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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein tolles Finale, dem es kaum an etwas fehlt!
Buchgestaltung

Mir gefallen die deutschen Cover immer noch besser als die englischen. Ich finde einfach, dass das Mädchen genauso aussieht, wie ich mir Helen immer vorgestellt habe und auch die Titel passen viel besser, als die Englischen. Die ganze Aufmachung vom Dressler Verlag ist einfach sehr gut geworden. Egal, ob unter dem Schutzumschlag oder im...
Vor 20 Monaten von Tanjas Rezensionen veröffentlicht

versus
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Götter besiegen zum Kinderspiel wird...
‟Göttlich verliebt“ ist der dritte und somit letzte Band einer Jugend-Fantasy-Trilogie mit ein wenig griechischer Mythologie. Nachdem ich den ersten Band, ‟Göttlich verdammt“, recht schwach fand, hatte mich der zweite, ‟Göttlich verloren“, überraschenderweise überzeugen können. Leider bleibt er meiner...
Vor 19 Monaten von Sarah O. veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein tolles Finale, dem es kaum an etwas fehlt!, 9. März 2013
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Buchgestaltung

Mir gefallen die deutschen Cover immer noch besser als die englischen. Ich finde einfach, dass das Mädchen genauso aussieht, wie ich mir Helen immer vorgestellt habe und auch die Titel passen viel besser, als die Englischen. Die ganze Aufmachung vom Dressler Verlag ist einfach sehr gut geworden. Egal, ob unter dem Schutzumschlag oder im Inneren des Buches, das Buch ist ein Schatz :P

Meinung

Erwartungen erfüllt? Check! Spannung, Action und Herzschmerz? Check. Gutes Ende? Check!

Mit Göttlich verliebt ist der Autorin ein tolles und packendes Finale einer lesenwerten Buchreihe gelungen. Das Buch setzt fast nahtlos am Vorgänger an und die Rückblenden geraten hier sehr kurz. Ich hatte damit ein paar Schwierigkeiten, weil es eben doch schon eine Weile her ist, dass ich die anderen Bücher gelesen habe. Stattdessen beschäftigt sich das Buch sehr viel mit Träumen und Erinnerungen von Helen bzw. ihren anderen Leben. Ich persönlich fand das nicht ganz so gut, weil ich dadurch sofort den roten Faden verloren habe. Buch zwei endete in einer Schlacht, bei der es viele Verletzte gab und während sich die Charaktere erholen, reist Helen sozusagen durch die Epochen, nur, um zu sehen, wie das Schicksal immer wieder denselben Lauf nimmt. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich die vielen Geschichten, die durchaus gut erzählt wurden, schon aus anderen Filmen und Büchern kannte. Ich hatte jedenfalls beim Lesen oft das Gefühl, das dadurch die Handlung etwas gestreckt wurde. Die Autorin beschreibt das Ganze nämlich immer sehr ausführlich und so werden wie die ersten 200 Seiten fast ausschließlich in eine andere Zeit entführt. Dabei kommen nur selten Details ans Licht, die auch für die Gegenwart nützlich sein bzw. Helen helfen könnten.

Super fand ich allerdings, das sich danach kaum mit der Liebesgeschichte beschäftigt wird, weil einfach so viel im Gang ist, das Helen und Lucas keine Zeit für Selbstmitleid haben. Helen reist wieder in die Unterwelt und versucht Informationen zu sammeln, damit die Häuser den Krieg gewinnen können, denn für ihre Seite sieht es nicht sehr rosig aus. Schnell gerät man hier durch all die Konflikte wieder in den Sog der Handlung und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen!

Die Charaktere mochte ich auch zuvor schon sehr gerne. Hier hat die Autorin es so eingerichtet, das für jeden genug Platz ist, um mehr oder weniger sein Happy End zu finden und das hat mir gefallen. Das liegt daran, dass neben Helen, Lucas und Orion, auch Lucas Geschwister und Helens Freunde eine große Rolle spielen. Alle interagieren miteinander und der Zusammenhalt war sehr zu spüren. Dass Freundschaft hier eine ebenso große Rolle spielt, wie die Liebe, mochte ich sehr gerne. Josephine Angelini hat es sogar geschafft noch einmal alle Ecken und Kanten der verschiedenen Charaktere aufleben zu lassen, auch, wenn dafür nicht allzu viel Raum war. Die Dialoge haben mir neben der Action deshalb mit am besten gefallen.

Großartig neue Verwicklungen, was die Mythologie angeht, gibt es in diesem Band eigentlich nicht. Meistens sorgen, die oben erwähnten Rückblenden für diesen Teil der Geschichte, was nicht weiter schlimm ist. In der ganzen Trilogie galt es so viele Informationen zu verarbeiten, dass es mal schön war, etwas weniger aufmerksam sein zu können.

Vom Plot her ist das Buch wirklich Spannungsgeladen, bis zum geht nicht mehr. Ab der Mitte passieren so viele Dinge, die einen mitfiebern und den Atem anhalten lassen, das man gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Was die Autorin ihre Helden hier durchstehen lässt ist teilweise so überraschend, dass man richtig wehmütig wird! Episch, wie so viele Rezensenten vor mir es genannt haben, trifft es da ganz gut. Im Prinzip kann man nichts anderes tun, bis das Buch ausgelesen ist :)

Was die Liebesgeschichte angeht, da bin ich wohl nicht die Einzige, die wusste, das es so kommen würde, aber auch hier, konnte die Autorin Pluspunkte sammeln, weil sie es doch tatsächlich geschafft hat, nicht jedem das Herz zu brechen. Es gab einige Beziehungen, die unvorhersehbar waren, auch, wenn die ein oder andere etwas arg schnell abgehandelt wurde.

