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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 22. April 2013
DOKUMENTATION Bewertung (Review):

Nach kurzem historischen Vorspann beginnt mit atemberaubenden Luftaufnahmen verschneiter Berge und ganz klein sieht man ihn dann, Reinhold Messner, wie er sich den Weg auf dem Bergkamm durch den Schnee befindet. Dies visualisiert schon in den ersten Sekunden das auch von ihm immer klargestellte Verhältnis von Mensch zu Natur. Schnitt. Dann erste biografische Bilder. Visuell schafft es Regisseur Andreas Nickel mit sehr aufwendigen Aufnahmen zum einen die Gefährlichkeit, und zum anderen aber auch die Faszination für die Messner'schen Touren und den Menschen dahinter einzufangen.

Was soll man noch zu Reinhold Messner sagen? Mit seinen über Jahrzehnte durchgeführten Kraftakten hat er die Kletterei global wie kaum ein anderer revolutioniert, zumindest in seiner gelungenen Außenwirkung in der Masse auch nicht bergsteigender Zeitgenossen. Für mich strahlt er auch stets diese Mischung aus Begeisterung, Ignoranz von Todesgefahr und Ehrfurcht vor der Natur aus, die mich so nachhaltig für ihn einnehmen. Auch indirekt hat er natürlich kommerziell dazu beigetragen, die Marke Reinhold Messner zu pflegen und zu etablieren.

Und auch diese Dokumentation ist ein Baustein dieser Denkmalpflege. MESSNER will dem Phänomen Messners aber durchaus auf die Spur kommen und erklären, wie er zu dieser Berufung gekommen ist, was seine Motivation dahinter ist und einige biografische Stationen aufzeigen. Natürlich kommen wir durch das gezeigte Material selbst nicht wirklich signifikant tiefer an den Menschen ran, als wir es von anderen Dokumenten und Aufnahmen her schon kennen. Die diversen technischen Rekorde die allesamt bekannt sind treten angemessen in den Hintergrund und der Mensch Messner steht im Mittelpunkt.

Wir erleben einen schönen gradlinigen chronologischen Faden und welche Wände von Widerstand Messner auch überwinden musste, abseits der eigentlichen Bergwände. Wir fühlen seinen Willen nach Freiheit und die stetige Auslotung der Grenzen des Möglichen und Expeditionen darüber hinaus. Oder wie Messner es selbst in seiner unnachahmlichen Art selbst sagt: "Wir sind dort hingegangen wo man umkommen könnte, um nicht umzukommen...ein ganz scharfes Austesten zwischen umkommen und durchkommen".

Wir hören auch historischen Stimmen wie Luis Trenker der Messners Technik lobt, aber auch sein übersteigertes Selbstvertrauen und seine fehlende Gottesfürchtigkeit anprangert. Es gibt alle in einer Dokumentation möglichen Stilelemente von Gesprächen mit Messner, biografischem Archivmaterial mit Seltenheitswert und Aufnahmen von Messner selbst von seinen Touren. Auch die Animationen der Besteigung der Achttausender überzeugen technisch absolut.

Dazu hat man Szenen aus Messners Leben und Kindheit in einer Art Spielhandlung nachinszeniert. Gerade diese Spielfilmszenen sind es, die mich nicht 100%ig überzeugen. Es gibt so viel gutes Material über ihn und er wirkt schon alleine durch sein Auftreten so stark, dass diese nachgestellten Szenen eher die Begeisterung für die ansonsten so gelungene Dramaturgie dämpfen. Dies ist natürlich eine rein subjektive Ansicht.

Und es sind Kleinigkeiten einer wahrlich visuell beeindruckenden Dokumentation. Regisseur Andreas Nickel hat in Höhen bis zu 8300 Meter gedreht und immer wieder fliegt man quasi schwerelos über Berggipfel mit der Kamera. Jeder der nur irgendwie Interesse für Bergsteigen und/oder die Person Reinhold Messner hat, sollte sich diese empfehlenswerte Dokumentation besorgen. Es ist ein weiterer Baustein über den Titan Messner, welcher den Mythos über ihn weiter erfolgreich schmiedet.

