Kundenrezensionen


69 Rezensionen
5 Sterne:
 (47)
4 Sterne:
 (14)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manche Bands müssen sich nicht verändern...
...um trotzdem gute Alben zu produzieren. Genau so ist es bei Slayer. Seit "Christ Illusion" verfolgt die Band wieder den Stil der Anfangstage. Das heißt das sie schon ihre Zeit während der 90er und Anfang des neuen Jahrtausends berücksichtigen, aber einen deutlichen Schwerpunkt auf ihre alten Tage legen. Große Neuerungen gibt es dabei kaum, auch...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2009 von Ananasfighter89

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als Christ illusion
Im dritten Jahr nach Slayers Wiederauferstehung in Form des in meinen Augen ei-nem der schlechtesten Alben der Totschläger Christ illusion", welches ich seinerzeit mit satten" 5 Gabeln bedachte, gibt es endlich neuen Stoff der Herren Araya, Han-nemann, Lombardo und Kettenhund" King in Form von Tonträger Nummer Elf na-mens World painted blood", welches...
Veröffentlicht am 11. November 2009 von Dibowsky


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manche Bands müssen sich nicht verändern..., 31. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
...um trotzdem gute Alben zu produzieren. Genau so ist es bei Slayer. Seit "Christ Illusion" verfolgt die Band wieder den Stil der Anfangstage. Das heißt das sie schon ihre Zeit während der 90er und Anfang des neuen Jahrtausends berücksichtigen, aber einen deutlichen Schwerpunkt auf ihre alten Tage legen. Große Neuerungen gibt es dabei kaum, auch nicht auf diesem Album. Langeweile herrscht aber keineswegs. Schließlich wissen die vier immer noch ordentlich zu thrashen. Das beweisen sie gleich mit dem Opener "World Painted Blood" (wobei das noch nicht mal der stärkste Song des Albums ist) und steigern sich bei jedem darauffolgenden Song. Erst mit "Beauty Through Order" wird das Tempo zunächst gedrosselt um es zu einem der verstörendsten und interessantesten Slayersongs zu machen. Ab der Hälfte des Songs wird die Geschwindigkeit immer weiter gesteigert und ein geiles Riff reiht sich ans nächste. Bis dahin der Höhepunkt der Platte, aber natürlich nicht der einzige. Denn genauso viele Hammerriffs enthält "Hate Worldwide", der Midtempohammer "Human Strain" und "Psychopathy Red". "Playing with Dolls" ist für Slayerverhältnisse sehr experimentell, so fängt es mit einem Sprechgesang an und ist Gitarrentechnisch sehr Effektlastig. Gerade deswegen einer der besten, weil ungewöhnlichsten Songs auf diesem Album. "Not of this God" schließt das Album mit einem Riffgewitter und sehr gelunger Drumarbeit ab.
Ich halte World Painted Blood nicht so gut wie Christ Illusion, ich finde sie sogar noch besser! Dave Lombardo meinte, das die Band bei diesem Album so gut zusammengearbeitet hat wie selten zuvor in ihrer Karriere und ich finde das hört man. World Painted Blood möchte ich gar nicht mit Reign In Blood oder Seasons in the Abyss vergleichen (wobei solche Vergleiche sowieso absolut sinnlos sind), aber ich finde 5 Sterne hat die Platte verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thrash with class !!!, 1. November 2009
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
Da wo SLAYER draufsteht, da ist auch SLAYER drin. Dieses Statement hat seit über zwei Jahrzehnten seine Gültigkeit, und lässt sich logischerweise auch auf den brandneuen 11-Tracker der amerikanischen Thrash-Institution anwenden. Knapp 3 Jahre nach dem energischen "Christ illusion" sind Tom Araya & Konsorten mal wieder zurück, und tauchen die Welt in ein blutiges Rot. "World painted blood" nennt sich die neue SLAYER-Gewaltakt, der der gesamten Headbanger-Gemeinde gehörig den Hintern versohlen wird. Und dies ohne jegliche Kompromisse !!!
Schon bei den ersten Durchläufen des 40-Minüters ist auffällig, dass sich die Songs durchgehend auf sehr hohem Level bewegen, ohne das ein Song qualitativ abfallen würde. Dies war meines Erachtens nämlich das Problem bei einigen Album-Vorgängern (speziell bei "Diabolus in musica" und "God hates us all") , auf denen auch immer einige schwächere Songs vertreten waren. Und auch wenn SLAYER mit "World painted blood" in Punkto Songwriting erneut nicht an alte Glanztaten wie "Reign in blood" oder "Seasons in the abyss" anknüpfen können, so wissen die neuen Songs vor allem im Kollektiv überzeugen. Soll heißen: Auf der Scheibe sind genau genommen wenige Tracks vertreten, die man als absolute Highlights herauspicken könnte. Dafür überzeugen SLAYER mit "World painted blood" neuerdings wieder über die gesamte Albumdistanz, wobei mit dem etwas lahmarschigen "Americon" lediglich ein kleiner Tiefhänger dabei ist. Die restlichen Granaten bewegen sich alle ausnahmslos auf gutklassigem Niveau - und ohne das ein Song die anderen überragen würde.
