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am 27. Mai 2013
Der Schreibstil ist flüssig und auf hohem Niveau. Martin Olden reißt uns in eine spannende Geschichte. Hier räumen recht unkonventionelle Ermittler mal richtig auf. Mit recht derben Aussagen geht es hier gegen einige Bereiche des kirchlichen Glaubens. Leider sieht man auch schon einiges an "Scheinheiligkeit" in der Benediktinerabtei. Ich wünsche mir sehr, dass es so nicht überall in dem wahren Leben zugeht, dennoch liest es sich schon alles sehr real und ist bestimmt gar nicht so weit hergeholt.

Seinen Protagonisten kann Martin Olden richtig Leben einhauchen. Keine trockenen starren Klischees vom Beamten werden hier verwendet sondern hier sind "Menschen" am Werk. Sehr vielschichtig wurde der Kommissar angelegt und ich würde mir wünschen, dass der Autor vielleicht noch einen weiteren Fall für den Ermittler mit seinem Team plant. Gerne möchte ich mehr von diesem Ermittler und seinem Team lesen und auch noch das eine oder andere aus seinem Leben erfahren.

Mein Fazit

So sollen gute Krimis sein. Spannend, gut geschrieben und mit viel Pfiff.
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am 9. März 2013
Der Krimi wirft einen Blick hinter die Kulissen einer Benediktinerbatei und greift so das Thema Kirche, Glaube und Scheinheiligkeit auf. Das gelingt dem Autor hervorragend. Sprachlich auf hohem Niveau und spannend zu lesen und erzählt, entwickelt sich eine Geschichte mit Drehungen und Wendungen, die den Leser nie auf sicheres Terrain lässt. Hinzu kommt ein vielschichtiger Kommissar, der mit markanten Statements und eigenem Trauma Potezial für weitere Krimis hat. Ein sehr interessanter und ein Thema, das fesselt. Ich würde gerne mehr lesen von dem Autor.
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am 25. Dezember 2013
Obwohl ich das Buch nicht hier bei Amazon erworben habe, möchte ich es doch bewerten, da es lesenswert ist.

Gekreuzigt von Martin Olden handelt auf den ersten Blick wie ein traditioneller Krimi über einen Mordfall: In einem Klostergymnasium in Bayern in der heutigen Zeit geschieht ein Mord an einer Schülerin. Die Polizei ermittelt und geht eine Reihe von Verdächtigen nach bis sie durch Ausschlusskriterium meint, den Mörder gefasst zu haben.

Dieser Mordfall dient aber eigentlich der Präsentation von zwei starken Charakteren, die in diesem Fall die Distanz zwischen traditioneller katholischen Kirche und der Mitte der Gesellschaft diskutieren:
Ein prominenter Mönch propagiert ein modernes Christentum, das nicht im Widerspruch zur Bibel steht.
Ein Ermittler nutzt alle legalen und einige illegalen Mittel, weil er denkt, den Mörder gefasst zu haben und sein eigenes Scheitern aufarbeiten zu müssen.

Wie so häufig beim Zusammenknall von Promienz und Kriminalität kommen auch hier die Massenmedien ins SPiel, mit denen der Autor auch abrechnet.

Aber eigentlich ist es eine umfassende Gesellschaftskritik.

Das Buch ist gut geschrieben, alle Charaktere sind überzeugend. Überzeugend, weil es keine Helden gibt, weil jeder seine Schwächen hat. Überzeugende Charaktere, weil sie so gewöhnlich scheinen.
Beim Lesen des Buches hat man das Geschehen immer vor Augen als ob man einen Film schaut oder man mitten im Geschehen dabei wäre.

Absolut lesenswert und hoffentlich werden bei der 2. Auflage die Druck- und Satzfehler beseitigt. Diese irritieren doch beim Lesen manchmal.
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am 6. November 2013
Eine junge Frau wird ermordet, Tatverdächtige findet Kommissar Steiner in der Benediktinerabtei. Doch ist es wirklich so einfach?

Kommissar Steiner, sehr menschlich und sehr direkt. Eher ein Raubein, grantig-derbe, aber das Herz am rechten Fleck. Er beschuldigt, steht zu seinen Fehlern, sucht weiter. Das Opfer war nicht so unscheinbar wie allgemein angenommen, der Verdächtigenkreis erweitert sich. Thomas Mohr gilt als tatverdächtig, aber hat der Mönch wirklich mehr für das Opfer empfunden, als er dürfte? Die Dialoge zwischen Steiner und Mohr haben es in sich, gefielen mir sehr gut.

Recht aktuelles Thema, dazu ein sehr flüssiger und angenehm zu lesender Schreibstil. Orthografisch einwandfrei, die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben. Mir gefielen auch die kurzen Einblendungen des Täters zwischen den Kapiteln, es war nicht vorhersehbar, wer letztendlich der Mörder ist, gut gelöstes Verwirrspiel. Dazu ein Ende, mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe.