Das die Dokumentation MESSNER eröffnende Zitat von Albert Camus aus "Der Mythos von Sisypos", der einen Felsblock immer wieder den Berg hoch wälzte, fasst das Phänomen Reinhold Messner sehr gut zusammen. In diesem Sinne denke ich zusammenfassend trotz oben genannter leichter Vorbehalte dem Menschen Messner und seiner Suche nach Sinn im eigentlich Sinnlosen dennoch ein wenig nähergekommen zu sein.

4,5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: sehr gutes (HD) Bild ohne für mich feststellbare Schwächen (außer Archivaufnahmen selbstverständlich)
- TON: recht frontlastig wie bei Dokumentationen immer, Ton der Blu-ray & DVD: beide leider nur in DD 5.1
- EXTRAS: leider keine
- SONSTIGES: FSK 6 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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am 25. Juli 2013
Der Film zeichnet die bergsteigerischen Leistungen von Rheinhold Messner nach. Es kommen er selbst, seine Geschwister und Weggefährten zu Wort. Zu sehen sind nachgestellte Kletterszenen aus seinen Kindheits- u. Jugendjahren, Originalmaterial von seinen Expeditionen sowie grandiose neu gefilmte Berglandschaften. Ausgeblendet sind sein Leben als Politiker, Privatleben sowie Kult und Kommerz um seine Person. Die Reduzierung auf seine alpinen Leistungen dient sicherlich der bereits von einem anderen Rezensenten angesprochenen "Denkmalpflege", sie macht aber den Film dennoch interessant. Sie verdichtet den Blick auf ein Zeitfenster des Alpinismus und damit geht der Film über eine Biografie hinaus. Ein Schlüsselmoment für mich war das kurze Statement von Luis Trenker, Südtiroler wie Messner und Idol einer ganzen Bergsteiger- oder zumindest Bergfreunde-Generation. Er achtet Messners Leistungen, kann aber mit seinem Wertesystem nichts anfangen. Trenker steht damit für ein anderes Zeitalter. Und gerade um diese Abgrenzung ist der Film bemüht. Messner, der aneckt, Familie und Schule verläßt und Konventionen der damaligen Bergsteigerszene hinter sich läßt. Messner, der anders ist, als die anderen. Das alles macht diesen Film kurzweilig und sehenswert.
Was im Film fehlt, ist die Brücke zu heute. Heute werden fast täglich in alpinen Sportarten oder in sogenannten Fun- und Actionsportarten an den verlassensten Orten der Welt mit allen technischen und finanziellen Mitteln fragwürdige Rekorde aufgestellt und medienwirksam in Szene gesetzt, sei es um Energiemixgetränke zu verkaufen oder – ähnlich wie oder vielleicht mit Messner als Vorbild – eigene Grenzerfahrungen zu sammeln. Im Zeitalter einer schrillen Outdoor-Industrie wirkt Messner als philosophierender Abenteurer, politisch denkender und handelnder Mensch schon wieder als Sonderling. Man wird sehen, ob in den Augen der jungen Abenteurergeneration Messner genauso altmodisch erscheinen wird wie heute der im Film gezeigte Trenker.
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Pünktlich zum 60. Geburtstag von Reinhold Messner, hat Eurovideo die Dokumentation Messner auf DVD und Blu-ray herausgebracht. Der Zuschauer bekommt hier einen Einblick in das Leben und Werden des Südtirolers, der als Extremsportler, aber auch Buchautor und Politiker bekannt ist.

