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5.0 von 5 Sternen Ein wirklich guter althistorischer Roman., 30. August 2013
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alexander der Große - Die Perserinnen: Historischer Roman (Die Alexander-Chroniken 2) (Kindle Edition)
"Die Perserinnen - Babylon 323" ist quasi die Fortsetzung von Elfriede Fuchs großartigem Roman "Eine Krone für Alexander". Die Autorin setzt aber nicht direkt Alexanders Lebensgeschichte fort. Die Protagonistin in diesem Band ist die Tochter des letzten legitimen Großkönigs, der und dessen Blutlinie von dem Eunuchen Bagoas fast ausgerottet worden ist.

Paruschjati (beziehungsweise griechisch "Parysatis") bedeutet "Die viel Glück hat". Das braucht sie auch, um die verschiedenen Thronwirren lebendig zu überstehen. Zudem ist sie eine mutige und entschlossene junge Frau. Der Handlungsfaden des Romans ist sehr komplex. Die Haupthandlung spielt wie im Titel angeben in Babylon des Jahres 323 v. Chr. und befasst sich mit den letzten Tagen im Leben Alexanders. Die Autorin schreibt aus der Perspektive Paruschjatis. Der Eroberungsfeldzug Alexanders wird eher nebenbei in Flashbacks in ihrer Erinnerung erzählt. Anspruchsvoll ist auch die nicht chronologische Darstellung. Mit dem Schulwissen "333 bei Issos Keilerei" kann man der Handlung nicht so gut folgen. Die Autorin wendet sich an historisch interessierte Leserinnen und Leser. Auch in diesem Buch schließt die Autorin historische Lücken durch gelungene und nachvollziehbare dichterische Freiheit. Die historisch ungeklärte Frage, ob Alexander ermordet wurde oder eines natürlichen Todes starb, umgeht die Autorin geschickt. Das Schicksal der Frauen Alexanders und die Diadochenkämpfe lässt die Autorin offen. Ich hoffe noch auf einen weiteren Band. Die Verwendung der griechischen und persischen Namensformen, macht das Lesen nicht gerade leichter.

Das Leben am persischen Hof und die Probleme der Vielehe lassen fragen, ob mehr als ein Ehepartner (gleichzeitig) wirklich das Gelbe vom Ei ist. Aber Alexanders Frauen geht es, wie auch Philips Frauen in "Eine Krone für Alexander" nicht um Liebe, sondern um Macht. Die Zwänge zwischen den Limitierungen und den Möglichkeiten der königlichen Frauen hat die Autorin wirklich gut und nachvollziehbar dargestellt. Insgesamt fand ich das Buch gerade wegen des Perspektivwechsels genauso fesselnd wie das erste Buch der Autorin. Ihre Charaktere leben. Fünf Sterne für ein sehr empfehlenswertes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Geschichtsstunde, 24. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Alexander der Große - Die Perserinnen: Historischer Roman (Die Alexander-Chroniken 2) (Kindle Edition)
Eine fesselnde Geschichte über das Leben von Paruschjati, der jüngsten Tochter des persischen Großkönigs Artaxerxes III. und Ehefrau von Alexander dem Großen. Ihr Name bedeutet 'Die viel Glück hat' und das braucht sie auch, um diverse Machtintrigen zu überleben. In den letzten Wochen vor Alexanders Tod eskaliert der Kampf um seine Nachfolge nicht nur zwischen seinen Leibwächtern und Offizieren, sondern auch zwischen seinen Ehefrauen. Bisher hat Alexander nur einen unehelichen Sohn von gerade einmal drei Jahren ...

Der Leser bekommt Einblick in das Leben am Hofe der letzten persischen Großkönige und des mächtigen Eroberers Alexander. Eifersucht zwischen seinen Ehefrauen, aber auch die kulturellen Unterschiede von Persern und Griechen im damaligen Babylon sorgen für ausreichend Spannung.

Die parallele Verwendung von persischen und griechischen Namen sorgt allerdings stellenweise für Verwirrung und manchmal braucht es etwas Mühe, sich auf der Zeitschiene zwischen aktueller Handlung und Paruschjatis Träumen richtig einzuordnen. Nichts desto trotz ein unbedingt lesenswertes Buch.
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5.0 von 5 Sternen solider historischer Roman, 6. April 2015
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Rezension bezieht sich auf: Alexander der Große - Die Perserinnen: Historischer Roman (Die Alexander-Chroniken 2) (Kindle Edition)
Der Hauptcharakter ist sehr gut ausgearbeitet, erfährt man doch sehr viel über seine persönliche Geschichte, indem Rückblenden benutzt werden. Dabei erfährt man auch viel über den historischen Werdegang Persiens. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und es verstanden, historische Fakten mit Fiktion zu verbinden. Sie schafft es auch, den Sachverhalt spannend rüberzubringen.
Fazit: Alles, was ein sehr guter historischer Roman braucht. Einziges Manko sind noch die vorhandenen Rechtschreibfehler.
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5.0 von 5 Sternen Eine interessante Perspektive, 10. März 2015
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Rezension bezieht sich auf: Alexander der Große - Die Perserinnen: Historischer Roman (Die Alexander-Chroniken 2) (Kindle Edition)
Sehr gut geschrieben. Perfekter historischer Hintergrund. Es ist sicher nicht einfach, aus der Sichtweise der Antike zu schreiben. Der Autorin ist das gelungen und sie bringt es dem Leser auch in einer sehr ansprechenden Weise näher.
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4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 29. September 2013
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Rezension bezieht sich auf: Alexander der Große - Die Perserinnen: Historischer Roman (Die Alexander-Chroniken 2) (Kindle Edition)
und auch ein interessanter Einblick in eine Lebenswelt die so völlig anders ist als die unsere. Männer und Frauen leben in zwei vollständig verschiedenen Welten, Frauen haben sogar ihren eigenen Palast und Männer den ihren. Begegnungen untereinander sind mehr zweckgebunden als emotional. Gegenseitige Zuneigung ist unnötig, die Beziehungen gelten dem Erhalt von Status. Endet die Ehe, wie in diesem Fall, mit dem Tod eines Partners, so kann das durchaus für die Witwe lebensgefährlich werden.
Ich gebe zu, das Buch ging in der ersten Hälfte nicht so an mich (wahrscheinlich zu einem großen Teil auch wegen den für uns heute sehr seltsam anmutenden Beziehungen der Hauptprotagonisten zueinander), je näher Alexander aber dem Tod ist, und erst recht nachdem er verstorben ist, desto spannender wird es. Welche Frauen und welche Nachkommen Alexanders überleben dürfen, ist einzig dem Machtstreben seiner Offiziere zuzuschreiben. Parysatis stellt sehr schnell fest, daß weder sie noch ihr ungeborenes Kind in die Pläne der höchsten mazedonischen Offiziere passen und entkommt nur sehr knapp den vielen Anschlägen auf ihr Leben. Am Ende überlebt Parysatis nur indem sie alles verliert und alles aufgibt was sie jemals hatte und war.
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