Kommen wir nun also zur Musik...und auch hier lassen sich SLAYER natürlich zu keiner Sekunde die Butter vom Brot nehmen. So haben die vier Totschläger endlich wieder ihre Vorliebe für wutschnaubende, energiegeladene Thrash-Geschosse wiederentdeckt, die im gnadenlosen ICE-Tempo runtergeballert werden. Ganz ernsthaft, so brutal wie bei "Public display of dismemberment" , "Hate worldwide" und dem mit tödlichen Riffs gespickten Doppelpack "Unit 731" und "Snuff" waren SLAYER schon lange nicht mehr. Bemerkenswert ist dabei in jederlei Hinsicht, dass Schlagzeug-Gott Dave Lombardo erneut eine tadellose Leistung abliefert, und selbst die wüstesten Blastbeats mit der ihm eigenen Souveränität meistert. Die Sechssaiter-Fraktion um Kerry King und Jeff Hanneman überzeugt dabei durch unheimlich rohes "guitar-shredding", ohne das die SLAYER-eigene Präzision darunter leiden würde. Das bereits im Vorfeld veröffentlichte "Psychopathy red" beinhaltet sogar einige der verrücktesten bzw. anspruchsvollsten Gitarren-Parts der jüngeren Bandgeschichte. Bei Granaten wie "Beauty through order" , "Human strain" (cool!) und dem variablen Opener "World painted blood" wird das Tempo vorerst etwas gedrosselt - was einigen Songs nochmal einen zusätzlichen Punch verleiht! - , ehe dann gegen Ende wieder die unbarmherzige Thrash-Keule ausgepackt wird. Sic! Und da auch die restlichen Songs ("Playing with dolls" & "Not of this world") das hohe Gesamtniveau locker halten können, kann man abschließend nur sagen, dass SLAYER einen würdigen Nachfolger für "Christ illusion" ins Rennen geschickt haben. Im direkten Vergleich hat mir der Vorgänger jedoch vielleicht einen kleinen Tick besser gefallen. Alles in allem ist "World painted blood" aber ein rundum gelungenes Album geworden, dass vor allem in der Breite überzeugen kann, und welches auch nach dem x-ten Durchlauf noch Spaß macht. Kaufen !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Slayer lassen Worten Taten folgen..., 28. November 2009
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (CD + DVD) (Audio CD)
...Eine erfrischend modern klingende Rückbesinnung vorwiegend auf "Reign in Blood", "South of Heaven" und "Seasons in the Abyss" ist das Resultat. Da war "Christ Illusion" rückblickend nur ein Warmlaufen. Lombardo sei Dank? Sein Einfluss ist derart, dass ich die Frage fast schon uneingeschränkt mit "Ja" beantworten möchte. Aber natürlich ist das nur die halbe Wahrheit. Zunächst einmal schaffen King und Hanneman mit hervorragender Gitarrenarbeit und coolen Ideen die Grundlage. Geil. Und Tom Araya klingt wieder richtig fies, finster und aggro. Slayer streben Originalität im Songwriting an und schaffen das (dieses mal) auch -und zwar ohne die berühmte, oft zitierte "eigene Identität" zu verlieren. Wenn gegen Ende von "Psychopathy Red", passend zum Songtitel, wahres Entsetzen gepaart mit Wahnsinn in Arayas Stimme liegt, so dass man es fast schon mit der Angst zu tun bekommt, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass der Charakter von "World Painted Blood" dem von RiB sehr nah kommt (selbstverfreilich: "Reign..." verbleibt auf dem Thron der Ewigkeit). Aber lassen wir die ewigen Vergleiche mit o.g. Alben.
Zurück zu Sir Dave Lombardo. Einfach sensationell was dieser Kerl da macht. Da bleibt im Höllentempo stets noch Zeit die abgedrehtesten Fills, Wirbel und Breaks einzubauen und bisweilen fast schon zärtlich seine Hi-Hat zu spielen! Klingt verrückt? Genau! Es gibt nur EINEN Dave Lombardo!!! Der Mann zeigt eine unwiderstehliche Spielfreude. Wer nicht spätestens jetzt anfängt, wirr Luftschlagzeug zu spielen (am besten in Kombination mit Luftgitarre), dem ist nicht zu helfen! Das Hören während des Autofahrens wird hiermit nicht empfohlen.
Von schwachen Songs will ich hier nicht reden, das wäre Jammern auf hohem Niveau. Mir gefallen alle. Jeder hat seine Stärken und klar gibt es spontan Favoriten: Der Titelsong, "Hate Worldwide", das angesprochene "Psychopathy Red", "Beauty Through Order", "Human Strain", das neuzeitlich und eingängig klingende "Americon", aber auch "Snuff", "Unit 731", etc. Ich sag's ja, da kann ich gleich alle aufzählen.
Zur Produktion: Nach anfänglicher Gewöhnung und auch Skepsis muss ich sagen, dass Fidelmans "Übersteuerungsgeknister" Slayer gar nicht mal schlecht zu Gesicht steht (im Gegensatz zu Metallica, wie ich finde). In diesem Fall ist der Gesamtsound tatsächlich organischer, analoger, versiffter, dreckiger. Das passt. Und schau an, Arayas Bass ist so gemischt, dass man nicht durchgehend gezwungen ist, ihn sich zu denken! Gut so.
Zur DVD (Limited Edition): Ein ganz nettes Bonbon. Hab' schon Unkreativeres gesehen. Die Bildästhetik dieser Kurzgeschichte eines Serienmörders erinnert mich ein wenig an "Sin City". Und nebenbei erfährt man, dass es ein Song nicht auf die CD geschafft hat, nämlich "Atrocity Vendor"! Wird sich wohl auf irgendeiner B-Seite wiederfinden...

