slayer Cover wie bei Raining Blood oder Hell Awaits. Übrigens das Cover ist von Larry Carrol.

Auf der Rückseite sind nur die Schatten von den 4 Schlächtern zu sehen und oben drüber die 10 Titel.Auf der Cd ist ein schwarz-weißer Hintergrund mit dunklen Blutflecken drauf.Wenn man die Cd heraus nimmt sieht man Slayer im Hintergrund und links ist ein Booklet mit 2 bildern von der Band und die Songtexte.

ABER JETZT ZUR CD:Die Songs kann man nicht mehr mit Show no Mercy oder Hell Awaits vergleichen. Sie sind einfach neuer und perfektionierter.Die Musik ist schneller aber meiner Meinung nach dürfte sie um einiges düsterer sein wie z.B. Praise of Death oder Crypts of Eternity.

Zu den Bandmitgliedern:

Tom Araya Ok er ist nun schon Mitte 40 und er hat selbst in einer bekannten Metal-zeitschrift gesagt:Ich werde Alt,Mann!Das ist doch ganz mensclisch.

Es ist klar dass seine Stimme dünner geworden ist und auch dunkler.Aber dass bringt der Musik einen besonderen Touch.Sonst schreit er sich die Stimme aus dem Leib und das höllisch schnell und gut.

Dave Lombardo:Hinter den Drums kann man ihn schon fast ein Monster nennen.Niemand schlachtet seine Tomtoms so sehr wie er.

Kerry King/Jeff Hanneman:Beide zersägen wortwörtlich ihre Gitarren und schmettern sehr schnelle Gitarrensolis hin.

Ich hoffe das Album war nicht das letzte.

Ich gebe diesem Album 5 Sterne weil ich es nur gut finde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Killerscheibe sondergleichen, 11. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Slayer sind wieder da nach 5 jähriger Abstinenz und haben seit "God hates us all" endlich mal wieder ein Studio-Album auf den Markt gebracht. Der vorab veröffentlichte Song "Cult" ließ schon mal auf ein Hammer-Album hoffen, zeigte er doch Slayer von seiner besten Seite: Knüppelhart und absolut rücksichtslos, ohne dabei jedoch so stupide zu klingen wie die meisten Metalbands des harten Metals.

Und was vor allem schon gleich auffällt: Der Drum-Gott Dave Lombardo ist wieder mit dabei!

Wenn man die CD in seinen Player legt und die Band loslegt mit "Flesh Storm", wird man das pfeifen in den Ohren wohl für einige Zeit nicht mehr los. Slayer knüppelt wieder wie zu besten Tagen.

Die gnadenlosen High-Speed Passagen, die sie schon immer ausgezeichnet haben, wechseln sich perfekt mit den Mid-Tempo-Passagen ab. Araya schreiht sich bei diesem Album ebenfalls wieder die Seele aus dem Leib als sei er der Leibhaftige, wenn auch nicht mehr ganz so aggressiv wie bei GHUA.

Das Song-Material ist durchgehend auf hohem Niveau. Einzig "Catatonic" fällt meiner Meinung nach etwas ab. Von dem Opener bis zu Supremist eine durchgehend überzeugende Scheibe, wann gibt es das heute schon noch?

Die Gitarrenarbeit von Hannemann und King sucht nachwievor ihresgleiches. Es ist immer wieder beeindruckend, wie genau diese beiden ihre Instrumente beherrschen, Arayas Gesang ist wie gesagt böse wie eh und je und Dave Lombardo bringt bei diesem Album wohl die mitbeste Leistung seinerseits überhaupt. Ich habe überhaupt glaube ich noch nie gehört, dass jemand ein solch perfektes Drumming abliefert wie er bei diesem Album.

Die besten Songs des Albums sind meiner Meinung nach der Opener "Flesh Storm", das geniale "Jihad", das knüppelharte "Consfearacy", der Übersong "Cult" und das abschließende "Supremist", bei dem Lombardo den maskentragenden Möchtegerndrummer schlichtweg zerschmettert. 5 der 10 Songs haben das Zeug zu absoluten Klassikern des Genres, wenn sie es nicht schon sind und die übrigen Songs sind keineswegs Füllmaterial, sondern sind ebenso absolute Metal-Kracher.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man Slayer so seit der genialen "Seasons in the Abyss"-Scheibe nicht mehr gehört hat, besonders Dave Lombardo hat sich wieder sehr gut eingebunden und das Album braucht sich keineswegs vor den Legenden "Hell Awaits" und "Reign in Blood" verstecken, auch wenn es deren Qualität nicht ganz erreicht. Eine eindeutige Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da geht einem das Herz auf, WAHNSINN, 14. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Slayer werden langsam alt, aber diese alten Haudegen zeigen es nochmal mit dieser Scheibe all den heutigen Metall-Bands wo es lang geht. Als ich mit 15 Jahren 1986 das Album "Reign in Blood" in den Händen hielt dachte ich, was ist das! das Megabrett, das gleiche dachte ich heute wieder. Es gibt auf dem Album keinen schlechten Song von 1 bis 10 alles Knaller, einmal schnell, einmal hart, einmal düster alles dabei. Lombardo geht ab wie die Feuerwehr, Hanneman und King sägen alles ab was in den Weg kommt, aber das geilste an diesem Album ist der Gesang von Tom Araya er war niemals besser als hier. Nehmen wir mal "Jihad" was für ein Song oder "Supremist" davon träumt doch jeder Slayerfan. Sehr düster gehts bei "Eyes of the Insane" zu und Toms Gekrunze ist genial, und "Skeleton Christ" verdammt cooler Song, fette Drums. Den Song "Cult" dazu muss man wohl nicht viel sagen, und so ist jeder Song wirklich klasse auf diesem Hammeralbum das ich persönlich mit "Reign in Blood" für das Beste Slayer Album halte. Es hat was von GHUA und den dem Sound der 80er Alben, rausgekommen ist ein Meisterwerk.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stern Review, 14. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Also wenn ich da lese, was so Leute vom Stern über die neue Slayer schreiben, dann kann ich nur sagen: JA, SO SOLL`S SEIN ! Eine bessere Werbung kanns gar nicht geben.

