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5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Mystery- Thriller
Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits...
Vor 15 Monaten von Bücherwürmchenswelt veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter Berlin
Was passiert mit uns, wenn wir einen Selbstmord, der ein Mord sein könnte mit eigenen Augen mitansehen? Was geht hier in unseren Köpfen vor und falls es ein Mord war, müssen wir nun Angst um unser Leben haben? Genau so etwas beobachten zwei Mädchen im Thriller von der Autorin Tanja Meurer.

Theresa und Camilla beobachten einen Mann, wie er...
Vor 15 Monaten von Si Mone veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Mystery- Thriller, 10. Januar 2013
Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen.
Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …

"Glasseelen" ist der erste Band der "Schattengrenzen"- Reihe von Tanja Meurer und ein Mystery-Thriller bei dem die Grenzen zwischen Realität und Fiktion fließend sind; man taucht ein in eine Welt in der nichts ist, wie es scheint.

Ab der ersten Seite ist man direkt im Geschehen, da die Autorin sofort in die Materie einsteigt und Erklärungen nach und nach nachliefert. Bis zum Schluss ist die Spannungskurve konstant hoch angelegt und auch das Erzähltempo ist durchweg straff zu lesen.

Dabei ist die Handlung stets sehr atmosphärisch gehalten und durchzogen von Düsternis und Geheimnissen. Weiterhin ist "Glasseelen" stellenweise ziemlich gruselig und brutal, sodass es vielleicht nicht jedermanns Sache sein mag, aber für alle, die sich darauf einlassen können, ein überaus spannendes Lesevergnügen bietet.

Jedoch findet sich in diesem Auftakt auch eine angenehme Portion Romantik wieder, die sich gut in die Handlung miteingliedert ohne dabei zu aufdringlich zu erscheinen, da sie einfach authentisch mit der Haupthandlung verschmilzt.

Tanja Meurer hat mit ihrem ersten Band der "Schattengrenzen" viel Ideenreichtum, Phantasie und Kreativität bewiesen, so wie sie verschiedene Elemente zu einer extrem spannenden und auch gruselig- angehauchten Story kombiniert, die die Geschichte "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann als Grundlage nimmt.

Zum größten Teil ist "Glasseelen" in sich abgeschlossen, jedoch bietet das Ende einen ziemlichen Cliffhanger, der einen Ausblick auf den nächsten Band "Der Rebell" liefert und hoffentlich diesem ersten Teil in nichts nachstehen wird.

Tanja Meurer schreibt sehr bildhaft und atmosphärisch, wodurch ein tolles Gefühl beim Leser heraufbeschworen wird und die Dramatik perfekt transportiert.
Weiterhin liest sich "Glasseelen" überaus flüssig und packend. Schon nach kürzester Zeit entwickelt sich dieses Buch zu einem perfekten Pageturner, bei dem alles perfekt zusammenpasst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystery-Thriller-Steampunk mitten in Berlin, 20. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen - Schattengrenzen #1 (Kindle Edition)
Hoppla!

Ich habe ein paar Tage gebraucht, bis ich das Buch verdaut habe. Anfangs war ich nicht sicher. Hat es gut unterhalten? War ich gefesselt genug? Nach einigen Tagen kann ich nun sagen: Ja, es hat mich gefesselt. Und zwar nachhaltig.

Weshalb ich nicht ganz sicher war? Es ist ein sehr merkwürdiger Grund: Die Sprache ist wahnsinnig genau, Stimmung wird fast auf jeder Seite vermittelt. Sei es, wenn Ratten oder Schaben Geräusche machen oder die Protagonistin gegen feuchte Wände kommt. Alles war bis aufs kleinste Detail sehr gut beschrieben. Fast schon zu gut. Es blieb kaum Interpretationsfreiraum und genau aus dem Grund musste ich erstmal ein paar Tage darüber nachdenken. Wird wohl kaum jemand nachvollziehen können, deshalb bitte selbst lesen, denn Glasseelen ist ein fantastisch, ausgearbeiteter Roman mit einer soliden Grundidee mit einer tollen Sprache und einer genialen Handlung. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