Fazit: Slayer zerstören wie lange nicht. WPB macht einfach Riesenspaß. Ich bin begeistert.

Immer wieder unterhaltsam: Die ewigen Nörgler, die ihre offensichtliche kognitive Dissonanz mit Einschätzungen wie "belanglose Songstrukturen", "uninnovatives Gitarrenspiel", "keine Entwicklung" grandios (und fast schon putzig) zur Schau stellen, könnten sich in der Tat nicht besser selbst disqualifizieren! Dieses undifferenzierte Palaver der Sorte "Ich-habs-NICHT-VERSTANDEN-und-muss-das-aber-TROTZDEM-unbedingt-KUNDTUN" ist meines Erachtens völlig überflüssig, peinlich und hat für den Interessierten absolut keinen inhaltlichen Erkenntnisgewinn! Geht woanders spielen!

SLAYAAAAAAAAAAHHHHHHH!!!!!!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nanu sie könnens doch noch, 16. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (CD + DVD) (Audio CD)
Erst mal vorweg. Ich mag alle Slayeralben.
Jedoch dachte ich mir dass alles das nach Divine erschien eher weniger Slayer ist und auch etwas weniger für mich
Mit WPB feierten sie allerdings für mich persönlih ihr großes Comeback. Klassische Thrash Riffs gepaart mit innovation. Und was mir seit langem sehr gefehlt hat waren die drums. Sie werden endlih wieder mehr in den mehr Vordergrund gehoben. Dennoch kann man mit einem Drummer wie Dave noch viel mehr machen. Show no mercy hat es vor gemacht wie sich Drums im Thrash metal anhören müssen.
Nun zu den Songs
World Painted Blood: Errinerte wegen des anfangs zuerst stark an Hell Awaits wird aber schneller zu einem Harten soliden Slayer song mit absoluten mitsingpotential. Auch der Text überzeugt. Ein richtig geiler opener. Slayer sprechen mit Wpd Globale Probleme an. Große Kunst 5/5
Unit 731: Gleich zu beginn ein nie dagewesenes Hammerintro, roh und aggressiv wie es sein muss und trotzdem verdammt simple. Slayer zeigen wie man sogar mit wenig Aufwand geile riffs macht. Im weiteren verlauf errinnerte mich dieser song aufgrund der Lyrics und der riffs an Angel of Death. Ebenfalls wird im text ein ähnliches Thema behandelt. 5/5
Snuff: Mein erster minuspunkt des Albums. Zwar zeigen Jeff und Kerry gleich zu Anfang, dass sie auf der Liste der weltbesten Gitarristen immernoch weit oben mitspieln können und geben sich ein kleines aber feines Gitarrenduell, aber dennoch geht dieser song nicht wirklich ins Ohr. Außer dem Intro und dem genialen Riff im Chorus gibt es hier nicht viel. 3/5
Beauty Through Order: Fand ich erst blöd. Später merkte ich allerdings dass das was mich hier stört sich lediglich auf den Chrous beschränkt. Der rest des Songs ist umso geiler. Anfangs ruhig und fast schon chillig. Ähnlich wie Dead Skin Mask. Wird gegen Ende aber noch mal richtig Aggressiv. Die Drums hören sich fantastisch an. Bis auf dem Gesang im Chorus kann man hier nicht viel sagen. 5/5
Hate Worldwide: Einer der songs der bereits schon vorher veröffentlicht wurde. Ein Song in dem man auch deutlich etwas Klassisches Heraushören kann. klingt cool. An sich gibt es hier nicht viel auszusetzen aber auch nicht besonders zu loben. Slayer hätten den Song vllt ein oder zwei takte schneller spielen sollen. 4,5/5