Und zu unsrem Metallica Freak: Slayer melodiös (evtl. noch Balladen?) - nein Danke!!! Slayer steht für schnelle, harte, kompromislose Musik und das ist Ihnen (wieder mal) gelungen !!! Die Texte sind halt Ansichtssache und sollte man nicht überbewerten !

Zu Metallica: Ja, kommerziel erfolgreicher waren sie mit den neueren Sachen. Aber kommerziel hat noch lange nichts mit Qualität zu tun (siehe den ganzen anderen dabidabidu MTV / VIVA Schrott) !!! Live spielen sie auch nur noch hauptsächlich alte Sachen. Warum nur......?

Jedenfalls ist "Christ Illusion" der Hammer. Old School oder nicht !!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Herren der (Schlag)Ringe,, 9. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
haben wieder zugeschlagen. Das sind die Original Thrash Götter.
Alle anderen sind billige Epigonen. Hier werden keine unnötigen "Metallica-Experimente" gefahren. In ihrer bekannten Qualität werden hier 38 Min. runtergebolzt. Sind Slayer zu stark, bist du zu schwach!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Freude, 31. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Skepsis machte sich bei mir breit nach "God hates us all". Nicht, das es ein schlechtes Album gewesen wäre, aber es konnte mich nicht recht überzeugen. Klang phasenweise müde, uninspiriert und wie schon mal gehört vor langer Zeit. "Christ Illusion" hingegen ist um Ecken besser. Da stimmt das Songwriting wieder, die Atmosphäre ist düster und da fliegt dem Hörer das Hackebeil so sauber um die Ohren, wie es sich gehört. Bravissimo. Vielleicht liegt es am fortgeschrittenen Alter des Hörers, aber die Texte finde ich nun inzwischen etwas beliebig (Tom Araya ist ja nun auch schon Mitte 40)..."Gott ist tot, Jesus auch, der Teufel ist ein super Typ, buhuhuaaaa" usw. Das habe ich vor 15 Jahren noch als halbbwegs inspirierend empfunden, inzwischen ruft es eine gewisse Müdigkeit hervor. Aber wen interessiert das schon, wenn die Musik stimmt? Und das ist auf Christ Illusion definitiv der Fall. Uneingeschränkte Empfehlung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I'VE MADE MY CHOICE....SIX SIX SIX !!!", 25. August 2006
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Christ Illusion (Audio CD)
Das lange Warten hat ein Ende. Die musikgewordene Übermacht ist zurück, und beweist auf ihrem neuen Album "Christ illusion", dass es auf im Extrem-Metal-Sektor immer noch gute, verlässliche Konstanten gibt, die nichts mit Metalcore, Nu-Metal oder Alternative am Hut haben. Die Thrash-Urväter SLAYER haben es geschafft, ihre experimentelle Phase - die in eher unspektakulären Scheiben wie "God hates us all" oder "Diabolos in musica" ihren Ausdruck fand - abzulegen. Volldampf heisst die Devise !!!

Ähnlich bahnbrechend wie auf ihrem Meisterwerk "Reign in blood" hämmert sich das Ami-Quartett durch 10 hyperaggressive Thrash-Granaten, die wirklich alles haben, was diese Art der Musik ausmachen. Songs wie "Cult" , "Jihad" , "Fleshstorm" und "Catalyst" versprühen diesen herrlich unverbrauchten Charme der 80er Jahre. Die Zeit, wo Kutten, Nietengürtel und lange Mähnen noch zum guten Ton gehörten.

SLAYER haben auf "Christ illusion" wieder mal ordentlich an der Temposchraube gedreht, und setzen mit ihren unglaublichen effektiven Mörder-Riffs, sowie dem Wahnsinns-Drumming von Schlagzeug-Gott Dave Lombardo, Akzente wie eh und je. "Consfearacy" und "Supremist" kommen mit ganz minimalem Punk-Touch daher, sind aber trotzdem reinrassige SLAYER-Songs. Auf Tracks wie "Skeleton christ" , "Catatonic" und dem fiesen "Eyes of the insane" hingegen wird dann mal zwei Gänge zurückgeschaltet und man lässt gewaltig den Groove-Hammer kreisen. In diesen Momenten merkt man dann eindeutig, wie viel Einfluss SLAYER tatsächlich auf Modern-Thrash-Bands wie z.B. MACHINE HEAD hatten. Denn insbesondere "Catatonic" hätte ebenso gut von Robert Flynn & co. kommen können. Genial !!!

Auch wenn es scheinbar einige verblendete Ignoranten gibt, die die musikalische Qualität von "Christ illusion" nicht anerkennen, bleibt mir nur zu sagen, dass SLAYER mit ihrem Neuling eine der besten Thrash-Alben dieses (noch jungen) Jahrtausends abgeliefert haben.

Spektakuläre 38 Minuten, die unter die Haut gehen....die einen durchschütteln...bei denen einem die Nostalgie überkommt...und die dich garantiert unzählige male die Play-Taste drücken lassen. SLAYER !!!!!!!!!!!!!!
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