FAZIT: Unbedingt lesen und in den Untergrund Berlins abtauchen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein neuer Stern am Mysteryhimmel, 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen (Schattengrenzen) (Taschenbuch)
Grundidee der Handlung:
Der Inhalt dieses Buches ist ab dem ersten Satz fesselnd. Camilla und Theresa sind beste Freundinnen. Sie haben beide die Gabe seltsame Phänomene sehen und deuten zu können.
Nach dem Museumsbesuch und der darauffolgende Sturz des Mannes vor ihre Füße verändert sich das Leben beider Frauen schlagartig.
Theresa verschwindet spurlos aus dem Krankenhaus, während Camilla in den Untergrund Berlins flüchtet und dort von Amadeo und Chris aufgenommen wird.
Eine eigene Stadt unterhalb Berlins „Ancienne Cologne“
Christoph wuchs dort bei Amadeo auf, nachdem seine Mutter bei der Geburt starb.
Sie war damals auf der Flucht nach dem „Sandmann“. Nach ihrem Tod verpflanzte Amadeo die Augen und die Seele der Mutter in einen anderen Körper.
Camilla kann teilweise das Gute vom Bösen nicht unterscheiden.

Das Buch ist stellenweise sehr gruselig geschrieben. Teilweise beängstigend, trotzdem kann man das Buch nicht zur Seite legen.
Tanja Meurer hat eine sehr grosse Fantasie bewiesen mit einen hohen Thrillanteil.
Sie hat mit viel Talent von Ernst T. A. Hoffmann`s das Werk „Sandmann“ gut in ihre Geschichte eingebaut.
Tanja Meurer hat einen flüssigen und sehr lebendigen Schreibstil, so das man das Gefühl bekommt, mitten in der Geschichte dabei zu sein.
Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.

Aufmachung des Buches:
Das Cover ist sehr beeindruckend und gibt schon den entscheidenden Hinweis darauf, das der Inhalt des Buches gruselig sein wird.

Fazit:
Mit Glasseelen hat Tanja Meurer einen faszinierenden und spannenden Auftakt ihrer Buchreihe eröffnet.
Es bleibt einem nur die Ungeduld auf die nächsten Teile zu warten, die hoffentlich genauso mystisch und gruselig sein werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Reise in Berlins "Unterwelt", 5. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die 19jährige Camilla und ihre Freundin Theresa machen zwischen Abi und Studium Urlaub in Berlin. Bei einem Besuch der Museumsinsel werden sie Zeuginnen, wie ein Mann von einem Dach stürzt und stirbt. Seine Augen zerfallen zu Staub und aus seiner Hand rollen zwei blutige Augäpfel ...

Dies ist der Auftakt in ein temporeiches, gruseliges und durchweg spannendes Abenteuer, in dem oft Zweifel aufkommen, wer es denn nun gut mit Camilla meint und wer ihr nach dem Leben trachtet. Auf der Flucht vor einem Polzisten gelangt sie in das mystische Ancienne Cologne, eine Stadt unter der Stadt, voller Geheimnisse und faszinierender Charaktere.
Mir gefällt die spannend-gruselige Stimmung, das hohe Tempo und vor allem die Verknüpfungen mit dem "Sandmann" von E.T.A. Hoffman. Von Anfang an konnte ich mich sehr gut in Camilla hineinversetzen. Eine liebenswerte Figur mit Ecken und Kanten.
Bei aller Spannung kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Die sich vertiefende Liebe von Chris und Camilla fügt sich frei von Kitsch ganz natürlich in die Handlung ein.
Eine sehr ideenreiche, originelle und gut geschriebene Geschichte, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat und ab und zu überraschen konnte.