Public Display Of Dismemberment. Das intro klingt ähnlich wie das von Unit 731. Der song enthält ein gutes Riffing das mit drums und gesang gut harmoniert. Jedoch wird er schnell etwas langweilig. 3,5/5
Human Strain: Für mich wie Snuff ein schwacher Song. Absolute keine Besonderheiten. Aber auch nicht wirklich Nachteile. 3,5
Americon: Geiles Intro^^ klingt wirklih cool. Drums können gar nicht besser in disen song gemacht werden. Am Riffing gibt es nichts dran ausszusetzen und die Lyrics sind sehr überzeugend und Passen mehr als gut zum Albumtitel. 5/5
Psychopathy Red: Sehr gelungen. Ein sehr harter Thrash song der sich warscheinlich für immer einen Platz meiner absoluten favoriten gesichert hat. Jedoch einen minuspunkt hat der song und zwar überzieht Tom seine stimme etwas zu sehr. Trotzdem nicht weiter schlimm. 5/5
Playing with Dolls. WOW als ich den song das erst mal hörte war ich ganz hin und weg. Sowas hab ich in dieser form selten erlebt. Dieser song ist Innovation pur und kann mit jeder einzelnen sekunde mehr als nur überzeugen und hat sich wie Psycho Red einen platz ganz weit oben in mein persönlichen Charts gesichert. GZ slayer zu diesem Hammersong.
Not of This God: Klingt sehr bedrohlich und schnell. Tom singt hier echt gut. Und der chorus rockt extrem. 4/5
Das Album an sich bekommt deswegen 4/5 Sternen.
Aber moment da war doch noch was. Richtig die DVD
Wirklich netter unterhaltsamer Kurzfilm ohne viele Worte, aber dafür umso blutiger
Wirklich Sehr Gelungener Bonus. Endlich lohnt es sich mal wieder sich eine Spec. Edition zu kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die massivste Scheibe seit langem. Danke., 6. November 2009
Von 
H. Gebauer (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
Ich erinnere mich nicht genau, wann ich zuletzt so von einer
neuen Slayer Scheibe beeindruckt war. Vielleicht war's
bei "Seasons in the Abyss" und danach war man ja nur noch
treuer Fan. Unverständlich finde ich, dass hier einige
Fans behaupten "South of Heaven" sei ein Höhepunkt gewesen,
ich erinnere mich noch genau wie lasch diese Scheibe nach
dem alltime Favourite "RiB" war.
Erst nach dem Wiedereinstieg von Dave Lombardo ging es
ja wirklich künstlerisch bergauf. Doch was hier vorliegt
versetzt den wirklichen Fan in Entzückung; die Scheibe
ist keineswegs so Retro wie einige hier behaupten.
Ich finde, es ist die massivste und schwerverdaulichste Scheibe
seit "RiB" und dass liegt wahrscheinlich auch daran, dass Jeff
Hanneman wieder mal einige Tracks beigesteuert, hat und somit
die klassische Mischung von Kerry King Granaten und Hanneman
Stücken zustande gekommen ist.
Ich könnte jetzt weiter ins Detail gehen, das haben jedoch
schon andere Rezensenten wunderbar gemacht. Hervorzuheben
ist jedoch, dass der geneigte Hörer mal auf die wunderbare
Verzahnung von Lombardos Drums und den magischen Riffs von
Hanneman/King achten sollte.