Reinhold Andreas Messner wurde am 17. September 1944 in Brixen (Italien) geboren, er gehört zu den bekanntesten Bergsteigern auf der Welt. Schon 1978 bestieg er zusammen mit Peter Habeler den Mount Everest ohne Hilfe von Flaschensauerstoff. Er schaffte es als erster Mensch alle vierzehn Achttausender zu bezwingen, zudem bestieg er als Erster einen Achttausender im Alleingang.

Die DVD bietet wunderschöne Bilder. Schon am Anfang werden schneebedeckte Berge in der Großaufnahme gezeigt – und mittendrin steht Reinhold Messner. Hier ist schon zu sehen wie klein der Mensch doch ist und wie groß und kräftig die Berge wirken. Und dennoch hat Messner viele dieser Berge gezwungen. In der Gruppe und als einzelner Mensch.

In dieser Dokumentation kommen Größen wie beispielsweise Luis Trenker zu Wort, der über seinen Kollegen und Landsmann spricht. Dazu kommen wunderschöne Aufnahmen der Berge und der umlegenden Landschaft. Auch Archivbilder aus Messners privaten Album sind zu sehen, so dass der Zuschauer eine recht private Seite des Bergsteigers kennenlernt. Wer sich für das Bergsteigen und Reinhold Messner interessiert, sollte sich die DVD nicht entgehen lassen – sie lohnt sich auf jedem Fall.
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am 9. Juli 2013
Als Bergfan ein absolutes Muss!
War super gespannt auf diesen Film und wurde nicht enttäuscht!
Absolut zu empfehlen.
Klasse Aufnahmen super gemacht dieser Film!
Ich bin beeindruckt von diesem Leben und Leistungen!
DANKE für dieses Werk!
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am 7. April 2016
Diese Dokumentation habe ich vor einigen Tagen auf 3Sat gesehen. Messner und seine Philosophie begeistern mich immer wieder aufs Neue. Dieser Film läßt sehr deutlich erkennen, wie STARK MESSNERS WILLEN IST, LEISTUNGEN ZU VOLLBRINGEN, die andere für NICHT möglich halten. Ich ziehe meinen Hut vor so einem starken Willen, Charakter und seinen daraus GELUNGENEN UND VOLLBRACHTEN LEISTUNGEN.

Der Film enthält viele SCHÖNE Bergpanoramen vom Himalaya. Die Schönheit dieser Natur ist ein PLÄDOYER DAFÜR, daß AUSSCHLIEßLICH DIE PROFIS solche Berge besteigen und Laien, wenn sie auch die finanziellen Mittel von 80.000 US $ und mehr für eine Besteigungsexpedition aufbringen können, unten bleiben sollen, wenn sie solche Berge nicht allein klettern können, sondern von der Sherpas eher da hinauf "gezogen oder getragen" werden, nur damit sie (Laien) auf dem Dach der Welt waren. Denn wie Messner schon in anderen Filmbeiträgen sagte, ist der Mount Everest zu einem Touristenberg und einer Müllhalde geworden.
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am 18. April 2013
Wenn man sich für das Bergsteigen interessiert, kommt man um diesen Mann nicht herum. Er hat die Alpingeschichte maßgeblich beeinflusst. Ich bin damals zunächst über starke Kritik an Reinhold Messner auf ihn aufmerksam geworden. Woraufhin ich mich viel mit seiner Person und seinen "Unternehmungen" beschäftigte. Material gibt es schließlich genug.
Dieser Film zeigt unweigerlich was auch schon seine Bücher vermuten lassen, einen überaus menschlichen Bergsteiger der es nicht scheut die Gesellschaft und ihre Handlungen als auch sich selbst zu hinterfragen. Was ihn für mich unglaublich Sympatisch erscheinen lässt.
Was der Dokumentarfilm Messner sehr gelungen aus meiner Sicht darstellt, ist der Zusammenhang seiner Entwicklung als Mensch in Verbindung mit seinen Erfahrungen und seiner Bergsteigerkarriere. Dies lässt die manchmal unverständlich erscheinenden Risiken die Reinhold Messner einging nachvollziehbarer erleben als es nur einzeln betrachtete Unternehmungen täten. Der Film zeigt zunächst etwas umfassender seine Kindheitserfahrungen (was ja Entwicklungspsychologisch aus Sinn macht) und macht dannach große Sprünge hin zu den Eckpfeilern seiner Bergsteigerkarriere. Obwohl ich hier nicht glaube, dass dies unbedingt seine Eckpfeiler sind jedoch aber diese die Gesellschaftlich von Intersesse waren und sind. Als da wären die 14 8000er, welche natürlich eine beachtsame Leistung darstellen. Mich hätte jedoch noch mehr der Mensch selbst interessiert.
Aber trotzdem ist der Film alles in allem eine aus meiner Sicht gelungene Darstellung eines beeindrukenden Menschen, der nicht seine Größe an seinen Taten ausmacht. Der Film versucht nicht die Teilweiße auch angebrachte Kritik an Messner zu untergraben, sondern vielmehr sie zu diskutieren und seine Handlungen zu erklären.
Aus meiner Sicht ein sehenswerter Film. Ich denk auch, dass es dieser Film schaffen könnte Menschen für die Bergsteigen "neuland" ist zu begeistern.
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am 4. Oktober 2013
Ich fand den Film sehr gut. Der Einblick in das Leben von Reinhold Messner ist für mich eine Bereicherung. Seine Zielstrebigkeit, sein Ehrgeiz, die Art wie er sich niemand beugen wollte, wie er mit Angst umging, wie er seinen Weg strikt mit Mut, vielen Herausforderungen ständig an Grenzen, über Grenzen ging. Er ist für mich ein Grenzwanderer, der seinen Weg auf seine Weise fand. Er suchte sich im Außen, im Extremen, ob er sich ganz fand bleibt ein Geheimnis.
Mir half dieser Film zu erkennen, welchen absolut wichtigen Teil er dabei vollkommen ausgeblendet hat und diesen nicht entdeckt und gefunden hat. Er hat die meisten Berge bestiegen, die Pole ergründet, eben im Außen.
Fünf Sterne für diesen außergewöhnlichen Mann, der Film ist eine hervorragende Autobiographie mit Elternhintergrund und Interviews seiner Geschwister.
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am 10. Mai 2015
Lieber Reinhold Messner,

meinen allertiefsten Respekt. Leider gibt es nicht mehr viele wie Sie, die so aufrecht durchs Leben gehen, so authentisch und konsequent sind. Bedrückend, wie ein übermächtiger, schwacher Vater das Leben seiner Kinder so nachhaltig prägt. Beeindruckend, wie Messner und seine Brüder gekämpft und sich befreit haben. Diese Doku hat viel Potential; auch für Leute, die nicht auf Bergsteigen stehen.
Messner: einer meiner letzten Helden.
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am 24. März 2014
Mit sehenswerte, interessanten fesselnden Dokumentation setzt Reinhold Messer sich selbst ein Denkmal. Das dokumentarische Biopic, das reale Szenen mit Spielszenen vereint, begibt sich auf Spurensuche: Es folgt den Etappen von Reinhold Messners Leben und spannt einen Bogen von seiner Kindheit in Südtirol über die Erfolge und Misserfolge bei seinen Bergexpeditionen bis hin zu seinem heutigen Leben auf Schloss Juval.
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am 17. Juli 2014
Alle ihm nahen Menschen kommen zu Wort, die ihn gekannt, erlebt und begleitet haben auf seinen ungewöhnlichen Wegen in die höchsten Höhen dieses Planeten, verbunden auch mit den tiefsten Tiefen der menschlichen Seele. Kurzweilig und interessant wohl eher nur für an menschlicher (Enwicklungs-)Psychologie Interessierte. und da ich das bin: 5 Sterne...
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