Es gab ein paar Stellen im Buch, die ich nicht so gelungen fand und die, meine Wertung etwas drücken. Dadurch, dass Helen immer stärker wird, hegen sogar ihre eigenen Freunde Misstrauen gegen ihre Absichten…da gab es ein ganzes Kapitel, das ich nicht so ganz nachvollziehen konnte :/ Irgendwie haben sich die Charaktere dort entgegen ihrer üblichen Eigenschaften verhalten. Auch das Ende an sich wird auf so wenigen Seiten hinter sich gebracht, dass dabei natürlich einige Aspekte zu kurz gekommen sind und das war etwas schade.

Fazit

Ein packendes Finale, voller Spannung und großer Gefühle. Das Buch sammelt verdiente Pluspunkte für die vielen überraschenden Wenden und das zufrieden stellende Ende. Fans der Autorin werden es lieben :)
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Götter besiegen zum Kinderspiel wird..., 12. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
‟Göttlich verliebt“ ist der dritte und somit letzte Band einer Jugend-Fantasy-Trilogie mit ein wenig griechischer Mythologie. Nachdem ich den ersten Band, ‟Göttlich verdammt“, recht schwach fand, hatte mich der zweite, ‟Göttlich verloren“, überraschenderweise überzeugen können. Leider bleibt er meiner Meinung nach auch der stärkste Band der Reihe, denn meine Hoffnung auf eine weitere Steigerung beim großen Finale hat sich nicht erfüllt...

Inhalt: Die Prophezeiungen zum Erscheinen des Tyrannen werden konkreter, der Krieg mit den zurückgekehrten Göttern scheint kurz bevor zu stehen. Doch die Häuser der Scions können die alten Feindschaften auch nach dem Verschwinden der Furien nicht ruhen lassen und Helen, Lucas und Orion müssen versuchen, sie zu einen. Allerdings weckt Helens zunehmende Macht auch Misstrauen und lässt aus Freunden Feinde werden...

Nach wie vor ist eines meiner größten Probleme mit Angelinis Reihe ihr inflationärer Umgang mit übermenschlichen Fähigkeiten bei allen Figuren – besonders aber bei der Familie Delos, Orion und natürlich Helen. Gibt es wohl überhaupt einen Leser, der selbst nach dem zweiten Teil ohne Not jede Fähigkeit eines jeden Halbgottes aufzählen könnte? Schon da fiel es mir schwer zu behalten, welche Nebenfähigkeiten ein jeder neben den häufiger erwähnten Hauptfähigkeiten noch mit sich rumschleppt. Und nun legt die Autorin gleich zu Beginn und im Endeffekt für die Geschichte auch vollkommen ohne Relevanz noch Fähigkeiten nach. Wie? Sie hatten nie erwähnt, dass einige von ihnen sich in Tiere verwandeln können? Wie konnte das denn passieren? Aber natürlich können sie das – was können sie nicht?

Besonders unerträglich übermäßig und für die Geschichte leider auch ziemlich langweilig stattet die Autorin ihre Hauptfigur, die immer gute, immer nette Helen, aus. War sie schon vorher mit ihren Blitzen und dem Fliegen recht mächtig, steigen ihrer Fähigkeiten, nachdem sie mit Lucas und Orion am Ende des zweiten Bandes die Blutsbruderschaft begangen hatte, ins Unermessliche. Sie kann einfach alles, hat diese Fähigkeiten zwar erst kaum unter Kontrolle, was ein gewisses Misstrauen hervorruft, im richtigen Moment aber fliegt ihr die Lösung für jedes Problem recht unspektakulär zu.

So wird auch das große Finale, die Schlacht mit den Göttern sehr flach und nur selten spannend. Helen könnte mit ihren Fähigkeiten wahrscheinlich sämtliche Superhelden und Superschurken der Comicwelt mit einem Fingerschnippen gleichzeitig aus dem Weg räumen – was für eine Herausforderung sind da schon ein paar tausend Jahre alte, unsterbliche Götter?
Richtig – keine besonders große. Und so wirkte das Ende auf mich leider ein wenig lächerlich – zu einfach, zu viel Happy End (ganz viel Gutes für die Guten), nicht ganz logisch. Vor allem aber wird es der Macht und der Bedeutung der Götter kaum gerecht.

Dabei hätten Helens Fähigkeiten auch durchaus das Potential gehabt, der Geschichte ein paar andere Wendungen zu geben und den Charakteren einige Ecken und Kanten zu verpassen. Denn Helens steigende Macht ruft Misstrauen hervor, das sie auch noch durch ihr nicht ganz nachvollziehbares, heimlichtuerisches Verhalten schürt, und Feinde sammeln sich in den eigenen Reihen. Das war zum Teil spannend, hätte aber noch deutlich spannender werden können, wenn der Leser wenigstens gelegentlich noch nicht alles gewusst hätte.
Durch die vielen, ständig wechselnden Erzählperspektiven ist der Leser nämlich durchweg besser informiert als jede Figur innerhalb des Romans. So wie ich – und wahrscheinlich viele andere auch – mittlerweile seit Ende des ersten Bandes recht ungläubig dabei zusehe, wie keiner der Protagonisten zu der einfachsten mathematischen Leistung in der Lage ist, die Daphnes Lüge bezüglich Helens Abstammung sofort aufdecken und dieses alberne Hin und Her zwischen Helen und Lucas beenden würde, musste ich auch jetzt wieder dabei zusehen, wie die Charaktere Offensichtliches nicht bemerken konnten.