Fazit: Die beste Scheibe seit Jahren. Eine ausgewogene
Mischung aus alten und vor allem auch neuen (!) Stärken
von Slayer. Für Hörer, die auch für Veränderungen offen sind.
Wo sind bitte, die Bands, die hier mithalten können. 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Fast wie in alten Zeiten, 1. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
Ein Meisterwerk wie Reign In Blood werden Slayer nie wieder hinkriegen, aber World Painted Blood geht definitiv wieder in die richtige Richtung. Das Album weist über weite Strecken den aggressiven, treibenden Thrash Metal auf, der die Band groß gemacht hat, aber trotzdem bleibt ein etwas durchwachsener Nachgeschmack.

Zum einen liegt das an dem etwas verwaschenen Gesamtsound. Bei dem Budget, das Slayer zur Verfügung steht, muss man hier wohl von Absicht ausgehen, was für mich aber nicht nachvollziehbar ist, denn Slayer's Potenzial kommt nun mal - Zeitgeist hin oder her - bei einer klareren, differenzierteren Produktion besser zur Geltung.

Zur Musik an sich sehe ich zwei Kritikpunkte:

1. immer wenn Tom Araya versucht, melodisch zu singen, bin ich versucht, die Fast Forward Taste zu betätigen. Melodie können andere besser - auch im Thrash Metal. Slayer muss nun mal, gerade beim Gesang, druckvoll und "böse" sein; alles andere wirkt für mich irgendwie aufgesetzt,
2. als Erfinder des Gitarrensolos konnte man Slayer noch nie bezeichnen und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern - auch wenn man ansonsten an der Gitarrenarbeit der Herren Hannemann und King nicht rummeckern kann.

Wie immer der Hammer ist dagegen Dave Lombardo's Schlagzeugarbeit. Schnell spielen können andere Drummer auch, aber diese geniale Mischung aus Tempo, Doublebassgewittern und Groove bekommt wohl nur er hin. Meiner Meinung nach ist das ein wesentlicher Faktor dafür, dass Slayer die Masse der restlichen Thrash Metal Bands bereits in den 80-ern hinter sich lies.

Insgesamt ist das Album ein Schritt in die richtige Richtung und es hat einige tolle, nach vorne gehende Songs an Bord (wie z.B. Psychopathy Red). Bei einer vernünftigen Produktion würde ich nächstes mal auch noch ein Sternchen mehr verteilen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als Christ illusion, 11. November 2009
Von 
Dibowsky "www.pommesgabel.de" (Blankenfelde bei Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
Im dritten Jahr nach Slayers Wiederauferstehung in Form des in meinen Augen ei-nem der schlechtesten Alben der Totschläger Christ illusion", welches ich seinerzeit mit satten" 5 Gabeln bedachte, gibt es endlich neuen Stoff der Herren Araya, Han-nemann, Lombardo und Kettenhund" King in Form von Tonträger Nummer Elf na-mens World painted blood", welches augenscheinlich nur besser sein musste, als der von mir so gescholtene Vorgänger (puh, das war ein langer Satz.... ).