Das Ende des Buches bietet gleichzeitig schon einen Ausblick auf den Folgeband, den ich schon mit Spannung erwarte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Thriller in Berlins Unterwelt, 4. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen - Schattengrenzen #1 (Kindle Edition)
"Glasseelen" von Tanja Meurer ist ein spannender Thriller, der vor allem in Berlins Unterwelt spielt. Viele der im Buch beschriebenen Orte gibt es wirklich. Die Personen sind sehr gut und vielschichtig charakterisiert, ihre Motivation ist jeweils nachvollziehbar. Die Handlung weist einige Überraschungen auf, vor allem, was Camilla (die Heldin) betrifft. Gefallen hat mir auch die Art und Weise, wie der "Sandmann" von E.T.A. Hoffmann eingearbeitet und erweitert wurde. Ich habe das Buch im Laufe der letzten Woche jeweils morgens und abends in der S-Bahn gelesen, und es hat mich sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich hier fünf Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungener mystischer Thriller, 7. Januar 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
*Buch/Stil/Charaktere*
Glasseelen ist der erste Band der Reihe Schattengrenzen in deren Zentrum es um Camilla und deren Cousin Oliver geht. Dieser Thriller handelt aber ausschließlich von Camilla und dass die Grenze zwischen Gut und Böse manchmal „schattig“ ist.
Mit einem sehr bildhaften Schreibstil aus Erzählersicht schafft die Autorin einen Kinofilm im Kopf, der streckenweise leider etwas langatmig geraten ist.
Die Charaktere sind gut durchdacht, entwickeln sich im Laufe der Geschichte interessant weiter. Manchmal schießt die Autorin aber etwas über das Ziel hinaus und baut zu viele vorhersehbare Wendungen/Verstrickungen ein. Tanja Meurer hat Ernst T.A Hoffmanns Sandmann für diese Story modern interpretiert und damit ein Werk geschaffen, dass zwar nicht ganz so toll wie das Original ist, aber sich trotzdem nicht verstecken muss.

*Story*
Camilla macht mit ihrer Freundin Theresa vor Beginn des Studiums Urlaub in Berlin. Vor einem Museum stürzt sich ein Mann vor ihren Füßen zu Tode. Während Camilla sieht, dass seine Augen zu Staub werden, beobachtet ihre Freundin einen Mann auf dem Dach des Museums.
Unter Schock warten sie in einer psychiatrischen Anstalt auf ihre Eltern. Theresa verschwindet in der Nacht spurlos und Camilla gelangt auf der Flucht vor seltsamen Wesen in die Unterwelt Berlins. Hier entdeckt sie eine Subkultur in einer versunkenen Stadt mitteralterlich er Gebäude, welches sich (ironischer weise) Ancienne Cologne nennt. Amadeo regiert hier über altertümliche Uhrwerk- und normale Menschen. Camilla landet damit in einem Kampf zwischen Gut und Böse, in der nicht alles so klar ist, wie es scheint.

*Fazit*
Glasseelen ist trotz kleinerer Schwächen ein toller Auftakt für Tanja Meurers Reihe, die ich Fans für das Mystische voll empfehlen kann. Danke, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, es über die Leserwelt lesen zu dürfen. Ich warte nun voller Ungeduld auf die nächsten Teile und gebe derweil 4 von 5 Sternchen für diesen gelungenen mystischen Thriller.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter Berlin, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen (Schattengrenzen) (Taschenbuch)
Was passiert mit uns, wenn wir einen Selbstmord, der ein Mord sein könnte mit eigenen Augen mitansehen? Was geht hier in unseren Köpfen vor und falls es ein Mord war, müssen wir nun Angst um unser Leben haben? Genau so etwas beobachten zwei Mädchen im Thriller von der Autorin Tanja Meurer.

Theresa und Camilla beobachten einen Mann, wie er sich in die Tiefe stürzt – er landet direkt vor ihren Füßen. Sie müssen mitansehen, wie dieser Mensch zerbricht und sind geschockt. Die Polizei will die zwei Mädchen verhören, doch viel lassen sie nicht aus sich bringen. Theresa hat sogar einen Schatten hinter dem Mann gesehen, der Selbstmord begangen haben soll. Dies erzählt sie noch Camilla, bevor sie selbst spurlos verschwindet. Da macht Camilla einen schrecklichen Fund, eine Leiche, die sich als die der Freundin Theresa entpuppt. Alle Opfer haben ein gemeinsames Werk – ihre Augen fehlen...