Die Rollen der einzelnen Charaktere in den Prophezeiungen sind vorhersehbar – nur nicht für die Protagonisten selbst. Helens Absichten und Gefühle sind nie ein Geheimnis, wie es auch ebenso vorhersehbar ist, dass die Autorin ihrer netten Hauptprotagonistin niemals eine böse Seite geben würde – doch die Figuren selbst verlieren sich in Spekulationen. Besonders nervig wirken dabei diverse Eifersüchteleien der diversen jugendlichen Liebespaare. Ein falscher Blick oder eine freundschaftliche Umarmung und bei irgendwem brennt eine Sicherung durch. Was folgt ist Drama. Ganz viel Drama.
Übrigens geht die Autorin auch sicher, dass jeder sich verlieben darf. Es gab bisher für den ein oder anderen noch keinen potentiellen Partner in der Geschichte? Kein Problem! Es wird einfach noch eine ansonsten völlig bedeutungslose Figur dazu geschrieben und dann haben sie drei, zwei, noch eine Seite Zeit sich unsterblich und quasi beim ersten Blickkontakt zu verlieben. Neben Drama – ganz viel Drama – also auch noch Kitsch – ganz viel Kitsch.

Der Schreibstil hatte meiner Meinung nach im zweiten Band nach einem schwachen Auftakt eine deutliche Steigerung erlebt, wenn auch hier besonders die Übergänge nicht wirklich überzeugt haben. Im dritten wirken die Übergänge zwischen den einzelnen Handlungsabschnitt deutlich weniger abrupt, dafür holperten einige Details, insbesondere unglücklich platzierte Adjektive – viel hilft nicht immer viel, es sollte auch passen. Nur an einigen wenigen Stellen (die meistens nicht auf der Erde stattfinden) schafft die Autorin es wirklich eindringlich und schön zu beschreiben.
Außerdem verliert sich die Geschichte etwas in der Komplexität der Verwandtschaftsverhältnisse. Wer sieht wem ähnlich, wer sieht gleich aus und wer ist mit wem verwandt? Das wird irgendwann etwas verworren. Ebenso wie Visionen, die Helen nun gelegentlich hat. Helen träumt plötzlich von vergangenen Leben, von denen dasjenige im antiken Troja für die Geschichte noch Sinn macht, der Versuch ihre Götter mit anderen Sagenfiguren aus von der griechischen Mythologie völlig unberührten Orten und Zeiten zu verknüpfen, misslingt der Autorin aber auf ganzer Linie. Es ergibt einfach keinen Sinn, hat keine Relevanz, ist langweilig geschrieben und widerspricht meiner Meinung nach auch der Geschichte der Scions, wie sie im ersten Band erzählt wurde.

Fazit: Leider weniger gelungen. Ein verworrener Abschluss ohne das erhoffte große Finale mit kaum noch greifbaren, viel zu übermächtigen Protagonisten. Zu kitschig bei den Liebesgeschichten, zu einfach bei den Lösungen, zu durchwachsen bei der Sprache. Weil es mir besser gefallen hat als der erste Band und es kleine Lichtblicke gab, vergebe ich knappe, wirklich knappe 3 Sterne.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbarer Abschluss!, 2. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Die Götter sind los....
Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Ein neuer trojanischer Krieg scheint unausweichlich und Helen ist sich bewusst, dass viel auf dem Spiel steht - die Sicherheit ihrer Familie, ihrer Freunde. Doch Helen entdeckt ungeahnte Fähigkeiten an ihr, die sie mächtiger machen, als zuvor. Das scheint nicht nur den Feind einzuschüchtern, denn auch in den eigenen Reihen macht sich Misstrauen breit.
Kann Helen ihre neu gewonnene Macht auch für das Richtige einsetzen, oder wird sie selber zur Gefahr?
Dann ist da noch die Sache mit Lucas und Orion. Obwohl ihre Liebe zu Lucas nicht sein darf, kommt sie einfach nicht von ihm los und auch für Orion hegt sie noch tiefe Gefühle.

Meinung

In "Göttlich verliebt" findet sich der Leser unmittelbar nach dem Ende von Band 2 wieder. Helen ist in die Unterwelt getaucht, um Zach, der bei dem Kampf gegen Automedon getötet wurde, ins Paradies zu geleiten.....wieder zurück, stellen sich ihr und ihrer Familie neue Probleme, um es milde auszudrücken. Die Götter des Olymps sind auf der Jagt...

Nach kurzer Eingewöhnungsphase, "Göttlich verloren" ist schließlich schon einige Monate her, bin ich erneut in Helens Welt der Scions gefangen und konnte mich bis zum letzten Wort nicht losreißen.

Frau Angelini hat es auch dieses Mal geschafft, mit ihrem Schreibstil zu überzeugen. Angenehm zu lesen, ohne groß ausschweifend und ausschmückend zu werden. Einfachheit in Perfektion!
Hungrig verschlingt man die doch recht langen Kapitel, die ein "Mal eben lesen" schwer machen. Der Sog der Geschichte zieht unaufhörlich und macht das "Beiseitelegen" ebenso schwer.

Die Charaktere habe ich bereits seit Band 1 ins Herz geschlossen und stetig eine Entwicklung mitverfolgt, insbesondere bei Helen. Auch in "Göttlich verliebt" hat sie sich ein Stück weit verändert. Mit ihren neuen Kräften und der daraus resultierenden Macht scheint sich auch ihr Selbstbewusstsein zu festigen. Doch oft genug blitzen auch ihre typisch sympathischen "unbeholfenen" Momente auf. Ebenfalls die anderen Personen finden gewohnt ihren Platz und füllen diesen überzeugend aus. Die Trilogie gehört zu den Reihen, die mit äußerst tollen Nebencharakteren ausgestattet ist. Einige überraschen durch.......ja, überraschen! Ob positiv oder negativ sei dahingestellt. Selber überzeugen! Charaktere, von denen man überzeugt war, dass sie sich niemals ändern würden, zeigen plötzlich eine andere Seite. Das nenne ich lebendige, glaubhafte Charakterdarstellung.

Die Liebe! Ja, auch die Liebe spielt hier natürlich eine "kleine" Rolle. Lucas und Helen, Helen und Orion. Erstere Konstellation ganz klar meine Traumbesetzung. Hier passt alles von Anfang an und ich hatte direkt ein perfektes Bild vor Augen. Das Miteinander der beiden stimmt zu hundert Prozent!

Aber das bedeutet nicht, dass Orion der ungeliebte Dritte ist. Auch im letzten Teil ist er der charmante "Zwischenstopp", wie ich ihn gerne nenne. Es ist so ungewohnt, das fünfte Rad am Wagen auch zu mögen.

Die Geschichte besticht besonders im letzten Drittel durch einige packende und nicht vorhersehbare Wendungen und ich bin ehrlich, wenn ich behaupte, dass ich zeitweise so dermaßen geschockt war. Hier erfährt der Leser die gesamte facettenreiche Welt der Emotionen. Ich war begeistert, geschockt, wütend, entsetzt, traurig, glücklich!
Die griechische Mythologie bietet erneut den Spielraum der Handlung. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet und hatte mit dem einen oder anderen Namen Schwierigkeiten. Wer ist der? Was hat die nochmal gemacht? Ins Straucheln gerät das Lesen dadurch nicht, denn das "Wichtigste" ist bekannt. Figuren wie Hades, Zeus und Aphrodite brauchen keine weiteren Erläuterungen, denn von denen hat jeder schon einmal gehört (hoffe ich doch).

Fazit

Mit "Göttlich verliebt" findet eine wunderbare Trilogie rund um die griechische Mythologie, einen grandiosen Abschluss. Teil 3 ist definitiv noch besser als seine Vorgänger und kann mit einigen schockierenden Wendungen überraschen. Spannung, Action, Liebe!- Was will man mehr? Vielleicht ja noch einen weiteren Teil?!- Das wäre toll! Von mir gibt es natürlich die vollen 5/5 möglichen Punkten!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oh gott, oh gott..., 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
ACHTUNG MASSIVE SPOILER!

Ich bin super froh, dieses Buch hinter mir zu haben. Ich hatte mich sehr auf den Abschluss der Reihe gefreut. Das erste Buch fand ich ganz gut. Eine sehr schöne Einleitung. Das Zweite war besser aber das dritte gefiel mir absolut nicht. Schon beim ersten Buch gingen mir manche Formulierungen der Autorin auf die Nerven und in Band 3 wurde das auf die Spitze getrieben.

"Sie hauchte wortlos "Iss!" oder
"Orion seufzte abgrundtief."
Sind nur zwei Beispiele. Wie haucht man WORTLOS ein Wort? Und wie bitte sefzt man abgrundtief? Ich müsste es wissen nach dem Lesen dieses Buchs, so viel wie ich geseufzt habe Sie formuliert manche Sätze so, dass ich sie mehrmals lesen muss um den Inhalt zu verstehen. Und ich bin sicher nicht blöd. Auch driftet sie immer und immer wieder in andere Leben der Protagonistin ab. Während die Rückblicke in ihr erstes Leben als Helena von Troja recht informativ sind teilweise, sind die Blenden in ihr Leben als Lady Guinevere an Sir Lancelots Seite so zusammenhangslos und unnötig für die Geschichte, das ich echt genervt war.

Zudem ging mir das ständige Wiederholen der Selbstmitleidstiraden von Lucas auf die Nerven, der wie ein bockiger kleiner Junge darauf reagiert, dass Helen sich mit Orion so gut versteht. "Helen liebt mich nicht." *mimimimi* Fehlte nur noch das Aufstampfen mit dem Fuß. Diese ständige wiederholung dieser vermeindlichen Problematik war absolut unnötig. Genau wie die Beschreibungen von jedem Pups.
Gedächniszitat: Im Zelt hingen fünf Rüstungen. Eine weiße, eine silberne, eine schwarze, eine Rote und eine Goldene. Die Rote ist für … die grüne ist für…, […] Die Goldene sah aus, wie für eine Frau gemacht. Meine.”
Bla bla bla. Mitten in der Endschlacht(!), nur mal so am Rand. Und mitten in besagter Endschlacht stellt sich auch jemand hin und bemalt die Rüstungen. Is klar. Und die Fingernägel bitte passend – janz wichtig!

Ich verlor dann irgendwann auch völlig den Faden was die ganzen Familienmitglieder angeht. Jeder sieht aus wie jemand anderes. Und doch sehen sie teilweise alle gleich aus. Weil alle von Göttern abstammen oder von Trojanern oder von beidem? Je nachdem wies grad gebraucht wird oder so. Ich habs irgendwann aufgegeben. So viele Namen. Ein Hektor mit KAAAA ein Hector mit ZEEEEE………. Auch die Gründe für das Ganze wirken hingeklatscht oder an den Haaren herbei gezogen.. Und mittendrin die wunderschöne Helen mit ihren wirren Flashbacks die alles kann und alles weiß, die die stärkste ist, die meisten Kräfte hat, Welten erschaffen kann, dann aber doch nur die Eine, die Erdbeben und Blitze machen kann, fliegen und das Wasser beherrschen kann und überhaupt kann sie alles. Vor allem leiden weil sie sooo verliebt ist und sooo verletzt und soooo nervig und dämlich, dass es weh tut. Und dann ist sie doch wieder soo schlau…. Gooott.

Es passiert auch einfach nichts. Das war bei den Vorgängern schon so. Es plätschert alles vor sich hin, es gibt neue Erkenntnisse und so, und es gibt auch eine Handlung, aber es wirkt so… lahm. Und als dann mal die Action los geht ist sie auch schon wieder vorbei. Und die Action die beschrieben wird ist wirklich einfach nur schlecht und unspannend geschrieben. Die Schwertkämpfe sind unspektakulär und sollen barbarisch rüber kommen. Und am Ende wirkt alles wie Sandburg bauen im Buddelkasten.

Bei mir kam nichts an. Einer meiner Lieblinge starb dann, ich dachte “Naja, wenigstens etwas Emotion”, da isser 3 Seiten weiter schon wieder da. Meh? Okay, von mir aus. Für mich war das alles nichts halbes und nichts ganzes. So leid mir das tut, wie gesagt hatte ich mich sehr darauf gefreut.

Naja, kann ja keiner ahnen. Und es gibt ja auch viele, die das alles ganz toll fanden. Ich gehöre halt nicht dazu. Aber die Cover finde ich bei allen drei Bänden wunderschön und sehr dekorativ! Wenigstens etwas ^^
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5.0 von 5 Sternen Grandioser Abschluss einer göttlichen Reihe ♥, 20. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Story + Schreibstil: Josephine Angelinis "Götterlich verliebt" ist der dritte Band ihrer Göttlich-Trilogie und konnte auf jegliche Art und Weise punkten. Dieser dritte und letzte Band überschlägt sich beinahe in der Handlung, der Leser kommt kaum zu Atem und erstickt beinahe an der unglaublichen Spannung. Emotional egreift die Autorin mich auf jeder Ebene und lässt die Göttlich Trilogie, mit der ich ja eigentlich keinen guten Start hatte, unvergesslich werden. Die Geschichte steigert sich einfach von Band zu Band und so bleibt dem Leser gar nichts anderes übrig als vollkommen hin und weg zu sein! Josephine Angelini hat einen wirklich sehr angenehmen, einfachen Schreibstil, passend zu einem Jugendbuch. Die Seiten lassen sich locker flockig lesen und trotzdem schafft es die Autorin ihren Leser dermaßen zu fesseln, dass man selbst schon glaubt Götterfähigkeiten zu haben und gleich abzuheben. Sehr ergreifend, teilweise tragisch, teilweise sehr romantisch schreibt die Autorin ihre Geschichte.

Charaktere: Ersteinmal sei gesagt, dass mir in der Göttlich Trilogie wirklich alle Charaktere gefallen habe. Und das ist eher selten, dass mich jeder Charakter irgendwie berühren oder ergreifen konnte. Josephine Angelini hat da eine ganz besondere Gabe, die ihre Charaktere so greifbar und real erscheinen lassen. Mir stockte besonders im grandiosen Endkampf dieses Finales mehrfach der Atem, da ich einfach nicht wollte, dass einer meiner geliebten Charaktere sterben muss. Ich habe förmlich gebetet, dass mir Josephine Angelini mir nicht das Herzchen brechen wird. Aber sie hat mich letzendlich wundervoll überraschen können, denn neben dem Happy End in der Liebesgeschichten zwischen dem Protagonisten-Duo Helen und Lucas, konnte sie gleich mit einem all umwogenen Happy End aller Liebesgeschichten punkten. Oh Gott, das ist einfach so wunderschön! Besonders für meinen heimlichen Lieblingscharakter unter den Nebencharakteren Hector habe ich mich sehr gefreut. Perfekter Abschluss in jeglicher Lage!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn die Götter vor dem Tyrann erzittern..., 5. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
...steht der Trojanische Krieg kurz bevor. Helen und ihre Freunde sehen sich mit dem Problem der verfeindeten Scion-Häuser konfrontiert. Diese bekriegen sich lieber gegenseitig, als gegen die zurückgekehrten Götter zusammen zu halten. Natürlich intrigiert Helens Mutter Daphne fleißig weiter und spielt alle gegeneinander aus. Helen, deren Fähigkeiten durch die Blutsbruderschaft mit Orion und Lucas weiter angewachsen sind, hat diese kaum unter Kontrolle und verletzt Lucas schwer, ohne es zu wollen. Zum Glück kann sie auf ein paar Lektionen zurückgreifen, die Hades ihr zuvor erteilt hat, aber ob diese Lucas retten können? Kann Helen im Kampf gegen die Götter bestehen, zumal sich einige ihrer besten Freunde voller Zweifel und Misstrauen von ihr abwenden?

Der dritte Teil der Göttlich"-Trilogie setzte genau dort ein, wo der zweite Band geendet hatte. Ich musste mich zwar erst wieder ein wenig orientieren, da die Lektüre von Göttlich verloren" schon eine ganze Weile zurück lag, aber ich war sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Helen, Lucas, Orion und Co. Sind alte Bekannte und es tat so gut, diese wieder zu treffen. Auch wenn ich finde, dass Helen alles ein wenig zu einfach in den Schoß fällt, hat mich das Buch mitgerissen und begeistert. Natürlich muss Helen auch Opfer bringen, aber diese sind meiner Meinung nach nicht so groß, als dass man nicht damit leben könnte. Dass einige von Helens Freunden ihr gegenüber misstrauisch werden, ist nur zu verständlich, wenn sich die Freundin so sehr verändert, wie es bei Helen der Fall ist und dann auch noch eine große Schlacht bevor steht.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal das riesen große Plus dieses Buches. Selten hat mich eine Reihe so mitreißen können, wie diese und das ist größtenteils der Erzählweise von Josephine Angelini geschuldet. Sie ist einfach mitreißend, mächtig, gefühlvoll, farbenprächtig und so eingängig, dass die Geschichte an mir in Bildern nur so vorbei gesaust ist. Spannung kommt erstmals richtig auf, als Helen Lucas verletzt und auch im Mittelteil, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, während der große Endkampf gegen die Götter ein wenig schwach ausgefallen ist, wie ich finde. Nichtsdestotrotz hatte ich das Buch sehr schnell gelesen.

Mit den Charakteren war es ein Wiedersehen, als ob man alte Freunde wieder trifft, die man länger nicht gesehen hat. Lucas und Orion, meine zwei starken Jungs, die unterschiedliche nicht sein könnten und doch beide absolut wundervoll sind und Hector, dem in diesem Buch viel mehr Raum eingeräumt wurde, was mir sehr, sehr gut gefallen hat. Hector war dieses Mal mein heimlicher Held, während er in den Vorgängerbände nie so richtig zur Geltung kam. Er ist mutig und würde alles für seine Überzeugungen tun! Helen ist natürlich mein Liebling, aber dieses Mal muss ich ein paar Abstriche machen: Es ist einfach alles zu leicht für sie! Sie müsste für meinen Geschmack mit mehr Schwierigkeiten zu kämpfen haben, mehr Opfer bringen müssen und es hätte einen richtig dramatischen Showdown geben müssen und nicht dieses allumfassende Happy End.

Das Cover des Schutzumschlags passt wunderbar zu seinen Vorgängern. Es ist wieder ein Mädchengesicht (Helen) zu sehen, dass von griechisch anmutenden Ornamenten umrandet wird. Allerdings finde ich immer noch das Cover von Göttlich verdammt, dem ersten Teil der Trilogie, am schönsten!

Fazit: Trotz kleiner Schwächen hat mich der Abschlussband der Reihe Göttlich verliebt" von Josephine Angelini wieder einmal verzaubern können und da ich nach dem Lesen so begeistert war, kann ich diesem Buch und der gesamten Reihe vier von fünf Sternen vergeben. Alles andere würde ihr, meiner subjektiven Meinung nach, nicht gerecht werden. Ich kann jedem, der gerne Jugend-Fantasy Bücher mit einer ordentlichen Portion Romantik liest, diese Trilogie ans Herz legen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz gut aber nicht so wie erwartet, 12. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Der erste Teil der Göttlich Reihe hat mir wirklich gefallen und ich konnte es kaum erwarten die anderen beiden Bänder zu lesen. Ich habe zwar alle drei Teile regelrecht verschlungen, kann aber nicht sagen, dass mir alle Teile gleich gut gefallen haben. Meiner Meinung nach wurde das Buch zunehmend "merkwürdiger".
Manche Lösungen sind zu einfach oder kommen urplötzlich und viel zu schnell.
Natürlich ist in einem Fantasy Roman alles erlaubt, aber hier können sich die Charaktere ganz plötzlich in Tiere verwandeln und behaupten sie könnten es schon die ganze Zeit, hätten es nur nicht für nötig gehalten es zu erwähnen. Dann hätte man es meiner Meinung nach auch gleich weg lassen können. Sowie ich es empfinde lässt die Autorin die Ereignisse in diesem Band zu sehr überschlagen. Alles geht zu schnell und wird wie am Fließband abgearbeitet. Das "große Finale" ist zu simpel, der Sieg zu einfach. Alles wirkt irgendwie gehetzt.
Ich hätte mir eher noch ein weiteres Buch gewünscht und dafür mehr Liebe fürs Detail und ein "epischeres" Finale.
Nichtsdestotrotz sollte man es lesen, wenn man die ersten beiden Bänder gemocht hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Grandioser Abschluss der "Göttlich" Reihe!, 13. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Der zweite Trojanische Krieg ist ausgebrochen!
Nun da die Scions dabei sind sich gegenseitig zu bekämpfen, hängt es von Helen, Lucas und Orion ab verbündete für den Krieg zu finden.
Nebenbei wächst Helen's Macht, und mit Ihr auch das Misstrauen ihrer Freunde. Und wenn das nicht auch noch genug wäre, so hat sie immernoch mit Liebeskummer zu kämpfen.
Aber gerade für Liebeskummer und "falsche" Freunde hat Helen keine Zeit, denn Ihr steht ein großer Kampf bevor!

Aufmachung: An der Aufmachung hat sich, im Vergleich zu "Göttlich verdammt" und "Göttlich verloren" nicht viel verändert.
Das Cover ist immer noch mit genauso viel Mühe und Sorgfalt gestaltet, wie seine Vorgänger.
Nur Helen wirkt auf dem Cover viel stärker, als auf den Vorgängern - eine wahre Göttin!

Meinung: Nach dem ich schon von "Göttlich verdammt" und "Göttlich verloren" nahezu begeistert, hatte ich sehr hohe Erwartungen an "Göttlich verliebt", denn ich wollte keineswegs vom Abschluss der Reihe enttäuscht werden.

Der Schreibstil ist wieder erwartend sehr flüssig, sodass sich das Buch schnell und einfach lesen lässt.
An Spannung fehlt es natürlich auch nicht, im Gegenteil, am Ende, wenn der ein oder andere dem Tode nahe ist, könnte es einem sogar schwer fallen, das Buch aus der Hand zu legen!
Das Buch weißt immer mehr Parallelen zur eigentlichen Geschichte von Troja auf (Archillis Verse,Helena,Paris ect.), sodass man nahezu mitgerissen wird.
Was die Charaktere, die mir sonst alle so ans Herz gewachsen sind, war ich geteilter Meinung, ob man die doch alle so mögen kann.
Zunächst einmal ist da Orion. Er wird verdächtigt der Tyrann zu sein, wegen dem der neue Trojanische Krieg ausgebrochen ist, und man erfährt als Leser noch einiges mehr über seine Vergangenheit.
Auch über Helen's Mutter, Daphene erfahren wir im Laufe der Geschichte mehr.
Dann wären da natürlich wieder die Delos-Kinder. Sie sind einfach alle wahnsinnig toll und man kann sie nur gern haben.
Außerdem sorgen sie mit ihrem schwarzen Humor regelrecht für Aufheiterung - wenn Hector wenn man ihn zu einem Kampf herausfordert, der sein Tod bedeuten kann, mit Sprüchen wie "Ist Weihnachten dieses Jahr früher" ankommt, ist das einfach nur zum Lachen.
Auch Lucas hat in diesem Roman, wieder einmal mein Herz ergriffen, er ist und bleibt ganz der Alte.
Desweiteren wäre da natürlich wieder einmal unsere Haupdarstellerin Helen.
Sie wird im Laufe des Romans immer mächtiger, und ähnelt immer mehr der richtigen Helena aus Troja.
Ihren Humor hat sie dennoch nicht verloren, und sie wirft immer noch mit Sprüchen wie "Seitwann esst Ihr eigentlich alle Irrsinn zum Frühstück?" um sich.
Mit Helens Macht wächst auch das Misstrauen ihrer besten Freunden Matt und Claire, in Ihr, die es sogar in Erwägung ziehen, Helen umzubringen!
Aber auch wenn ich von dem Verhalten mancher Charaktere ,in "Göttlich verliebt" , nicht sonderlich angetan war, so kann ich nur betonen, dass die gesammte Buchreihe einfach nur unglaublich durchdacht sein muss, was man vorallem an der Geheimnissen über Orion und Daphene erfährt.
Auch die Liebesgeschichte war wieder vorhanden (diesesmal nicht nur zwischen Helen und Lucas ;-)), und ich bin froh darüber, dass sie dieses Ende genomme hat.

Alles in allem, ein göttlicher Abschluss der Göttlich-Trilogie!

Fazit: Ein Grandioser Abschluss der "Göttlich" Reihe!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bin ein bisschen enttäuscht.., 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Warum ich das Buch lesen wollte:
Nachdem ich schon Band 1 und 2 der Trilogie gelesen habe, war für mich klar, dass ich auch den Abschluss der Reihe lesen werde. Zudem hat mich Band 2 unglaublich neugierig auf Band 3 gemacht und ich war echt gespannt, wie das Ganze enden wird.

Darum geht es:
Die Welt steht kurz davor in die Hände der olympischen Götter zu fallen, die nach einem neuen trojanischen Krieg verlangen. Helen, Lucas und Orion müssen dies unbedingt verhindern, doch das ist nicht ihr einziges Problem. Ein Tyrann lauert unter ihnen, alles deutet daraufhin, dass Orion dieser ist, doch kein weiß so genau, ob das stimmt. Was aber bekannt ist, ist, dass der Tyrann gefährlich ist und ein Keil zwischen sie treiben soll. Und auch das ist noch nicht alles. Helens Kräfte werden immer stärker, ihre Macht wächst und wird bald schon unberechenbar.
Auch die Götter werden immer bedrohlicher und der Krieg scheint unvermeidbar zu sein..

Meine Meinung:
Der Schreibstil...
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber in "Göttlich verliebt" gefällt mir der Schreibstil am besten. Er ließ sich sehr gut und flüssig lesen, weswegen schnell die ersten 50, 60, 70 Seiten gelesen waren, ohne dass ich es gemerkt habe. Ich konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen und war sehr an das Buch gefesselt. Bei "Göttlich verloren" hatte ich die Erzählform ein wenig kritisiert, da ich das Gefühl hatte, dass durch den außenstehenden Erzähler die Gefühle der Personen und auch ihre Beweggründe nicht so gut herübergekommen sind. Hier war das ganz anders, worüber ich, ehrlich gesagt, ganz schön überrascht war. Gefällt mir sehr gut!

Die Geschichte...
Hier bin ich leider ein wenig enttäuscht, denn ich hatte irgendwie etwas anderes und auch Größeres erwartet. Versteht mich jetzt aber bitte nicht falsch, denn ich will damit auf keinen Fall sagen, dass ich die Handlung schlecht fand, sie ist einfach nur nicht so, wie ich es erwartet habe.
Ich fand die ersten 100 oder 150 Seiten ziemlich... lahm. Nicht langweilig, aber auch nicht wirklich interessant, irgendwie ein Mittelding mit Neigung zu interessant. Ich weiß nicht, wie ich es anders erklären soll, ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine.
Weitergehen tut es auch nicht so viel besser. Es wurde zwar immer interessanter, spannender aber nicht. Mir fehlten so ein bisschen Wendungen der Handlung, mit denen man nicht unbedingt rechnen würde. Alles war ein wenig vorhersehbar.
Zum Ende hin wurde alles dann auch endlich ein wenig spannender, allerdings nicht so, dass es einen aus den Socken haut. Man hätte da so viel mehr rausholen können! Es ging alles viel zu schnell, ein schnips mit dem Finger und die Sache war gegessen! Ähh zumindest so ungefähr. Ich finde das ziemlich schade, denn Potenzial für mehr steckte auf jeden Fall in den Büchern drin.

Die Charaktere...
Ich werde mich hier kurzfassen, obwohl ich mich stundenlang über bestimmte Charaktere auslassen und aufregen könne, allen voran über Helen. Da ich mir aber nicht so sicher bin, inwiefern ich euch Spoilern würde, lasse ich es lieber. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet. Sie kamen mir teilweise ziemlich realistisch vor und ich finde, dass sich alle im Laufe der Reihe weiterentwickelt haben. Die einen mehr, die anderen weniger.
Leider wurden mir einige Charaktere (*hust*Helen*hust*) teilweise sehr unsympathisch, was ich richtig schade finde, aber ich denke, dass dies Geschmackssache ist und von Person zu Person unterschiedlich ist. Ich weiß noch nicht mal so genau, woran es liegt. Klar, es gab einige Sachen, die mich sehr gestört haben, aber die waren auf jeden Fall nicht alleine der Grund dafür. Irgendwas anderes war da noch, aber was genau kann ich leider nicht benennen.

Fazit...
"Göttlich verliebt" ist ein netter Abschluss der Trilogie, von dem ich allerdings mehr erwartet hatte. Ich bin ein bisschen enttäuscht darüber, denn Potenzial um es besser zu machen war definitiv da! Von mir gibt es sehr knappe 4 Sterne.
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2.0 von 5 Sternen Nicht besonders göttlich - zäher, unglaubwürdiger Abschluss, 14. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verliebt (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Im finalen Band der Göttlich-Trilogie muss Helen nicht nur gegen die zwölf Götter kämpfen, die die Erde unterjochen wollen, sondern erntet mehr und mehr Misstrauen in den eigenen Reihen. Seit sie, Lucas und Odin das Ritual vollzogen haben, entdeckt sie mehr und mehr Kräfte in sich. Ihren Freunden wird sie unheimlich, doch Helen sieht darin ihre Chance, Zeus ein für allemal zu besiegen. Ob ihr das gelingen kann?

Und was ist mit Lucas und Odin? Für wen schlägt ihr Herz stärker? Für Lucas, ihren Cousin, oder für Orion, den alle für den Tyrannen halten? Wer ist der Tyrann?
Kann ein einzelnes Mädchen das alles überhaupt bewältigen?

Meine Meinung

Göttlich verliebt, der letzte Band der Göttlich-Trilogie, schließt nahtlos an seinen Vorgängern Göttlich verloren an. So nahtlos, dass ich anfangs erhebliche Schwierigkeiten hatte, mich zurechtzufinden. Ich wusste nach einem Jahr kaum noch, wer welche Rolle spielt, zu welchem Haus gehört, wer Mensch war und wer nicht. Anfangs habe ich sogar Zach mit Orion verwechselt und war entsetzt, dass er tot sein soll - bis ich gemerkt habe, dass Zach nicht Orion war. Wer Zach war? Das weiß ich immer noch nicht. Erschwert wurde das ganze dadurch, dass sich einige Figuren sehr ähnlich sehen, mache sind 1:1-Abbilder von Göttern. Da den Überblick zu behalten war ziemlich schwierig.

Inhaltlich dreht sich in diesem Band alles um den Tyrannen. Während die anderen Häuser sich auf Orion verbissen haben, da er Erdbeben auslösen kann und der Sohn zweier Häuser ist, hatte ich von Anfang an einen ganz anderen Verdacht: der sich auch bestätigt hat. Insofern hat sich, was das große Mysterium um die Identität des Tyrannen betrifft, für mich nicht besonders viel Spannung aufbauen können.

Die Dreiecksgeschichte um Helen, Orion und Lucas wird weiter ausgebaut und hier hat Angelini einen ganz einfachen Trick angewandte, um sie aufzulösen. Etwas sehr weit hergeholt und nach so langer Zeit irgendwo auch ein wenig unglaubwürdig, aber machbar. Ich fand es nicht so elegant gelöst, es wirkt dadurch sehr konstruiert und gewollt. Allgemein finde ich die Entwicklung der Figuren etwas sehr konstruiert und bei vielen unglaubwürdig. Was auch damit zu tun haben kann, dass mir an vielen Stellen die emotionale Spannung fehlt und ich die Handlungen der Figuren auf dieser Ebene einfach nicht nachvollziehen kann.

Ich weiß auch nicht genau warum, mich konnte Band 3 noch weniger packen als Band 2. Die ganzen Enthüllungen alter Familiengeheimnisse kommen so plötzlich, es wird viel auf blutige Kämpfe gesetzt, am Ende gibt es ein gigantisches Gemetzel und das Geheimnis um den Tyrannen ist eigentlich keines, wenn man aufmerksam liest. Ich will nicht sagen, dass es langweilig war, denn das stimmt nicht. Es war schon Spannung da. Was mir gefehlt hat, war mehr das Emotionale, das Mitfiebern mit den Figuren. Vor allem, als Helen gegen Achills Champion antritt und alles, was damit zu tun hat. Gerade in solchen tragischen Szenen haben mir die Emotionen gefehlt. Oder sie wurden so gebaut, dass man nur Fragezeichen im Kopf hatte. Eine meiner liebsten Figuren stirbt, sodass ich fassungslos vor dem Buch sitze, nur um einige Kapitel weiter zu erfahren, dass er wiedererweckt wurde. So kann man es auch machen, finde ich aber nicht gut.

Und an anderer Stelle war es zu viel. Die Art beispielsweise, wie Lucas mit der Beziehung von Helen und Odin umgeht, passt nicht zu ihm. Er benimmt sich wie ein kleines Kind, dem man das Spielzeug abgenommen hat. Wo ist da der große, tapfere Scion geblieben?

Sprachlich war es so weit in Ordnung, mir wurde es teilweise zu viel. Manche Formulierungen sind extrem blumig und dramatisch und lesen sich einfach nicht schön. Es wirkt alles zu viel, zu dick aufgetragen, zu gewollt. Wenn man immer nur einige Kapitel liest, ist es okay, wenn man das ganze Buch am Stück liest, rollt man gerne einmal genervt mit den Augen über die schnulzigen Übertreibungen.

Fazit: Ein etwas zäher Abschluss mit einer übermächtigen Protagonistin, die in meinen Augen so viel kann, dass sie langweilig wirkt. Band 3 konnte mich noch weniger als die Vorgänger begeistern, es plätschert alles vor sich hin, Emotionalität und Nachvollziehbarkeit fehlten an vielen Stellen.

2,5 von 5 Punkten

Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 0 Punkte, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt

~*~ Dressler ~*~ 458 Seiten ~*~ ISBN: 978-3791526270 ~*~ Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ~*~ 19,95€ ~*~ 1. März 2013 ~*~
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Göttlich verliebt (Göttlich-Trilogie 3)
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