Vorab gebe ich unumwunden zu, dass ich Reign in blood" immer noch für das beste Metal Album aller Zeiten halte, welches die Welt des Schwermetalls von Grund auf verändert hat. Diesem Umstand ist es geschuldet, das Slayer bei mir immer noch ein Stein im Brett haben und das obwohl nach dem 1990er Seasons in the abyss" nur noch Meterware von den Jungs veröffentlicht wurde. Dies gipfelte natürlich in der Frechheit" Diabolous in musica", dem in meinen Augen musikalischen Tiefpunkt des Quartetts. Doch Slayer wären nicht Slayer wenn sie nicht auf alle Meinungen einen großen Haufen setzen und unbeirrt ihren Weg weiter beschreiten würden. Und sehr zu meiner Freude haben sich die Jungs besonnen und schaffen es mit World painted blood" bei mir verspielten Kredit wieder aufzubauen. Dies liegt allerdings nicht an der Produktion, dem größten aller Manko auf dem Album, die völlig lieb- und kraftlos und ohne jeden Bumms daherkommt und den Songs nicht gerecht wird. Allerdings gebe ich zu Protokoll, das mich der Opener und gleichzeitige Titeltrack noch nicht so mitriss, da dieser durch den künstlich aufgeblähten Mittelteil etwas an der vorher aufgenommenen Fahrt verliert. Dennoch ist bereits hier schon klar zu erkennen: Die Jungs haben wieder Feuer unter dem Popo. Der Refrain jedenfalls ist klasse! Nun folgte die stärkste Phase der Scheibe mit Unit 731" und dem direkt an-schließenden Snuff". Beides sind grandiose Tritte in den Unterleib, kurz, knackig, brutal, bei denen sich Dave Lombardo hinter seiner Schießbude mal so richtig austo-ben kann. Beauty through order" allerdings ist dann wieder eine Abkehr vom vorher eingeschlagenen Weg und erinnert mehr als einmal an Seasons in the abyss". Ein guter Song, dem allerdings der Duft des eigenen Plagiats umgibt. Hate worldwide" ratterte ziemlich unstrukturiert an mir vorüber und ging ähnlich wie Public display of dismemberment" in ein Ohr rein und aus dem anderen sofort wieder raus. Der Mid-tempokracher Human strain" ist dann allerdings wieder eine kleine Granate, die allerdings mehr zünden würde, hätte die Platte nicht die von mir bereits erwähnten produktionstechnischen Missstände. Nach dem erneut langweiligen Americon" kracht einem das bereits vorab via MySpace veröffentlichte Psychopathy red" mitten in die Kauleiste. Der Tiefpunkt kam danach allerdings umgehend mit Playing with dolls", bei dem Tom Arraya seinen Text zu Beginn zu rappen scheint. Gruselig und furchtbar zugleich. Den Absturz in eine niedrigere Bewertung rettet dann allerdings das abschließende Not of this god", der wieder etwas mehr Fahrt aufnimmt. Doch danach war leider Schluss.