Die Autorin lässt den Leser sofort in die Geschichte eintauchen, man ist gleich mitten dabei. Zuerst lernt man Camilla und Theresa kennen, unmittelbar vor dem Geschehen. Beide bekommen Panik und erinnern sich an andere schreckliche Dinge. Noch dazu haben diese zwei übersinnliche Wahrnehmungen, da wird einem schon klar, dass dieser Thriller sich ins Mystische bewegt. Beide Mädchen sind sehr gut beschrieben vom Charakterbild her, man kann sich gleich denken, wie sie in etwa ticken. Sogleich fühlt man auch mit ihnen mit, denn keiner mag so etwas sehen.

Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über Camilla, was mit Theresa ist, bleibt jedoch lange im Ungewissen. Camilla kommt schon ziemlich anfangs sehr gefühlskalt rüber, als Leser wird man halbwegs geschockt mit einer Szene – wer läuft denn an einer Leiche vorbei und im nächsten Moment ist dies vergessen? Etwas unzureichend dargestellt, es kommt einem vor, als hätte die Autorin die weitere Handlung vergessen nach diesem Ereignis. Als Camilla jedoch in einer längst vergessenen Stadt ankommt, kommt etwas mehr Schwung in das Buch und man wird förmlich in die Geschehnisse hineingerissen und hofft sogar auf eine kleine Liebesgeschichte neben den unangenehmen Morden und dergleichen.

Man begleitet Camilla auf der Suche nach des Rätsels Lösung und auf der Flucht vor Grimm. Jedoch ist die Protagonistin sehr naiv dargestellt, was etwas störend zu empfinden ist. Sie glaubt alles sofort und ihre Gefühle machen sich auch schnell selbstständig, zum eigenen Empfinden etwas zu schnell.

Auf ihrem Weg lernt Camilla und auch der Leser viele neue Gesichter kennen, jeder hat seine eigene Art und einen interessanten Charakter. Da gibt es einige, die man gleich zu Anfang gar nicht leiden kann und hier mit Camilla wütend auf solche ist. Geheimnisse gibt es in dieser Geschichte auch sehr viele, die es aufzudecken gilt und die die Geschichte noch spannender machen. Man fragt sich, wie die Fäden alle miteinander zusammenhängen, wo hier der springende Punkt ist, dass sich alles auflöst. Camilla lässt sich viel zu oft von ihren Gedanken und Gefühlen mitreissen und so ganz kann man ihren Gedankengängen nicht immer folgen.

Dann gibt es da noch Chris, auch ein etwas geheimnisvoller Junge – zu dem sich Camilla aber sofort hingezogen fühlt, welchen man auch sofort vor Augen hat beim Lesen. Hier treffen zwei Welten aufeinander und es ist spannend zu erfahren, wie unterschiedlicher sie nicht sein können.

Die Charaktere an sich sind gut ausgearbeitet, jeder für sich hat eine eigene Persönlichkeit, wenn sich auch öfters bei manchen etwas gleicht. Sie wurden sehr detailliert beschrieben und man hat eigentlich jeden vor Augen und kann sich ein Bild zusammenfilmen im Kopf. Die seltenen, aber geheimnisvollen Personen in dem Buch machen die Story recht spannend und lassen einen bis zum Ende fiebern, was nun dabei rauskommt und ob man richtig liegt mit seiner Schätzung, was hier vor sich geht.

Das Wörtchen „Spinner“ taucht etwas zu oft in Camillas Wortschatz auf, da hätte man ein anderes ab und zu verwenden können. Am Schreibstil der Autorin lässt sich nichts auszusetzen, man kommt flüssig voran und kommt gut mit – man hat die Szenen sogar sehr gut im Kopfkino bereit. Leider ist die Geschichte an manchen Stellen zu vorhersehbar und irgendwie scheinen alle Personen in diesem Roman etwas leicht naiv zu sein und alles zu glauben, was einem vorgesetzt wird. Manche Handlungen sind nicht ganz nachvollziehbar und an manchen Stellen fehlt es etwas an humanen Gefühlen bzw. Handlungsweisen – an anderen wiederum sind sie zu schnell und zu oft da. Es passiert einiges auch einfach zu schnell, anderes wiederum wird bis ins kleinste Detail geschildert. Vieles wird auch einfach zu schnell abgehandelt und so dargestellt, dass es halt so ist – an diesen Stellen hätte man etwas mehr erwartet. Es wird vieles einfach zu schnell von der Hand abgehandelt, geht viel zu leicht daher.

Es sind einfach die kleinen Widersprüche der Handlung an sich, die die Schwäche aufzeigt, was den Lesefluss aber nicht unbedingt stört und die Story nicht unspannender macht. Dass die Autorin auf die Geschichte des Sandmanns zurückgegriffen hat, macht dies umso spannender, es zeigt, wie sehr sie sich mit der Geschichte auseinander gesetzt hat und diese in ihren Roman verarbeitet hat, was ihr wirklich sehr gut gelungen ist.

Die Autorin versteht es, den Leser oft in verschiedene Richtungen denken zu lassen, wer hier nun böse oder gut ist – und das wiederkehrend und umgekehrt!

Trotz leichter Schwächen im Erstlingswerk der Autorin kann man den Roman bedenkenlos weiterempfehlen für eine gute, kurzweilige Unterhaltung.Ein erfahrener Leser wird vermutlich die Schlüsse ziehen können, wo sich das Ende hinbewegt, nichts desto Trotz ist es eine aufregende Reise in eine andere Welt. Auf die Folgebände kann man gespannt sein, wie es sich bei der Protagonistin weiterentwickelt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Story - gelungener Auftakt, 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen (Schattengrenzen) (Taschenbuch)
Ab der ersten Seite ist man von der Geschichte gefangen, da es keine langen Erklärungen gibt, sondern sofort die Handlung beginnt. Dies macht es dem Leser einfach in die Geschichte einzutauchen und sich fesseln zu lassen.
Die Idee, dass sich unter Berlin noch eine Stadt befindet, in der sowohl "normale Menschen" als auch eher furchterregende Gestalten leben, ist wirklich klasse. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und bildhaft, was es sehr einfach macht, sich in die Geschichte hineinzudenken. Ich fand das Buch sowohl spannend, ein wenig romantisch - was ich sehr schön eingebaut fand - und auf jeden Fall auch ziemlich unheimlich, aber dafür ist es halt eben auch eine gute Mystery/ Thriller Mischung.
Von meiner Seite aus, gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der hammer!, 6. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen (Schattengrenzen) (Taschenbuch)
Drauf aufmerksam gemacht hat mich das Titelbild und der Titel des Buches.
Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie ich es fand aber das ist irrelevant.
DIESES BUCH IST EINFACH DER HAMMER!
Der Spannungsbogen dieses Buches bleibt von Anfang bis Ende auf einer Skala von 100 wie ich finde.
Wobei er manchmal ein wenig absinkt, was aber schnell wieder behoben ist.
Ich finde es klasse, was Tanja Meurer aus dem alten Buch "Der Sandmann" gemacht hat!
Ich hätte nie erwartet, dass dieses Buch so spannend sein könnte!
Allerdings würde ich sagen erst ab dem Alter von 14 oder 15 Jahren, da es an manchen Textstellen echt brutal, schockierend und grausam ist und daher vielleicht nicht gerade geeignet für ein 11 oder 12 Jähriges Kind, aber sonst untopbar!
ICH KANN DIESES BUCH NUR EMPFEHLEN! KAUFT ES EUCH, IHR WERDET ES NICHT BEREUEN!
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5.0 von 5 Sternen Schattengrenzen Band 1 - Glasseelen, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Glasseelen (Schattengrenzen) (Taschenbuch)
Um dem Stress vom Abitur zu entkommen, machen die beiden Freundinnen Camilla und Theresa Urlaub in Berlin. Bei ihrem Besuch auf der Museumsinsel jedoch, stürzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums und landet direkt vor den Füßen der beiden Mädchen. Camilla muss mit ansehen, wie sich die Augen des Mannes in Staub auflösen und nur die leeren Höhlen zurück bleiben.
Doch der scheinbare Suizid wirft schon bald Fragen auf.
Steht er im Zusammenhang mit der Mordserie, die seit einiger Zeit Berlin in Atem hält?
Als dann auch noch Theresa aus der psychiatrischen Betreuung verschwindet und Camilla sich von einem dem „Sandmann“ gejagt sieht, flüchtet sie in die Katakomben unter Berlin und findet sich bald in „Ancienne Cologne“ wieder; einer Stadt unter der Stadt. Dort trifft sie auf Amadeo, das greise Oberhaupt der Stadt und auf Chris, einen gutmütigen Punk.
Nach und nach gelingt es Camilla und Chris, die mysteriösen Geschehnisse um sie herum zu verstehen.

Die Basis der Geschichte bildet E.T.A. Hoffmans „Der Sandmann“ und wer diesen kennt, wird mit einigen „Aha!“-Momenten erfreut. Doch auch Lesern, die mit dem Werk nicht vertraut sind, werden keine Mühe haben, den Geschehnissen folgen zu können, da auch später noch einmal eine kurze Zusammenfassung des Sandmannes gegeben wird.

Wer jetzt noch glaubt „Glasseelen“ sei ein Mystery-Thriller wie jeder andere, wird nach den ersten Seiten eines besseren belehrt. Die Autorin Tanja Meurer ist nicht zurückhaltend, mit den Beschreibungen der Geschehnisse um Camilla. Vom ersten Moment an steht der Leser mitten in der Handlung und es fällt nicht schwer, sich mit den Personen zu identifizieren und in die Umgebung hinein versetzt zu fühlen.

Anders als bei vielen anderen Büchern dieses Genres, sind die Charaktere nicht Mittel zum Zweck um von einem Ereignis ins nächste zu stolpern und den Spannungsbogen so hoch wie möglich zu halten. Man merkt, dass die Autorin viel Zeit investiert hat, um ihre Charaktere so authentisch wie möglich werden zu lassen. Die einzelnen Persönlichkeiten harmonieren miteinander, ohne dass es gezwungen oder künstlich wirkt und ihre Natürlichkeit verstärkt den Eindruck, dass die Charaktere reale Personen sind und keine Marionetten. Trotz allem hat man als Leser nicht den Eindruck, dass die Geschichte an Spannung verliert oder gar zum Erliegen kommt. Die Entwicklung und Integrierung der Charaktere ist wunderbar mit der Handlung verwoben, sodass sie nicht langatmig oder erzwungen scheint.

Eine Spur Romantik darf natürlich nicht fehlen und auch hier hat sich die Autorin sehr gut darauf verstanden, diese in die Geschichte zu integrieren und nicht aufgesetzt wirken zu lassen. Sie wirkt nicht überladen und unnatürlich oder zwingend notwendig, sondern entwickelt sich durch die Charaktere scheinbar von selbst.

Alles in allem ist „Glasseelen“ seit langem wieder ein Thriller, der es Wert ist gelesen zu werden. Wer es spannend mag und keine erzwungenen Gruselmomente oder billigen Horrortrash haben will, der ist mit dem ersten Band der Reihe „Schattengrenzen“ bestens beraten.

Der Band ist in sich abgeschlossen, doch das Ende mach Lust auf mehr. Ich für meinen Teil, bin sehr gespannt auf die weiteren Bände und werde sie definitiv meiner Sammlung hinzufügen.
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Glasseelen - Schattengrenzen #1
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