Punktabzug für den irreführenden Titel, mit einer Kreuzigung hat diese Geschichte so rein gar nichts zu tun. Nichtsdestotrotz wäre es schön, weitere Fälle mit Kommissar Steiner lesen zu können, es würde mich freuen.
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am 17. März 2014
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Handlung ist schlüssig, gut durchdacht und es geht echt "vorwärts" in dem Krimi. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die schnoddrige Art von Kommissar Bernd Steiner. Ich glaube kaum, dass im wirklichen Leben ein Kommissar sich solche Frechheiten wie in dem Buch erlauben darf, schließlich ist er ja ein Angestellter des Staates. Einfach Verdächtige duzen, sie schlagen oder mit Zigarretten verbrennen - nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Hier sollte sich der Auto doch etwas zurücknehmen. Ich finde das sehr übertrieben. Mal schauen, wie der 2. Band "Der 7. Patient" sich lesen lässt. Vielleicht hat Bernd Steiner seine üble Art und Weise, mit Menschen umzugehen, hier ein wenig abgelegt.
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am 24. Oktober 2013
Normalerweise langweilen mich Krimis der Machart "Jemand ist tot - Kommissar findet den Mörder" schnell, doch bei diesem Buch war es anders.
Der Protagonist Steiner ist herrlich kaputt und voller menschlicher Fehler, das macht die Sache erst interessant. Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und schwer zu durchschauen.
Als Leser kann man nicht vorzeitig erahnen, wer der Mörder ist, und schwenkt mit seiner Meinung (Genau wie Kommissar Steiner auch) mehrmals um, das ist sehr gut gemacht.
Der Schreibstil ist unaufdringlich und flüssig, die Handlung weist keine unnötigen Längen auf - was will man mehr?
Wer tatsächlich mehr möchte, findet einige anregenden Gedankengänge und Aussagen zu Gott und der Kirche, die nicht zu plump ausfallen, auch wenn der Autor hier manchmal ein Stück weit ins klischeehafte abgleitet (Der Abt z.B. ist meiner Meinung nach etwas überzeichnet).

Den einen Stern Abzug gibt es für die Art, wie der Schicksalsschlag, den Steiner erlitten hat, rübergebracht wird. Steiners Gedanken zu dem Thema wirken aufgesetzt und erzwungen, und wie trotz dieser Gedanken erst viel später herauskommt, was damals eigentlich passiert ist... Na ja.
Das hätte man wesentlich subtiler, eleganter und ohne durchschaubare Hinhaltetaktik vermitteln können.

Ingesamt trotzdem ein sehr guter Roman - auch wenn Titel und Cover sehr irreführend sind. Zwar steht vieles im Zusammenhang mit der Kirche, aber tatsächlich gekreuzigt wird hier schließlich niemand.
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am 10. Mai 2015
Gekreuzigt scheint zunächst ganz klassischer Krimi: eine junge Frau wird ermordet aufgefunden, alle scheinen ratlos, war die junge Frau doch allseits beliebte Musterschülerin. Mein erster Gedanke: langweilig. Doch dann nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf, nichts scheint so perfekt und rein, wie auf den ersten Blick vermutet. Zwischenzeitlich erhält man als Leser Einblick in das Erleben des Mörders, als eingestreute Rückblicke. Wirklich gut gemacht, vor allem da man keine Hinweis auf die Identität erhält. Die Lösung des Falls bietet mehrere Überraschungen, die aber immer in sich schlüssig sind, so dass man als Leser mitgeht. Doch selbst die abschließende Aufklärung behält noch einen Überraschungsmoment.
Alleinig mit der Figur des Kommissars bin ich nicht so recht "warm" geworden. Einerseits kein strahlender Held, getrieben von den eigenen Dämonen der Vergangenheit, anderseits Rüpel und gefangen in Vorurteilen. Durchaus ein Charakter mit Potential. Insgesamt mir aber etwas zu schroff und ständige Zeugeneinschüchterung und Amtsmissbrauch war mir doch etwas zuviel. Sicherlich aber nicht mein letztes Buch von diesem Autor, denn der Unterhaltungswert war unstrittig.
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am 8. April 2014
Hierbei handelt es sich um einen tollen Krimi, der mir gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, und ich war recht schnell in die Geschichte vertieft. Bis zuletzt bleibt das Geschehen undurchsichtig und es ist nicht möglich, den Täter vorherzusehen, dadurch wird man bis zur letzten Seite gefesselt, und ich muss sagen, das Ende hat mich durchaus überrascht.
Gut gefallen hat mir, dass zwischendurch immer wieder Einschübe aus der Sicht des Täters stattfinden, etwas weniger mochte ich die häufigen Anspielungen auf Bibelzitate, die wohl das Umfeld des Buches mit sich bringen.
Alles in Allem vergebe ich für diesen Krimi 4 Sterne.
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am 24. November 2014
gespickt mit psychologischen Sichtweisen, dazu,weil der Tatort hauptsächlich in einem Kloster abläuft, auch bibeltechnische Einsichten vermittelt. Der Kommissar, ein rüpelhafter Zeitgenossse, selber mit Traumata kämpfend, kommt so authentisch daher, man muß ihn lieben. Das Buch ist eine Bereicherung für Leser welche auch gerne mitdenken über das Leben allgemein u. Religion im Besonderen. Gebe 10 😊 Sterne für das Buch u. den Autor !!!
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am 7. März 2013
Die Story, die unkonventionellen Kommissare und auch die gut erdachten Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Wer “Gekreuzigt” liest, sollte allerdings kein Fan der Kirche sein: Martin Oldens Kommissare lassen so manchen bitterbösen Spruch oder auch wüste Beschimpfungen gegenüber Geistlichen und der Kirche im Allgemeinen los. Wen das nicht abschreckt, bekommt einen spannenden Fall zu lesen, bei dem man bis zum Schluss mitraten kann, wer das Mädchen denn nun umbrachte.

Fazit: Aktuelles Thema, spannender Fall, derbe Sprache. Lesenswert!

Ich würde gerne 3,5/5 Sternen vergeben.
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