Mit World painted blood" erfinden sich Slayer nicht neu, besinnen sich aber wieder auf alte Tugenden und schießen mehr als einmal einen satten Torpedo in die Gehör-gänge. Doch soundtechnisch sollten die Herren aus Kalifornien in Zukunft mal wieder ein Schippchen drauflegen und sich vielleicht einen Produzenten suchen, der wieder die ungeschliffene Rohheit der Thrash Institution herauskitzelt. Dieser sterile und kli-nische Sound passt einfach nicht zu den Totschlägern und ist so, als hätte Jeffrey Dahmer einen Gemüseauflauf in seinem Kühlschrank statt.......
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie in guten alten Zeiten, 9. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (CD + DVD) (Audio CD)
Seit rund einer Woche läuft die neue Scheibe in meinem CD-Spieler und so schnell kommt sie da nicht wieder raus. Normalerweise war Thrash immer eine Ecke zu heftig für mich, meine musikalische Grenze verlief bei knackigem Metal wie ihn Bands wie Maiden, Metal Church oder Manowar machen. Gelegentliche Ausflüge jenseits dieser Grenze gab und gibt es zwar, aber das war stets die Ausnahme. Bei Slayer habe ich jedoch immer gerne ein Auge zugedrückt, seit ich kurz nach Erscheinen Reign in Blood hörte. Hier schien mir alles perfekt zu sein, angefangen bei der Produktion bis hin zur Covergestaltung (das auf mich ganz besonderen Eindruck machte). Die Songs mit gemäßigtem Tempo (gab es auf auf RIB nicht wirklich) gefielen mir stets besser, da sie noch böser klangen. Und so kann ich nun endlich den Bogen zu World Painted Blood schlagen, das durchaus mit einigen Songs aufwartet, die nicht überirdisch schnell gespielt sind. Anspieltipps hierfür sind der Titelsong, human Strain, Americon und Playing with dolls. Und bei den anderen Liedern gibt es immer mal wieder Passagen, in denen das tempo runtergedrosselt wird. Lediglich Unit 731 fällt in dieser Hinsicht ab und ist daher für mich der schwächste Song.

Christ Illusion mochte ich schon sehr, aber ich denke WPB ist noch ein bisschen ausgefeilter. Die Gitarrenarbeit ist wie immer ausgezeichnet und Dave Lombardo trommelt sich mal wieder die Seele aus dem Leib und wie so oft frage ich mích, wie jemand so schnell singen kann wie Tom Araya. Das Mitlesen im Booklet wird so zu einer verflixt schwierigen Angelegenheit.

Es lohnt sich übrigens zu der Limited Edition mit DVD zu greifen. Dort bekommt man einen rund zwanzigminütigen Horrorstreifen geliefert, der in mehrere Kapitel unterteilt ist, in denen die Songs dieser CD angespielt werden. Man erlebt die Geschichte eines Jungen mit, dessen Mutter von einem Psychopathen ermordet wird. Von diesem Erlebnis erholt er sich nie und wird später selber zu einem Massenmörder, der ein besonderes Motiv hat. Das Ganze ist grafisch äußerst simpel dargestellt und erinnert ein wenig an Computerspiele aus den neunziger Jahre. Aber dennoch oder vielleicht gerade deshalb ist das video äußerst effektvoll und beeindruckend.

Fünf Sterne und nix anderes
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zurück zu alter stärke, 25. September 2013
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
zuerst war ich wenig erwartungsfroh das neue slayer album zu hören. ich hatte sowas wie "god hates us all" erwartet. gefällige songstarts die sich aber ziemlich schnell in sinnlosen und krampfhaftem geschammel verlieren. entsprechend kritisch war ich bei "world painted blood". aber bereits nach 2-3 maligem durchhören konnte ich ein system und vor allem slayer beim versuch die brachiale gewalt vergangener zeiten wieder gelegentlich aufblitzen zu lassen.
ich bin seit langem mal wieder mit slayer zufrieden und das vollauf. die songs sind abwechslungsreich und frisch. natürlich kommt immer wieder das gefühl auf, all das von slayer schon mal gehört zu haben. aber ich hab ja auch slayer gekauft um slayer zu hören.
daumen hoch!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
Slayer hatten eine Phase, da mussten sie experimentelle Musik machen - zum Glück nicht so schräg wie Metallica, aber doch für Slayer-Verhältnisse merkwürdig.
Mit dem Vorgänger Christ Illusion kamen sie einigermaßen wieder back to the roots, zu den glorreichen Zeiten einer Reign in Blood. Obwohl auf der Christ Illusion die Gitarren-Soli ziemlich schräg und merkwürig a-tonal waren.
Jetzt mit diesem Album passt alles. Der alte, knallharte Sound, die Soli sind anhörbar, die Vocals wie immer genial und die Drums sowieso.
Wer die alten Slayer mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Ein ausgereiftes und saugutes Album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

World Painted Blood
World Painted Blood von Slayer (Audio CD - 2013)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen